Posts by hoerohr

    Hallo zusammen,

    ich möchte an dieser Stelle nochmals auf die Firma TGE verweisen. Ich kenne die Jungs sehr gut, habe direkt mitbekommen wie sie groß geworden sind. Sind sehr fair, nehmen jeden Kunden und jedes Problem ernst. Wenn die als autorisierte Fachwerkstatt für einen Verstärker dieser Größenordnung genannt werden, dann spricht das für sie und deren Ehrgeiz.

    Hier nochmals der Kontakt zu den Jungs:

    https://www.tge-essen.de/impressum.html


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    ich nehme an, das die verwendeten Elkos 105 Grad Typen sein dürften. Diese halten in der Regel 3x solange als die 85 Grad Typen.


    Zum Vergleich: ich verwende gerne die Elkos von United Chemicon, Typ SMH. Sind leider nur 85 Grad Typen. Dummerweise habe ich die Angewohnt die Endstufen durchgehend eingeschaltet zu lassen. Lebensdauer, bei einer Innentemperatur von max. 45 Grad - ca. 6 Jahre, dann klingen die Endstufen schon recht dünn.

    Rechnet man jetzt hoch, wenn ich die Endstufen wirklich nur bei Bedarf einschalte, meinetwegen 2 Stunden früher und diese auch übers Wochenende anlasse, dann dürfte sich die Lebensdauer in etwa verdreifachen, wären also schon 18 Jahre.

    Und rechne ich jetzt nochmals hoch auf 105 Grad Typen, dann liege ich bei ca. 50 Jahren - vorausgesetzt es liegen die gleichen Temperatur-Bedingungen vor. Es hängt also davon ab wie welche Temperatur-Bedingungen vorliegen. Liegt die durchschnittliche Temperatur nur 20 Grad höher, dann halbiert sich dieser Wert - also etwa 25 Jahre.


    Wohlgemerkt - ich rede hier von einem Zustand, wo die Verschlechterung so deutlich wird, das der Gewöhnungseffekt pulverisiert wird. Somit sehe ich die 15 Jahre von Nelson als durchaus realistisch an.


    Wer also allergrößten Wert auf 100% legt, kann die natürlich schon nach 10 Jahren wechseln. Wenn man damit zufrieden ist, dann wechselt man dann, wenn man meint "da fehlt doch was?" Das können dann auch schon mal 20 Jahre werden.


    Ich bin jetzt dabei mir anzugewöhnen die Endstufe abends immer auszuschalten. Habe mir nämlich diesmal Mundorfs zugelegt, und die sind mir einfach zu teuer um die einfach so laufen zu lassen...:)


    Gruß


    Matej

    Hallo Lothar,

    kannst alles bei mir bekommen - Lautsprechergehäuse in allen Varianten, Gerätegehäuse in Alu, gefräst, Blechgehäuse (Laserschnitt, Biegen, Pulverbeschichtung), natürlich alles beschriftet - Laser oder Siebdruck.


    Gute Pläne/Zeichnungen sind erwünscht. Kann ich aber auch selbst erstellen.


    Gruß


    Matej

    Hallo Thomas,

    der Onkyo P-3090 ist ziemlich komplex und garantiert nichts für Anfänger mit einem Oszi für unter 40,- €. Selbst erfahrene Elektroniker zerbrechen sich daran den Kopf, während jemand der speziell mit sowas schon mehrfach zu tun hatte, sowas innerhalb von 10 Minuten lokalisiert.


    Die Reparatur bei TGE wird preiswerter ausfallen als du dir vorstellen kannst. Du vertrödelst Zeit und Geld und richtest auf der Platine womöglich noch Schaden an.


    Tu es nicht...


    Meine Meinung...


    Gruß


    Matej

    ...... Es war wirklich unglaublich wie die Teile Musik machten! Du wirst lachen, ich hatte die ganze Nacht an diese Geräte gedacht und mich gefragt wieso der Unterschied so groß war. Ich konnte zum ersten mal wegen Hifi nicht einschlafen...kein Witz! Allerdings ist der Preis auch entsprechend!

    .....

    Hallo Ody,

    ok, ich bin also nicht allein. Wobei ich denke das es gut war das ich bei oben genannter Sitzung nicht dabei war - ist ja so schon schlimm genug. In meinem Fall war es ein viel zu kleines Zimmer, die negativen Effekte musste ich mir "wegdenken", es war also nicht "pure".


    Werde etwas Zeit vergehen lassen, dann werde ich mich beim hiesigem Studio mal anmelden. Gehe davon aus das die dort noch etwas besser rüberkommt. Wird eine harte Droge .... 8)


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    ja, der Onkyo P-3090 ist ein feines Gerät, allerdings mit dem Alter auch etwas zickig. Kein Wunder bei der Elektronik (Stichwort: Servoregelung) und der Wärmeentwicklung.


    Wenn alles andere soweit funktioniert und auch bestens klingt, besteht ja noch Hoffnung. Ein guter Service-Techniker findet den Fehler und richtet auch alles wie es sein soll. Falls du bei deinem Techniker Zweifel hast, so wende dich an TGE in Essen. Die kennen das Gerät in- und auswendig, reparieren auch feinste HighEnd-Geräte. Für die lege ich die Hand ins Feuer.


    https://www.tge-essen.de/


    Gruß


    Matej


    PS: es lohnt sich da noch was zu investieren

    Hallo zusammen,

    da kommen ja so einige Erfahrungen und Infos zusammen. Danke an alle Beteiligten.

    Lothmann : Danke für die Blumen, aber was bleibt einem auch anders übrig. Das war einfach zu gewaltig.

    shakti : Jürgen, habe ehrlich gesagt erwartet das du was dazu sagen kannst. Das es gleich eine solche story wird hätte ich aber nicht erwartet.

    movingmagnet , Mario F. : ok, das Teil ist also eine Mimose - oder sagt man dazu Diva? Das trübt zwar nicht den Klangeindruck, aber wenn man sein Portemonnaie aufmacht kommt in der Regel blitzartig der Verstand zurück, so ergeht es mir meistens. Dann kommen die Zweifel bezüglich der Erwärmung - kann mich noch gut an den Kunden erinnern, welcher seine D-250 nur in Unterwäsche hören konnte. Eine entsprechende Behausung gehört da schon zu. Habe ja erwähnt das der Raum dort viel zu klein war - aber zu warm war es jetzt nicht.


    In erster Linie hat es mich gefreut mal wieder eine ordentliche Vorführung erlebt zu haben, das da jemand steht dem das Erlebnis für den Musikliebhaber wichtig ist.


    Hoffe mal das der Dejan Nikic die Probleme in den Griff bekommt. Mir kommen einige "genial" klingende Gerätschaften in den Sinn, welche komischerweise ähnliche Probleme hatten. Nicht nur Röhren, auch Transistorgeräte scheinen ab einer gewissen Höhe Probleme zu haben


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    gestern war so ein Tag, welcher sich wohl für ewig bei mir einbrennen wird. In Ljubljana läuft diese Tage eine kleine HiFi-Messe, und ausgehend davon das es nicht viel anders würde als die Jahre zuvor - den allwissenden Kuzma ertragen, die Vorführungen mitleidig belächeln und sich über die kleinsten positiven Anzeichen erfreuen, sich ärgern über ahnungslose Anbieter - was sollte da also großartig passieren? Mit einigen Freunden aus Maribor und Graz verabredet zum Smalltalk, das war der eigentliche Grund meines Besuchs.


    Jedoch war gleich zu Anfang einiges anders als die Jahre zuvor. Anderes Hotel, mehr Aussteller, darunter einige die mich doch neugierig machten. Im Hotel angekommen die nächste Überraschung - zwei eigene Etagen, 13 und 15, das erinnerte mich irgendwie an die erste Highend-Messe in Frankfurt. Meine Neugierde wuchs. Oben angefangen - also 15. Etage - kam schon die erste Überraschung. Ein hiesiger Händler und Importeur in einem akustisch sehr passablem Raum, und eine überraschend gute Vorführung. Digital, gesteuert über sein Smartphone, es lief eine Nait Mu-so QB 2, ein großer Raum, und es klang schon verdammt gut. Eine Stereo-Box - was haben wir früher über diesen Begriff gelacht. Da war nichts zu lachen, sondern zum freuen, das war gut! Besser als jede Vorführung auf der High-End in München die ich bisher gehört habe.


    Dann ging es weiter. Nachdem die 15. Etage abgearbeitet war - der Rest soll jetzt nicht das Thema sein - ging es hinunter in die 13. Etage. Ist 13 wirklich eine Unglückszahl? Ich glaube ja nicht daran...


    An irgendeiner Tür stand eine Schild für B&W. Ich kenne B&W sehr gut, habe die alten 801er noch gut in Erinnerung, erwachsene Lautsprecher die einfach erwachsene Verstärker benötigen, sonst ist Essig. Neugierig darauf wie der hiesige Vertrieb diese Herausforderung meistern würde, mit Rotel-Verstärkern?, betrat ich den Raum. Und da stand sie nun, die 800 D3, die Box an der sich die Geister scheiden. Klang wunderbar, aber Raum viel zu klein, das störte etwas. Aber es klang gut, und nicht nur das, die klang sogar so gut, das ich mich gleich hingesetzt habe. Mensch, das war wirklich was! Ich merkte wie sich meine Anspannung löste, es wurde immer besser, alle Atribute, alle Disziplinen die ich ansonsten so abarbeite - alles in einer unglaublichen Selbstverständlichkeit, von ganz oben bis ganz unten, alle Ecken, alle Ritzen ausgeleuchtet, aufgelöst - und doch homogen, und das so das mir mehr und mehr die Spucke wegblieb. Da muss wirklich eine Super-Endstufe dran sein. Doch was war das? Zwei "kleine" Röhrenendstufen, Mono-Blöcke, mit je einer Bottle Rum im Zentrum, träume ich oder bin ich schon high? So eine Röhre habe ich noch nicht gesehen, was es nicht alles gibt. Der Vorführende legt dann Luis Armstrong auf - Armstrong & Ellington, The great Reunion, I don't mean a thing - da habe ich alle viere von mir gestreckt. Was für Musik, so echt, so livehaftig - Wahnsinn. Wollte dann etwas zum Verstärker wissen. NAT, eine Firma aus Kragujevac, Serbien. Von der serbischen Hifi-Scene habe ich bisher nur Fotos gesehen, sah alles vielversprechend aus, aber sowas? Das hätte ich jetzt nicht erwartet.


    Zuhause angekommen habe ich mich erst mal den Rechner gehängt, wollte wissen was das für eine Firma ist, was die sonst noch so machen. Bin dabei auf einen Test von Audio aus dem Jahr 2014 (lebe ich wirklich hinter dem Mond?) gestoßen, den ich sofort und ohne zu zögern unterschreiben würde. Aber was ist schon ein geschriebener Test, wenn man selbst meint man hätte Ahnung?


    Wollte dann etwas entspannen und habe mich vor meine Anlage gesetzt. Da ist da noch ein Dachbodenfund von ca. 50 LP's den es noch zu durchforsten gilt. Habe die ersten Schätzchen bereits waschen lassen, bekomme ich aber erst am Dienstag wieder. Was war da los, sind die Platten so banal, oder meine ist es meine Anlage? Nach der dritten Platte habe ich den Fernseher eingeschaltet, Frust kam auf. Und Freude, das in unseren Breitengraden so etwas entstehen kann. Da geht ja doch noch was, aus ist mit Hifi-Diaspora. Sowas, in der Intensität habe ich zuletzt (und zuerst) 1978 erlebt.


    Kennt hier jemand die Marke NAT und hat die auch schon gehört? Ist jemand bereit sein Leid (oder auch Freud, ganz wie man es nimmt) mit mir zu teilen? Mit 60 meint man ja ein alter Hase zu sein den nichts mehr schocken kann, eigentlich ein sch... Gefühl. Jetzt nimmt das HiFi-Leben wieder Fahrt auf, wie einst mit 19.


    Übrigens, die Vorführung der NAT/B&W-Kombi lief analog ab, keine CD, keine NAS-Server. Nur Plattenspieler und jede Menge guter LP's.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    ich habe am Anfang den Rega Dreher als fertige Lösung bezeichnet, den Goldnote als vielversprechende Alternative für neugierige Zeitgenossen. Der Vollständigkeit halber möchte ich aber noch einige Details zum Rega nachschieben.


    Ich hatte den RP 8 hier - den "kleinen" Bruder des RP10 - und konnte den auf Herz und Nieren prüfen. Wie gesagt, zunächst mal perfekt, aber doch mit gewissen Nachteilen. Die Rega-typische Koax-Verkabelung passte nicht, da ein Phono-Vorverstärker mit symmetrischem Eingang angesagt war.


    Also Tonarm zerlegt, dabei festgestellt das Einstellung des Lagers noch zu wünschen übrig lies und die Tonarm-Innenverkabelung ebenfalls. Da der Tonarm schon mal offen war, habe ich ich gleichzeitig noch feine Silberlitzen durchgezogen, symmetrische Kabel am Ausgang angelötet und anschließend die Lager fein eingestellt. Da ich die fehlende Höheneinstellung ebenfalls als ein Muss ansehe, wurde noch gleich eine neue Basis gedreht, mit welcher die Tonarmhöhenjustage realisiert wurde.


    Da dem Dreher ein DL103 spendiert werden sollte - mit neuem Bronze-Gehäuse - wurde noch ein neues Gegengewicht fällig. Es wurde also eins aus Messing gedreht, schwer genug das DL-103 aus zu balancieren.


    So ausgestattet lieferte der Dreher eine fantastische Performance ab, daran gemessen ist es ein einmaliges Understatement-Laufwerk. Aber natürlich ist das nicht jedermanns Sache, deshalb habe ich den Gold Note in dieser Auswahl auf den 1. Platz gehievt - ein Dreher mit viel Potenzial ohne diesem Rega-Typischen Nachteil des Koax-Kabels, welches aus meiner Sicht limitierend wirkt, ebenso wie die fehlende Höhenjustage.


    Das Dreher im Originalzustand vom Feickert zurechtgewiesen wird glaube ich gerne. Auch ein schönes Laufwerk - wie noch einige andere auch - aber der Thread-Ersteller hatte es nicht auf dem Schirm. Habe mich nur zu den angefragten Teilen geäussert.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    in der Regel halte ich mich in solchen Fragen zurück, es gibt einfach eine ganze Menge an empfehlenswerten Geräten, jeder hat da was zu empfehlen. Da kommen auch so eine ganze Menge an Infos zusammen.


    Zu diesem Fall möchte ich aber doch was beitragen. Music Hall arbeitet eng mit Project zusammen, lässt sogar die Laufwerke dort fertigen. Und Project arbeitet eng mit Ortofon zusammen - wohl deshalb auch das 2M Bronze am mmf7.3. Und da Project auch eigene Phono-Preamps anbietet, dürfte klar sein das die ihre Geräte zuallererst mit Ortofon Systemen testen, sogar diese in Richtung Ortofon optimieren.


    Es würde sich somit geradezu anbieten zu diesem Laufwerk, mit dem System auch einen Project Phono-Preamp zu wählen, auch wenn der Graham das eigentliche Preis/Leistungs-Wunder ist. Doch Music Hall + Ortofon + Project Phono-Preamp wird immer eine runde Angelegenheit abgeben.


    Gruß


    Matej

    Ich habe es am 9 gr Tonarm, Project 9cc evo, betrieben. Ist gerade so an der Grenze.


    Berechnet man den die Nachgiebigkeit mit Faktor 1,5, so ergibt sich ein Wert von 27. Da es nicht so besonders gut rüber kam, habe ich ein Nussbaum-Plättchen dazwischen montiert. Und da ging das System in allen Bereichen auf.


    Mit einer Testschallplatte ereignete sich das Resonanz-Aufschaukeln bei etwa 7,5 Hz. War aber recht kontrolliert, das System flog nicht aus der Spur.. Etwas sehr niedrig wie mir scheint, aber ich habe an dieser Allgemeinformel - Resonzfrequenz idesl zwischen 8,5 und 9,5 Hz - auch so langsam meine Zweifel.


    Dann habe ich dazu noch diesen Artikel gefunden - http://korfaudio.com/blog32

    Die aufgerufene Seite ist Part 1 des Themas, gleich danach folgt noch Part 2.


    Man sieht, das die alten Formeln nur noch recht grob anwendbar sind. Neue Materialien eröffnen neue Möglichkeiten. Jedenfalls denke ich das das OC9/III noch 2-3 gr mehr vertragen könnte.


    Gruß


    Matej

    Der Faktor 1,75 kommt schon hin. Nur der Operand ist falsch. Statt "geteilt durch 1,75" müsste es "mal 1,75" heißen.

    Hatte neulich ein AT-OC9/III hier. Rein rechnerisch sollte sich eine Resonanzfrequenz von etwa 7,5 Hz ergeben (mit "mal 1,75" gerechnet) - eine Überprüfung mit einer Testplatte zeigte das ich damit richtig lag.


    Habe mich über die oben aufgeführte Formel von AT auch gewundert.


    Gruß


    Matej

    Hallo Georg,

    alles tolle Plattenspieler.

    Rega - eine in sich geschlossene Geschichte, als Laufwerk/Tonarm-Kombination eine Wucht. Klanglich auf allerhöchstem Niveau, Laufwerkabstimmung bezüglich Empfindlichkeit auf äußere Resonanzen hervorragend.

    Clearaudio - allerfeinste Technik, sehr gutes Laufwerk, sehr guter Tonarm. Jedoch würden sich bezüglich Tonarm bei mir die Geister scheiden - einerseits ein technisch sehr hochwertiger Tonarm, andererseits steht mir gerade das zu sehr im Vordergrund. Wäre mir zuviel Ablenkung vom Musikhören (Achtung subjektiv)

    Gold Note - ich mag italienische Produkte, ich mag Gold Note und ich mag Nussbaum. Bin nämlich gerade auf dem Trip Nussbaum als Werkstoff für Plattenspieler zu entdecken. Bis jetzt ist es eine Basisplatte für die Tonarmhalterung, und das Resultat ist einfach umwerfend (im Vergleich zu MDF und anderen Holzsorten). Aber auch hier - mein subjektives Empfinden.


    In allen drei Fällen tät ich den Tonabnehmer außen vor lassen, und mir diesen separat aussuchen. Das Rega System ist toll, das Clearaudio auch - ob die dich zufriedenstellen können (bei dem Preis sollte man sowas schon verlangen) sei mal dahingestellt.


    Gruß


    Matej


    PS: ich sehe ich bin nicht der einzige dem Gold Note gefällt. Der Vorschlag mit dem Tonarm B-7 würde mir auch zusagen

    ..... es ist doch einfach mal schön zu sehen, daß sich da überhaupt etwas tut.

    So weiß man, daß so manche Tuningmaßnahmen tatsächlich sinnvoll sein könnten.

    L.G.

    Detlef

    Exakt so ist es!

    Zwei Beispiele: Denon DL103 mit Alu-Kappe (Messung im Bereich über 10 kHz!) oder das Original Headshell vom SME 3009, welches zwar nicht mit Spitzenmodellen mithalten kann, aber doch sehr brauchbar ist (sofern das Gewicht passt). Da findet jeder was.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    freut mich das hier einige darauf anspringen :)


    Bin gestern Abend durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Habe meinen alten Fundus sortiert, und dabei zwei Headshells gefunden und mal gegoogelt. Und der hat doch glatt mein Nagaoka-Headshell als auch mein Ortofon-Headshell (in Holz) getestet. Leider finde ich die Messergebnisse vom Ortofon nicht. Muss den also mal anschreiben, da scheint so einiges (noch) nicht zu funktionieren. Aber die Messungen sind absolut gründlich gemacht und schön analysiert.


    Ist aber klar, das endgültige Aussagen wie es denn nun klingt, nicht direkt machbar sind. Bestenfalls bei Ausreißern um die 400 Hz herum. Man kann aber schön erkennen wie unterschiedliche Bauprinzipien beim Tonarm zu eigenen, charakteristischen Resonanzspektren führen. Aber schreibt ja auch im Test vom GrooveMaster II Tonarm das sich die klanglichen Eindrücke und Messergebnisse widersprechen.


    http://korfaudio.com/blog60


    Ach ist das ein schönes Thema, ich könnte noch stundenlang weiterquasseln....:saint:


    Gruß


    Matej

    Hallo Carsten,

    wenn du im Besitz eines einfachen Multimeters bist, kannst du das ganz einfach selbst ermitteln.


    Gerät ausschalten, auf MM Stellung belassen, und eine der beiden Eingangsbuchsen (links oder rechts sollten identisch ausfallen) ausmessen. Jetzt sollten dir etwa 47.000 Ohm angezeigt werden. Dann auf den Schalter auf Stellung MC umlegen und an den MC-Buchsen messen.


    Sollte die Eingangsimpedanz für dein System zu hoch sein, kannst du mit Hilfe solcher Steckers

    NTA-707TG.jpg

    Anpassungen auf deinen Idealwert vornehmen.


    Liegt die Impedanz aber bei 100 Ohm, hast du lediglich durch Eingriff ins Gerät die Möglichkeit den Eingangswiderstand zu erhöhen.


    Gruß


    Matej


    PS: Jörg war schneller....;)