Posts by AndreasS

    ...Was nutzt mir ein Leistungsfrequenzgang ohne Klirrfaktorangaben?...

    Hallo Reiner,

    gar nichts..., in der Audiotechnik wird mit Spannungsanpassung gearbeitet - auch zwischen Verstärker und Lautsprecher. Niemand misst die Leistung.

    Klirrfaktorangaben findest Du in den vorab genannten Datenblättern, wobei hauptsächlich Eisenverzerrungen eine Rolle spielen. Wie sich diese dann im Ergebnis ausdrücken, hängt vom Generatorwiderstand und vom Wicklungswiderstand der Primärwicklung ab. Folglich bekommst Du mit Deinem "Rückwärtsmessen" andere Ergebnisse.

    Gruß Andreas

    Ich messe wie folgt: Generator auf der Sekundärseite anschließen und die Primärseite mit dem Lastwiderstand abschließen. Und dann den Frequenzgang und Klirrfaktor am Lastwiderstand bei der für den Übertrager angegebenen Maximal-Leistung messen. Bei 20 Hz müssen die Übertrager dann zeigen was in ihnen steckt, und da geht vielen die Puste aus.

    Hallo Reiner,

    das Bild kann dabei durch den Generatorinnenwiderstand verfälscht werden, wenn Du "rückwärts" misst. Schaue bitte mal die Messdiagramme von Firmen wie Tango, Jensen, Cinemag, Pikatron, Haufe oder Tamura an, dort sind auch die üblichen Messanordnungen schematisch dargestellt.

    Gruß Andreas

    Hallo,

    im Normalfall braucht man keinen "softstart" für die Heizung; der Widerstand des Heizfadens steigt beim Anheizen von selbst an. Die Strombelastung für den Netztrafo bei hoher Stromentnahme nach dem Einschalten wird durch eine außenliegende Heizwicklung begrenzt (die Streuinduktivität liegt in Reihe zur Last).

    Gruß Andreas

    Ja, Martin, die mir bekannte RIAA-Schaltung von Arthur Loesch hat vor der 6DJ8 noch einen Teil der RIAA-Korrektur. Verwunderlich ist aber, dass in diesem Plan die 6DJ8 keinen Kathodenbypass-C hat, sondern eine 3-Volt-Lithium-Zelle am Fußpunkt des Gitterableitwiderstandes.

    Gruß Andreas

    hier am Beispiel der EL/PL802

    Hallo Alex,

    ja, es braucht reichlich Steilheit, um gute Ergebnisse zu erzielen. TV-Röhren wie die PL802 haben zwar auf dem Papier hohe Steilheitswerte, als Triode aber immer noch einen Innenwiderstand von 1,75 kΩ. Zudem erreichen sie die Werte nur nahe an den Grenzwerten. Die 6С45П sieht geringfügig besser aus - Nachteil bei allen diesen Röhren ist die limitierte zulässige Anodenspannung.

    Gruß Andreas

    und wie klingt das teil so

    Hallo Günter, es war ein "Spaßbau" für einen Ausscheid beim ETF. Die Röhre braucht eine starke Gegenkopplung (oder sollte als Triode geschaltet werden), damit ein ausreichender Dämpfungsfaktor erzielt wird; der Übertrager ist ein Triad HS73. Nachträglich wurde ein 1:3 Eingangsübertrager für vernünftigere Empfindlichkeit und elegantere Gegenkopplung ergänzt. Das Gerät dient mit dem 600-Ω Ausgang z.Zt. als Kopfhörerverstärker.

    Gruß Andreas

    Hallo Jörg,

    die 6189 ist zur 12AU7 austauschbar; Unterschied ist die Schüttelfestigkeit.

    Gruß Andreas

    Trotzdem, im Home HiFi, oder Consumer Bereich ist das leider nicht so. Da habe ich CD-Player von renomierten Firmen erlebt, die am Ausgang bei Vollausterung 7Vrms geliefert haben

    Ja, Cay-Uwe, das ist der Pegel, den ein OPA mit +/- 15 Volt Versorgungsspannung noch locker abgeben kann. War die Quelle vielleicht bis 0 dBFS ausgesteuert?

    Gruß Andreas

    Das ist der Eingangsempfindlichkeit ist leider so eine Sache, denn eigentlich gibt es für den HiFi-Bereich leider keine Norm. Früher hat man Eingnagsempfindlichkeiten von 150mVrms, 250mVrms oft gesehen und heute sind es höhere Pegel, meistens so um die 2Vrms.


    Einen eingehaltenen Standard gibt es nur im Studiobereich, mit 0dBu = 0,775Vrms oder ca. 2,2Vpp bedeutet.


    0 dBV = 1Vrms oder 2,83Vpp wird auch gerne hin und wieder als Referenz herangezogen.

    Es gibt Standards. Nur hat Musik Dynamik.

    https://tech.ebu.ch/docs/techr…ev_297-spikofski_klar.pdf

    Gruß Andreas

    6JD5, Beam-Triode, µ = 300

    Braucht nur "etwas" Spannung.

    Hallo Frank,

    schon ein klein wenig übertrieben :)


    Praktikabel wäre aber die 3B/240M mit einem µ von 90 und ausreichend Stromlieferfähigkeit (bei den eigenwilligen Wünschen sehe ich nichts besseres)..., ein Eingangsübertrager schafft dann den Rest.


    Gruß Andreas

    Das Problem bei diesen Röhren liegt an der begrenzten maximalen Anodenspannung, welche die Aussteuerbarkeit limitiert. Ideal wären Pentoden mit einem weiteren Aussteuerbereich als Trioden (wird wohl aus ideologischen Gründen abgelehnt) oder Trioden mit Anodendrossel. Ein Vorschlag stammt noch von Gerd, den man kaum verbessern kann:

    211.jpg

    Gruß Andreas

    Soll doch mal ein "Formelkenner" für 100Hz das Gewicht ausrechnen.

    Das ist nicht einfach, weil der Pegel nicht bekannt ist. Frank (FBsystem) hatte uns ja schon in einem Beitrag gezeigt, dass bei Annäherung an die untere Grenzfrequenz die Verzerrungen zunehmen: Diskussion Ringkerntrafos für Single-Ended Röhrenverstärker


    Nun ist bei Musik die Leistung (besser Spannung..., wir arbeiten ja auch zu Lautsprechern mit Spannungsanpassung) über den gesamten Frequenzbereich nicht gleichmäßig verteilt: http://www.sengpielaudio.com/Amplitudenstatistiken.pdf


    Es hängt folglich vom Musikgeschmack ab, wieviel "Eisen" gebraucht wird: Sprache braucht wenig, Klassik etwas mehr und das Extrem sind wohl Kompositionen, die ausschließlich an einer Computertastatur entstehen können.


    Gruß Andreas

    ...ob es möglich ist die 211 bei Ua=1kV nur über einen Übertrager anzusteuern?

    Hallo Reiner,

    es kommt auf einen Versuch an: Stax hatte 1:50 Übertrager für die Elektrostaten, welche primär an den 4 Ω- Ausgang eines Leistungsverstärkers angeschlossen werden konnten. Natürlich braucht solch ein Leistungsverstärker in Röhrentechnik auch einen Ausgangsübertrager, der die Röhre an die 4 Ω anpasst...

    Gruß Andreas

    Nur kurz zur Verwendung der 211A, D,E:

    Es gab bei WeCo die 214A, D,E als gitterlose 211 mit geringerem Anodenabstand, welche als Gleichrichter verwendet werden konnte. Heizung 3,25 A @ 10 Volt, kann durch eine als Diode geschaltete 242C ersetzt werden.

    Gruß Andreas

    Über einen Vorwiderstand zur Strombegrenzung hatte ich auch schon gegrübelt. Was ist das bei Dir für ein Typ? Zementwiderstand oder mit Alu Kühlkörper?

    Hallo Jo,

    ein Widerstand im Zementbunker tut es auch. Wichtig ist ein Filter hinter dem SNT: stromkompensierte Drossel und ausreichend Elko, um restliche HF-Anteile auszufiltern.

    Gruß Andreas

    Hallo Jo,

    ich habe in meinem Verstärker mit der AD1 Schaltnetzteile für die Heizung der Treiber (EF6) und der Endröhren verwendet. Für die AD1 sind das SNT mit 5 Volt Ausgangsspannung und 3 A Strom; die Röhrenheizungen sind über 1 Ω angeschlossen: bei kalten Heizfaden fließen so maximal 2,5 A.

    Das ganze auf ein 12-Volt SNT umzustricken dürfte nicht schwer sein.

    Gruß Andreas