Posts by hoerohr

    Hallo zusammen,

    eigentlich bin ich bei reinen Holz-Headshells eher etwas vorsichtig. Bin eher ein Freund von Sandwich-Konstruktionen. So wirkt sich etwas Holz an einem Alu- oder Magnesium-Headshell meist sehr positiv aus. Trotzdem habe ich mich spontan dazu hinreißen lassen ein Yamamoto HS 2 zu bestellen - beim dem Preis konnte ich nicht widerstehen (63,51 €, ebay, aus Hongkong). Wenn jetzt noch ein Jelco HS25 hinzukommt, bin ich erst mal gut gerüstet.


    Werde berichten.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    der Jelco SA-370 H ist bereits eingetroffen. Macht soweit einen heilen und neuen Eindruck, soweit man das optisch und mechanisch beurteilen kann. Zeit den zu montieren habe ich jetzt keine, wird wohl noch zwei Wochen dauern. Als Headshell ist das leichte HS-50 dabei. Jemand einen Tipp welches Headshell gut mit den Benz Systemen geht (mit Blick auf das ACE?) Das HS-30 könnte mir gefallen, obwohl es schon etwas hochpreisiger ist. HS-25? Oder besser ein Ortofon oder ein Audio Technica? Oder was ganz anderes?


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    jetzt muss ich doch mal den neuesten Stand der Dinge durchgeben. Bin zur Zeit mitten im Umzug, da fällt HiFi etwas zurück.


    Der Audiomods S5 sieht sehr vielversprechend aus. Und offensichtlich habe ich mit dem Rega RB808 wohl doch nicht so Unrecht, der dürfte auch passen. Die Sache mit den Bohrungen im Tonarmrohr gefällt mir sehr gut. Damit werden diverse Resonanzknoten, welche in jeder Konstruktion vorzufinden sind, aufgelöst und auf ein Minimum reduziert. Prima Idee! Nur gebraucht ist der Arm so gut wie nicht zu bekommen, da werde ich wohl etwas Geduld aufbringen müssen. Jedenfalls habe ich mir erst mal dem Jelco SA-370H geordert, auf welchen ich aber noch etwas warten muss, kommt aus den USA. Und den muss ich dann auch erst mal fit machen (neue Innenverdrahtung, Lagerjustage, bzw. neue Lager, je nach Zustand der Originallager). So einen Tonarm mit auswechselbarem Headshell brauche ich noch in meinem Sortiment. Bin gespannt wie der mit dem Benz MC-Gold geht.


    Dieses spielt jetzt weitestgehend schon sehr ordentlich, habe es dann bei der 1mm Cu-Platte + 2mm Nussbaumplatte belassen, alles bei 200 Ohm. Ausgewogen, Klangfarbenreich, räumliche und körperhafte Abbildung. Sehr schön für diese Preisklasse. Im Bassbereich fehlt noch etwas Dynamik und der Hochtonbereich könnte lebendiger ausfallen. Freue mich schon auf das Abenteuer mit dem ACE.


    Gruß


    Matej

    Hallo Frank,

    freut mich das es wohl was geworden ist, die Nummer mit dem MC-Eingang ist nach so einer Arbeit natürlich ärgerlich. Wenn die Spannungen soweit stimmen (Angaben im Service Manual), dann könnte auch der Schalter spinnen. Ist das auf beiden Impedanz-Stellungen gleich?


    Gruß


    Matej

    Es geht bei mir um den Jelco SA 750 L :!:da ist der "Hebel" 70 mm länger als beim "E".

    Außerdem ist das originale HS von Jelco 14 g schwer nicht 8,5 g. Die Formel habe ich im Kopf...man muß ja mal was zu rechnen haben.;)

    Hallo Herbert,

    der 750 L hat sogar eine geringere bewegte Masse - besser effektive Masse - wie du es aus der Tabelle ersehen kannst.


    "Original Jelco Headshell mit 8,5 gr und 12 mm/N macht dann 9,7 Hz - wieder im grünem Bereich (die effektive Masse ist mit original Headshell)."


    Zugegeben, etwas missverständlich geschrieben. Der Satz müsste lauten:

    Original Jelco Headshell plus 8,5 gr und 12 mm/N macht dann 9,7 Hz - wieder im grünem Bereich (die effektive Masse ist mit original Headshell).


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    das neue, leichtere, Kupferplättchen ist noch nicht montiert. Wollte vorher nochmal intensiv einige Platten hören um einen besseren vorher/nachher Vergleich zu haben. Dabei habe ich nochmals an der Anpassung gefeilt und bin jetzt bei 200 Ohm - ist abermals besser. Interessant das jetzt Unterschiede zu hören sind, welche zuvor einfach nicht da waren, oder nicht definiert werden konnten. Und ich denke ich kann mir an dieser Tonarm (Project 9cc evo)/Tonabnehmer (MC-Gold)-Kombination weitere Experimente sparen. Zum einem habe ich weiter Mängel am Tonarm festgestellt, zum anderen denke ich das ich die "Signatur" des MC-Gold so langsam ausgemacht habe. Guter Bass, schöne Mitten, aber der Hochtonbereich fällt doch ab. Aber es macht mich neugierig auf ein größeres Benz, ein ACE-S könnte drin sein. Dann aber auf jeden Fall mit einem anderem Tonarm.

    Ich bin mir ziemlich sicher das ein Linn Ekos damit sehr gut geht und meine Tonarmprobleme für eine ziemlich lange Zeit lösen würde, aber preislich liegt der nicht in meiner Reichweite. Habe zur Zeit zwei Favoriten, Rega RB700 oder RB808 - kenne beide Tonarme recht gut, ebenso wie die Tonarme von Jelco. Da steht zur Zeit bei ebay USA ein SA-370h zum Verkauf, welcher für eine andere Firma gebaut wurde, und allgemein als besser eingestuft wird wie die Serienmäßigen Tonarme direkt von Jelco. Wenn das Qualitätsverhältnis ähnlich gelagert ist wie beim SA-250St und dem Sumiko FT3-RP dann ist er auf jeden Fall einen Versuch wert.


    Frage in die Runde - Rega oder Jelco? Was läuft besser mit den Benz Micro ACE-S. Verdrahtung des Tonarms und der Tonarm-Basis (Höhenverstellung) sind für mich kein Problem, ebenso diverse Nacharbeiten beim Jelco (Innenverdrahtung, Lagerjustage). Beim Jelco wäre ich flexibler... Oder doch ein ganz anderer Tonarm? Was sagt die Benz-Micro Gemeinde?


    Gruß


    Matej

    Ich bin mit 3 Tonabnehmern bei meinem SA 750 L eindeutig auf andere Werte gekommen.

    SPU Royal GM MK 1 32 g cu= 8 mm/N, Jelco Headshell 14 g + Shelter 901 8,5 g cu=12 mm/N und Nagaoka HS 14 g + Benz Wood SL 9,1 g cu=15 mm/N mit Resonanzmessung auf Shure V15III Mess-Testplatte gemessen. Da kam ich mit allen drei auf berechnete 26,5 g bewegte Masse.

    Hallo Herbert,

    da stimmt was mit deinen Berechnungen nicht. Bei 32 gr und 8 mm/N komme ich mit einem Jelco 750 E (13 gr. effektive Masse) auf eine Resonazfrequenz von 8,4 Hz. Ziehe ich die 14 gr fürs Headshell ab, so sind es 9,9 Hz, also beides im grünem Bereich.


    Original Jelco Headshell mit 8,5 gr und 12 mm/N macht dann 9,7 Hz - wieder im grünem Bereich (die effektive Masse ist mit original Headshell).


    Benz Wood SL sind es (Nagaoka Headshell hat die gleiche Masse wie das Original Jelco-Headshell) 8,5 Hz - wieder im grünem Bereich.


    Ich schicke dir gern meine Excel-Datei mit eingegebener Formel, kannste etwas mit rumspielen. Masse und effektive Masse sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.


    Gruß


    Matej

    Hallo Thomas,

    Thomas-OD


    der Jelco hat eine effektive Masse von ca. 10,5 gr, liegt also nah am Rega RB808 (11gr). Die 180 Ohm Abschlussimpedanz deckt sich in etwa mit meinen 169 gr. Wenn ich das so überschlage, dann sollte ich vielleicht die Kupfermasse nochmal halbieren. Der 9CC Evo hat 8 gr effektive Masse, die 1mm Cu geben nochmal 4,2 gr dazu, plus die 0,5 gr des Nussbaumplättchens. Wenn das Kupfer tatsächlich resoniert, dann sind die 4,2 gr immer noch zuviel.


    Werde berichten wie es ausgeht, vielleicht bekomme ich den rauen Hochtonbereich damit auch noch auf Linie.


    Gruß


    Matej


    PS: und der Linn Majik Kontrol ist ja auch nicht von Pappe....

    Hallo zusammen,

    freut mich das der Bericht gut ankommt. Vielleicht meldet sich jemand der mal ein MC-Gold hatte, wäre interessant zu wissen mit welchen Tonarme(n) das System welche Ergebnisse abgeliefert hat.


    Die klangliche Signatur kommt mit einem sehr körperhaften Mitteltonbereich und einem sehr gut konturiertem Bass daher. Diese beiden Bereiche klingen schon fast irgendwie selbstverständlich, man vermisst nichts. Einzig der Hochtonbereich weicht ab und es wird etwas rau und farblos. Zumindest in der jetzigen Konstellation. Da wird es gefühlt besser mit einem guten Übertrager (LL1941, LL1931 oder LL1971). Und mein Wunsch nach einem besserem Tonarm nimmt so langsam Form an. Mal schauen was wird. Hat hier jemand einen Kuzma Tonarm am Start?


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    nun denn, das MC-Gold hat nicht die besten Beurteilungen. Von daher war ich etwas skeptisch, dazu klang es am Anfang schon fast grausam. Am Ende hatte ich dann dieses Grinsen, der Weg dahin war lang und holprig. Jedenfalls kann ich nun dazu was sagen.


    Die Ausgangsposition war ein AT-F7 von Audio Technica, welches ich nach einiger Zeit Leid war. Als ich dann mal einen sehr gut klingenden Tuner hier hatte, und als eine Sendung lief mit einer sehr guten Jazz-Aufnahme, habe ich kaum noch Schallplatte gehört. Mein Favorit damals war ein Hana SL, welches ich aber noch nie gehört habe. Dann kam mal ein Audio Technica AT-OC9III vorbei, und es war endgültig um mich geschehen. Leider habe ich den Einsatz verpasst, es gibt keine mehr, und das AT-OC9SLC liegt bei fast 800,- €. Habe mich dann noch weiter umgesehen, und habe mich dann auf anraten eines Händlers aus Graz auf einem Deal mit dem MC-Gold eingelassen.


    Als Tonarm verwende ich (noch, dazu später mehr) einen Project 9CC Evolution auf einem kleinem, selbstgebauten Laufwerk mit Riemenantrieb/Synchronmotor und elektronischer Steuerung. Als Phono-Vorverstärker verwende ich einen symmetrisch ausgelegten MC-Preamp sowie MM-Preamp mit passiver Entzerrung zwecks Verwendung mit Lundahl-Übertrager und Ortofon-SPU. Beide Preamps als auch die Übertrager stammen aus meiner Feder.


    Einbau und Justage verliefen recht mühsam, was ich aber gleich dem Project Tonarm angelastet habe. Die Abkanntung am Headshell ist verrundet, außerdem entspricht der Winkel nicht der angegeben Geometrie. Dazu war der Tonarm etwas flapsig verbaut. Eine eigens auf diese Geometrie ausgelegte Überhanglehre und eine Überarbeitung der Tonarmbasis schafften Abhilfe.


    Nach einer Einlaufzeit von ca. 20 Stunden schaffte ich es nicht der Kombination einen halbwegs passablen Klang zu entlocken. Das Gefummel an der Tonarmhöhe brachte keinen nennenswerten Fortschritt - das System klang hart und unausgewogen. Auch die Impedanzanpassung am MC-Preamp (15 bis 500 Ohm) brachte so gut wie nichts. Nach einigen Überlegungen und der Feststellung das das TA-Gehäuse nur aus simpler Plastik besteht, womit das System gerade für diesen Tonarm viel zu leicht ist, entschloss ich mich für ein aus 4-Schichten a 0,5mm dicken Kupferblech ein Zwischenplättchen anzufertigen und zwischen Headshell und TA zu montieren. Gewicht des Plättchens 8,4 gr, womit sich mit dem 9CC Evo eine Resonanzfrequenz von etwa 8,5 Hz ergab (vorher, ohne Plättchen, waren es 10,7 Hz). Und endlich war Kontur im ganzen Klanggeschehen. Aufatmen, aber das Problem war noch nicht gelöst. Der Bassbereich hatte zwar Fundament, aber keine Präzision, der obere Mitteltonbereich klang harsch, Bläser waren nicht zu ertragen.


    Also habe ich den MC-Preamp zur Seite gelegt und die MM-Vorstufe mit einem Lundahl LL1941 Übertrager (auf 1:16 Verdrahtung) angeschlossen. Und ich traute meinen Ohren nicht. Ich bin kein Freund von solchen Atributen, aber hierzu fiel mir nur ein Satz ein - zum Niederknien schön! Aber auch nur, solange keine Bläser spielten, und der Bass war immer noch unpräzise. Bob Dylan habe ich noch nie so gehört (Pat Garrett & Billy the kid), und auf einer Doppel-LP (Pure Dylan) waren die Aufnahmen recht unterschiedlich, je nachdem wann und wo die aufgenommen wurde. Also nicht nur "Sound", es klang sehr wohl schon differenziert. Der LL1941 musste zwei Tage später weiter zum Kunden, so behalf ich mir mit einem eigenem LL1678, welcher aber niemals dem LL1941 das Wasser reichen kann. Habe den dann noch etwas überarbeitet, es half etwas, war aber nicht weltbewegend. Und mit dem symmetrischem MC-Preamp klang es besser als mit MM + LL1678


    Mir ging der ätzende Blässersound und der unpräzise Bass nicht aus dem Sinn. War das Cu-Plättchen zu schwer? Oder schadet soviel "Reinmetall" dem Klang? Eigenresonanz des gewichtsmäßig dominierenden Kupfers? Habe dann ein weiteres Plättchen mit nur zwei Lagen (4,2 gr) angefertigt, dazu ein 2mm Nussbaum-Plättchen (+0,5 gr, siehe Foto). Nussbaum beruhigt eventuell das Geschehen, ohne selbst was negatives beizutragen, da es sehr leicht ist. Und jetzt endlich machte das System auf - Dynamik, Raum, Klangfarben - plötzlich war alles an seinem Platz und in seiner Größe und Pracht vorhanden. Die berechnete Resonanzfrequenz liegt nun bei 9,5 Hz. Die Einstellung der richtigen Tonarmhöhe gelang plötzlich, und die "passende" Abschlussimpedanz war plötzlich auch kein Problem mehr. 140 bis 169 Ohm (kann mich noch nicht entscheiden) sind es in diesem Fall (am symmetrischem MC-Preamp).


    BM-Gold-CU-NB.jpg



    Wenn ich nun das AT-OC9III mit dem MC-Gold vergleiche, dann geht dem MC-Gold nach oben hin die Auflösung aus. Aber noch ist die letzte Messe nicht gelesen. Ob ich mit dem Cu/Nussbaum Sandwich ins Schwarze getroffen habe ist nicht sicher, da geht eventuell noch mehr. Auch der Versuch mit dem LL1941 könnte jetzt noch was bringen,und den LL1931 halte ich für noch geeigneter. Der Project-Tonarm 9CC Evo spielt jedenfalls am obersten Limit. Die korrekte Einstellung der Lager ist nicht ganz einfach - das MC-Gold reagiert da sehr empfindlich drauf. Da halte ich einen Rega RB808 für besser (bin mir damit sogar ziemlich sicher).


    Jedenfalls kann ich verstehen wenn einige hier das System nicht mögen. Die Angabe - spielt an fast allen Tonarmen (stammt von Benz) - möchte ich schon mal eindeutig widersprechen. Es darf ruhig ein Tonarm in der Preisklasse bis 1.600,- € ran. Ein preiswerter Tonarm wie der Project (welcher ja schon mal nicht schlecht für den Preis spielt) oder ein serienmäßiger Tonarm auf einem Vintage-Spieler von Yamaha oder Kenwood - da habe ich so meine Zweifel.


    Meine Sehnsucht nach einem neuem System ist aber erst mal gestillt. Das AT-F7 wird vom MC-Gold eindeutig in den Schatten gestellt. Und natürlich bin ich mir bewusst das es noch besser geht...


    Ich habe einige Details ausgelassen, würde sonst alles etwas zu lang. Wenn dahingehend noch Fragen offen sind, nur zu.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    habe mir vor kurzem ein Benz Micro Gold geholt und verfolge diesen Thread schon seit geraumer Zeit. Würde gerne dazu einige Zeilen schreiben, weis jedoch nicht ob für das "kleine" Benz soweit das Interesse vorhanden ist. Jedenfalls hat mich das System am Ende recht positiv überrascht.


    Wenn aber Interesse an so einem Bericht besteht, so schreibe ich gerne was dazu.


    Gruß


    Matej

    ...

    Vielleicht sollte ich doch noch einmal über einen Vorverstärker in der klanglichen Leistungsklasse der Koda Takumi K10 nachdenken.

    Dann aber idealerweise mit vielen Eingängen, mindestens 2 Ausgängen und idealerweise einer Fernbedienung, dass ich bei Workshops nicht immer soviel vor dem Gästen hin und her laufen muss.

    ....

    Hallo Jürgen,

    ich habe vor nicht allzu langer Zeit feststellen müssen, das viele Anschlüsse und Schaltmöglichkeiten für den Klang eher hinderlich sind. Das deckt sich ebenso mit meinen Erfahrungen aus meiner Anfangszeit (vor fast 40 Jahren) als eine Modifikation in der Regel darin bestand, alles "unnötige" rauszuschmeißen und auf "straight" zu umzumodeln. Es ist zwar möglich, aber der Aufwand wäre enorm.


    Den Koda habe ich noch nicht gehört, weis aber von Leuten, deren "Hörempfinden" mir soweit bekannt ist, das ich deinen Klangbeschreibungen folgen kann. Und auf den Fotos vom Innenleben des Koda aus dem Web ist sehr gut sichtbar welchen Aufwand man dort geführt hat, und das für ein relativ spartanisch ausgestattetes Gerät. Wenn der so klingt wie beschrieben, dann ist der Preis allemal gerechtfertigt. Nach dem Aufwand zu urteilen erst recht.


    Alles was mir dazu als Alternative einfällt wäre der NAT Symmetrical.


    Gruß


    Matej

    Hallo zusammen,

    mir gefällt der T-5000 optisch am besten. Das er nicht so gut ist wie seine Nachfolger ist irgendwie verständlich, wohl noch die Kinderkrankheiten aus der Frühzeit der Synthesizer-Tuner.


    Mir geht der T-7500 nicht aus dem Kopf (oder besser gesagt aus dem Ohr). Kann es kaum erwarten den T-9000 zum Abgleich zu schicken. Zur Zeit höre ich wieder mit dem Kenwood KT-6040. Wie ich es schon mal geschrieben habe, der hat was, aber an den T-9000 kommt der nicht (ganz) heran. Muss noch etwas "leiden", aber bis September wird alles erledigt sein. Neue Dachantenne im neuem Haus, abgeglichene Tuner. Und ein bemerkenswerter Nebeneffekt: ich höre seit 3-4 Monaten keine Platte mehr. Liegt am TA-System, das wird aber bis dahin auch ausgetauscht.


    Gruß


    Matej

    Die Schattenseite der Medaille, war beim Pro 81 MC das gleiche. Ein Kumpel hat sich drei Stück davon auf Lager gelegt. Alle drei wurden von der Putzfrau gekillt. Ein Retipping bei Benz mit einem Alu-Nadelträger brachte nicht im entferntestem die Ergebnisse des Originals.


    Fazit: Unbedingt Laufwerk mit Haube, gute Versicherung und ganz wichtig: keine Putzfrau in die geheiligten HiFi-Hallen lassen!


    Gruß


    Matej

    Übrigens, Kurt Hecker hat die Tonarme damals vertrieben. Der hat heute noch gute Kontakte nach Japan - anfragen, vielleicht klappt das ja.


    Gruß


    Matej

    Hallo


    ich habe einen sehr seltenen TOHO Tonarm ergattern können.


    Grüße aus Duisburg

    Glückwunsch hoch 3 :thumbup:


    Bin ja auch vom ersten Toho, dem 2401, schwer begeistert. Wenn ich Glück habe, kommt bald einer mit Bambusrohr an.


    Den großen Toho gab es damals nur als Bausatz. Schon das war ein Novum. Wir gehörten damals zu den ersten in Deutschland die den geordert haben. Er ist ziemlich anders als der "kleine" T-2401, was ja kein Wunder ist, Lagerblock deutlich massiver, dazu das längere Tonarmrohr, deutlich höhere effektive Masse. Klanglich war ich erst mal enttäuscht, das kann aber rückblickend auf den etwas ungeduldig ausgeführten Zusammenbau gelegen haben. Die Einstellung der Lager ist ja ein wichtiges Kriterium. Und dann haben wir den natürlich mit den bestehenden TA-Systemen gefahren. Also gleich mehrere "Fehlerquellen". Habe den dann an einen feinmechanisch sehr versierten Kunden verkauft.


    Bin gespannt auf deinen Eindruck, bzw. was du aus dem herausholst. Wenn der Arm damals nicht weggegangen wäre, hätte ich noch ein gekröpftes Headshell gemacht. So hat sich das erübrigt.


    Gruß


    Matej