Posts by Arne

    Wieso DAT?
    Wegen Kosten, Bandlänge, Platzbedarf, Bedienung!


    Als Klassikliebhaber nehme ich fast immer die ca 115 Minütige Sendungen auf, teilweise bis 3 Std. Da kommt keine Cassette mit.


    Genau deshalb bin ich auch von DAT auf den Sony PCM-D50 umgestiegen. Absolut problemloses Handling, Super Bit Mapping bereits standardmäßig eingebaut und schon mit dem internen 4-GB-Speicher bei 16 bit / 44.1 kHz eine maximale Aufnahmedauer von 6 Stunden und 24 Minuten. Das Überspielen per USB 2.0-Schnittstelle ist im Handumdrehen erledigt, archiviert wird bei mir wegen der Datensicherheit auf DVD-RAM. Ich kann nur sagen: Ein Quantensprung gegenüber DAT. Mindestens gleiche Qualität bei unschlagbarem Bedienungskomfort. Band ja, aber bei mir nur noch analog! :)


    Arne

    Hallo,


    vielleicht kann mir einer der Decca-Kenner hier weiterhelfen. Weiß jemand, ab wann (bzw. ab welcher LXT-Katalognummer) es gleichzeitig Mono- und Stereopressungen einer Aufnahme gab? Oder präziser gefragt, bis zu welcher LXT-Nummer gibt es keine korrespondierende Stereoaufnahme? Dass der Zeitpunkt so um 1958-60 herum liegen muss, ist mir schon klar, aber in den Zeitrahmen fallen halt Hunderte von Aufnahmen bzw. Katalognummern.


    Arne

    Hallo,


    vor einigen Monaten war ich erstaunt, am Schaufenster der "Hifi-Galerie Udo-Werner Becker" in der Roonstraße in Köln plötzlich einen Zettel mit der Aufschrift "zu vermieten" zu entdecken. Der Laden stand wie eh und je bis unters Dach voll mit Hifi-Geräten, wie man von draußen unschwer erkennen konnte - er war und blieb aber geschlossen, wobei sich an dem Zustand des Ladens bis vor wenigen Wochen nichts änderte (allerdings waren die von außen sichtbaren Zierpflanzen mittlerweile vertrocknet). Es sah aus, als wäre das Geschäft fluchtartig verlassen worden. Dabei war der Laden seit über 20 Jahren am Platz. Weiß jemand näheres?

    Meiner war BJ 90 SN 88000 mit Cirkus, Ittok und K5 , allerdings fast kaputt und mit BASIK Netzteil, in Top Zustand für 350 EUR vom Händler!


    Die Zeiten dürften allerdings wirklich vorbei sein. Aber ich stimme Dir prinzipiell zu. Ich habe vor etwa einem Jahr meinen LP12 incl. Valhalla, Ittok, Linn K18, unverkratzter Haube und OVP im Top-Zustand für um die 800 Euro "geschossen", und selbst das wurde von einigen Forumskollegen hier als etwas zu teuer empfunden. Bereut habe ich es dennoch nicht, weil der Spieler wirklich extrem gepflegt ist und immer noch aussieht wie frisch aus dem Laden, praktisch ohne sichtbare Gebrauchsspuren. Mit einem Grace-Tonarm hätte ich ihn aber vermutlich auch für 300 Euro weniger nicht haben wollen - da sind die nächsten 500 Euro Nachrüstkosten vorprogrammiert, damit das Teil einigermaßen auf heutigem Niveau spielt.


    Arne

    Warum kaufst Du Dir nicht eine DVB-C Karte für den PC? Der gesendete Datenstrom (MP2) wird ohne jede weitere Manipulation oder gar Verlust auf die Festplatte gespeichert.


    Kann man mit einer DVB-C-Karte bzw. einem DVB-C-Stick (gibt's ja von Terratec für 99 Euro) auch die digital eingespeisten Radioprogramme empfangen? Alle Infos, die ich im Netz darüber finde, klammern das (absichtlich oder unbewußt?) aus. Auch bei Terratec ist nur von analogem und digitalem TV und analogem Radio mit RDS die Rede.


    Arne

    Hallo,


    eigentlich bin ich ein UKW-Verfechter (seit vielen Jahren tut ein Dual CT 1641 bei mir Dienst), aber gestern habe ich zum ersten Mal an der heimischen Anlage Internet-Radio gehört (einfach die Kopfhörerbuchse meines IBM Thinkpad r51 per Miniklinke -> Cinch mit dem Vorverstärker verbunden). Der holländische Klassikkanal Radio 4 sendete eine Liveübertragung (Mahler 2) - wer spielte, habe ich leider nicht mitbekommen.


    Ich muß sagen, ich war ziemlich geplättet. Keine wahrnehmbare Kompression, sehr schöne Klangfarben (besonders bei den Blechbläsern) und große Dynamik - ich habe wirklich gebannt zugehört, bis ich wegen eines dringenden Termins das Haus verlassen mußte. Ich wünschte, ich könnte als Analog-Fan etwas anderes behaupten, aber m. E. wird es für UKW ab 192 kbps schwer.


    Arne

    Was heißt bei einer Phono-Vorstufe eigentlich "besser"? Ich denke, daß der Klang von vielen Faktoren abhängig ist. Ein nicht zu vernachlässigender Parameter ist aber die Rauscharmut des Phonozweigs, und damit war es bei allen Vollverstärkern, die ich kennengelernt habe, nicht sonderlich weit her. Was das wirklich bedeutet, habe ich erst erfahren, als mir per Zufall vor einigen Jahren für kleines Geld ein Lehmann Black Cube angeboten wurde. Seitdem muß ich im "Leerlauf" den Lautstärkeregler meines Verstärkers bis in die 12-Uhr-Position aufreißen, um überhaupt ein Rauschen wahrzunehmen. Bei leisen Aufnahmen (z. B. Akustikgitarre solo) macht das schon einen riesigen Unterschied, was feine Details angeht.


    Arne

    also wenns nur um Oberflächengeräusche und Knackser geht ,
    kann aber ein Arkiv1 auf dem LP12 auch locker mithalten (...)


    Mit dem Well Tempered Record Player vielleicht, aber mit dem Well Tempered Classic mit "black damped platter"? Das wage ich stark zu bezweifeln. Ich kann zum Vergleich leider nur meinen pre-Circus-LP12 mit Ittok und K18II heranziehen, aber da fehlt zum WT dann doch noch eine ganze Menge. Die große Stärke des Well ist, daß die Ruhe praktisch unabhängig vom verwendeten System ist - ein gutes MM-System profitiert von den Stärken des Well genau so wie ein hochpreisiges MC. Aber ich will hier keinen Glaubenskrieg vom Zaun brechen, schließlich höre ich selbst momentan eher mit dem LP12. Den Well würde ich aber freiwillig nicht hergeben. Was ihm fehlt (ich hatte darüber schon einmal einen Thread aufgemacht) ist eine Motorsteuerung auf dem Niveau eines Valhalla oder besser. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, irgendwann mal eine solche zu bekommen oder selber zu bauen.


    Arne

    Ich kenne mehr wie einen der den Well klanglich super fand, wegen fehlender Feinmechanik vom Kauf jedoch Abstand nahm. Und das war noch zu
    golfballfreien Zeiten.


    Der Well Tempered ist ein extrem guter Plattenspieler. Er hat andere Stärken und Schwächen als z.B. ein LP12, spielt aber mindestens in der gleichen Liga. Ich kenne nach wie vor praktisch kein Laufwerk, bei dem vorhandene Oberflächengeräusche oder Knackser so in den Hintergrund treten wie beim Well Tempered.

    Checke doch einfach mal ein Nagaoka MP10.. Kostet nicht viel, ist MM und meiner Meinung nach DIE Alternative zum 103er.


    Hallo,


    sind die Nagaokas wirklich so gut? Ich hatte hier und auch in einem anderen Forum mal um Kommentare dazu gebeten, aber kaum Antwort bekommen. MP-10/-11 bzw. die neuen Serien mit einer Null hintendran gelten, wenn man den im Internet zugänglichen Quellen Glauben schenkt, als gute, sauber abtastende Einsteigersysteme, die am richtigen Arm vielleicht einen Tick besser als ein Audio Technica AT 90/95 spielen. Preislich gibt sich das nichts.


    In der Preiskategorie der verschiedenen DL-103-Varianten sind ja eher die besseren Nagaoka-Abtaster (MP-20/30/50) zuhause. Ich kenne aber niemanden, der diese Systeme schon einmal gehört hat bzw. sie explizit empfehlen würde. Schaut man bei Audioasylum, so findet man Widersprüchliches. Alle scheinen sich zwar einig darin zu sein, daß die Abtastfähigkeit der Nagaoka-Systeme sehr gut ist - beim Klang gehen die Meinungen aber auseinander. Zwischen den Zeilen lese ich "undynamisch, müde, kein richtiger Bass, aber seidige, angenehme Höhen".


    Ich würde mich freuen, mal eine fundierte Meinung dazu zu hören - ich würde für meine LP12/Ittok LVII-Kombi möglicherweise durchaus mit einem MP20/30 als Nachfolger meines inzwischen doch betagten K18 II liebäugeln.


    Arne


    P.S.: Wenn ich mich nicht täusche, sind die Nagaokas keine MMs, sondern MIs (Moving Iron). Allerdings liefern sie anders als die Grado-Systeme wohl eine recht hohe, MM-ähnliche Ausgangsspannung. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    den Staub auf dem Ball einfach wegpusten, der Staub auf dem Silikon fällt nicht weiter auf, fliegt teilweise beim Pusten mit weg,sinkt teilweise nach unten.
    Hab gerade die Silikon-Wanne eines WT-Arms entleert, ein klein dunkel gefärbtes unten am Boden.


    Kann ich nur bestätigen. Ich bin seit vielen Jahren im Besitz eines Well Tempered Classic (davor hatte ich einen Well Tempered Record Player), und ich muß sagen, daß der Staub keinerlei Probleme macht. Ich sauge alle zwei, drei Wochen vorsichtig die Tasse ab - was darin liegen bleibt, stört nicht weiter.


    Arne

    Der Empfehlung schließe ich mich an, möchte aber gleichzeitig darauf hinweisen, dass es das Ganze auch auf LP gibt. ;)


    Hallo Markus,


    ich wußte doch, das ich was vergessen hatte. Im Ernst: Die LP-Ausgabe hatte ich damals (noch bei Walter Lindenberg vom Plattenladen "Get Rhythm" im Kölner Mediapark) bestellt, habe sie aber nicht mehr bekommen - ich war mir nicht sicher, ob die Aufnahmen wirklich auch auf LP erschienen sind.


    Arne

    Hallo,


    eine wunderbare Bigband, die das Revival um runde zehn Jahre vorweg nahm, war das Tim Isfort Orchester.


    Die einzige Studioplatte, die dieses Ensemble 1997 aufgenommen hat, glänzt mit einer fantastischen Aufnahmequalität und satten "analogen" Klangfarben, die zuweilen gar an Nelson Riddle erinnern. Dazu mag auch beigetragen haben, daß der Tontechniker Isfort bei der Aufnahmetechnik auf ein selbst entwickeltes (!) Röhrenmikrofon setzte.


    Die Produktion gehört seit Jahren zu meinen absoluten Lieblings-CDs, was auch an den Interpreten liegt, die zu dieser Orchesterbegleitung singen bzw. vortragen dürfen, muß man fast sagen. (Blixa Bargeld, Katharina Thalbach, Christian Brückner, Eva Kurowski). Die CD wurde damals von EFA vertrieben und ist nach deren Konkurs leider nicht mehr aufgelegt worden, was sich in den Preisen für Gebrauchtexemplare widerspiegelt (der günstigste Verkäufer bei Amazon will 27,98 für sein Exemplar). Der kurzzeitig auch erhältliche WDR-Mitschnitt der einzigen vom Tim Isfort Orchester in dieser Besetzung absolvierten Deutschland-Tournee ("Apollo 18") ist leider klanglich nicht ganz so toll.


    Mein Fazit: Wer von Bigband in Deutschland redet, muß die Studio-CD des Tim Isfort Orchester gehört haben!


    Amazon Link: Tim Isfort Orchester
    Amazon Link: Apollo 18


    Arne

    Hallo,


    zunächst herzlichen Dank für die detaillierte Arbeitsanweisung. Ich habe den Kopfträger abgezogen und die Köpfe mit Isoprop und Q-Tips gereinigt, ebenso die Kontaktbuchsen am Kopfträger (mit einem "Interdentalbürstchen") und die Kontaktstifte am Gerät sowie die Andruckrolle. Sieht alles ganz gut aus, kein Kabel ist erkennbar locker.


    Das Tonband ist mit einem handelsüblichen Adapterkabel DIN -> Cinch mit dem Verstärker verbunden, als Ausgangsbuchse nutze ich die mit den beiden Deltas übereinander und den Schlangenlinien.


    Beim Abspielen bietet sich in den verschiedenen Stellungen des Betriebsartenwählers folgendes Bild:


    Mono 2: Signal aus beiden Lautsprechern
    Mono 1: Kein Signal
    Stereo: Signal aus rechtem Lautsprecher
    Multiplay 1: Signal aus linkem Lautsprecher
    Multiplay 2: Unterschiedliches Signal aus beiden Lautsprechern
    Dia Mono: Kein Signal
    Dia Stereo: Signal aus rechtem Lautsprecher


    Im Moment bin ich ratlos - bis vorgestern hat das Gerät in Stellung "Stereo" funktioniert, so meine ich jedenfalls.

    Hallo,


    das Viertelspur-Gerät läuft gerade nicht so toll - siehe den Thread zur (momentan wohl defekten) Stereowiedergabe. Insgesamt kommt mir der Uher-Sound im Moment vergleichsweise sehr "warm" und dynamikkomprimiert vor. Ich habe aber an dem Teil noch nichts gemacht, noch nicht mal die Tonköpfe gereinigt. Ob ich den Sound auf Dauer mag, kann ich daher noch nicht sagen. Aus dem Gedächtnis fand ich das Klangbild beim Revox A77 brillianter und irgendwie "stabiler".


    Herzliche Grüße, Arne

    Hallo,


    ich habe eine Frage an die Experten: Mein Uher Royal de Luxe C (Viertelspur) gibt in der Betriebsart "Stereo" momentan nur einen Kanal wieder. Bei der Wiedergabe in Stellung "Multiplay 2" habe ich Klang aus beiden Lautsprechern - ich meine, in Stereo. Sind die Modi "Stereo" und "Multiplay 2" identisch, wenn das Gerät im Nur-Wiedergabe-Betrieb gefahren wird? Die Betriebsanleitung gibt zu dieser (offenbar so nicht vorgesehenen) Betriebsart nichts her. Ich würde gern ein älteres Stereoband überspielen, möchte aber natürlich beide Kanäle korrekt aufnehmen.


    Herzliche Grüße, Arne

    ...das tut mir ehrlich leid. Ich habe damals (2003/4?), als der T-Amp so gehypt wurde, zwei davon günstig bei eBay geschossen, um "irgendwann einmal" meine SABA Greencones damit zu bi-ampen. Aber wie das so ist: Die beiden stehen bis heute unausgepackt im Keller...