Posts by Diogenes

    Hallo A. K.,

    ich habe mir diese Spiegel bei einem Händler vorführen lassen. Sie bündeln bzw. lenken den Schall, aber sie reflektieren ihn auch (Spiegel eben). Da es im Hörraum schon viele Reflexionen gibt, kann man einen positiveren oder negativeren Effekt erzielen. Ich würde empfehlen, den Effekt auszprobieren, da er bei jeden Lautsprecher- und Raumprinzip anders ausfällt. Also ausleihen oder - ganz einfach - mit einem Brettchen aus der Küche anfangen zu experimentieren. Das lenkt auch schon mal den Schall um. Damit bekommt man ein Gefühl dafür.

    Viele Grüße von C. M.

    Hallo Jörg,

    Du kannst hier direkt mit dem Autor, also mit mir, in Kontakt treten. Passt sogar in diesen Thread, falls Du einen Tipp zum SME V hast.

    Mein SME V gehört zur ersten Baureihe. Selbst Transrotor konnte nicht adäquat helfen, den Abstand zwischen Nadel und Plattenteller auf ein Maß zu bekommen, dass man den Stylus Cleaner ohne Bauchschmerzen dazwischen schieben könnte.

    Viele Grüße von Claus

    Hallo Michael (klimmi),


    tut mir leid mit dem Preis, jedoch kann ich das erklären: Als die Platten herauskamen, hatte ich bei jpc nachgeschaut und da waren die Preise so gelistet. Ich orientiere mich überwiegend an jpc, weil alle AAA-Mitglieder dort 8% Rabatt bekommen (Preis im Heft ist aber ohne diesen Rabatt). Der Artikel wurde zweimal verschoben, kam also um schlappe acht Monate verzögert ins Heft. Ich hatte nicht erneut nachgeschaut. Mein Fehler. Mittlerweile ist die Bill Evans bei jpc gar nicht mehr als LP gelistet. Dieses Risiko haben wir leider immer bei drei Heften im Jahr.


    Viele Grüße von Claus

    Liebe Analog-Freunde,


    ab heute lohnt sich der Weg zum Briefkasten besonders. Meine Ausgabe der "analog 03.20" wurde soeben zugestellt.


    Viel Spaß beim Lesen eines interressanten Themenmixes!


    Mit besten Grüßen von Claus

    Hallo André,


    dieser Peak bei 23 kHz würde mich wirklich nicht stören, der ist doch < 1,5 dB.


    Bei der M15A, die die oben gezeigten f-Gänge bringt, wurde kein einziges Bauteil ausgetauscht. Das sagt das Handbuch:

    Unbenannt.jpg

    "Passt schon", würde ich sagen :):thumbup:


    Viele Grüße von Claus

    Hallo liebe Tonbandfreunde,


    hier mal ein Detail: Ein sehr gut erhaltener Tonkopfträger einer Telefunken M15A, mehr als 40 Jahre alt:


    Kopfträger M15A_5656_01_klein.jpg


    Qualtiät, die bleibt!


    Für alle, die das nicht wissen: Diese Kopfträger können z. B. zum Reinigen oder Entmagnetisieren ausgebaut werden und sind nach dem Einbauen wieder perfekt justiert!


    Mit besten Grüßen von Claus

    Hallo Kurt,


    es gibt viele Meinungen und wir alle wissen, dass viele Wege nach Rom führen. Die Idee, den Azimuth richtig einzustellen hat mich zu vielen Messungen bewogen. Die oben angeführten Produkte hatte ich mir alle gekauft und mehr oder weniger Fehler beim Messergebnis festgestellt. Ein Produkt erfordert einen hohen Aufwand und auch einen hohen Verschleiß durch das oftmalige Verdrehen von Headshells.

    Bei einer Hörsitzung mit Ansgar Sperling von Sperling Audio und einigen Entwicklern bei einem Hifi-Freak im Hamm entstand die Idee, das Messgerät PDM-1 zu entwickeln.

    Ich habe das Regal voll mit verschiedenen Testschallplatten. Diese bieten entweder nur auf sehr kurzen Abschnitten die richtigen Signale für diese Messung oder sie bringen bei "gleichen" Testsignalen verschiedene Ergebnisse. Deshalb kam es zur Entwicklung der TLP-1, bei der ich selbst beteiligt war. Die Pressung dieser Platte konnte ich im Presswerk selbst begleiten.


    Die Idee beim PDM-1 war, diesen hoch präzise, aber auch anwenderfreundlich zu gestalten. Für das, was er können soll, ist er die Referenz. Du kannst dieses Gerät für einen kleinen Taler bei Sperling Audio ausleihen. Einfach auf die Homepage gehen und im Kontaktbereich eine Mail absetzen: https://sperling-audio.de/


    Bei Interesse hier der Link zu meinem Artikel für das Messgerät:

    http://www.stereoxl.de/images/…6-30_Sperling%20PDM-1.pdf


    Hier der Artikel für die Messplatte:

    http://www.stereoxl.de/images/…1-33_Sperling%20TLP-1.pdf


    Viele Grüße von Claus

    Hallo liebe Tonband-Gemeinde,


    nochmal zurück zum M15A-Koffer. Stimmt, inklusive Maschine kommen gut ca. 80 kg zusammen. Der Koffer hat aber vier Griffe, also gilt der Spruch "Vier Ecken, vier Leute" ;). Spaß beiseite: Ich habe dafür einen Rollwagen gebaut, mit vier Qualitätsrollen, die sich nicht gleich plattstehen. Damit kann ich die Maschine flexibel überall hinrollen, wo ich sie benötige. Klar, Treppen sind ein Problem :|.


    Die Kabelöffungen sind brillant ausgedacht. Man kann sie teilweise verschließen. Daraus ergibt sich ein großer Vorteil: Da eine M15A bei 38 cm/s recht laute mechanische Laufgeräusche hat, werden diese vom Koffer sehr gut gedämmt, was die Maschine auch bei leiser Musik wohnzimmertauglich macht. Also: Deckel drauf und die Geräusche sind weg. Alternativ habe ich mir einen Acrylglasdeckel herstellen lassen, damit zu sehen ist, dass sich da etwas dreht.


    Wärmeprobleme konnte ich kaum feststellen. Einzig bei den vergangenen Sommern, als dann schon mal 28 Grad im Wohnzimmer waren, wurde die Maschine ganz schön warm. Ging aber alles noch. Es war jedoch sinnvoller, rauszugehen und ein Eis zu essen :).


    Viele Grüße von Claus

    Hallo Ulrich,


    danke für den Hinweis. Du hast recht. Für das Messen von Widerständen muss man für die Kalibrierung die Kabel kurzschließen, für Kapazitäten bleiben diese offen. Da war ich im falschen Film. Sorry...


    Zum Beispiel erfüllt dieses Gerät, einst bei einem großen Versandhaus aus Hirschau gekauft, voll diesen Zweck. Man beachte den Kalibirerknopf rechts unterhalb des Displays.


    20201120_160344.jpg


    Viele Grüße von Claus

    Hallo Zusammen,


    ich möchte noch beitragen, dass man unbedingt die Kapazität der Messstrippen, die vom Messgerät zum Messobjekt führen (im pF-Bereich) kennen und herausrechnen muss. Das können locker mal 40 pF oder mehr sein.


    Das geht so:


    - Entweder man hat ein Kapazitätsmessgerät, bei dem man die Skala auf "0" kalibrieren kann, wenn das bzw. die Messkabel am Ende kurzgeschlossen sind.

    - Oder man kauft sich im Fachhandel einen Kondensator mit 100 pF und einer Toleranz von möglichst 1 % oder 2%, dann kann man den Wert der Messkabel ermitteln und herausrechnen.


    Also immer besser eine Referenz bilden, denn beim Messergebnis ist man sonst nie sicher. Nimmt man zwei Messstrippen, so ändert sich die Kapazität, wenn man die Entfernung dieser Kabel zueinander verändert.


    Ist halt ein bisschen verfixt mit den Pikofarädern ;-)


    Viele Grüße von Claus