Posts by Hoerer34

    apropos Tannoy...

    hat jemand Erfahrung mit der Stirling oder Canterbury?

    Ich kenne Stirling, Turnberry und auch Westminster (SE-Versionen) - die profitieren von einem nicht zu schwachen PP-Verstärker um dynamisch zu spielen. Aus heutiger Sicht würde ich sie eher mit einem stabilen Transistor-Verstärker kombinieren. SET ist sicher nicht optimal.


    Gruß,

    Marc

    Hallo,


    ein gut umgesetzter PTP-Lenco ist schon eine "Hausnummer" und sicher eine Sünde wert. Ob es dieses Angebot sein muß, ist sicher nur individuell zu beantworten. Mir wäre er mit dem GST-1 zu teuer, aber er scheint handwerklich sauber umgesetzt, soweit an den Abbildungen erkennbar.

    Bitte beachten, daß der Tonarm auf Grund seiner höheren eff. Masse nicht unbedingt der ideale Partner für weiche MM-Systeme ist. Ein DL103 o.ä. sollte hingegen gut harmonieren.


    Wenn Amors Pfeil getroffen hat - warum nicht... ,)


    Gruß,

    Marc

    Hallo Jochen,


    die Vorstufe kann man auch ohne angeschlossene Endstufe eingeschaltet lassen. Allerdings ist fraglich, was die Prozedur bringen soll. Ein Röhrengerät ist doch spätestens nach einer Stunde durch die Abwärme der Bauteile "warm" und sämtliche Bauteile sollten Ihren Betriebspunkt erreicht haben.


    Sehe ich mir Deine Schilderungen an, liegt hier ein Defekt vor und das Gerät gehört in fachkundige Hände. Tagelanges durchheizen wird den Defekt nicht beseitigen. Wenn es schlecht läuft fällt sogar noch ein oder weitere Bauteile aus während die Vorstufe unbeobachtet vor sich hin brutzelt.


    Kurzum: Bringt nix - ausgeschaltet lassen und zum Repariermann geben!


    Schönen Sonntag,

    Marc

    Kann es evtl. auch sein, dass manche Platten statisch aufgeladen sind und andere nicht?

    Das kann natürlich sein und ist auch recht wahrscheinlich, Allerdings ist statische Aufladung keinesfalls für die beschriebenen Klangunterschiede verantwortlich. Statische Aufladung äußert sich i.d.R. duch Knistern während der Abspielung.


    Gruß,

    Marc

    Die Sammlung der in #38 vorgestellen Krachmacher und Luftverpester würde ich ebenfalls vorziehen. Und umgehend verauktionieren lassen um mit dem Erlös sinnstiftendes zu erreichen... ;)


    Gruß,

    Marc

    Hallo Axel,


    sicher hat es auch mit der Compliance zu tun; ändert aber prinzipiell nichts. Man darf zudem davon ausgehen, daß AT den Auflagekraftbereich nicht ausgewürfelt hat... ;)


    Gruß,

    Marc

    Hallo,


    nun - Audio Technica gibt als Auflagekraftbereich 1,8 bis 2,2mN an, daher befinden sich 1,5mN außerhalb der Spezifikation.

    Bei zu geringer Auflagekraft besteht die Gefahr, daß die Nadel den Kontakt zur Rille verliert, bildlich gesprochen in der Rille "herumtaumelt". Dadurch kann es zu Beschädigungen an der LP kommen.


    Gruß,

    Marc

    Hallo Thorsten,


    vielen Dank für den schönen Bericht.

    Der Teller besteht aus einem eigenartigen sehr harten Material, und ich tippe mal ein Verbundwerkstoff ähnlich Bakelit oder sowas

    Ich erlaube mir aus HIFI exclusiv II/1993 zu zitieren:


    "... Denn der zur bestmöglichen Wuchtung aus einem Stück gedrehte Plattenteller ist das teuerste Stück des Paris. Er besteht aus dem Verbundmaterial Composite - einem Gemisch aus Bitumen, Acryl und Epoxydharz - und ist im Urzustand 75cm hoch. Durch den Druck von über 100 Tonnen wird er in einer Hochdruckpresse auf die gewünschte Plattentellerstärke von 30mm zusammengepreßt. Durch diese hohe Verdichtung entsteht ein sehr resonanzarmer, akustisch toter, etwa drei Kilogramm schwerer Teller, der am äußeren Rand verdickt ist um seine Schwungmasse mit entsprechend hohem Drehmoment und damit gute Rumpelwerte zu erhalten..."


    Gruß,

    Marc

    Guten Morgen,


    bei mir kommen vier Tonabnehmer zum Einsatz. Meine beiden SPU (Classic und #1S) betreibe ich in der golden Mitte des empfohlenen Bereichs mit 4mN, ebenso das AT-VM95EN (2mN). Das DL103 läuft für meine Begriffe am besten bei Nennauflagekraft (2.5mN).


    Allerdings erlaube ich mir deutliche Abweichungen seitens des VTA. Hier bevorzuge ich eine deutlich zum Tonabnehmer hin abfallende Einstellung. Selbst das AT mit seinem elliptischen Diamanten profitiert von leichter VTA-Überhöhung.




    Gruß,

    Marc

    Hallo Jörg,


    ja - die Meinungen zum und die Erfahrungen mit dem AT95E differieren stark. In meinem Umfeld spielte es immer recht ansprechend. Natürlich im Kontext zum damaligen Straßenpreis (etwa 25,-- Euro / Japan-Version). Es ist aber auch kein Geheimnis, daß die Serienstreuung beim AT95E sehr groß war. Offenbar hatte ich ein besseres Exemplar erwischt...


    Wie auch immer: Das VM95EN ist deutlich überlegen und genügt auch vielen HiFi-Kriterien.


    Gruß,

    Marc

    Hallo Axel,


    vielleicht solltest Du dem VM95E ein wenig Einspielzeit gönnen..? Etwa 50 Stunden sollten es schon sein um einen fairen Vergleich zu ziehen.


    Ich nutze das VM95EN und bin davon sehr angetan. Es spielt hier rund, detailreich und keineswegs baßarm. Der Hochtonbereich ist von eher weicher Textur, jedoch ausgeprägt. Im Grundton gut strukturiert aber nicht schlank. Es nervt absolut nichts und der Grundton sumpft nicht dahin.


    Zum Vergleich steht mir lediglich das "alte" AT95E zur Verfügung. Bei aller Wertschätzung für den Klassiker: Das VM95EN spielt in einer "anderen Liga".


    Kurzum: Was Audio Technica mit dem VM95EN für 120,--- Euro (UVP) realisiert hat ist für meine Begriffe schon bemerkenswert!


    Gruß,

    Marc

    Hallo Hannes,


    Glückwunsch zur konsequenten und ultimativen Laufwerksaufstellung.


    Für all diejenigen, welche aus Gründen des Platzbedarfs, der Ästhetik oder finanzieller Aspekte den "Tisch" nicht realisieren können/wollen, sei die Beschäftigung mit den von LignoLab angebotenen DQR148 Niederfrequenzdämpfern empfohlen. Diese haben meinem Lenco gehörig auf die Sprünge geholfen und lassen sich problemlos in bestehende Aufstellungformen integrieren.


    Mein Erfahrungsbericht dazu ist hier zu finden.


    Gruß,

    Marc