Posts by Wild Billy

    In UK (pfm) wird gerade auch ähnliches diskutiert:


    What has happened to (small) speaker price


    Am Zoll kann es für die Insel also eher nicht liegen. Auch an der Inflation kann das nicht wirklich erklären. Vielleicht der Fachkräftemangel? Wahrscheinlich ist es schlicht der Erfolg des Konzeptes, der diese Preise möglich macht.

    Meine M30 hat vor ca 8 Jahren ca. 3000 € gekostet. Jetzt sind es also etwa 60 % mehr.

    Bei der HL5 ist der Faktor wohl noch höher.

    Andererseits macht dies andere Produkte auch aus heimischen Gefilden und insbesondere im Direktvertrieb wieder attraktiver. Diese neuen BBC - artigen Monitore sind nun im High End Mainstream angekommen. Cool ist das jetzt nicht mehr richtig. Retro halt statt Vintage.

    Wenn die Menschen wieder reisen können, werden sich derart ambitionierten Preisvorstellungen auch wieder etwas erden. Vielleicht wird dann das weniger vorhandene Geld für anderes ausgegeben. Unser Hobby fördert ja Bewegungsmangel. Da muss man was dagegen tun.

    Wie der Zufall es will, erwäge ich auch solche rundumstrahlenden Lautsprecher für meinen 40 qm Raum. Ich habe da vor kurzem German Physiks angeschrieben. Für die Größe des Hörraums seien wohl die Unlimited oder die HRS zu empfehlen, so Herr Müller. Für die größeren Modelle braucht es wohl mehr Platz. Gottseidank.

    Man kann wohl auch einen coronakonformen Termin vereinbaren. Ist ja kein Shop.

    Duevel wären ja auch noch eine Alternative. Die sehen auch noch recht ähnlich aus, findet jedenfalls meine Tochter.

    Shahinian hat derzeit Produktionsengpässe. Es soll aber bald wieder einen deutschen Vertrieb geben, wie mir Vasken Shahinian mitgeteilt hatte.

    Wie ist die Situation bei Walsh?

    Unterscheiden diese sich die verschiedenen Konzepte (Walsh, German Physiks, Duevel, Shahinian) in der Aufstellung voneinander?

    Keine Ahnung. Man sollte Bedenken, dass man man zwar so erst einmal sparen kann, der Wiederverkaufswert sinkt dann aber deutlich. Die LS sind dann wohl weniger wert als sie nun kosten. Würde ich nicht machen.

    Ich hatte vor wenigen Wochen oder waren es Monate ein Gespräch mit einem Händler in meiner Region über die Boenicke. Bezüglich der Verstärkung meinte er, dass die etwas zickig seien, in dem Sinne, dass man schlecht Prognosen treffen könne, welche Verstärkung funktioniert und was nicht.

    In diesem Sinne wäre mein Rat, den Verstärker erst nach den Lautsprechern zu wählen. Auch solltendie Lautsprecher zunächst für die konkrete Situation im Hörraum ausgesucht werden. Also wenn es bei 20 qm bleibt keinenfalls zu bassgewaltige Lautsprecher und wenn neu auf jedenfall daheim testen.

    Nicht nur die Raumgröße und der Abstand zu den Wänden, auch der Hörabstand ist eine wichtige Variable!

    Ich habe vor kurzem Meinen Leben CS600 Vollverstärker gegen eine Leben RS28cx/Quad 606 Kombination getauscht. Endlich habe ich eine integrierte Phonovorstufe, dafür aber nun keinen KH-Verstärker mehr. Kisten- bzw. volumenmäßig ist es ziemlich gleich geblieben. Der Vorteil: ich kann nun meine Endstufe für die in Frage kommenden Lautsprecher optimieren. Jetzt habe 140 statt 30 Watt für die Harbeth zur Verfügung. Einfach besser. Bei neuen Lautsprechern bräuchte ich allenfalls die Endstufe zu tauchen. Oder aktiv?


    Wenn ich aber ehrlich bin, hätte ich lieber ein Konzept wie die Burchard A500: Vollaktiv mit integriertem Streaming und einen wireless hub für analog. Da könnte ich jede Menge teures Geraffel verkaufen. :thumbup:Keine Ahnung, wie gut und nachhaltig heute solche System schon sind.

    Also was zum Musikhören halt.

    Ich hatte auch eine Plattensammlung von 1500 LPs zu reinigen. Da war mir die Knosti zu mühsam. Ich hatte mir dann eine gebrauchten Punktsauger von Loricraft gekauft, die Platten nach und nach gewaschen und dann die Maschine genau zum gleichen Preis wieder verkauft. Für die gelegentliche Wäsche reicht mir jetzt eine Okki Nokki.

    Ein gutes Design muss nicht eine blendende Schönheit sein, ist aber wohl ein Qualitätsmerkmal eines Produktes. Umgekehrt kann ein schöner/gefälliger Plattenspieler eklatante Schwächen im Design haben. Ich erinnere mich an Brinkmanns Bardo, wo man den anschaltenden Kippschalter nur durch eine Bewegung sehr nahe an der Nadel vorbei betätigen kann. Für mich ein Mangel im Design und ein persönliches No-go. Es gibt sehr viele Aspekte, was gute Gestaltung berücksichtigen soll und eine Beurteilung erfolgt auch an den persönlichen Nutzungsbedingungen. Design auf optische Gefälligkeit zu reduzieren wird dem Konzept überhaupt nicht gerecht. Meinen Lenco L70 finde ich z.B. gelungen gestaltet, eine Schönheit wird er aber deswegen nicht.

    Gebraucht gibt es sehr großes Angebot in diesem Preisbereich. Jede Menge tolle Plattenspieler von alten Klassikern bis zu neuwertigen Newtimern gibt es auch was von weit oben aus dem Regal.

    Neu würde ich beispielsweise bei Technics (Direktantrieb) oder Funk Firm beginnen,gebrauchte Subchassis-Spieler vielleicht aus UK (Xerxes, Linn, Pink, Michell...), einen Oracle oder einen Phonosophie P3 in den Fokus nehmen oder als einen Brettspieler einen gebrauchter Well Tempered (Simplex oder Amadeus) mit einem Golfball oder einen Rega P9 suchen. In diesem Preisbereich wäre auch bereits ein Garrard 401, vielleicht sogar 301 drin. Möglichkeiten gibt es bei den Gebrauchten genug.

    Um die große Auswahl einzuschränken:

    Wie soll denn der Plattenspieler aufgestellt werden (z.B. Wand, Rack oder Sideboard)? Welche Spieler gefallen Dir optisch denn (Masse, Brett, Holzkiste, Vintage oder moderner)? Möchtest Du einen Rundumservice vom Händler oder eher selber basteln? Und wie ist denn das Umfeld der Anlage.


    Wenn Du Deine Vorlieben genauer beschreiben kannst, lohnt vielleicht eine Anzeige im Suche Bereich.

    Ich hatte kürzlich eine Linn Helix zu Gast. Mit meinem Exposure X war das überraschend gut.

    Ich hatte früher mal die Ninka im Passivbetrieb. Da hatte in meinen Ohren mein damaliger Majik I keine Schnitte gegen den Exposure. Eine neuere Majik Pre/Power-Kombi hatte mich an den Ninkas auch nicht überzeugt und ich mochte auch hier meinen Exposure lieber. Auch an den Kan lief der Exposure super.

    Meine Empfehlung geht bei Passivbetrieb (!) von Linn-LS also eher in die Exposure/Naim-Richtung. Wenn es preiswerter sein darf empfehle ich einen Creek im Holzgehäuse.

    Auf den Aktivbetrieb hatte ich nie Lust. Die zusätzlichen Kosten sind nicht unerheblich und das System wird verkompliziert. Klingen tut es schon.

    Ich hatte ein älteres DDT, welches vom Meister dann in personam auf ein SE upgegraded wurde. Es war danach lauter und der Abschluß glaube ich niedriger. Im Netz schwirren hier auch Zahlen unter 100 Ohm und mein persönlicher Händler hatte mir 70 øhm empfohlen. Bei mir bzw. an meinen Vorstufen war es aber am besten bei 100 bzw.150 Ohm. Das mag auch von der Phonovorstufe abhängen.

    Was ich sagen will, es gibt wohl unterschiedliche Varianten des DDT, die ein wenig unterschiedlich reagieren mögen.

    Lieber Doc, da habe ich mich etwas falsch ausgedrückt. Auch bei Loftsound stehen die LS nicht zur Verfügung. Der Vertrieb hätte sie dort extra und nur für mich hingeschafft. Was ich ja rührig finde, aber unangemessen viel Aufwand für einen ersten Kontakt, da zunächst nur Interesse, aber noch keine konkrete Kaufabsicht besteht.

    Ich hatte vor einigen Monaten den Vertrieb kontaktiert. Im ganzen Westen hatte kein Händler einen T&F Lautsprecher in der Vorführung. Der Vertrieb hatte mir dann angeboten, bei Loftsound anderthalb Autostunden weg von daheim eine Hörgelegenheit für mich zu organisieren (!). Das ist ja sehr rührig, bildet aber nicht meine Bedürfnisse bei einer Suche nach neuen LS richtig ab.

    Ich wohne in Köln, hier gab es von T&F weit und breit nichts. Auch HiFi B. Müller hat wohl andere Lautsprecher in seiner Vorführung. Für meinen Plan, mich langsam mit Nachfolger meiner Harbeth auseinanderzusetzen passt das nicht recht zusammen. Corona sowieso auch nicht. Mir war das zu kompliziert - Harbeth sind super.

    Ich habe den Thorens TD147 meiner Tochter mit einem Sonos Connect in ihr Sonos System integriert. Dazu kann ich sogar im Bad vinyl hören.

    Also 80 Röhrenwatt sind eine Menge Holz. Da dürften viele Lautsprecher und nicht unbedingt nur die mit hohem Wirkungsgrad adäquat betrieben werden können. 100dB braucht es hier eigentlich nicht.

    Ich konnte vor ein paar Monaten eine Blumenhofer Tempesta mit einem Synthesis Verstärker (40 Watt) hören. Das hat schon gut funktioniert. Die dort auch gehörten Harbeth HL 5 klangen dagegen recht schlapp, das war wohl kein gutes Match, obwohl die Leistung in dem Raum hätte reichen sollen. Um das konkrete Ausprobieren kommt man wohl nicht herum. Das kann bei dem hier vorhandenem kräftigeren Verstärker jedoch schon anders sein.

    Auch der Hörabstand und die Aufstellungsmöglichkeiten sollten bei der Lautsprecherwahl berücksichtigt werden. Bei 25 qm muss man entweder nahe an die Rückwand/Seitenwand oder der Hörabstand ist geringer.

    Der Unison Research Unico Secondo ist ja zu teuer, aber der Primo dürfte noch ins Budget passen.

    Ersteren konnte ich an Harbeth hören und das war sehr gut! Aber italienisch.

    Ein Sugden A21a ist gerade auf ebay UK in der Auktion, es scheint ein Händler zu sein. Habe ich auch gehört, war gut und britisch

    Ein Heed Obelisk oder Elixir ist nicht britisch, sieht aber ein wenig so aus.

    Eine Quad Vor-/Endkombi ist kein VV, wäre vielleicht auch klein und cool. Habe gerade eine Quad-Endstufe an meinen Harbeth.:thumbup:Sehr britisch, kräftig und sehr gut.

    Onix und Exposure X(V/XX/XXV) wollen wir nicht vergessen. Rega Brio auch nicht.

    LFD hattest Du ja schon, ist wohl auch zu teuer.