Posts by Muschelschubser

    Was habe ich an diesem schönen sonnigen Sonntag gemacht? Stundenlang Platten gehört :wacko:. Der Mr. Spock in mir murmelte fortwährend „Faszinierend“; und staunte schweigend. Am Mittag durch eine Melodie im Radio angeregt habe ich die Carmen Fantaisie, Zigeunerweisen etc., London S.O. (Decca SXL 2197) aufgelegt, die ich gar nicht als herausragende Aufnahme in Erinnerung hatte. Wie ich mich getäuscht habe … Dann folgten u.a. noch Johnny Cash, A.P.P. (I Robot), Bartok (Music for Strings Percussion & Celestra, L.S.O. Georg Solti), Philip Glass (Satyagraha auf ECM). Wahrlich erstaunlich, was der Übertrager mit Anna und Arkadi-Elektronik aus der Rille kitzelt, mit welcher Klarheit, Fülle und Natürlichkeit.

    Hier nun ein zwei Fotos: einmal die Rückseite, aufgenommen im jungfräulichen sächsischen Zustand (wobei die Trafos und Lötstellen künstlich gealtert bzw. eingebrannt wurden), und bei mir zuhause neben dem Arkadi-Phonoverstärker, den ich mittlerweile 7 Jahre lang höre:

    Hi,

    bedeutet ohne Abschlusswiderstand, dass die üblicherweise 47k des MM-Eingangs anliegen?

    Bei 1:26 würden das primärseitig einen Abschluss mit 47000 / 26^2 = 70 Ohm bedeuten.


    Bei 6 Ohm Innenwiderstand des Tonabnehmers passt das mit der üblichen Daumenregel 1:10 ziemlich genau. Die anderen Werte sind eher etwas gering für die 6 Ohm.

    Ja, 47k bei (meinem) Phonoverstärker ist korrekt.

    Danke dir, Horst und allen anderen, für die Glückwünsche!


    Gestern Abend war mein Bekannter, der mir damals für die Klipsch RF 7 die Frequenzweiche gebaut hat, bei mir. Wir haben gemeinsam die Anpassung ausprobiert. Es war so, wie Arkadi zuvor in der Theorie beschrieben hatte: Ohne Abschlusswiderstand klang es freier, luftiger, in den Höhen kristallklar. Mit einem Widerstand von 47 Ohm war die Mitten etwas präsenter (bzw. die Höhen etwas gedämpfter). Ich werden nun die nächsten Wochen ohne Abschlusswiderstand hören und dann ggf. nochmals ausprobieren.


    Im Übertrager können auch Kabel umgeklemmt werden, um den Hochtonbereich anzupassen (wenn das Gehör aus Altersgründen sehr schwach wird).


    Arkadi meinte, dass mit dem Übertrager natürlich auch andere Systeme laufen, bis 1:13 / 40 Ohm Tonabnehmerwiderstand. Nun ja, 10 Jahre lang habe ich mit dem Venice gehört, insofern gehe ich davon aus, dass Anna nun für lange Zeit meine Lebensabschnittspartnerin sein wird :love:.


    Eine Info gab mir Arkadi noch:


    Der neue Übertrager verträgt problemlos eine Übersteuerung bis zu fast 69dB bei 20Hz.

    To whom it may concern :S.


    Gruß Alexander

    HIer ist ja was los 8|.


    Ja stimmt, ich habe mich verschrieben: gemeint war waagerechter Frequenzgang von 12 Hz bis 20 KHz -0,1 dB

    Dann habe ich mir weitere Werte notiert:

    Von 4 Hz bis 39 KHz -1 dB

    Bis 54 KHz -2 dB

    Bis 64 KHz -3 dB

    Bis 12 Hz 0,1 dB


    Für mich sind das nur nackte Zahlen, mit denen ich nichts anfangen kann; ich bin kein Techniker.


    Arkadi hat mir die Werte genannt und mit einem der 20 Monster-Messgeräte, die an seinem Arbeitsplatz stehen, ermittelt. Da habe ich 100%iges Vertrauen und muss nicht nachmessen. Jedenfalls konnte ich die Änderungen des Frequenzgangs (?) gut am Meßgerät nachvollziehen, als wir den Schalter für die Abschlusswiderstandsanpassung ausprobierten.


    Zum Einstellen eines Foto komme ich erst am Wochenende. Meiner sieht fast genauso aus wie der von Mike!


    Gruß Alexander

    Jetzt sitze ich auf der Arbeit und kann nicht hören ;(.


    Aber schreiben :).


    Arkadi hat in den Übertrager eine Abschlusswiderstandanpassung sekundseitig eingebaut, mit folgenden Stufen: ohne Abschlusswiderstand / 55 Ohm / 47 Ohm / 35 Ohm / 24 Ohm und 12 Ohm.


    Bislang gefällt es mir ohne Abschlusswiderstand am besten. Allerdings verursacht das ständige Umschalten auch Stresssymptome bei mir :huh:. Ich werde zunächst ohne Abschlusswiderstand hören.


    Das Übertragungsverhältnis ist angepasst an 6 Ohm Tonabnehmer ohne Abschlusswiderstand 1:26.


    Der Frequenzgang ist waagerecht: von 12 Hz bis 20 KHz -01,dB.


    Gruß Alexander

    Moin allerseits,


    Ende letzten Jahres habe ich mir - nach 10 Jahren Musikhören mit dem Ortofon Venice - etwas ganz besonders gegönnt, nämlich das Ortofon Anna. Von der ersten Sekunde Musikhören an hat das Anna das Venice in puncto Präzision und Klarheit deutlich übertroffen. Nun ja, vielleicht war das Venice auch schon ein wenig abgenudelt. Aber die Klangvorteile beziehe ich eher auf die hohe Verarbeitungsqualität des Systems Anna.


    Bereits vor sieben Jahre hatte ich Arkadi gebeten, mir einen Übertrager, speziell auf das Venice abgestimmt, zu entwickeln. Die Kombi lief jahrelang hervorragend (in einer vollständigen Arkadi-Kette). Anna passte dann von den Werten nicht gut zu meinem „Venice-Übertrager“, spielte aber erstaunlicherweise, wie erwähnt, wunderbar.


    Dennoch wollte und konnte ich Arkadi vor ein paar Monaten dazu bewegen, einen neuen Übertrager, abgestimmt auf das Anna, zu entwickeln und mir zum Testen zur Verfügung zu stellen. Die Fertigstellung konnte ich kaum erwarten, und letztes Wochenende war es endlich soweit; ich machte mich auf den langen Weg nach Sachsen, um das Schmuckstück in Empfang zu nehmen. Nach langer Rückfahrt bzw. langen Arbeitstagen konnte ich noch nicht lange in den neuen Übertrager „hineinhören“. Er klingt ganz gut 😉. Am Wochenende habe ich ausgiebig Zeit, mich der Musik zu widmen und vielleicht ein paar Fotos hier einzustellen. Nachdem was ich bislang gehört habe, gehe ich aber streng davon aus, dass ich das Teil dem Arkadi nicht zurückgeben werde 8o.


    Viele Grüße, Alexander

    Moin Reiner,

    ja ich kenne Arkadi und auch viele seiner Machwerke. Höre ja selbst mit einer kompletten Kette von ihm.

    Ob er das macht kann ich nicht beantworten. Aber frag ihn doch selber. Auf der verlinkten Seite findest Du Mail und Tel. Nr.

    Grüße Ronny

    Moin Reiner und Ronny,


    ich glaube der Paketdienstmitarbeiter bekäme schlechte Laune, wenn er dir ein Paket von Arkadi zustellen müsste. Zumindest meine beiden Ausgangsübertrager in den GK-71 Monos, perfekt verarbeitet, wiegen je 25 kg8).


    Gruß Alexander

    Danke, Juergen.


    Q-Tips fusseln nicht? Wendest du die Q-Tips in Alkohol getränkt an?


    Herr Kühn meinte damals, dass es eine ganz schöne Fummelarbeit sei, das Lager sauber zu bekommen, und man müsse aufpassen, die Kabel (?) im Lager nicht zu beschädigen.


    Hast du das Öl direkt von Herrn Kühn bezogen?


    Viele Grüße, Alexander

    Moin allerseits,


    eine Frage an die Besitzer des Rigid Float: Habt ihr schon einmal einen Ölwechsel gemacht? Ich meine, Herr Kühn hätte mal gesagt, dass man darüber alle 5 Jahre nachdenken könnte. Dann hätte ich ich noch ca. 1 1/2 Jahre Zeit.


    Viele Grüße, Alexander

    Deren Nutzung, also in der Hand halten und Haken am TA einhängen ist nicht ganz einfach, aber mit Übung machbar. Und auch wenn ich keine völlig ruhige Hand habe, lässt sich das Ergebnis prima ablesen.

    Der Tonarm wird bei dieser Methode kaum exakt parallel zur Oberfläche stehen. Ich meine schon, dass für eine korrekte Messung eine Haltevorrichtung nötig ist.

    Hallo allerseits,


    ich habe heute interessante Erfahrungen sammeln können. Mit der Federwaage von Pesola habe ich die Auflagekraft meines MC-Systems eingestellt und anschließend Gegenmessungen mit zwei Shure SFG-2 Balkenwaagen sowie mit der China-Waage von Neoteck, Model NTK002, vorgenommen. Die Acoustic-Solid Waage kam nicht zum Einsatz, da der Aufleger für mein Setup zu hoch ist.


    1. Federwaage

    Die Federwaage ist sehr genau (+- 0,3 % nach Angaben des Herstellers) und lässt sich gut tarieren. Ich habe zwei Prüfgewichte von 2 und 5 g drangehängt, und es passte zu 100 %. Die Federwaage habe ich an ein Laborstativ gehängt. Das Ganze war sehr fummelig, aufwendig und für die Nadel nicht ganz ungefährlich. Ich habe darauf geachtet, dass der Tonarm parallel zur Telleroberfläche stand. Zudem war die Federwaage genau in Höhe der Nadel eingehängt. Ich habe das Auflagegewicht auf knapp 2,7 g eingestellt. Ich gehe davon aus, dass es 2,68 g bis 2,69 g sind (die Teilung beträgt 0,1 g, jedoch lässt sich die Auflagekraft viel feiner einstellen und ablesen; so reagiert die Federwaage z.B. auf einen 30 cm langen Nähfaden, der Gegenstand meines Aufbaus war).


    2. Shure-Balkenwaagen

    Meine 10 Jahre alte Shure-Balkenwaage hat knapp 2,6 g gemessen.


    Ein Bekannter hat zufällig das gleiche Modell, jedoch ca. aus den 1970er Jahren. Der Balken der alten Waage reagiert nicht ganz so heftig auf einen Stabmagneten. Die Messung mit dieser Waage betrug ca. 2,65 g.


    Bei beiden Messungen stand der Tonarm parallel zur Telleroberfläche.


    3. China-Waage

    Ca. 10 Messungen unmittelbar hintereinander ergaben Werte von 2,90 g bis 2,94 g. Diese Waage scheint auf mein MC-System heftig zu reagieren und ist für meine Zwecke nicht tauglich. Der Tonarm stand erneut parallel zur Telleroberfläche.


    Fazit: Die Federwaagen-Messung ist aufwendig, aber sehr genau. Für meine Zwecke hat sich der Aufwand definitiv gelohnt.


    Viele Grüße, Alexander