Posts by Wild Billy

    Die Tonalität, Räumlichkeit, Natürlichkeit, Flow. Vielleicht nicht ganz so anspringend, aber im direkten Vergleich ganz deutlich richtiger. Da ist aber auch ein Preisunterschied.

    Die großen Vor-End-Kombis von Exposure hätte ich auch gerne gehört.

    Meinen Exposure X hatte ich auch an einer sündhaft teueren Terzian bei einem Freund gehört. Wunderbar, aber nicht das Ende der Fahnenstange. Die neuen VV von Exposure sollen aber auch sehr gut sein.

    Die Unison Hybridverstärker fand ich auch sehr gelungen. Einen Unico Secundo konnte ich mal an Spendor 3/2 testen. Die Croft VV wären mein weiterer Tip.

    Lavardin fand ich gut, aber hat mich nicht so wirklich begeistern können.

    Ich habe hier einen Exposure X, den manche (z.B. Herr Kühne von Bild und Ton) für den besseren halten, aber auch der XV war schon hier. Die beiden (revidiert oder original) hatten wirklich gar keine Chance gegen meinen Leben CS 600 an Harbeth oder Epos LS. Diesen Vergleich hatte ich erst diese Woche wieder machen müssen. Natürlich schade. Wäre preiswerter wenn dem nicht so wäre.

    Lieber Ingmar,

    mein L70 sieht ja sehr ähnlich aus, mein headshell ist nur nicht schwarz, sondern "natur" und wohl auch aus Ungarn. Gibt es die wieder? Bei mir läuft daran ein Denon DL103R.

    Welches Systeme hast Du an Deinem headshell schon ausprobiert?

    LG

    W.B.

    Lieber Reisender,

    mein persönlicher Ratgeber und Händler hat mir natürlich die teuersten als beste 3/5er die aktuellen von Rogers empfohlen. Sind natürlich viel zu teuer.

    Bezüglich der Verstärkerfrage: Ich hatte jahrelang einen Cyrus one, weil ich günstig an ihn rangekommen war. Abgesehen vom kompakten Format mochte ich ihn nicht wirklich. In der gleichen Preisklasse gibt es die alten Creek Verstärker, die ich klar besser fand (hatte ich auch in Betrieb). Wenn es Vintage sein soll: Besser sind die alten Geräte von Exposure (X, XV, XX), wenn man einen findet. Ich gebe meinen X revidiert von Herrn Kühne nicht mehr her. Den habe ich länger an meinen Harbeth M30 mit Erfolg betrieben.

    Ein Naim Nait 3 ist auch eine Option. Natürlich Quad, Sugden, Onix, Heed, Sonateer und viele mehr.

    Ganz vergessen: Ich hatte T&F direkt angeschrieben und um eine Empfehlung für meine Aufstellung / Raumgröße / Verstärkung (s.o./40qm/Leben CS 600) gebeten und vorhin eine Antwort erhalten. Herr Trenner hatte mir die Osiris dann empfohlen. Das könnte korrespondieren mit den Beobachtungen von Damien zur Phi, die vielleicht doch mehr Wand benötigt. Schade, die Phi hätte gut auf meine Harbeth-Ständer gepasst.

    Danke für Eure Hinweise! Das klingt jedenfalls vielversprechend und einen Versuch wert.

    (Freie Aufstellung heißt in meinem Fall 2,5 Meter Hörabstand, 3 Meter Abstand Box zur Rückwand, 80 cm rechte Wand, linke Wand mehr, da L-förmiger Raum.)

    Die Phi finde ich auch sehr chic, hab aber noch nicht viele Informationen dazu gefunden.


    Jetzt muss ich noch einen Händler im PLZ-Gebiet 5-4x.xxx finden.

    Liebe T&F und Osiris-Kenner,

    im fairaudio-Test wird empfohlen die Osiris wandnah aufzustellen. Ist das notwendig?

    Auf einigen Bildern hier, scheint der LS auch weniger wandnah betriebn zu werden.

    Bei mir wären jedoch 3 Meter Abstand vorhanden, dafür aber auch obiger Leben CS600.

    Habt Ihr Erfahrungen mit einer freien Aufstellung?

    LG

    W.B.

    Liebe Musikfreunde,


    unlängst wurde im Rahmen des Kölner Stammtisches für den 23.05.2020 angekündigt. Hierzu gibt es nunmehr Deatailreicheres zu berichten.


    Die Veranstaltung wird sich mit südamerikanischen Spielformen des Jazz beschäftigen. Wer nun an Dinge wie „Jazz Samba“, Salsa oder dergleichen denkt und deshalb bereits Fluchtpläne erwägt, der sei beruhigt. Mit derart Abgegriffenem werden wir uns nicht befassen.


    Es wird vielmehr um lateinamerikanische Rhythmen, hier in afroperuanischer Spielart, gehen. Als Stichworte sind odd meters bzw. ungerade Takte und morphing/Übergänge zwischen verschiedenen rhythmischen Figuren, sowie Flexibilität und Spannungsaufbau zu nennen.


    Als Darbietende sind der Bassist Joscha Oetz (->http://www.joschaoetz.com/biografie/) und die Cajónspielerin Laura Robles (->https://soniq-music.com/kuenstler/laura-robles/) gesetzt. Joscha Oetz hat sieben Jahre in Peru gelebt und gelehrt und kommt daher wie kaum ein anderer als Lehrender in Frage. Seine Virtuosität erlaubt es ihm, mühelos alle Grenzen zwischen Rhythmus- uns Soloinstrument zu überwinden. Er hat – Ihr werdet euch erinnern – bereits vor drei Jahren einen wunderbaren workshop für uns mitgestaltet.


    Laura Robles ist schlicht großartig. Beiden wird mindestens ein weiterer Musiker zur Seite treten, wobei noch unsicher ist, ob dies ein Pianist und/oder ein Schlagzeuger sein wird.


    Man sollte sich daher schon jetzt auf einen außergewöhnlichen Nachmittag freuen!


    Veranstaltungsort ab 15 Uhr wird der Salon de Jazz in der Kölner Südstadt sein.


    Die Musiker leben davon, Musik zu machen. Sie haben daher einen Anspruch auf Gage, und auch der Hausherr Clemens Orth beansprucht zu Recht einen gewissen Betrag für die Bereitstellung seiner Räume. Wir haben mit einem Kostenvolumen von 800 € kalkuliert, was einem Beitrag je Teilnehmer in Höhe von 25 € entspricht.


    Diesen Betrag mag bitte jeder Interessierte auf das Konto DE55 3705 0198 1932 0785 02 von Gerd Krenzel vorab überweisen. Teilnehmer, die am 23.05.2020 erscheinen, ohne ihren Obulus zuvor errichtet zu haben, werden nach Gutdünken entweder nicht eingelassen oder mit der gewohnten Rohheit zur Kasse gebeten.

    Damit wir besser planen können (die Teilnehmerzahl ist wie immer begrenzt) bitten wir um Anmeldung bzw. Teilnahmeankündigung auch hier im thread.

    Wie immer auswärtige Gäste sind uns sehr willkommen. Unbedingt vorbei kommen, es lohnt sich!!


    Viele Grüße

    Hartung

    Ich habe letztes Jahr ja einen NOS-Rotary/Gyrodec direkt aus den Händen bzw. dem persönlichen Beständen von Herrn Räke erhalten.

    Auf meine Nachfrage ob der Unterschiede vom Gyrodec zum Rotary bzw. was dazu im Netz kursiert, meinte er nur das, ich formuliere es salopp, das sei Quatsch. Ein befreundeter Händler und Michell Kenner hat mir das auch bestätigt. Den einzigen Unterschiede, den es bei meinem Gerät (einen der letzten von John Mitchell ausgelieferten) gäbe, wäre eine von Transrotor vorgenommene (und rückbaubare) Dämpfung der Federn.

    Darüber basiert das Design des Gyrodecs auf einer gemeinsamen Idee von Michell/Räke, welche auf einer Tour der beiden in Süddeutschland entstanden ist. Weitere Details zu dieser Anekdote behalte ich wegen Erinnerungslücken nun zurück:/. Diese Info stammt jedoch auch aus erster Hand.

    Herr Räke hat mich bei meinen zwei Besuchen stundenlang durch sein Museum und die Produktion geführt. Unter den älteren Schätzchen (aus dem letztem Jahrtausend), die dort ausgestellt waren, finden sich schon gelungene Entwürfe, deren Design heute vielleicht besser gewürdigt werden kann. Ich habe dann auch jeden der Mitarbeiter kennenlernen dürfen und empfand den Betrieb als ein sehr sympathisches kleines Unternehmen. Früher habe ich TR auch sehr kritisch betrachtet, angesichts der Fertigungstiefe und -qualität erscheinen mir Spieler wie ein Fat Bob geradezu als Schnäppchen. Nachdem ich als ehemaliger Linnianer von den Marketing und Vertriebs- Praktiken doch genervt war, sehe ich die Seriösität dieses kleinen Unternehmens in der heutigen Zeit als herzerfrischend und liebenswert.

    Liebe P77 Experten,

    ich bin völlig unerfahren aber interessiert an diesen TA. Angesichts der aktuellen Preise für die Jico Nadel kommt so ein System mit altem s/h Body und Porto ja bereits auf knappe 300 €. Wie sieht es denn mit der künftigen Verfügbarkeit solcher Nadeln aus?

    Was sind denn die Unterschiede zum Garrott P77i (Body und stylus)? Sind die Einschübe kompatibel?

    Gibt es denn hier Qualitätsunterschiede A+R P77 zu Garrott P77 bzw. P77i?

    Das Garrott kommt wohl so im Eigenimport auf ca 500 € (kurz überschlagen und versteuert). Wenn das Garrott nicht vielleicht sogar besser ist, kann man nicht das gleich besser kaufen?

    Quote

    Ich bin etwas irritiert. Du sprichst hier über verschiedenste Systeme mit durchaus unterschiedlicher Klangcharakteristik. Ist dir das wirklich weitgehend egal?

    Natürlich ist mir das nicht egal. Meiner begrenzten Erfahrung nach ist die Einschätzung von Tonabnehmern bezüglich Ihrer Charakteristik und meinem persönlichem Gefallen alles andere als trivial. Ich persönlich tue mich da etwas schwer Prognosen zu erstellen, wie mir ein TA in einer (=meiner) bestimmten Umgebung gefällt. Stimmigkeit und Usabillity sind mir besonders wichtig wie Langzeittauglichkeit und Nachhaltigkeit. Höchste Auflösung eher nicht. Da im Wohnzimmer kein alternativer Plattenspieler steht, wäre eine gewisse Universalität und Alltagstauglichkeit wichtig.

    Das ist ja auch der Sinn dieses Threads ein paar Erfahrungen hierzu einzusammeln.


    In meinem Wohnzimmer (SME5009/Merlo Ref./Roma 79/Leben CS600/Harbeth M30) kann etwas mehr Transparenz und Offenheit nicht schaden. Mein DDT hatte mir hier eigentlich gut gefallen, das war in der damaligen Umgebung (am Artemiz/Xerxes) recht ausgewogen, das Merlo, das nun schon eine andere Charakteristik besitzt, gefällt mir aber dort auch gut. Ein Goldring , ich glaube 2400, hatte mich eher genervt. Aber das konnte auch andere Ursachen haben.

    Zusätzlich habe ich noch einen L70 in der Männerhöhle. Dort spielt ein DL 103r. :thumbup:

    Und der Tabriz Zi am TD321.


    Für den Tabriz Zi ist jetzt ein gebrauchtes Decca im Anmarsch, mal sehen ob der Zustand so gut ist wie angekündigt und erhofft. Das soll natürlich auch irgendwann mal im SME ausprobiert werden.

    LG W.B.

    an die Reson Systeme hatte ich auch schon gedacht, nicht nur für den SME sondern auch für den Tabriz Zi. Das Reson ist ja ein etwas getuntes Goldring. So habe ich schon versucht mich mit Audio Note in Verbindung zu setzen, um die Preise für deren ähnliche IQ 2/3 Systeme herauszufinden. Leider weigerte sich der Vertrieb mir einen Preis zu nennen. Hätte wohl anrufen müssen und dem Produkt mehr Ehrfurcht entgegenbringen müssen. Der Kontakt war für mich eher unerfreulich. Dann doch eher reson. Ein Adikt habe ich auch hier noch rumliegen, aber das passt ja von der Bauform nicht richtig. Das werde ich wohl eher verkaufen müssen. Irgendwo muss ja das Geld herkommen.


    Ein Soundsmith Carmen II habe ich als Aussteller (800 €) entdeckt. Refurbishment aber ab Deutschland auch eher so ab 300+ €.

    Das DS AUDIO DS 1E ist ein wenig über dem Limit....aber sehr interessant. Ich wohne ja in Köln, irgendwann werde ich das dann schon mal hören können....

    Das Jico Seto Hori (900 €) ist wenn abgenudelt ja dann nahezu Totalverlust (Retip (Boron) bei FJS ab 500€).

    Bei den ATs hatte ich vor Jahren eine günstige Quelle aufgetan, mal sehen ob diese existiert. Welches AT-System wäre da Euer Favorit?

    Bezüglich van den Hul frage ich mal nach den aktuellen Refurbish-Konditionen nach. Aufgrund der langen Laufzeit der Diamanten, wäre ein DDT2 auf längere Sicht dann auch eine günstigere Option.


    Bezüglich AT-5V: passt das denn auch in den TP 13 mk III? Der ist ja doch deutlich leichter (7,5g?).

    Das wäre dann ggf ein schöner Parkplatz.


    Wenn ich mir das alles schön rechne, Anschaffung, Laufzeiten, Retipping oder Ersatznadeln, WVK etc. einbeziehe, komme ich so Kosten (Jico, Reson, DDT, Soundsmith etc) grob geschätzt zwischen 200-300€ pro Jahr bei 500 Stunden Nutzung.

    Bei so kleinen Unterschieden lohnt das sparen nicht wirklich.