Posts by Wild Billy

    Vielen Dank für die vielen Hinweise!

    Zu den Deccas: Da bin ich ein wenig skeptisch, so sehr gerne ich ein Decca Gold (?) bei einem Freund höre. Im Wohnzimmer steht bei mir nun mal der Gyro mit dem SME 5009 als einziges System. Da brauche ich was universelles, da ich keine Alternative dort habe. Und spät am Abend wird gechillt. Auch scheinen mir die Deccas gut im Sammeln von Wollmäusen zu sein. Aber vielleicht bin ich hier zu vorsichtig.

    Zu den AT´s: Ja, gerade in der Kombination mit den gemütlicheren Harbeth M30 habe ich auch an die ATs gedacht, sowohl MC (Art, 33ptg/ev, neue OC9 etc. ) als auch die größeren MMs. Das AT 5v kenne ich gar nicht, wäre sicher was zumindest zur Überbrückung.

    Die EMTs klingen auch interessant. Da brauchen wohl die Gummis regelmäßig (alle 2 Jahre?) eine Überholung. Könnte sich dennoch rechnen.

    Hana SL wären auch noch interessant, und das unvermeidliche Ortofon 2M Black, klar.

    Auch MCs möchte ich nicht aus dem Radar verbannen.

    Van den Hul`s Preise für die Überholung der Systeme waren sehr angemessen. Ich weiß nicht, wie es derzeit damit aussieht?

    Ein kleines DDT2/MC one oder ähnliches könnten eine Alternative sein. Die Haltbarkeit bei den Van den Huls ist ja auch gut, so dass auch dies die Kosten/Betriebsstunden senken kann.


    Ein Jico Seto Hori klingt auch sehr interessant. Gibt es denn hier einen Austausch/refurbishment-Service bzw. macht retipping Sinn?

    Vielleicht habt Ihr hier noch andere Ideen?

    Danke für die Tips!

    Die Soundsmith Systeme hatte ich zwar auf dem Radar, nicht jedoch, dass der rebuild -Preis bei nur ca 20% des NP ist. Das ist für mich schon einmal ein gutes Geschäftsmodell.

    Auch Danke für den Shure Tip. Die Möglichkeit mit Jico-Nadel kannte ich, Holzgehäuse hingegen nicht. Würde sicher auch gut in meinen anderen Plattenspielern/Armen laufen (Tabriz Zi und TP16 mk III). Ich habe aber auch letztes Wochenende ein V15 gehört, das nicht mehr so überzeugte. Wahrscheinlich das Alter. Deshalb bin ich da ein wenig vorsichtig. Ich hatte einmal ein Shure M3D, irgendwie sehr gut, aber sicher nicht mehr so gut, wie es sein sollte.

    Liebe Foristen,

    ich habe hier auf meinem Gyro SE einen Transrotor/SME 5009. Das ist ja nun so ein Hybrid von 309 und ein wenig SME V oder wie auch immer. Das sollte bei der anstehenden Tonabnehmerwahl auch keine große Rolle spielen.

    Derzeit ist ein Merlo Reference montiert und noch spielt es ausgezeichnet.

    Für das letzte Drittel seiner Lebenszeit beabsichtige ich nun das Merlo an meiner Zweitanlage auf einem Tabriz Zi (derzeit mit Denon Dl110) zu beschäftigen.


    Ich bin Vielhörer. Jährliche 500h dürften das an der Erstanlage schon sein. Und ich bin bekennender Grobmotoriker. Habe also überhaupt keine Lust an der Montage und Justage von TA. Deshalb interessiere ich mich v.a. für Tonabnehmer, die leicht austauschbar sind (Nadeltausch) oder die zumindest gut wiederherstellbar (z.B. Service wie von van den Hul/ein DDT habe ich leider mal verkauft). Auch der Kostenrahmen sollte angesichts der bevorstehenden Laufzeit im Rahmen bleiben, wobei hier nicht so sehr der Anschaffungspreis im Vordergrund stehen muss, vielmehr die sind mir die mittel/langfristig kalkulierten Kosten wichtig.


    Von der Musikauswahl muss alles gehen, ohne zu nerven.

    Rest der Kette: Harbeth/Leben/Roma/Gyro SE


    Über Eure Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.

    Hallo Olaf,

    ich hatte einmal Kontakt mit Johnny. Eigentlich wollte ich einen Ittok LVIII durchverkabeln lassen, hab aber dann aus Pietätsgründen nur ein Kabel gekauft. However, Kommunikation war schnell und gut. Ebenso der Service. Mehr als 2 Wochen sollte das ganze nicht dauern.

    Die Lager sollte er hinbekommen, er ist für solche Arbeiten wohl die erste Adresse in UK.

    LG W.B.

    Hallo Willy,

    ich hatte mich auch für einen PTP9 interessiert und habe einfach Peter Reinders angeschrieben, wo ich denn mal einen PTP solid in Augenschein nehmen könnte.

    Peter hat mir dann einen Kontakt in Köln vermittelt. Ich habe dann ein flüssiges Mitbringsel unter den Arm geklemmt und konnte so einen PTP12 ausgiebig anschauen und anhören. Einen Versuch ist es Wert.

    VG

    W.B.

    Ich finde ein solches Produkt eigentlich überfällig. Wenn der Spieler eine dem Preis entsprechende Wiedergabe an den Tag legen sollte, kann Vinyl in einem modernen Ambiente wieder seinen Platz finden. Drahtlos und ohne nerdigen Trash. Gut wäre noch eine Fernbedienung mittels App.:)

    Einen Thorens TD124 hat man ja nicht nur wegen des Klanges. Er ist einfach auch sehr schön anzusehen. Den Reibradeffekt mag man mögen oder auch nicht.

    Bei meinem L70 mag ich ihn je nach Musik mehr oder weniger. Klassik fand ich aber nie wirklich dessen Stärke. Ich konnte auch vor kurzem einen PTP solid12/Schick/SPU ausgiebig hören. Natürlich besser, letztendlich mit ähnlichem Charakter und für Klassik genauso wenig meine erste Wahl.

    Ich habe deshalb einen Gyro SE/SME5009 hier. Mindestens genau so hübsch und kann Klassik gut. Wird seit Anfang 80er gebaut und ist immer noch konkurrenzfähig. Ist halt ein Riehmenantrieb, aber mit gutem drive. Und mit Geschichte. Gibt es neu und gebraucht, sieht cool aus und klingt. Hat bei mir den Xerxes XX+ verdrängt, natürlich nicht weil er besser klingt, sondern weil er mir viel mehr Spass macht.

    Danke Frank! Ich hab leider nur ein Habitat Möbel, voll mit Platten und eben kein Rack.

    Die 6cm NA Basis wären halt einfach zu hoch neben meinem Leben CS600.

    Etwas experimentieren geht schon, eine dünne Schieferplatte allemal.

    Eine kleine Frage an die lieben Spacedeck Kenner:

    Ist diese dicke Basis synergetisch notwendig/empfehlenswert zum Betrieb des Spacedecks? Gibet es flachere Alternativen?

    Für mich würde die Standard-Kombi einfach zu hoch bauen.

    Merci.

    W.B.

    Letztendlich kannst Du das nur selbst entscheiden. Ich würde das behalten, was mir lieb und teuer ist und was ich einfach lieber mag.

    Da kann es eben sein, dass ich das bessere und wertigere Gerät verkaufe und natürlich auch umgekehrt. Das muss kein Widerspruch sein.


    Persönlich mag ich Plattenspieler die mich freundlich ansehen. Dazu gehören die wirklich guten Brinkmänner eher nicht.

    Ich hatte das Vergnügen vor kurzem mit Herrn Räke mehrere Stunden seine Manufaktur und seine kleine Sammlung/ Museum zu besichtigen. Das war faszinierend und hat mir die Firma, obwohl ich nun wirklich persönlich mit geringerem Materialeinsatz leben mag, sehr sehr sympathisch gemacht.


    Also um also eine solche Entscheidung zu treffen möchte ich eine Weile mit den Geräten leben. Wenn es mir immer noch dieselbe Freude macht das Gerät zu nutzen auch nach geraumer Zeit, wenn der Effekt des Neuen verblasst ist , und dann noch der Service gut ist, so man ihn denn benötigt, dann ist alles richtig.


    Ich habe derzeit meinen originalen und unverbastelten Lenco L70 aus meinem Geburtsjahr am laufen. Den würde ich so schnell nicht hergeben. Mein hochwertiges Laufwerk, ein Xerxes XX+ mit Artemiz und Pipapo habe ich verkauft und obwohl es doch besser klang, vermisse ich es nicht.


    Natürlich muss irgendwann und bald wieder was Neues her:)8o.

    LG

    WB

    den Iron würde ich allenfalls gegen einen transrotor quintessence eintauschen.

    Ansonsten würde ich das so lassen wie es ist.


    Aber das ist Geschmacksache.


    Natürlich könnte der Brinkmann besser klingen, aber das wäre für mich kein Grund.

    Der Vorschlag meiner Frau, der Michell Gyro wird von Euch geflissentlich ignoriert, obwohl er ja auch ein hübsches Bürscherl ist, das auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Vielleicht nicht alt bzw. neu genug? Eigentlich sieht der auch ganz praktisch aus. Ist halt kein DD oder RR und auch kein Oracle. Und teuer ist er in UK auch nicht.

    Quote

    Will damit sagen dass mir der Klang oder Nichtklang eines Braun PS-500 vollkommen ausreichen würde, egal ob dessen Tellerlager nicht so hochwertig ist, wie bei einer Platine. Für mich ist das "unvollkommene" Medium Schallplatte schon mit so einem verhältnismäßig einfachen Spieler, wie dem PS-500 (wobei gerade der mit seinen hydraulischen Stoßdämpfern ja schon echtes Vintage High End darstellt) nahezu ausgereizt.

    Bei einem Freund konnte ich immer wieder die Platine mit diversen anderen älteren Plattenspielern (L70, TD125, Xerxes, Pinks, Regas...) hören. Unterschiede gab es schon, allerdings sind die mir einfach zu klein um mir wichtig zu sein.

    Hier soll die persönliche Nummer Eins und nicht um das Traumlaufwerk im Mittelpunkt stehen.

    Das sind ja recht unterschiedliche Dinge. Was man sich erträumt ist doch häufig etwas anderes als das was man im realen Leben haben möchte. Ich will jetzt gar nicht Analogien zur Auto- oder gar Partnerwahl strapazieren, auch wenn es Spass machen könnte.

    Ich hatte ja zuvor etwas von userBILLYty geschrieben.

    Eigentlich mag ich ja reduziertes Design, also habe ich mir bei der Suche meines letzten Plattenspielers auch den Bardo von Brinkmann angesehen und angehört. Ich konnte mich von der guten Verarbeitung überzeugen und in einem der Set-Ups klang der Bardo auch gut. Verglichen hatte ich damals mit einem Bauer DPS 2 (oder 3) und eben den Xerxes XX+. Klanglich hätte ich jeden der drei nehmen können.

    Was mich jedoch grundsätzlich vom Bardo abhielt, war die Positionierung des An/Ausschalters, der sich ganz in der Nähe der Abtastnadel befindet, so der Arm fixiert ist. So ein Konstrukt empfinde ich irgendwie zwischen nachlässig oder arrogant. Ein bisschen weniger high end ist mir dann doch lieber.