Posts by Heidi

    Habe den 520er viele Jahre mit dem TP16 MKIV L betrieben. Dann vor einigen Jahren auf TP 90L umgebaut. Aufgrund der Umbauzeit gab es also keinen direkten Vergleich. Ich kann mich nicht erinnern, dass Vorhänge gefallen wären... Tonabnehmer war/ ist ein AT OC9 MLII.

    520 mit SME 3012R und SPU stand viele Jahre auf dem Altar von Schalldruck in Berlin (der Laden ist inzwischen Geschichte). Irgendwann war er weg. Als ich mich dann nach einem neuen MC umsah, riet man mir dort, erstmal ein besseres Laufwerk als den 520iger anzuschaffen. Mein Einwand, er könne doch so schlecht nicht sein, schließlich wurde ihm vor Ort jahrelang gehuldigt, führte quasi zum Rauswurf. :-))

    ...stimmt, ich meine sogar jede Zweite und fast jede neue 180g, zumindest bei mir.

    ...und so auch bei mir. Habe schon mehr als hundert Platten gebügelt mit dem vinyl-flat. Alles prima! Manchmal braucht es einen zweiten Durchgang. Farbiges Vinyl war dabei nie ein Problem. Habe auch hier schon viele plan bekommen. Pictures gehen aber nicht, zumindest hatte ich es mit einigen aus den Achtzigern probiert.


    Grüße,


    Ingo

    Hallo!


    Die Ortofon T-5 passen ganz wunderbar von ihren Werten. Oliver hat es schon auf Seite 1 geschrieben: 117,5 Ohm erhält man als Widerstand. Und da der Widerstand 10 bis 15 fach höher sein sollte als der Innenwiderstand des Systems (10Ohm), ist alles im grünen Bereich. Bei 20facher Verstärkung landen wir bei 6mV - auch prima!

    Ich betreibe die (baugleichen) Sony HA T-30 an einem Phonomopped mit einem AT OC9MLII. Ist super und gefällt mir weit besser, als die interne MC-Verstärkung des Phonomoppeds.

    Aber hey, so kleine Billigdinger könnens natürlich nicht bringen. Einen guten ÜT erkennt man an der Größe seines Gehäuses und dem min. vierstelligen Preisschild! Da sind die Erbsen dann auch richtig groß und einfacher zu zählen...


    Grüße,


    Ingo

    Ich betreibe mein AT OC9 ML II an einem langen TP90 auf Thorens TD 520. Der Arm hat so etwa 20g eff. Masse, ist also eher schon etwas schwerer. Dabei benutze ich einen Übertrager mit 1:20. Das Ergebnis überzeugt mich vollkommen, die Kombination werkelt bei mir schon viele Jahre.

    Die Bühne ist sehr groß, die Instrumente haben eine scharfe, eher filigrane Kontur, der Hochton nervt nicht, ist spritzig und brillant. Ich meine, im oberen Bassbereich eine leichte Senke zu hören, die sich bei fettem sound positiv bemerkbar macht und bei dünnerem sound natürlich eher kontraproduktiv ist. Allerdings nicht so, dass man diese Scheiben nicht hören könnte.

    Das AT 33 PTG (bei mir am Jelco SA 750D/ ca.17g eff. Masse) hat mehr Druck/ ist etwas knackiger und nicht so filigran. Der Hochtonbereich ist durchaus sehr präsent, nervt aber nur bei wenigen LPs. Im Vergleich eher der allrounder.

    Das OC9 III scheint sich vom Vorgänger schon in einigen Punkten (z.B. compliance und Auflagekraft) zu unterscheiden. Ist nicht sogar der Diamant ein anderer?


    Grüße,


    Ingo

    Dann habe ich als E-Techniker eine Gummileitung LiYY 5 x 1,5 mm² (ca. 8mm Durchmesser)mit ein wenig Silikon im Außenbereich innen eingeklebt.

    Jetzt ist ein gloggg übrig geblieben. Ich muß schon sagen der Effekt auf die Ruhe im Klangbild ist schon extrem.

    "Extrem" macht mich immer extrem skeptisch. Erwartungshaltung und Euphorie haben sich hier möglicherweise Hand in Hand ihre Bahn gebrochen.

    Vermutlich hast Du das Ganze nicht im Sinne des Gegentests zurückgebaut und dann noch einmal gehört...


    Zwei identisch bestückte Dreher

    Alle LP Pressungen gab es identisch & doppelt .

    Zwei gleiche Tonabnehmer können etwas unterschiedlich klingen. Ist im Zuge der Serienstreuung bei diesen Konstrukten keine Seltenheit.

    Gleiche LPs klingen oft auch unterschiedlich, je nachdem, das wievielte Pressexemplar der verschleißenden Matritze vorliegt.

    Insofern bleibe ich im Gegensatz zu Volker völlig unbeeindruckt.


    Am tollsten fand ich hier im Forum die Vergleiche von selbstgeschnitzten Matten verschiedener Materialien. Immer alle ohne Labelaussparung! Da liegt dann eigentlich nur das Label auf (und wird bedämpft), die Rillen hingegen schweben... Was wurde dabei nicht alles gehört!


    Und was hat eigentlich der Finger, der mit einem "Pling", "Plong" oder "Dong" an den Teller schlägt, mit dem Abtastvorgang eines Diamanten gemein?


    Die pseudowissenschaftliche Herangehensweise einiger Analogies lädt hin und wieder zum Schmunzeln ein. Manchmal möchte man rufen: "Erst denken, dann basteln!"


    Grüße,


    Ingo

    Hallo!


    20k€ für einen Phonopre, 50k€ für Verstärker, 150k€ für Lautsprecher... solche Preise entstehen nicht durch aufwändige Entwicklung und Kleinstserie, sondern einzig durch Blick auf die Liquidität der Zielgruppe.

    Günstigeres Zeug wollen die gar nicht haben, weil es im Bekanntenkreis nicht für Aufsehen sorgt oder sie tatsächlich so einfältig sind zu glauben, das Zeug sei besser als halb so teures.

    Solch "Geraffel" ist daher mit einem Schmunzeln zu betrachten, wahres Interesse muss der Musikfreund diesem Zeug einfach nicht entgegen bringen, das wäre verschwendete Zeit.

    Wenn man nun solche Geräte ständig kauft und wieder verkaufen will, braucht man auch einige Bühnen, sonst wird man es ja nicht wieder los.


    Grüße,


    Ingo

    Hallo Carsten!


    Betreibe seit Jahren ein OC9 und ein 33 PTG. Die LP entscheidet, welcher Tonabnehmer zum Einsatz kommt.

    Das OC9 klingt spritziger/ brillanter im Hochton, ist etwas schlanker im Bass und hat nicht ganz den Druck des 33ers.

    Ist für mich also eine Geschmacksfrage. Wenn Du nur ein System betreiben würdest und deine Anlage nicht eh schon recht fett klingt, wäre meine Empfehlung das 33er.


    Grüße,


    Ingo

    Du solltest das Rack oder Regal an zwei Punkten starr und fest mit der Wand verbinden. Am besten an diagonalen Punkten (z.B. links oben und rechts unten). Dann wird es dem Parkett-/ Dielenfußboden nicht mehr so leicht gelingen, dein Regal zu bewegen.


    Grüße,


    Ingo

    nachdem ich Brönner live gesehen hab muss ich meine Meinung über ihn revidieren der Mann kann Jazz!!

    Es ist geradezu absurd, das anzuzweifeln. Passiert wahrscheinlich nur Leuten, die meinen, nur weil sie viel Jazz gehört haben, könnten sie diesen auch objektiv beurteilen.


    Grüße,


    Ingo

    100% perfekter Präzisionsgegenstand

    ... wurde nicht mal von Franz verlangt und ist natürlich per se gar nicht machbar, das sollte jedem klar sein. Ein Tonarm ist aber nicht deswegen kardanisch gelagert, damit er verwellte dezentrierte Platten abspielen kann... :D


    Grüße,


    Ingo

    Blödsinn

    ... ist eher das:

    Mit dem Werkstoff Vinyl, der schon bei normalen Temperaturunterschieden verwellt oder allgemein beginnt zu arbeiten

    Franz, ich bin voll bei dir, halte es aber eher wie Thomas. Daraus resultiert, dass ich mehr als 50% meiner Neuerwerbungen bügele und zentriere. Es lohnt sich ja und ist nicht mehr Aufwand, als den Mist wieder zur Post zu tragen.
    Dein Einwand, dem Pfusch mit genügend Reklamationen beizukommen und die Hersteller zum Umdenken zu bewegen, wäre wünschenswert und eine plane LP mir sogar einige extra Taler wert. Wird aber nicht passieren.
    Schaue ich auf meinen Bestand an alten Platten, so kann ich sagen, dass US-Pressungen schon immer schlechter waren als deutsche, englische oder holländische, ganz zu schweigen von den japanischen, die zeigen, was an Qualität machbar ist.
    Aber ich möchte auch keinem absprechen, seine verwellten, dezentrierten und konkav/ konvex verformten LPs abzuspielen. Da braucht man sich dann auch keine großen Gedanken mehr machen über Auflagekraft, Antiskating oder Azimut.


    Grüße,


    Ingo

    Frage: Ist ein Phonomopped oder ein Musikant RiRö da ein deutlicher Schritt vorwärts.

    Hallo Jochen!


    Bei mir spielen eine Tube Box SE, ein Phonomopped und eine EAR 834 P. Ich weiß nun nicht, ob die Tube Box SE deutlich besser, anders oder schlechter spielt als die S. In puncto Auflösung/ Bühnengröße hat das Phonomopped die Nase etwas vorn und spielt tonal, vor allem mit den originalen Russenröhren, im Hochton ein gutes Stück heller.
    Aber auch die Tube Box hat mir besser gefallen, nachdem ich ihr Röhren von RFT bzw JJ 83s spendiert habe. Von daher berichte ich also von nicht mehr ganz originalen Pres.
    Da ein gebrauchtes Phonomopped für ca. 250 Euro zu haben ist und sich gut wieder verkauft, rate ich dir, es selbst zu probieren.


    Grüße,


    Ingo

    Da hilft nur Trockenbau, also eine Wand vor der Wand als Sandwichkonstruktion. D.h., Rigipsplatten vorn, Dämmwolle mittig, Rigips hinten. Zwischen den Wänden sollte ein wenig Luft bleiben.


    Grüße,


    Ingo

    Ich glaube auch nicht, dass Tonabnehmer mit mehr als 3g Auflagekraft schnell zu Schäden führen.
    Im open-end Forum gab es dazu mal einen Dialog. Da wurde auch von einer Untersuchung zum Thema Abnutzung durch die Herren Loescher & Hirsch gesprochen. Hier ein Auszug aus dem Faden:


    Loescher & Hirsch untersuchten und verglichen
    Tonabnehmernadelabnutzung und Schallplattenbeschädigung naß und trocken
    abgespielter Schallplatten mit zwei verschiedenen Tonabnehmervarianten -
    sphärisch und biradial geschliffen - und entsprechend unterschiedlichen
    Auflagegewichten.


    Sowohl Mikroskopaufnahmen als Tonbandaufnahmen zur Kontrolle
    der Abnutzung und der Auswirkungen auf die Audioqualität.


    Der Verschleiß der naß benutzten Nadeln war auch nach 2000
    Abspielvorgängen noch vernachlässigbar, in der Audioqualität fanden die Autoren
    beide Systeme gleichwertig bis zu 1200 Abspielungen, danach lag die
    "Naßvariante" vorn.


    Die naß abgespielte Schallplatte erschien ihnen nahezu
    neuwertig, während die trocken abgespielte sowohl in der Mikroskopaufnahme als
    auch in der Audioqualität deutlich abfiel. Allerdings dürfte der letztere Punkt
    nur in Ausnahmefällen von Bedeutung sein, denn bei privater Nutzung wird man
    vermutlich nicht so ohne weiteres auf Hunderte von Abspielvorgängen bei ein und
    derselben Scheibe kommen.


    Friedrich A. Loescher, Frank H. Hirsch, Long Term Durability
    of Pickup Diamonds and Records, veröffentlicht in

    An Anthology of articles on disk recording from the pages of
    the Journal of the Audio Engineering Society. Vol. 1 - Vol. 28 (1953 - 1980),
    397 - 400



    @ Ole: Liest auch manchmal deine pN? Haben dich meine nicht erreicht?





    Grüße,



    Ingo

    Hallo!


    einen 4er hat es schon gegeben. Umschaltung mit Lorlin Drehschalter ( oder war es ein Elmaschalter ) und Gehäuse wie es bei der Norbertröhre Verwendung fand. Kann man drüber reden.

    ..solch einen hab ich auch von Thomas - <img src=" height="23" srcset="http://www.analog-forum.de/wbboard/cms/images/smilies/emojione/1f44d@2x.png 2x">

    ... und ich jetzt auch, da Thomas so freundlich war, mir einen zu bauen.




    Hier erstmal zwei Fotos:
















    Das zweite Bild zeigt bereits die um Erdungsanschlüsse erweiterte Variante, die Thomas dann noch für einen Freund von mir gebaut hat, der hier im Forum nicht aktiv ist.




    Der Wahlschalter an sich macht einen tollen Eindruck, er rastet "satt" ein. Und das Beste: Beim Umschalten knackt es kaum. Thomas riet mir aber, trotzdem vor dem Umschalten immer die Lautstärke zu reduzieren!




    Ich habe noch kein ausgiebiges Vergleichshören mit und ohne Umschalter gemacht. Das liegt daran, dass ich vor Einbringen des Umschalters in die Kette noch einmal genau hingehört habe. Nach dem Einbringen des Umschalters (was zackig ging - klar, ist keine große Sache) habe ich selbstverständlich dann auch genau hingehört. Dabei ist mir erstmal kein Klangunterschied aufgefallen. Aufgrund dieser Tatsache habe ich mir dann weiteres vergleichendes Hören gespart, da die Unterschiede -wenn überhaupt vorhanden- nur marginal sein können. Und sollte es marginale Unterschiede geben, so wäre mir das egal, da der quantitative Zugewinn von drei extra Anschlüssen zumindest mir wichtiger ist.




    Der Umschalter ist also auf jeden Fall ein tolles Ding, das ich nicht mehr missen möchte.




    Mein Dank geht an Thomas, der hier ganz unkompliziert und schnell einen super Umschalter auf die Beine gestellt hat. <img src=" height="46">




    Grüße,




    Ingo

    Moin!


    Habe verstanden, dass der Sylomertyp je nach Gerätegewicht gewählt wird. Vor einigen Seiten, als es noch um Federn ging, sollte auf eine ungleiche Gewichtsverteilung in den Geräten geachtet werden. Bzgl. des Sylomers ist dieser Umstand wurscht? Wenn einzelne "Sylomerfüße" durch eine ungleiche Gewichtsverteilung mehr oder weniger belastet sind, ändert sich doch aber ihre Wirkung, oder nicht?


    Grüße,


    Ingo