Posts by Hoerer34

    Hallo Winfried,


    vielen Dank und ja, die ganze UKW-Geschichte bereitet mir sehr viel Freude. ;)


    Zu Deinem B.261: Bevor Du einen gewissen Betrag in Service/Abgleich steckst, solltest Du dir Gedanken über eine mögliche Antenneninstallation machen. Zwar würde der B-261 auch über einen einfachen Faltdipol etwas empfangen, das wäre aber doch unter seinen Möglichkeiten und kaum angemessen.

    Ein Abgleich/Service kann gut und gerne dem aktuellen Gebrauchtmarktpreis entsprechen, der Tuner sollte dann also auch genutzt werden. Schaden kann's freilich nicht. Ich würde den Service erst einmal hinten anstellen und vielleicht schließt Du ihn einfach mal wieder an und schaust, was eine einfache Antenne reinholt und ob Deine Wunschsender störungsfrei anhörbar sind.


    Gruß,

    Marc

    Hallo Frank,


    wenn es der Tonarm schafft, dann das Bronze-Gehäuse von Lignolab. Es gab auch mal eines aus Aluminum, damit habe ich aber keine Erfahrungen.


    Gruß,

    Marc

    So, ich gehe dann mal mit gutem Beispiel voran. Bei mir sind aktuell vier Tuner im Einsatz:


    - Tandberg TPT-3001

    - Naim NAT03

    - NAD 412

    - Aiwa R-22


    Dann gibt es immer mal wieder Geräte, welche ich von Musikfreunden geliehen bekomme und testen kann oder kaufe, weil sie mich interessieren.


    Bis auf den Aiwa, welcher in der Küche spielt, hängen alle Tuner an einer 9-Elemente Richtantenne "3H-FM9", (Unterdachmontage), die über einen Antennenrotor "Stolle 2010/220" ausgerichtet werden kann. Zur Kompensation der Verteil- und Leitungsverluste kommt ein Antennenverstärker "TGN ULNA3018" zum Einsatz.


    Gruß,

    Marc

    Werte UKW-Tuner-Freunde,


    in Ergänzung zu spezifischen Themen soll es hier um alle allgemeinen Themen rund um den terrestrischen UKW-Empfang gehen:


    - Empfangsgeräte, deren Technik und Ausstattung

    - Antenneninstallationen und UKW-Empfangstechnik

    - Hilfe bei technischen Problemen mit Tunern und Empfangsproblemen.

    - Abbildungen von Tunern und Antenneninstallationen.


    Nicht erwünscht sind Debatten um bzw. über:


    - DAB+/Internetradio vs. terrestrischer Empfang (das wird und wurde andernorts bereits ausgiebigst debattiert)

    - Programm- und Sendequalität im allgemeinen (darauf haben wir nämlich kaum Einflußnahme)

    - Das leidige Thema UKW-Abschaltung. (s.o.)


    Ich freue mich auf rege Teilnahme und Erfahrungsaustausch.


    Stets guten Empfang,

    Marc

    Halo Walter,

    Die Tuner die man auf dem Markt so bekommt und bekommen hat sind/waren in dieser Hinsicht offen wie Scheunentore.

    Ich halte diese pauschale Aussage auch für nicht korrekt. Bei Tunern mit wählbaren Bandbreiten ist alles möglich. Von "Scheunentor" bis "enge Gasse". Mein Tandberg ist ein Beispiel dafür. Des weiteren ist es häufig mit dem guten Klang bei allzu eng gewählten Filtern nicht mehr allzuweit her.

    Eine Modifikation ist, soviel ist weiß, aber nur mit Keramikfilter möglich, oder täusche ich mich da!?

    Das kann ich nicht beantworten, da ich mich nicht mit der Modifikation von Radios beschäftige. Ich meine aber zu wissen, daß Spulenfilter nachjustiert werden können, Keramikfilter bei Drift getauscht werden müssen.


    Gruß,

    Marc

    Hallo Matej,


    es gibt einige Merkmale, welche man bei hochwertigen Tunern antrifft:


    - aufwendige Stromversorgung/Spannungsstabilsierungen

    - möglichst viele Schwing-/Abstimmkreise

    - LC-/Quarz-Filter statt der viel günstigeren Keramikfilter

    - aufwendige Abschirmungen der einzelnen Stufen und Baugruppen.

    - aufwendige Ausgangsstufen.


    All diese Maßnahmen (und noch einige mehr) sollen für hohe Empfangsleistungen und Wohlklang sorgen. Kurioserweise gibt es auch Tuner, welche sehr simpel aufgebaut sind und dennoch hervorragend klingen. Diese benötigen i.d.R aber ein hervorragendes Signal, sonst ist es schnell vorbei mit dem guten Klang. Als Beispiel möchte ich Naim und NAD anführen.


    Gruß,

    Marc

    Hallo Walter,


    man muß natürlich ein wenig Geduld aufbringen und den Markt beobachten. Ich z.B. suche auch schon länger nach einem FM-2002, welcher in meinen Budget-Rahmen passt. Irgendwann ergibt sich da mal etwas. Generell habe ich jedoch den Eindruck, daß die Preise für hochwertige UKW-Tuner in letzer Zeit sinken.


    Gruß,

    Marc

    Aber wie steht es diesbezüglich um Consumerprodukte aus der Serienproduktion?

    Hallo Walter,


    ich vermute, die unterscheiden sich wohlmöglich in ihrer Qualität kaum von späteren Consumergeräten. Aber warum sollte man sich heute, also im ausgehenden UKW-Zeitalter, noch ein damaliges einfaches Consumer-Gerät kaufen, wenn die High-End-Tuner von damals bezahlbar geworden sind?

    Gruß,

    Marc

    Hallo Matej,


    Philips und Denon waren nur zu Gast, als Leihgabe eines Freundes. Aber es ist schon spannend, ehemalige TotL-Geräte miteinander vergleichen zu können.

    Der T-2 kann in der Tat ein mittelgroße Baustelle bedeuten, u.U. lohnt es sich aber. Er empfängt wirklich gut und klanglich ist er nach wie vor einer meiner Favoriten (zusammen mit dem A-76).

    Der Tandberg schafft es, mich bei guten Live-Übertragungen in absolute Konzertsaal-Atmosphäre zu versetzen. Ich kenne keinen Tuner, welcher annähernd viel Rauminformationen übermittelt wie dieser. Aber: wer einen runden, soften, klischeehaft analogen Klang erwartet, ist mit ihm sicher nicht richtig bedient. Ich brauchte einige Zeit um seine Vorzüge zu erkennen. Empfangsseitig gehört er ebenfalls zu den Besten.


    Gruß,

    Marc

    Hallo Walter,


    einige der legendär(st)en Tuner stammen aus der "Vor-PLL-Zeit" der 1970er und frühen 1980er Jahre, der meiner Meinung nach interesantesten Ära.

    Schau' Dir mal an, welcher konstruktive Aufwand in Geräten wir dem AH673, FM-2002, Lab Zero, M-78, etc. betrieben wurde. Entsprechend teuer waren diese Geräte damals und werden auch heute noch so gehandelt. Bei guter Wartung und erfolgtem Neuabgleich empfangen und klingen diese Geräte auch heute noch großartig bis konkurrenzlos. Einzig seitens des Bedienkomfort sind spätere Designs i.d.R. überlegen (Stationsspeicher, etc).


    Gruß,

    Marc

    Yamaha T-7

    Der T-7 ist ein recht selten zu findender Tuner mit einem 4-Gang Drehko und einer interessanten Stationswahl welche den gespeicherten Sender (5) per Motorpoti anwählt. Leider hatte ich noch nie Gelegenheit einen T-7 auszuprobieren.

    Als (analoge) Alternative böte sich der T-2 (7-gang Drehko) als einer der aufwendigsten je gebauten Yamaha-Tuner an sowie aus neuerer Zeit (PLL) der T-85 oder, mein Geheimtip, der TX-900. Letzerer hat sogar drei umschaltbare Bandbreiten und alle möglichen elektronischen Helferlein für fast alle Empfangslagen. Vom Preis-/Leistungsverhältnis aktuell m.M.n einer der interessantesten Yamaha-Tuner.


    Meinem T-2 weine ich immer noch eine kleine Träne nach...


    Gruß,

    Marc

    Ja, auch ein anderes Gehäuse kann das 103er aufwerten. Ich halte einen guten Übertrager jedoch für gravierender. Ich finde es nicht teuer, sondern preiswert.


    Gruß,

    Marc