Beiträge von raetsken

    Ich verstehe richtig, das 'man' hier mit Kofferradios billigster Provenienz im Auto! rumfährt und dann DAB+ vs UKW und anderes beurteilt? Sowas würde auch nen wirklich guten Plattenspieler vermutlich ziemlich alt aussehen lassen..

    ..beim lesen jener fünf Seiten ist mir alles, was es zum Projekt Grounding-Box zu wissen gibt, drastisch vor Augen geführt worden.. Ehrliche, wissens-und erkenntnisunbelastete Alchemie..

    Ich hatte ja beim lesen der thread-Überschrift hier noch den idiotischen Gedanken, das es tatsächlich um eine zentrale und optimale Ableitung von störenden Potentialen etc zwischen den Komponenten geht-aber diese Herrgottsschnitzer hauen ja mit Turmalinsand und hochspeziellem Grafitgranulat und lauter witzigen Ingredenzien nur so um sich..

    Was ich etwas vermisse, ist die Erwähnung von Alufolie und deren Bedeutung bei Projekten dieser Kategorie- imo unabdingbar!

    OK, völlig ohne bösen Hintergedanken..


    Was ist denn an der DIN und VDE so schrecklich, das man es mit Birnbaumholz und Aberglaube weg-exorzieren müsste?

    Grounding, grouping - irgendwie geht es wohl immer um den Kick des 'speziellen'?


    Ne ordentliche Schutzerdung bei Geräten der entsprechenden Klasse, nen 2poligen Stecker bei den anderen, keine Erdschleifen und ein ausreichend niedriger (Ableit)widerstand des PEN.


    Und aus dem (wunderschönen!) Birnbaumholz entweder nen Humidor oder sowas http://www.thediscworld.de/index.php/Truhe machen :-)

    Das Einstellen englischer Texte als Argumentationshilfe in einem der hiesigen threads vermittelt den Eindruck einer gewissen Hilflosigkeit..

    Vor allem, wenn dieser Text weder inhaltlich irgendeine verwertbare Aussage enthält- oder gar des sprachlichen wegen gelesen werden müsste..



    Potlhbe’chugh yay qatlh pe’’eghlu’

    Zitat

    User dieses Forums gehören übrigens automatisch genau so zum Establishment wie gutverdienende Rockstars und das gilt auch für Ole!

    ich war nie ein gut verdienender Rockstar-und das völlig zurecht!:heul:


    Manche Aussagen hier erinnern an den Film 'Big ,fat greek Wedding', wo auch einer stets auf den (in diesem Falle griechischen) Ursprung von allem und jedem hinwies!

    Wir mögen Deutschland den WKII und vielleicht Techno verdanken- der Punk ist sicher (ursprünglich) kein Meister aus Deutschland..

    ..wenn nu jede Glaubens-oder Nicht-Glaubensrichtung hier ihre eigenen tröts eröffnet, müssen wir die 'audiofile Inklusion nach AAA' wohl als gescheitert ansehen..:meld:

    Aber ich kann halt meine Klappe nicht haklten, wenn ein Gerät 'offensichtlich keine kaliberstarken Zuleitungen mag..' -Kommentierungszwang' hatte mir unser Kleiner mal diagnostiziert..


    Mir war Musik hören immer wichtig, lange Jahre war allerdings der finanzielle Rahmen nicht nur eng, sondern sehr eng.. Das führte zu 'mehr DIY' und erstaunlichen Erfahrungen - teilweise auch Nicht-Erfahrungen, grade wenn man etwas gekauft, gebaut oder gemacht hatte, wovon man sich 'tektonische Verschiebungen' erwartet hatte. Aber dann bewegte sich grade mal rein garnichts..

    So zB , als ich um 1990 die Gelegenheit hatte, meinen Amp für ein paar Tage durch nen damals aktuellen Mark Levinson Vollverstärker zu ersetzen.. :/:/


    Mit zunehmender ökonomischer Bewegungsfreiheit konnte ich dann nach und nach die Obsessionen der jungen Jahre nachverfolgen und teilweise im Hörraum umsetzen, anderes hatte sich irgendwann als 'Schnapsidee' herausgestellt und fiel hinten runter.


    Jobbedingt hatte ich recht guten Zugriff auf 'rocket science' (not literally) - von 3-Phasen Netzfilter über Kabel, Verbinder, Netzgeräte etc.

    Wurde natürlich alles irgendwie zu nutzen versucht, heute nennt man das ehrfürchtig 'upcycling' - es hatte aber ímo stets mehr von Jean Pütz als von Q..


    Plattenspielerseitig bin ich nach selbstgewählter Schwabbel-Odyssee über nen K&T -Artikel an Scheu geraten - der alte 1er mit der ovalen 'Vollstahl'-Zarge dreht heute noch seine Runden..

    DUAL, PE und Konsorten hatte ich nie, dankenswerterweise hatte 'Vatter' sich damals eine komplette Technics-Anlage geleistet- deren Plattenspieler (ein 1710er) irgendwann in mein Zimmer migrierte.

    Aber irgendwie hatte ich damals ne leichte Hochglanzpresse-Abhängigkeit, und es war mir völlig klar, das statt des nervös-technoiden Technics ein souveräner, audiofiler Thorens 320 her musste.

    :heul:

    Das folgende hat Homer schon in den Irrfahrten des Odysseus schön beschrieben, kann man dort auch jederzeit nachlesen- nur die Sirenen-Nummer war nicht dabei..


    Heute drehen ein 151MK2, ein SL110 und ein Audiolabor-Klone ihre Runden, ein L78 hilft bei 'schweren Fällen' noch mit aus.

    LS sind DIY, der CD-Player alt und englisch- und Internet-Rado, stream etc wird meist in Küche oder Esszimmer genutzt.

    Schlimmstenfalls darf ein SABA 100 die Hits des einzig manierlich empfangbaren UKW-Senders in der Gegend verbreiten.


    Meine recht offen gelebte Abneigung gegen Schamanen, Heilsversprecher, Eso und Homöo schlägt auch bei Hifi durch, wobei mich der schlichte Gebrauch irgendwelcher Devotionalien oder Fluxkompensatoren viel weniger stört als die obskuren 'rechtfertigenden Indikationen', die dann auf den Tisch kommen.

    ..wenn es sich áuch so am Hörplatz messen würde, keinesfalls!

    OK, Mukke mit janz viel Hi-Hat Einsatz ist hier u. Umständen ne Zerreissprobe fürs Trommelfell-aber grundsätzlich..:)


    Wobei ich, gerade bei LS -messungen,den Angaben von nur wenigen Herstellern halbwegs traue.

    Da wird doch gründlich 'geschummelt', teilweise..

    Von 'sprunghafter' Skalierung der Diagramme über Angaben bei 4.29W/Elle oder Halbraum statt...- Kreativität ist keine Mangelware.


    Wobei ich das Dilemma von saher eher so sehe, das einen grosse ESEL und auch grosse Hörner schon ziemlich versauen können..

    Das ist ähnlich wie bei progredienter Pornophilie - einmal ein next level break, und das Zurückgehen wird sehr schwierig8|:saint:

    Gut, irgendwo muss ja ein 'Kleinlautsprecher' auch die Limitierung haben, geht ja nicht anders.

    Wobei ich bei solchen klanglichen 'Problemen' meist 'ungünstige' FQ-Gang Überhöhungen oder Absenkungen ausgemacht habe.

    Wobei das von Saher beschriebene zB bei laut gehörtem Metal oder Rock eine hilfreiche Sache sein kann, da dann keiner 'plärrt'..


    Das ist ja das ganze Problem, das nahezu jeder Fehler bzw jede 'Abeweichung vom Ideal' durchaus ihren Reiz hat, abhängig von der gehörten Musik..


    Ein 'ohne alles' (oder fast ohne alles) an einer guten Röhre laufender, guter BB in breiter Schallwand dürfte nen Johnny Cash oder Coltrane-Fan von der Couch hauen, das anschliessende Konzert für Orchester würde aber dann die Zuhörer im Eiltempo ins Freie laufen lassen..


    Es ist tatsächlich so, das man sich 'seine' LS schon auch ein wenig nach den musikalischen Vorlieben 'ersuchen' muss.

    Die als nächstes angekündigten Fock-Segel in 15qm Raum sind sicher der feuchte Traum eines Diana Krall Fans und jener, die hauchende , kleine Mädchen mit Gitarre mögen..


    Jedem Tier sein Pläsir..



    -mein Aggro-level sinkt, ich brauch nen Kaffee..

    ne kleine Frequenzgangüberhöhung im passenden Bereich (machen zB grosse BB ganz gerne)- und schon kann man während des Hörens bis in die Luftröhre der Sänger schauen..

    Wenn ich einen bestimmten Fq-Bereich prägnant höre, sind einfach die Bereiche drunter und drüber leiser..

    Oder der LS ist kompletter Schrott, was ich hier allerdings nicht annehme!


    Auch wenn das 'technoide' herangehen an einen LS-Kauf hier ja verpönt ist, bei sauberen Datenblättern sieht man manches (nicht alles), bevor man es hört.. Wenn man denn möchte..

    Schön, das hier eine klare Linie definiert wird, an der sich weniger selbstsichere Musikfreunde entlanghangeln dürfen.. :merci:

    Ich entsinne mich an hunderte trauriger, orientierungsloser Jugendliche in Londoner Clubs in den 80ern, die nichtmal wussten, das sie keinen Punk hörten. what a waste..

    Die Wahrheit lag wohl schon immer hinter der Zonengrenze..