Posts by Uwe Mettmann

    Ich versuche es noch mal, auch wenn ich es schon mal geschrieben habe...

    Egal, ob du nun die Geräte auf Ein oder Aus hast;

    "Es kommt immer (!) zu einem Potentialunterschied zwischen dem Gerät und dem Schutzkontakt der Steckdose."

    Das ist schon klar, aber das Minimum kann bei unterschiedliche Steckrichtung des Netzsteckers ergeben. Die Frage ist nun, wie rum stecke ich den Netzstecker eines Gerätes ein, wenn es zum Hören gerade nicht gebraucht wird und ausgeschaltet ist?



    Gruß


    Uwe

    Uwe

    Die Stereo hat das so geschrieben, um auf der sicheren Seite zu sein, falls was passiert. Die können natürlich nicht (!) schreiben;

    " Klemmen Sie mal den PE ab, überkleben ihn, wird schon schiefgehen..." Damit würden sich die Redakteure über bestehende Vorschriften hinwegsetzen und das machen sie natürlich nicht!

    Die Stereo weist darauf hin, dass man eventuell den Elektriker fragen sollte. Nun stellt sich die Frage, warum die Stereo dies nicht selber tut oder die eigenen Experten zu rate zieht, und dann schreibt, wie das Ausphasen mit abgeklebten Schutzleiter sicher auszuführen ist.


    Das sie dies nicht einmal macht, zeigt doch, dass sie einfach nur ein Artikel absondern will. Redaktionelle gute Recherche ist was Anderes.


    Unabhängig davon kann die Stereo natürlich zusätzlich darauf hinweisen, dass sie keine Haftung übernimmt, aber wenigstens hätte sie ihren Lesern alle relevanten und hilfreiche Informationen geliefert.



    Gruß


    Uwe

    Eine andere Variante für die Skeptiker,und die die es noch werden wollen.........

    https://www.stereo.de/praxis/ausphasen

    Auszug aus dem Artikel:

    Quote

    Gemessen wird bei eingeschaltetem und ans Netz angeschlossenem Prüfling die Spannung zwischen Gerätemasse (Cinch-buchse außen, blanke Schraube) und dem Schutzleiter der Steckdose. Hier ist es wichtig, für die Dauer der Messung den – falls vorhanden – Schutzkontakt am Kabel des Prüflings (beidseitig am Schukostecker) mit Isolierband abzukleben. Das können, dürfen und werden wir hier nicht empfehlen, aber nur so ist bei Schutzkontaktgeräten eine sinnvolle Messung möglich.


    Wenn Sie den Schutzkontakt abkleben, tun Sie dies auf eigene Gefahr! Bekanntlich rettet der Schutzkontakt im Falle eines (bislang unerkannten) Gerätedefekts Ihr Leben. Holen Sie sich vorsichtshalber einen zweiten, unbedingt fachkundigen Mann dazu. Fragen Sie im Zweifelsfall lieber Ihren Elektriker!


    Ich finde es schon bedenklich, einen Artikel zu schreiben und das mit dem Hinweis, dass das nicht zu empfehlen ist und daher Warnhinweise. Dann braucht man den Artikel gar nicht zu schreiben. Wenn der dann doch geschrieben wird, so heißt das doch wohl indirekt: „Ignoriert die Hinweise“


    Wenn die Stereo das ehrlich meinen würde, hätten die geschrieben, wie man eine Gefährdung trotz dem Abkleben des Schutzleiters verhindern kann.



    Gruß


    Uwe

    Ich bezweifele, dass es da zwischen Alpina und BMW Unterschiede gibt.


    Einen Unterschied gibt es allerdings, wie im ersten Bild zu sehen ist hat der Alpina auch in der D- und S-Fahrstufe eine Gang-Anzeige, während das bei BMW nur in der manuellen Fahrstufe der Fall ist.

    Ich bitte für meinen Beitrag #37 um Enschuldigung. Ich weiß nicht, was passiert ist, denn er soll so lauten:


    Auch, wenn der OP kurzschlussfest ist, betreibt man ihn dann dauerhaft im Kurzschluss? Zur Beantwortung der Frage eine kleine Analogie. Mein Auto ist vollgasfest, betreibe ich mein Auto dauerhaft mit Vollgas? Neeee.


    Daher finde ich die Diskussion, ob man nun den Ausgang eines OPs dauerhaft kurzschließen kann, doch etwas eigenartig, oder will das wirklich hier jemand so machen?



    Gruß


    Uwe

    Kodlak

    An ATape des Beomaster 7000 ist das Kassettendeck angeschlossen. Ziehe das Kabel am Kassettendeck ab und stecke es in das Tonbandgerät. Probiere verschiedene Buchsen am Tonbandgerät aus. Wenn das dann geht, ziehe das Kabel aus ATape des Beomaster 7000 raus und stecke es in ATape2. Das sollte dann auch funktionieren.


    Eigentlich sollte sich so das Tonbandgerät anschließen lassen. Wenn es nicht funktioniert, musst du die technischen Daten der Geräte und Fotos von den Geräteanschlüssen liefern. Dann bekommt man vielleicht etwas raus.



    Gruß


    Uwe

    Ich habe es auch schon mit diesem Adapter versucht, aber klappt leider nicht.

    Sagt das Tonband, nö, ich will nicht oder wie macht sich das Nichtklappen bemerkbar?


    Der Beomaster 7000 hat doch zwei Anschlüsse für Kassettenrecorder oder Tonbandgeräte. Ein Anschluss ist laut deiner Zeichnung noch frei. Warum nutzt du diesen nicht?


    Gruß


    Uwe

    Da es verschiedene Schaltungsmöglichkeiten ausser den üblichen Verdächtigen gibt, kann im speziellen Fall auch der Pin 3 gegen Masse geschaltet werden.

    Ich wäre das vorsichtig. Oft sind es zwei Operationsverstärker, die gegen GND (XLR-Pin 1) arbeiten. Der eine Operationsverstärker erzeugt das positive Signal (XLR-PIN 2) und der andere das negative Signal (XLR-PIN 3). Wenn man nun PIN 3 und PIN 1 verbindet, wird der Ausgang des zweiten Operationsverstärker kurzgeschlossen. Wenn dieser „dauerhaft“ für dies Betriebsart nicht ausgelegt ist, ist das nicht so toll.


    Auch, wenn der Operationsverstärker kurzschlussfest ist, so möchte ich einen Operationsverstärker nicht dauerhaft in diesem Volllastbereich betreiben, genauso, wie ich mein Diesel niemals dauerhaft mit einer Drehzahl von über 4000 U/min betreiben und mit einer Geschwindigkeit von 274 km/h fahren werde.


    Daher empfehle ich, bevor man PIN 1 mit PIN 2 verbindet, den Gerätehersteller zu fragen oder zu schauen, welches Schaltungskonzept der symmetrische Ausgang hat



    Gruß


    Uwe

    Hallo Roland,


    die richtige Beschaltung am XLR-Stecker hängt von Schaltung des symmetrischen Ausgangs ab.


    Ich empfehle erst einmal die von Arkadin vorgeschlagene Beschaltung auszuprobieren, denn meist funktioniert sie und es kann nichts kaputt gehen. Ansonsten ist beim Hersteller anzufragen eine gute Idee.


    Hier einige Infos zum Thema: Klick mich

    Leider fehlen in diesem Artikel inzwischen alle Bilder, die die Schaltungen zeigen.



    Gruß


    Uwe

    was ist mit Zweidraht gemeint?

    TN-C?

    Da wäre dann der PEN der Bezugsleiter und man kann gegen diesen messen.

    Ja genau und Clemens hat ja auch geschrieben, dass ein PEN vorhanden ist. Der PEN ist dann bekanntlich an jeder Scheckdose auf einen Steckdosenkontakt und auf den Schutzleiterkontakt aufgelegt. Daher verstehe die Ausführungen von keeskopp immer noch nicht.


    PE und Neutralleiter sind doch sowieso irgendwo mit einander verbunden. Es spielt doch für das Ausphasen keine Rolle ob PE und N nun über jeweils eigene Leitungen zur Steckdose geführt werden oder über eine Leitung, an der dann auch der Schutzleiterkontakt der Steckdose mit angeschlossen ist.



    Gruß


    Uwe

    Es sollte klar sein, was der gravierende Unterschied, 2-draht/3-draht-Netz in deiner Musikelektronik, bedeuten.

    Hallo Holger,



    nein, bezüglich des Ausphasens ist mir das nicht klar und daher meine Nachfrage. Mehr kann ich nicht formulieren, da ich nicht weiß, worin der gravierende Unterschied bestehen soll. Das musst du erstmal formulieren, bevor ich darauf eingehen kann.


    Wenn es aber deiner Meinung nach so klar ist, dann ist es für dich auch eine Kleinigkeit, das zu erläutern.


    Ich könnte vielleicht noch verstehen, wenn du sagst, bei einem 2-Draht-Netz ist das Ausphasen wichtiger. Du behauptest aber genau das Gegenteil, warum? Was macht den Unterschied aus, dass es beim 2-Draht-Netz wichtig ist und beim 3-Draht-Netz hingegen nicht.


    Bei beiden Netzen ist doch auch PE mit dem Neutralleiter verbunden, daher ist mir schleierhaft, wo denn die Unterschiede bezüglich des Ausphasens kommen sollen.



    Gruß


    Uwe

    'Muß' nicht; dennoch hätte ich so manches Mal ein besseres Gefühl, wenn ein FI-Schalter installiert wäre .:wacko:

    Dein Gefühl täuscht nicht.


    Aber nochmal zum Messen: kann man bei so einer alten Installation wirklich keine Potentialunterschiede messen?

    Doch, du kannst Potentialunterschiede messen. Falls bei einer normalen Hausinstallation klangliche Unterschiede durch das Ausphasen zu hören sind, dann auch bei einer alten TN-C-Installation. Warum da anders sein soll, ist mir scheierhaft. Warten wir mal keeskopps Antwort ab.



    Gruß


    Uwe

    Carsten, sorry, du hast doch gerade gesagt, dass das teure Oehlbach bei dir optimal funktionert hat. Da wir aber gerade gelernt haben, dass das Multimeter zu anderne Ergebnissen führen kann, kann doch nicht gleichzeitig diese Methode optimal sein.


    Das sind die ganzen widersprüchlichen Aussagen, die mich so skeptisch machen.



    Gruß


    Uwe

    Als dann mal ein Freund mit dem Oehbach Phaser zu Besuch kam, waren alle Geräte richtig ausgephast.

    Siehst du, wenn das Oehlbach-Ausphasen passt, ist mehr als fraglich, dass das dann mit dem Multimeter auch richtig ist.


    Aber egal, ich sehe schon, wir kommen nicht zueinander und ein Diskutieren des Diskutierens willens bringt uns nicht weiter, denn ich möchte, dass es mir auch etwas bringt.


    Lassen wir das also und ich wünsche dir eine gutes Nächtle.



    Gruß


    Uwe

    Hast Du es denn bei Dir schon mal versucht? Also Hörtest und Messung?

    Das sind dann immer die Fragen und wenn die Antwort kommt, ja und kein Unterschied, dann liegt es an der Anlage oder die Ohren.


    Inzwischen habe ich allerdings das Gefühl, dass das nicht der Fall ist und vielmehr, die die was hören, vielleicht auf dem Holzweg sind.

    Ich gehöre eher zu den Praktikern und mache es einfach als endlos drüber zu philiosophieren

    Genau das ist immer die Frage, die ich stelle, warum wird nicht praktisch gehört, welches die bessere Phase bei den Geräten ist.


    Ich habe inzwischen das Gefühlt, dass genau das nicht funktioniert und deshalb gemessen wird, um dann zu sagen, aha, es hat etwas gebracht.


    Ich frage mich dann allerdings, warum einerseits das Ausphasen mit dem Multimeter positive Ergebnisse bringt, aber andererseits auch dieses Oehlbachteil, dass nicht mit 50 Hz, sondern mit irgendetwas um 100 kHz arbeitet und mit dem ein Ausphasen bei eingeschaltetem Gerät bei vielen Geräten überhaupt nicht möglich ist. Die Logik sagt mir, wenn das eine funktioniert, dann kann das bei dem anderen nicht immer der Fall sein.


    Weiterhin ist immer noch die Frage offen, wie werden die Geräte ausgephast, die zwar angeschlossen sind, aber aktuell zum Hören nicht gebraucht werden, im ein- oder ausgeschalteten Zustand? Nicht einmal auf diese ganz einfache und simple Frage bekommt man nach mehrmaligen Fragen eine Antwort.



    Gruß


    Uwe

    Carsten, einerseits schreibst du, der Ausgleichstrom zwischen den Geräten soll minimal sein und dann wieder, das spielt keine Rolle, eine minimale Spannung zwischen Gehäuse und Schutzleiter ist wichtiger.


    Dann ist auch noch die Frage, wie werden Geräte ausgephast, die aktuell nicht zum Hören benötigt werden, wie im Betrieb im ausgeschalteten oder die unlogische Version, eingeschaltet.


    Fragen, vor die sich immer wieder gedrückt wird, nach dem Motto, Hauptsache, man macht irgendetwas.


    Es kann also sein, dass euer Ausphasen eine klangliche Verbesserung bringt, aber es kann ebenso sein, dass das richtige Ausphasen ungleichviel mehr bringt.


    Warum wird sich dagegen gesträubt, sich mal Gedanken darüber zu machen?



    Gruß


    Uwe

    Naja, ich finde messen "einfacher" als "probieren"/hören. Ginge auch schneller.

    Sowohl bei Steckerrichtung als auch bei Kabeln.

    Bei Kabeln weiß ich nicht, was ich messen soll bzw. habe im Zweifelsfall nicht das Equipment.

    Da stellt sich aber die Frage, ob man durch das Messen das optimalste Ergebnis erhält (siehe auch mein Beitrag #70) oder es vielleicht doch sinnvoller ist, etwas mehr Zeit in die Optimierung des Klangs zu stecken.


    Quote

    Bin halt irgendwo auch Elektroingenieur, gelernter.

    Dann bist du der Richtige, der vielleicht etwas zu meiner Frage in Beitrag #70 sagen kann.



    Gruß


    Uwe