Posts by hoerohr

    Hallo Steffen,

    hallo zusammen,

    ziemlich hoch, höher als ich vermutet habe. Aber Thel bietet diesen Trafo eh nicht mehr an, oder?


    Mein Gehäuse bei hat eine Innenhöhe von 78,5 mm, was ich aber noch um 2 mm erhöhen werde um auch den Lundahl-Trafo rein zubekommen. Dann werden es zusammen etwa 82 mm Aussenhöhe.


    Habe mir gestern eine schwarze Plexi-Front bestellt. So gibt es bald wieder Fotos :)


    Gruß


    Matej

    Hallo Steffen,

    ja, es geht weiter, und ja mir geht es gut. Aufgeben kam nie in Frage...


    Zur Sache. Weiter oben habe ich ja schon mal eine Beschreibung abgegeben. Zwischen DC-Filter und dem Trafo - auf dem Bild rechts oben - sind Befestigungslöcher für EMC-Filter, u. a. auch einem EMI 306 vorgesehen. Vor den Schuko-Dosen auch jeweils 5x EMI 306 und 3x EMC-Filter anderer Hersteller vorgesehen, u. a. auch der verbaute Roxburgh EMC Filter. Dieser liefert die höchste Rückwärtsdämpfung und ist für den Fernseher nebst Set-top Box vorgesehen - eben damit diese beiden mit ihrem Schaltnetzteilen nicht den Stromkreis hinter dem Trafo stören. In meinem Fall käme der EMI 306 somit vor dem Trafo zum Einsatz, und wird demnächst auch dort verbaut.


    Nach meiner Erfahrung sollte man im Sekundärkreis des Trafos nicht mit Filtern um sich werfen, die gegenseitige Beeinflussung kann sich negativ auswirken. Es reicht wenn jeder Ausgang mit einer Klappferrit versehen wird. Das reicht für analoge Geräte mit einem linearem Netzteil vollkommen aus. Nur Schaltnetzteile bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit.


    Wie gesagt, universell um so viele individuelle Konstellationen wie nur eben möglich zu realisieren. Die Lösung für mich sieht erst mal so aus, kann ich aber jederzeit erweitern oder ergänzen.


    Was anderes. Du hast doch einen Trenntrafo von Thel. Wie sieht es dort mit der Bauhöhe aus (ist ja Vollverguss, kann schon mal etwas höher ausfallen)


    Gruß


    Matej

    Hallo Zusammen,

    es geht endlich weiter, jetzt aber richtig. Nachdem ich mich einiger unangenehmer Aufgaben entledigt habe, kann ich mich endlich wieder Dingen widmen welche mich auch persönlich interessieren. Und so habe ich endlich ein fertiges Gehäuse hier, und habe natürlich sofort meinen bis jetzt provisorisch aufgebauten Netzfilter richtig aufgebaut. Siehe Fotos unten, weiter Fotos folgen.


    Das Gehäuse ist ja das eigentliche zentrale Element für eine flexibel gestaltbare Filter- bzw. Stromverteilungsanlage. Beim Zusammenbau fielen mir laufend weitere Varianten und Ausstattungen ein. Egal ob mit DC-Filter oder ohne, mit Trenntrafo oder ohne, Trenntrafo als Ringkern von 300 bis 650 VA oder einem Trenntrafo Lundahl (Schnittbandkern), mit voller Filterbestückung oder ganz ohne (reine Verteilungsfunktion wie eine Steckdosenleiste, nur nach eigenen Anforderungen), eine reine Deko-Frontplatte oder 19-Zoll Front mit Schaltern, Kontrollleuchten oder sonstigen Funktionen - alles ist einfach realisierbar.


    Deshalb werden noch einige kleine Modifikationen am Gehäuse vorgenommen. Am Preis ändert das nichts, nur die Anzahl an Möglichkeiten wird deutlich erhöht. Dazu gehören:

    a.) - als Anschluss ans Stromnetz habe ich eine C14-Buchse mit Schalter und Sicherung gewählt. Typ KM00.125.11, gibt es preiswert bei Mouser und RS Components, für ca. 6,50 €. Wird per Snap-in befestigt und fertig. Nicht jedem gefällt diese Lösung. Dafür gibt es zwei zusätzlich Plättchen, eins ohne Vorbohrung, eins für einen Standard-Kabeleinlass.

    b.) - für die Front sind zwei Löcher vorgesehen, über welche man eine Frontplatte montieren kann. Diese Frontplatte hat jedoch nur dekorativen Charakter, Funktionen sind nicht vorgesehen. Deshalb werden noch weitere 4 Löcher für die Aufnahme einer 19-Zoll Frontplatte sowie eine große rechteckige Aussparung gemacht, um Platz zu schaffen für die Montage von Schaltern, Kontrollleuchten und anderen Funktionellem Kleinkram.

    c.) - es werden noch weitere Löcher für die Befestigung eines Lundahl Schnittbandkerntrafos LL1662 (300VA) gemacht. Ist für die Interessenten welche lieber diesen einsetzen wollen (anstelle des Ringkerns). Übrigens, den DC-Filter kann man sich damit sparen.


    Der Preis für das Gehäuse beträgt 46,00 € incl. MwSt. ohne Versand. Vorausgesetzt ich komme auf 20 Bestellungen. Bei 50 Bestellungen werden es 39,00 € incl. MwSt. ohne Versand. Natürlich können sich auch Leute aus einer Gegend zusammentun, dann spart das Versandkosten.


    Gehäuseboden und Deckel sind aus 1,5 mm Stahlblech und werden mit 16 Schrauben (werden mitgeliefert) M4 zusammengehalten. 16 Schrauben auch deshalb, weil damit der Einsatz einer 19 Zoll Frontplatte und der damit verbundenen Montagemöglichkeit im Rack Rechnung getragen wird.


    FZ_von innen.jpgFZ_von oben.jpg


    Gruß


    Matej

    Hallo Thomas,

    bei so einem Problem sollte man eh immer mit dem Netzteil beginnen. Und je zwei mal 9V (für 2x18Volt nehme ich an) ist da schon mal der richtige Schritt. Möglich ist auch ein Fehler im Netzteil selbst.


    Gruß


    Matej

    Hallo Thomas,

    und Thel sagt das die bei Ihm Einwandfrei läuft?

    Wäre interessant die Phono-Vorstufe mal an einer anderen Anlage zu hören, bei irgendeinem Bekannten. Mal dort ca. eine Woche stehen lassen. Wenn sich da nichts tut, dann würde ich das glauben.


    Gruß


    Matej

    Stimmt - :)

    Hallo nochmal,

    mir fiel noch ein Problem ein, Thema Gleichspannung am Eingang. Kann man ganz leicht mit einem Multimeter prüfen.

    Gleichspannung am Eingang kann ganz unangenehme Folgen haben. Ist diese Gleichspannung statisch, dann macht sich das am MC-TA weniger durch Störungen bemerkbar (außer durch schlechteren Klang), weil durch die niedrige Impedanz des MC-Tonabnehmers die Spannung komplett zusammenbricht. Anders bei MM TA, wo bei einem Widerstand von 470 - 1.000 Ohm die Spannung schon was anrichten kann.


    Weiterhin viel Glück beim Suchen


    Gruß


    Matej

    Hallo Thomas,

    ich verfolge das hier schon seit 5 Tagen, und bin der gleichen Meinung wie Sebastian - seb - da ist was kaputt. Ich kenne solche Probleme zu Genüge, Ursachen gibt es zuhauf. Hier nur ein kleiner Auszug der in Frage kommenden Fehlerquellen:

    1 - kalte Lötstelle: ist fies, weil es mal funktioniert und dann wieder nicht. Ein Versand kann sowas durch Vibrationen oder ähnlichem wieder für kurze Zeit geradebiegen - oder auch erst hervorrufen, ganz so wie es gerade genehm ist.

    Hier hilft nur Platinen ausbauen, gründlich waschen (Waschbenzin oder Aceton) und alle Lötstellen unter der Lupe kontrollieren. Wenn was gefunden wir, dann sollte nachgelötet werden (nicht mit Bleifreiem Lot!). Die Lötstellen sollten alle vorbildlich aussehen, nur so ist deren Funktion auch 100%ig gewährleistet.


    2 - Haarriss an einem Bauteil: kommt gerne bei Widerständen vor, ist für das bloße Auge unsichtbar. Da hilft nur eins - Bauteil für Bauteil auslöten und testen, oder gleich austauschen. Weitere Kandidaten für solche Fehler sind die Spannungsregler. Messtechnisch scheinbar ok, im Einsatz eine Krücke. Alles schon erlebt.


    3 - Tonabnehmer: klar, es funktioniert an einem anderen Phonoeingang (so habe ich das verstanden), aber es gibt Grenzsituationen, wo es mal geht und dann wieder nicht. Anderen MM TA einbauen und schauen was passiert. Ich habe schon viele Pferde gesehen, weshalb ich nichts mehr ausschließe. Vielleicht wäre es schlau erst mal diesen Punkt zu klären bevor man ans Zerrupfen geht.


    Viel Glück


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    generell würde ich sagen ein recht guter Dreher. Aber für 6.300 Dollar sprich 6.500 €?:(


    Da würde ich mich noch anderweitig umsehen. Nichts gegen den Jelco Tonarm, der ja ein altbewährter Kandidat ist, aber in der Preisregion bekommt man schon Reed 3P, das ganze auf einem kleinem Dr. Feickert Laufwerk (Woodpecker), alternativ eine Clearaudio-Kombi.


    Gruß


    Matej

    Hallo Mike,

    um deine "Verwirrung" etwas zu "entwirren":

    Thema DC-Filter: in einem anderen Thread - Ringkerntrafos und verschmutzes Netz - ein besonderes Problem - habe ich Gründe und Auswirkungen von DC-Anteilen im Netz aufgeführt. Dabei ging es in erster Linie um die Probleme von Ringkerntrafos mit DC-Anteilen im Netz. Nach vielen Versuchen und Messungen (auch an komplett anderen Orten) konnte ich folgende mögliche Fehlerquellen ausmachen:

    a. Ringkerntrafos oberhalb von ca. 300 Watt neigen schnell zum Brummen wenn die Qualität nicht 100%ig ist. Und davon gibt es leider zu wenige.

    b. bei DC-Anteilen kommt ein Ringkern schneller in die Sättigung je größer er ist, auch ein guter. In solchen Fällen hilft ein DC-Filter.

    c. kleinere Ringkerntrafos zeigen in der Regel auch bei DC-Anteilen kein Brummen. Ist jedoch DC vorhanden, dann ist auch das Klangergebnis besser wenn man einen DC-Filter vorschaltet - es geht also nicht allein ums Brummen.

    d. DC tritt nicht nur bei in der Nähe verbauten Solaranlagen auf, sondern auch durch einige Geräte im Haushalt. Bei mir habe ich als Ursache damals die Umwälzpumpen der Zentralheizung ausgemacht - neben dem berüchtigtem Fön oder Kühlschrank. Der Witz an der Geschichte: 2 Jahre zuvor hatte ich schon mal einen DC-Filter vorgeschaltet, und damals hat der noch nichts gebracht. Offensichtlich waren die Probleme damals noch nicht vorhanden. Den ersten DC-Filter habe ich dann nach 6 Monaten wieder entfernt, einfach weil der nichts gebracht hat. Ist jetzt über 2 Jahre her, heute verwende ich den DC-Filter wieder, der positive Effekt ist jetzt deutlich hörbar. Messungen in anderen Wohnungen (in Wien, an zwei verschiedenen Orten) zeigten keinerlei DC-Anteile, der gleiche Ringkerntrafo, welcher bei mir immer heftig gebrummt hat, zeigte dort keinerlei Brummneigung, auch ohne DC-Filter.


    Thema Filterung: ich betone nochmals, seid vorsichtig mit dem Einsatz eines zusätzlichen Filters. Bei Thel-Audio wird ausdrücklich darauf hingewiesen, das niemals zwei Filter in Reihe geschaltet werden sollen. Das gilt nicht nur für zwei baugleiche Filter, sondern auch für zwei unterschiedliche Filter. Ich konnte auch an einem eigenem Gerät den negativen Effekt von zwei nacheinander geschalteten Filtern messtechnisch nachweisen. Wenn eine Gerät mit einem Ringkern oberhalb von 300 Watt mit einem vorgeschaltetem, externem Filter anfängt zu brummen, dann würde ich den Filter schleunigst entfernen.


    Und genau dies ist im Moment auch mein größtes Problem. Einerseits bin ich selber unsicher ob ich meine Geräte überhaupt mit einem Filter ausstatten soll, anderseits zögere ich mit einer klaren Empfehlung für dieses Projekt (Filterzentrale). Trenntrafo ja, bringt in 80% der Fälle etwas, aber eine Vollbestückung mit Filtern für jeden Ausgang? Eindeutig nein, bzw. nur im Sonderfall, z. B. wenn man die Einstreuungen von billigen Schaltnetzteilen aus den Kreis heraushalten will. Ansonsten sollte man hier Vorsicht wallten lassen.

    Der DC-Filter vor dem Trenntrafo soll eventuell vorhandene DC-Anteile vom Trenntrafo fernhalten - also erst mal ohne probieren, wenn es brummt, einen DC-Filter davorschalten. Macht natürlich auch nur Sinn, wenn man einen hochwertigen Ringkern verwendet.


    Bei deinem Problem könnte man sich vielleicht noch die Montage des Ringkerns vorknöpfen. Etwas Sylomer darunter und nicht zu kräftig anziehen. Wenn das nichts hilft, dann bleibt nur der Einbau eines hochwertigen Ringkerns, z. B. Müller-Rondo. Oder man nimmt das Brummen in Kauf.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    mich erinnert die Hi-Res Story an den 2+1, 4+1, 5+1, 7+1 Wahnsinn zu Dolby-Surround Zeiten, alternativ an die Doppel-, 3-fach, 4-fach, mittlerweile sogar 5-fach Rasierklingen. Ich warte nur noch auf die 32-fach Klingen...


    Einziger, und ein wichtiger Vorteil der Hi-Res Aufnahmen (ich spreche jetzt von Audio), ist die Tatsache das man mit sanfteren Ausgangsfiltern klarkommt. Damit lassen sich sehr hochwertige Ausgangsstufen für die DACs konstruieren, was mit CD-Qualität nur mit einem deutlich höherem Aufwand gelingt. Bei einer Sampingfrequenz von ca. 350 kHz arbeitet ein 18dB-Besselfilter, ab ca. 74kHz Einsatzfrequenz, bis ca. 22kHz Phasenlinear. Genaue Berechnung, hochwertige Bauteile, und eine hochwertige Ausgangsstufe, verbunden mit einem sehr gutem Layout, ergibt eine Qualität die für 99% aller Hörer vollsten Genuss mit CD garantiert. Das setzt aber gewisse Kenntnisse und Finesse bei der Umsetzung vorraus. Und da spreche ich den meisten Firmen einfach die entsprechende Qualifiktion ab. Schaut man mal in die meisten Seriengeräte rein, so wird man verbittert feststellen, das die meisten Dinge so verbaut sind, "wie man es heutzutage ebenso so macht" - ohne ein entsprechendes Hintergrundwissen.


    Es sind also weniger die unterschiedlichen Auflösungen, sondern einfach nur die unterschiedlichen Hersteller. Wer es nicht glaubt, kann gerne mal einen Vergleich der Profigeräte von Tascam oder Behringer gegen Prism Sound oder Metric Halo machen. Das eine ist Massenware, das andere Meisterstücke. Und da fällt schnell auf, das die Frage nach Hi-Res irrelavant ist.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    ich kann zum Laufwerk etwas sagen, habe früher einige von denen verkauft. Es war sozusagen mein Refernzlaufwerk in der mittleren Preisklasse. Den Tonarm kenne ich nicht.


    Der Le Tallec Alpha plus ist ein nettes Laufwerk, man kann ihm sehr guten Klang entlocken. Hat jedoch einige Macken:

    a: die Motormontage ist etwas simpel geraten. Das führt dazu die die Motorvibrationen sich gerne aufs restliche Sub-Chassis übertragen und somit hörbar sind. Das läßt sich mit ein paar wenigen Eingriffen lösen.

    b: der Originalriemen ist Mist, man bekommt ihn aber ohnehin nicht mehr. Dieser war an der Nahtstelle geklebt, und somit an der Stelle relativ hart. Macht sich mit schlechtem Gleichlauf bemerkbar. So nach Augenmaß dürfte ein Rega-Riemen passen


    Fazit: an der Motormontage etwas rumbasteln, neuer Riemen (Rega) und dann gleich noch eine Motorsteuerung spendieren (Synchronmotor, Spannung weis ich nicht mehr) - und man hat ein tolles Laufwerk. Ohne diese Maßnahmen kann er dem Transrotor Iron nicht das Wasser reichen.


    Das Lager ist übrigens sehr gut. Wenn es vom Vorbesitzer entsprechend gepflegt wurde, dann ist und bleibt es unkaputtbar.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    also grundsätzlich habe ich die Filtercentrale so konzipiert, das durch den modularen Aufbau die verschieden Situationen aus vorliegenden Störungen, vorhandener Geräte und eigenem Anspruch, gelöst werden können. Insofern ist so ein Fall wie jetzt mit der Linn Akubarik durchaus willkommen, weil dadurch deutlich wird wie unterschiedlich schon allein die Auslegung der Gerätschaften ausfallen kann.

    .....

    am Verstärkungskonzept liegt es vermutlich nicht. Der Primare I22 reagiert in meinen Ohren mehr als deutlich auf das von mir verwendete Filter von Pithan Audio. Ich kann es, falls Interesse besteht, bei nächster Gelgenheit auch mal am Pioneer A50 checken.

    Deep Groove : Thomas, dein Fall unterstreicht eigentlich nur das, was über Schaltnetzteile allgemein bekannt ist: Filterung nach aussen ja, nach innen nein. Wenn mit den Pithan Audio ein weiterer Kanditat zur Auswahl steht, so ist das nur begrüßenswert.Nicht das mir am Ende noch unterstellt wird ich hätte was mit Auth :)

    In diesem Fall geht es jedoch um einen reinen DC-Filter, also keine Filterung von Störungen im Wechselspannungsbereich. Und da muss ich sagen das mir das Ergebnis Kopfzerbrechen bereitet. Keinen Unterschied hören - das lass ich mir ja noch gefallen, aber deutlich schlechter als ohne? Leider fehlen mir dazu einige technische Infos über die Akubarik um dafür eine Erklärung abzuliefern.

    Ich kann nur raten: wenn in der Akubarik bereits ein DC-Filter verbaut ist, dann ergibt sich durch die Reihenschaltung eine niedrigere Kapazität, und somit eine höhrere Resonanzfrequenz, was wiederum den Einsatz für die vorhandene Leistungsklasse einschränkt. Ist aber nur blanke Theorie.


    Er kann ja den Filter zu mir weitersenden und ich Teste das an meinen Crofts mit Ringkern? :)

    Auf solche Fragen habe ich gehofft. Je mehr Leute das mit ihren Geräten in unterschiedlichen Umgebungen testen, desto besser.


    Gruß


    Matej

    Hallo Jochen,

    starker Tobak!

    Erklärungen? Bin kein Spezialist für Schaltnetzteile, habe bis jetzt nur wenig probiert.


    Der Einwand von Uwe ist nachvollziehbar, ich hatte jedoch einen anderen Eindruck. Allerdings mit Netzteilen um die 20 Watt Leistung. Von daher - ?


    An den verwendeten Bauteilen gibt es nichts zu meckern. Bisher habe ich United Chemicon, TYP SMH und KMH, sowie EPCOS, TYP B41231 verwendet und im Einsatz. Bei dir sind die EPCOS verbaut, genauso wie auch an meinen Endstufen, allerdings klassische Bauweise, mit 350VA Ringkern pro Endstufe. Und der Filter davor ist genauso aufgebaut wie das Exemplar bei dir. Die Unterschiede waren mit und ohne Filter immer gleich - mit DC-Filter klang es besser, egal ob Epcos oder United Chemicon davor. Schliesse somit Optimierungsmöglichkeiten an der Stelle aus. Am max. Durchgangswiderstand von 0,05 Ohm kann es wohl kaum liegen


    Das Linn ein Netzteil baut was es in sich hat, und jedes China Netzteil locker stehen läßt - ich glaube darüber brauchen wir gar nicht zu zweifeln.


    Hat das ganze also auch was gutes. Würde sowas häufiger vorkommen, dann könnten wir uns den ganzen Kram sparen.


    Jedenfalls bin ich froh das wir das probiert haben.


    Trotzdem sollten noch einige Dinge ausprobiert werden. Du hast das Zeug jetzt da und hast alle Zeit der Welt. Denn eine Geschichte ist ja noch offen:


    Die verbauten Filterstufen in den Schaltnetzteilen dienen vornehmlich dem Zweck, das die Taktfrequenz nicht ins Netz zurück einstreut. Zumindest ist das vom Gesetzgeber so vorgeschrieben. Was von einem bereits versautem Netz in den Verbraucher einstreut kümmert meist wenig. Aber auch hier würde ich die Linn-Konzeption anders betrachten - vor allen Dingen nach diesem Ergebnis.


    Ich habe dir ja noch den Auth-Filter 516 (bis 16 Amp. belastbar) beiglegt. Nach Rücksprache mit dem Techniker von Auth kannst du diesen Filter für Schaltnetzteile bedenkenlos einsetzen. Ich empfehle daher diesen Filter auch zu testen, und zwar ohne DC-Filter. Und egal wie das ausgeht - zum Abschluss nochmal in Kombination - also den Auth-Filter vor dem DC-Filter und dann auf die Endstufen. Wie gesagt, du hast alle Zeit der Welt und hast das Zeugs jetzt da, kannst also die Gelegenheit jetzt nutzen.


    Sollte das alles zum gleichen Ergebnis führen, dann hat sich Linn 5 Sterne verdient. Kommt vor, aber leider viel zu selten.


    Jedenfalls bin ich neugierig geworden. Vielleicht finde ich ja doch noch einen Linn Händler hier vor Ort.


    Und froh bin ich trotzdem - nämlich das wir das probieren konnten.


    Gruß


    Matej

    Hallo Uwe,

    gut argumentier!

    Ich habe an meiner Anlage zwei Geräte mit Schaltnetzteil, eine Zeit lang hatte ich auch die Schaltnetzteile von Funk hier, zum testen mit meinem Phono-Preamp. Fand ich schon recht gut, nur leider nicht gut genug.

    In allen drei Fällen konnte ich eine Verbesserung ausmachen. Vielleicht wegen der Drossel am Eingang?

    Vielleicht ist keine Antwort, das fuchst mich auch. Und andere Erfahrungen würde ich schon noch gerne hören.


    Vorschlag von meiner Seite: wir testen das einfach mal.

    JoB : Hallo Jochen. Deine Lautsprecher wären ein prima Testkandidat. Ich schicke dir ein 2 kW DC-Filter zum Testen. Fertig und sicher verbaut in einem Gehäuse, mit zwei Ausgängen. Rein zum testen, damit du weist was dich erwartet. Und du teilst uns das Ergebnis mit. Was hälst du davon?

    Bei Interesse einfach eine PN an mich.

    Und wir wissen alle mehr...


    Gruß


    Matej

    Hallo Jochen,

    ich würde es auf jeden Fall mit Ferritkernen oder Klappferriten versuchen, für jeden Lautsprecher einen. Also zwei getrennte Ausgänge.


    Bevor du einen weiteren Filter davorsetzt würde ich mich mal bei Linn erkundigen was die dazu sagen. Schaltnetzteile haben anders dimensionierte Filter als Geräte mit klassichen Netzteilen, da könnte möglicherweise was gehen.


    Die Platine für den DC-Filter habe ich bereits fertig. Was fehlt sind das Gehäuse und die Verteilerplatine. Beim Gehäuse warte ich noch auf die endgültige Zeichnung. Wenn der Entwurf angenommen wird dauert es dann noch etwa 14 Tage bis ich die Gehäuse hier habe. Alles alles zusammen noch ca. 4 Wochen. Die Verteilerplatine werde ich in Kürze bestellen, dürfte dann in etwa 14 Tagen fertig sein.


    Der Rest kann von jedem einzeln bei Conrad oder RS Components bestellt werden. Die ausgesuchten Komponenten gehören dort allesamt zum Standardrepertoire.


    Gruß


    Matej

    Hallo Jochen,

    bei der Größe empfehle ich entweder:

    a) auf einen Trenntrafo zu verzichten und lediglich den DC-Filter einzusetzen. Für den DC-Filter in 2-kW Ausführung kein Problem. Ich betreibe so meine Endstufen.

    b) einen Trenntrafo pro LS mit min. 1 kW, passt jedoch nicht in das geplante Gehäuse.


    Dazu noch einige Besonderheiten:

    soweit ich weis, verwendet Linn für diese Box ein Schaltnetzteil, dazu auch eine digitale Frequenzweiche. Das Netzteil ist mit Sicherheit mit einem Filter versehen, weshalb eine weitere Filterung entfällt. DC-Filter tun auch einem Schaltnetzteil gut. Meine empfohlene Konfiguration: Zwei getrennte Abzweigungen zwischen DC-Filter und der EMI/Trenntrafo-Kombination für die LS, versehen mit einem Klappferrit. Hinter dem Trenntrafo dann der Rest der Gerätschaften. Passt alles in das geplante Gehäuse.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    bezüglich einer sinnvollen Filter-Konfiguration liegt noch so einiges im argen. Deshalb habe ich meinen ersten Entwurf nochmals überarbeitet.


    Dabei geht es mir darum die Filter-Bestückung am Ausgang mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Als erstes möchte ich nochmals darauf hinweisen das eine komplette Bestückung mit Filtern mit Vorsicht zu geniesen ist. Die Reihenschaltung von Filtern sollte grundsätzlich verhindert werden, womit ich auch die im Gerät selbst verbauten Filter mit einschliesse. Ich habe hier 4 Geräte von der "Stange", wovon zwei bereits mit einem Filter ausgestattet. Dies wären ein CD-Player und ein DA-Wandler, beide neueren Baujahres. Dagegen stehen die Endstufen aus den 70ern und ein CD-Player aus den 90ern ohne Filter. Ich bin mir ziemlich sicher das bei jedem daheinm eine ähnliche Konstellation vorliegt - ob jetzt 50/50, 30/70 oder 70/30 ist eigentlich egal. Jedenfalls sollten die vorhandenen Geräte dahingehend geprüft werden und für die Versorgung derselbigen eben kein Filter vor dem betreffendem Ausgang verbaut werden.


    Für die Filter selbst habe ich dem EMI 306 noch zwei Alternativen zur Seite gestellt. Einerseits preiswerter, andereseits in vielen Fällen sogar sinnvoller. Der EMI 306 kann für Verbraucher bis 6 Amp. eingestzt werden, was für die meisten Vorverstärker, Phono-Vorstufen, DA-Wandler und Plattenspieler wenig sinnvoll erscheint, da diese in der Regel nicht mehr wie 30 Watt verbrauchen, also ca. 0,15 Amp. Die meisten dieser Verbraucher liegen sogar deutlich drunter, eher bei 10-20 Watt. Zwar schreibt Thel-Audio zum EMI 306, das er selbst bei geringer Leistung noch wirksam ist. Aber an die Filterleistung spezieller Filter bis 3 oder gar nur 1 Amp. reicht der dann nun doch nicht heran. Dies hat ein Test mit einem externem Filter von Auth deutlich gezeigt. Um zu verhindern das die Störungen eines Gerätes in den Sekundär-Kreis des Trenntrafos gelangen, und damit die Versorgungsspannung versauen, reichen Klappferrite wie man sie bei Conrad beziehen kann, locker aus.

    Hier die Links zu den von mir empfohlenen Rovbourgh Filtern:

    Mehrstufige High-Performance (Serie 80) - https://www.dem-uk.com/roxburg…performance_filter_res80/

    Mehrstufige Very High-Performance (Serie 90) - https://www.dem-uk.com/roxburg…performance_filter_res90/

    Dort finden sich auch die Dämpfungskurven zu den einzelnen Filtern.


    Dagegen scheint mir der Einsatz eines Filters VOR dem Trenntrafo eher als sinnvoll. Hier dürfte der EMI-306 seinen festen Platz haben, aber auch da hat Roxbourgh was zu bieten. Weil dies zusätzlich Platz in Anspruch nimmt, musste ich den DC-Filter nach hinten versetzen (EMC-Filter wird zwischen dem DC-Filter und dem Trenntrafo verbaut). Dafür musste ich einen Ausgang opfern - es sind jetzt somit nur noch 5. Ich hoffe das reicht - mein Filter daheim hat 3 Ausgänge.


    Hier die Zeichnung zu der neuen Variante. An der Gehäusegröße würde ich nichts ändern - 440 x 80 x 290. Weiter in die Tiefe zu gehen - z. B. 350mm - könnte schon Platzprobleme bereiten, weil ja die Kabel (bzw. die betreffenden Stecker) noch weiteren Platz beanspruchen.

    Netzfilter_Gehaeuse_alt_02.pdf


    Ich hoffe die Reduzierung von 6 auf 5 Steckplätze bereitet keine allzugroßen Probleme.


    Gruß


    Matej