Beiträge von Zitronenfalter

    Hallo Alexander,


    sehe ich richtig - je Kanal nur eine Röhre und drei Transistoren?

    Wäre schon recht minimalistisch, auch wenn da noch diverse passive Bauteile auf der Platine sitzen.


    Wie musiziert das Ganze, z.b. im Vergleich zu einem Vollröhren-GT oder -Eintaktverstärker?


    Gruß Klaus

    Geräte (meist aus PRC) mit diesen TI-Chips haben bei Messungen auf audiosciencereview oft sehr gut abgeschnitten.

    Mitunter hapert es aber wohl an der Langzeitstabilität dieser Verstärker, wie Berichte in jenem Forum widerspiegeln.

    Deutlich besser ist wohl die Platine von 3E Audio (hoffentlich korrekt erinnert), welche auch eine der ganz wenigen Schaltungen ist, bei der die Gegenkopplung hinter dem Ausgangsfilter abgegriffen wird und daher dessen Einfluß auf die Impedanzempfindlichkeit des Frequenzgangs auf nahe Null reduziert.


    Gruß Klaus

    Ein Grundig RT50, seinerseits ein Röhrengerät, war womöglich besser auf mitteleuropäische Verhältnisse zugeschnitten, als ein englischer Tuner(?) :/


    Die US-Variante empfängt bis 108 MHz, die einheimische immerhin schon bis 104.


    Gruß Klaus

    Hallo Andreas,

    wie sieht es denn mit dem Abgleich aus nach all den Jahren?

    Besteht da zwingend Handlungsbedarf, oder kommt man bei etwas “altersschwachen“ Exemplaren lediglich mit dem Elkotausch hin?


    Letzteres würde ich noch selbst durchführen können, für einen Abgleich fehlen mir Geräte und Kenntnisse ?(


    Gruß Klaus

    Beim Betrieb als Verstärker für den gesamten Hörbereich ist die RC-Kombination 0,22uF/220k vor dem Gitter der 300b aber durchaus üblich.

    Rechnerisch ergibt sich eine -3dB-Frequenz von 3,3Hz - bei welcher die Phase bereits um 45Grad abweicht.


    Man vergleiche bei Interesse mit der hier kürzlich in einem anderen Faden erwähnten 300B-Endstufe von Silvercore (zufällig nahezu identische Schaltung wie meine Versuchsaufbauten vor ~20 Jahren, welche bestens spielen).


    Solch ein einstufiges Pentoden-Treiberkonzept ist schon ganz nett… ;)

    Und ebenfalls ein Klassiker :)


    Ansonsten stimme ich den werten Forenkollegen zu :thumbup: :)


    Gruß Klaus


    Nachtrag: falls die LS-Buchsen weiterverwendet werden, würde ich vorziehen, die Kabel direkt an die Enden anzulöten statt an der unter der Mutter verklemmten Lasche.

    Hallo miteinander,


    diese Schaltung - teils mit leicht abweichenden Werten einzelner Bauteile - trifft man immer wieder an, obwohl sie einige Schönheitsfehler aufweist (zu hohe Gesamtverstärkung ohne GK, hoher Klirr,…). Hier im Forum wurde dies bereits vor Jahren diskutiert.

    Spontan fällt mir noch der ytube-Kanal Skunkie Design ein, wo die Eigenschaften beleuchtet und auch eine Modifikation vorgeschlagen wurde(n) - sofern man unbedingt bei dieser Eingangs-/Treiberröhre bleiben möchte…


    Damit möchte ich den Tambour nicht schlechtreden (habe vor 25J. selbst mit der direktgekoppelten 6SN7-Kaskade begonnen) - lediglich darauf hinweisen, daß für 300B-Eintakter noch interessantere Konzepte zu finden sind.

    6SN7 in guter (NOS?)-Qualität sind ohnehin gesucht und somit kostspieliger als manche Alternative, die nicht in Hunderten kommerzieller Verstärker eingesetzt wird.


    Gruß Klaus

    Hallo Winfried,


    wurden beide LS an der exakt gleichen Position im Raum gemessen?

    Mir springt ins Auge, daß die linke Box eine deutliche Senke zw. ca. 2,7 und 4,2 kHz aufweist und ab 15kHz steiler abfällt.


    Gruß Klaus

    Solch eine Schaltung aus dem Aufbau abzuleiten ist sicher eine nette Fingerübung. Aber eigentlich sollte der Erbauer die Schaltung mitteilen können.


    Vor jeglicher Aktion unbedingt nachmessen, ob die +Ub auch wirklich auf nahe Null abgefallen ist. Nicht daß da unter den Platinen noch größere Kapazitäten sitzen, die womöglich über Tage eine höhere Spannung halten. Alles schon erlebt… :saint:


    Gruß Klaus

    Wobei noch anzumerken wäre: das Gerät ist intern ziemlich “dicht“ aufgebaut - für Einsteiger nicht die günstigste Grundlage für Modifikationen bzw. Ergänzungen.

    Vorzugsweise mit guter Planung vorab und Fingerspitzengefühl bei der Ausführung vorgehen.

    Sieht so aus, als wäre das Volumepoti direkt vor die Ausgänge gelegt. Damit einher geht ein sehr hoher Ausgangswiderstand mit den üblichen Einschränkungen bzl. der zu treibenden Impedanz (Endstufeneingang bzw. Kopfhörer).


    Hast Du ein Schaltbild des Gerätes?


    Gruß Klaus

    Richtungsmischer…

    Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß mir dieser Begriff bislang noch nicht begegnet ist.


    Gehe ich recht in der Annahme, daß es sich um eine Schaltung handelt, die i.a. nur im Tonstudio vorzufinden ist?

    Ist es dennoch sinnvoll/möglich, diese in einer heimischen Abhöranlage einzusetzen, ggf. durch eine DIY-Anordnung, welche nachträglich in eine Verstärkerschaltung eingeschleift werden kann? :/


    Gruß Klaus

    Danke, Jürgen, alles klar :)


    Bei mir werkeln Mullard EF37A (mit roter Beschichtung), AVVT 300B, GZ34 (russ? keine Ahnung). Die Schaltung ist nur marginal anders als bei deinen Monos.

    Leider wurden meine vor ü. 20 Jahren “zwischen Tür und Angel“ (Wohnungswechsel mit dreifachem Nachwuchs) zusammengebastelt und sind selbst als Prototypaufbau kaum vorzeigbar.

    Klanglich allerdings… :thumbup: :)


    Gruß Klaus

    … von H.Krauss bzw.Silvercore gebaute Geräte aus der DIY Reihe.

    Sie sind hervorragend und gemessen an der Qualität preiswert. Ich konnte in den letzten Monaten einige Geräte vergleichen.

    Die Silvercore 300B habe ich schlussendlich gekauft.

    Hallo Jürgen,


    welche Röhrenbestückung ist bei dir verbaut? Auf der Modellseite wird die EF37 genannt, aber diese kenne ich nur mit roter (wohl leitfähiger) Lackierung :/


    Gruß Klaus

    Bis auf den maximal erreichbaren Schalldruck ist das auch korrekt. Die direkte Ansteuerung eröffnet die Option einer exakt passenden elektronischen Entzerrung (s. Linkwitz-Transformation), wodurch man den Einschränkungen durch die Thiele-Small-Parameter der Chassis entkommt.

    Aktiv geregelte Systeme gehen noch einen Schritt weiter - hier wird das Chassis praktisch nur noch durch die ansteuernde Elektronik charakterisiert und Abweichungen vom gewünschten Verhalten in Echtzeit ausgeregelt (elektron. Regelung vielfach schneller als die mechan. Bewegung im akustischen Bereich).


    Gruß Klaus

    Hallo Felix,


    verstehe, ich hatte Deine Erläuterung wohl genau verkehrt herum verstanden.

    Jetzt ist alles klar :)


    Ansonsten schreibe gerne die Tage noch, wie sich die Schaltung im Kontext Deiner Anlage so macht. Die zu den heutigen Quellen passende nicht allzu hohe Verstärkung nebst niedrigem Ausgangswiderstand ist eine interessante Alternative zu mancher Vintage-Vorstufe.


    Gruß Klaus

    Hallo Felix,


    danke für die Antwort - aber jetzt bin ich leicht verwirrt…

    Nach dem mir vorliegenden Plan wird das Signal an G1 eingekoppelt. Der Anschluß des Gitterableitwiderstandes an den Knotenpunkt zw. den beiden Kathoden-Rs bewirkt lediglich eine Gegenkopplung/Linearisierung der Röhrenstufe.


    Kann es sein, daß Du in Deiner Beschreibung rot/grün verwechselt hast?


    Gruß Klaus