Posts by J.M.M.

    Einzig die Rike Natalija hat bisher die perfekte Symbiose dargestellt. Die kann Feinsinnigkeit und Fülle gleichermaßen transportieren. Wie es anderswo ja auch zu lesen stand. Sie drängt nichts in den Vordergrund, ohne aber langweilig zu sein.

    Genau das ist ihr Alleinstellungsmerkmal über ihre Preisklasse hinaus!

    D.h. ich könnte mit einem externen Übertrager höherer Qualität noch mehr der N. entlocken?

    Je nach Qualität des ÜT kannst Du noch bessere Ergebnisse erzielen, das mache ich auch so.

    Bzgl. des vor einigen Seiten erfolgten "Durchwischens" des Mod. wundert mich, daß seitens des Herstellers anscheinend gleich die Anwalts-Keule geschwungen wurde. Muss das sein?

    Nein, muss nicht sein und ist auch nicht passiert. War anlässlich der High End mit Herrn Arsin essen und er versicherte mir, dass er keinen Anwalt eingeschaltet hat und das auch nicht beabsichtigt.

    Wahr ist, dass ihm Dinge von einer bestimmten Seite unterstellt wurden, die jeder Grundlage entbehren. Es geht ihm nahe und gegen seine Ehre als Konstrukteur einer Phono, die Preis-Leistungsmäßig wohl konkurrenzlos ist.

    Da ich das selber nicht beurteilen kann, habe ich mich an völlig unabhängige Fachleute gewandt und mir erklären lassen, dass es in Fragen von Röhrenschaltplänen nichts Neues unter der Sonne gibt, alles ist seit Jahrzehnten bekannt. Entscheidend ist die Auslegung der RIIA und ganz wichtig der Einsatz von Top-Bauteilen. Da hat Rike Audio beste Voraussetzungen, denn die produzieren sie selber. Sie sind weltweit bekannt, z.B. im Tuning Satz von Croft. Für mich eine Neiddebatte, die jetzt hoffentlich mal aufhört. Wir haben Marktwirtschaft, da muss jeder seine Hausaufgaben machen, um auf dem Markt zu bestehen. Und Kunden gewinnt man nicht durch üble Nachrede.

    Jürgen

    War eigentlich jemand bei Rike Audio auf der Messe?

    Gab es da irgendwelche News oder Interessantes zu Sehen?

    Ja, ich war da. Leider eine ziemlich verunglückte Vorführung. Das war aber nicht die Schuld von Herrn Arsin, sondern die der Zulieferer. Es ist heute üblich, dass sich mehrere Hersteller ein Zimmer teilen, um die Kosten zu minimieren. Wenn die Partner dann mit zugeliefertem Gerät versagen, dann kommt eben eine Vorführung heraus, die die Qualität der Rike-Geräte nur unzureichend wiedergab. Phono war diesmal "Sabine", die größere Schwester der "Natalija".

    Neues gab es schon, ist aber noch nicht in trockenen Tüchern, deshalb abwarten.

    Jürgen

    wie klingt denn insgesamt auf der Messe?

    Kann man generell gar nicht sagen. Bei einigen grottenschlecht, bei anderen passabel bis gut, mit Einschränkungen, die so ein Gebäude eben mit sich bringt. Es wackelt oben spürbar, da kann man sich vorstellen, dass ein Plattenspieler nicht sauber arbeiten kann. Es wird eben deshalb viel digital vorgeführt, was mich persönlich nicht besonders anspricht. Außerdem versucht oft der eine den Nachbarn an Lautstärke zu überbieten.

    Die Container lassen aber mit etwas Fantasie erahnen, wie es zu Hause klingen könnte. Nur zum Hören hinfahren, da wirst Du vielleicht enttäuscht sein. Weil es aber auch sehr viel zum Schauen gibt, lohnt sich ein Besuch sicher.

    Jürgen

    Hat jemand diese unglaubliche Waschmaschine von Henning Breu gesehen? Der absolute Traum, konstruktiv, gestalterisch, funktional! Aber leider auch etwas für Besserverdiener, ca.7000€, wenn sie in ein paar Monaten auf den Markt kommt. Ist aber des Aufwands wegen verständlich und gerechtfertigt. Als Eigentümer einer Gläss, die sehr gute Ergebnisse bringt und in der neuen, auf der High End vorgestellten Version, kommt man sich schon sehr minderwertig vor. Das Waschen einer Schallplatte wird zu einem größeren Erlebnis als das darauffolgende Abhören!;)

    Jürgen

    Beispiel Rike Audio "Natalija", eingebaute Lundahl: Laut Hersteller Einspielzeit ca.300 Stunden, die meiste Zeit brauchen die Kondensatoren, etwas weniger Übertrager, Röhren und Elkos. Habe das mit dem Burn-In Set von IsoTek gemacht, da mir mein Windfeld zu schade dafür war. Das braucht 50-80 Stunden.

    Hatte die Phono am Anfang gehört - war grauenhaft, nach 250 Stunden war sie immer noch nicht berauschend und ab 320 Std. ging es schon großartig und legte bis heute noch weiter zu.

    Betreibe sie mit Hashimoto am MM-Eingang und selbst der brauchte, obwohl an einem anderen Gerät schon länger gelaufen, deutlich einige Wochen, bevor es sich jetzt bruchlos und natürlich anhört.

    Jürgen

    Auffallend war das fehlen einiger Marken, Burmester,

    Die waren doch da. Sie stellten ihre Umbaupläne vor. Deshalb dieses Jahr keine Vorführungen.

    Was mich beeindruckt sind so Menschen, wie Aalt van den Hul, wie alt ist er inzwischen? 80+...

    Habe ihn zwar nicht am Stand gesehen

    Auch der war da, zumindest Donnerstag.