Posts by Uwe Mettmann

    Hallo Thomas,


    ich beiden Haushalten? Waren die weit weg, möglichst ein anderer Ort? Es nützt z.B. nichts, wenn Rundsteuersignale auf der Stromversorgung sind und du den Test in einer Wohnung in derselben Straße durchführst.



    Gruß


    Uwe

    ich habe einen Kopfhörer direkt den Ausgängen der Phonoverstufe angeschlossen

    …und die Störung ist weiterhin zu hören. War bei dem Test nichts weiter am Phono-Pre angeschlossen und die Eingänge mit Kurzschlussstecker versehen und der Kopfhörer passiv (also ohne Verstärker)? Wenn nein, hole bitte diesen Test nach.


    Sind die Störungen weiterhin vorhanden, wiederhole den Test in einer anderen Wohnung. Die sollte aber etwas entfernt liegen.


    So bekommst du raus, ob es Störungen speziell bei dir sind (z.B. auf dem Stromnetz oder auch eingestrahlt) oder ein Defekt des Phono-Pre vorliegt. Das sind ja die beiden einzigen Möglichkeiten, die übrig geblieben sind.



    Gruß


    Uwe

    Und ist es strittig, daß das Ohr das Maß des Hörens ist?

    Holger, nein, das ist nicht strittig. Relevant ist das, was wir hören bzw. zu hören glauben und dabei ist es aber egal, wie das zustande kommt. Das gilt selbst dann, wenn man sich den klanglichen Vorteil nur einbildet, denn es ist nur die persönliche Zufriedenheit wichtig. Das Glück des Menschen kommt nicht durch das, was real vorhanden ist, sondern durch das, was er fühlt.


    Das ist wie Ying und Yang. Einerseits müssen wird uns in der Welt behaupten und das geht am besten, wenn man logisch strukturiert mit Realismus handelt. Das reicht nicht aus um glücklich zu sein, denn als Ausgleich braucht der Mensch die gefühlsbetonte Welt und in dieser sollte Logik und Realismus außenvor gelassen werden. Daher ist es dann auch egal, ob das, was man hört nun real ist und man nur glaubt es zu hören.



    Gruß


    Uwe

    die (richtige!) physikalische Betrachtung ist das eine und wie sooft macht das Ohr eigenständige Erfahrungen beim Musikhören.

    Hallo Holger,


    dass du, der Physik, Elektrotechnik oder etwas anderes Artverwandtes studiert hat, dieses Argument bringt, verwundert etwas, denn das ist keine physikalische Betrachtung, sondern ein Hörtest.


    Sei mir auch nicht böse, aber, wenn man mal heimlich bei einem Hörtest die Kabel getauscht hat und anschließend von dem Kabelbesitzer der klangliche Charakter dem falschem Kabel zugordnet wurde, ist man doch etwas skeptisch über berichtete „Ohr“-Erfahrungen.


    Das ändert natürlich nichts daran, dass sich auch ein ungeschirmtes Kabel in bestimmten Umständen klanglich positiv auswirken kann. Das hat dann allerdings keine Allgemeingültigkeit.



    Gruß


    Uwe

    Hallo Jokeramik,


    das ist umso mehr richtig bei Verwendung von geschirmten Kabeln, denn Ausgangswiderstand und Kabelkapazität, bei einfacher Betrachtung, bilden einen Tiefpaß. Mit anderen Worten bei geringen Ausgangswiderständen können höhere Kabelkapazitäten getrieben werden. Der Schirm definiert im wesentlichen die Kabelkapazität.


    Bei Röhrengeräten sind die Ausgangswiderstände kaum unter 600Ohm, also nicht vernachlässigbar, aber auch die Eingangswiderstände oft mehr als 100kOhm.


    Für ein schirmloses Kabel gelten diese Zusammenhänge viel weniger, denn sie sind als absolut kapazitätsarm zu betrachten.

    Statt zu einem ungeschirmten Kabel, kann man aber auch einfach ein gut geschirmtes Kabel mit geringen Kapazitätsbelag greifen. Nimmt man z.B. das Funk BS-2v2 und legt deine 600 Ohm Ausgangswiderstand und die 100 kOhm Eingangswiderstand zugrunde, so weist das Kabel selbst bei einer Länge von 20 m noch nicht einmal eine Dämpfung von 0,1 dB bei 20 kOhm auf:


    Klick mich



    Das in ein ungeschirmtes Kabel natürlich eher Störungen einkoppeln als in ein geschirmtes, liegt auf der Hand. Dabei rede ich nicht unbedingt von Einstrahlungen, sondern eher von Störeinkopplungen durch Ausgleichsströme, die über die Verkabelung fließen. Das mag bei dem von dir genannten hohen Pegel von >1,5 V kein Problem darstellen, aber leider ist der Pegel nicht immer so hoch. Wenn dann noch hinzukommt, dass die Geräte nicht direkt nebeneinander stehen, so dass man die Ausgleichsströme also nicht durch eine andere zusätzliche gute Masseverbindung fließen lassen kann, dann ist ein gut geschirmtes Koaxkabel die bessere Wahl, zumal es ja auch welche mit einem so geringen Kapazitätsbelag gibt (z.B. das BS-2v2) , dass eine weitere Reduzierung der Kabelkapazität in der Regel nicht notwendig ist.



    Gruß


    Uwe

    Alternative könnte ich mich auch bei Straight Wire nach oben orientieren. Das Encore II ist zwar über meinem geplanten Budget, aber vielleicht doch das Geld wert?

    Bei dem Encore II kann es sein, dass genauso wie beim Musicable II der Schirm nur einseitig angeschlossen ist, also, wenn man Brummprobleme hat, eher ungeeignet.


    Ich empfehle hier nochmals das Funkkabel, denn Herr Funk, weiß was er macht und auf was man bei NF-Kabel achten muss.



    Gruß


    Uwe

    Bei MC anscheinend nicht. Okay. Habe zwar aktuell MC, aber das kann sich ja irgendwann ändern. Also doch besser 1 Meter.

    In deinem Fall spielt es überhaupt keine Rolle, ob der Tonabnehmer MM oder MC ist, denn es geht ja um das Kabel zwischen Phono-Pre und deinem Röhren-Vollverstärker.


    Daher verstehe ich auch die ganzen Antworten hier nicht.


    Bei Brummproblemen ist es wichtig, dass das Kabel gut geschirmt ist, und der Schirm auch beidseitig aufgelegt ist. Das hier empfohlene Funk-Kabel erfüllt diese Anforderungen.


    Ob das Brummen überhaupt vom Kabel kommt, kannst du leicht testen, indem du das Kabel vom Plattenspieler am Phono-Pre abziehst. Ist das Brummen weg oder deutlich leiser, ist das Kabel zwischen Phono-Pre und Verstärker nicht die Ursache.



    Gruß


    Uwe

    Ich weis nicht wie es bei anderen Geräten ist, bei meinen (Verstärker/SACD/Plattenspielern) spielt der Schutzleiter keine Rolle, da sie vom Werk aus ohne ausgelegt sind und ich käme nicht im Traum auf die Idee sie nachträglich zu erden

    Hallo Martin,


    wenn Geräte von Haus aus keinen Schutzleiteranschluss haben, so ist deren elektrische Sicherheit auf anderem Wege sichergestellt und somit ist deren Sicherheitsniveau vergleichbar mit Geräten, die von Haus aus einen Netzanschluss mit Schutzleiter haben.



    Gruß


    Uwe

    Keinerlei Haß, bin nur immer wieder über die blinde Sicherheitsapostelei erstaunt.

    Hier geht es nicht um Sicherheitspostelei, sondern darum, dass das Durchtrennen des Schutzleiters tatsächlich problematisch ist, denn in der „Realität“ ist in meiner ehemaligen Nachbarschaft ein „unbeteiligter“ Mensch dadurch gestorben.


    Ich drehe daher deinen Satz mal um.

    „Ich bin nur immer wieder über die blinde scheinbare Klangeinflussglauberei erstaunt“. Hier ist doch das beste Beispiel, man ist sich nicht einig, wie man das Ausphasen richtig macht, aber egal, wie man es denn nun auch gemacht hat, es hat immer einen klanglich positiven Einfluss. :D


    Mache das, was du willst, postuliere aber deinen Leichtsinn nicht öffentlich rum, denn damit potenziert sich das Risiko, dass tatsächlich etwas passiert.


    Was glaubst du, wo wohl der Typ aus meinem Link, der Schuld am Tot der alten Dame hat, seine Idee mit dem durchtrennten Schutzleiter hat? Richtig, durch solche Leute wie du, die das als „besten Vorschlag“ öffentlich also z.B. in Foren postulieren. Sorry, wenn man durch sowas erlebt hat, dass jemand in der Nachbarschaft gestorben ist, dann kommt einem die Galle hoch, wenn mann lesen muss, dass immer noch solche Vorschläge gemacht werden. Entschuldige bitte daher meine heftige Reaktion.



    Gruß


    Uwe

    Verehrtester, du hast mich unvollständig zitiert. Hab darauf hingewiesen, das sei für Leute, die ohne Leitplanken auskommen, auf deutsch, die Ahnung haben

    Du kannst ja gerne ohne Leitplanke fahren, aber wenn du auf die Gegenfahrbahn der Autobahn durchbrichst und andere zu Tode bringst, was können die dafür, dass du Leitplanken hasst (siehe die Omi in meinem Link)


    Ob jemand Ahnung hat, der die Grundlagen der elektrischen Sicherheit nicht kennt oder ignoriert, möchte ich nicht kommentieren.


    wenn die phase der netzspannung widerstandslos auf dem gerätgehäuse liegt, hat das gerät einen gravierenden defekt und die haussicherung/Fi-schalter müsste sofort fliegen, da schutzleiter.

    Wenn kein FI vorhanden ist, dann hängt das davon ab, wie rum der Stecker in die Steckdose gesteckt wird, ob die normale Sicherung auslöst oder nicht (siehe auch mein Link). Nun ist es ja gerade so, dass angeblich der FI klanglich bäh ist, also, wenn für die Audioanlage eine extra Stromversorgung gelegt wird, wird der FI oft umgangen.



    Gruß


    Uwe

    Hallo Frank,


    eigentlich wollte ich etwas zum Ausphasen schreiben. Aber als ich dies gelesen haben:

    Bester Vorschlag, den Schutzleiter beim Musikhören abgeklemmt zu lassen.

    …ist mir die Lust vergangen. Daher nur der Hinweis, das ist kein bester Vorschlag, sondern ein scheiß (sorry hier muss das ausnahmsweise ausgeschrieben werden) Vorschlag. Es ist mir völlig unverständlich, dass man für einen vermutlich nur eingebildeten klanglichen Unterschied sich und vor allem andere gefährdet. Dass diese Gefährdung nicht nur ein Hirngespinst von mir ist, durfte ich in der Nachbarschaft erleben, denn damals ist meine Nachbarin wegen so einer Schutzleiter-Bastelei gestorben: Klick mich



    Gruß


    Uwe

    Idealerweise sollte man die Masse brückend schalten. Das Signal unterbrechend.

    Korrekt, idealerweise ja, aber manchmal führt das auch zu Problemen. Daher ja auch mein Vorschlag, die Masse zu brücken aber für den Fall der Fälle einen Schalter zu wählen, der ein Umrüstung zulässt, dass auch die Masse geschaltet wird.



    Gruß


    Uwe

    Hallo Michael,


    bevor du die Lösung mit dem Schalter realisierst, empfehle ich dir, meine Lösung mit den Cinchverteilern auszuprobieren, damit du sehen kannst, ob es zu Brummproblemen kommt. Es wäre doch sehr ärgerlich, wenn du das erst merkst, wenn der Schalter eingebaut ist.


    Die Geräte sollte bei dem Test dort stehen und ans Stromnetz angeschlossen sein, wo sie auch später stehen werden.


    Kommt es nur zum Brummen, wenn beide Geräte über Cinchverteiler angeschlossen sind, dann musst du mit dem Schalter auch die Masse umschalten.


    Kommt es bereits zum Brummen, wenn nur ein Gerät angeschlossen ist, dann brauchst du einen Trennverstärker, der auch die Masse auftrennt. Solche Verstärker sind beim Tonstudio Funk erhältlich.


    Ist kein Brummen vorhanden, wenn beide Geräte angeschlossen sind, brauchst du die Masse nicht mit dem Schalter schalten und ich rate auch davon ab. Dennoch solltest ein Schalter vorsehen, mit dem ein Nachrüsten der Masseumschaltung möglich ist (also 4x UM).



    Gruß


    Uwe

    Zurück zu meiner Frage: ich möchte nun, da der KHV ein wenig entfernt stehen wird und Winfried die Kabellängen als Punkt ins Spiel brachte, doch das Signal nicht verändern und präferiere eine Lösung mittels Stufendrehschalter.

    Ob sich ein klanglicher Einfluss ergibt, wenn Endstufe und KHV parallel an einem Ausgang hängen, lässt sich doch leicht testen. An dem Ausgang des VV kommt ein Y-Verteiler an dem die Endstufe angeschlossen wird. Nun hörst du Musik und kannst abwechselt zusätzlich den KHV anschließen und abklemmen und so hören, ob sich eine hörbarer Unterschied ergibt. Wichtig ist, die Lautstärke nachzuregeln, wenn durch den KHV die Lautstärke etwas geringer wird, denn eine Lautstärkeänderung wird oft als klangliche Änderung fehlinterpretiert.



    Gruß


    Uwe

    Du hast kein Problem mit der Erdung, du hast ein Problem mit einer Signalquelle die ein Störsignal ausstrahlt, für das die einfache Masseführung des Rega über das Cinch Kabel nicht ausreicht.


    Du musst die Störquelle lokalisieren die bei deiner Anlage einstreut. Zwei Kilometer weiter existiert dieses Störsignal nicht, deshalb funktioniert dort alles Problemlos.

    Völlig richtig. Daher ja schon weiter vorne mein Vorschlag, wie man der externen Störquelle auf die Spur kommen kann. Weiß man das, und wie die Einkopplung erfolgt (gestrahlt und über die Netzleitung), dann lässt sich wahrscheinlich auch eine Lösung für das Problem finden.



    Cottons Papagei

    Was ich allerdings überhaupt nicht mag, wenn ich mir Gedanken über ein Problem machen, dass dann meine Vorschläge nicht richtig gelesen werden, nicht darauf eingegangen wird und wie zuletzt, nichteimal geantwortet wird. :(


    Letztendlich ist meine Zeit mir für sowas zu wertvoll und ich werde mir keine weiteren Gedanken über dein Problem machen.



    Gruß


    Uwe

    In Sachen Rundfunk konnte ich hier bisher keine Probleme feststellen.

    Du hörst LW, MW und KW????


    Es geht darum, ob hochfrequente starke Störungen vorliegen und die werden nicht im UKW-Bereich auftreten. Wenn in den unteren Radio-Wellenbereichen starke Störungen vorhanden sind, darf das nicht sein und du kannst die Bundesnetzagentur einschalten. Die wird dann den Verursacher suchen und versuchen eine Lösung zu finden, mit der alle leben können.


    Außerdem weiß man durch den LW-, MW-, und KW-Test, ob das Problem durch die Einstrahlung von HF-Störungen herrührt also mehr über die Ursache und nur, wenn man die Ursache kennt, kann man eine Lösung für das Problem finden.



    Gruß


    Uwe

    Hallo Nils,


    die 4,5 kHz können die Schaltfrequenz eines Leistungswechselrichters sein, wie z.B. von Solaranlagen oder Fahrzeug Wallboxen oder Ladesäulen usw. Schaue, ob sowas in der Nähe ist. Bei manchen Solarinvertern von Solaranlagen lässt sich die Schaltfrequenz auch umschalten, so dass sie nicht mehr hörbar ist.


    Außerdem schaue mal, ob die Störungen auch im Rundfunkbereich, vorzugsweise LW, MW und KW, auftreten. Also teste das mal mit einem Radio aus. Sind starke Störungen zu hören (Rundfunkempfang kaum oder nicht mehr möglich), so schalte einfach die Bundesnetzagentur ein.


    Mehr kann ich dazu nicht sagen, da ich nicht alle Beiträge der beiden Threads gelesen habe und Aussagen auch widersprüchlich sind. Hier für mich Klarheit zu schaffen, dafür habe ich momentan keine Zeit.



    Gruß


    Uwe

    Oder ob’s möglich wäre hier 2,5 q zu nehmen und die dann höher abzusichern ?

    Du kannst zwar 2,5 mm² nehmen, solltest aber nicht höher absichern. Der Hintergrund ist, dass das Konzept der elektrischen Sicherheit bei vielen Geräten die Sicherung im Wohnungssicherungskasten mit einbezieht. Setzt du dort nun eine stärke Sicherung als vorgesehen ein, passt das Konzept nicht mehr und im Falle eines Fehler im Gerät ist die elektrische Sicherheit des Gerätes nicht mehr garantiert.



    Gruß


    Uwe

    Eine Sicherung muss doch mehrere Parameter erfüllen, der Auslösenennnstrom (10 oder 16 A) und das Auslöseverhalten (flink oder träge) sind nur einige davon. Da gibt es noch z.B. das Schmelzintergral und ganz wichtig, das Bemessungsschaltvermögen.


    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, muss eine Niederspannungssicherung im Wohnungssicherungskasten ein Bemessungsschaltvermögen von 50 kA haben. Wenn man nun ein Klangmodul hat, indem so eine kleine Sicherung eingesetzt wird, glaube ich kaum, dass die kleine Sicherung ein Bemessungsschaltvermögen von 50 kA aufweist.


    Das Bemessungsschaltvermögen ist der Strom, den die Sicherung maximal unterbrechen kann. So ein hoher Strom im Kurschlussfall auftreten kann. Liegt der Kurschlussstrom über dem Bemessungsschaltvermögen, ist nicht sichergestellt, dass die Sicherung diesen Strom kontrolliert abschalten kann. Jetzt kommt noch dazu, dass gerade im Audiobereich manchmal auch eine sehr dicke Stromverkabelung gewählt wird (wie die hier erwähnten Kabel mit 10 mm² Leiterquerschnitt), was dazu führt, das der Kurzschlussstrom besonders hoch ist. Im Gegenzug werden dann aber Sicherungen verwendet, die eventuell das geforderte Bemessungsschaltvermögen nicht aufweisen. Eine kritische Kombination. :(



    Gruß


    Uwe