Posts by Zitronenfalter

    Hallo,

    wie verhält sich der Verstärker denn, wenn Du die alten Röhren wieder hineinsteckst? Ist der Effekt dann weg?


    Falls Du das Gerät zu einem Profi bringst, kommt dieser auch ohne Schaltplan klar - die Schaltungen sind praktisch alle Standard.


    Gruß Klaus

    Juergen_B


    Hallo Jürgen,


    eine TSE4 sieht man eher selten. Habe damals auch mit dem Teil geliebäugelt und noch den kleinen Katalog von audio-workshop (oder raphael audio?) im Bestand.


    Du hast ja reichlich umgebaut/ergänzt, sogar Übertrager getauscht.

    Bist Du bei der Pseudotrioden-Beschaltung der EL84 geblieben?


    Gruß Klaus

    Hallo Horst,


    ehrlich gesagt fand ich Reiners/ Dago64 Vorschlag, das Problem quantitativ zu erfassen, ganz naheliegend.

    Weiter könnten wir vielleicht gemeinsam einen Schaltplan erarbeiten - ohnehin unabdingbar, wenn Dein Anliegen aus dem Eröffnungsbeitrag irgendwann in die Tat umgesetzt würde. Strukturell wurde die Schaltung bereits in dem von mir zitierten Bericht beschrieben; der Rest ließe sich mithilfe hochauflösender Bilder schaffen, auf der Bauteilwerte klar erkennbar sind.


    Nicht zuletzt: im 300B-Faden hat Björn eine Schaltungsmodifikation gezeigt, in welcher die Fixed-Bias-Spannung aus der Trafowicklung der +Ub gewonnen wird. Soweit erinnerlich, nannte er als einen Vorteil, daß Schwankungen der +Ub durch gegenläufige Änderung der -Ubias teilweise kompensiert werden.


    (nach etwas Sucherei)...hier der -> Beitrag

    die dazugehörige Schaltung muß einige Seiten vorher zu finden sein.


    Gruß Klaus

    Wow - sehr gepflegter Zustand :thumbup:

    Einen alten Welter-Katalog von ~1996 habe ich noch im Archiv. Dort war aber alles nur in s/w und sehr schemenhaft abgebildet. Herr W. bezeichnete die WT500 als "Königin der Trioden", wenn ich mich recht entsinne.

    Habe sehr häufig diesen Katalog durchgeblättert und im Kopf Projekte geplant.

    Aber mit damals 3 Kleinkindern... :wacko:


    Schade, daß dieses wirklich große Angebot an Trafos, Übertragern, Bausätzen nicht mehr weitergeführt wird. Das ist bei Ampdesign (Hr. Bubeck) und Experience (Hr. Haas) besser gelaufen.


    Gruß Klaus

    Der sinnvollste Vorschlag wurde m.E. bereits genannt: wenn das Netz tatsächlich derart instabil ist, wäre ein Spannungskonstanter zielführend.

    Das ist ggf. auch für die übrigen Bausteine der Kette vorteilhaft.

    Vor allem erspart es, mehr oder weniger kostspielige (und evtl. riskante) Eingriffe ins Gerät vornehmen zu lassen. Zumal das ein Platinenaufbau ist, wo man m.b.M.n. jegliches unnötiges Löten vermeiden sollte.


    Das ist jetzt nicht das, was Du erhofft hattest. Andererseits bleibt noch der Versuch, einen Experten für Röhrentechnik anzusprechen (u.a. Hr. Hoffman-Innovative Audio, Hr. Roeder-Tube Audio in Bonn,...)

    Quote

    A 12AX7 tube, configured as a paraphase inverter for the input stage, splits the signal and inverts half of it, thus creating a balanced signal pair. Those two signals are then fed into a 12AU7 triode driver stage, which boosts the signal voltage to a high enough level to drive the output stage, which uses a pair of KT77 or EL34 tubes. The Atlas comes with KT77s, each individually biased, which means that when one wears out you don't need to replace the entire quartet.


    Quelle: -> stereophile


    Jetzt benötigt man eigentlich nur noch die Bauteilwerte.


    Was ich auf den Fotos im Netz suchen mußte sind die winziges Bias-Potis und der Umschalter, mit dem das Anzeugeinstrument auf die verschiedenen Röhrenpositionen geschaltet wird (ist auch kein Drehschalter, sondern sind einzelne Kipphebel!). Sieht fummelig aus, da kann man nur mit ganz feinem Schraubendreher einstellen...


    Gruß Klaus

    Den Schaltplan von Deinem Verstärker kennt man ja nicht. Schlechte Ausgangslage, würde ich sagen. :) ;)

    Hallo miteinander,

    um hier noch einmal einzuhaken: einen Schaltplan aus einem vorhandenen, intakten Gerät abzuleiten, ist durchaus kein Hexenwerk.

    Ich habe das vor Jahren öfter machen müssen, auch bei doppelseitigen Platinenlayouts (ist dann natürlich deutlich zeitraubender 8 -\ )


    Die Schaltung solch eines normalen A/B-Gegentakters mit gegebenen Röhren wird ohnehin zu 99% eine der Standardvarianten sein.


    Zum vorliegenden Problem wurde, soweit erinnerlich, schon einmal die Überlegung eines Betriebs mit kombiniertem Fixed- und Auto-Bias eingebracht... Ist natürlich etwas, wo ein Experte ´ran muß.


    Gruß Klaus

    Guten Morgen miteinander,


    Schottky-Dioden haben neben der niedrigeren Schaltschwelle (Si-Typen) auch den Vorteil größerer Schnelligkeit.

    Wenn man über jede Diodenstrecke noch einen Folien-C legt, könnte man die Schaltspitzen großenteils oder sogar gänzlich loswerden.

    Es könnte auch sinnvoll sein, sich bzl. der Lade- und Siebkapazität heranzutasten. Baut man einfach die dicksten verfügbaren Elkos ein, wird das Zeitfenster zum Nachladen zu schmal und hierdurch kommt es zu unnötig hohen Stromspitzen.


    Soweit erinnerlich haben meine 300er einfache 5A-Flachgleichrichter, gefolgt von zwei 4700µF, zwischen denen ein Widerstand (0,33 Ohm ?) zur Spannungsanpassung/Siebung liegt. Habe das damals "gedankenlos" so gemacht - weitergehende Information/Überlegungen folgten erst später.

    Nach Gehör war das Brumproblem erledigt, d.h. am Hörplatz nichts wahrnehmbar. Seriöserweise müßte natürlich eine Messung am LS-Ausgang vorgenommen werden, weil unabhängig von der Empfindlichkeit des angeschlossenen LS.


    Gruß Klaus

    Hallo Jo,


    meiner Wenigkeit ist es nicht gelungen, ohne DC-Heizung den Brumm loszuwerden. Wobei ich noch keine Tricks ausgetestet habe, wie z.B. die Aufteilung des Gitterableit-C´s á la WE91 (war doch hierzu gedacht, oder?).


    Dein Ziel, den Verstärker mit minimalem Teileaufwand aufzubauen, verstehe ich nur zu gut; andererseits sprechen wir hier über lediglich vier Bauteile/Kanal: ein Gleichrichter, zwei Elkos und ein Siebwiderstand.


    Gruß Klaus


    P.S.: Du hattest letztens nach einem Foto meiner 300er gefragt; kommt nächste Tage - ich habe die leider seit gut 3 J. eingelagert und komme nicht so rasch heran.

    Der Aufwand für die Heizung war aber sehr überschaubar.

    ...

    Haben die Avantgarde XD Hörner einen hohen Wirkungsgrad ? Klar, aber bei welcher Frequenz ?

    Will ich 20 Hz mit hoher Lautstärke wiedergeben, brauche ich Leistung!

    Nun ja - was ist "hohe Lautstärke" ?

    Daß es schwieriger ist bzw. sehr große Aufbauten braucht, um auch im Tiefbass hohen Wirkungsgrad zu schaffen, ist bekannt. Da dies nicht beliebig ausufern kann, muß eben entzerrt und Leistung bereitgestellt werden.


    Für den Hausgebrauch und normales Hören sollte man m.E. mit überschaubarem Aufwand hinkommen.

    Gruß Klaus

    Die Keramik- und diverse Folien-Cs gelten eigentlich immer als unproblematisch. Aber mir sind auch schon in moderneren Geräten - also nicht nur in uralten Röhrenradios - defekte begegnet.


    Wenn man´s einmal erfahren hat...


    Gruß Klaus

    Fein, Jo,


    daß die Teile endlich da sind :thumbup:


    Witzig übrigens, eben vor dem Mittagessen habe ich noch geschaut, welche Übertrager für 300B u.a. Röhren Hammond im Portfolio hat. Genau der 1630 SEA ist mir gleich ins Auge gesprungen. Ein echtes Pfund, wenn man sich nur das Gewicht anschaut 8)

    Da kommt das Stahlblechchassis schon fast an seine (Durchbiegungs-)Grenzen.


    Hast Du das alles von EINEM Anbieter als Teilesatz geordert - und sind die dann günstiger trotz Einfuhrabgabe + Zoll ?

    Würde gerne für einen Bekannten mal eine Zusammenstellung der etwaigen Kosten für solch ein Projekt notieren.


    Gruß Klaus

    Schon klar, Heinrich. Ich hatte nur den Zusammenhang zwischen Übertragergröße und Verlustleistung nicht so verstanden - weil ich immer von der zu übertragenden Leistung bzw. dem möglichen Ruhestrom ausgehe.

    Letztlich kommt es natürlich auf´s gleiche ´raus ^^


    Gruß Klaus