Posts by Lothar01

    Hallo Horst,

    wie bereits geschrieben handelt es sich bei dem Tonarm um einen Audiocraft AC300.

    AC300 und AC300MKII unterscheiden sich in einigen Dingen erheblich. Der MKII hat wechselbare Tonarmrohre und die Liftbasis sowie die Dämpfungswanne sind aus Alu, bei ac300 aus Kunststoff. Klanglich wird dies keine wesentlichen Unterschiede bringen, mehr in der Haptik. Die Wechseltonarme machen den MKII wesentlich universeller als den AC300. Da die Audiocraft Tonarme hierzulande nicht allzu bekannt sind werden sie preislich nicht hoch gehandelt, für mich fast ein Geheimtipp. Preislich wesentlich ist natürlich Zustand und Vollständigkeit des Zubehörs. Startpreis geschätzt ca 300€.

    Klanglich sind die Tonarme auf hohem Niveau. Ich hab selbst zwei TD126 (Osawa pl500) in gebrauch, aktuell mit Benz Micro ACE und Wood und bin sehr zufrieden damit.

    Gruß

    Lothar

    Ist vielleicht eine dumme Frage aber ist deine Arbeitsfläche im Lot und auch der äußere Rahmen?


    Wenn du nicht weiter kommst könnte ich einmal vorbeikomme Ich komme aus Wiesbaden und arbeite in Rödelheim. Ich habe bisher drei TD126 wieder gangbar gemacht. Wunder kann ich allerdings keine vollbringen und es kann schon etwas zeitraubend und nervig sein das Subchassis zu justieren.


    Wie du schreibst hast du noch andere Baustellen an dem Gerät und auch der Rahmen sieht aus als benötigt er noch etwas Zuneigung. Diese Arbeiten würde ich erledigen bevor das Subchassis justiert wird.

    Gruß

    Lothar

    Danke Sebastian, daß du das ausgegraben hast. Ich fühle mich in meiner Aussage bestätigt. Die ganze Komplexität wollte ich gar nicht beschreiben. Warum Dieter dazu anderer Meinung ist verstehe ich nicht.

    Gruß

    Lothar

    Das eine Skating Kraft nur bei modulierter Rille auftritt ist auch nicht richtig. Die Skating Kraft wird durch die Reibung in der Rille und durch die Kröpfung und die damit gegebene Kraftverteilung erzeugt.

    Da die Reibung in einer modulierten und unmodulierten Rille unterschiedlich sein kann, können sich auch unterschiedliche Skating Kräfte ergeben.


    Gruß

    Lothar

    Hallo Michael,

    eine schwerere Matte verträgt der td150 problemlos. Ich habe einen TD126, die Lagerbelastbarkeit sollte ähnlich sein. Mein 126 wurde für OSAWA werksseitig gepimpt und hat eine Disk SE22 Matte. Diese wiegt 750gr, auch das Gewicht ist unproblematisch.

    Gruß

    Lothar

    Hallo Captn,

    deine Erklärung, daß die Dämpfung eines AC eine erhöhte Lagerreibung ist greift leider etwas zu kurz um allgemeingültig zu sein. Die Dämpfung, wie hier realisiert, ist auch eine Funktion der Bewegungsgeschwindigkeit. Sie ist bei der sehr geringen Geschwindigkeit der Abtastung äußerst gering. Im Falle einer Resonanz bzw auch bei Verwellung der Platte ist die Däpfungswirkung damit höher. Dies lässt sich sehr gut beobachten mit entsprechenden Testschallplatten.

    Die Einstellung und Inbetriebnahme der AC Dämpfungseinstellung ist nicht ohne Tücken. Ich habe mehrfach Arme gesehen, bei denen viel Zuviel Silikon Öl eigefüllt wurde. Dies wird bei einsetzen des Dämpfungskörpers verdrängt und sabbert überall hin. Die Dämpfung kann dann nicht mehr auf kleine Werte eingestellt werden. Weiter verändert sich die Tonarmhöhe/VTA bei dem Ein und Ausdrehen der Dämper/Lagerschraube. Diese muß dann wieder korrigiert werden. Also ist dies ein etwas langwieriger Prozess, der Klangveränderungen schwieriger nachvollziehbar macht.

    Die AC Tonarme gehören mit Ihren vielen Armrohren und Gewichten sicher zu den universellsten Systemen die hergestellt wurden. Um universell auch auf schwierigste Arm Tonabnehmer Kombinationen anpassbar zu sein ist eine einstellbare Dämpfung notwendig. Die AC Tonarme sind eine riesige Spielwiese für Vinylistas und wer dann auch ohne Dämpfungseinstellung auskommt kann auch so glücklich sein. Ich verwende sie wie bereits beschrieben.

    Gruß

    Lothar

    Ich betreibe Audiocraft Tonarme mit verschiedenen Tonabnehmern schon seit sehr langer Zeit. Wenn beschrieben wird, wie ein bestimmter Tonabnehmer an einem AC performed muß auch immer genannt werden welches Armrohr und eventuell Headshell verwendet wurde. Die Möglichkeiten der ACs sind ja sehr vielfältig.

    Meine Erstausrüstung bestand aus einem AC33 mit dem serienmäßigen mittelschweren geraden Rohr SP-S/T. Erster Tonabnehmer war ein Satin M-117S. Klanglich konnte der Tonabnehmer sehr gut gefallen, hatte aber Probleme mit der Abtastfähigkeit im letzten drittel der Platte. Als nächstes hatte ich eine Dynavector DV23R, welches mir klanglich hervorragend gefiel und sicher auch heute noch in Betrieb währe, wenn es nicht auf ungeklärte Weise den Diamant verloren hätte. Da ich insgesamt dann etwas weniger mit Vinyl beschäftigt war musste es ein DL103 für einige Zeit tun.

    Um dieses auf seine insgesamt bekannten Fähigkeiten zu bringen habe ich es durch ein kleines Gewicht beschwert, was auch den Gebrauch des Zusatzgewichtes notwendig machte. Heute habe ich ein Benz ACE SL an einem modifizierten SP-S Armrohr. Das SP-S Rohr ist eigentlich ein leichtes Rohr, was aber durch das Headshell des Forumstonarms und ein Holzrohr zu einer etwas mehr als mittelschweren Variante wurde. Das Benz spielt über einen Lundahl 1933 auf den Musica Nova Phönix Vorverstärker und es entsteht ein sehr räumliches und rundherum stimmiges Klangbild, an dem ich nichts vermisse.

    Ein Satz noch zur Dämpfung. Ich verwende immer die Dämpungseinrichtung, wenn auch eher zurückhaltend eingestellt. Die Arm/System Resonanzspitze ist dadurch deutlich reduziert und der Arm wird sicher geführt. Dem Einpunkter gibt es dabei auch etwas Stabilität. Verluste an Dynamik oder andere negative Auswirkungen konnte ich nicht feststellen. Es ist eher so, daß zuerst festgestellte Klangverbesserungen ohne Dämpfung ein Effekt waren, der nachher lästig wurde.


    Gruß

    Lothar

    Hallo Peter,

    die Resonanzfrequenz die du mit der Schallplatte misst passt nicht mit der Frequenz zusammen die sich bei einer Berechnung ergibt. Rechnerisch sollte die Resonanz bei 10Hz liegen. Für das Quinted sollten sich 9Hz ergeben. Was hattest du bei dem Quinted mit der Testschallplatte gemessen?


    Den Hersteller die Sache begutachten zu lassen ist sicherlich eine gutes Vorgehen. Ich bin gespannt was der herausfindet.

    Gruß

    Lothar

    Hallo Peter,

    ganz unbekannt ist das Problem mit diesem Tonarm nicht.

    Holger hatte geschrieben, daß du das Antiskating abstellen sollst! Wir kennen deine Konfiguration des WTB213 leider nicht und ich nehme an, das du keine AS Kompensation vornehmen kannst, da die Anti Skating Einrichtung nur optional erhältlich ist. Acoustic Solid vertritt die Meinung, daß AS nicht notwendig ist. persönlich teile ich diese Meinung nicht zumindest ist es bei den meisten Kombinationen mit mittelschwerem Arm und normalen Auflagekräften anzuraten.

    Zu deinem Problem. Ein guter Freund besitzt ebenfalls einen WTB213 und hat dort ein EMT TSD75 montiert. Das TSD75 hat, wie dein System, ein Gewicht von 12g und eine Compliance von 12 µm/mN und damit gleiche Verhältnisse wie bei dir. Er hatte mir berichtet, daß dieses System sich recht eigentümlich verhält. Das System springe regelrecht in die Einlaufrille! Ich habe mir das dann auch einmal angesehen und ich konnte auch das von dir beschriebenen Nadelspringen beobachten. Bei einer Platte ist der Arm dann sogar über mehrere Rillen gesprungen. Veränderungen an der Auflagekraft waren nicht zielführend. Wir konnten feststellen, daß die Nadel dann nicht mehr gerade stand. Was Ursachen und Wirkung war, ist nicht nachträglich nachvollziehbar. Das System wurde eingeschickt und konnte gerichtet werden. Der Händler hat dann eine Anti Skating Einrichtung eingebaut und danach trat das Problem nicht mehr auf.

    Gruß

    Lothar

    Hallo Nordlicht


    Deinen TD126 so wie beschrieben zum laufen zu bringen ist eine Aufgabe, die sicherlich nicht ohne Änderungen zu lösen ist. Du willst einen Schwingchassis Plattenspieler auf ein wenig stabiles Regal auf einen schwingenden Fußboden stellen. Das wird sich durch einfache Entkopplungsmaßnahmen mit Sylomer oder ähnlich nicht zufriedenstellend lösen lassen.

    Wenn man die Umgebung analysiert ergibt sich folgendes:

    Der Fußboden

    An dem Schwingverhalten kannst du nichts ändern. Eine gute Maßnahme kann sein, wie hier auch schon genannt das Regal auf massive Platten zu stellen, die aber sicherlich eine bestimmte Größe benötigen um die Durchbiegung des Fußbodens abfangen zu können.

    Das Regal

    Das Regal wirkt auf den Fotos etwas zu filigran und das Obere Brett hängt teilweise in der Luft, das wirkt dann wie ein Schwingungsverstärker. Bei Fußbodenbewegungen flext das Regal und gibt das dann verstärkt an den Plattenspieler weiter. Du solltest auch sicherstellen das das Regal fest auf dem Boden steht und nicht wackelt (verstellbare Füsse!). Wenn du mehr Masse wie zusätzliches Basisbrett und den Schweren Plattenspieler darauf bringst wird es immer Kopflastiger und instabiler. Versuche einmal an dem Regal und den Regalbrettern zu wackeln, alles was sich bewegt muss verstärkt oder befestigt werden,

    Der Plattenspieler

    Der TD126 ist ein klassischer Subchassisplayer, der sehr gut entkoppelt ist aber dazu einen stabilen Untergrund benötigt. Für Discothekeneinsatz hat Thorens selbst die Federn durch Mushrooms ersetzt. Diese geben dem schweren Subchassis mehr Stabilität und dies könnte auch bei deinem Problem helfen.


    Am Ende wirst du ein Kombination aus mehreren Maßnahmen benötigen.

    Gruß

    Lothar

    Bei meinem AC33 lässt sich der Lift nach lösen einer Madenschraube drehen, dies geht aber bei dem AC3000 nicht. Eventuell kann man die Liftbank nach lösen der Befestigungsschraube etwas verdrehen. Ich muß mir das auch noch einmal an meinem AC300 ansehen. Der hat die selbe Liftkonstruktion wie deiner, die Liftbank ist aber rund und schmäler.

    Gruß

    Lothar

    Hallo Lars,

    an meinen Tonarrmen AC33 und AC300MK2 gibt es das Problem nicht, durch Drehen der Liftbank konnte ich dies bisher anpassen. Da Audiocraft verschiedene Liftbänke (breitere und schmälere) und auch verschiedene Montageplatten für Lift und Skatingeinheiten verbaut hat kann ich mir vorstellen, dass es zu Problemen kommen kann. Es gibt Montageplatten, da war der Lift etwas näher am Lager, eventuell ist dies bei dir der Fall. Ein Foto zur Beurteilung währe gut.

    Gruß

    Lothar

    Das Interview ist recht witzig, vor allem wie er seine ersten Elemente am Küchentisch gebaut hat. Ich habe auch eine Zeitlang damit experimentiert meine Elemente selbst zu bauen. Es ist aber doch recht schwierig die richtige Folienspannung, gleichmäßige Beschichtung und auch eine gute Verklebung hinzubekommen.

    Die Aussage über die Langlebigkeit der Elemente kann ich nicht uneingeschränkt bestätigen. Wir hatten bei Pilot wirklich Kistenweise defekte Elemente rumliegen. Auch der QA hatte wohl anfangs Probleme. Dies ist sicherlich durch die Reduzierung der Polarisationsspannung behoben worden.


    Gruß

    Lothar

    Hallo Jecklin Freunde,

    Ich bin ebenfalls noch im Besitz dieses Unikums. Ich habe Meinen damals noch direkt von dem ehemaligen Vertrieb Pilot Hifi Acoustics bekommen, bei dem ich einige Jahre gearbeitet habe. Der Jecklin wurde dort in der Lautsprecherentwicklung gerne als Vergleich bei der Abstimmung herangezogen.

    Mein Jecklin ist auch schon mehrfach renoviert worden. Zuletzt habe ich auch die neuen Element des Jecklin Float QA verbaut und die Polarisationsspannung auf 900V reduziert.

    Der Jecklin ist recht sensibel was die Auswahl des Verstärkers betrifft und auch die Übertrager haben einen deutlichen Einfluss auf den Klang. Ich verwende zwei Audiolabor Flink Monoendstufen und dort ist klanglich auch noch Luft nach oben. Bei den Übertragern gab es ja auch von Jecklin einige Experimente. Der neue JF QA hat recht mächtige Übertrager erhalten. Die habe ich allerdings bisher nicht hören können. Meine Übertrager sind eine Sonderversion, die damals als Studioübertrager angeboten wurden. Sie sind etwas größer als die PS0 Übertrager, was zu einer etwas besseren Bassperformance führt.

    Gruß

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