Posts by J.M.M.

    Mein heutiger Neuerwerb spielt sich gerade ein

    Gratuliere, hatte 3mal diesen TA. Braucht ein bisschen, bis er voll da ist. Kommt auf den Gummi an, den Ortofon heute verwendet. Aber über 100Std. sollten es schon sein. Und ein Übertrager ist unverzichtbar.

    Musikalisch war Kraftwerk stilprägend,

    Das habe ich doch auch betont, trotzdem ist vieles eben langweilig, genauso, wie viele Epigonen mit dieser Art von Musik umgegangen sind. Das gilt auch natürlich für Jazzrock. Wir sind doch heute in der beneidenswerten Lage, uns die aufregendsten Titel aus verschiedenen Genres einfach aus dem Regal zu ziehen und aufzulegen. Und da man inzwischen viel davon hat, trifft man unvermeidlich auch auf Langeweile.

    Jürgen

    Bei allem Hype um Kraftwerk, bis auf einige richtig gute und stilbildende Titel ist doch viel Langeweile vorhanden. Mir persönlich gefällt der deutsche Rockjazz aus jener Zeit besser, weil einfach kreativer. Er war auch teils elektronisch und analog aufgenommen. Viel spannender!

    Jürgen

    Mit Paypal ist man ja relativ sicher.

    Aber nur sehr relativ! Habe soeben auf CB gelesen, dass der Paypal-Käuferschutz laut BGH nicht von deutschem Recht gedeckt ist. Ein Verkäufer kann, wenn Paypal das Geld zurückbucht eine erneute Rechnung an den Käufer stellen. Die Werbung von Paypal mit dem Käuferschutz ist Marketing, wenn es hart auf hart kommt, zahlen!

    Jürgen

    Was mir sauer aufstößt, aber das ist ja inzwischen fast Standard, dass es scheinbar nicht mehr im Kostenrahmen steckt, vernünftige Innenhüllen zu verwenden. Rein in den Karton, gruselig!

    Jürgen

    Da ich kein Sammler, sondern einfach Musikhörer bin, ist mir das Getue um Original, Remaster oder anderer, seltenen Ausgaben völlig egal. Mir gefällt es, wenn es besser als das Original klingt. Kann sein, dass sich unter den paar Tausend Schallplatten, die ich habe, einige Schätze befinden, die ich in der Vorzeit gekauft habe und heute Unsummen wert sind.

    Mit Kraftwerk verbindet mich aber etwas anderes, nämlich die Geschichte der Band.

    Damals in Krefeld gab es freitags Abends in einem tiefen Eingang eines Möbelhauses öfter ein fast bizarres Konzert, ein junger Mann hinter einem Pult mit undefinierbarer Elektronik frickelte Musik zusammen! Völlig neu in den Ohren, und schon unverkennbar die späteren Klänge von Kraftwerk vorwegnehmend.

    Da gab es aber auch einen Jazzkeller, in der die modernste Klangentwicklung ein Yamaha E-Piano war.

    Der junge Mann war Ralf Hütter, ein paar Jahre später in Düsseldorf mit anderen zu Kraftwerk mutiert. Wir hatten dem Wirt des Kellers empfohlen, den doch mal offiziell dort spielen zu lassen, was er vehement ablehnte, so etwas sei keine Musik, sondern krank. Er hätte in die Musikgeschichte eingehen können, wenn er nicht so ein Brett vor dem Kopf gehabt hätte. Aber zumindest durfte Helge Schneider dort als Jugendlicher auftreten, Mangelsdorff und andere Modernisierer des Jazz wurden nur mit Bauchgrimmen akzeptiert.

    Jürgen

    Diese Behauptung stimmt nur für TA´s mit scharfen Diananten so ab Fineline! Da verändert sich nämlich signifikant die Geomerie in der Rille wenn der Diamant an den Stereoflanken nicht richtig senkrecht steht.

    Kann ich bestätigen. Mein Replicant ist ein wahrer Schlingel, sind die Unterschiede doch deutlich zu hören, wenn ich den Rigid Float CB 7 um 3mm herauf oder herunterstelle. Nicht einfach dann die persönlichen Vorlieben herauszuhören. Ist aber auch irgendwie spannend, wie sich das Klanggeschehen mit ein paar mm verändern lässt.

    Jürgen

    Habe auch die rote, mitten in München gekauft. Große Klasse, klanglich absolut top! Brachialer, trockener, plastischer Bass, wunderbare Klangeffekte. Super, hätte ich nicht gedacht.

    Jürgen

    Nur käme ich nicht auf die Idee eine Firma als renommiert zu betrachten, nur weil das Boston Symphonie Orchester die Teile unter seinen B&W LS einsetzt neben denen die passenden Classé Endstufen stehen.

    Du solltest die Geschichte von IsoAcoustics mal nachlesen, denn sie ist sehr renommiert in Kanada. Sie rüsteten früh schon den kanadischen Rundfunk aus, dann Studios, bevor sie sich überhaupt dem privaten Anwender zuwendeten und ihre Erfahrungen wohnraumtauglich umsetzten.

    Jürgen

    dass die Boston Symphonics in ihrem Studio-Kontrollraum als Abhören B&W 802 benutzen. Das sind Lautsprecher die eigentlich nicht dafür bekannt sind das zu tun, was im Studio üblicherweise gewünscht ist.

    Alan Parsons hatte diese LS ja auch im EMI-Studio als Abhörlautsprecher. Und genau was Du sagst, ihm gefielen sie so auch nicht und hatte eigene Basen konstruieren lassen, die B&W meines Wissens später als Zubehör angeboten hat. Hätte es die GAIA schon gegeben, hätte er sich das sicher erspart.

    Kann man die öffnen?

    Das wäre ein teures Vergnügen. Bin mir aber sicher, dass einige Kopisten, besonders aus dem asiatischen Raum das schon gemacht haben und die Ergebnisse auf der nächsten High End präsentieren werden. So wie sie das schon seit Jahren mit Kabeln, Steckern, Waschmaschinen und anderen Teilen, die Patentgeschützt sind. Ist ihnen aber wurscht. Manchmal wird dann so ein Stand geschlossen, was man ja schon erleben konnte. Um nur zu wissen, wie sie funktionieren und das gesehene nicht verwerten können, das ist dann doch zu teuer und ergibt deshalb wenig Sinn.

    Jürgen

    erstes versaut man sich die Rändelmuttern nicht irgendwelchen Zangeneinsätzen an den Oberflächen, zweitens kriegt man

    mit Schüssel eine viel festere Verbindung hin.

    Völlig unverständlich diese Einwände! Muttern haben, da geringerer Durchmesser, einen deutlich geringeren Kontakt zum LS-Boden. Und deshalb muss man Unterlegscheiben benutzen, damit die Muttern sich nicht in den Boden bohren. Deshalb sind die Rändelmuttern wohldurchdacht und wenn einige Kratzer zurückbleiben sollten - man sieht sie nicht!

    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Antispikes von audioplan.

    Die hatte ich vor Urzeiten auch einmal. Die waren die Wegbereiter für eine großartige Entwicklung bis heute. Dachte damals, audioplan als Erfinder der Spikes und jetzt "antispikes", tolle Geschäftsidee, das Gegenteil zu erfinden. Aber es war einfach die richtige Weiterentwicklung mit neuen Materialien, die damals auf den Markt kamen. Spikes koppeln an, Antispikes mehr ab. Völlig unterschiedliche Wirkung, kommt eben auf den Untergrund an. Wenn ich heute meine LS höre, immer noch dieselben, damals mit "antispikes", heute mit Gaia I, da liegen nicht Welten dazwischen, sondern Lichtjahre!

    Jürgen

    Die Berichte zur Rike sind bereits erschöpft da nur noch Geplänkel stattfindet.

    Schade eigentlich.

    Nein, es geht weiter mit Erfahrungsberichten, auch wenn es die nicht interessierten so langweilt und darauf warten, dass das Gerät bald der Vergessenheit anheimfällt. Frage mich, warum trotzdem eifrig mitgelesen wird, wenn es so langweilig ist. Wir lassen uns unsere Begeisterung über dieses Gerät

    aber nicht madig machen!

    Habe jetzt mal wieder 100Std. mehr auf dem Abhörkonto und muss feststellen, das es weitere Fortschritte gibt. Platten, die ich vor 14 Tagen gehört habe, haben sich deutlich verändert. Das ist keine Einbildung, das ist Realität! Z.B. tbm-23: Noch nie konnte ich so tief in den Flügel hineinblicken, noch nie die Arbeitsgeräusche des Instruments so genau verfolgen. Das ist eingebettet in die völlig natürliche Wiedergabe und in die Größe der Abbildung. Sehr beeindruckend! Ich möchte ein Gerät dieser Preisklasse sehen, das so etwas zustande bringt. Ich hatte schon einige Phonostufen hier, auch deutlich teure. Aber so etwas ist mir noch nicht untergekommen. Anderes Beispiel, die Scheibe der Stones "Black and Blue". In Erinnerung hatte ich ein ganz gut klingendes normales Album, auch deshalb etwas unterschätzt von der Gemeinde. Aber da ist plötzlich ungeheurer Druck; da ist Durchhörbarkeit, da ist Jagger lebendig im Zimmer, da ist Musik, einfach großartig!

    Um der Kritik vorzubeugen, muss man immer wissen, dass solche Eindrücke immer ganz individuell zu werten sind und nicht verallgemeinert werden können. Das hat zu tun mit den Anlagen, die unterschiedlicher nicht sein können mit der Ausnahme, das darin eine Natalija spielt und die auch noch in verschiedenen Ausführungen. Ich konnte neulich feststellen, wenn man nur das NF-Kabel gegen ein anderes versuchsweise tauscht, klingt die Anlage plötzlich übel digital. Und das mit einem sehr teuren Kabel. Deshalb aufgrund meiner Eindrücke jetzt nicht durchdrehen und alles zerreden. I

    Jürgen