Posts by Zitronenfalter

    Hammer-Sammlung, Alex :)  :thumbup:


    @ Boris:

    von längeren Anschlußdrähten war ich auch ausgegangen, so daß man sie passend ablängen und in Fassungen hineinstecken kann.

    Kurze Drahtstummel kenne ich eigentlich nur von Ausbau-/Auslötware. Da steht man rasch vor dem Problem, daß die zweireihigen IC-Fassungen nicht verwendbar sind :(


    "Fassung in Fassung" ist eine treffliche Idee (ging mir auch mal durch den Kopf, damit die empfindlichen Drähte nicht zu sehr beansprucht werden).

    Gruß Klaus

    Danke für´s zeigen, Alexander.


    Für einen Probeaufbau auf Lochraster könnte ich mir auch kleine Reihenschraubklemmen vorstellen, z.B. 2er-Blöcke, die im Quadrat angeordnet werden.

    Evtl. wäre auch verwendbar eine gängige 8-polige IC-Präzisionsfassung mit gedrehten(!) Kontakten.


    Nur, weil leicht und preiswert zu bekommen - schöner sind die runden Fassungen allemal ^^


    Gruß Klaus

    Wäre fast ein Anlaß , mal einen eigenen Faden mit gelungenen Aufbauten zu eröffnen.


    Mir sind die unter electronluv zu manieriert, andererseits die von T. Mayer ein wenig zu gleichförmig. Wobei er aber eine sehr überzeugende eigene Formensprache gefunden hat.


    Natürlich alles Geschmackssache, wie immer.


    Ganz cool finde ich übrigens z.B. die Vorstufe Mozart HF10M von Pye mit den unterschiedlich großen Knöpfen und auch die schlichten grauen Blechkisten von Eico damals (HF-12 , Hf81

    usw.).


    Gruß Klaus

    „Richtig Power“ = gefühlt mindestens doppelte Power, als von den Meßwerten her real gegeben…^^


    Gruß Klaus


    Edit: aber im Ernst - eine Rolle spielt wohl auch der Ausgangswiderstand. Liegt er hinreichend niedrig, werden die Basschassis gut kontrolliert, vom Hörer subjektiv erfahren als ein Verstärker mit Autorität.

    Hatte mich auch etwas gewundert...

    Andererseits entspricht die Remus-Schaltung derjenigen, welche Alexander weiter oben verlinkt hatte ("shine7.com") und da liegen immerhin Daten zum Klirr für ECC83, 82 und 88 vor.


    Möchte man sich die Option 6N6P in Kathodenbasisschaltung offenhalten, wäre es sinnvoll, das Netzteil gleich hinreichend variabel auszulegen: mehrere Abgriffe der HV-Wicklung(en), belastbare Heizspannungswicklung.


    Gruß Klaus

    Hallo Philipp,


    auf die Schnelle:

    1. Ja, einfach Siebwiderstände durchprobieren, bis es passt oder eine weitere Siebstufe anhängen.


    2. Die Röhren können evtl. mit Wechselspannung beheizt werden, es wird ja kein Phono(RIAA)-Preamp.

    Ansonsten würde ich auch vermeiden wollen, unnötig viel Spannung in einem Serienwiderstand zu verheizen.

    Schau mal, ob das nicht auch mit dem PSUD2 (duncanamps) durchgespielt werden kann (ich kann das gerade nicht testen, hatte das Programm auf einem stillgelegten PC).


    3. Die Heizung, egal ob via Wechsel- oder Gleichspannung, muß einen festen Bezug zu 0V der Betriebsspannung erhalten. Im Schaltbild oben ist das tatsächlich vergessen worden, aber in dem auf lencoheaven korrekt eingezeichnet (Spannungsteiler 100k-15k am Ausgang der Siebkette, die Heizung ist damit um ca. 33V hochgelegt gegen 0V).


    Gruß Klaus

    Hier sind sicher einige mit weit höherer Erfahrung an Bord, aber ich versuch´s mal:


    1. Spannung der HV-Wicklung:

    diese müßte höher gewählt werden, da ein Röhrengleichrichter einen deutlich höheren Innenwiderstand aufweist, als Halbleiterdioden. Im Datenblatt eines Röhrengleichrichters finden sich Kennlinien, aus denen der Spannungsabfall hervorgeht. Der Widerstand der Trafowicklung sowie der entnommene Strom gehen ebenfallls ein.

    Das ist naturgemäß etwas komplexer als mit modernen Halbleitern;

    um die Sache zu vereinfachen, wurde ein Simulationsprogramm entwickelt -> psud2

    Es ist vorteilhaft, eher eine etwas höhere Spannung direkt am Ladeelko zu gewinnen als eine zu geringe, da ohnehin ein Überhang für die Siebung benötigt wird.


    2. Beschaltung der Gleichrichterröhre:

    Mittelanzapfung = 0V

    jede HV~ an eine Anode
    +U wird von der Kathode zum Ladekondensator geführt

    Beispielhaft das Schaltbild für die EZ80 -> EZ80 (Radiomuseum.org)

    Manchmal sieht man, daß die Heizwicklung für den GLR. und die NF-Röhren gemeinsam verwendet wird. Empfohlen wird jedoch m.W. immer, daß man der GLR. eine separate Heizwicklung zugesteht.


    3. Durch die Regelröhren fließt ein Strom, der die +Ub belastet. Läßt man sie weg, wird die (dann unstabilisierte) Spannung also etwas höher liegen. Man kann dies durch Vergrößerung eines Siebwiderstandes auffangen, wobei sich nebenbei der Siebfaktor erhöht.


    Gruß Klaus

    Danke, Björn,


    mir "fehlt" nur die Lautstärkeeinstellung im Schaltbild. Würde da einfach ein 100k-Poti vor C2 setzen - oder dahinter, dann ist es gegen Gleichspannung geschützt.


    Ja, die 5902 verträgt beachtliche 4W Anodenverlustleistung; für eine solch kleine Konstruktion erstaunlich.


    Gruß Klaus

    Hallo Björn,


    verstehe ich es richtig, daß in dem gelben Block "P1" schlicht Eingangswahlschalter und Volume Poti (100k log?) enthalten sind?


    Weitere Frage: von der Heizung abgesehen müssen überschlagsweise 3,2 W Verlustleistung abgeführt werden. Sollten die Röhren hierzu mit einem speziellen Kühlkörper (Kühlstern o.ä.) versehen werden oder bleiben die Temperaturen bei Deinem Aufbau auch so in einem unkritischen Bereich?


    Gruß Klaus

    Hallo Philipp,


    die Netzteile können beide verwendet werden. Röhrengleichrichtung hat den Charme, daß die Spannung sanft hochläuft und auch Schaltartefakte der Halbleiterdioden entfallen. Hierzu dann eine HV-Wicklung mit Mittelanzapfung verwenden, UF4007 weglassen.


    Eine Stailisierung ist nicht zwingend erforderlich, Hauptsache hinreichend gut gesiebt.


    Bzgl. Auslagerung des Netzteils spielt es keine Rolle, ob es mit Röhren- oder Halbleitergleichrichtung arbeitet.


    Zur NF-Schaltung selbst: die Signalzuführung sollte auf den Potieingang(!) erfolgen, zusätzlich sollte ein Gitterableitwiderstand von z.B. 1 MOhm direkt an der Röhrenfassung vorgesehen werden.
    Den Elko an der Kathode des ersten ECC82-Systems kann man weglassen, da ohnehin im zweiten System eine Impedanzwandlung erfolgt und auch die höhere Verstärkung mit Elko nicht benötigt wird.


    Über die Eigenschaften (Meßwerte) kann ich leider nichts sagen, mir ist die Schaltung nur vor vielen Jahren untergekommen und sie ist wohl leicht aufzubauen und zuverlässig zu betreiben.


    Ziehst Du eine Schaltung vor, zu der verlässliche Info vorliegen, würde ich Dir zur 6n6p nach AlexK raten oder zu der interessanten Schaltung von Björn.


    Gruß Klaus

    Deshalb hatte ich bewußt auf zwei sehr einfache Schaltungen hingewiesen (6n6p //-Anodenfolger oder Remus mit ECC82 o.ä.)

    Keine Platine nötig, mittels Lötleiste/Turretboard rasch aufgebaut.

    Jegliche Änderungen können flugs vorgenommen werden.


    Gruß Klaus

    Das ist genau die Schaltung, welche ich damals hatte...

    Müßte mal schauen, was ich damals verändert hatte - soweit erinnerlich nur die zweite Stufe verwendet, weil (wie gesagt) die Verstärkung viel zu hoch war.

    Allerdings hängt das natürlich von den anzusteuernden Endstufen ab.

    Und in einem Artikel bei tubecad sind wohl verschiedene Röhrentypen gelistet mitsamt den Eigenschaften, welche die Schaltung damit hat (Verstärkung, Ausgangswiderstand)


    Guß Klaus


    Nachtrag: -> AlexK-Vorstufe

    Hallo Alexander,


    vor einigen Jahren hatte ich einmal einen Aikido mit 6922/ecc88 zu Besuch. Soweit erinnerlich war die Verstärkung sehr hoch, d.h. das Volume-Poti am Eingang konnte nur im alleruntersten Bereich (mit entsprechend bescheidenem Gleichlauf) benutzt werden.


    Gruß Klaus

    Hallo Oliver,


    das Tageslicht spiegelt sich sehr deutlich, bei Schummerlicht ist das Gerät gewiß ein überzeugenderer Blickfang.

    Ich erinnere mich noch an einen Vollverstärker von Graaf, der so ähnlich war. Und andere Hersteller bieten Geräte mit regelrechtem Schauglas...aber eigentlich auch schon fast wieder zu maniriert.


    Als ich vor vielen Jahren öfter in Bonn war, hatte der Händler dort immer mal richtige Klopper von Vaic u.a. stehen, oft von Kunden zur Reparatur oder zwecks Tuning(?).

    Riesige runde Trafo- und Übertragerdeckel, alles verchromt oder vernickelt, dazu mächtige Trioden auf Deck, Edelholzseiten, Gewicht ab 30 kg aufwärts...


    Als junger Mensch staunt man und träumt, würde ich inzwischen jedoch längst nicht mehr haben wollen. An Materialschlachten sieht man sich doch allzu rasch leid (ich jedenfalls).


    Gruß Klaus