Posts by Berndt

    ....und: Mein 6200 ist wie gesagt aufwendig generalüberholt worden - Auszüge:

    "Gerät zerlegt, Baugruppen mit Leiterplatten ausgebaut und überarbeitet.

    Dabei Bauteile einzeln elektronisch geprüft und defekte oder Bauteile mit

    Verschleiß erneuert. Alle Elektrolytkondensatoren, hochwertige

    (Sonderbestellung) Netzteil-und Ladekondesatoren und in

    Tonfrequenzbereichen Elkos gegen bessere Folienkondesatoren erneuert.

    Folienkondensator jeweils auch auf Becherkondensatoren in Netzteil

    angebaut. US-Stromausgänge Geräterückseite still gelegt."

    "40 Stk. Elektrolytkondensatoren, 2 Stk. große Ladekondensatoren, 10 Stk.

    bipolare Folienkondensatoren, 2 Stk. Lautsprecherterminals,

    Sonderanfertigung mit jeweils 4 Stk. LS-Anschlussterminals massiv."


    Das hat nun zur Folge, daß er neben dem zu erwartenden vollen und satten

    McIntosh-Klang, trotzdem auch eine sehr schöne Feinauflösung und

    Feinzeichnung aufzuweisen vermag - und eine souveräne Ausgangs-Leistung - man hört schon, daß die großen Netzteil-Elkos getauscht wurden!


    Ich habe u. a. auch - nur - die Vorstufen-Sektion des 6200 (die - im Wesentlichen - der C-32 / 33 entspricht) am MC-275 MK-V betrieben - und das klang besser, als ein (ebenfalls ausgezeichnet überholter) MX-110 - und auch besser, als die (relativ) aktuelle C-220, die ich zudem mit besseren Röhren (Philips-Miniwatt) bestückt hatte!

    Was ich damit sagen will: Es wäre wirklich spannend, sich um den Erwerb einer - natürlich gut erhaltenen - C-32, 33, 34V zu bemühen (sollte man für um die 1600;--€ ergattern können), selbige top überholen zu lassen - und mal gegen eine aktuelle C-50/52 zu stellen.

    Klar - Letztere haben nicht nur Phono-MM, sondern auch einen MC-Eingang und einen DAC mit an Bord - aber rein klanglich (Hochpegel und MM-Eingänge) - sind die alten McIntosh-Vorstufen, nach gründlicher Überholung natürlich, richtig. richtig gut!


    Beste Grüße

    Bernhard

    Hallo Jörg,


    ja, danke - und:

    Stimmt schon, der MA-6200 ist wirklich sehr kompakt gebaut worden, was ja durchaus als Leistung v. McIntosh damals, anzusehen ist, siehe die beiden Fotos:




    Denn: Man baute ja im Baukastensystem - die gesamte Vollverstärker-Elektronik im 6200er sollte in das Gehäuse einer C-32-, 33- und 34(V)-Vorstufe passen (die späte 34V hat wohl geringfügige Abweichungen bei der Frontplatte) - und das hat McIntosh auch so umgesetzt(!) - vergleiche mal:

    http://www.roger-russell.com/amppre.htm#ma6200

    http://www.roger-russell.com/preamps.htm#c32


    Und die Verstärker-Elektronik des MA-6200 war widerum im großen MAC-4100 - Receiver eingebaut: http://www.roger-russell.com/rcvrs.htm#mac4100

    https://stereonomono.blogspot.…04/mcintosh-mac-4100.html

    Erlaube mir, diesen Thread auch noch ein zweites Mal wieder hochzuholen, (".....meinen MA6200 mal wieder anzuschließen - ich muß sagen, läuft mit Tannoys gar nicht soooo schlecht."), da ich nun auch so einen MA-6200 betreibe.


    Ja - auch an kompakten Spendor klingt er 'gar nicht soooo schlecht' - genauer gesagt, aufgrund einer umfangreichen Generalüberholung sogar richtig, richtig gut!


    Was McIntosh da Ausgangs der 70er (er wurde ab 1979 bis gegen 1991(!) gebaut) auf wirklich kompaktem Raum, Vollverstärker-seitig gelungen ist, ist schon aller Ehren und einer Erwähnung wert!

    Sehr schöne, warme Klangfarben, satter und doch präziser Bass und dabei kommen Feinauflösung und Detailwiedergabe trotzdem nicht zu kurz - ebenso sehr gute, weit gefasste Klangbühne.

    Und die beiden Phono-MM Eingänge sind auch hervorragend.


    Die (stabile) Leistung von 2x85W Sinus an 8 Ohm (gemessen), reicht völlig aus.






    Beste Grüße

    Bernhard

    M. W. haben (wegen des Fotos in Beitrag 25 - wenn auch aus dem Jahre 2003), Audio-Research und Magneplanar - über Jahrzehnte - zusammengearbeitet, resp. ihre Produkte gegenseitig aneinander entwickelt(!) (oder hat jmd. eine andere Info?).

    Magneplanar/Magnepan und Audio-Research, wurden doch (vor allem in der 'US-Scene'), über viele Jahre quasi in einem Atemzug genannt.

    Daß das heute nicht mehr so ist, dürfte vor allem andere / vertriebsbedingte / 'ökonomisch präferentielle' Gründe haben - schätze ich zumindest mal so ein - aber vermutlich nicht unbedingt die, daß es nicht mehr zusammen harmonieren würde(?)


    Ich denke also mal: Wenn man sich ein Pärchen MG-20.7 leisten kann (Glückwunsch übrigens!), dann dürfte man sich auch die dazu passende (leistungsstarke - leistungsstark natürlich vor allem bezogen auf die Röhrenendstufe) Röhren-Vor-End-Kombi von Audio-Research dazu leisten können, sollen ;-) - oder?

    Ich würde also tatsächlich, vor allem erstmal bei Audio-Research schauen(!)


    BG

    Bernhard

    Interessante Kette!

    Was mich vor allem interessieren würde: Wie klingen die TDL Monitor Compact - wie gefallen sie Dir klanglich?

    Und (naheliegenderweise - die Frage tut sich quasi automatisch auf): Ist denn der Lua-Röhrenvollverstärker leistungsseitig in der Lage, die TDL's (die doch m.W. als eher leistungsfordernd/-zehrend bekannt sind), ordentlich/standesgemäß anzutreiben, oder ist etwas über guter Zimmerlautstärke Schluß?

    Wie sauber und souverän ist die Basswiedergabe am Lua?


    Ich sage nicht, daß es nicht geht - nein, es interessiert mich einfach(?)

    Unterstellen würde man doch: Da muß ein leistungsstarker Transistor-Amp dran.

    Aber vielleicht stimmt das ja gar nicht und die Lua-Röhre macht ihre Sache gut?


    Beste Grüße

    Bernhard

    Hallo Ronny,


    was ist denn nun aus der C-21 / M-22 Pio-Kombi geworden?

    Ende Januar (jetzt nähern wir uns Mitte Juni(!) ) hattest du u. a. geschrieben:

    "Habe eben mit einem Reparateur im Fläming telefoniert. Die Beiden gehen Anfang April mal eben dorthin zur Überholung."

    Sind die Geräte nun überholt / von der Überholung zurück und laufen einwandfrei bei dir - und du bist klanglich zufrieden?

    Wäre doch interessant zu erfahren, was daraus geworden ist?


    Beste Grüße

    Bernhard

    und genau DEN, haben die Aktuellen nun - Spendor mußte auf die klangl. Weiterentwicklungen der Konkurrenz (insbs. Harbeth) und den Vorwurf, die Spendor-Modelle klängen zu sanft, logischerweise reagieren und hat das bei der aktuellen Claasic-Reihe auch getan.


    Beste Grüße

    Bernhard

    Hallo René,


    die Abfolge der Modell-Bezeichnung bei Spendor's Klassik-Reihe war wohl:

    SP-X/X, SP-X/X R, SP-X/X R² - und da man das seitens Spendor (m. E. durchaus zu Recht) dann offenbar leid war, heißen sie nun einfach 'Classic'-X/X (schau mal hier: https://www.bt-hifi.com/spendor/klassik.html).

    Die Verbesserungen bei Treibern und Gehäusen bei den Aktuellen, sind auf der BT-Hifi Seite ja auch gleich beschrieben.

    Ich hatte die (gegenüber den SP-2/3 R² eins kleineren) SP-3/1R² und habe dann verg. Sommer auf die aktuellen Classic-3/1 gewechselt.

    Der Zugewinn an Präzision, Dynamik, Sauberkeit im Bass und noch besserer Detailwiedergabe bei den Classic-3/1 gegenüber den Vorgängern SP-3/1R², ist klar nachvollziehbar - wobei die Vorgänger da natürlich auch schon sehr gut waren.


    Spendor ist es bei seiner aktuellen Classic-Reihe gelungen, den Schmelz, die schönen Klangfarben und die explizit gute u. relaxte Mittenwiedergabe mit gesteigerter Präzision, Auflösung, Sauberkeit und größeren dynamischen Fähigkeiten zu verknüpfen.

    Also höre Dir die Classic-3/1, 2/3 oder auch die große 1/2 (Nachfolger der legendären BC-1) beim Fachhändler ruhig mal an.


    Beste Grüße

    Bernhard

    Wäre es nicht vielleicht möglich ("hier steht noch ein ASR Emitter II.Bei Interesse bitte PM VG Dieter"), etwas dahingehend zu organisieren, daß man den gen Emiiter-II gegen einen McIntosh MA-6900 (und - nein - nicht den 7000er erwägen; der klasssische Sechsneuner klingt besser!) im Vergleich hören könnte?

    Dann wären schonmal einige Fragen geklärt/abgeräumt

    Und wenn das klanglich nicht zielführend war, sich danach mit Primare, Symphonic-Line und Naim zu beschäftigen, also Step by Step, die möglichen Optionen abarbeiten.


    Emitter und MAC haben beide satte Leistung + Stabilität und eine tendenziell wärmere Klangsignatur - von daher würde sich doch erstmal ein solcher Vergleich anbieten.


    BG

    Bernhard

    Hallo Klaus,


    ("ich an deiner Stelle würde hier mal ein Abstecher machen,

    http://www.dipolstudio.de

    Herr Schneider hat sehr viel Erfahrung mit div. Flächenstrahlern")

    Gibt es dieses Hifi-Studio (in Gladenbach bei Marburg(?) ) denn überhaupt noch?

    Ich war da ca. 2006 mal zur Hörprobe der MG-1.6 - später soll sich Herr Schneider ja dann von Magnepan (zugunsten der Analysis-Audio Magnetostaten, dessen Deutschland-Importeur er ja war - oder immer noch ist??) verabschiedet haben?

    Aber von Letzteren liest und hört man inzwischen fast auch nichts mehr(?) (bis auf vereinzelte Gebrauchtangebote, etwa im Audio-Markt).


    Beste Grüße

    Bernhard

    420;-- € ist ja jetzt auch wieder nicht soo viel - sofern der Zustand insges. wirklich gut ist und das Gerät (wie schon erwähnt) nicht verbastelt wurde (und es insbes. noch seine originalen Endstufen-Leistungstransistoren hat), würde ich einen Kauf durchaus in Erwägung ziehen.

    Läuft das angebotene Exemplar denn noch (auf beiden Kanälen)?


    BG

    Bernhard

    Ja - "Man kann im Zweifelsfall natürlich Chris Feickert direkt ansprechen.

    Er ist immer sehr hilfsbereit" - das kann ich vollumfänglich bestätigen!

    Zudem ein Woodpecker-II gegenüber dem Technics SL1200G, klanglich die Nase klar vorn haben dürfte - natürlich ist er auch noch etwas teurer.

    Der Woodpecker-II ist wohl schon so etwas, wie das (mehrheitliche) Forums-Analog-Laufwerk hier, aber er ist es bestimmt nicht ohne Grund(!)


    BG

    Bernhard


    Hallo Emil,


    ein Studio, das alle von dir genannten Plattenspieler-Marken (und noch einige mehr!) da- und vorführbereit hat (aber möglicherweise kennst du es ohnehin schon), ist SG-Akustik in Karlsruhe: https://www.fono.de/Impressum / https://www.fono.de/Plattenspieler

    Anftragen würde ich da mal.

    Sofern du nicht zuu weit davon wegwohnst, wäre wohl auch ein Vor-Ort-Besuch interessant - dann könntest du alle Marken und Modelle dort mal Testen und Probe hören. Wäre vermutlich lohnend(!)

    Denn über das unmittelbare Testen,.Ausprobieren, Hören - Haptik und Optik persönlich selbst erleben - bekommt man wohl den besten Eindruck.


    Interessant - preislich leider noch etwas höher, als die von dir gen. Modelle, ist natürlich auch der Bauer dps-3 - den hat SG natürlich auch da.


    Beste Grüße

    Bernhard

    Der PD-171-A/AL hat jedenfalls - wirklich überall - in der Stereo, im LP-Magazin, in der Stereoplay und weiteren internat. Publikationen, exzellente Tests erhalten - und ich denke, selbige kann man schon ernst nehmen.

    Natürlich macht es trotzdem Sinn, ihn mal Probe zu hören, selbst direkt zu erleben - klangliche Qualitäten, Haptik/Anfaßqualität/Optik etc. direkt zu hören, zu sehen, zu spüren.

    Und ganz klar - der Feickert Woodpecker(-2) ist ein absolut hervorragendes Laufwerk - keine Frage!


    Trotzdem: Immer wieder nur unisono dann Letztgenannten quasi pauschal zu empfehlen (wieviele hier, haben nun inzwischen den Woodpecker-2?? Klar - sehr gutes Teil, aber doch irgendwo auch ein wenig langweilig!), wenn mal eine Anfrage zu einem 'etwas exotischeren' Model (wie ebend dem gen. Luxman) kommt, halte ich für nicht zielführend und ein wenig eindimensional - als wenn's witrklich nur DEN gäbe!


    Ich habe vollstes Verständnis dafür, daß Alexander sich nun für den Luxman interessiert - sich darin verguckt hat - und ebend nicht für einen (ich weis nicht - vielleicht zwanzigsten?) Woodpecker (hier im Forum?).


    Also (sorry), sollte man m. E. tatsächlich der Frage Luxman PD-171-A/AL nachgehen und nicht schon wieder einen Woodpecker-2 empfehlen wollen!


    Ich mein': Wenn das Teil (also der PD-171-A/AL) 'Schrott' - oder zumindest sein Geld nicht wert wäre, dann hätte er doch wohl nicht überall so gute Tests erhalten - oder?


    Beste Grüße

    Bernhard

    In den ebay-Kleinanzeigen werden ja 2 Stück v. privat angeboten:

    https://www.ebay-kleinanzeigen…stand/1054685856-172-1452


    https://www.ebay-kleinanzeigen…erker/1036691378-172-7194


    Aber die hast du mit Sicherheit schon selbst entdeckt/gesehen.

    Jeweils hin zu fahren, ist bei all diesen Angeboten wohl (leider) zwingend.


    Habe selbst MC-275 MK-V und MX-110 (+MCD-550) und seit Ende Dez. noch einen MA-6200 - Klassiker (bei jenem Anbieter in Wuppertal gekauft, von dem du deinen Woodpecker-2 herhast ;-) ), der grad bei Herrn Heldmann ( http://www.audio-reparatur.de/…w=article&id=50&Itemid=55 )

    zur Generalüberholung verweilt.

    Von daher interessiert mich 'das Thema McIntosh' etwas.


    Na - vlt. wird es ja noch was mit einem gut erhaltenen MA-2275.


    Aber auch ein MA-6900 in der Limited Edition-Version ist bestimmt eine interessante Option - zwar ein Transistor aber mit warmen + satten Klangfarben (da wird auch grad einer in den Kleinanzeigen angeboten: https://www.ebay-kleinanzeigen…ition/1059659383-172-8031 ).


    Drüben, im Hifi-Forum, hat sich einer den MA-6900 in der 'Last Silver Edition' - Version neu gekauft: http://www.hifi-forum.de/index…5&back=1&sort=lpost&z=357

    und ist wohl sehr zufrieden damit.


    Aber glücklicherweise bietet McIntosh ja viele Optionen - auch ein MC-275 MK-V mit einer C-2'X'00 wäre sicher keine schlechte Wahl.


    Beste Grüße

    Bernhard