Beiträge von Berndt

    "Schauen wir mal, wie lang es braucht, bis er abraucht..."


    Naja - alles was ich zum neuen A-1 bisher in Punkto Aufbau und Bauteile-Auswahl gelesen habe, geht Aussage-seitig in die Richtung, daß man bei dem nun aktuellen A-1 - Exemplar, die Wärmeentwicklung ernsthaft und realistisch (gegenüber den diesbezügl. problematischen Vorgänger-Modellen) berücksichtigt habe.

    Seitlich hat er links und rechts eine größere Anzahl an Luftlöchern erhalten, die Wärmeableitung nach oben sei noch deutlich verbessert worden, und in der Größe resp. Tiefe sei er auch noch ein Stück gewachsen.

    Und wie gesagt sollen die Bauteile (gegenüber der Früheren) hochwertiger und den thermischen Erfordernissen angepaßt worden sein.


    Andreas: Ich bin schon auch skeptisch gegenüber Neuangeboten und Aktuellem - ich bin da zu etwa 90% bei Dir(!)

    Daß aber quasi alles gelogen ist und man im Grunde nur noch auf Vintage setzen kann - oder muß - finde ich dann doch ein klein wenig zuu sehr Schwarz/Weiß gedacht.


    Warten wir doch tatsächlich erstmal Costa's Erfahrungen (und die anderer hiesiger Nutzer) mit dem neuen A-1 ab.


    Was m.E. auch eine wichtige Rolle spielt: Wie man solche Class-A - Amps aufstellt(!)

    Ich würde ihn nicht nur, ohnehin völlig frei, 'On Top of the Board' aufstellen; ich würde ihn auch noch (nicht auf die originalen, sondern) auf Unterstell-Füße (habe hier noch die 3 Schichtholzfüße v. Isenberg für die Lavardin's, die aber auch bei jedem anderen Amp gute Dienste leisten) stellen.


    Durch dieses Höherstellen erreicht man, daß auch unter dem Gerät - eine bessere Luftzirkulation und Abwärme-Abgabe gegeben ist und kann auch damit noch etwas für eine längere Lebensdauer eines solchen Amps tun: Frei aufstellen und dazu noch auf dem gen. Wege für eine bessere Unterlüftung sorgen.


    Beste Grüße

    Bernhard

    Ich denke schon, daß man mit einem 'Midfield (-Sized)' Kompakt-LS gegenüber den div. LS-3/5a-Varianten, was die Musikauswahl anbelangt, weniger limitiert ist - größere Gehäusevolumina lassen auch größere Klangkörper (zumindest besser) zu, als eben jene Minimonitore es können.


    Was ist denn z.B. (nein, kein Bumm, Bumm, Bumm, aber), wenn man an Orgelmusik/Orgelwerken, Symphonik resp. großorchestralen Werken Interesse hat - oder an Bigband-Jazz?

    Dann versagt doch eine LS-3/5 recht schnell - klar, dafür waren sie ja auch überhaupt nicht vorgesehen.


    Unter'm Strich stellt sich doch die Frage:

    Was bekomme ich für mein Geld? Die verschiedenen LS-3/5A Varianten - oder Angebote - sind ja nun halt auch keine Schnäppchen.


    Und für diese Preise, kann man sich z.B. durchaus auch auf dem Gebrauchtmarkt nach etwas größerem umschauen.


    Ich denke da z.B. an ein Paar Spendor SP-2/3R² - oder vlt. auch an ein Paar Harbeth Compact-7 - oder vergleichbarem, vlt. auch von Graham etc. (wobei ein Paar Compact-7 auf dem Gebrauchtmarkt wohl deutlich leichter zu ergattern wären: https://www.hifishark.com/search?q=harbeth+compact+7

    als die SP-2/3R²: https://www.hifishark.com/search?q=Spendor+sp2%2F3r2 )


    Trotzdem lohnt es sich, sich bezügl. der SP-2/3R² über den Jahresverlauf, mal auf die Lauer zu legen(!)

    Ein sehr stimmiger, ausbalancierter und langzeittauglicher Klang, den diese direkten Vorgänger der nun aktuellen Classic-2/3 besitzen und den gen. Aktuellen in Punkto klanglicher Wärme und Klangfaben generell, vorzuziehen sind.

    Und dazu, da gebraucht, ja dann auch noch günstiger(!)


    Mit selbigen nämlich.....kann man dann schon ganz gut Orgel, Symphonik, Bigband Jazz, oder auch Emerson, Lake & Palmers 'The Tarkus Album' hören. ;)


    Daß das mit einer LS-3/5a ebenso formidabel geht oder klingt - und seien es auch noch so aufwendig und hochwertig (und damit natürlich auch teuer!) gemachten, das glaube ich kaum(!)

    Es fehlt halt eben Gehäusevolumen - 'da beißt die Maus kein' Faden ab.' ;)


    Jan: Ich empfehle Dir (weil Du ja gefragt hattest - und nein, das ist absolut keine Tabu - man kann auch hier durchaus nach einem solchen Vegleich - Classic vs 'A'-Standmodellen - fragen!),

    eher so ein Paar größerer Kompakter von Spendor, wie die gen. SP-2/3R², gegenüber deren 'A'-Standmodellen, weil ich selbige schon im Vergleich gehört habe und die Kompakt-Modelle stimmiger und räumlicher spielen.

    Suche als - sofern so etwas für Dich in Frage käme - in jedem Falle nach einem gut erhaltenen Paar Kompakter von Spendor (ist mein gut gemeinter Ratschlag).


    Und - ja: "Dann scheint mir sowas ein besserer Deal:

    Mission 700 Regallautsprecher entdecken | Jetzt ansehen (projekt-akustik.de)

    oder ganz nobel:

    Mission 770 Regallautsprecher entdecken | Jetzt ansehen (projekt-akustik.de)"


    Diese beiden aktuellen Mission-Kompakt-Modelle finde ich ebenfalls spannend, konnte sie aber bisher leider auch noch nicht Probe hören.

    Bleib doch da ruhig auch mal dran - schau, daß Du sie Dir (natürlich möglichst in Deiner Nähe) mal in Ruhe anhören kannst und berichte uns hier dann gerne. Würde mich auch interessieren, wie die spielen/klingen(?)

    Bestimmt auch eine interessante Alternative zu den LS-3/5 Minis.


    Beste Grüße

    Bernhard

    Hallo AK240 (kannst mir aber via Rückantwort gerne Deinen Vornamen verraten ;) ),


    ja - ich würde anstelle Deines Onkels wohl das naheliegendste tun:

    Bei den reputablen Werkstätten jeweils mal anfragen - als da z.B. wären:


    www. audiotronic-service.de



    www.tge-essen.de



    Start
    Hifi Restauration, Reparatur, Service und Überholung Ihrer Klassiker aus Japan
    www.good-old-hifi.de



    Und zwar persönlich per Telefon anfragen, nicht per eMail!

    Das persönlich-verbindliche Gespräch ist da immer besser, als eMails zu schreiben(!)


    Was es kostet? Tja, günstig ist so eine Komplettüberholung (und ich gehe bei beiden 4270 von einer notwendigen Generalüberholung aus) - gerade beim nicht so einfach (eng!) und diffiziel zu überholenden 4270, wohl leider nicht.

    Also beim Telefongespräch erstmal bezügl. der zu erwartenden Kosten jeweils nachfragen.


    Auf der anderen Seite: Der 4270 ist so ein klasse Receiver - ein wirklich tolles Gerät(!) (und da Dein Onkel ja sogar 2 Stück davon hat(!) - da würden sich so manche die Finger danach lecken(!!); da wäre es doch schade, zwei defekte Geräte (die sozus. nur noch 'auf 2 Zylindern laufen' ;) ) zuhause rumstehn' zu haben.


    Aber all das ist natürlich die Entscheidung Deines Onkels.


    Beste Grüße

    Bernhard

    Danke für Deine Info. Mit Helmut Thomas war ich gut befreundet, sogar bis in's Jahr 2015. Sein plötzliches Versterben hatte mich damals auch hart getroffen.


    Beste Grüße

    Bernhard


    PS: Den Brücken-Stereobetrieb der Quadro-Marantz(e) hatte Helmut Thomas seinerzeit sogar als mutmaßlich klanglich besser eingeschätzt, als den Klang der reinen Stereo-Modelle von Marantz.

    Ob sich das klanglich allerdings tatsächlich hörbar auswirkt, kann ich mangels Vergleich (habe leider keine Quadro-Modelle von Marantz) nicht sagen.

    Aber aus eben dem Grund fragte ich oben nochmal nach: "er betreibt sie demzufolge im Stereo-Brückenbetrieb?"

    Helmut hatte das damals wohl mehrfach erwähnt: Daß ein Stereo-gebrückter Quadro-Marantz theoretisch noch etwas besser klingen müßte, als ein 'normales' Stereo-Modell, weil sich im Brückenbetrieb ggf. noch vorhandene Verzerrungen gegenseitig eliminieren.

    Ob das stimmt - keine Ahnung?

    .......sympathischer Thread (den ich leider erst ziemlich spät entdeckt habe) - das Thema Vintage vs. Neu, treibt mich auch immer wieder um.

    Hier (und bestimmt auch noch in - etlichen - anderen/weiteren Threads - man müßte halt jew. aufwendig danach suchen), wurde dieses Thema auch schon mehrfach angesprochen: Gibt es einen Weg zurück ??? (ab Beitag 190).


    Ich betreibe - im Wechsel - auch einige Vintage-Geräte; derzeit kommt mein Marantz 2270 mal wieder zum Einsatz.


    Und in dem Zusammenhang: AchimK - Ja, volle Zustimmung, die klassischen Marantz Receiver aus den 70ern haben - sorgfältig überholt - einen wirklich sehr guten Klang; so, wie Du es, bezogen auf die beiden Quadro-Modelle Deines Freundes, treffend beschrieben hast (er betreibt sie demzufolge im Stereo-Brückenbetrieb an den gen. Sonus Faber LS(?). Und - so etwas interessiert mich natürlich auch immer: ;) In welcher Fachwerkstatt läßt er sie überholen(?) Bei mir Audiotronic Heidelberg).


    Und - Frage(n) an den Themensteller @Jazzcafé:

    Welches (ggf. konkrete, also Kauf-)Resumee ziehst Du aus dem inhaltlichen Verlauf des Threads(?)

    Wird es ein Hifi-Klassiker Verstärker oder -Receiver bei Dir?

    Oder doch eher ein aktuelles, resp. Neu-Gerät?

    Oder vielleicht sogar beides - im Wechsel und zum vergleichen?


    Und an welche Ohm-Walsh hast Du (langfristig) gedacht(?):

    Die legendären Ohm-F mit dem originalen Walsh-Treiber, die z.B. auch Andreas hat?

    Oder die nun aktuellen Ohm-Walsh-Modelle, hier vertrieben von Matthias Ertel(?): https://audible-emotions.de/


    Ja - ich kann aus meinen Hörerfahrungen heraus bezügl. Vintage-Verstärkern/Receivern vs. Neugeräten folgendes beitragen:

    Neben dem 2270 und einigen weiteren Hifi-Klassikern, habe ich auch noch den McIntosh MA-6200 - ein ebenfalls aufwendig überholtes Exemplar.

    Den MA-6200 würde ich klangl. tatsächlich noch ein kleines Stück über den 2270 setzen - ein wirklich sehr stimmig und ausbalanciert klingender Vollverstärker aus McIntosh's vlt. bester Phase.

    Denn z.B. auch ein Sansui AU-999 oder ein HK-630 Twin Powered Receiver - beides auch schon ausgezeichnet klingende Hifi-Klassiker - haben gegen den 6200er klangl. keine Chance.


    Ich hatte dann in 2021 und 2022 mit großen Hoffnungen und Erwartungen, nacheinander zwei verschiedene aktuelle Vollverstärker, die man der Top-Klasse zurechnet, hier an meinen beiden Spendor-Paaren betrieben/ausprobiert/getestet.

    In 2021 den v. Vertrieb und Fachhändler hochgelobten Lavardin ITX (mit Phono-MM)

    Hier kann man aktuell nochmal nachlesen, welches klangl. Resultat dabei herauskam (Beitrag 598): Lavardin ISx vs. ISx Reference

    Ja - der alte McIntosh spielte im Vergleich einfach stimmiger - man hat bei ihm eben nicht den Eindruck, daß er auf ein bestimmtes Klangideal hin 'getrimmt' wurde.

    Den Lavardin konnte ich glücklicherweise noch zurückgeben - den Luxman L-509X - gekauft dann in Anfang 2022 - leider dann nicht mehr.

    Denn auch der - ebenfalls allseits hochgelobte (zu dieser Zeit) Top-Luxman Vollverstärker - spielte, bei aller Kraft, Durchzeichnung und Feinauflösung - ungewöhnlich schlank und eher auf der analytischen Seite (was in den div. Tests eher umgekehrt behauptet wurde: "Immer auf der harmonischen Seite (....)"

    Ja - stimmt nicht - Pustekuchen!


    Und beim Wiederverkauf des Lux, hab' ich dann schon herbe Verluste einstecken müssen.

    Und bin deshalb bezüglich der neuen Sachen - oder Geräte.... naja - gut - zwar jetzt nicht 'kurriert', aber eben doch verdammt vorsichtig geworden.

    Auch gegen den L-509X behauptete sich der MA-6200 durch seinen stimmigeren - sozusagen 'menschlicheren' ;) Klang.


    McIntosh's aus dieser Zeit - natürlich auch alles andere als günstig - sind da nach meinem Dafürhalten schon eine Empfehlung wert.


    Beste Grüße

    Bernhard

    Mal etwas exotischeres als Vorschlag: Modwright Instruments KWI-200:

    ModWright Instruments KWI200 (1890968562) | Gebrauchtgerät | Verstärker (incl. Surround) | Angebot auf audio-markt.de

    Der Amp hat ordentlich Leistung und eine eher etwas in's wärmere gehende oder tendierende Klangcharakteristik.

    Beides 'braucht', resp. von beidem würden die Dynaudio Heritage in klanglich positiver Weise profitieren.


    BG

    Bernhard

    Ok - dann schreib' ich jetzt doch noch was dazu (hab' eigentlich gar keine Zeit dafür).

    Meines Erachtens liegt bei den Lavardin-Amps 'der Hase dahingehend im Pfeffer' daß nicht alle Verstärker-Exemplare gleich gut klingen - daß es also besser und schlechter klingende Exemplare gibt - und da habe ich Aufstellung (auf die schon genannten und bekannten Schichtholzfüße etc.) natürlich phasenkorrekten Anschluß mit - mindestens - dem Lavardin-Originalnetzkabel (oder von mir aus auch dem noch hochwertigeren von Lavardin), die Verwendung von Kupfer-LS und NF Kabeln (also keine Silberkabel oder anderes exotisches - das ist ja die Empfehlung des Vertriebs) und last not least natürlich die Individualität der Hifi-Kette des jew. Benutzers, schon eingepreist!


    Ich hatte insges. 3 Exemplare zur Probe!

    Zunächst den (allgemein hier ja schon hinlänglich bekannten) IS-X Ref. v. Isenberg - der klang tatsächlich gut und bewog mich, mir den eins größeren ITX - den dann sogar mit Phono MM - zu bestellen.

    Bei Loftsound, die mit Verlaub gesagt, nach meinem Dafürhalten jedenfalls, keinen objektiven Blick, oder keine objetive Einschätzung der Geräte haben/kundtun.


    Man umschwärmte den ITX ja regelrecht, meinte da hätte ich mir nun aber einen Porsché bestellt ;) und daß das ein ganz wunderbarer Verstärker wäre - insbes. natürlich auch für meine beiden Spendor Paare.


    Tja - die ersten Töne nach Anschluß des ITX verliefen dann aber gleich enttäuschend, denn da kam einfach nix! Kein Punch, keine schönen Klangfarben, keine tolle Bühne - nix!

    Jaa - Einspielen - E i n s p i e l e n (!!!) - das ist das Zauberwort! (empfahl mir natürlich der Lavardin-begeisterte Mitarbeiter von Loftsound, denn immerhin hatte ich mir da doch einen Porsché....).


    Ok - also ließ ich das Ding laufen und laufen und laufen!

    Was sich dann klanglich so langsam einstellte und herauskristallisierte, war eine unglaubliche Transparenz der oberen Mitten. Aber war das natürlich - würde mir das auf Dauer auch wirklich so gefallen?!

    Mein Verstärker-Gegenspieler (und ja dann irgendwie doch ein Hoch auf Vintage - ich gebe Andreas zwar nicht in allen Punkten recht, aber ebend doch in vielen), war der McIntosh MA-6200(!)


    Und der spielte schlichtweg ausgeglichen - da wurde oder wird - kein Frequenzbereich (über-)betont - das klingt alles sehr stimmig, warm, satt, räumlich (ja - warum nur hatte ich mich mit selbigem nicht einfach zufriedengegeben - na gut jetzt/inzwischen tue ich das ;)


    Ich mußte also schlichtweg, resp. konnte garnicht anders, als den tollen Porsché an Loftsound wieder zurückzugeben - das alles spielte sich übrigens schon im Sommer/Juni 2021 ab.


    Ja - es gibt hier ein exzellentes Review des ITX der 'What-Hifi' v. April 23: https://www.whathifi.com/reviews/lavardin-itx

    Und ich will überhaupt nicht in Abrede stellen, daß jenes Exemplar dort, toll geklungen haben mag - alleine schon der Aufbau des ITX (der ja nochmal deutlich aufwendiger gestaltet ist, als der des IS-X Ref.), macht eigentlich einen überzeugenden Eindruck - reichlich 'Shilding,' eindrucksvolle Netzteilelko-Pufferkapazität, etc. etc. etc.


    Aber - ich komme auf meine Ausgangsthese zurück:

    Ob alle ITX (immer unterstellt, dieser hatte bei What-hifi tatsächlich toll geklungen) so toll klingen(???)

    Und dies würde ich aus meinen Erfahrungen heraus, dann wohl eher verneinen (müssen).


    Denn jetzt komme ich zu 'meinem' dritten Lavardin-Exemplar:

    Ich wollte es dann tatsächlich um die Weihnachtszeit 2022 - also vor gut einem Jahr - nochmals wissen (es ist dann aber ein Line-Magnetic LM-211 IA geworden, der inzw. mit kompletter Mullard Bestückung, selbst im Ultra-Linear Modus sehr gut klingt) und hatte mir - dann nicht bei Isenberg, sondern bei Audio-Creativ - nochmal leihweise einen IS-X Ref. zur Probe zusenden lassen.

    Audio-Creativ hat übrigens jenen objektiven Blick - jene objektive Sichtweise auf Lavardin, die Loftsound (und natürlich Isenberg), wohl leider etwas abgeht.


    Wie auch immer hatte ich natürlich auch v. Audio-Creativ ein einwandfreies Exemplar zur Probe zugesandt bekommen.

    Diesen ISX-Ref. hatte ich dann auch über eine Woche bei mir - und natürlich auch wieder korrekt aufgestellt (hatte ja inzw. 'etwas'

    Erfahrung mit Lavardin ;) ).

    Und auch wieder laufen, laufen, laufen lassen.


    Und? Nein! Wieder eher schlank, etwas kühl, kein wirklicher Punch, 'schlanke Klangfarben.'

    Bin mit dem Ding - wieder nicht - warm geworden (Audio-Creativ hat ihn aber anstandslos und freundlich - "Vielleicht ergibt sich ja mal eine andere Kaufoption bei uns" - wieder zurückgenommen.)


    Und deshalb - sorry und mit Verlaub - finde ich es etwas schlicht und ich-bezogen, wenn man, weil man mit seinem Exemplar halt Glück hatte - das immer wieder betont und herbetet, wie toll doch der Bass, die Klangfarben und die Räumlichkeit sei.

    Das mag ja für bestimmte Exemplare auch so zutreffen - doch aber leider nicht für alle!

    Und von daher sollte man sich doch einer etwas differenzierteren und altruistischeren Sichtweise befleißigen - schließlich geht es ja doch um die Entscheidung und um das Geld anderer!


    Will sagen: Testexemplar zuschicken lassen? Ja, ganz klar!

    Bei einer Kaufentscheidung allerdings:

    Fest (schriftlich) vereinbaren, daß man das Exemplar innerhalb einer festzulegenden Zeit/Frist wieder zurückgeben kann und sein Geld wieder voll zurückerhält - oder ebend nicht kaufen!


    Warum?: Weil - möglicherweise - dieses zweite zu kaufende Exemplar ganz anders klingt, als das erste zur Probe!

    Muß nicht sein - kann aber sein!


    (Und - kann ich mir jetz nicht verkneifen: Vorsicht vor solchen 'Argumenten' wie: "Vielleicht liegt es ja an Ihren Hörgewohnheiten."

    Gaanz dünnes Eis!)


    Gleichwohl - vlt. bekommt man ja auch so ein ITX-Exemplar wie die What-Hifi - das ist jetzt nicht ironisch gemeint!

    Wäre spannend, mal so eines zu hören.

    Vom Aufbau her, finde ich den nach wie vor klasse.


    Beste Grüße

    Bernhard

    Hallo Marc,


    wollte (nur) zum FM-2002 anmerken, da ich ihn hatte:

    Ich würde Dir tatsächlich aus klanglichen Gründen von selbigem abraten - so gut er empfangstechnisch auch ist - da er eine eher helle Klangtendenz oder -Signatur aufweist, die (nicht nur) mir nicht so gut gefallen hatte.

    Denn zeitgleich, als ich ihn hatte, hatte auch ein anderer Vintage-Freund ein FM-2002-Exemplar (seins war sogar etwas jüngeren Datums, wie meines) und er bemängelte ebenfalls dessen in's helle tendierende Klangbild, das sich offenbar durch alle FM-2002 - Serien hindurchzieht.


    Von daher würde ich Dir viel eher zu einem Sansui TU-9900 raten, der einen warmen und vollen Klang hat und ja ebenfalls empfangstechnisch wirklich gut ist.


    Ich habe meinen TU-9900 seit 1978 (damals neu gekauft), ihn über die Jahre immer mal wieder kleinen Revisionen (in Fachwerkstätten) unterziehen lassen und bin nach wie vor vollumfänglich zufrieden damit.

    Der Kauf (auch schon wieder einige jahre zurückliegend) des FM-2002 erfolgte im Grunde nur aus blanker Neugierde (Mitkonkurrent zum TU-9900 in einigen legendären Tuner-Test's damals - die Hifi-Stereophonie rankte aus meiner Erinnernung heraus, den Sansui TU-9900 auch vor dem FM-2002).


    Und die Erkenntnis war: Bleibe beim TU-9900 und verkaufe den FM-2002 wieder und genau so habe ich es auch gemacht.


    Einen Kenwood Model 600T hatte ich mit Anfang letzten Jahres dann noch zugelegt der auch einen Ticken brillianter spielt als der TU-9900, aber das auf einem klanglich hohen Niveau.


    Aber unter'm Strich bist Du mit einem TU-9900 sehr gut bedient - zumal es da ja auch zahlreiche Gebrauchtangebote gibt und Du somit die Auswahl hättest.


    Beste Grüße

    Bernhard

    Das ist jedenfalls erfreulich zu hören (resp. zu lesen).

    Solche Trends (wie die von mir im Falle Luxman beschriebenen), sollten sich ja auch hoffentlich nicht bei allen Hifi/High-End Anbietern durchsetzen (obgleich man bisweilen den Eindruck hat, daß diese Abstimmung von den sog. Testredakteuren regelrecht eingefordert wird....um ein gutes Testergebnis zu gewähren).


    Beste Grüße

    Bernhard

    Genau das "Abschließend möchte ich daher auch keine Statement abgeben, außer das der EXPOSURE bei MIR nicht passt und MIR klanglich nicht gewogen ist(...)" ist aber eigentlich sehr schade, denn eben dieses hätte (wahrscheinlich etliche hier - mich verständlicherweise auch), doch sehr interessiert (ich hatte schonmal mit dem 3510 geliebäugelt, es aber, mangels konkreter Klangbeschreibungen von Usern (also nicht von Testern oder Hifi Studio Anbietern!) unterlassen, einen Kauf ernsthaft in Erwägung zu ziehen):

    Was genau hat Dir an dessen Klang denn nun nicht so gut gefallen?


    Ich gebe meinerseits ein Beispiel, das ich hier schon - zugegeben mehr als einmal - gepostet hatte: Ich hatte den Luxman L-509X - ein testseitig absolut hochgelobter - zudem ja nu nicht ganz bílliger Vollverstärker.

    Nach anfänglicher Begeisterung (von daher sogar ein bisschen ungekehrt), bin ich im Verlaufe regelmäßigen Hörens,

    klanglich-emotional immer mehr oder weiter von dem Gerät abgerückt (klanglich-emotional soll heißen: Dessen Klang hat mich - hart ausgedrückt, immer mehr angewiedert).

    Warum(?): Weil das Teil unheimlich auf Schlankheit, Durchörbarkeit, klangliche Auffächerung/Analyse hin abgestimmt war - die klangl. Wärme und Seidigkeit, die man Luxman bis dato immer zugesprochen hatte, war weg.

    Und die ach so positiven Testberichte - nicht nur in Audio oder Stereo, sondern auch in der US-Stereophile?: Alles Makulatur - das L-509X-Beispiel zeigte mir überdeutlich, daß man sich darauf nicht verlassen kann! (und der Gebrauchtverkauf tat mir finanziell schon weh!)

    Warum ich das schreibe(?): Weil meine Vermutung die ist, daß es bei diesem aktuellen Exposure auch so ähnlich sein könnte?

    Ein klanglich 'modern' abgestimmter Vollverstärker mit reichlich Detailwiedergabe, Schlankheit und einer eher hellen Abstimmung - und die ganzen klangl. Meriten, die die 'Mc-Farlow-Leute' für ihre - Exposure-Klassiker ganz gewiß zu Recht reklamieren........ sind beim 3510....weg.

    (was einmal mehr auch hier wieder für die Klassiker spräche).


    Ist es so - oder tendenziell so - oder liege ich falsch?


    Beste Grüße

    Bernhard

    Ich hatte noch so eine 'T'-Wurfantenne da, die ich am Tag der Abschaltung gleich (weiter oben) an der Wand befestigte und z.B. HR-2 (und HR-1 auch) bekomme ich hier in Hessen natürlich gut rein.

    Aber z.B. nicht Bayern-4 Klassik (oder Bayern-2 'BR-Jazznight'), auf den/die ich ebenfalls größten Wert lege.

    Von daher reicht ("Dabei reicht in vielen Fällen ein 3/4 Meter Draht aus, um den UKW-Haussender zu empfangen (notfalls in Mono)" )

    ein dreiviertel Meter Draht eben leider doch nicht aus und nur in Mono, möchte ich (Bayern-4 und ggf. weitere, die mir wichtig sind) auch ungern empfangen.

    Ich bemühe mich also doch um eine noch bessere Lösung (Richtantenne) - schauen wir mal.


    Beste Grüße

    Bernhard

    "Ich habe mir vor kurzem einen Luxman L 540 aus Japan importiert, der spielt bis 2x 15 W in reinem Class A, harmoniert sehr gut mit den TMR."


    Mutig - einen L-540 aus Japan zu kaufen, aber ich nehme an, daß alles gut gegangen ist(?) (ich würd's mich zugegeben nicht trauen, ein Hifi-Gerät aus Japan zu importieren - wobei die Angebote von dort, auch was andere namhafte Hifi-Klassiker anbelangt, schon zahlreich sind). Das ist dann aber vermutlich ein 100Volt Exemplar und Du hast einen Umspann-Trafo dann gleich noch mit dazu erworben?

    Sorry, für's Off-Topic - ein Info-Wechsel lang, hoffe ich, daß das ok ist(?)


    Beste Grüße

    Bernhard

    Bei mir in Hessen ist es seit gestern auch so (wobei ich eh schon damit gerechnet hatte): Vodafone hat die UKW-Kabeleinspeisung eingestellt. Ich plane auch, mir so etwas zu besorgen: https://antennenland.net/3H-FM-5

    Die könnte ich im 2. Stock in einer Dachgeschoß-Wohnung - also Indoor - aufstellen.

    Der vorh. Platz in Länge und Breite übersteigt sogar 1,80m - man könnte die Antenne somit tatsächlich auch im Zimmer drehen.


    Nur muß ich schauen, was ich da für ein Stativ nehmen könnte(??) (das ich auch auf einen im Zimmer vorhandenen stabilen Schreibtisch stellen könnte).

    Denn: Den Mast zum Befestigen - in z.B. 1m Länge - den bietet Antennenland ja ebenfalls an.

    Nur: Wo(rin) befestige ich den Mast(???)


    Und dann müßte das Antennenkabel vom 2. Stock aus über's Treppenhaus zu meiner Parterre-Wohnung geführt werden und oben in meine Wohnungstüre eingeleitet werden.


    Ja - das sind sozus. meine Schwierigkeiten oder Hürden.

    Mal schauen, wie das zu lösen ist - Tipps werden gerne entgegengenommen.


    Beste Grüße

    Bernhard

    "Zwischenzeitlich haben sich aber noch ein paar TMR Standard zu den Rogers gesellt"

    Und wie klingen DIE im Vergleich zu den Briten (also Rogers und Harbeth - letztere ggf. ein Stück weit aus dem Gedächtnis, da Du sie ja lange hören konntest).


    Beste Grüße

    Bernhard

    Tja - wenn das hinsichtlich UKW-Empfang/Weiterbetrieb nicht alles so unsicher wäre, würde ich mir den auf ebay Verlinkten noch dazu nehmen (ist ja tatsächlich ein begehrenswerter Klasse-Tuner, keine Frage!)

    Da die Dinge nun aber mal so sind, wie sie sind (schxxxx nämlich), reichen mir Sansui TU-9900 und Kenwood Model 600T.


    Beste Grüße

    Bernhard


    PS: Aber vielleicht hat von Euch ja jemand Ambitionen?

    Einer mit Dach-Rotor-Richtantenne. ;)

    570,--€ sind jetzt auch nicht 'Die Welt' (wenn man bedenkt, zu welchen Preisen immer noch McIntosh Tuner wie z.B. MR-78, 77, 74 etc. angeboten werden.

    Und auch der gen. Sansui TU-9900 wird i.d.R. immer noch zu teuer angeboten).