Posts by J.M.M.

    Interessant finde ich, das im Studio, wo die Musik produziert wird, keine teuren Basen, Racks und dergleichen benötigt wird.


    Um die Musik von dort zu Hause wieder zugeben, soll man aber solcherlei Zubehör benötigen?

    Könnte Dir evtl. entgangen sein, dass zwischen Studioaufnahme und Deinem Hörplatz zu Hause etwas zwischengeschaltet war? Nämlich eine ganze Menge Technik? Und, dass Du eben deshalb nicht im Studio sitzt? Nur mal zum Nachdenken.

    Muss man dafür technische Klimmzüge machen? Oder braucht's teure Teile?


    Finde ich nicht! Konnte ich bisher immer ganz einfach lösen.

    Kann ja sein und das ist ja auch kein Problem, dass man sich "teure Teile" nicht leisten kann oder will. Aber dann behaupten, sich das nicht verglichene mit "einfachen Lösungen" schönzureden, das ist wieder einmal ein Beispiel für den hier oft zu lesenden Selbstbetrug.

    Jürgen

    Wenn man die Röhren von N3->N2 tauschen würde, wie würde sich das dann anhören

    Ich weiß natürlich nicht, ob Du bei beiden Geräten diesen Eingriff machen möchtest.

    Ihr wisst schon, oder auch nicht, dass die Röhren ab "Werk" gematcht sind und man sie nicht so einfach tauschen sollte? Zumindest sollte man sich merken, wo die Röhren gesteckt haben.

    Da ich ja nun beide Techniken verwende, kann ich sagen, dass da kein Schlamm in der Rille bei der Gläss verbleibt und durch die beiden Lüfter in die Umwelt geblasen wird, so verdreckte Platten habe ich nicht. Auch existiert das Problem des Schmutzwasser nur, wenn man die Waschflüssigkeit nicht wie empfohlen, alle ich glaube es waren 50 Waschgänge wechselt.

    Alles richtig, nur kann man, wenn man nicht zu verdreckte Platten wäscht, den Austausch der Flüssigkeit deutlich hinauszögern.

    Da die Gläss nur einen 4.5 Liter Tank hat welcher zwar gefiltert wird und bei Nichtgebrauch steht ein -

    Es sind ca.2,5 Liter. Durch den großen Filter ist die Flüssigkeit sauber. Und bei Nichtgebrauch, siehe oben.

    Ich meine, dass so mancher nichts verstanden hat, spekulative Nachbauten ausgenommen. Eigentlich geht es um der RF, und das Lager ist einmalig, keiner hat es von innen gesehen. Deshalb sind Spekulationen müßig! Ich warte auf den Mutigen, der einmal einen solchen Arm zerlegt, um hinter das Geheimnis des fantastisch funktionierenden Lagers zu kommen.

    1. Ich unterstelle selektive Wahrnehmung. Passt gut zu Selbstmitleid.

    2. Keine Ahnung was ihr alle wollt. Die kostenlose „Presse“ für die Natalija im speziellen und Rike im allgemeinen, kann man doch nur begrüßen als Hersteller. Das muss man nur verstanden haben.


    Hohe Zugriffszahlen und eine Menge Beiträge. So funktioniert übrigens teilweise auch Google

    Merkst Du nicht langsam, dass Du derjenige bist, der hier die Aufmerksamkeit auf die Natalija befeuert? Auch Antiwerbung ist Werbung, vor allem, wenn man nichts Substanzielles beitragen kann. Was bezweckst Du mit Deinen ständigen im Zusammenhang mit dem Thema völlig sinnfreien Einlässen?

    Jürgen

    Kann ich auch nicht feststellen, dass es da Temperatur-Unterschiede gibt. Und warum der "kurze" der bessere sein soll, das kann man wahrscheinlich auch nur im direkten Vergleich hören. In Tests wurde gesagt, dass sie geringfügig langsamer unterwegs sind. Meiner ist der kurze und spielt faszinierend schnell! Die längeren Versionen sind dazu da, wenn man den 7Zoll nicht aufs Laufwerk stellen kann, dann eben mit den längeren Versionen daneben. Und auch beachten, der Arm wiegt mit seinem Unterbau 1.5Kg.

    Jürgen

    Dann will ich hier weiterschreiben. Ich habe ja, wie angedeutet, wahrscheinlich eine Signatur ohne Mäuseklavier, sozusagen der Prototyp. Seit ein paar Tagen habe ich NF-Kabel zum testen hier, so im 1000€-Bereich. Die Innenleiter sind aus demselben Material wie meine über 30Jahre alten Kabel. Und siehe da, die Natalija gibt die Signale weiter, als sei sie ein Digitalgerät, kühl, im schlechten Sinn analytisch, mit deutlich weniger Auflösung. Das hat mich schon sehr erschreckt.

    Das ist beispielhaft, wie sich durch ein einziges Teil die Anlage klanglich verändert. Diese Erkenntnis sollte sich auch hier in der Diskussion niederschlagen; irgendetwas infrage zu stellen und eigentlich nur der Betreffende einordnen kann, das ist müßig. Gerätebashing bringt nichts, noch nicht einmal das Bezweifeln von Einspielzeiten. Das habe ich eben so erlebt. Warum sollte ich das erfinden? Wenn in einer MOON-BDA 400Std. Prognostiziert werden, dann ist so ein Phänomen nicht ungewöhnlich.

    Und die Etatmäßigen Kabel wieder installiert, da kommen die Emotionen wieder durch die anspringende Musikalität, die Natalija herausragend kann, wenn das Umfeld stimmt.

    Noch etwas zu den Unterstellungen, hier würde der Hersteller vor Kritik geschützt und von der AAA besonders hofiert, das ist absoluter Blödsinn! Es werden auch andere Geräte hier gelobt, das darf man doch, wenn man gute Erfahrungen damit gemacht hat. Ich könnte genauso sehr viel Lobenswertes über meinen Burmester 101 schreiben, vermutlich würde sich niemand darüber aufregen und der Firma unterstellen, sie hätten Schaltungen geklaut. Warum bei Rike Audio so etwas immer wieder passiert, das hat schon was mit Böswilligkeit zu tun, nach dem Motto, irgendwas wird schon hängenbleiben. Und deshalb habe, musste ich das Gerät, das mich von Anfang an völlig überzeugt hat, verteidigen, auch wenn ich damals per Mail belästigt und auch beleidigt wurde.

    Noch nie hatte ich ein solches klangliches Erlebnis, meine Natalija spielt deutlich in einer anderen bisher bekannten Preis/Leistungsliga. Für diese Feststellung bekomme ich nichts, auch wenn das auch öfter mal bezweifelt wurde. Und auch deshalb bin ich hier zurück, weil ich dieses Gerät für herausragend halte und die Ungerechtigkeiten, die hier verbreitet werden, nicht goutiere!

    Jürgen

    Klassik, Songwriter, Elektro, Prog usw. alles dabei, aber irgendwo schwächelt die Anlage dann doch. Die Lösung des Problems liegt dann wohl in verschieden aufspielenden Analogzweigen, d.h. in erster Linie System & Phono.

    Richtig beschrieben! Das Wichtigste dafür ist der TA. Ich hatte und habe nicht das Gefühl, dass in meiner Anlage eine Musikrichtung bevorzugt wird. Alles klingt gleichberechtigt nebeneinander. Und dank der Natalija kann ich jetzt genau den etwas, sagen wir mal etwas "drahtigen" Klang des Steinway vom runderen, farbigen Klang des Bösendorfer unterscheiden.

    das RF-Öllagerprinzip irgendwann auch mal gekröpft zu probieren.

    Das wird nicht gehen, da ein Kippmoment entsteht. Nicht umsonst haben Sony PUA 1600L oder SME 3012R einen seitlichen Gewichtsausgleich gegen das Kippmoment. Es gibt den Golfballarm im Ölbad, der ist aus dem Grund gerade, nur der TA ist schräggestellt. So kann es mit einem solchen Lager funktionieren. Ist aber kein RF-Prinzip.

    Jürgen

    Empfohlen wird ja Stahl als Untergrund. Holz geht gar nicht, habe ich probiert, bei mir steht er auf RDC. Alu kann ich mir nicht so gut vorstellen. Aber es lohnt sich trotz des hohen Gewichts vom RF den Untergrund probeweise auszutauschen. Da hört man jeden Unterschied!

    Mich würde interessieren, ob du mal ausprobiert hast wie ein und dasselbe System im RF abtastet und in einem konventionellen Arm ?

    Nein Jürgen, habe ich nicht, obwohl ich es könnte. Habe meinen Triplanar auf ein neues Laufwerk gebaut, das ich so verkaufen werde. Aber ich bin zu faul, mein Windfeld TI nochmals darunter zu schrauben. Die hin und her Justage, besonders beim Tri, das ist mir zu aufwändig.

    Allerdings würden mich solche Erlebnisse wie Jürgen sie hat(te) - es sind ja nicht die einzigen, massiv abtörnen.

    Eben nicht! Ich habe ja nicht gesagt, dass das Klangbild schlecht war, nein, es klang sehr vielversprechend und viel besser als mit anderen Phonos, die ich schon hatte oder ausgeliehen waren. Meine Güte, ich betreibe dieses Hobby schon länger als andere, die, als ich anfing, noch nicht das Tageslicht kannten. Ich bin Laie, aber nicht ohne lange Erfahrung in diesem Geschäft, deshalb kann mir niemand etwas suggerieren. Und ich kann eben nicht, wenn es mal "abtörnt", mal schnell ein anderes Gerät dazwischen hängen in der Hoffnung, das der Frust ein anderer ist. Das sind langfristige Entwicklungen, sorgfältig ausgewählt und natürlich mit Rückschlägen und damit Lehrgeld versehen. Und das kann man in meiner Anlage hören, ein sehr homogenes Klangbild und jetzt noch viel homogener und dynamischer, dank Natalija.

    Jürgen

    Aufgrund einer einzelnen Meinung, der RF spielt auf einer Seite unterschiedlich und produziert teilweise Verzerrungen, vielleicht auch harmonische, habe ich nochmal kritische Aufnahmen gehört Z.B. Monty Alexander "Live in Montreux", TBM "Blow Up" und" Midnight Sugar", Duke Ellington "This One`s For Blanton". Dort befinden sich teils brutale Klavier-Anschläge im vorderen Teil, also dort, wo der RF am weitesten von der "Ideallinie" entfernt ist. Fazit: Nichts festzustellen! Alles klingt sauber, unverzerrt bis in die Auslaufrille.

    Es soll ja begnadete Leute geben, die das Gras wachsen hören, ich gehöre definitiv nicht dazu. Mein Klangerlebnis wird aber durch dieses Manko in keiner Weise beeinträchtigt. Es kann sein, dass da durch Lobbyismus einer Klientel geholfen werden soll, die von Schablonen und sonstigem Gerät für perfekte Justage leben, die teilweise abartig teuer sind.

    Ein Gedanke ist mir aber doch gekommen, was den Schliff des Abtasters betrifft: Könnte es sein, dass schärfere, also "dünnere" Schliffe wie mein Replicant sich im Unterhang besser zurechtfindet als ein elliptischer Schliff? Er verkantet sich sicher weniger, denn eine geringe Fehlstellung im RF ist ja nicht wegzudiskutieren. Vielleicht sind Unterschiede da, je nachdem, welches System verwendet wird. Da habe ich keinen Vergleich.

    Und auch Skating produziert der RF, wenn überhaupt, in vernachlässigbaren Rahmen; man merkt es, wenn man den Arm absenkt und dann den TA beobachtet: Die Nadel macht keine Bewegung! Sie taucht auch genau wieder da ein, wo sie abgehoben wurde. Bei Armen mit Kröpfung stellt sich das anders dar. Je nach Antiskating-Einstellung zieht es die Nadel leicht oder deutlich nach innen oder nach außen, eine perfekte Neutralisation gibt es da ja nicht.

    Jürgen