Beiträge von Karl01

    Hallo Fritz,

    das kann in der Tat etwas knifflig werden. Ich empfehle die sogenannten „Styroflex“ Kondensatoren. Das sind gewickelte Metall- / Kunststofffolienkondensatoren mit zylindrischer Bauweise. Die gibt es vorzugsweise mit sehr kleinen Kapazitätswerten. Bei den für Phonoanpassung üblichen Werten sollte die Baugröße klein genug sein um in nicht allzu kleine Cinch-Stecker zu passen.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Wuwu 2000,

    natürlich kann eine Unwucht den Gleichlauf stören, aber 30 bis 35 kann ich mir selbst bei einem Subchassisspieler nicht vorstellen. Und es spielt tatsächlich keine Rolle wo der Gyro-Chip tatsächlich liegt - beachte bitte meine Emojis beim zitierten Betrag.

    Beste Grüße,

    Ulrich

    Macht Ihr nach der Auto-Kalibration noch eine manuelle Anpassung?

    Spielt es eine Rolle, wo genau das Zentrum des iPhones liegt?

    Ich lege meine auf das oben flache LP-Gewicht ab.


    Erstaunlich, wie feinfühlig man in dem Bereich auf 0,05-0,1 rpm justieren muss. Das konnte ich selbst mit einem 12“ 300Hz Stroboskop nicht wirklich erkennen. Ist natürlich fraglich, wie genau und valide das IPhone wirklich ist, oder ob er in dem Bereich auch nur „Hausnummern“ zeigt.


    Hat jemand Infos darüber, was man von dem iPhone überhaupt erwarten darf?

    unkalibriert hat mein iPhone einen Fehler von ca. 0,5%. Ich habe die App deshalb nur einmal getestet und direkt wieder gelöscht. Die korrekte Drehzahl kann man auch mir einer Stoppuhr und Zählen der Tellerumdrehungen ganz gut hinkriegen. 100 Umdrehungen entsprechen 3 Minuten bei 33 1/3 - ich habe das 3mal zu unterschiedlichen Zeiten wiederholt und die gestoppten Zeiten besser als 0,1 Sekunde hingekriegt. Das sind ca. 0,05% Messfehler. Man kann auch mit der kostenlosen phyphox App der RWTH Aachen die Sensordaten des iPhones direkt auslesen und z.B. in Exceldaten konvertieren. Da kann man dann selbst eine entsprechende Auswertung machen.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Jörg,

    wenn Du unbedingt weitere Steckkontakte vermeiden möchtest löte doch einfach einen 820 pF Styroflex-Kondensator in den Cinchstecker des Tonarmkabels ein. Notfalls einfach das Steckergehäuse erst mal weglassen, später wenn die Garantie des VV abgelaufen ist und Du dir das zutraust kann der Kondensator in den VV „umziehen“.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Den haben wir auch in der Firma (20 bis 120 cNm), das ist ein erstklassiges hochpräzises „Teil“!


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo,


    Pin 1 XLR ist die Schirmleitung und über das Steckergehäuse mit dem Gehäuse des Vorverstärkers verbunden. Damit ist der Schirm „schützend“ bis hin zu den Cinchsteckern geführt aber nicht mit dem Massering verbunden. Das am Cinchstecker herausgeführte Kabel kann optional am Plattenspieler angeschlossen werden. Idealerweise liegt dann der Tonarm ebenfalls am Schirm auf. Das funktioniert bei einigen MMˋs leider nicht - ein (-) Anschluss ist auf das Tonabnemer-Gehäuse gelegt und hat ggf. Verbindung zum Tonarm. Dadurch ansteht eine direkte Verbindung zum Signal-GND und die symmetrische Verbindung wird „aufgehoben“. Zusätzlich fängt man sich dann auch noch eine deutlich höhere Kabelkapazität ein. Das ist für die meisten modernen MM‘s nicht klangfördernd, bei MC‘s spielt das keine Rolle.

    Fazit: Bei MMˋs das Extra-Kabel eher nicht anschließen, bei MCˋs anschließen.


    Wenn es aber bei MM brummt hilft wahrscheinlich nur der Anschluss - mit dem zuvor genannten Nachteil der hohen Kabelkapazität.


    Ich schließe MM´s deswegen nur asymmetrisch an!


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo,

    ich möchte hier eine Lanze für das Albedo brechen. Ich habe auch schon diverse Kabeltypen probiert und auch bei Freunden wurde einiges getestet und diskutiert. Das das Albedo dabei schlecht abgeschnitten hat kann ich nicht bestätigen. Die Unterschiede auch zu den anderen hier genannten Kabeln waren wenn überhaupt eher marginal und das Albedo ist niemals als Verlierer vom Platz gegangen. Eigentlich kann man sagen es gab auch keine wirklichen Verlierer, am Ende ist alles Geschmacksache und bei den Präferenzen spielte natürlich das Image „großer Namen“ auch eine gewisse Rolle.

    Das ist meine persönliche Erfahrung.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Okay,


    wenn es unbedingt Inbus sein muss, auf zur nächsten Dreherei und den Kopf auf das benötigte Mass abdrehen lassen. Es sollte dann aber auch eine hochwertige präzise Schraube sein damit sich der Aufwand lohnt. Wie schon gesagt die gedrehten Schlitzschrauben, die Ortofon dazu packt sind sehr gut - Standardinbusmaterial kommt da nicht mit!


    Beste Grüße,

    Ulrich

    Hallo,


    was spricht gegen die Verwendung der beigefügten Schlitzschrauben. So wie ich Ortofon kenne sind die beigefügten Schrauben „gedreht“ und damit präziser als die einfachen „gerollten“ Inbusschrauben aus dem Baumarkt. Gerade bei den sehr kleinen Inbusschrauben sind die Toleranzen recht groß und oft ist noch nicht mal die Kopfauflage rechtwinklig zum Schaft.
    Eine Norm für Inbusschrauben mit kleinerem Kopfdurchmesser ist mir nicht bekannt.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Nadja,


    nicht alles was messbar ist ist auch hörbar.


    Ob die Abschlußkapazität zum kritischen Faktor wird hängt vom Tonabnehmer ab. Deinen Beiträgen entnehme ich das Du vorzugsweise Grado-Mi´s verwendest. Die Grado Mi´s haben alle eine sehr niedrige Generatorinduktivität (< 50mH). Sind die Generatordaten (L, R) vorhanden lässt sich mit einer Simulationssoftware (z.B. LTSpice) der "Resonanzbuckel" in Abhängigkeit der Abschlußkapazität berechnen. Das Grado Platinum Wood Mk II (L=30 mH, R=600 Ohm) kommt bei sehr hohen 500 pF Abschlußkapazität rechnerisch auf eine Resonanz von über 40 kHz. Das können vielleicht Fledermäuse hören, ich kann das nicht!

    Bei MM´s ist das kritischer. Ich habe da meine Erfahrungen mit dem Linn Adikt gemacht. Das klang nachdem ich auf pseudosymmetrisch umgebaut hatte in den höheren Lagen richtig nervig. Ich habe dann zunächst den Schirmanschluß komplett abgetrennt. Das ging klanglich wieder in die richtige Richtung. Leider war aber auch ein leises Brummen dazu gekommen. Ich habe dann die Kabelkapazität gemessen und bin inklusive Phonoverstärkereingangskapazität auf knapp 300 pF gekommen. Mit dem originalen Linn-Kabel waren es nur ca. 200 pF. Das ist auch der max. empfohlene Wert von Linn für das Adikt.

    Aktuell habe ich die Gesamtkapazität auf knapp 130 pF gebracht und bin damit äußerst zufrieden. Ich glaube nicht das ich 50 pF zusätzlich erkennen kann! Die 300 pF waren allerdings sofort "ohrenfällig".

    Es gibt aber auch diverse MM´s die nicht so empfindlich reagieren (z.B. Ortofon, Shure).


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Zusammen,


    die pseudosymmetrische Verkabelung wird nach wie vor sehr kontrovers diskutiert.

    Ich habe im Beitrag "Kapazität Phonokabel Leiter/Leiter und Leiter/Schirm, Beitrag #17" schon mal Messungen mit den diversen Verschaltungsmöglichkeiten eines symmetrischen Phonokabels gemacht. Was noch gefehlt hat ist die Kapazität der beiden Innenleiter bei entferntem Schirm. Dazu habe ich das Kabel in der Mitte zerteilt und die eine Hälfte vollständig vom Schirm befreit und die damals gemachten Messungen wiederholt.

    Zusammenfassend ergeben sich damit für die diversen Verschaltungen folgende Messwerte:


    analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/136084/


    Ich hoffe damit etwas zum Verständnis beigetragen zu haben.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Hallo Nadja,


    vielen Dank für das Angebot, das ist sehr freundlich!


    Ich habe in der Vergangenheit selbst diverse Kabel getestet und bin mit meinen jetzigem Setup (Inak NF102, asymmetrisch) absolut zufrieden. Daher hat sich die testerei für mich erst mal erledigt - ich höre schon lange nur noch Musik :).


    Beste Grüße

    Ulrich

    Der Schirm darf nicht mit dem Cinch Stecker-Gehäuse in Kontakt geraten, muß mit Schrumpfschlauch isoliert werden.

    Hallo Nadja,


    das ist leider in vielen Fällen nicht gewährleistet. Die Masseverbindung zum Schirm holt man sich durch die „Hintertür“ wieder rein. Die meisten MM‘s haben am Gehäuse Verbindung zu einem Minus-Kontaktpin. Wenn dann der TA leitend über Tonarm und Chassis verbunden ist ist die Schleife geschlossen. Die andere „Hintertür“ ist ggf. die interne Verbindung im Vorverstärker zwischen Cinch-Aussenring und Chassis. Das hat mir auch schon Probleme gemacht und ich bin wieder auf Asymmetrie umgestiegen. Ich rate jedem der entsprechende Umbauten plant vorher genau die Masseführung zu prüfen. Ist der Schirm mit im Signalkreis wird die Kapazität deutlich erhöht und da reagieren einige MMˋs sehr allergisch drauf.


    Die Grado-MI‘s haben alle eine sehr kleine Generator-Induktivität und sind daher bez. Lastkapazität sehr gutmütig. 👍


    Beste Grüße

    Ulrich