Posts by Zitronenfalter

    Richtig, Eumel,


    deshalb schrieb ich doch


    "...dort könnte man doch jeweils eine kleine Novalröhre hineinstecken, die ihre Funktion eingebüßt hat, z.b. infolge Heizfadenbruch. Oder, weil eher selten zu finden, welche, die wegen anderer Wehwehchen unbrauchbar sind.

    In beiden Fällen natürlich intern die Spannungszufuhr abtrennen."


    Bin implizit davon ausgegangen, daß da nur jemand Hand anlegt, der genau hinschaut.


    Bzl. unnötigem "Verheizen" mag. Augen/Bänder für Showeffekte sind wir einer Meinung.


    Gruß Klaus

    Hallo Peter,


    dort könnte man doch jeweils eine kleine Novalröhre hineinstecken, die ihre Funktion eingebüßt hat, z.b. infolge Heizfadenbruch. Oder, weil eher selten zu finden, welche, die wegen anderer Wehwehchen unbrauchbar sind.

    In beiden Fällen natürlich intern die Spannungszufuhr abtrennen.


    Es gibt sicher auch die Möglichkeit, die Anzeige ruhigzustellen bzw. dunkelzusteuern.

    Müßte man mal schauen, was in der Schaltung geändert werden muß. Gut möglich, daß das schaltbar ausgeführt werden kann ( kleiner Schalter hinten am Gerät).


    Gruß Klaus

    Hallo Reiner,


    Du hast mit Deinen Hinweisen sicher recht; aber solange niemand an den LS-Kabeln oder -Steckern herumfummelt, während der Verstärker in Betrieb ist, sollte nichts passieren.


    In sämtlichen Bedienungsanleitungen von Gerätschaften lese ich immer: Steckverbindungen stets nur bei ausgeschaltetem (oder sogar vom Netz getrennten) Gerät herstellen/ändern.


    Perfekte Sicherheit gibt es nicht. Allein die offen aus den Verstärkern herausragenden Röhren sind eigentlich nicht hinnehmbar. Die bei kommerziellen Teilen mitgelieferten Schutzkäfige nimmt doch fast jeder Nutzer ab, ganz gleich, was in der BDA steht.


    Gruß Klaus

    Hallo Frank,


    helfen hier möglicherweise die schlechten HF-Eigenschaften eines Elkos, um doch noch die Schwingneigung auszubremsen?


    martin: die positive Vorspannung von der +Ub abzuleiten, hatte ich jetzt gar nicht im Blick gehabt. Sehe da eher den Nachteil, daß man hochohmig bleiben muß, um den Querstrom gering zu halten - und möglicherweise durch die hohen R-Werte Rauschen ans Gitter führt.

    In der Praxis evtl. irrelevant, da habe ich halt überhaupt keine Erfahrungen bislang...


    Gruß Klaus

    Interessant - kannte diesen Kniff so noch nicht.

    In der Praxis wird man wahrscheinlich keine Extraspannung von +10V erzeugen wollen, sondern den vergrößerten Kathodenwiderstand geeignet aufteilen und den Gitterableit-R auf den Knotenpunkt legen, so daß sich der gewünschte Ruhestrom ergibt (wie beim Kathodenfolger).

    Einen C vor dem Gitter benötigt man ohnehin in beiden Fällen.


    Gruß Klaus

    Die Reußenzehn kenne ich noch ohne diese Zappelanzeige.

    Mag dieses Band am Tuner (z.b. Grundig RT50) durchaus, da bewegt sich nur etwas während des Abstimmvorgangs.


    Vermutlich hat der Hersteller hier einfach nur einen Eyecatcher anbieten wollen - wirklich nützlich ist das als Austeuerungsanzeige wohl weniger.

    Aber wem´s gefällt ^^


    Grüße Klaus

    Sehe ich das richtig, daß ein Übertrager mit primär 2k3 vorgesehen wurde?

    Bin immer von 3k5 ausgegangen - zusammen mit 1K an der Kathode für einen Ruhestrom von 60mA.

    Soweit erinnerlich, war das klanglich an großen Hörnern angenehmer / "entspannter" :/

    Ist aber Jahre her...


    Gruß Klaus


    Nachtrag: wenn das 80V an der Kathode sind, fließen ~66mA.

    Bei 540V an der Anode kommen wir auf eine Verlustleistung von gut 30W.

    Oha, Michael,


    die sehen wirklich arg verbastelt aus. Zum Glück aber amtliche Übertrager von Partridge(?)

    Ehrlich gesagt, würde ich da alles herauslöten und einen kompletten Neuaufbau erstellen. Die Schaltung mit nur einer 310A vor der 300B ist ja überschaubar. Das läßt sich in Freiverdrahtung sehr sauber realisieren.

    Platz für die Gleichspannungsheizung der Endröhre ist m.E. hinreichend vorhanden, wenn die Verdrahtung vorab in Ruhe und 1:1 auf Papier geplant wird.


    Oder hast Du ein anderes Vorgehen im Sinn?


    Gruß Klaus

    Wenn ich die Problemstellung korrekt verstehe, wird doch lediglich eine symmetrische Pufferstufe/Kabeltreiber benötigt.


    Also kein vollwertiger Vorverstärker mit Signalquellenschalter, Lautstärkesteller, Verstärkerstufe.


    Vielleicht wirklich sinnvoll, sich einmal an einen Profi wie Thomas Mayer oder Reinhard Hoffmann zu wenden, der solche Pufferstufen in zahlreichen bewährten Geräten eingebaut hat. Möglicherweise kann so etwas als Modul zu bekommen sein, welches dann in die vorhandene Phonovorstufe oder ein eigenes kleines Gehäuse eingebaut wird(?)


    Klaus

    Stimme Dir zu, Jo,


    aber bzl. benötigter Empfindlichkeit der Box kommt es eigentlich nur auf die Raumgröße und den gewünschten Maximalpegel an.

    Tatsächlich habe ich Verstärker mit 300B und kleineren Röhren (ECL86) an Böxlein unter 90dB/W/m (sogar mit 83dB) hören und genießen können - ein entspannendes Hören mit Augenmerk auf Klangfarben und Fluß ggü. liveartiger Dynamik und Lautstärke.


    Anders gesagt: wer am Feierabend/in ruhiger Umgebung seine Musik ganz entspannt genießen möchte, wird mit dem Jadis nicht ganz so glücklich, wie mit einem (Trioden-)Eintakter.


    (Trotzdem ist der Jadis sicher ein feines und zuverlässiges Teil)


    Grüße Klaus

    Ich hatte immer mal wieder Transistorgeräte auf dem Tisch, die schon 2-5 Jahrzehnte hinter sich haben. Sahen innen nicht unbedingt besser aus - sind aber oft kniffliger instandzusetzen, u.a. wegen maroder Platinen und viel mehr Bauteilen, die dicht an dicht verbaut wurden.

    Es ging evtl. darum, daß nach dem Röhrenwechsel keine Einstellung auf korrekte Ruheströme erfolgte (?)


    Ohne diesen Jadis Orchestra gehört zu haben: ich könnte mir vorstellen, daß dieser eher den spritzigen Vertretern zuzurechnen ist - Pentode, PushPull, ECC 83-Eingangs/Treiberstufe...

    Vielleicht meldet sich noch jemand, der das Modell vom Einsatz in eigener Kette her kennt.

    Sonst halt selbst ausprobieren und ggf. retournieren, falls das verhandelbar ist.


    Gruß Klaus


    In manchen Verstärkern werden die Endröhren ganz gut ausgefahren. Wenn die Betriebsspannung jetzt noch höher wird, kann sich das durchaus in der Lebensdauer bemerkbar machen.


    Kann natürlich jeder selbst entscheiden, wie wichtig ihm dies ist.


    Klaus

    Geläufig ist mir: die Lebensdauer von mind. 10.000 h der "Langlebetypen" von Telefunken wurde nur garantiert, wenn die Heizspannung innert +/-5% gehalten wird.


    240V~ am 220V-Trafo geben 9% zu hohe Spannungen auf der Sekundärseite. Das betrifft natürlich auch die Betriebsspannung.


    Eines meiner alten 220V-Röhrenradios ist nach dem Umzug relativ rasch am Ende gewesen. Hatte dann die Netzspannung gemessen, sie lag bei knapp 240V~.


    Gruß Klaus


    michael: danke, sehr interessant. Die Heizspannungen dürften auch im erlaubten Bereich liegen.

    Auf dem Chassisblech ist auf jeden Fall 220V aufgedruckt.

    Kann aber sein, wie bereits von Heinz angemerkt, daß intern auf 230V oder 240V umgelötet werden kann. Muß der Trafo natürlich anbieten.


    (In Deutschland wurden früher von vielen einheimischen Herstellern nur 220V-Geräte angeboten)


    Klaus

    Freiverdrahtung ist tatsächlich überschätzt. Das macht man nur dann, wenn die Serien so klein sind, dass es sich nicht lohnt, ein gutes Platinenlayout zu entwickeln. Gerade in Netzteilen, spricht absolut nichts dagegen. Gegentakter profitieren im Übrigen von einem überglegten Platinenlayout - schließlich soll ja die positive und die negative Halbwelle gleich sein und nicht abhängig von der Tagesform des Kabelbaumbinders...


    Man muß Platinen nicht verteufeln, aber im Bereich der Endröhren und anderer Bauteile, die sehr heiß werden, führt Freiverdrahtung zu deutlich langlebigeren Aufbauten.


    Sieht man z.B. bei Leak, Radford und ist auch hinreichend gut reproduzierbar - hier geht es schließlich nicht um HF-Technik.


    Verstärker mit komplettem Platinenaufbau habe ich oft genug auf dem Tisch gehabt - nach 20 Jahren, oft auch weniger, waren da jede Menge Lötstellen morsch, Leiterbahnen lösten sich nach wiederholtem Löten, Verkohlungen des Materials durch abgefackelte Widerstände usw. usf.


    Muß doch alles nicht sein 8o


    Gruß Klaus

    Ich bastle auch gerne mit Röhren, habe aber auch eine zeitlang leidenschaftlich Radios gesammelt (war dann irgendwann nicht mehr familienkompatibel, da bin ich ausgestiegen. Die alte Zuneigung lebt aber noch).


    Den Frust, daß manche schönen Geräte nicht mehr mit passenden Röhren bestückt werden können, weil die jetzt von Hochendern verwendet werden, kann ich sehr gut nachvollziehen. Man muß es nicht übertreiben, aber die mit großem Anteil von Handarbeit damals hergestellten Geräte haben durchaus auch einen kulturellen Wert. Wie oft habe ich erlebt, daß Besucher ganz fasziniert waren, wenn sie so ein altes Radio in voller Funktion und mit dem oft von der Kindheit vertrauten Klang erleben konnten.

    Ob dies die folgenden Generationen noch erleben werden...?


    Heute, im Internetzeitalter, werden Konzepte und Ideen natürlich sehr rasch verbreitet - mit entsprechender Dynamik geht der "Run" auf rare u/o gehypte Bauteile los...:pinch:


    Klaus