Posts by Karl01

    Hallo Nadja,


    vielen Dank für das Angebot, das ist sehr freundlich!


    Ich habe in der Vergangenheit selbst diverse Kabel getestet und bin mit meinen jetzigem Setup (Inak NF102, asymmetrisch) absolut zufrieden. Daher hat sich die testerei für mich erst mal erledigt - ich höre schon lange nur noch Musik :).


    Beste Grüße

    Ulrich

    Der Schirm darf nicht mit dem Cinch Stecker-Gehäuse in Kontakt geraten, muß mit Schrumpfschlauch isoliert werden.

    Hallo Nadja,


    das ist leider in vielen Fällen nicht gewährleistet. Die Masseverbindung zum Schirm holt man sich durch die „Hintertür“ wieder rein. Die meisten MM‘s haben am Gehäuse Verbindung zu einem Minus-Kontaktpin. Wenn dann der TA leitend über Tonarm und Chassis verbunden ist ist die Schleife geschlossen. Die andere „Hintertür“ ist ggf. die interne Verbindung im Vorverstärker zwischen Cinch-Aussenring und Chassis. Das hat mir auch schon Probleme gemacht und ich bin wieder auf Asymmetrie umgestiegen. Ich rate jedem der entsprechende Umbauten plant vorher genau die Masseführung zu prüfen. Ist der Schirm mit im Signalkreis wird die Kapazität deutlich erhöht und da reagieren einige MMˋs sehr allergisch drauf.


    Die Grado-MI‘s haben alle eine sehr kleine Generator-Induktivität und sind daher bez. Lastkapazität sehr gutmütig. 👍


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Peter,


    stimmt irgendetwas mit der klanglichen Ausrichtung Deiner Anlage nicht und hast Du den Verdacht das das auf eine zu hohe Phonoabschlußkapazität zurückzuführen ist?


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Peter,


    diese sehr kleinen Kapazitäten zu messen ist gar nicht so einfach. Das Tonarmrohr - selbst wenn es nicht elektrisch leitend angeschlossen ist - hat auch einen geringen Einfluß. Da sind Meßfehler von ca. 10 pF schon sehr gering, d.h. Deine Messung bewegt sich im üblichen Toleranzbereich und ist damit okay.


    Einen interessanten Beitrag zum Thema findest Du unter: "Kapazität Phonokabel Leiter/Leiter und Leiter/Schirm"


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Dennis,


    wenn die Lagerachse schief im Teller steht dann hast Du natürlich absolut recht. 👍


    Wenn die Lagerbuchse allerdings schief zum Chassis steht eiert nichts. Plattenspieler schief ausgerichtet oder Lagerbuchse schief zum Chassis eingebaut ist das gleiche.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Dennis,


    ich glaube nach wie vor das die Libelle der Feickert-WW "gebogen" bzw. tonnenförmig ist. Nur so lässt sich eine Winkeleinstellung von mehreren Grad realisieren. Nimm doch einfach mal eine Baumarkt-WW und stelle die auf 3 Grad ein. Das sind ca. 52 mm auf 1000 mm Länge. Da ist dann die Blase am Endanschlag. Bei der Feicket-WW kann man aber immer noch den Winkel genau ermitteln.

    Man muss schon genau hinsehen um die Biegung zu erkennen - der Radius ist recht groß. Bitte sieh Dir auch das Foto in Post #63 an.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Martin,


    ich bin überzeugt davon das Du dir keine Sorgen machen musst.


    Die WW ist halt viel zu empfindlich um bei der eher "rudimentären" Plattenspielertechnik zu reproduzierbaren Ergebnissen zu kommen. Da müsste die Headshelloberfläche schon präzisionsgeschliffen, die Headshellverschraubung völlig spielfrei, die Tonarmlager perfekt, die Aufstellung des Plattenspielers absolut waagerecht, der Untergrund steif "und und und" sein.


    Ich nehme mal an das Headshell ist ca. 20 mm breit. Die Empfindlichkeit der WW ist 0,8 mm auf 1000 mm. Dann ist die Schiefstellung bei einem Teilstrich auf der WW = 0,8 / 1000 x 20 = 0,016 mm oder auch 0,046 Grad. Bei "Adjust" wird in 0,5 Grad Schritten gemessen - das ist 10mal gröber als das was Deine WW auflöst.


    Deine WW ist zur waagerechten Ausrichtung gedacht. Ich nehme an die Feickert WW ist "gebogen". Damit lässt sich dann auch die beschriebene reproduzierbare Verstellung der Headshell im Gradbereich bewerkstelligen.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Leute,


    die CF "Wasserwaage" ist im eigentlichen Sinn keine Wasserwaage sondern ein Neigungswinkelmesser mit dem die Schiefstellung des Headshell gemessen wird.


    Es ist nicht das Ziel damit den Headshellwinkel auf "null" zu bringen!


    Mit Hilfe der Messplatte wird bei verschiedenen Headshellwinkeln der Azimuthfehler des Diamanten gemessen bis das Optimum gefunden ist.

    Als Result erhält man die dazugehörige Schiefstellung des Headshell in Grad. Diesen Wert kann man für verschiedene Tonabnehmer notieren und bei Tonabnehmerwechsel wieder genau so einstellen.


    Um noch mal meinen ersten Beitrag #50 weiter zu spinnen:

    3 Grad Winkelfehler bedeuten ca. 52 mm Höhenversatz bezogen auf 1 Meter Länge. Bei diesen Toleranzen lachen sich sogar die Bauarbeiter schlapp. Die genaue Justage des Diamanten ist bei den sehr kleinen Abmessungen allerdings äußerst schwierig. Da kann man keine Präzisionsmaßstäbe wie im Maschinenbau anlegen. D.h. mit einer Präzisionslibelle die zum Ausrichten von Maschinen vorgesehen ist kommt hier sicher nicht zum Ziel. Ein Blick aufs Geodreieck lässt schon erahnen was 1 bis 3 Grad bedeuten.


    Ich hoffe etwas zu Aufklärung beigetragen zu haben.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Leute,


    die verlinkten Präzisionslibellen sind viel zu empfindlich! Wenn hier Winkel von bis zu 3 Grad reproduzierbar eingestellt werden sollen befindet sich die „Blase“ der Präzisionslibelle schon längst am Endanschlag! Eine Empfindlichkeit von 0,4 mm/m entspricht ca. 0,023 Grad.

    Da wird es schon schwierig die „Blase“ überhaupt mal mittig zwischen die Skalierungsstriche zu kriegen.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Eine essentielle Änderung dürfte die Anpassung der Armlänge sein. Linn gibt einen Lagerabstand von 211 mm an, der Satisfy hat Standardmäßig 222 mm. Der "Krane" soll ja sicherlich auch auf die Linn Subchassis passen!


    Mir persönlich gefällt die extrem filigrane Vertikallagereinheit überhaupt nicht. Das Konstrukt erscheint mir zu empfindlich. Dann doch direkt noch mal ein paar Scheine zusätzlich in die Hand nehmen und den Akito kaufen. Dann ist alles aus einer Hand.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Jo,


    ich habe gerade auf der Schiit Website unter FAQs zum Sol gelesen das ein Synchronmotor verbaut ist und über die Anpassung auf 50 Hz nachgedacht wird.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Jo,


    wenn Du DIY bewandert bist suche bitte mal nach „Usuls Luxusnetzteil“ hier im Forum. Vielleicht findet sich hier ja jemand der noch die benötigten Platinen vorrätig hat. Die Frequenz einzustellen ist damit kein Problem. Für die Betriebsspannung habe ich zwei kleine Print-Trafos „umgekehrt“ betrieben (Primär- und Sekundärwicklung vertauscht). Diese Lösung funktioniert bei mir seit Jahren und braucht sich auch vor den teuersten Kaufprodukten nicht verstecken.


    Ein einfacherer Lösungsansatz wäre den Pulleydurchmesser anzupassen.


    Es wäre zuvor allerdings zu klären ob der Schiit überhaupt einen Synchronmotor hat. Wenn nicht kannst Du dir einen passenden Trafo 230V auf 115V kaufen und alles ist gut.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Peter,


    Du darfst die ganze Rechnerei nicht zu genau nehmen. Der Formfaktor ist nur auf 2 Stellen angegeben was eine Genauigkeit von bestenfalls 1% ermöglicht. Die kleinen Löcher in der Mitte dürften weitgehend vernachlässigbar sein. Es sind ja sicher auch noch Materialtoleranzen vorhanden und die sind bei Weichkunststoffen eher im mehrere Prozent-Bereich.

    Entscheidend aber ist das durch den „Alutopf“ das Sylomerpad an seiner Ausdehnung behindert wird. Ohne Topf würde das Pad unter Last seinen Aussendurchmesser vergrößern - das funktioniert hier nicht. Die „Einheit“ wird steifer sein.

    Anstatt groß rumzurechnen ist hier die „Trial and Error Methode“ eher angesagt und wird sicher auch zu einem brauchbaren Ergebnis führen.


    Gutes Gelingen, Ulrich

    Hi JohnG,


    I also recommend silk spun HF wire. It is much more flexible than a solid enamelled copper wire.

    If you choose 10x0.05 or 15x0.04 it is nearly AWG 34 - the cross section of the high end internal "CARDAS" tonearm wire.


    Ulrich

    Hallo Robert,


    das klingt für mich nach "Übersteuerung/Clipping". Das kann diverse Ursachen haben. Die 2M Reihe von Ortofon gibt eine verhältnismäßig hohe Ausgangsspannung ab. Die harten Pulse könnten den Vorverstärker übersteuern. Leider gibt es zum Vorverstärker keine Angaben zur Übersteuerungsfestigkeit - sonst könnte man mal nachrechnen. Ich würde den Vorverstärker auf geringste Verstärkung (40dB) und kleinste Kapazität einstellen.

    Es kann aber auch sein das die Ausgangsspannung des Vorverstärkers den Line-Eingang des AVM übersteuert. Das gleiche Problem hatte ich mit meinem Streamer.

    Deine Geräte sind ja unbestritten von sehr hoher Qualität. Der AVM-Verstärker hat meines Wissens eine Anpassmöglichkeit der Eingangsempfindlichkeit von ca. +/- 10 dB. Hast Du diese Möglichkeit schon ausgeschöpft.


    Ich wünsche Dir viel Erfolg

    Ulrich

    Da gab es hier vor kurzem einen Thread bei dem das Knacksen in der Auslaufrille zum Messen der Umdrehungsgeschwindigkeit erläutert wurde. Das Signal digitalisieren und den Abstand der wiederkehrenden charakteristischen Peaks über die Zeitachse im Editor bestimmen. (z.B. mit Audacity). Ich habe den Thread leider nicht wiedergefunden aber vielleicht reicht ja auch meine kurze Zusammenfassung.


    Beste Grüße

    Ulrich