Posts by Fluecht

    Ich hatte jahrelang einen, den ich zusammen mit diversen Vorstufen betrieben habe. Ein Kollege und ich haben mal einen "Vergleichstest" mit einem Pärchen SymAsyms gemacht - die hatten zwar etwas mehr Punch und Direktheit - unterm Strich war der K+H aber der angenehmere Verstärker mit deutlich mehr Feinauflösung.


    Gruß


    Thomas

    @ Thomas aka Fluecht


    Tut mir leid, aber so ziemlich alles was Du in Deinem Post zum besten gibst spricht dafür, dass Du Dich mit dem Thema Kapazität bei MMs bislang lediglich theoretisch aber nicht praktisch auseinandergesetzt hast.

    Das darf Dir auch leid tun - weiter im Nebel als mit Deiner Interpretation meiner Aussage kann man nicht stochern.


    Gruß


    Thomas

    Natürlich spielt die kapazitive Anpassung eine Rolle, sogar eine gewichtige!


    Ein MM-Tonabnehmer hat neben dem gegenüber einen MC deutlich höheren Innenwiderstand eine sehr hohe Induktivität (klar, es sind ja Spulen). Diese liegt um die 500mH! Mit der Kabelkapazität und der Eingangskapazität der Phonostufe bildet sich eine mehr oder minder ausgeprägte Hochtonresonanz. Ist die Kapazität zu klein (selten), gibt es einen zum Hochton hin schon sanft abfallenden Frequenzgang - ist sie dagegen zu hoch, was häufiger vorkommt, dann gibt es im Bereich um 10 Kilohertz einen mehr oder weniger dramatischen Peak im Frequenzgangverlauf mit einem darauf folgenden steilen Pegelabfall. Wenn es bei einem ansonsten einwandfreien MM-System zischelig wird, dann ist vermutlich eine zu hohe Gesamtkapazität dafür verantwortlich.


    Gruß


    Thomas

    Wie immer in der Hifi-Welt kursieren da viele Meinungen, genährt durch Hörensagen und mündliche Überlieferung alter Legenden.

    Meine Lieblings-Horrorgeschichte: Der van den Hul I Nadelschliff, der angeblich Späne aus dem Vinyl abgetragen hat.

    Blödsinn, aber hartnäckig überlieferter Blödsinn....


    Wenn wir von optimal justierten Systemen ausgehen, sind tatsächlich die schärferen Nadelschliffe die plattenschonenderen, ganz einfach, weil die Kontaktfläche zwischen Rillenflanke und Diamant größer ist als bei einem sphärischen Diamanten, der nur an zwei Punkten aufliegt. Andererseits ist hier die Justage nicht so kritisch.


    Bezüglich knisternder Platten - und ich gehe davon aus, dass alle anderen Ursachen in Sachen Sauberkeit und statischer Aufladung beseitigt sind: Wenn es sich also um physikalische Schäden durch viele Abspielvorgänge handelt, dann muss man einfach hoffen, durch einen anderen Nadelschliff (in der Regel schärfer) die Rillenflanke so abzutasten, dass die schadhafte "Abtastebene" möglichst nicht oder wenig verwendet wird.


    Ganz ehrlich: Bei den meisten meiner Platten, die wirklich böse knisterten, war Dreck die Ursache. Bei den wenigen, bei denen Reinigen nicht mehr weiterhalf, gehe ich davon aus, dass hier mit falschen und/oder defekten Nadeln (Mono, Saphir) gehört wurde.


    Gruß


    Thomas

    Herr Schmidt liest mit.


    Ich hatte das MLC-1 damals immer mit Übertrager laufen. Ich empfand die Herstellerangabe der Ausgangsspannung als etwas zu optimistisch, ein Übersetzungsverhältnis von 1:20 ist sicherlich nicht falsch.

    Eine MC-Phonostufe darf entsprechend etwas mehr als 60dB verstärken und eine Eingangsimpedanz von 100 Ohm oder sogar darunter anbieten.


    Gruß


    Thomas

    Mir ist als "Beifang" mal ein Technics RS-BX606 zugelaufen. Ist optisch nicht so meins, beim Durchmessen habe ich aber nicht schlecht gestaunt: alles innerhalb der Herstellerangaben, tadellose Funktion.

    Alle meine anderen "Angeberdecks" mussten mehr oder weniger komplett instandgesetzt werden - die Sonys laufen sehr gut, die Nakamichis sind nach einer Woche wieder kaputt....


    Gruß


    Thomas

    Hallo,


    ja, wenn man den Arm ausbalanciert und dann nur mit dem Zusatzgewicht am Ausleger einstellt, ist die Skala bei 1,5g zu Ende.... das sollte jedoch niemanden daran hindern, auch das Gegengewicht zusätzlich einzusetzen.


    Allerdings sollte trotzdem die Compliance des Tonabnehmers zur recht geringen effektiven Masse des Arms passen.


    Gruß


    Thomas

    Hallo,


    Postfach ist wieder frei - ich melde mich dann bei Dir, ich denke, Montag Nachmittag könnte klappen.


    Im Angebot stehen ein Kenwood KR5200, ein Yamaha CR-820 und ein McIntosh 1700 - wenns Dich interessiert, auch noch eine Revox 720/722-Kombination.


    Gruß


    Thomas

    Hallo,


    der kleine Harwood geht ab etwa 3kHz, sicherer sind 3,5kHz - ein ähnlicher AMT ist der kleine Audiopur.


    Such mal nach Klang+Ton "Albatros", da habe ich den Harwood verbaut.


    Gruß


    Thomas

    Idealerweise baust Du Dir ein hinten offenes Kistchen mit der gleichen Höhe wie das Radio und setzt einen baugleichen Breitbänder ein - dann hast Du richtig "Raumklang".


    Such doch mal die Typenbezeichnung des Breitbänders heraus, dann sehe ich mal in meinem Fundus nach etwas Ähnlichem.


    Gruß


    Thomas

    Also, ich habe hier seit Jahren einen Denon DP-6000 in Originalzarge mit einem Stax ua7 laufen, da brummt nichts.


    Fehlerquellen (so spontan ins Unreine gedacht) könnten sein: Annäherung des Tonabnehmers/der Kabel an den Motor des DD oder eine Verletzung der Innenverkabelung, bei der ab einem bestimmten Drehwinkel die Erde getrennt wird.


    EDIT: Ich lasse das mal so stehen... habe aber Deinen Beitrag wohl nicht richtig gelesen: Das Laufwerk fängt nach 20 Minuten Betrieb an, zu brummen? Mechanisch oder überträgt sich das doch über die Anlage?


    Gruß


    Thomas