Posts by hoerohr

    Hallo K.Dieter,
    ich kann dir so ein bisschen was dazu erzählen, von speziell dafür gefertigten Systemen weis ich jedoch nichts.


    Der Souther Lineartonarm war damals eine technische Sensation und wurde von der Fachwelt zwar neugierig, aber doch recht skeptisch unter die Lupe genommen. Ich habe dann einen Kombination aus Sota-Laufwerk und einem Souther-Linear ins Studio bekommen und habe mich natürlich sofort darauf geschmissen. Natürlich habe ich sofort die ungeschriebenen 10 Gebote der Laufwerk-Tonarm-System-Preamp Kombinationen überprüft, und war überrascht wie nahtlos sich die Sota-Souther Kombi in meine damalige "Hall of Fame" eingefügt hat. Der problematische Punkt schien mir die Bedeutung der bewegten Masse zu sein, doch davon war nicts zu spüren oder hören.
    Später habe ich den Souther-Linear noch auf andere Laufwerke montiert, auch auf "Masselaufwerke" ohne Subchassis (der Sota ist ein Subchassis-Player). Hat immer tadellos funktioniert. Es wurden auch einige Exemplare modifiziert, also besseres Kabel, bessere Cinch oder gar Mini-XLR Buchsen. Auch mit diversen Plättchen zur Beschwerung am Headshell wurde experimentiert - alles Dinge wie bei normalen Drehtonarmen auch, auch mit ähnlichen Ergebnissen. Bei dem ein oder anderen wurde auch mit unterschiedlichen Basen experimentiert.


    Als Tonabnehmer wurden die damals üblichen Verdächtigen getestet, also Koetsu, Kiseki, v.d.Hul, Ortofon, Decca, Clearaudio. Ich weis nur noch das die alle soweit problemlos liefen. Da MC-Systeme üblicherweise eine eher geringe Compliance besitzen - zwischen 5 und 15 sollten es meiner Erfahrung nach sein - traten bezüglich keine Probleme auf. Bei weich aufgehangen Systemen war aber schon vorsicht geboten - eine Compliance von 25 sehe ich schon als absolute Obergrenze (eher weniger). Jedenfalls wurde diverse Versuche mit weichen MMs schnell zu den Akten gelegt.


    Clearaudio hat dann das Patent von Souther gekauft und den Arm als erstes in besserer Verabeitung auf den Markt gebracht. Geändert hat sich soweit nichts.


    Der Opus Cantus kam später, und wenn ich mich richtig erinnere, dann war das erst mal ein Selbstbauprojekt. Frei nach dem Motto - seht her, so einfach kann es gehen. Habe selber nie einen gehört oder auch nur in der Hand gehabt, aber die Stimmen der Nutzer ließen auf Zufriedenheit schließen. Manko war einzig das nicht geschliffene Glasrohr im Vergleich zum Souther - da haben die High-Ender immer die Nase gerümpft.


    Hoffe das sagt dir etwas


    Gruß


    hoerohr


    PS: falls du was selber bauen willst - http://www.diyaudio.com/forums…arallel-tracking-arm.html

    Hallo zusammen,
    Satin : deine Aussage "Der Sound ist so gut, das kein Verlangen nach besserem aufkommt!" ist relativ, die Frage ist eigentlich eher wo Ewald hin will. Nimmt man die Aussage von Dieter "Meine FET 9 ist da nicht wirklich besser..." , dann scheint man damit aber in der Tat schon sehr weit zu kommen.


    Wastelfix : eine Frischzellenkur und die Entfernung der FTZ Filter ist sicherlich sinnvoll. Auch der Tip mit dem Rec-Out Ausgang ist schlau, sofern du den C02 lediglich als Phonopreamp benutzen willst, damit umgehst du die überflüssige Klangregelung. Möglicherweise könnte dir Dieter (dieter12) weiterhelfen, sieht so aus als macht er sowas gern. Ich selbst könnte mich auch anbieten, bin jedoch zu weit weg (Slowenien, Versandkosten!).


    Auf deine Frage welcher Phono-Preamp deutlich besser klingt der der verbaute im C02 habe ich keine direkte Anwort. Könnte dir bestenfalls Oldies empfehlen, und die sind ja schon aufgrund des Alters meist problematisch. Aber schau doch mal in diesem Thread nach, da läuft gerade ein seh spannender Test - "Ich bin ein Berliner" - Phonostufenvergleich EAR324 vs. Tom Evans The Groove


    Da die Preise für neue Phono-Gerätschaften im Vergleich zu anno dazumal fast exlposionsartig gestiegen sind, bezweifle ich das du für 500-1.000,- € etwas bekommst was mit dem C02 vergleichbar wäre.


    Gruß


    hoerohr

    Hallo zusammen,
    hallo Patric,
    habe mich aus dem Thread nach dem kurzem Beginn etwas ausgeklinkt, einfach deshalb weil ich zu den neuen Tonarmen nur wenig sagen kann. Und da hier vor Ort dazu nur ein kümmerliches Angebot besteht (auch wenn Kuzma quasi um die Ecke wohnt und man sich kennt), bleibt mir nur die ungefähre Einschätzung, welche aus meiner jahrelangen Erfahrung mit dem Umgang fast aller damals (78 bis 2000) erhältlichen Tonarmen hervorgeht. Aus diversen Konstuktionsmerkmalen und der sichtbaren Oberflächengüte kann ich schon erkennen ob ein Proband interessant ist oder nicht. Hat natürlich alles seine Grenzen, hören, ausprobieren und testen - da führt kein Weg dran vorbei.


    Aus meiner damaligen Arbeit mit Plattenspielern und Tonarmen verblieb nach einiger Zeit nur eine kümmerliche Auswahl von Produkten, bei welchem einem die Beschreibung der Klangerlebnisse mangels Wortschatz schwerfiel. Ich sage dazu immer "das eine, ganz bestimmt Merkmal", mit den üblichen technischen Ausdrücken ist man da schnell am Ende. In diese Auswahl gehört auch der Scheu Tacco - ohne Anspruch darauf auch wirklich der beste zu sein. Von allen hier erwähnten Tonarmen macht mich der Conqueror am meisten neugierig, einfach auch deshalb weil Swen die Wortwahl "zum niederknien" benutzt. Den da haben wir es wieder - es gehen einem halt die Worte aus (zwischen den Zeilen gelesen).


    Gebe aber noch zu bedenken wie komplex eine Kombination Tonabnehmer-Tonarm-Phonopreamp ist. Die Kombination aus mechanischer und elektrischer Bedämpfung des Systems beeinflusst sich gegenseitig. 100 Ohm sind nicht gleich 100 Ohm - oder warum empfehlen hier manche Hersteller z. B. 100 Ohm oder mehr bei elektrischem Abschluss und 40 Ohm mit Übertrager? Ist der Phonoeingang symetrisch oder koaxial - ein Unterschied wie Tag und Nacht, und vielen in keinster Weise bewußt. Hier an dieser Stelle sehe ich den Schröder Tonarm - aus meiner Sicht der einzige Arm mit der Möglichkeit bewußter Einflussnahme auf diverse mechanische - und somit auch indirekt elektrische - Eigenschaften. Mit solchen Sachen habe ich beruflich mit Begeisterung gearbeitet - bei mir Zuhause bevorzugte (und tue es auch immer noch) einfache Lösungen. Hatte einfach kein Bock drauf da auch noch permanent dran rumzubügeln, und wenn Besuch im Hause war wollte ich keinerlei Diskussionen bezüglich HiFi, Highend oder Plattenspieler. Ein solcher Arm hätte unweigerlich solche Diskussionen ausgelöst.


    Beim TW10.5 möchte ich lediglich darauf hinweisen das mir die effektive Masse etwas zu gering wäre. Ein zusätzliches Keramikplättchen zwischen Headshell und System würde hier Wunder bewirken - das nur dazu falls du den mal testen willst.


    So, und da hier gerade die Elite im Bezug auf "Tonarm haben" versammelt ist, habe ich noch was, etwas was ich gerade entdeckt habe.
    Ist unter denjenigen, welche eine Sammlung von Tonarmen im Gesamtwert von jenseits 5.000- €, oder gar 10.000 €, ihr eigen nennen, auch jemand dabei der soviel Eier in der Hose hat mal dieses Ding auszuprobieren? - http://www.ebay.de/itm/Tonarm-…49bcea:g:nSEAAOSw5dNWp9Rt


    Ich kann es im Augenblick nicht, werde es aber in absehbarer Zeit testen


    In diesem Sinne


    hoerohr

    Oh man, da kommen bei mir jetzt aber echt nostalgische Gefühle auf. :love:
    Mitte der 80er habe ich haufenweise die 100, 200 und auch die 500 Watt Monos verkauft. Die 100er war schon ein Geheimtip, und die 200er und 500er waren echte Sahneteile.


    Wie ich sehe, bieten die heute das volle Programm - auch ein Dreher ist dabei.


    Bin sehr gespannt wie der Phono-Amp sich macht, viel Spass beim Testen.


    Und nimm dir gaaanz viel Zeit.


    Gruß


    hoerohr

    Goldring 1012 oder 1022, läuft hervorragend auf diesen Thorensarmen, und ist sehr laut - 6,5 mV.


    Tät ich jedem Audiotechnica vorziehen, und dem Denon DL110 allemal.


    Gruß


    hoerohr

    Hi Patric,


    da es Dir speziell um ein Lyra geht, zitiere ich mich aus diesem Thread hier einfach mal selber...

    Hallo Swen,
    deine Beschreibung klingt sehr spannend, den Conqueror kenne ich bis jetzt nur von Bildern.
    Und deine Beschreibung zum Umbau von 9" auf 12" - herlich :thumbsup:


    Nur soviel zum Umbau - nach meiner Erfahrung kann ich die Veränderungen beim Wechsel von 9" auf 12" sehr gut nachvollziehen. Natürlich spielen alle Faktoren eine Rolle, die Summe machts. Aber den Einfluss des Mehr an effektiver Masse für solche MC Systeme sollte man keinesfalls unterschätzen, im Gegenteil, für mich ist das der wesentliche Faktor. 14 gr sind für das System aus meiner Sicht zu wenig, mit 17 bis 19 gr. liegt es dagegen im idealem Bereich.


    @Patric: habe das in diesen Thread geschrieben, weil ich dich darauf hinweisen wollte diesen Aspekt nicht aus den Augen zu verlieren wenn du das System auf den Punkt genau betreiben willst.


    Gruß


    Suedalpler

    Hallo zusammen,
    was den Mehrpreis angeht: sicher gibt es "Spezialisten" die einen unverhältnismäßigen Mehrpreis verlangen. Wenn wir die Nischenhersteller, die meist eh nur sehr geringe Stückzahlen herstellen und einen Aufwand betreiben, welcher nur von wenigen Erdbewohnern geschätzt wird, so gibt es auch handfeste Gründe für einen zumindest deutlichen Mehrpreis. Einer dieser Gründe ist die geringere Stückzahl, der andere ist der scheinbar hohe Faktor, welcher zwischen Herstellungspreis und Verkaufspreis liegt.


    Es ist nicht damit getan ein Tonarmrohr nur 2,5 oder 7,5 cm länger abzuschneiden, man muß es auch in die entsprechende Form bringen. Dafür wird spezielles Werkzeug benötigt, und so ein Werkzeug kann schnell mit 10.000 € zu Buche schlagen. Schlägt man das jetzt auf den Preis für das Endprodukt um, bezogen auf die Stückzahl, so kann die Differenz schnell mal 100,- € oder mehr betragen. Bei geraden Tonarmen benötigt man Headschells mit einem anderen Kröpfungswinkel, bei Tonarmen mit Rohr und Headschell aus einem Stück wird das auch hier deutlich teurer. Und für gebogene Tonarmrohre gibt es das oben erwähnte Werkzeug. Und bei der Herstellung von Druckgussteilen wird es ganz erheblich teurer.


    Nun sind 12" immer noch eine Rarirät, einfach deshalb weil nicht jeder einen so langen Arm unterbringen kann oder will. Den auch bei den Laufwerken gilt ja dieselbe Formel = größer ist seltener und somit teurer. Anders sieht das mit den 10"ern aus, viele davon passen noch auf normale Laufwerke. Und wenn man genau hinschaut, so entdeckt man viele Tonarme mit einem einer effektiven Länge von 240 - 248 mm, was deutlich mehr ist als 9". Nur wenige Hersteller bieten alle 3 Größen an - mir fallen jetzt nur SME und Jelco ein. Dagegen haben sich viele Hersteller schon von Hause aus auf 9,5" oder 9 3/4 " eingefahren. Und solche Tonarme, in genügender Stückzahl hergestellt, sind kaum teurer die 9" Varianten der Konkurenz.


    Vergleicht man dann noch die Spurfehlwinkelkurven, so stellt man zwischen 10" und 12" nur noch einen sehr geringen Unterschied fest - im Gegensatz zum Unterschied zwischen 9" und 12". Durch geschickte Einstellung kann man den Unterschied zwischen 10" und 12" noch weiter minimieren. Hier spielen dann eher die von juergen1 genannten Unterschiede eine Rolle. Zitat juergen1:
    "Der konstantere VTA bei unterschiedlich dicken Platten oder welchen mit Höhenschlag.
    Die geringere und gleichmäßigere Skatingkraft
    Durch den längeren Hebel wird die Lagerreibung leichter überwunden."


    Und der letzte, aber nicht unbedeutende Faktor ist der Verbraucher selbst. "was nichts kostet kann auch nichts sein, ich möchte was vernüftiges haben"


    In diesem Sinne


    Gruß


    hoerohr

    Hallo Dieter,
    trotzdem - für ein Gerät was man für ca. 500,- € bekommt.


    Was das Tunning mit MKP-Kondensatoren angeht - schon mal die Panasonic ECWF probiert?


    Sinngemäße Wiedergabe eines Berichtes eines bekannten amerikanischen Entwicklers:
    "ich verbaue den Leuten was sie wollen. Bei Hörtests in meinem Studio biete ich die Möglichkeit verschieden Kondensatoren im Vergleich zu hören. Der Favorit ist in der Regel Mundorf. Wird jedoch blind verglichen, dann gewinnen meist die Panasonic ECWF"


    Aber das wird jetzt schon OT.


    Gruß


    hoerohr

    Frank_Beard : standardmäßig wurde der mit Kunststoffinnenteller ausgeliefert. Aber du hast recht, gegen Aufpreis konnte man den Metallinnenteller bekommen. Beim Gebrauchtkauf würde ich darauf achten.


    Vormehmlich geht es mir jedoch um die bessere Justierbarkeit des Subchassis.
    Siehe : "Das eigentliche Argumnet ist jedoch...."



    Gruß


    hoerohr


    Die FTZ-Filter haben damals viel kaputtgemacht. Das der C02 dann mit einem FET9 mithalten kann ist schon sehr beachtlich - das Teil muss gut sein :thumbsup:


    Gruß


    hoerohr

    Hallo zebaoth,
    die Scheu Produkte kenne ich schon aus deren Anfangszeit, zunächst nur aus den Ferne. Aber schon da fielen mir am Scheu Classic Tonarm die durchdachte, aber prinzipiel doch einfache Konstruktion auf. Als ich dann mal das erste Laufwerk mitsamt Tonarm vor mir hatte - ich war damals beruflich in der Branche unterwegs, Schwerpunkt Plattenspieler (was den sonst) - war ich überrascht wie genial einfach die Phono-Technik doch sein kann. Als ich dann noch das Glück hatte Thomas Scheu persönlich kennen zu lernen, war mir sofort klar warum: einfach, offen nach allen Seiten, logisch denkend und viel Sinn fürs wesentliche, und vor allem - niemals dick auftragend. Zumindest bei den Scheu-Produkten kann ich somit das Prädikat "durchdacht bis ins Detail" und dazu "einfaches Handling" bedenkenlos verwenden.


    Natürlich haben andere Mütter auch schöne Töchter (Feickert, Clearaudio - beide auch sowas wie Pioniere auf dem Gebiet). Ich empfehle dir mal bei Scheu nachzufragen ob die dir das laufwerk nebst Tonarm nicht mal mit deinem System vorführen können (oder ob Sie dir einen entsprechenden Händler empfehlen können). Wichtig ist bei so einem Test, das man wirklich die benötigte Zeit und Ruhe dafür aufbringt. So ein Test ist nicht in 15 min. erledigt, auch nicht in einer Stunde. Denn es ergeben sich nach einer Weile noch weitere Ansprüche, wie Bedienbarkeit, Aufstellung etc. also Dinge die nicht primär was mit dem Klang zu tun haben, sondern was mit dem alltäglichem praktischem Umgang mit den Geräten.


    Finde es irgendwie witzig, das ich ohne Kenntnisse zu deiner Vorauswahl einen Scheu-Tonarm empfohlen habe...


    Gruß


    hoerohr

    Hallo zusammen,
    eigentlich gibt es da nichts zu diskutieren - Masselaufwerke sind prinzipiell besser. Wenn da nicht das große ABER wäre....


    Jedes Konzept sollte bis ins kleinste Detail durchdacht und handwerklich auch entsprechend umgesetz werden. Masselaufwerke natürlich auch. Da gibt es aber zuviele Hersteller, welche einfach nach dem Motto "viel hilft viel" vorgehen, und das ist natürlich Kokolores. Viel kann nämlich auch viel kaputtmachen. Und nichts macht bekanntlich auch nichts kapputt - aber verbessern tut es eben auch nichts. Bestes Beispiel ist ein Rega RP8 oder RP10, welche federleicht sind und trotzdem in der Topklasse mitspielen.


    Positive Beispiele für Masselaufwerke sind Feickert, Clearaudio, Kuzma und Scheu (wahrscheinlich noch einige weitere), beim Transrotor hätte ich da so meine Bedenken. Speziell Feickert und Scheu haben es mir angetan, aber auch Rega RP8 und 10, also der totale Gegensatz. Es ist eben das voll durchdachte Konzept.


    Meine Meinung...


    Gruß


    hoerohr

    Hallo zebaoth,
    nach deiner Frage zur Tonarmlänge, und jetzt dieses System (und Koetsu Rosewood nicht zu vergessen!), kommt zuallererst ein mittelschwerer bis schwerer Tonarm in Frage. Tonarme mit auswechselbarem Headshell bieten dazu den Vorteil noch von System zu System varieren zu können - bezüglich Gewicht, Steiffigkeit und beinflußung der Klangfarbe.


    Wenn der Einsatz eines 12" für dich kein Problem darstellt - Calvin hat ja richtigerweise auf den Kompromiss mit den 10" ern hingewiesen - dann würde sich sowas durchaus anbieten. Jedoch kein Muß.


    Da du keinen Preisrahmen angegeben hast, empfehle ich mal einen echten Preis/Leistungshammer, wohlwissend das es auch noch besser geht.
    Hier bekommst du einen Jelco 750 L - http://www.highend-online.eu/tonarme.html - komplett mit neujustierten Lagern und neuer Verkabelung. Für den Preis ein einsamer Spitzenreiter. Hier einige Details - http://www.jelco-ichikawa.co.jp/products/tonearm.html#spec01


    Natürlich geht es noch besser. Solltest du an einem gebrauchtem Tonarm interessiert sein, dann erwähne ich mal den Koetsu Tonarm (natürlich wegen deinem Rosewood) - http://www.vinylengine.com/library/koetsu/sa-1100d.shtml - zwar nicht 12" sondern eher 10", aber klanglich einer der besten Tonarme welche ich je in der Hand hatte. Ist auf dem Gebrauchtmarkt hin und wieder zu bekommen. Vielleicht interessiert dich dieser Artikel, vielleicht kennst du ihn aber auch schon - http://www.axiss-europe.de/pdfs/koetsu_storyLP.pdf


    Eine andere Möglichkeit wäre der Scheu Tacco - http://www.scheu-analog.de/tonarme/tacco/ - natürlich eher in der 16 gr Version und als 12"er. Zugegeben, ein Exot, dazu Einpunktgelagert, aber der könnte dem Lyra den besonderen Pfiff verleihen. Ein ausgiebiger Test ist für sowas natürlich ein absolutes Muß. Die Scheu-Tonarme sind die einzigen welche mich in Punkto Einpunktlagerung überzeugen konnten. (Ein Tonarm sollte handwerklich einfach nur gut gemacht sein und das Konzept letztendes gründlich ausgeführt sein, dann ist es letztendes egal ob Einpunkt, Drehtonarm oder Tangential - es muß einfach nur alles stimmen).


    Das wäre mal so eine Auswahl von meiner Seite.


    Gruß


    hoerohr

    Hallo zusammen,
    der TD 320 entspricht eher dem TD 160 - was den Innenteller angeht. Dieser ist beim TD 145 (wie auch beim TD 318) aus Plastik, beim TD 320 (und TD160) aus Metall.


    Das eigentlich Argumnet ist jedoch das besser funktionierende und einfacher zu handhabende Subchassis. War bei den alten Modellen immer etwas schwammig und die Einstellung sehr langwierig.


    Gruß


    hoerohr