Posts by Hoerer34

    Hallo Siggi,


    in meinen vorhanden Beipackzetteln findet sich diese Aussage nicht. Dennoch findet man diese Angabe zur Standzeit sphärischer Schliffe häufig in Foren. Sie entsprechen nicht meiner Erfahrung mit DL103 und sphärischen SPU.


    Gruß,

    Marc

    Hallo Christoph,


    ohne "R", da ich das "R" nicht am KD habe hören können. Ich bin darüber hinaus überhaupt kein Freund der "R"-Variante, das ist aber Geschmacksache.

    Seitens der Compliance, und das ist ein maßgeblicher Faktor, sind die beiden DL103-Varianten identisch. Insofern kannst Du natürlich auch ein DL103R im KD betreiben.

    Die angesprochenen MM-Mysteme würden nach einer recht leichten Headshell verlangen und die eff. Masse des Tonarms zu reduzieren und den Tonabnehmern gute Bedingungen zu bieten.

    Wie schon geschrieben: Ich würde ein MC betreiben. Die Quintet-Serie von Ortofon ist sicher nicht der schlechteste Ausgangspunkt und weniger anspruchsvoll an die nachgeschalteten Komponenten als das DL103.


    Gruß,

    Marc


    p.s.: Zum DL103 / DL103R gibt es hier im Forum wochenlangen Lesestoff, falls Du dich da weiter einarbeiten möchtest.

    Hallo,


    das DL103(R) passt zumindest seitens der Compliance gut zum Tonarm und auch klanglich kann die Kombination aud DL103 (allerdings ohne "R") für meine Begriffe überzeugen. Allerdings ist das 103er anpruchsvoll in Bezug auf die Signalaufbereitung.


    Die AT-VM halte ich für zu weich, wobei es in Verbindung mit einer leichten Headshell durchaus passen könnte. Dito Ortofon 2M.


    Der Tonarm ist recht massereich (man sagt 17.5g), daher fühlen sich mit Serienheadshell sicher Tonabnehmer mit geringerer Compliance eher wohl. Ich würde zu einem MC greifen.


    Gruß,

    Marc

    N'Abend in die Runde.


    Zum Thema Kenwood: Der KT-1100 wurde nie wegen seiner klanglichen, sondern seiner damaligen Empfangseigenschaften gelobt und auch bewertet. Dort ist er, wenn er denn nicht inzwischen völlig verstimmt ist, immer noch sehr ordentlich. Dennoch: ich mag der 1100er - schönes 80er Jahre Design und der letzte Drehko von Kenwood.

    Den KT-990D kenne ich ebenfalls, ich stufe ihn klanglich ähnlich wie den 1100SD ein, allerdings gab es keinen direkten Vergleich. Guter Duchschnitt, mehr nicht.

    Die wirklich guten Kenwood heißen u.a. K-917, L01T, L02T; KT1100, -1100SD und -990D sind recht späte Budget-Geräte die den erstgenannten nicht ansatzweise nahe kommen.


    Was vielen dieser japanischen Mittelklasse-Geräten (habe inzwischen viel ausprobiert) fehlt, ist die Fähigkeit dreidimensional abzubilden. Die imaginäre Bühne ist i.d.R. recht flach und lässt deutlich an Tiefe vermissen. Das wird bei guten Live-Übertragungen oder -Mitschnitten im Bereich der klassischen Musik sehr schnell deutlich.

    Die Aussagen auf fmtunerinfo sind sowohl in klanglicher als auch in empfangsseitiger Hinsicht mit Vorsicht zu genießen. Bei unseren (wieder) amerikanischen Freunden ticken die Uhren diesbezgl anders...


    Gruß,

    Marc

    Hallo Dieter,

    Kannst Du noch näheres zu den Unterschieden sagen?

    Gibt es eine Tuner Empfehlung, der neben gutem Klang den guten Empfang mitbringt?

    Habe hier natürlich schon reichlich gelesen, und den Markt beobachtet.


    Z.B. Grundig T9000, oder Restek?

    Die schaltungstechnischen Unterschiede kann ich nicht benennen, jedoch zeigt ein Blick ins Innenleben, daß die Geräte nicht identisch sind. Dennoch sind die Konzepte auffallend ähnlich. Gehäuseformat, Bedienkonzept und ein auf eine Senderlandschaft mit eher geringer Senderdichte ausgelegtes Empfangskonzept. Was reinkommt, klingt wirklich gut (natürlich nur wenn auch qualitativ gesendet), aber leider bekommt man je nach Standort nicht allzuviel sauber rein. Das liegt an vergleichsweise geringer Empfindlichkeit und weiter Bandbreitenwahl. Gut für starke Ortssender, weniger gut für Fernempfang. Dafür aber geringe Verzerrungen durch breite Filter, was u.a. für den guten Klang ausschlaggebend sein kann.

    Das funktioniert "auf der Insel" auch recht ordentlich, bei uns benötigt man jedoch i.d.R. u.a. ein wenig mehr Trennschärfe. Erste Instanz kann hier eine gute Richtantenne sein, welche dann eine gewisse Vorselektion übernimmt. Natürlich sollte sie auf den/die Sender ausgerichtet werden.


    Für mich beste Kompromisse aus Empfangseigenschaften bieten u.a. ReVox A76, Yamaha T2, Tandberg TPT-3001. Die beiden ersten hatte ich parallel hier, dann kam der 3001er und die Sache war recht schnell klar.

    Zum Grundig T-900x hat Walter ja schon einiges geschrieben. Man sollte allerdings erwähnen, daß sich sein Gerät nicht im Serienzustand befindet und er bzgl. der Grundigs ein wenig die rosarote Brille aufhat... ;) :)

    Restek: Wenn Restek, dann den Metric!


    Übrigens gilt für alle Geräte mit einem Alter von 20, 30 oder mehr Jahren: Müssen unbedingt neu abgeglichen werden, sonst fischt man im Nebel. Und diesbezgl. haben Geräte mit Spulenfilter (LC) nunmal die Nase vor solchen mit Keramikfiltern.

    Wie ist es mit einem Kenwood KT-1100, oder auch KT1100-SD?

    Empfangen gut, entäuschten mich aber klanglich. Selbst mein kleiner NAD 412 klingt deutlich ansprechender. Naim NAT03 und der Tandberg sind da eine andere Welt. Insofern, wenn Du vom Onix kommst, klanglich eher keine Empfehlung.


    Gruß,

    Marc

    Identisch zu Naim Nat02.

    Hallo Dieter,


    da muß ich mal reingrätschen: Der Onix BWD1 ist dem NAT02 konzeptionell ähnlich aber nicht identisch!


    Ansonsten ist tomfritz hier zuzustimmen. Es steht und fällt mit der Antenneninstallation. Idealerweise eine, optional drehbare, Richtantenne auf dem Dach sowie unterbrechungsfreie und saubere Kabelverlegung zum Tuner. Eventuelle Leitungs- und Verteilverluste können durch einen rauscharmen Verstärker kompensiert werden. Dann probieren ob der kleine Onix wie gewünscht empfängt. Als letzter Schritt böte sich dann ein empfangsstärkerer Tuner an.


    Gruß,

    Marc

    Hallo,


    mein Classic GM MkI (28.5g) ließ sich am ehemaligen KD-990 eines Bekannten gerade so balancieren. Das Gegengewicht war sehr weit hinten und das bei den geforderten 4mN Auflagekraft.


    War klanglich keine schlechte Kombination; TD124/Schick zeigten dann aber doch recht deutlich die Grenzen des KD in Verbindung mit dem SPU. Hätte ich den KD, würde ich dort ein DL103 in einem schönen Alu-Gehäuse betreiben. Das passt klanglich und technisch sehr, sehr gut.


    Gruß,

    Marc

    Stimmt, Tony. Aber dennoch so gut, daß mich die meisten "modernen" Tonarme nicht nervös machen. Mein FR hat Bleiberecht bis ans Ende aller Tage... ;)


    Nun aber zurück zum GM, den ich ebenfalls für sehr gut halte. Mir gefällt nur die Bananenform nicht so dolle...


    Gruß,

    Marc

    Hallo Klaus,


    da möchte ich Dir den "Unison Triode 20" empfehlen. Umschaltbar zwischen Trioden- und Pentodenbetrieb sollte er genügend Leistungsreserven zum Betrieb der Tannoy bieten. Zudem bietet er als einer der wenigen Röhrenvollverstärker eine voll- und hochwertige MM-Stufe in Röhrentechnik. Leider jedoch nur gebraucht erhältlich (je nach Zustend etwa 700-1200 Euro).


    Des weiteren wäre ein "Audio Note OTO SE" interessant. Ebenfalls integrierte MM-Stufe, allerdings nur etwa 10-12 Watt Ausgangsleistung. Kann ausreichen; muß aber, je nach Raum, bevorzugter Lautstärke und Musikmaterial nicht so sein.


    Gruß,

    Marc

    Dass SPUs nicht gerade die Weltmeister im Schönklang sind, liest man des öfteren

    Äh, nein - eher nicht. Aber vielleicht konsultieren wir unterschiedliche Quellen.

    den schönen, melodischen Ton, den ich bei den SPUs vermisse.

    Gerade dies ist ein herausragendes Merkmal der meisten SPU, wenn die Kette stimmt. Das inkludiert für meine Begriffe, zumindest bei den klassischen, niederohmigen Varianten einen passenden Übertrager.


    Du hast für Dich mit dem SPU abgeschlossen und das ist selbstverständlich ok. Dennoch möchte ich Deine Aussagen nicht unkommentiert lassen. Daran sind mglw. weder der Groovemaster noch die SPU schuld sondern eher ein "klassisches" Mißmatch wie bereits zuvor benannt.


    Gruß,

    Marc