Posts by Pitts

    Mit welchen Kosten muss ich rechnen, um das Gerät auf den neusten Stand zu bringen (ich denke, da ist seit 1987 nix mehr mit passiert...)

    So 17.000 Euro ohne Phonostufe ;)

    Den Preis für den Gebrauchten würde ich bei gut 1.000 Euro sehen.

    Natürlich ist das Lager seinen Preis nicht wert und das Rad wird auch nicht neu erfunden. Das alte Lager war für seinen Zweck gut, da wird nichts passiert sein.


    Woher kommt denn diese Gewissheit?


    Ich weiß, der Vergleich kam von jemand anders aber es passt hier trotzdem:

    Das Karousel wird, anders als die Radlager eines A380, in Kleinserie gefertigt, mutmaßlich mit vergleichsweise hohem Anteil an Handarbeit. Weiterhin verfügen Industrielager selten über einen zugehörigen Innenteller und werden auch nur selten in einzelne Kartons verpackt und über den stationären Einzelhandel stückweise an Endkunden verkauft. Diese Preisdiskussionen, bei denen Äpfel mit Birnen und Schlimmerem verglichen werden, sind echt einfach nur dämlich und können von jedem Zehntklässler eines Wirtschaftsgymnasiums zerpflückt werden. Damit will ich den Preis des Lagers gar nicht rechtfertigen, ich selbst finde das Ding sportlich teuer, aber ich maße mir auch nicht an einen fairen Preis zu kennen. Ich habe im Studium gelernt, dass u.A. die Nachfrage den Preis bestimmt, wenn Linn also für 1000€ genug davon absetzt, die Zahlungsbereitschaft also da ist, warum sollte das Lager dann seinen Preis nicht wert sein und wer entscheidet das?


    Meines Erachtens gibt es darüber hinaus nur einen aktuellen Satz Federn für den LP12, unabhängig von Subchassis und Lager.


    Nichts für ungut und viele Grüße

    Jonas

    Hier läuft mal wieder der ganz normale Hi-Fi-Wahnsinn (und ich meine nicht LP12 Updates und deren Preisgestaltung). Diese Diskussionen sind echt einfach nur ermüdend (und mehr als albern), dabei ist es eigentlich so ein schönes und friedliches Hobby. :sleeping:


    Viel Spaß beim Musikhören Euch allen, auch den Hitzköpfen! :*

    Also ich hatte auch vor ein paar Tagen noch Kontakt mit David Genther bezüglich des Subchassis. Ich habe dann, quasi als Kurzschlussreaktion, ein Gebrauchtes aus England gekauft. Der Preis war ungefähr der eines gebrauchten Kore. Es ist Donnerstag angekommen, ich habe es noch am selben Tag eingebaut und seit dem viele Stunden gehört. Aus meiner Sicht ist der LP12 kaum wieder zu erkennen (im positiven Sinne). Die Wiedergabe wirkt kompakter, weil fokussierter. Das heißt, Instrumente und Stimmen sind nun schärfer umrissen. Der Klang ist in allen Belangen präziser als vorher. Es klingt abgedroschen, aber es sind nun tatsächlich Details in allen Frequenzbereichen hörbar, die vorher offenbar im leicht verwaschenen Grundton untergegangen sind (Stichwort: Vorhang). Der Raum ist, trotz der "kompakteren" Wiedergabe nicht kleiner geworden. Die Tiefenstaffelung hat sich, für mein Empfinden, sogar merkbar verbessert. Insgesamt ist der Klang durch die präzisere Spielweise jedoch auch nüchterner geworden und hat sich, im besten Sinne, ein Stück weit, der digitalen Wiedergabe angenähert. Ich bin mir jedenfalls sicher, diese gesteigerte Präzision sogar vom anderen Ende der Wohnung aus zu hören. :-)

    Ich kann daher jedoch auch durchaus verstehen, wenn jemand das Circus-Subchassis lieber hat, als das Keel (oder einen Klon), da nun etwas Schönfärberei fehlt und natürlich auch schlechtere Aufnahmen gnadenloser behandelt werden. Für mich klingt es nun jedoch eindeutig besser, da ich vorher gelegentlich das Gefühl hatte, dass mir Details entgehen. Das ist nun definitiv nicht mehr der Fall. Aus meiner Sicht ist das Subchassis sein Geld absolut wert!


    Jetzt fülle ich das Sparschwein für ein Lingo 4 wieder auf, weil ich durch und durch ein Opfer der Linn-Update-Politik bin. ;-)


    Viele Grüße

    Jonas

    Mir persönlich ist es passiert, dass die Nadel mit den konventionellen Methoden nicht sauber zu bekommen war. Das hat erst mit dem Flux funktioniert. Dann waren alle Verzerrungen weg. Solltest Du mal ausprobieren.

    Wenn Dein Angebot noch steht, nehme ich es nach den Corona-Einschränkungen gern in Anspruch! :-)

    Vielen Dank für Eure Beteiligung!


    Den Tipp mit dem Schmutzradierer kannte ich noch nicht! Darum habe ich es mal ausprobiert und die Nadel des AT33 gründlich gereinigt. Das scheint auch ziemlich gut funktioniert zu haben, denn mir scheint der Klang wieder präsenter und detaillierter geworden zu sein. Auch die Verzerrungen haben sich wohl etwas verbessert. Zumindest ist mir im ausgiebigen Hörtest aufgefallen, dass viele Platten ziemlich gut hörbar sind. Die, bei denen es immer noch deutlich verzerrt, sind gebraucht gekauft oder im Ping-Pong-Stereo gemischt. Kurzum, ich höre wieder recht zufrieden Musik mit dem System.


    Das muss ich nun aber wohl auch, denn das Tonabnehmerbudget hat eine andere Verwendung gefunden. Wie es halt so ist, wenn man sich gerade mit einem Hobby etwas ausführlicher beschäftigt, lief mir zufällig ein gebrauchtes Greenstreet Audio Subchassis über den Weg, das ich gestern gekauft habe und nun sehnsüchtig darauf warte. Ich halte das Keel seit Erscheinen für ein ziemlich kluges aber kostspieliges Update und wollte daher eigentlich irgendwann das Zwischending Kore in meinen LP12 einbauen. Da das jedoch natürlich kaum Vergleichbar mit dem Keel oder einem Klon wie dem Greenstreet ist, bin ich ganz glücklich darüber wie es jetzt gekommen ist (zumal es weniger gekostet hat als ein gebrauchtes Kore). Denn das gefräste Subchassis ist auch insofern ein konsequenter Schritt für mich, als dass ich bis letztes Jahr den LP12 und einen Avid Diva hatte. Der LP12 mit Keel-Klon wird dann nun sowas wie die Verbindung der LP12 Optik mit einem technischen Aufbau, der dem Avid nah kommt. Das Greenstreet finde ich in einem Punkt sogar besser als das Keel: Ich kann die farblich passende Tonarmbasis meines Ittok weiterverwenden.


    Wenn ich des AT33PTG und seinen gelegentlichen Verzerrungen dann wirklich irgendwann überdrüssig bin, halte ich mich einfach an die Linn-Philosophie und kaufe erstmal ein billiges MM. ;)


    Viele Grüße

    Jonas

    Vielen Dank für Eure Beiträge! Also wenn das AT33 nur eine richtige Reinigung bräuchte, dann würde ich diese einem Neukauf vorziehen (und das Geld lieber in Schallplatten, einen Übertrager und/oder ein Kore investieren).

    Bisher habe ich den TA immer mit der beiliegenden kleinen Bürste und einem Onzow Zero Dust Stylus Cleaner gereinigt. Nun habe ich aber tatsächlich darüber nachgedacht mir einen Flux Sonic zuzulegen.


    Was mich etwas pessimistisch bezüglich des Erfolgs macht, ist die Tatsache, dass das System, laut Abtastest der image hifi Testschallplatte, nur noch 40µ sicher schafft und darüber bereits erste Verzerrungen einsetzen. Ich meine mich zu erinnern, dass das mal besser geklappt hat. Meines Erachtens ist das auch im Normalbetrieb hörbar, denn sobald es mal etwas lauter wird, spielt das System mehr oder weniger mono und verzerrt hörbar. Wenn zum Beispiel ein Sänger auf halb rechts abgemischt ist, klappt das in leiseren Passagen ziemlich gut, wenn er jedoch mal etwas lauter wird, wechselt er, ab einer bestimmten Schwelle, abrupt in den linken Lautsprecher. Solche Tendenzen hatte das System zwar schon immer, langsam hat es aber wirklich störende Ausmaße angenommen. Optisch ist alles okay und Auflagekraft/Antiskating passen ebenfalls. Ob die Reinigung mit dem Flux Sonic da Abhilfe schafft?


    Ansonsten müsste ich mir wohl mal ein Adikt anhören, wenn das wieder möglich ist.


    Viele Grüße

    Jonas

    Hallo zusammen,


    langsam wird wohl mal ein neuer Tonabnehmer für meinen LP12 fällig und zur Auswahl würde ich gern auf Euren Sachverstand zurückgreifen.

    Der LP12 ist von 1990, mit Ittok LVIII/1, Cirkus und Hercules. Der aktuelle Tonabnehmer ist ein AT33PTG, das mittlerweile über zehn Jahre auf dem Buckel hat. Die Kombi spielt an einer selbstgebauten EAR834P mit Onkyo MT-2 Übertrager (24 Ohm). Grundsätzlich war ich mit dem AT33 immer zufrieden, wenn man mal von der schwammigen Bühne absieht. Mittlerweile zischeln S-Laute aber doch merklich und auch das Rillenrauschen scheint schlimmer zu werden. Daher muss wohl mal ein neuer Abtaster her.

    Prinzipiell wär ein Linn-TA natürlich cool, allerdings sind die mir tendenziell zu teuer. Zwar bin ich bereit maximal ca. 500 Euro auszugeben aber dafür gibt es doch vermutlich etwas besseres als das Adikt, oder nicht?


    Bezüglich der Bauart bin nicht festgelegt. Der Verstand sagt MM, wegen der Phonostufe, das Herz tendiert zu einem MC, wegen der Feinauflösung. Ein MC sollte jedoch zum Übertrager passen, damit nicht auch noch hier ein neuer her muss.


    Bisher habe ich viel Gutes über das Nagaoka MP-150 gelesen und gehört. Außerdem sind Goldring Tonabnehmer natürlich in der engeren Auswahl, da der Hersteller meines Wissens ja auch die Linn-Tonabnehmer fertigt.

    Was meint ihr?


    IMG_0662 Kopie.jpg


    Schon mal vielen Dank für Euren Input!

    Jonas

    Danke für die Tipps, Lothar.

    Mein Teller ist auch mittlerweile angelaufen und hat einige Fingerabdrücke, die nicht mehr verschwinden wollen.

    Polieren o.Ä. kommt für mich nicht in Frage, da ich die originale Optik erhalten möchte, daher ist die Variante mit dem Schleifvlies eine gute Idee. Ich werde das mal am Thorens probieren.


    Grüße

    Jonas

    Schellack wird nicht auf Metall verwendet. Es wird sich mit einiger wahrscheinlichkeit um Zapponlack handeln. Dieser wird von Schweiß und Säuren angegriffen. Kann im Ultraschall mit Wärme abgelöst werden.

    Und wenn der Lack ab ist? Wie versiegelt man den Teller am besten wieder?

    Hallo Wolle,

    da hab ich vor Jahren schon mal drüber nachgedacht aber ich finde 550-800 € für die hässlichen alten Dinger komplett überteuert. Keine Ahnung wer bereit ist solche Preise zu zahlen. Immerhin sind Lingo 3 auch nur unwesentlich teurer, wenn mal eins verkauft wird oder als sie im Ausverkauf waren, weil das 4er kam.


    Die drei Punkte oben stehen übrigens für Somethin' Else von Cannonball Adderley :wacko:

    Ein Jahr später hab ich es dann jetzt endlich geschafft das Valhalla zu überarbeiten. Es war höchste Zeit, die Kondensatoren bröckelten mir schon entgegen.


    Die neuen Kondensatoren hab ich vom C (wie passend), einfache Standardware. Das Rastermaß der vier kleinen 1uF und 22uF (C8, ?, C14 und 15) ist 5 mm. Der axiale 220uF (C3) hat 25 mm Platz und die großen axialen 47uF/250V (C1, 2 und 19) haben maximal 45 mm Platz. Die Spannungsfestigkeiten habe ich bei allen Kondensatoren erhöht, weil die passenden Werte nicht verfügbar waren aber schaden tut das ja auch nicht. Gekostet hat die Aktion weniger als 10€ und der Plattenspieler ist nicht wieder zu erkennen. Mit dem Smartphone gemessen trifft er die Geschwindigkeit auf den Kopp und Drehzahlschwankungen bleiben fast im hundertstel Bereich.


    Klanglich sind Abtastverzerrungen weniger geworden, Hintergrundrauschen auch, dynamisch hat der Sondek dafür zugelegt. Es klingt einfach deutlich sauberer. Als erstes hab ich ... gehört und hatte das dabei das Gefühl die Platte noch nie richtig gehört zu haben (abgedroschene Phrase). Die Klappengeräusche des Saxophon sind mir vorher zum Beispiel nie so deutlich aufgefallen.


    Jetzt überlege ich schon, ob ich mir doch erstmal ein Hercules zulege, das dem Valhalla ja m.E. ziemlich ähnlich ist, statt ewig auf ein teures Lingo 4 zu sparen, um 45er abspielen zu können.


    Schöne Grüße

    Jonas

    Hallo zusammen,

    ich möchte demnächst mal mein Valhalla Board überarbeiten. Einen Schaltplan habe ich mir dazu schon besorgt und nun wollte ich die Kondensatoren bestellen.

    Hat jemand von euch zufällig gerade die Rastermaße bzw. die maximalen Abmessungen der Kondensatoren griffbereit?


    Schöne Grüße

    Jonas

    Hallo Stephan,

    alle Infos finde ich da leider eben nicht. Es fehlt zum Beispiel eine Angabe über die schaltbaren Eingangswiderstände und die Verstärkungsfaktoren, daher habe ich gemutmaßt, dass es noch irgendwas an Dokumentation geben müsste.


    Schöne Grüße,

    Jonas

    Servus!

    Ich hätte auch eine Frage: Reichelt hat mir statt der BD912 zwei BD910 geschickt. Leider reicht mein Wissen nicht aus, um anhand des Datenblatts zu erkennen, ob die auch gehen.

    Könnte mir da jemand weiterhelfen?


    Schöne Grüße,

    Jonas

    Hallo zusammen,

    ich baue gerade einen PlatINA Vorverstärker aus den ersten Matuschek Platinen, die ich noch rumliegen hatte. Mittlerweile habe ich zwar eine ganze Menge Infos zusammengesucht und auch alle Teile zusammen (bis auf den INA, der grad nicht lieferbar ist) aber eine Aufbauanleitung oder eine PDF mit gesammelten Infos habe ich nicht.

    Gab es sowas? Falls ja, könne mir jemand eine Kopie davon zukommen lassen?


    Herzlichen Dank und schöne Grüße,

    Jonas

    Hmm,


    für mich klingt das so als ob du den Line Eingang deines Denons übersteuerst. Nimm mal den Pegel am Regler zurück. Den Übertrager hast du nicht aus versehen an ?


    Mike

    Ich denke das ist der Grund für die Verzerrungen. Hatte das gleiche Problem mit meinem selbstgebauten Phonopre (EAR Schaltung).
    Wenn an dem Gerät sowieso schon rumgebastelt wurde, dann versuch doch mal einen Widerstand an die stelle des Potis ein zu löten, um zu gucken, ob das Problem dann verschwindet.


    Grüße,
    Jonas