Beiträge von hoerohr

    Sogar einer der weltweit größten Hersteller von Sicherungen ist inzwischen auf den Zug aufgesprungen. Scheint dann wohl ein lukrativer Markt zu sein… :)


    https://m.littelfuse.com/produ…ses/5x20mm-fuses/285.aspx


    Gruß Jan

    Ist doch super, da weiß man das die Sicherungen einem amtlichen Standard entsprechen. Somit kann man die weiter oben aufgeführten Bedenken zerstreuen.


    Und was den "lukrativen Markt" angeht: Sicherungen sind ein Massenprodukt, da verdienst du nichts mit und musst dich noch permanent mit der Konkurrenz herumschlagen. Wenn sich die dort beschäftigten Fachleute diesem speziellen Fachgebiet zuwenden, dann können wir sicher sein das die Ware auch Sicherheitstechnisch up to date sind. Und nicht nur das, es besteht die Chance das außerhalb des Hokus-Pokus-Circus auf seriöse Art neue und Faktenfeste Produkte entstehen. Und wenn alles glatt geht, ziehen andere nach. Dann normalisiert sich auch wieder der Preis - nicht ganz so billig wie jetzigen Standardsicherungen - aber deutlich preiswerter als zu den augenblicklichen Mondpreisen.


    Gruß


    Matej

    Der Aufbau der Industrieware ist auf Aliexpress wunderbar erklärt (weiss auf grau):


    pasted-from-clipboard.png

    Die Aucharm (was für ein Name :wacko: ) habe ich probiert. Unterschied zur normalen Feinsicherung - ebenfalls Keramik + Füllung - könnte ich mir denken, aber nicht hören. Muss aber einschränkend dazu sagen das ich mittlerweile festgestellt habe, dass meine Elektroinstallation was f. A..... ist. Das wird hoffentlich bald behoben, dann werde ich den Test wiederholen. Bin gespannt.


    Ob das jetzt eine billige Kopie ist, oder ob die HiFi-Tunning Sicherung dort billig eingekauft werden - keine Ahnung. Aber das H-Symbol haben die, dahingehend sind die schon mal nicht verkehrt.


    Gruß


    Matej

    noch 10 Minuten, dann ist hier Ende

    Warum? Das Thema wird im Augenblick von einer anderen, sehr wichtigen Seite beleuchtet. Wenn es bei einem Joke zwischendurch bleibt, ist das ok. Der Ernst des Lebens ist ja so schon schwer zu ertragen, frag mal einen OP-Helfer was die operierenden Ärzte zu zwischendurch ablassen.


    Gruß


    Matej

    Hallo Uwe,

    ich setze seit Jahren grundsätzlich Feinsicherungen mit Keramikkörper ein. Damit müsste ich doch auf der sicheren Seite sein? Oder ist eine Sandgefüllte Sicherung hier grundsätzlich vom Vorteil? Die mir bisher untergekommenen "Tuning"-Sicherungen hatten alle einen Keramikkörper.


    Zitat: "Eine einfache, ungefüllte Glassicherung hat ein begrenztes Ausschaltvermögen. Wenn solche Sicherungen als Netzschutz verwendet werden, kann es sein, dass diese einem zu starken Strom unter fehlerhaften Bedingungen ausgesetzt sind. Das kann zu einer Explosion der Sicherung führen und Brandgefahr zur Folge haben. Für solche Anwendungen sind Sicherungen mit einem höheren Schaltvermögen zu verwenden, die normalerweise ein Füllmaterial beinhalten."


    Ist ja eigentlich logisch, nur ich wundere mich warum ich bei fast 90% der Geräte nur ungefüllte Glassicherungen finde.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    habe jetzt endlich mein Benz Ruby 3 zurück. Laut Aussage von TechneAudio, autorisierter Retipping-Service f. Benz Systeme, hat alles bestens funktioniert. Auf eine Rückfrage bei Benz bezgl. der unterschiedlichen Impedanzen, kam die Antwort, dass dies vollkommen normal ist. Na gut, heute gleich auf meinen neuen AS-Tonarm montiert und es spielt hervorragend, Headshell könnte etwas leichter sein, die Armresonaz liegt damit bei unter 8 Hz. Da muss an meinem alten Tonarm wohl was mit der Innenverkabelung nicht stimmen.


    AS_plus_Ruby_3.jpg


    Da läuft das gute Stück, obwohl ich an meinem Preamp z. Z. nur 250 Ohm einstellen kann. Aber f. symmetrische Eingänge gelten eh andere Regeln :)


    Da ich im Augenblick jedoch mit dem System nicht viel anfangen kann, werde ich es an einen Liebhaber verkaufen. Demnächst steht wohl ein Benz Ebony TR an - speziell für Übertrager entwickelt :)


    Gruß


    Matej


    PS: bezgl. Nicht-magnetische Tonarmwaage, habe ich jetzt diese hier - https://techne-audio.de/zubeho…nehmer-einstellwaage.html - Auflagefläche aus Alu. Da kann nichts auf den Magneten im System reagieren - im Gegensatz zur Project-Waage

    Hallo zusammen,

    habe gestern mein Ruby 3 zurückbekommen. Natürlich habe ich es heute gleich auf meinen 10" AS-Tonarm montiert. Korrekt eingestellt klingt es schon sehr gut daran, obwohl ich an meinem Pre-Amp z. Z. nur max. 250 Ohm einstellen kann. Für die Benz Systeme wäre es gut sich noch ein extra-leichtes Headshell zuzulegen. Mit einer effektiven Masse von jetzt 15gr kommen mit dem Ruby 3 weniger als 8 Hz zustande - etwas knapp.


    AS_plus_Ruby_3.jpg


    Mit den geraden Kanten des AS-Headshells war die Einstellung ein Kinderspiel.


    Gruß


    Matej

    .....

    ps..hier im Forum gibts nur eine handvoll Musikliebhaber welche mit wirklich großer leidenschaft wie ich selber ihre Anlagen tunen und das auch offen ansprechen, ich nenne da mal gern stellvetretend den Horst, Josef oder Juergen und noch einige andere, die sind mit echter leidenschaft dabei und machen sich auch nie lustig über andere wegen vielleicht zweifelhaftem zubehör oder tuningmassnahmen, das wünschte ich mir von anderen ebenso.

    Wenn kleine Kinder laufen lernen, entdecken sie damit auch was völlig neues und denken sie sind von nun an der King. Für Erwachsene ist das selbstverständlich, deshalb verlieren die darüber in der Regel kein Wort.

    So etwas geht mir durch den Kopf wenn ich lese wie mir jemand empfiehlt ich solle doch erst mal was an der Raumakustik oder Aufstellung machen (Bild aufhängen, Teppich,... aua!). Die Nummer habe ich seit 40 Jahren durch, das ist so selbstverständlich, dass ich kein Wort mehr darüber verliere.


    Soll ich mich darüber lustig machen? dafür ist mir meine Zeit zu schade.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    ich habe vor ca. 3 Jahren in meinem Haus im Sicherungskasten den Automaten für den Anlagenzweig gegen eine Schmelzsicherungshalter getauscht. Diesen habe ich für ca. 70,- € zusammen mit einer versilberten Sicherung gekauft. Die Elektro-Verdrahtung im Haus habe ich vor 23 Jahren komplett erneuert, alles auf den neuesten Stand gebracht.

    Das Ergebnis dann mit Schmelzsicherung anstelle v. Sicherungsautomaten: ein spürbar besser Klang auf allen Ebenen. Wobei ich sagen muss, das eine Standardschmelzsicherung mit Keramikkörper zu 95% das gleiche Ergebnis produziert. Der Unterschied zwischen Standard und Silber macht vielleicht 5% vom Gesamtfortschritt aus.


    Vor 2 Jahren sind wir umgezogen, in das Haus meiner Frau, mein altes Haus habe ich verkauft. Die Elektro-Installation ist vergleichsweise sehr spartanisch und teilweise improvisiert. Mit ein Grund warum es hier - trotz aller Fortschritte an der Anlage - einfach nicht richtig gut klingt. Da ich ein nach außen verlegtes 3-Phasenkabel (war für den Betonmischer gedacht) für meine neue Werkstatt und fürs Büro verwendet habe - alles ordnungsgemäß selbst gemacht und mit eigenem Sicherungskasten abgesichert - wollte ich das ein Fachmann den Abzweig im alten Sicherungskasten anders verlegt und dabei auch mal nach dem rechten schaut. Dabei sollte noch ein extra Kabel zur Anlage verlegt und natürlich auch wieder ein Einsatz für eine Schmelzsicherung verbaut werden.


    Das Ergebnis der Inspektion war eine mittlere Katastrophe. Aus einem "kleinen Fall" wird ein "mittelgroßer Fall". Ich hoffe das die das noch in diesem Jahr hinbekommen.


    Es bewahrheitet sich mal wieder meine alte These: erst wenn alles grundlegende wirklich 100%ig stimmt, kann man mit solchen Feinheiten loslegen. Meine zwischenzeitlichen Versuche mit "highendigen" Feinsicherungen für die Geräte waren unter diesen Umständen zwecklos, weshalb ich auch keine wahrnehmbare Veränderung gehört habe.


    Gruß


    Matej

    Ich habe mich mal bei der Stereophile bedient und eine Messung kopiert von einem Gerät, das Michael Fremer mit Sternchen in den Augen gelobt hat und das ungefähr

    13 000 § kostet.

    Was soll man auch anderes schreiben, wenn man plötzlich Dinge hört die vorher einfach nicht da waren. IM-Verzerrungen können zu einer bösen Falle mutieren..


    Bin auch gespannt auf das Gerät.


    Gruß


    Matej

    - daher Schaltung klassisch, was m.E. aber auch gut ist, da hier eher Toleranzen zu höheren Fehlern führen würden und der Sinn der symmetrischen Übertragung ja für Störungen bei Leitungen liegt und nicht innerhalb der Schaltung. Habe ich das richtig gesehen?

    Exakt so sieht es aus, die Anforderungen an die Selektion steigen um Faktor 10.


    Gruß


    Matej

    Ja genau. Insbesondere empfiehlt sich hier eher der Einsatz einer Endstufe basierend auf einem Tim de Paravicini Design also M-4000 oder M-6000 (wobei die unobtainium ist). Das bringt imho klanglich mehr. Bessere Transientenwiedergabe und insgesamt sauberere Wiedergabe.


    Mike

    Abgesehen davon tut es dem L550 gut, wenn die 2x 50 Watt ClassA stillgelegt würden. Weniger Wärmeentwicklung (= längere Lebensdauer), es bleibt mehr Strom für die Vorstufe übrig und weniger Induktion im Gerät durch das ausbleiben von üppigen Strömen der Endstufe. Dafür müsste man dann die interne Endstufe vom Strom trennen.


    Gruß


    Matej

    Hallo Roman,

    L-550 und L-540 haben ganz hervorragende Phono-Vorverstärker verbaut, was man in der Form selbst bei separaten Phono-Preamps nur ganz selten findet, und wenn, dann nur für sehr viel Geld.


    Eine Revision der Geräte bringt mehr als 1.000.- € für eine separate Phono-Vorstufe. Phonovorverstärker reagieren nochmal deutlich empfindlicher auf die Alterung der Netzteil-Elkos als z. b. Endstufen oder Line-Vorverstärker.


    Gruß


    Matej

    Das ist doch die Basis von Korf !? Und nicht von Thomas? Und: Ja die ist einfach superpraktisch!

    Jein, ich habe nach dem Bild einfach eine Zeichnung nach meinen bestehenden Abmessungen gemacht. Die Original-Korf hätte eh nicht gepasst.


    Gruß


    Matej

    Thomas hat mir eine formschlüssige Tonarmbasis gemacht, kann jetzt meine eigene Messingbasen entsorgen. Die Einstellung der Tonarmhöhe gerät damit zum Kinderspiel und schont den Tonarmschaft.


    20221108_090048.jpg


    Was ich noch loswerden möchte: ein willkommener Nebeneffekt des augenblicklichen Runs auf diesen Tonarm ist, dass wir uns jetzt bezüglich der Qualität von Tonabnehmern deutlich besser austauschen können. Das gleiche dürfte auch für Phono-Vorstufen gelten. Der Arm eignet sich bestens als Referenzarm.


    Gruß


    Matej