Beiträge von hoerohr

    Hallo zusammen,

    mich erinnert die Hi-Res Story an den 2+1, 4+1, 5+1, 7+1 Wahnsinn zu Dolby-Surround Zeiten, alternativ an die Doppel-, 3-fach, 4-fach, mittlerweile sogar 5-fach Rasierklingen. Ich warte nur noch auf die 32-fach Klingen...


    Einziger, und ein wichtiger Vorteil der Hi-Res Aufnahmen (ich spreche jetzt von Audio), ist die Tatsache das man mit sanfteren Ausgangsfiltern klarkommt. Damit lassen sich sehr hochwertige Ausgangsstufen für die DACs konstruieren, was mit CD-Qualität nur mit einem deutlich höherem Aufwand gelingt. Bei einer Sampingfrequenz von ca. 350 kHz arbeitet ein 18dB-Besselfilter, ab ca. 74kHz Einsatzfrequenz, bis ca. 22kHz Phasenlinear. Genaue Berechnung, hochwertige Bauteile, und eine hochwertige Ausgangsstufe, verbunden mit einem sehr gutem Layout, ergibt eine Qualität die für 99% aller Hörer vollsten Genuss mit CD garantiert. Das setzt aber gewisse Kenntnisse und Finesse bei der Umsetzung vorraus. Und da spreche ich den meisten Firmen einfach die entsprechende Qualifiktion ab. Schaut man mal in die meisten Seriengeräte rein, so wird man verbittert feststellen, das die meisten Dinge so verbaut sind, "wie man es heutzutage ebenso so macht" - ohne ein entsprechendes Hintergrundwissen.


    Es sind also weniger die unterschiedlichen Auflösungen, sondern einfach nur die unterschiedlichen Hersteller. Wer es nicht glaubt, kann gerne mal einen Vergleich der Profigeräte von Tascam oder Behringer gegen Prism Sound oder Metric Halo machen. Das eine ist Massenware, das andere Meisterstücke. Und da fällt schnell auf, das die Frage nach Hi-Res irrelavant ist.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    ich kann zum Laufwerk etwas sagen, habe früher einige von denen verkauft. Es war sozusagen mein Refernzlaufwerk in der mittleren Preisklasse. Den Tonarm kenne ich nicht.


    Der Le Tallec Alpha plus ist ein nettes Laufwerk, man kann ihm sehr guten Klang entlocken. Hat jedoch einige Macken:

    a: die Motormontage ist etwas simpel geraten. Das führt dazu die die Motorvibrationen sich gerne aufs restliche Sub-Chassis übertragen und somit hörbar sind. Das läßt sich mit ein paar wenigen Eingriffen lösen.

    b: der Originalriemen ist Mist, man bekommt ihn aber ohnehin nicht mehr. Dieser war an der Nahtstelle geklebt, und somit an der Stelle relativ hart. Macht sich mit schlechtem Gleichlauf bemerkbar. So nach Augenmaß dürfte ein Rega-Riemen passen


    Fazit: an der Motormontage etwas rumbasteln, neuer Riemen (Rega) und dann gleich noch eine Motorsteuerung spendieren (Synchronmotor, Spannung weis ich nicht mehr) - und man hat ein tolles Laufwerk. Ohne diese Maßnahmen kann er dem Transrotor Iron nicht das Wasser reichen.


    Das Lager ist übrigens sehr gut. Wenn es vom Vorbesitzer entsprechend gepflegt wurde, dann ist und bleibt es unkaputtbar.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    also grundsätzlich habe ich die Filtercentrale so konzipiert, das durch den modularen Aufbau die verschieden Situationen aus vorliegenden Störungen, vorhandener Geräte und eigenem Anspruch, gelöst werden können. Insofern ist so ein Fall wie jetzt mit der Linn Akubarik durchaus willkommen, weil dadurch deutlich wird wie unterschiedlich schon allein die Auslegung der Gerätschaften ausfallen kann.

    .....

    am Verstärkungskonzept liegt es vermutlich nicht. Der Primare I22 reagiert in meinen Ohren mehr als deutlich auf das von mir verwendete Filter von Pithan Audio. Ich kann es, falls Interesse besteht, bei nächster Gelgenheit auch mal am Pioneer A50 checken.

    Deep Groove : Thomas, dein Fall unterstreicht eigentlich nur das, was über Schaltnetzteile allgemein bekannt ist: Filterung nach aussen ja, nach innen nein. Wenn mit den Pithan Audio ein weiterer Kanditat zur Auswahl steht, so ist das nur begrüßenswert.Nicht das mir am Ende noch unterstellt wird ich hätte was mit Auth :)

    In diesem Fall geht es jedoch um einen reinen DC-Filter, also keine Filterung von Störungen im Wechselspannungsbereich. Und da muss ich sagen das mir das Ergebnis Kopfzerbrechen bereitet. Keinen Unterschied hören - das lass ich mir ja noch gefallen, aber deutlich schlechter als ohne? Leider fehlen mir dazu einige technische Infos über die Akubarik um dafür eine Erklärung abzuliefern.

    Ich kann nur raten: wenn in der Akubarik bereits ein DC-Filter verbaut ist, dann ergibt sich durch die Reihenschaltung eine niedrigere Kapazität, und somit eine höhrere Resonanzfrequenz, was wiederum den Einsatz für die vorhandene Leistungsklasse einschränkt. Ist aber nur blanke Theorie.


    Er kann ja den Filter zu mir weitersenden und ich Teste das an meinen Crofts mit Ringkern? :)

    Auf solche Fragen habe ich gehofft. Je mehr Leute das mit ihren Geräten in unterschiedlichen Umgebungen testen, desto besser.


    Gruß


    Matej

    Hallo Jochen,

    starker Tobak!

    Erklärungen? Bin kein Spezialist für Schaltnetzteile, habe bis jetzt nur wenig probiert.


    Der Einwand von Uwe ist nachvollziehbar, ich hatte jedoch einen anderen Eindruck. Allerdings mit Netzteilen um die 20 Watt Leistung. Von daher - ?


    An den verwendeten Bauteilen gibt es nichts zu meckern. Bisher habe ich United Chemicon, TYP SMH und KMH, sowie EPCOS, TYP B41231 verwendet und im Einsatz. Bei dir sind die EPCOS verbaut, genauso wie auch an meinen Endstufen, allerdings klassische Bauweise, mit 350VA Ringkern pro Endstufe. Und der Filter davor ist genauso aufgebaut wie das Exemplar bei dir. Die Unterschiede waren mit und ohne Filter immer gleich - mit DC-Filter klang es besser, egal ob Epcos oder United Chemicon davor. Schliesse somit Optimierungsmöglichkeiten an der Stelle aus. Am max. Durchgangswiderstand von 0,05 Ohm kann es wohl kaum liegen


    Das Linn ein Netzteil baut was es in sich hat, und jedes China Netzteil locker stehen läßt - ich glaube darüber brauchen wir gar nicht zu zweifeln.


    Hat das ganze also auch was gutes. Würde sowas häufiger vorkommen, dann könnten wir uns den ganzen Kram sparen.


    Jedenfalls bin ich froh das wir das probiert haben.


    Trotzdem sollten noch einige Dinge ausprobiert werden. Du hast das Zeug jetzt da und hast alle Zeit der Welt. Denn eine Geschichte ist ja noch offen:


    Die verbauten Filterstufen in den Schaltnetzteilen dienen vornehmlich dem Zweck, das die Taktfrequenz nicht ins Netz zurück einstreut. Zumindest ist das vom Gesetzgeber so vorgeschrieben. Was von einem bereits versautem Netz in den Verbraucher einstreut kümmert meist wenig. Aber auch hier würde ich die Linn-Konzeption anders betrachten - vor allen Dingen nach diesem Ergebnis.


    Ich habe dir ja noch den Auth-Filter 516 (bis 16 Amp. belastbar) beiglegt. Nach Rücksprache mit dem Techniker von Auth kannst du diesen Filter für Schaltnetzteile bedenkenlos einsetzen. Ich empfehle daher diesen Filter auch zu testen, und zwar ohne DC-Filter. Und egal wie das ausgeht - zum Abschluss nochmal in Kombination - also den Auth-Filter vor dem DC-Filter und dann auf die Endstufen. Wie gesagt, du hast alle Zeit der Welt und hast das Zeugs jetzt da, kannst also die Gelegenheit jetzt nutzen.


    Sollte das alles zum gleichen Ergebnis führen, dann hat sich Linn 5 Sterne verdient. Kommt vor, aber leider viel zu selten.


    Jedenfalls bin ich neugierig geworden. Vielleicht finde ich ja doch noch einen Linn Händler hier vor Ort.


    Und froh bin ich trotzdem - nämlich das wir das probieren konnten.


    Gruß


    Matej

    Hallo Uwe,

    gut argumentier!

    Ich habe an meiner Anlage zwei Geräte mit Schaltnetzteil, eine Zeit lang hatte ich auch die Schaltnetzteile von Funk hier, zum testen mit meinem Phono-Preamp. Fand ich schon recht gut, nur leider nicht gut genug.

    In allen drei Fällen konnte ich eine Verbesserung ausmachen. Vielleicht wegen der Drossel am Eingang?

    Vielleicht ist keine Antwort, das fuchst mich auch. Und andere Erfahrungen würde ich schon noch gerne hören.


    Vorschlag von meiner Seite: wir testen das einfach mal.

    JoB : Hallo Jochen. Deine Lautsprecher wären ein prima Testkandidat. Ich schicke dir ein 2 kW DC-Filter zum Testen. Fertig und sicher verbaut in einem Gehäuse, mit zwei Ausgängen. Rein zum testen, damit du weist was dich erwartet. Und du teilst uns das Ergebnis mit. Was hälst du davon?

    Bei Interesse einfach eine PN an mich.

    Und wir wissen alle mehr...


    Gruß


    Matej

    Hallo Jochen,

    ich würde es auf jeden Fall mit Ferritkernen oder Klappferriten versuchen, für jeden Lautsprecher einen. Also zwei getrennte Ausgänge.


    Bevor du einen weiteren Filter davorsetzt würde ich mich mal bei Linn erkundigen was die dazu sagen. Schaltnetzteile haben anders dimensionierte Filter als Geräte mit klassichen Netzteilen, da könnte möglicherweise was gehen.


    Die Platine für den DC-Filter habe ich bereits fertig. Was fehlt sind das Gehäuse und die Verteilerplatine. Beim Gehäuse warte ich noch auf die endgültige Zeichnung. Wenn der Entwurf angenommen wird dauert es dann noch etwa 14 Tage bis ich die Gehäuse hier habe. Alles alles zusammen noch ca. 4 Wochen. Die Verteilerplatine werde ich in Kürze bestellen, dürfte dann in etwa 14 Tagen fertig sein.


    Der Rest kann von jedem einzeln bei Conrad oder RS Components bestellt werden. Die ausgesuchten Komponenten gehören dort allesamt zum Standardrepertoire.


    Gruß


    Matej

    Hallo Jochen,

    bei der Größe empfehle ich entweder:

    a) auf einen Trenntrafo zu verzichten und lediglich den DC-Filter einzusetzen. Für den DC-Filter in 2-kW Ausführung kein Problem. Ich betreibe so meine Endstufen.

    b) einen Trenntrafo pro LS mit min. 1 kW, passt jedoch nicht in das geplante Gehäuse.


    Dazu noch einige Besonderheiten:

    soweit ich weis, verwendet Linn für diese Box ein Schaltnetzteil, dazu auch eine digitale Frequenzweiche. Das Netzteil ist mit Sicherheit mit einem Filter versehen, weshalb eine weitere Filterung entfällt. DC-Filter tun auch einem Schaltnetzteil gut. Meine empfohlene Konfiguration: Zwei getrennte Abzweigungen zwischen DC-Filter und der EMI/Trenntrafo-Kombination für die LS, versehen mit einem Klappferrit. Hinter dem Trenntrafo dann der Rest der Gerätschaften. Passt alles in das geplante Gehäuse.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    bezüglich einer sinnvollen Filter-Konfiguration liegt noch so einiges im argen. Deshalb habe ich meinen ersten Entwurf nochmals überarbeitet.


    Dabei geht es mir darum die Filter-Bestückung am Ausgang mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Als erstes möchte ich nochmals darauf hinweisen das eine komplette Bestückung mit Filtern mit Vorsicht zu geniesen ist. Die Reihenschaltung von Filtern sollte grundsätzlich verhindert werden, womit ich auch die im Gerät selbst verbauten Filter mit einschliesse. Ich habe hier 4 Geräte von der "Stange", wovon zwei bereits mit einem Filter ausgestattet. Dies wären ein CD-Player und ein DA-Wandler, beide neueren Baujahres. Dagegen stehen die Endstufen aus den 70ern und ein CD-Player aus den 90ern ohne Filter. Ich bin mir ziemlich sicher das bei jedem daheinm eine ähnliche Konstellation vorliegt - ob jetzt 50/50, 30/70 oder 70/30 ist eigentlich egal. Jedenfalls sollten die vorhandenen Geräte dahingehend geprüft werden und für die Versorgung derselbigen eben kein Filter vor dem betreffendem Ausgang verbaut werden.


    Für die Filter selbst habe ich dem EMI 306 noch zwei Alternativen zur Seite gestellt. Einerseits preiswerter, andereseits in vielen Fällen sogar sinnvoller. Der EMI 306 kann für Verbraucher bis 6 Amp. eingestzt werden, was für die meisten Vorverstärker, Phono-Vorstufen, DA-Wandler und Plattenspieler wenig sinnvoll erscheint, da diese in der Regel nicht mehr wie 30 Watt verbrauchen, also ca. 0,15 Amp. Die meisten dieser Verbraucher liegen sogar deutlich drunter, eher bei 10-20 Watt. Zwar schreibt Thel-Audio zum EMI 306, das er selbst bei geringer Leistung noch wirksam ist. Aber an die Filterleistung spezieller Filter bis 3 oder gar nur 1 Amp. reicht der dann nun doch nicht heran. Dies hat ein Test mit einem externem Filter von Auth deutlich gezeigt. Um zu verhindern das die Störungen eines Gerätes in den Sekundär-Kreis des Trenntrafos gelangen, und damit die Versorgungsspannung versauen, reichen Klappferrite wie man sie bei Conrad beziehen kann, locker aus.

    Hier die Links zu den von mir empfohlenen Rovbourgh Filtern:

    Mehrstufige High-Performance (Serie 80) - https://www.dem-uk.com/roxburg…performance_filter_res80/

    Mehrstufige Very High-Performance (Serie 90) - https://www.dem-uk.com/roxburg…performance_filter_res90/

    Dort finden sich auch die Dämpfungskurven zu den einzelnen Filtern.


    Dagegen scheint mir der Einsatz eines Filters VOR dem Trenntrafo eher als sinnvoll. Hier dürfte der EMI-306 seinen festen Platz haben, aber auch da hat Roxbourgh was zu bieten. Weil dies zusätzlich Platz in Anspruch nimmt, musste ich den DC-Filter nach hinten versetzen (EMC-Filter wird zwischen dem DC-Filter und dem Trenntrafo verbaut). Dafür musste ich einen Ausgang opfern - es sind jetzt somit nur noch 5. Ich hoffe das reicht - mein Filter daheim hat 3 Ausgänge.


    Hier die Zeichnung zu der neuen Variante. An der Gehäusegröße würde ich nichts ändern - 440 x 80 x 290. Weiter in die Tiefe zu gehen - z. B. 350mm - könnte schon Platzprobleme bereiten, weil ja die Kabel (bzw. die betreffenden Stecker) noch weiteren Platz beanspruchen.

    Netzfilter_Gehaeuse_alt_02.pdf


    Ich hoffe die Reduzierung von 6 auf 5 Steckplätze bereitet keine allzugroßen Probleme.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    hallo David,

    wenn ich mir die vorgeschlagenen Player so anschaue, dann kann ich sagen das du bedenkenlos zu jedem der hier genannten Empfehlungen greifen kannst. Egal ob Transrotor, Linn, Clearaudio, Feickert, Nottingham und die vielen anderen, aus jedem kannst du einen exellenten Klang herausholen (auch aus dem Project!). Du kannst also ganz nach eigenem Gutdünken auswählen - Optik, Handling, Produktphilosophie (wie etwa bei Linn oder Rega), Service, Folgekosten f. Ausbau- und Ersatzteile - nimm das womit du dich am besten fühlst, bzw. das, womit du glaubst das du damit am besten klarkommst.


    Die "Probleme" fangen dann an bei der Auswahl des Tonabnehmers und dessen exakter Einstellung. Ist aber ein "schönes" Problem...:)


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    "schnell" ist einerseits relativ, also subjektiv, und andererseits ein physikalischer Begriff. Ich persöhnlich halte mich an letzteres.


    Somit bedeutet "schnell" eine hohe Geschwindigkeit, was wiederum eine hohe Auflösung nach sich zieht. Eine hohe Auflösung allein vermittelt einem aber noch nicht das Gefühl von Schnelligkeit - womit wir bei der subjektiven Wahrnehmung wären.


    Bezüglich der Schnelligkeit waren früher die MC Systeme den MM Systemen Prinzipbedingt überlegen, das hat sich mittlerweile aber geändert, bzw. weitestgehend angeglichen.

    Beim MM wird ein Magnet bewegt, die Spule selbst ist fest montiert. Problem dabei - der Magnet muss eine gewisse Größe aufweisen um die Spule überhaupt richtig zu "fluten", also eine gewisse Spannung zu induzieren. Das ergibt automatisch eine gewisse Trägheit. Vorteil - eine höhere Ausgangsspannung.

    Bei MC dagegen sitzt der Magnet fest, die Spule bewegt sich. Das ergibt gleich zwei Vorteile: Der Magnet kann beliebig groß ausfallen, die Spule wird somit eher ideal "geflutet", somit kann auch eine breitbandigere Spannung erzeugt werden. Und die Spule kann fast beliebig klein ausfallen, was die Masse klein ausfallen läßt, und somit den Beschleunigungswert ansteigen läßt. Der Nachteil der damit verbundenen geringen Ausgangsspannung läßt sich mit guten Vorverstärkern kompensieren.

    Ist aber alles blanke Theorie, weil die übertragene Bandbreite auch gleichmäßig davon profitieren sollte - und genau darin liegt die Kunst des Tonabnehmersbaus - die weiteren Parameter wie Aufhängung, Dämpfung und Steiffigkeit so auszulegen, das alles so zusammenpasst, das sich ein harmonisches Klangbild ergibt.


    Schnelligkeit subjektiv wahrgenommen, kann auch bedeuten das bestimmte Parameter überhöht sind, und somit einige Eigenschaften besonders stark auffallen. Das geht aber eher selten mit einem harmonischen Klangbild einher, weshalb mir dieser Begriff immer etwas suspekt ist. Das gilt für mich auch im Zusammenhang mit Verstärkern und Lautsprechern (besonders mit Hochtönern!). Sind alle Parameter ideal aufeinander abgestimmt, bei Ausschöpfung aller technischen Möglichkeiten, dann denkt man nicht mehr Schnelligkeit, Auflösung, Druck im Bass oder sonstwas in der Richtung, dann erfreut man sich nur noch am Kontrabass, Saxophon, Gitarre oder der Stimme.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    nun gut, habe jetzt mal genauer hingesehen, bin da zuerst wohl etwas zu schnell drüber geflogen.


    "PowerCon" contra "PowerCon True":

    - Einbaumaße: "PowerCon in", "PowerCon out" und "PowerCon True in" haben identische Einbaumaße, nämlich 23,8/24/19. Dagegen hat "PowerCon True out" ein Einbaumaß von 28,7/24,4/24,4. Bezüglich den Ausgangsbuchsen ist ein 1:1 Tausch somit nicht möglich. Die Unterschiede sind zu klein um beide Möglichkeiten anzubieten. Also entweder oder.

    - Einsatzzweck: was technisch zunächst mal als interessant erscheint, erweist sich als wichtig für prof. Beleuchtungsanlagen. Sehe ich ein - aber brauchen wir das? Brauchen das Profis im Studio für ihr Audio-Equipment? Oder ist das nur ein "Spleen" weil es was neues, "besseres" ist?

    - PowerCon out = 3,57€, PowerCon True1 out = 8,25 €.

    - AC-Eingang, also C14 Kaltgerätebuchse gegen PowerCon (True1). Einerseits kein Problem, andererseits erhöht das den Aufwand bezüglich der Verdrahtung, weil zusätzlich noch ein Sicherungshalter und ein Ein/Ausschalter benötigt werden.


    Mein Ziel war es eine universelle Lösung anzubieten, welche aber recht unkompliziert bezüglich des zusammenbaus ausfallen sollte. Je komplizierter, desto höher die Wahrscheinlichkeit das jemand einen Fehler macht, was wiederum die Sicherheit beeinträchtigt. Und gerade in Punkto Sicherheit bin ich ja von Uwe Mettmann hier durchs Dorf gejagt worden, wofür ich ihm aber sehr dankbar bin ;).


    Machbar ist alles. Die Idee, PowerCon einzusetzen, kam von einem Profi. Deshalb liegt es an denen hier für Klarheit zu sorgen und pro und contra Argumente für oder gegen Powercon oder Powercon True1 zu liefern. Den normalen HiFi-Anwender möchte ich damit ehrlich gesagt verschonen, nicht das am Ende der Eindruck entsteht das man ein gutes Netzfilter nur mit PowerCon(True1) hinbekommt. Das möchte ich auf jeden Fall vermeiden.


    Aber mir sind noch andere Baustellen aufgefallen. Dazu später mehr.


    Gruß


    Matej

    Hallo Lukas,

    den 9cc evo habe ich zur Zeit drauf, und was der Arm kann ist schon sehr gut. Ein passendes System dazu und man kommt aus dem Staunen nicht heraus.


    Der S-Tonarm interessiert mich weil der eine völlig andere Konstruktion aufweist und wegen des wechselbaren Headshells flexibler einsetzbar ist. Deshalb meine Frage.


    Na, jedenfalls hast du eine sehr schlüssige Kombi da stehen.



    Gruß


    Matej

    Hallo Frank,

    die Einbaumaße sind bei beiden gleich, aber PowerCon True ist als Eingang, und einfacher PowerCon ist Ausgang. Also wäre der True somit als Ersatz für die C14 Buchse gedacht. Wenn da noch mehere nachfragen kann man das integrieren.


    Ich habe mich für die C14 Lösung entschieden, weil da Ein/Ausschalter und die Sicherung mit integriert sind. Das ergibt einen einfacheren Aufbau und weniger Verdrahtungssalat. Zumindest für die Sicherung fehlt mir da der Platz, bzw. es wird sehr eng. Also ich hätte da jetzt ein Problem mit, zumal PowerCon True ja wohl eher für die Bühne gedacht ist (Verriegelbar!). Und für die Bühne ist ein 600VA Trafo ja viel zu klein.


    Mal schauen was der Rest dazu sagt.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    hallo Luk 95,

    die Sache ist ja mittlerweile durch, mit einem sehr guten Tonabnehmer zum Abschluss. Meinen Glückwunsch:thumbup:


    Was mich noch interessiert, aus deinen Beiträgen habe ich dazu nichts herauslesen können (oder ich habs übersehen): du hast doch den S-Tonarm drauf, und nicht den 9cc evo?


    Frage deshalb, weil ich den S-Tonarm in Zukunft mal testen möchte.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    ENDLICH - es geht weiter. Das Gehäuse habe ich meinem Zeichner in Auftrag gegeben, den ersten Entwurf habe ich bereits. Es funktioniert soweit alles, ich denke das damit 95% aller Wünsche erfüllt werden.


    Als erstes gibt es eine Skizze mit allen verbaubaren Elementen mit den dazugehörigen Preisen und Bezugsquellen, beides im PDF-Format. Sollten hier noch Vorschläge zu Änderungen ankommen, so können diese selbstverständlich noch eingebaut werden. Hier sollten wir uns ein Zeitfenster setzen, sonst sitzen wir noch in 3 Jahren an der Geschichte.


    Zuerst mal einige Anmerkungen zu den einzelnen Elementen und Bauteilen:

    - aus Platzgründen und aus Gründen einer übersichtlichen und einfachen Verkabelung habe ich eine C14 Buchse mit Schalter und Sicherung vorgesehen

    - um richtige Polung des Einganges sicher zu stellen standen hier ja mehrere Lösungen im Raum. Die Nummer mit dem Fi-Schutzschalter habe ich ausprobiert und wieder verworfen. Aus dem Grund, weil diese Schaltung recht empfindlich auf eine nicht 100%ige der Norm entsprechenden Hausinstallation reagiert. Bei mir hat es funktioniert, in Häusern mit einer Solaranlage gab es Probleme. Auch in vielen Altbauten dürfte es ähnlich zugehen, von Installationen auf dem Land, in verschiedenen Bundesländern, anderen Ländern wie Österreich oder der Schweiz. Vorschriften sind eine Sache - die Praxis leider eine ganz andere. So bin ich bei der Nummer mit den Lämpchen geblieben - oder alternativ die PCE Verkabelung. Die Löcher im Gehäuse können bei Nichtgebrauch mit Blindstopfen versehen werden.

    - zusätzlich zum DC-Filter biete ich noch eine Verteilerplatine zwecks einfacher Verkabelung an. Mit 6 Ausgängen und integrierten Sicherungshaltern

    - hier habe ich neben der Montage des allseits beliebten EMI 306 von Thel-Audio noch die Montage von Filtern von Roxbourgh vorgesehen, in 3 A oder 1 A Ausführung. Diese sind bei RS-Components erhältlich, sind deutlich preiswerter und nach meinem Dafürhalten sind diese noch die besten Standardfilter für den Einsatz in Audio-Geräten. Jeder Ausgang kann mit einem beliebigen Filter versehen - oder auch direkt verkabelt werden. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, das nicht 2 Filter in Reihe geschaltet werden. Diese Warnung/Empfehlung gibt auch Thel Audio aus, und ich selbst konnte die negative Auswirkung bei zwei in Reihe geschalteten Filtern nachmessen. Im Zweifelsfalle kann man auf ein Filter verzichten und Klappferrite einsetzen. Diese gibt es bei Conrad zu Preisen zwischen 0,50 € bis 1,20 €.

    - Ausgangsseitig ist die Integration der Powercon Buchsen von Neutrick gelungen. Es können somit sowohl Schuko-Dosen als auch Powercon-Buchsen eingesetzt werden. Bei Einsatz von Schukodosen können die Powercon-Ausschnitte einfach mit einem Seitenschneider raus geknipst werden (siehe Foto vom 3-D Model)


    NETZFILTER_1.JPG


    Netzfilter_Gehaeuse_02.pdf

    Stueckliste_Netzfilter.pdf


    Für die Front ist bis jetzt noch nichts vorgesehen. Absichtlich, um unnötige Komplikationen und Sonderwünsche abzuwenden. Bis hierher ist es ein ganz gewöhnliches Gehäuse, Materialstärke 1,5 mm, U-förmig gebogenem Deckel (mit Lüftungsausschnitten) und U-förmigen Boden. Beides Pulverbeschichtet in schwarz/Feinstruktur. Rückseite ist beschriftet. Meine Idee zur Front: eine zusätzliche Frontplatte in 6mm Alu, gebürstet, schwarz eloxiert, und einer Laserbeschriftung. Wer sich eine Frontplatte selber machen kann oder will - kein Problem, bestellt er das Gehäuse eben ohne. Auch eine Acrylfront in schwarz/10mm wäre möglich. Halterungen dafür kann ich machen lassen.


    Mit den Füßen habe ich auch noch keine Lösung. Sinnvoll wären selbstklebende Sorbothan-Füße. Gibt es bei ebay "dang-good-stuff". Ich bekomme hier auch sehr günstig Sylomer. Kann die passende Größe beschaffen, ausstanzen und günstig anbieten.


    Das ist jetzt mal ein Anfang...


    Gruß


    Matej

    Mir ist es mittlerweile einfach nicht mehr so wichtig. Musik höre ich weiter hin. Zurzeit eher Progressive und Technical Death Metal. Aber die schwarzen Scheiben? Ich gehe lieber Biken und mache Sport, trinke einen leckeren Wein oder mach sonst was. Bin seither 2x umgezogen. Nochmal ziehe ich das Zeug nicht um... ;)


    Vieles von der Musik benötige ich auch nicht mehr in irgendeiner Form. Höre ich nicht mehr. Der Rest? Nicht so wichtig.

    Hallo Rene,

    kein Beinbruch, ging mir mal genauso. Die Welt hat viel zu bieten, warum soll man nicht soviel wie möglich mitnehmen.


    Ich habe eine Auszeit von 15 Jahren hinter mir, und ich habe nicht das Gefühl was falsch gemacht zu haben. Die Zeit war sehr aufregend - vor allem das Biken und der Rotwein ;)!


    Doch der Virus schlief nur, und irgendwann ist er wieder aufgewacht...:). Ein Mittel was den endgültig erledigt kenne ich auch nicht....


    Gruß


    Matej