Posts by J.M.M.

    Mittwoch, 5.3.08, findet das nächste Beisammensein in der bewährten "Gaststätte am Bavariapark", Theresienhöhe 15, 80339 München, statt. Es handelt sich um das Restaurant mit Biergarten der alten Messe, liegt etwas versteckt hinter dem Verkehrsmuseum in Richtung Bavaria. Beim Suchen nicht aufgeben! Parkplätze sind am Haus vorhanden. Wir sehen uns.Gruß Jürgen

    Denon 103R geht hervoragend, kennt man kaum wieder, SPU Royal-N ist deutlich müder als mit 100 Ohm Abschluß, da ist der Übertrager die wesentlich bessere Lösung! Es bestätigt sich, daß der Kurzschlußbetrieb nichts für niederohmige Systeme ist. Grüße Jürgen, bekennenender Omtec-Fan

    Drehbank erwähnte ich nur, damit die Disskussion nicht ins Irrationale geht, wie w.o. zu beobachten.Und meine Befürchtung wird sofort bestätigt: Es ist schwer zu erklären. Ich mache Handarbeit und sonst nix! Wie man es bezeichnet, ist völlig egal," wichtig ist, was hinten rauskommt" (H. Kohl).

    Hallo Thomas, das ist nicht heimlich, der handwerkliche Vorgang ist nur etwas schwer zu erklären. Ich mache das komlett von Hand, ohne Maschine, nur mit einer Präzisionsfeile bewaffnet. Das dauert etwas, ist aber genau so gut wie eine Fräse (keinesfalls aber eine Drehbank!). Wichtig ist nur, das beide Lagerflächen absolut parallel laufen. Das Messerlager muß dann auch dem im Grund schärferen V angepasst werden, dann erst macht die ganze Sache Sinn! Ergebnis ist ein extrem berührungsarmes Lager, welches eine straffe Führung des Nadelträges erlaubt. Konturierter Bass, Klangfarben, saubere Höhen, alles wird deutlich durchhöhrbarer. Wenn die Schneiden komplett aufliegen, was selten ist, dann ist die Laterabalance auch nicht ganz so wichtig, weil die Auflagekräfte (der 3012 R wiegt komplett 316g) sich gleichmäßig verteilen und nicht nur auf 2 Punkten- und das auch noch ungleichmäßig- aufliegen. Zufrieden? Gruß Jürgen

    Ja, ist sehr wichtig. Nach 20 Jahren SME Erfahrung und einem guten Dutzend zerlegter und verbesserter Arme hatte ich nur 2, bei denen das V-förmige Gegenlager einigermassen zu gebrauchen war! Da dies ein Gußteil ist und sich beim Erkalten nach innen zusammenzieht, aus nicht nachvollziebaren Gründen (außer einer schon schottisch anmutenden Sparsamkeit) aber nie nachgearbeitet wurde, liegt das Schneidenlager nur punktuell auf. Stimmt die Lateralbalance nicht, kann man sich vorstellen, was da passiert. Und was erst, wenn ich das Stahllager gegen ein weicheres Bronzelager austausche!! Fazit: Wenn das Gegenlager nicht überarbeitet wurde, was bei den wenigsten der Fall sein dürfte (es bedeutet eine Totalzerlegung, hat der Tom in seiner Renovierungsgeschichte 3012 ja sehr schön beschrieben), ist die Lateralbalance sorgfältigst auszuführen, da sonst ein "Beinchen"in der Luft hängt. Das erklärt auch, warum nach einer gefühlvollen Justage fast dramatische Klangverbesserungen zu höhren sind. Und ein teures Bronzelager verlagert dieses Problem nur, löst es aber keinesfalls, es fördert nur die schnellere punktuelle Einarbeitung und damit die Aufweichung des Klangs! Diese Erkenntnis wird einigen nicht gefallen, ist aber empirisch gesichert! Nur wenn ein Schneidenlager auf der ganzen verfügbaren Fläche aufliegt, kann es optimal arbeiten. Schaut euch einmal ein Lager einer Waage der vorelektronischen Zeit an! Karatwagen (0,2g=1Karat) können 0.01ct mit einem Schneidenlager wiegen, niemals aber mit einem SME-Lager! (Selbst der alte Lenco-Arm hatte eine präzise Schneide dafür war das Kunststoffgegenlager selbstauflösend, habe einige schon mühsam ersetzt)

    Da gibt es nur eins:neu durchverkabeln!Bei diesem Arm nicht schwierig,da er keine Füllung hat.Tonarmkabel gibt es für fast jeden Geldbeutel,z.b. bei "Die Nadel".

    ...dem möchte ich energisch wiedersprechen! Wenn man dem 3012 eine Überarbeitung angedeihen läßt (Heads., Kabel, Schneidenlager-kein Messing!), dann läuft der alte Sack zu großer Form auf. Detailreich, Klangfarbenstark, großer Raum, alles da, wenn es auch wenige glauben mögen, vielleicht in dieser Form auch noch nicht hören konnten.

    Hallo Dierk, es handelt sich tatsächlich um Schrauben! Aber wenn Du keine Änderung wünschst (ein Schneidenlager einzubauen ist nicht die einfachste Arbeit. Ich habe es so gebaut, daß ich es auf die Spitzen zurückrüsten kann wegen der "Originalität", denn ich werde ihn irgendwann verkaufen. Und nicht wenigen ist Originalität wichtiger als besserer Klang), dann lasse es so wie es ist. Schau Dir die Spitzen aber genau an, meine waren verbogen! Die Gegenlager in Gummi zu fassen ist sicher der eifacheren Herstellung geschuldet, klanglich ist es keinesfalls von Vorteil. Besser gelöst beim großen Mörch! Das Kabel ist aber sicher nicht richtig eingezogen oder aber zu dick. Es darf keinesfalls die vertikale und horizontale Bewegung einschränken! Innenverkabelungen gibt es nicht mehr viele, schau mal bei www.dienadel.de nach, die haben noch etwas Auswahl, auch preislich. Kannst Du 10cmweise bestellen. Gut klingt Claeraudio Super Wire, als Anschlußkabel Funk BS2 mit Eichmann Stecker. Kommt aber auf Dein Laufwerk an und die Befestigungsmöglichkeiten, denn nur anlöten und dann fest mit dem Gehäuse verbinden macht Sinn! Finwire-Kabel wäre auch eine Möglichkeit, weil sehr dünn und an einem Stück mit Steckern; klanglich ist es nach meiner Erfahrung aber nicht besser, nur teurer. Gruß an die Küste!

    Hallo, Dierk, den PUA 1600 habe ich zerlegt, neu verkabelt und gleich auch das Vertikallager (die "Gummispitzen, absolut unbefriedigend für eine straffe Führung des TA zb. SPU oder Denon) durch Schneidenlager ersetzt. Die Originalverkabelung ist nicht besonders hochwertig, sehr dünn, deshalb tippe ich bei Dir auf eine nicht sachgerechte "Verschlimmbesserung". Ich habe die verschiebbare Headshell, sodaß ich das Plastikteil durchbohren konnte und dadurch mit einem noch ergatterten Cardas durchverkabeln konnte. Das Plastikteil läßt sich, wie beim SME, nach Lösen der kleinen Schraube an der Unterseite des Rohres einfach herausziehen. Was auch nicht gefallen kann, ist das völlige Fehlen von Dämmmaterial im Rohr! Da habe ich mir mit einem leichten Kunststoff aus dem Bootsbau beholfen. Jetzt baue ich noch das kleine Gegengewicht nach (fehlte leider wie bei Vielen), da man sich sonst unnötig weit vom Lager entfernt, was die Trägheit leicht erhöht. Problematisch ist auch die Antiskatingeinrichtung, obwohl durch die Progression toll gelöst : sie geht nur bis 2.5g. Ob sie überhaupt nötig ist, na ja, ein strittiges Thema. Vielleicht konnte ich Dir ein wenig helfen, weitere Fragen beantworte ich gerne.

    Könnte noch ein paar Wochen dauern,die Wege sind sehr verschlungen,aber legal.Es geht ja um einen sozialverträglichen Preis.Was er mehr bringt als mein hochgerüsteter SME 3012 wird man sehen,kommt ja auch aufs Laufwerk an,ein spannendes Experiment.Aber mehr zur ganzen Problematik am 31.oder privat.

    Hallo Fritzi,komm doch mal zum Stammtisch am 31.10.zur "Alten Messe".Dort ist viel Wissen über Tonarme vorhanden! Bekomme bald auch einen Triplanar.So können wir den Aufbau gemeinsam angehen.Adresse siehe Stammtisch München.

    Hallo Rolf,Du hättest nach meinem Anruf diesen Beitrag niemals schreiben dürfen.Warum Du es dennoch getan hast, bleibt Dein Geheimnis.Übertrager kann man nur vergleichen, wenn man sie mit der gleichen Eingangsempfindlichkeit hört. Der Hashimoto ist "laut",der ATA-SPU "leise".Das ist das Problem, ob Du den Omtec-Antares nun "verstehst"oder nicht! Und ich würde auch nach dieser Lehrstunde jedem raten, einen ÜT nur an einstellbaren Eingängen zu höhren, es gibt sonst ein völlig falsches Bild der Leistungsfähigkeit eines ÜT.
    Punkt 2: Image Hifi habe ich in diesem Zusammenhang nie erwähnt, denn der kleine Artikel über den Hashimoto stand in hifi&records, Heft2/07. Ohne die Bezugsadresse hätte ich ihn ja nicht erwerben können! Ich hoffe damit der Wahrheit gedient zu haben.Oder wir stellen das Ganze unter einen Spruch von H.D.Hüsch:"Der Niederheiner hat von nichts eine Ahnung, kann aber alles erklären! In diesem Sinne nehmen wir uns nicht zu wichtig!Gruß Jürgen

    Hallo Rolf,
    als Eigentümer des Live!MC-10 möchte da einiges richtigstellen,denn Dein Urteil ist für mich nicht akzebtabel.Nach dem von Dir angesprochenen Vergleich rief ich Dich an und teilte Dir mit,das wir den Vergleich wiederholen müssen, da sich die angesprochenen Unterschiede zum Analog Tube Audio relativierten,als ich den Hashimoto mit der gleichen Eingangsempfindlichkeit am Omtec höhrte. Du hattest zugestimmt. Die Details, die Auflösung, der Raum, alles war da! Übertrager vergleichen,das geht nur mit gleicher Eingangsempfindlichkeit,auch wenn man das Poti dann etwas zu drehen muß. Ansonsten verfälscht man das Ergebnis total! Das habe ich als Unerfahrener in Sachen Übertrager nun gelernt.
    Dies alles hättest Du wissen müssen, der sein Fachwissen schon mal Leuchturmartig vor sich herträgt.
    Diese Art verfälschender Urteile sollten wir doch der einschlägigen Journaille überlassen(Du weißt was ich meine), sie ist Gift für diese wunderbare Freizeitgestaltung! Und nebenbei verunsichert man Interressierte, die doch glauben, daß wenigstens hier im Forum die Wahrheit noch einen Platz hat, denn wenn Beiträge hierfür so entstehen wie der Deinige, dann sollte man es schnellstens schließen!
    Ach ja,man mag ja R.Kraft vieles ankreiden, aber über den Hashimoto hat er noch nichts geschrieben.Warscheinlich, weil er noch garnicht auf dem deutschen Markt ist. Und nun sind wir wieder gut. Jürgen