Posts by Zitronenfalter

    Guten Abend,


    wenn man sich einmal die 60dB-Kurve anschaut:

    1 kHz -> 60dB

    50 Hz -> 79 dB


    Ein Unterschied von 19dB !

    Insofern wäre die Korrektur des NAD noch zurückhaltend.


    Oder verstehe ich die Grafik nicht richtig? :/


    Davon abgesehen ist natürlich eine "feste" Entzerrung immer problematisch, weil sie nicht auf die unterschiedliche Empfindlichkeit der Boxen und deren Frequenzgang angepasst sein kann. Neben Yamaha hatten früher auch Braun und Saba eine Einstellmöglichkeit, die sich wahrscheinlich eher dem versierteren Hifi-Liebhaber erschloß.


    Gruß Klaus

    100%, Karl-Heinz :)


    in solch einem kleinen Raum würde es m.E. sogar wirklich mit einem 300B-Eintakter klappen, der wahrscheinlich in punkto Klangfarben noch ein Quentchen überzeugender aufspielt.


    -> Meine Wunschkette: Röhrenvorstufe->300B->LS3/5 (o.vglb. Boxen) zum entspannten abendlichen Musikgenuß bei ganz moderaten Pegeln 8)


    Gruß Klaus

    Gerade im Bassbereich ist der sich am Hörplatz ergebende Frequenzgang doch bekanntlich abhängig vom Lautsprecher-FG, der Aufstellung/dem Hörplatz und Raumakustik insgesamt(!).


    Rein von der Nahfeldmessung eines beliebigen Wandlers auf dessen Wiedergabeeigenschaften in einer konkreten Hörsituation zu schließen, ist eher nicht zielführend. Nicht umsonst lautet doch die Standardempfehlung: im eigenen Raum ausprobieren, nicht beim Händler…


    Gruß Klaus

    Hallo Rudi,


    Danke für die Klarstellung, ich hatte das etwas anders verstanden. Gebe Dir nun vollumfänglich recht :)


    Gruß Klaus

    "...bis ins kleinste µ nachweisen..." - Naja :/
    Global sind riesige Energie- und Materiespeicher involviert (Ozeane...) mit Reaktionszeiten bis in den Bereich hunderter Jahre.

    Hinzu kommt, daß ein derart komplexes System inkl. all seiner Gegen- und Mitkopplungsschleifen m.W. beispielhaft für chaotisches Verhalten ist.


    Richtig ist natürlich: unsere Spezies sollte einmal etwas Demut walten lassen und nicht jeden Quadratmeter Boden beherrschen und jedwede Resourcen gnadenlos ausbeuten wollen. Wir sind schließlich nur ein (vorübergehender) Teil der Schöpfung.

    Seltsamerweise wird hierüber in unserem Land weit weniger Bohei gemacht als noch vor Jahren, als immer mal gemeldet wurde, welche Flächen täglich zubetoniert werden. Heute forciert man die Ansiedlung weiterer Millionen Menschen in einer der dichtest besiedelten Regionen - und die Versorgung und Mobilität soll mittels der minimal effizienten, platzfressenden, instabilen Solar-/Windenergie und mangels Rohstoffen gar nicht in der Breite verfügbarer Akkus/Batterien realisiert werden. Das ist schon etwas speziell... :rolleyes:

    Hallo miteinander,


    so schön es auch ist, wenn Händler noch eine breite Palette für Vergleiche anbieten - ich vermute bei längerer Anreise mittels PKW oder Bahn, wegen der hierbei unvermeidlichen akustischen Belastung nebst Geschüttel, eine eher eingeschränkte Wahrnehmung von Feinheiten.


    Vielleicht ein Anlaß, die interessierenden Boxen lieber testweise für einen vertretbaren Kostenbeitrag nach Hause kommen zu lassen - zumal auch Zeit- und Kostenaufwand der Fahrt gegengerechnet werden können :/


    Gruß Klaus

    Hallo Horst,


    von Speaker Heaven kannte ich bislang nur eine kompakte mit Keramik-Chassis, die hieß oder heißt Network 2.5 . Zumindest von der Konzeption interessiert mich die schon länger, habe sie aber noch nicht hören können (allerdings eine 3.7 bei einem netten Bekannten).


    Ist Deine jetzt ein neueres Modell?

    Geschlossen oder Baßreflex?


    Gruß Klaus

    Hallo Hifuenf,


    ich muß zugeben, das mit der "Stereo-Säule" nicht so recht verstanden zu haben: spielen die 8 Breitbänder beide Kanäle ab?

    Oder gibt es eine zweite Anordnung dieser Gehäuse (Bass + MHT-Aufsatz) auf der anderen Seite?


    Das schaut schon recht ungewöhnlich aus - und interessant!

    Wäre nett, wenn Du noch ein paar Zeilen hierzu erläutern magst.


    Gruß Klaus

    Der Raum wirkt auf mich sehr schallhart, da spielen jede Menge Reflektionen eine Rolle. Gerade auch durch die eher großen Abstände Box-Box-Hörplatz.


    Mir ist aufgefallen, daß die LS zusätzlich auf Platten mit kleinen Rollen drunter(?) stehen, was natürlich die MT/HT-Anordnung (zu weit?) nach oben bringt.


    Gruß Klaus


    Nachtrag (wie ich zunächst vorgehen würde):

    - einen oder mehrere Teppiche beschaffen

    - LS direkt auf den Boden und ggf. hinten minimal anheben

    Das wären dann z.B. Lautsprecher a la Telefunken TL500 oder L5000, Saba, RTF etc. wenn es ältere Modelle sein dürfen (englische Modelle gäbe es ja auch - Dynatron ...), quasi alle geschlossenen Modelle, vorzugsweise 2-Wege? Vom Händler wurden mir Harbeth Modelle empfohlen - das übersteigt dann das Budget für den Zweck (weit weg von Hifi).

    --> welche Modelle könntest Du empfehlen, Klaus? Danke Dir schon mal im Voraus.



    ***
    Zum Thema "Einmessen" lese ich mir gerade das Grundwissen an...

    Hallo Paul,


    da jeder Mensch etwas unterschiedliche Hörpräferenz hat, ist eine konkrete Empfehlung natürlich schwierig. Die kompakten Telefunken sind schon eine brauchbare Option, aber ggf. gefallen Dir welche von Saba, RFT, Grundig, Canton... doch besser. Da hilft eigentlich nur Ausprobieren.

    Telefunken TL500, Saba 35K, FL30K und Magnat All Ribbon 5A habe ich selbst schon einmal wandnah betrieben, das klappt. Bei letzterer noch etwas besser mit verschlossenem BR-Rohr.

    Es muß nicht zwingend ein Zweiwegsystem sein, andererseits liegt das insofern nahe, als bei einer Platzierung auf einem 93cm hohen Highboard die Boxen sehr kompakt sein sollten.

    Oder käme evtl. auch in Betracht, schlanke/kleine Standboxen beidseits neben das Highboard zu stellen?


    Zur "Einmessung": das ist eine gute Möglichkeit, Probleme im Raum zu erkennen und z.B. dominante Moden möglichst wenig anzuregen (indem das Musikmaterial gezielt manipuliert wird (Convolving)).

    Aber: hierdurch verändert sich die gegebene Raumakustik natürlich nicht, d.h. der Raum bleibt hallig mit den entsprechenden Auswirkungen. Zielführend wären hier unauffällige Elemente wie z.B. als Bilder getarnte Absorber u.ä.


    Gruß Klaus


    Nachtrag: wichtig scheint mir noch - den Raum akustisch möglichst gefühlvoll ausleuchten, d.h. mit vorzugsweise niedrigem Pegel. Einmal, weil das Gehör sonst rasch ermüdet, aber auch, weil die vielen Reflektionen dann rascher unter die Wahrnehmungsschwelle rutschen dürften.

    In Erinnerung habe ich noch, daß es u.a. einen günstigen Arbeitspunkt mit einem 5k-Übertrager gibt. Etwas geringere Leistung als mit einem 3k oder 3k5, dafür geringerer Klirr.


    Als Hersteller fällt mir spontan u.a. Lundahl ein. In meinem PC müßte noch eine Liste diverser Hersteller abgelegt sein. Leider ist von Fa. Reinhöfer nichts mehr zu bekommen, auch Herr Welter hat seinen Wickelbetrieb eingestellt.

    Wie man hier im Forum mehrfach lesen konnte, gibt es wohl feine Teile von Arkadi, wäre sicher sinnvoll, ihn anzusprechen, bevor man aus dem Ausland bezieht.


    Gruß Klaus

    Noch einige Tipps, die teilweise aber Subwoofer benötigen:

    - Manger W1 direkt an Wand - mit Sub

    Alle 3 Modelle top, mit extrem guter Abstrahlung

    Manger hatte ich längere Zeit, MSW solo und Zerobox 109. Der Biegewellenwandler, so fein er auch ist, zeigt oberhalb 8kHz eine starke Bündelung. Kein Problem, wenn man im Sweetspot sitzen kann, aber im vorliegenden Fall eher suboptimal.

    Habe übrigens von Manger und später Backes&Müller auf kleine geschlossene Boxen gewechselt, aus ähnlichen Gründen wie der TE. Kein Hochend (Konustöner aus simpler Pappe, auch der ovale Hochtöner), aber man hat im gesamten Raum einen durchaus ordentlichen Klang, selbst in der 6m entfernten Küche, also weit außerhalb des sakrosankten “Stereo-Dreiecks“.

    Mir war dies wichtig, weil ich nicht immer an einem dedizierten Platz sitzen mag.


    Gruß Klaus

    Das kann sicher ein nettes Gerät werden; mir hat dieses Minitower-Design auch nicht so recht gefallen, aber es ist halt sehr kompakt und einmal etwas anderes - insofern verstehe ich, daß dies für zahlreiche Forenkollegen attraktiv war/ist (abgesehen vom Preis).

    Wenn Du ohnehin nicht die ursprünglichen Monos als Ausgangsbasis verwendest, ergibt sich die Möglichkeit, die Primärimpedanz der Übertrager nach eigener Schwerpunktsetzung zu wählen. Im Faden zur 300B hatten wir die im Western Electric-Datenblatt aufgelisteten günstigsten Arbeitspunkte hinsichtlich Ausgangsleistung und Klirr bereits angesprochen.


    Gruß Klaus

    Hallo Uli,


    wahrscheinlich waren diese Bücher eher für professionelle Anwender/Industrie gedacht, als für private.

    Immerhin erfreulich, daß solche Grundlagen/Erkenntnisse hier nebenbei Eingang in diese (und andere) Diskussion(en) finden :)


    Gruß Klaus

    Hallo Toni,


    als Laie meine ich einmal gelernt zu haben, daß es bei länger andauerndem Heizbetrieb (also ohne Anodenstrom) in nicht speziell hierfür ausgelegten Röhren zur Zwischenschichtbildung und damit einem gravierenden Verlust an Emissionsfähigkeit der Kathode kommt.


    Die von Dir oben dargestellte Auswirkung auf die Steilheit als Funktion der zu verarbeitenden Frequenz war mir völlig unbekannt.


    Gibt es hierzu einschlägige Literatur oder war das eher gehütetes/Hersteller-internes Wissen?


    Für uns NF-Anwender ist das immerhin ein wichtiger Punkt - wer möchte schon gerne erleben, daß die bestens beleumundeten NOS-Typen, die kostspielig eingekauft wurden, schon recht bald lustlos u/o unausgewogen klingen.

    Andererseits habe ich noch nicht gehört, daß eine Phono- oder Endstufe mit z.B. D3a derart auffällig geworden ist, abgesehen von zuweilen berichteter Mikrofonieempfindlichkeit :/


    Gruß Klaus