Posts by Arne

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    Es gibt ähnliche Vibraphon-Aufnahmen auch von Chet Baker/Wolfgang Lackerschmidt auf Steeple Chase.


    Die erste Baker/Lackerschmid-Platte ("Ballads For Two", 1979) ist so mit das Ärgste, was ich kenne. Meine verzerrt zwar kaum, aber die Vibraphon-Anschläge entwickeln eine derart brutale Dynamik im Hochtonbereich, daß schon beim Abhören in Zimmerlautstärke mein Trommelfell an zu klingeln fängt (keine Übertreibung!). Ich höre die Platte aus diesem Grund vielleicht ein- bis zweimal im Jahr. Die Musik ist prima (richtig intimer Late-Night-Jazz), aber aufnahmetechnisch wäre hier vermutlich weniger mehr gewesen.


    Arne

    Hallo,


    ohne Dich enttäuschen zu wollen - aber auf einem Niveau mit dem Rega Planar 3 spielt der Basik meiner Erinnerung nach nicht. Qualitativ nicht nur vergleichbar mit diesen Spielern, sondern sogar überlegen war wohl der Linn Axis; der war jedoch eine ganze Ecke teurer (wenn ich mich nicht irre, kostete er "nackt" um 1.600 Mark und war damit um die Hälfte teurer als die Regas bzw. der Basik). Der Axis ist meines Erachtens von Linn dann auch nicht aus dem Programm genommen worden, weil er qualitativ zu nah am Basik, sondern weil er verdammt nah am LP12 in der Grundversion dran war (was sich Ulrich Michalik 1987 im ersten Test des Axis in der STEREO als einer der wenigen HiFi-Journalisten auch getraut hat, zu schreiben).


    Den Vergleichstest Basik/Axis/LP12 habe ich mit ein paar Leuten zusammen vor Jahren mal im HiFi-Studio "Analogue" in Bonn gehört. Danach waren sich eigentlich alle Zuhörer einig, daß der gigantische Preissprung vom Axis zum LP12 (der war schon damals nochmal rund 2.000 Mark teurer) so nicht gerechtfertigt war - der Basik war aber deutlich schlechter, vor allem was die Gleichlaufschwankungen und die räumliche Abbildung anging.


    Trotzdem sind die von Dir genannten Spieler schwer zu vergleichen. Dem Thorens hat in der Regel je nach Ausstattung der Basik meist den besseren Arm voraus - der Akito ist ja ganz anständig, obwohl nicht ganz so gut wie der RB 250/300 von Rega. Mit dem später dann angebotenen Umrüstkit von Reson (andere Bodenplatte, Acrylteller) spielt der Rega 3 dann aber wirklich in einer völlig anderen Liga (konstruktionsmäßig ist der Spieler dann ja auch mehr eine Art Roksan Xerxes für weniger Betuchte).


    Ich würde mir vielleicht auf lange Sicht wirklich überlegen, den Basik gegen einen moderneren Spieler einzutauschen - besonders im sogenannten "Einsteigerbereich" hat sich ja in den letzten 10 Jahren eine ganze Menge getan, denn einige der im Bereich um oder leicht über 1000 Euro angesiedelten Plattenspieler (ich denke da z.B. an den kleinen Wilson Benesch) machen heute auf einem Niveau Musik, für das man Ende der 80er schon mal das Dreifache auf den Tisch des Hauses legen mußte. Eine schlechte Wahl war der Basik aber sicherlich nicht - er gehörte auf jeden Fall mit zum Besten, was für 1.000 Mark incl. Arm und System zu haben war, und noch heute bürgt allein schon der Name "Linn" dafür, daß man beim Wiederverkauf kein großartiges Verlustgeschäft macht.


    Arne

    Hallo,


    meines Erachtens sind und waren die Linn-Systeme (zumindest die preiswerteren) für das, was sie konnten, immer erheblich zu teuer - ob sich das mit dem Adikt jetzt geändert hat, kann ich nicht beurteilen.


    Bei kleinem Budget würde ich deshalb eigentlich dazu raten, das alte K5 durch seinen «Großserien-Bruder» Audio Technica AT-90 bzw. AT-95 (je nach Händler um 25-30 Euro!) zu ersetzen. Der einzige Haken: Es klingt vermutlich exakt so wie vorher.


    Als «muffig» habe ich aber auch das K5 nie empfunden; es ist eher ungenau und etwas hart obenrum - daher meine Vermutung, daß es am Verstärker liegt.


    «Richtiges Geld» (soll heißen: mehr als 100 Euro) würde ich aber in die Laufwerks/Arm-Kombi systemmäßig auf gar keinen Fall investieren, da muß ich Markus Recht geben - wenn man den Basik bei Ebay vertickt und gleichzeitig nach einem günstigen LP12 in Grundausstattung Ausschau hält, dürften kaum mehr als 300 Euro dazwischen liegen; beim Axis noch weniger, und schon der spielt mit einem AT-95 vermutlich besser als der Basik mit 2000 Euro-System.


    Arne

    Hallo,


    sowohl ein Linn Adikt als auch ein Denon DL 160 (High-Output-MC) werden gerade bei Ebay angeboten. Das DL 160 sollte nach meiner Einschätzung einen Tick spritziger aufspielen als das Linn-System und tastet vermutlich sogar besser ab; wäre am Basik/Akito daher wahrscheinlich gar keine schlechte Wahl und kostet auch neu nicht die Welt.


    Hier der Link:


    Denon DL 160 bei Ebay


    Arne


    PS. Die Frage ist allerdings, ob nicht der Nait für den etwas «muffigen» Klang verantwortlich zeichnet - er hat ja von jeher einen mehr als deutlichen roll-off in den höheren Frequenzen (im Gegensatz z.B. zum «Konkurrenten» Cyrus, der obenrum eher bissig klingt).

    Hallo,


    ich habe vor etwas mehr als zwei Jahren den Black Cube (Originalversion ohne neues Netzteil) gebraucht für 280,- DM bei einem Händler in Köln gekauft - das war damals zugegebenermaßen am unteren Ende des Marktpreises für gebrauchte BCs. Über 350,- DM gingen dafür aber in aller Regel auch bei Ebay nicht über den Tisch. Der in den letzten Jahren erworbene Kultstatus hat also im Zusammenspiel mit der Euro-Umstellung eine mindestens 50-60%ige Preissteigerung bei Gebrauchtgeräten zur Folge gehabt.


    Der BC ist sicherlich nach wie vor ein hervorragender Phono-Preamp, aber bei den jetzigen Preisen (leider) kein Schnäppchen mehr - besonders als Neugerät liegt er inzwischen für meinen Geschmack gefährlich nah am EAR 834 P, der dann aber tatsächlich noch mal in einer ganz anderen Liga spielt.


    Arne

    Hallo,


    das Produkt heißt "Record-Film" und wird inzwischen nicht mehr hergestellt, und das wohl aus gutem Grund. Das Problem an der Sache ist folgendes: Wenn es einem nicht gelingt, "in einem Rutsch" den angetrockneten Film als unbeschädigte Einheit von der Platte abzuziehen (was offenbar nicht die Ausnahme, sondern die Regel bei dem Zeug war), dann hat man ein ernstes Problem. Die Platte ist dann nämlich für alle Zeiten unbrauchbar, es sei denn, man findet Gefallen daran, unter Einsatz einer Lupe in tagelanger Arbeit hunderte von haarfeinen und gut anhaftenden silikonartigen Fädchen aus der Rille zu polken (wenn's denn überhaupt funktioniert).


    Arne

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    Das Angebot im Internet hat sich seit ca. 1,5 Jahren stark vergrößert. Das günstigste Gerät mit einer für Schallplatten geeigneten Größe, das ich gefunden habe, kostet 1299 Euro.


    Hallo Ansgar,


    schau mal bei Sonitec auf die Website, da fängt das preiswerteste Gerät mit 300 mm Innenbreite bei rund 700 Euro (!) an - was man m. E. aber gar nicht bräuchte, denn man würde die Platte vermutlich ja ohnehin nur bis knapp vor die Unterkante des Labels eintauchen wollen und sie dann drehen; dazu könnte auch die 270 mm - Version ausreichend sein (~440 Euro).


    Was mich insgesamt irritiert, ist aber die Tatsache, daß alle diese Maschinen eine Heizung besitzen, die eine Erwärmung der Flüssigkeit auf bis zu 80 °C erlaubt. Das könnte ein Hinweis darauf sein, daß eine optimale Reinigung i.d.R. nur bei einer kombinierten Anwendung von Wärme und Ultraschall erreicht wird. So um die 40 °C würde ich mir ja noch gefallen lassen, aber alles darüber?


    Arne

    Hallo,


    ich bin auch ein Freund von "Vintage"-Hifi, glaube aber, daß sich insbesondere in puncto Schallplattenlaufwerk in den letzten 30 Jahren mehr getan hat als in irgendeinem anderen Bereich, sei es nun Verstärkungselektronik oder Lautsprecherbau. Auch der (hervorragende) EMT stammt aus einer Zeit, in welcher selbst wohlmeinende Hifi-Enthusiasten unter einer Verbesserung hauptsächlich den Wechsel zum nächstteureren Abtaster verstanden, und es ist auch weniger das für Rundfunkzwecke konstruierte Laufwerk als vielmehr die "EMT-Tondose", die internationale Berühmtheit erlangte.


    Ich für mein Teil würde, wenn ich etwas in der Preisklasse um 1000-2000 Euro suchte, auf jeden Fall mal bei den gebrauchten Top-Laufwerken schauen, die in der Zeit produziert wurden, als die CD langsam aber sicher die LP als Massentonträger verdrängte (so 1987-91). Da hat sich eine ganze Reihe von Herstellern nämlich - Kleinserie hin oder her - ordentlich Mühe gegeben, um zu zeigen, was in der schwarzen Scheibe stecken kann. Wer ein bißchen Geduld hat, kann für sein Geld so manches Schnäppchen machen. Es gibt einige gute Sachen, über die gerade kaum einer spricht, und die (z.B. weil die Marke auf dem europäischen Markt kaum noch präsent ist) trotz hervorragender Qualität wie sauer Bier angeboten werden. Der kleine Well Tempered (ich habe selbst einen) zum Beispiel. Oder der erste Pink Triangle. Alles Spieler, die aufgrund mangelnder Marktdurchdringung nie den Kultstatus eines LP12 erlangt haben, aber qualitativ oft sehr wohl vergleichbar waren und mit Arm und System damals neu hart an der 10.000-Marks-Grenze oder sogar darüber lagen.


    Arne


    PS. Hände weg von gebrauchten Roksan Xerxes der ersten Serie, die ab und zu zum scheinbar attraktiven Preis bei Ebay auftauchen! Das Problem mit der sich verziehenden und daher absinkenden Tonarmbasis ist auf Dauer nicht lösbar, egal was der Verkäufer erzählt. Ich weiß aus leidvoller Erfahrung eines guten Freundes, wovon ich rede.

    Hallo Normi,


    vermutlich beides :). Wie wohl jeder, der vom ultimativen Plattenspieler träumt, suchte ich damals (und so hatte ich's auch in die Suchanzeige im High-End-Markt geschrieben) entweder einen LP12, einen Roksan Xerxes, einen Pink Triangle, Rock oder eben einen Well Tempered. Begeistert hat mich der Well letztendlich durch die Tatsache, daß die unvermeidlichen Störgeräusche so sehr in den Hintergrund treten, wie ich das bei keinem anderen Laufwerk vorher jemals erlebt hatte (wobei ich alles deutlich jenseits von 10.000 Mark mal ausklammere, aber ein solcher Bolide wäre ohnehin einfach nicht drin gewesen). Ausschlaggebend für den Kauf war sicher auch, daß ich den Well sehr preiswert bekommen habe - der Verkäufer hatte sich selbst in ein in Kleinstserie gefertigtes und preislich hoch fünfstelliges Masselaufwerk (an den Namen erinnere ich mich nicht mehr, sagte mir damals nichts) verguckt, welches in den nächsten Tagen geliefert werden sollte. Ich glaube, ich habe für den Well schließlich 1500 oder 1600 Mark bezahlt, incl. Cardas-Innenverkabelung und Ersatzriemen und -silikon für die Dämpfungswanne. Für mich war die Suche damit zuende; für einen klanglich und vom Erhaltungszustand her vergleichbaren LP12 hätte ich vermutlich rund das Doppelte auf den Tisch legen müssen.


    Arne

    Hallo,


    den aktuellen Well-Tempered-Thread nehme ich zum Anlaß, um Rat bezüglich des optimalen Systems zu ersuchen:


    Seit etwa 3 Jahren betreibe ich meinen "kleinen" Well Tempered Record Player mit einem DL 103, erst am Black Cube und seit etwa einem dreiviertel Jahr am MC-Eingang einer von Clockwork Audio in Köln modifizierten Cyrus 2/PSX - Kombi. Obwohl ich von Anfang an wußte, daß das Denon aufgrund seines Gewichtes und der Compliance nicht der ideale Partner für den Well Tempered - Arm ist, habe ich mich von dem sagenhaft günstigen Kurs (damals 298,- DM) dazu verleiten lassen.


    Ich war bis jetzt auch sehr zufrieden damit (besonders der schnelle und tiefe Baß tut dem Well eigentlich sehr gut), aber ich merke doch, daß diese Kombination hinsichtlich der Abtastfähigkeit schnell an ihre Grenzen stößt: So gibt es kaum eine Plattenseite, die im letzten Drittel selbst bei nur etwas dynamikreicheren Passagen nicht hörbar knistert oder sogar leicht verzerrt.


    Was soll ich also jetzt als Ersatz nehmen? Wenn man dem, was man (besonders in amerikanischen Foren) so liest, Glauben schenkt, dann gibt es zumindest für's gleiche Geld oder selbst den doppelten Preis rein qualitativ wohl keine Alternative. Mehrere Händler haben mir bereits ein Goldring Eroica empfohlen; ich kann mich allerdings entsinnen, daß ich selbst ausgerechnet diese Kombination bei einem Jahre zurück liegenden Probehören als extrem müde und langsam empfunden habe (allerdings im mehr oder weniger direkten Vergleich zum Pink Triangle mit AT-OC9).


    Vielleicht wäre, wie im anderen Thread bereits erwähnt, ein DL 103 C mit niedrigerer Auflagekraft besser? Oder das genannte AT-OC9? Wie sauer wäre - rein finanziell gesehen - der Apfel, in den ich beißen muß, wenn ich eine bessere Abtastung bei gleichbleibend fantastischer Raumabbildung, zupackendem Baß und realistischen Klangfarben haben will? Ich sag's gleich vorweg: Zurück auf MM geht nicht - dann müßte ich den Verstärker nochmals umbauen lassen oder den Black Cube reanimieren; letzteres will ich nicht, weil der Klang letztendlich doch eine halbe Klasse kälter und weniger detailreich war als am MC-Eingang des Cyrus nach der umfassenden Modifikation. Womit ich übrigens nichts gegen den Black Cube gesagt haben will, der für seinen Preis wahrscheinlich der beste Phono-Preamp ist, den man kaufen kann.


    Für alle Hinweise und Empfehlungen bin ich dankbar!


    Arne

    Hallo,


    vor meinem Well Tempered war ich dreizehn Jahre lang mit dem Audio-Linear sehr zufrieden - richtig eingestellt kann er es allemal mit den Einstiegslaufwerken der Generation danach (Linn Axis, Rega Planar 3) aufnehmen.


    Bezüglich des Antriebsriemens habe ich übrigens einen Tip, für den ich zwar von High-End Puristen bestimmt gesteinigt werde, der aber nichtsdestotrotz hervorragend funktioniert:


    Im Sanitärfachhandel oder bei spezialisierten Firmen wie z.B. Gummi-Grün in Köln gibt es eine Gummidichtung für Großrohre, welche den Maßen des Originalriemens exakt entspricht. Sie ist zwar anfänglich einen Tick steifer als das Original, davon sollte man sich aber nicht beirren lassen - nach ein oder zwei Wochen im harten Alltagseinsatz ist sie in puncto Elastizität und Aussehen vom Originalriemen nicht mehr unterscheidbar.


    Ich habe mich selbst lange dagegen gewehrt, daß dies die Lösung sein könnte und deshalb damals mit zwei highfidelen Freunden Vergleichstests angestellt. Ein klanglicher Vorteil des Originalriemens war so weit ich mich erinnere nicht feststellbar.


    Eigentlich hat die Dichtung gegenüber dem Originalriemen sogar noch einen Vorteil: Sie ist nämlich aus einem Stück gefertigt und nicht an einer Stelle geklebt (das ist genau die Stelle, an der der Originalriemen irgendwann einmal reißt). In den ersten vier Jahren habe ich auf diese Art und Weise genau drei Riemen verloren* - der Dichtungsring hat die darauffolgenden neun Jahre ohne sichtbare Verschleißerscheinungen überstanden.


    Nochmals: Ich glaube, daß all das Gerede über den klanglichen Vorteil von besonders weichen und irgendwie "optimierten" Gummimischungen Augenwischerei ist. Wenn überhaupt etwas hörbar ist, dann bestimmt viel eher die Nahtstelle, an welcher der Originalriemen geklebt wurde und die daher ein paar hundertstel Millimeter dicker ist als der übrige Riemen.
    Der Dichtungsring kostete damals übrigens 80 Pfennig oder so, gegenüber 39,95 für das Originalersatzteil.


    Herzliche Grüße,


    Arne



    *das lag zugegebenermaßen auch daran, daß ich den Plattenteller oft abgenommen habe, um mit verschiedenen Lagerölen und Unterlegscheiben zur Motordämpfung usw. zu experimentieren.

    Hallo,


    diese Firma hat mich schon vor drei Jahren maßlos enttäuscht, als ich meinen Well gekauft hatte. Die waren trotz mehrfacher Anfrage nicht in der Lage, mir zu erläutern oder eine Beschreibung zu faxen, die mir eine Einstellung der Tonarmhöhe erlaubt hätte (ich weiß bis heute nicht, welcher Schraubenzieher in das kleine Loch paßt, und habe die Höhe daher nie justiert). Außerdem sind die Rechtschreibfehler auf der Webseite eine echte Zumutung, genau so wie die arroganten und kaum nachvollziehbaren Formulierungen. Beim Well Reference von "erschwinglichem Preis" zu reden ist schlicht lächerlich und zeigt eigentlich nur, daß einige dieser High-End-Heinis wohl jegliches Maß und Ziel verloren haben.


    PS. Wenn wir schon mal dabei sind: Wie stellt man denn nun den Tonarm ein? Ich betreibe übrigens ein Denon DL-103 in dem Spieler und bin eigentlich ganz zufrieden - ein Austausch steht aber dennoch langsam an; für Hinweise wäre ich auch hier dankbar (ich dachte an ein DL-103 C, wenn ich es denn irgendwo herkriege).


    Arne

    Hallo,


    wenn ich die Webseite von Well Tempered richtig verstehe, gibt es wohl zumindest ein "todsicheres" Unterscheidungsmerkmal: Gegenüber dem Classic-Arm kann man beim Reference nicht nur den VTA mittels einer Schraube justieren, sondern auch mit einem Rändelrad an der Seite die Dämpfungswanne in ihrer Höhe verstellen.


    Ansonsten: Viel Spaß mit dem großen Well! Ich selbst bin seit drei Jahren Besitzer des "kleinen" Well Tempered Record Player und habe seitdem noch niemals den Wunsch verspürt, nach rechts oder links zu schielen. Überzeugt hat mich damals mit einer Vorführung der Verkäufer, der auf meine Suchanzeige hin anrief und fragte: "Ich habe Ihre Anzeige gelesen. Wollen Sie einen LP12 oder einen guten Plattenspieler?"


    Herzliche Grüße,


    Arne