Posts by Wild Billy

    Hallo Horst, der Raum war recht groß, etwas verwinkelt, aber eher 70 als 30 qm. An die Elektronik kann ich mich nicht mehr genau erinnern, aber ich glaube es war etwas von Atoll.


    Mein Raum ist auch kein Rechteck und hat ca. 40qm, so war es für mich eine ganz adäquate Simulation.

    Ich bin nach mittlerweile 12 Jahren mit meinen Harbeth M30 auf der Suche nach neuen Lautsprecher. Vor zwei Wochen konnte ich dann auch ein Paar JMR Abcisse Jubilee und auch eine euterpe jubilee anhören und ich war ehrlicherweise ein wenig enttäuscht, nachdem ich viel positives über diesen Hersteller lesen konnte. Mir fehlte es bei der Vorführung der LS an Kohärenz und Natürlichkeit. Obenrum war es in meinen Ohren zu viel und auch das Klangbild insgesamt war irgendwie nicht richtig aufgeräumt. Aber ich habe auch schon Harbeth grottenschlecht vorgeführt bekommen. Entscheidend ist also eher daheim. Vielleicht noch ein Wort zum Design: Auf den Fotos sehen die euterpe jubilee und die Cantabilé Jubilé recht hübsch aus. In der Realität fand ich sie dann nicht soo beeindruckend.

    Am besten hatte mir bisher ein DDT II SE an meinem SME 5009 gefallen. Auch ein Soundsmith Carmen war sehr gut, vielleicht nicht ganz so lebhaft wie vom TE gewünscht. Das Transrotor Merlo Ref. ist ebenfalls empfehlenswert. Die Dynavectoren sollen entgegen der diskutierten physikalischen Einschränkungen ganz hervorragend laufen. Ein Decca habe ich noch in der Schublade, werde ich aber noch ausprobieren. Aktuell ist ein altes ADC verbaut. Ein MM von AT ist auch eine Option.

    Graham hat wohl das differenzierteste Angebot dieser Hersteller. Die BC1 würde dann die Lücke schließen zwischen der 5/9 und den beiden großen Kisten 5/5 und 5/8. Bei Harbeth ist ja die HL 5 der Dauerbrenner. Ich kann auch gut nachvollziehen, dass man da sich ähnlich preislich positioniert. Aber warum eine Verknappung des Angebots auf nur 100 Stück? Die Box würde sich doch besser verkaufen - wenn sie denn gut ist - als eine 5/5 oder 5/8, die ja nicht gerade wohnraumfreundliche Maße haben. Vielleicht wollen sie einfach die offene Nische schon mal besetzen, bevor ein reguläres Produkt diese Lücke schließen soll. Ich glaube nicht, dass ein Ladenhüter hier nur aus der Schublade geholt wird. Wenn das Produkt nicht gut ist, schadet dass mehr der Marke als mit den paar Lautsprechern eingenommen wird.

    German Physiks hatte doch mal eine "Limited" am Start, aus der dann die"Unlimited" wurde.

    Warum wird diese BC1 -50 von Graham auf nur 100 Stück limitiert?

    Das sind ja nicht wirklich viele und angesichts des aktuellen Hypes um BBC Derivate könnte da eigentlich ein größeres Potential vermutet werden. Auch die Tannoy Heritage Serie sowie die Klipsch und JBL Kisten sind ja nicht limitiert. Glaubt man gegenüber der Konkurrenz (Harbeth HL5 ,Spendor 2/3, Stirling) mit diesem Lautsprecher sich nicht durchsetzen zu können? Oder wird der Markt nur angetestet und hier wird noch etwas nachgeschoben, wenn die Box eine gute Resonanz bei den Kunden und der Presse finden sollte?


    Da hier Angebote von Raum Ton Kunst für GP gepostet wurden zur Info:

    RTK hat keine GP in der Vorführung, die Preise/Modelle auf der Internetseite sind nicht aktuell und wird in Kürze überarbeitet. (hab da mal angefragt)


    Eine Bemerkung zur Aufstellung: Im Manual empfiehlt Walsh eine Aufstellung zur Wand nicht weiter als 2 Fuß("We do not recommend placing the speakers more than two feet away from the front wall."). Also das ist ja eher wandnah. Bei Duevel und GP werden deutlich größere Abstände(z.B. freistehend oder leicht wandnah, Hörabstand ab 2,5 m, Räume bis ca. 40 qm)

    beschrieben. Somit ist der Anwendungskontext ja ggf. recht unterschiedlich.

    Also Walsh eher wandnah, GP eher frei?

    Warum sollte die Preisgestaltung nicht diskutiert werden können? Der Preis ist auch eine Eigenschaft eines Produktes genau so wie Technik, Design, Verarbeitung, Service etc.

    Wenn mir das Design oder die technische Umsetzung, Preisgestaltung etc. nicht passen, kann ich auch woanders suchen und soll hier nichts mehr kundtun?

    Dann sind wir irgendwann nur noch in unserer eigenen Blase von Fanboys.

    Furchtbar langweilig.

    In UK (pfm) wird gerade auch ähnliches diskutiert:


    What has happened to (small) speaker price


    Am Zoll kann es für die Insel also eher nicht liegen. Auch an der Inflation kann das nicht wirklich erklären. Vielleicht der Fachkräftemangel? Wahrscheinlich ist es schlicht der Erfolg des Konzeptes, der diese Preise möglich macht.

    Meine M30 hat vor ca 8 Jahren ca. 3000 € gekostet. Jetzt sind es also etwa 60 % mehr.

    Bei der HL5 ist der Faktor wohl noch höher.

    Andererseits macht dies andere Produkte auch aus heimischen Gefilden und insbesondere im Direktvertrieb wieder attraktiver. Diese neuen BBC - artigen Monitore sind nun im High End Mainstream angekommen. Cool ist das jetzt nicht mehr richtig. Retro halt statt Vintage.

    Wenn die Menschen wieder reisen können, werden sich derart ambitionierten Preisvorstellungen auch wieder etwas erden. Vielleicht wird dann das weniger vorhandene Geld für anderes ausgegeben. Unser Hobby fördert ja Bewegungsmangel. Da muss man was dagegen tun.

    Wie der Zufall es will, erwäge ich auch solche rundumstrahlenden Lautsprecher für meinen 40 qm Raum. Ich habe da vor kurzem German Physiks angeschrieben. Für die Größe des Hörraums seien wohl die Unlimited oder die HRS zu empfehlen, so Herr Müller. Für die größeren Modelle braucht es wohl mehr Platz. Gottseidank.

    Man kann wohl auch einen coronakonformen Termin vereinbaren. Ist ja kein Shop.

    Duevel wären ja auch noch eine Alternative. Die sehen auch noch recht ähnlich aus, findet jedenfalls meine Tochter.

    Shahinian hat derzeit Produktionsengpässe. Es soll aber bald wieder einen deutschen Vertrieb geben, wie mir Vasken Shahinian mitgeteilt hatte.

    Wie ist die Situation bei Walsh?

    Unterscheiden diese sich die verschiedenen Konzepte (Walsh, German Physiks, Duevel, Shahinian) in der Aufstellung voneinander?

    Keine Ahnung. Man sollte Bedenken, dass man man zwar so erst einmal sparen kann, der Wiederverkaufswert sinkt dann aber deutlich. Die LS sind dann wohl weniger wert als sie nun kosten. Würde ich nicht machen.

    Ich hatte vor wenigen Wochen oder waren es Monate ein Gespräch mit einem Händler in meiner Region über die Boenicke. Bezüglich der Verstärkung meinte er, dass die etwas zickig seien, in dem Sinne, dass man schlecht Prognosen treffen könne, welche Verstärkung funktioniert und was nicht.

    In diesem Sinne wäre mein Rat, den Verstärker erst nach den Lautsprechern zu wählen. Auch solltendie Lautsprecher zunächst für die konkrete Situation im Hörraum ausgesucht werden. Also wenn es bei 20 qm bleibt keinenfalls zu bassgewaltige Lautsprecher und wenn neu auf jedenfall daheim testen.

    Nicht nur die Raumgröße und der Abstand zu den Wänden, auch der Hörabstand ist eine wichtige Variable!

    Ich habe vor kurzem Meinen Leben CS600 Vollverstärker gegen eine Leben RS28cx/Quad 606 Kombination getauscht. Endlich habe ich eine integrierte Phonovorstufe, dafür aber nun keinen KH-Verstärker mehr. Kisten- bzw. volumenmäßig ist es ziemlich gleich geblieben. Der Vorteil: ich kann nun meine Endstufe für die in Frage kommenden Lautsprecher optimieren. Jetzt habe 140 statt 30 Watt für die Harbeth zur Verfügung. Einfach besser. Bei neuen Lautsprechern bräuchte ich allenfalls die Endstufe zu tauchen. Oder aktiv?


    Wenn ich aber ehrlich bin, hätte ich lieber ein Konzept wie die Burchard A500: Vollaktiv mit integriertem Streaming und einen wireless hub für analog. Da könnte ich jede Menge teures Geraffel verkaufen. :thumbup:Keine Ahnung, wie gut und nachhaltig heute solche System schon sind.

    Also was zum Musikhören halt.

    Ich hatte auch eine Plattensammlung von 1500 LPs zu reinigen. Da war mir die Knosti zu mühsam. Ich hatte mir dann eine gebrauchten Punktsauger von Loricraft gekauft, die Platten nach und nach gewaschen und dann die Maschine genau zum gleichen Preis wieder verkauft. Für die gelegentliche Wäsche reicht mir jetzt eine Okki Nokki.

    Ein gutes Design muss nicht eine blendende Schönheit sein, ist aber wohl ein Qualitätsmerkmal eines Produktes. Umgekehrt kann ein schöner/gefälliger Plattenspieler eklatante Schwächen im Design haben. Ich erinnere mich an Brinkmanns Bardo, wo man den anschaltenden Kippschalter nur durch eine Bewegung sehr nahe an der Nadel vorbei betätigen kann. Für mich ein Mangel im Design und ein persönliches No-go. Es gibt sehr viele Aspekte, was gute Gestaltung berücksichtigen soll und eine Beurteilung erfolgt auch an den persönlichen Nutzungsbedingungen. Design auf optische Gefälligkeit zu reduzieren wird dem Konzept überhaupt nicht gerecht. Meinen Lenco L70 finde ich z.B. gelungen gestaltet, eine Schönheit wird er aber deswegen nicht.

    Gebraucht gibt es sehr großes Angebot in diesem Preisbereich. Jede Menge tolle Plattenspieler von alten Klassikern bis zu neuwertigen Newtimern gibt es auch was von weit oben aus dem Regal.

    Neu würde ich beispielsweise bei Technics (Direktantrieb) oder Funk Firm beginnen,gebrauchte Subchassis-Spieler vielleicht aus UK (Xerxes, Linn, Pink, Michell...), einen Oracle oder einen Phonosophie P3 in den Fokus nehmen oder als einen Brettspieler einen gebrauchter Well Tempered (Simplex oder Amadeus) mit einem Golfball oder einen Rega P9 suchen. In diesem Preisbereich wäre auch bereits ein Garrard 401, vielleicht sogar 301 drin. Möglichkeiten gibt es bei den Gebrauchten genug.

    Um die große Auswahl einzuschränken:

    Wie soll denn der Plattenspieler aufgestellt werden (z.B. Wand, Rack oder Sideboard)? Welche Spieler gefallen Dir optisch denn (Masse, Brett, Holzkiste, Vintage oder moderner)? Möchtest Du einen Rundumservice vom Händler oder eher selber basteln? Und wie ist denn das Umfeld der Anlage.


    Wenn Du Deine Vorlieben genauer beschreiben kannst, lohnt vielleicht eine Anzeige im Suche Bereich.

    Ich hatte kürzlich eine Linn Helix zu Gast. Mit meinem Exposure X war das überraschend gut.

    Ich hatte früher mal die Ninka im Passivbetrieb. Da hatte in meinen Ohren mein damaliger Majik I keine Schnitte gegen den Exposure. Eine neuere Majik Pre/Power-Kombi hatte mich an den Ninkas auch nicht überzeugt und ich mochte auch hier meinen Exposure lieber. Auch an den Kan lief der Exposure super.

    Meine Empfehlung geht bei Passivbetrieb (!) von Linn-LS also eher in die Exposure/Naim-Richtung. Wenn es preiswerter sein darf empfehle ich einen Creek im Holzgehäuse.

    Auf den Aktivbetrieb hatte ich nie Lust. Die zusätzlichen Kosten sind nicht unerheblich und das System wird verkompliziert. Klingen tut es schon.

    Ich hatte ein älteres DDT, welches vom Meister dann in personam auf ein SE upgegraded wurde. Es war danach lauter und der Abschluß glaube ich niedriger. Im Netz schwirren hier auch Zahlen unter 100 Ohm und mein persönlicher Händler hatte mir 70 øhm empfohlen. Bei mir bzw. an meinen Vorstufen war es aber am besten bei 100 bzw.150 Ohm. Das mag auch von der Phonovorstufe abhängen.

    Was ich sagen will, es gibt wohl unterschiedliche Varianten des DDT, die ein wenig unterschiedlich reagieren mögen.