Posts by Lothar01

    Hallo Hans,
    die verschiedenen Audiocraft Rohre sollten passen. Es gibt aber einige spezielle Rohre für SPU und EMT Tonabnehmer, die haben eine etwas andere Länge. Je nachdem für welches Armrohr dein Arm eingerichtet war benötigst du dann noch ein anderes Gegengewicht bzw Zusatzgewicht
    Gruss
    Lothar

    Hallo Frank,
    ich habe bei einem ähnlichen Problem das App RCoid auf einem Samsung Tablett verwendet. Mit dem App kann man Codes generieren und dann etwas systematischer suchen. Ich wusste allerdings, daß mein Gerät RC5 verwendet.

    Hallo Jürgen,
    Ich hab einige der Kondensatoren verändert, das ist richtig.
    In ein Gehäuse habe die Lite bisher noch nicht eingebaut, die Spannungsversorgung über den vorgesehenen Einschalter zu schleifen sollte aber auch mit dem Umbau möglich sein.
    Gruß
    Lothar

    Hallo Roman,


    Man kann den Umbau auch oben auf der Platine platzieren, also dort wo die Kondensatoren ursprünglich positioniert waren. Die positive und negative Spannung kann dann sehr kurz an die Widerstände angeschlossen werden und die Masse wird dann durch das Loch auf die Unterseite gefädelt. Der Aufbau mit den Kondensatoren und den Gleichrichterdioden sollte dann wie von mir beschrieben erfolgen. Damit ist der Weg zum Schalter sehr kurz.


    Ich hatte bei meinen Versuchen auch etwas mit der AC Leitung gespielt und versucht festzustellen wie deren Abstrahlung störend wirkt. Wenn die Leitung leicht verdrillt ist (ich hatte keine abgeschirmte Leitung verwendet) und nicht unmittelbar über die Eingänge geführt wird ist die Abstrahlung unkritisch.

    Hallo Karl,
    ich habe noch -96dBm gemessen. Das entspricht einer Verbesserug um 6dB. MC war unveraendert mit -84dB. Der Betrieb direkt mit DC ist selbstverstaendlich auch eine gute Loesung. Ich hatte dies auch schon vermessen und dies war von den Messwerten her dann vergleichbar. Mit dem Wissen, was machbar ist kann dann jeder entscheiden wieer seine Lite versorgen moechte.

    Hallo Lite Freunde,




    Wie angekündigt habe ich meine Lite auch mit den von Dieter vorgeschlagenen Schnitten bearbeitet.




    Ich habe dazu meine Fräseinrichtung verwendet.







    Danach habe ich die Fremdspannungs-Messungen vorgenommen in gleicher Weise wie bereits berichtet. Vom Ergebnis sehe ich keinen Unterschied zu der von mir ursprünglich vorgeschlagenen Lösung nur MM ist noch etwas besser geworden.




    Der geneigte Lite Bastler kann also wählen welches die für Ihn geeignetere Variante ist.




    Sobald ich die Blenden erhalten habe werde ich die Messungen dann auch noch einmal im zusammengebauten Zustand durchführen und Reporten.

    Hallo Andreas,


    Ich habe die Lite noch nicht an die Anlage angeschlossen, daher kann ich es gehörmäßig nicht beurteilen. Von der Meßtechnik kann ich sagen, daß keine Brummreste mehr zu sehen sind. Mein Skope löst bis auf 2mV/div auf, in diesen letzen 2mV sind eigentlich nur noch Rauschen und ein leichtes tieffrequentes Wabern zu erkennen.


    Wenn du meine Bilder ansiehst kannst du auf dem ersten Foto das Brummsignal sehen, auf dem Zweiten Foto ist nur noch eine breite Linie da. Eine Verbesserung um 30-40dB kann man schon als wirkungsvolle Maßnahme ansehen.


    Neben den durch die Lite eingebrachten Brumm können natürlich auch andere Einstrahlungen in Kabel und System Brumm erzeugen. Ich habe zur Messung die Lite mit 15Ohm am MC und 500Ohm am MM abgeschlossen und keine weiteren Kabel am Eingang. Die Abschlusswiderstände sollen die jeweiligen Systemimpedanzen simulieren. Ich konnte erkennen, daß die Eingänge auf Brumm Störquellen reagieren z.B. meine Lupenlampe mit eingebauten Transformator bringt Störungen hervor. Im eingebauten Zustand sollte dies dann geringer sein.

    Hallo Lite Gemeinde,




    eurem Wunsch folgend habe ich versucht meinen Aufbauvorschlag für den "Weniglöter" anschaulich darzustellen:







    Mit den Bildern und der Skizze sollte jedem, der weiß wo das heiße Ende des Lötkolbens ist, der Nachbau gelingen. ;)




    Die Schaltung wie von Frank und Dieter designed bleibt unverändert, nur die Bauelemente bekommen einen neuen Platz.




    Es kann sicherlich auch andere Lösungen und Varianten dazu geben. Schön wäre sicherlich, wenn durch geschickte Schnitte in den Masse Layer etwas Gleichwertiges erzeugt werden könnte. Dies fände ich auch besser als die Bauelemente auf die Unterseite zu kleben.




    Was ich mir nicht vorstellen kann ist, daß es Lite's gibt die kein Brummproblem haben. Ab einer bestimmten Lautstärke sollte der Brumm immer vorhanden sein, nur kann dies je nach System und Wirkungsgrad früher oder erst später störend werden.

    Hallo Dieter,




    Ich habe meine Messungen in einer kleinen Tabelle zusammengefasst:







    Der hauptsächlich betroffene Kanal ist MC Rechts.




    Aber die Fremdspannungswerte von MM und der Linke Kanal lassen sich auch verbessern, sodaß kanalgleichheit besteht und auch ein recht ansehnlicher SNR zu erwarten ist. Durch die Ladeimpulse wird wohl die Masse generell etwas verseucht und dies beeinflusst alle Schaltungsteile.




    Die Messwerte sind dann natürlich noch einmal nach dem Einbau in das Gehäuse zu prüfen.

    Hallo Joshi,


    Ja, der Umbau passt noch in das Hammond Gehäuse. Ich kann die Leiterplatte in die dritte Schiene von unten einschieben. Ich habe zum Umbau die 1000µF Nitchikon verwendet, dann ist es etwas eng, aber es geht. Wenn die original für C1 und C2 angedachten 470µF Kondensatoren genommen werden ist noch mehr Luft. Nach oben ist es bei mir auch etwas eng, da ich größere Panasonic Cs verwendet habe aber der Deckel geht noch drauf!

    Hallo,


    Da ich ebenfalls einen OSAWA PL500 besitze kann ich eventuell auch etwas zum Thema beitragen.


    Den damaligen Berichten zum PL500 war zu entnehmen, daß er mit verstärkten Federn ausgerüstet war. Dies war nötig, da die Plattentellermatte, "Disk SE22" 750gr auf die Waage bringt.


    Ich persönlich kann kaum verstehen, warum der Audiocraft AC33 (sollte er denn noch einwandfrei funktionieren) ausgetauscht werden muß. Er eignet sich sehr gut für die heutigen MC Systeme. Er ist mit einem etwas schwereren Armrohr und Gegengewicht ausgerüstet als das üblicherweise für den AC300MKII verwendete. Nach meinen Ermittlungen hat es etwa eine effektive Nasse von 12gr.

    Hallo Phono Lite Gemeinde,




    Ich möchte mich zuerst für das nette Projekt und die hervorragende Arbeit aller Beteiligten bedanken.




    Ich habe nun über Ostern die Zeit gefunden meine Lite Leiterplatte aufzubauen. Bevor ich an das Hören gehe habe ich mit meiner Meßtechnik noch die Funktionen überprüft und natürlich auch das Brumm Thema versucht nachzuvollziehen. Ich konnte alle bisher hier geposteten Infos bestätigen.




    Ich habe folgende Fremdspannungswerte (jeweils für den schlechtesten Kanal) für den Betrieb mit Steckernetzteil ermittelt, mit Lastwiderstand R42+R43 MM-55dBm/MC -46dBm, ohne R42+R43 MM-59dBm/MC -51dBm.




    Dies sind leider keine guten Werte für einen Phono Pre. Somit habe ich mir Gedanken über eine Lösung gemacht dies zu verbessern, auch ohne Akkus oder externe Gleichspannungsversorgung.




    Wie bereits hier im Forum beschrieben sind der Grund für das Brummen Stromspitzen, die beim Laden der ersten Siebkondensatoren entstehen und dann auf andere Leiterbahnen überkoppeln.




    Somit ist eigentlich eine Lösung ersichtlich, diese Ströme dürfen nicht mehr über die Leiterplatte fließen. Dazu sind die ersten Kondensatorstufe C1+C2 und die beiden Einweggleichrichtungen D1+D2 von der Leiterplatte zu entfernen. Die Kondensatoren und die Dioden kann man unter der Leiterplatte befestigen und die gewonnene Gleichspannung wieder an die Widerstände R4+R5 einspeisen. Als Massepunkt empfiehlt sich die Masse von C7 oder C8. Die Pulsförmigen Ströme fließen so nicht mehr über die Leiterplatte und können dort nicht mehr schaden. Die von mir gemessenen Fremdspannungen konnten so auf -90dBm MM und -84dBm MC reduziert werden, R42+R43 haben keinen Einfluß mehr. Ich konnte auch keine besseren Meßwerte mehr mit einem Labornetzgerät erreichen.




    Anbei noch ein paar Fotos zur Dokumentation:




    Messung vor dem Umbau







    Messung nach dem Umbau







    Umbau unter der Leiterplatte







    Umbau von Oben




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    Hallo Rainer,
    hier jetzt die Bilder zu meinen Basteleien.
    Die Teile sind noch unfertig und lose zusammengesteckt und die Rohre sind noch nicht auf die richtige Länge gebracht.


    Hier das Standardrohr des AC300MKII mit Buchenholz Mantel


    Hier die Thorens Kupplung mit dem zusätzlichen Schlitz


    Die Thorens Kupplung am Arm mit CFK Rohr


    Meine Audiocraft Rohre auf einen Blick




    Ich hoffe dies hilft dir etwas weiter
    Gruß
    Lothar

    Hallo Rainer,


    es ist die Lagerseite, dein zweiter Link. Die Überwurfmutter passt auf die Audiocraft Arme. Die Audiocraft Steckverbindung hat aber zwei Nasen, du musst also dann noch eine zweite genau gegenüber der ersten sägen. Dies ist sehr einfach machbar.


    Gruß
    Lothar

    Hallo Rainer,


    Ein Foto werde ich noch nachreichen.


    Die effektive Masse habe ich nach einer Methode ermittelt, die einmal in einer Hobbyelektronik Zeitung beschrieben wurde.
    Dazu wird der Tonarm am Headshell an einer Feder aufgehängt und die Schwingfrequenz gemessen. Dann wird versucht mit einem Gewicht an dieser Feder die gleiche Schwingfrequenz zu erreichen wie die des Tonarms. Dieses Gewicht entspricht dann der effectiven Masse.
    Die Methode hat natürlich einige Tücken und Ungenauigkeiten, für mich hat dies aber ausgereicht um einen Überblick zu meinen Armrohren zu bekommen.


    Ich habe folgende Armrohre gemessen:
    Armrohr AC300MKII 5gr
    Armrohr AC33 12gr
    Armrohr AC 400MKII SP-SL/10 12,5gr


    Gruß
    Lothar