Posts by Zitronenfalter

    Mache ich auch immer, Knut.

    Da ich derzeit nur die Endstufe eines etwas derangierten Braun CSV13 nutze und ohnehin nur wenig schaue, habe ich auch kein schlechtes Gewissen.

    Der Ton der heutigen Flimmerdinger (Kisten sind‘s ja nicht mehr) grenzt ohnehin an Körperverletzung... :pinch:


    Gruß Klaus

    Wenn man den Text so liest, kann einem der Spruch in den Sinn kommen: "da staunt der Laie - und der Fachmann wundert sich". :/


    Insofern wäre ein Schaltbild zumindest eine sachlich zuverlässigere Quelle.

    (Pentode->300B in Fixed Bias kann hier jeder im Schlaf hinzeichnen, das ist nicht der Punkt).


    P.S.: warum man sich die 6C6 antut, will mir nicht in den Sinn - es gibt doch diverse andere Typen, die mindestens genauso geeignet sind, dazu leichter beschaffbar und mit modernerem Sockel. Kann natürlich jeder selbst entscheiden...


    Gruß Klaus

    Hallo Jo,


    fällt dieser kleine Einschluß denn so ins Auge?

    Ich erinnere mich, auch diverse weniger "schöne" Röhren aus alter Produktion im Bestand zu haben; mal sitzt das System ein wenig schief im Glas, mal sind es andere Dinge.

    Man kann es auch positiv sehen - die Teile haben sichtbar mehr Individualität als Halbleiter, was den Charakter antiker Technik und Handfertigung unterstreicht.


    Gruß Klaus


    P.S: zu den Anschlüsse oben: Geschmackssache. Mir gefallen meine beschichteten CV5080 (grau) und EF37A (rot) sehr gut. Sieht man nicht an jeder Ecke :):love:

    Moin Henning,


    das vom Lack befreite Gehäuse sieht toll aus.

    Könnte man vielleicht auch mit Klarlack (Zapon?) versiegeln - soweit erinnerlich soll das Material Zink-Druckguß sein.


    War aber sicher viel Arbeit und Ferkelei (Staub), oder?


    Gruß Klaus

    Hast Du einen Bezugstip für die besagten Kondensatoren....?


    Und wo gibt es diese dünnen schläuche zu Isolation der offenen enden?

    Hallo Ingo,


    mit Bezugsquellen kann ich leider nicht dienen, sollten jedoch über die Netzsuche herauszubekommen sein.


    Dünne Isolationsschläuche gibt es in verschiedenen Ausführungen.

    Die gängigen Schrumpfschläuche sind in diversen Durchmessern erhältlich bei praktisch jedem Elektronik-Versand oder -geschäft.

    Mir bekannt sind noch Textilschläuche aus Glasfaser oder Baumwolle, für die ich leider auch nicht ad hoc eine Bezugsquelle nennen kann.


    Vielleicht können die Forenkollegen helfen.


    Gruß Klaus

    Hallo Jo,


    diese Gummischeiben zwischen Trafowicklung und Gehäuse bzw. oberer Platte dienen wohl auch ein wenig der Entkopplung. Ähnlich wie bei eckigen Trafos, die unter Verwendung von Gummitüllen montiert werden, um sie vom Chassis zu entkoppeln.

    Beides bedingt aber, daß die Schraube(n) nicht festgeknallt werden.


    Gut möglich, daß auch deshalb manche Ringkerntrafos einen Zentralverguß mit lediglich kleinem Durchgangsloch aufweisen.


    Gruß Klaus

    Jou,

    der Cary sieht schon eher unordentlich zusammengebastelt aus.

    Im Bereich Direktverdrahtung das perfekte Gegenteil eines Siemens KLV-502 oder IRT V69.


    Andererseits ist ein elektrisch stimmiger Aufbau nicht unbedingt immer "schön" für´s Auge.


    Und wie weiter oben bereits jemand anmerkte: Fehlersuche und Löterei sind bei solchen freiverdrahteten Geräten weitaus angenehmer, als bei den allermeisten Platinenaufbauten.

    Wer schon einmal ein doppelseitiges Layout mit einer komplexeren Schaltung beackern durfte, wird das nachvollziehen können ^^


    Gruß Klaus

    Hallo Ingo,


    wer bietet denn diese zitierte Modifizierung an - der Hersteller selbst bzw. der hiesige Vertrieb?


    Bei allen bezahlbaren Geräten kann man natürlich immer die Bauteil-Auswahl infrage stellen...


    Worauf ich - nach gewissen Erfahrungen mit Billigkram - besonderes Augenmerk lege, ist ein möglichst hochwertiger Quellenschalter, der auch nach Jahren sauber arbeitet.


    Gleichrichter mit möglichst geringen Störungen sind m.E. auch zu bevorzugen.


    Die übrigen Dinge gehen rasch erheblich ins Portemonnaie, ohne daß klanglich/technisch unbedingt viel herumkommen muß; ist auch oft Geschmackssache.


    Nach Deinem Erlebnis mit dem "Knall" steht jetzt ohnehin erst einmal die Reinigung der Röhrenpins und Fassungen an, ggf. auch Nachspannen der Federn.


    Andere Forenmitglieder mögen andere Prioritäten sehen - auch i.O. :)


    Gruß Klaus

    Moin Moin,


    -> HIER geht die Herstellerseite ja auf besondere Aspekte der PPP-Schaltung ein. Gut vorstellbar, daß Experience auch Hilfe/Tips zu den älteren Auflagen seiner Bausätze anbieten kann - oder ggf. sogar eine Überarbeitung/Instandsetzung.


    Das läßt sich doch rasch per Telefonat klären.


    Gruß Klaus

    Im schlimmsten Fall hätte es einen unschönen Kurzschluß geben können, der dann Bauteile zerstört.


    Noch einmal gut gegangen.

    Im Grunde besteht auch keine Notwendigkeit mehr, einen Techniker hineinschauen zu lassen. Evtl. dann, wenn ein Wechsel der Endröhren ansteht - falls die auf korrekten Ruhestrom eingestellt werden müssen.


    Umschaltung der Betriebsart: was sagt denn die Bediengsanleitung?

    Ansonsten lieber im ausgeschalteten Zustand oder zumindest ohne anliegendes Signal.


    Gruß Klaus

    Hallo Ingo,


    war das Kabel nicht auf einer Seite noch angelötet?

    Es könnte evtl., wenn beide Enden des Leiters irgendwo Kontakt hatten, ein temporärer Kurzschluß gewesen sein, der die Erscheinungen verursachte.


    Leider ist das Foto nicht hinreichend aufgelöst, um das gut beurteilen zu können.


    Gruß Klaus

    Hallo Uli, Jo,


    welche "Unregelmäßigkeit" ist denn gemeint?

    - schwankender Kontakt des Schleifers?


    Wie macht sich das im Betrieb bemerkbar?


    Soweit mir erinnerlich, ist es gute Praxis, direkt an der Röhrenfassung einen Gitterableit-R gegen Masse anzulöten.

    Oder genügt dies nicht?


    Immer davon ausgegangen, daß die Quelle (->Potieingang) garantiert gleichspannungsfrei ist.


    Gruß Klaus