Posts by Zitronenfalter

    Dieses Knallen am Ende des Videos?

    Hört sich ungesund an - vor allem für die Hochtöner.


    - Kommt dieses nun aus beiden Lautsprechern?

    Eingangs hattest Du von einem "Schreien" aus der rechten Box berichtet (nach Röhrenwechsel).


    - Welche Röhren sind jetzt in Verwendung? Die alten oder die neuen, mit denen o.g. Problem auftrat?


    Ehrlich gesagt würde ich als Laie den zuletzt konsultierten Servicetechniker noch einmal ansprechen. Kann doch nicht sein, daß das Gerät als "i.O." bzw. "eingestellt" die Werkstatt verläßt und dann beim Kunden derartige Knallgeräusche ausgibt.


    Nebenbemerkung: gäbe es ein Schaltbild, könnte man aus der Ferne zumindest Hinweise geben. So ist das leider(!) nicht seriös zu schaffen :(
    Ich bin aber sicher, daß jeder versierte Techniker den fehlenden Plan erstellen und die Ursache lokalisieren kann.


    Gruß Klaus

    Nix für ungut, Peter,


    aber es ist technisch unsinnig, einfach eine ECC83 durch 12AT7 oder -AU7 zu ersetzen. Hierzu müßte die Beschaltung angepasst werden, damit die Röhren auf einen für diese adäquaten Arbeitspunkt eingestellt sind.

    Ich bleibe dabei: die Ursache des Rauschens muß seriös ermittelt werden, dann läßt es sich auch beheben.


    Am Rande: der Trafo mag etwas in den Eingang hineinstreuen oder das Chassis zum Vibrieren bringen, aber dies führt nicht zu Rauschen. Einr Änderung der Befestigung kann unterbleiben.


    Gruß Klaus

    In Beitrag #3 schrieb Peter doch

    ...

    Das Brummen hat sich ja soweit auch erledigt, nur das Rauschen stört jetzt ziemlich.

    ...

    Das kann nur jemand analysieren, der den/die Verstärker auf dem Tisch hat. Die Schaltung muß aus dem Aufbau abgeleitet und Messungen müssen vorgenommen werden.


    Alles andere ist Kaffeesatzleserei.


    Gruß Klaus

    Jetzt sind wir ja doch wieder beim Brummen...


    So ein Trafo hat für sich genommen keine besonders effektive Ankopplung an die Luft bei 100Hz. Das läuft eher so, daß das Gerätechassis mitvibriert und den Schall abstrahlt.

    Hier läßt sich mit Gummitüllen u.ä. bei der Montage einiges erreichen. Das Potten von Trafos hat immerhin auch gewisse Nachteile und wird evtl. nicht zwingend benötigt.


    Aber jetzt b.t.t., d.h. zurück zum RAUSCHEN.


    Gruß Klaus

    Hallo Peter (Stereo-Fan),


    weiter oben wurde bereits geraten, den Hersteller anzusprechen - das halte auch ich für den besten Weg.

    Falls Du keinen weiten Weg zur Fehlersuche oder Überarbeitung auf Dich nehmen möchtest, wende Dich vielleicht noch einmal an die bereits in Anspruch genommene Servicestelle in Deiner Nähe.


    Lassen sich Einflüsse von außen ausschließen (Einstrahlung durch Schaltnetzteile, WLAN-Router usw. ), bleibt nur, daß das Rauschen in den Endstufen selbst entsteht.

    Möglich ist z.B., daß die gesamte Schaltung für eine sehr hohe Verstärkung ausgelegt ist, wodurch das geringe Rauschen der Eingangsröhre am Ausgang mit entsprechend hohem Pegel erscheint.

    Abhilfe ist möglich, wenn die Ursache abgeklärt ist.


    Gruß Klaus

    Leider ist das so.

    Obwohl alles andere als ein Datenfetischist, vermisse ich auch oft die relevanten Daten - meist Eingangsempfindlichkeit, Ausgangsimpedanz, Störspannung am Ausgang,...


    Sind eigentlich Parameter, die doch für den Hersteller leicht ermittelbar sind.


    Hier hilft nur, die Hersteller direkt anzusprechen, bevor man Geld investiert.


    Gruß Klaus

    Moin Moin,


    ich würde Horst (LP-Freund) zustimmen: relevant ist nicht zuvorderst die Leistung, sondern die Ausgangsimpedanz des Verstärkers, welche zur Box passen sollte -> Dämpfungsfaktor.


    Chassis mit weicher Aufhängung in offenem Gehäuse (Baßreflex, Transmissionline,...) sind auf ´straffe Kontrolle durch den Verstärker angewiesen, um keine matschige Basswiedergabe zu erhalten.


    Passend sind also relativ stark gegengekoppelte Röhrenverstärker, wobei m.W. hier die PPP-Verstärker (Übertrager sitzt zwischen den Kathoden der im Gegentakt arbeitenden Endröhren) besonders gut abschneiden.


    Letztere gab (gibt?) es z.b. von experience electronics oder audiovalve, ...


    Gruß Klaus

    Hallo miteinander,


    da weiter oben von Allen Wright die Rede war: m.W. hat er in einem Artikel in der Sound Practices angemerkt, daß das Gehäuse als Bauteil zu betrachten wäre - sinngemäß: "wer hätte nicht schon die Erfahrung gemacht, daß der einfache (fliegende) Brettaufbau besser klang, als das spätere Gerät mit amtlichem Metallgehäuse."


    Das Stichwort lautet wohl "Eddy Currents".


    Bevor man sich aber verrückt macht: es genügt m.E., hinreichend Abstand von den Metallteilen zu halten; und man kann den Metallanteil am Gehäuse durch die gängige Bauweise "Holzrahmen + Metallplatte (Alu)" minimieren.


    Übrigens ist die Firma dnm bereits seit vielen Jahren unterwegs mit Verstärkern in Metall-minimierten Gehäusen. Bis hin zur dicken Nylonschraube, welche zur Befestigung des Ringkerntrafos dient.


    Gruß Klaus

    Hallo miteinander,


    die großen IMF, soweit erinnerlich RSPM, habe ich Ende der 70er bei Saturn in Köln hören können. Klassik klang fantastisch, aber als Deep Purple auf den Plattenteller wanderte, wurde man unmittelbar gewahr, daß auch diese eigentlich sehr gut abgestimmte Transmissionline alles andere als trocken und rythmisch auf den Punkt spielt (heute weniger von Belang, da ich zu 90+% Klassikhörer bin ;-D )


    Sehr schade, denn mich hatte diese Technik bzw. die Gehäusekonstruktion eigentlich immer sehr fasziniert. Die Artikel zur Bailey´s TML (mit dreieckigem Querschnitt) oder auch der von Rogers (schmal, alle 4 Chassis übereinander) habe ich damals verschlungen.

    Rückblickend würde ich vermuten, daß zwingend ein Verstärker mit enormem DF benötigt wird, besser noch eine direkte Ansteuerung des Basschassis´ (Teilaktivbetrieb, siehe weiter oben den Beitrag von DBF! ).


    Zusammen mit einigen Erfahrungen mit Baßreflexkonstruktionen bin ich inzwischen zu der Einschätzung gelangt, daß sich diese Gehäuselösungen allesamt nicht so recht auszahlen. Man handelt sich immer Probleme mit Energiespeichern und/oder Resonanzen ein, die schwierig zu lösen sind; wer kennt nicht das Phänomen des "One Note Basses"...?

    Geschlossene Gehäuse reproduzieren i.a. natürlicher und können auch eher wandnah gestellt werden.


    Nur mein persönlicher Eindruck, aber dennoch: eine IMF jeglicher Größe würde ich mir heute doch sehr gerne noch einmal anhören!

    Gruß Klaus

    Hallo,


    könnte man es vielleicht auch mit einem längeren Draht versuchen? Neben unserem Grundstück wurden vor 4 Jahren zwei Gebäude errichtet und 3m neben der Hauswand ein langer hoher Metallzaun (kann man nix machen :pinch: ); der Empfang hat sich deutlich verschlechtert, aber in letzter Zeit verwendete ich an Grundig RT40 und Saba Konstanz18 Stereo eine ca. 70cm isolierte Litze, die in einer der beiden 240Ohm Antennenkontakte steckt. Damit sind immer noch zahlreiche Sender recht ordentlich empfangbar.


    Gruß Klaus

    Hallo Michael,


    rein von den Grenzdaten her liegst Du im sicheren Bereich.

    Mir sind leider keine Erfahrungsberichte bekannt, in denen die Lebensdauer in Abhängigkeit der Betriebsparameter dargelegt wurde.


    Ich muß zugeben, daß ich bei meinen allersten Gehversuchen vor 20 Jahren fälschlicherweise von einer max. P(a) von 30 Watt anstelle der korrekten 40W ausgegangen bin. Entsprechend vorsichtig hatte ich die +Ub gewählt und betrieb die 300B mit ~19W Verlustleistung. Der Trafo bietet noch andere Spannungen; neben 2x300V sind das 2 x 330, 360, 390 V~.

    Kurz angetestet damals (kein längerer Betrieb):

    - 330V: U(a)=422V , U(k)=66V -> 66mA -> P(a)=23,5W

    - 360V: U(a)=462V , U(k)=77V -> 77mA -> P(a)=29,6W


    Ein mir vorliegendes Datenblatt (Vaic) gibt an für:

    U(a)=300V, U(g)= -60V, I=60mA, Ri=640 Ohm, R(load)=1,5...3,5k

    Plate dissipation=18W

    Operating lifetime = 40.000 hours


    Das hilft Dir wahrscheinlich nicht allzu viel weiter, aber wie wäre folgendes Vorgehen: den Kathoden-R versuchsweise (schrittweise) bis auf 1...1,2k erhöhen, dabei alle Spannungen festhalten und hören, was sich klanglich evtl. verändert.

    Ich habe vor vielen Jahren dabei sein dürfen, als jemand zwei verschiedene Arbeitspunkte direkt hintereinander durchgespielt hat, soweit erinnerlich auch mit Vaic 300B. Interessanterweise klang die schonendere Variante mit niedrigerer +Ub lockerer und entspannter. Mag aber auch von den verwendeten Übertragern und den anzutreibenden Lautsprechern abhängen.


    Gruß Klaus

    Hallo Jo,


    ist das eine schwarz lackierte Pertinax-Platte? Die Verdrahtung erfolgt dann mittels Draht auf deren Unterseite?

    Sieht schon einmal sehr ordentlich aus.


    Ich überlege selbst, wie ich diese blauen Klötze in einem freiverdrahteten Gerät seriös befestigt bekomme. Die zylindrischen DC-Link MKP 6 - Kondensatoren sind da mit ihrem Gewindezapfen unproblematischer.


    Gruß Klaus

    Hallo miteinander,


    bei diyaudio fand ich einen Hinweis auf -> diese Tabelle möglicher Arbeitspunkte für 300B (= "4300"). Das sind allerdings Angaben für den Fixed-Bias-Betrieb, müßte man entsprechend ändern für Autobias.


    Unter anderem:

    +U(a) U(g) I(a) R(L) P(out) 2.harmon. P(a)

    350V -76V 50mA 3k6 7,8W -26dB 17,5W

    400V -87V 60mA 3k5 10,5W -26dB 24W <- !!!


    450V -100V 60mA 5k5 10,1W -30dB 27W

    450V -97V 80mA 3k 14,6W -26dB 36W


    Gruß Klaus