Posts by Egmont

    Wie hast Du das denn hinbekommen?


    Die vernickelten Cinchbuchsen sitzen zwar ganz schön straff in modernen Steckern, aber das habe ich bisher weder beim Eleven noch beim Seventeen geschafft.


    K1024_DSC05192.JPG


    Ich hatte auch mit der Idee kokettiert, die Buchsen zu ersetzen. Nur wozu; nur weil die ein wenig angelaufen sind, stramm sitzen und das massive Kupfer an manchen Stellen durchkommt?

    Und dann was Möchtegerngoldenes aus Fernost an den Klassiker? Nö!

    Die Buchsen findet man u.a. an Mac, Paragon, Radio Craftsmen et.al


    Die werden mit Dremel nebst Minidrahtbürste bearbeitet. Und gut is.


    K1024_DSC05196.JPG


    Aber wenn bei Dir die Pertinaxplatten gebrochen sind:

    Warum nicht neue Platten basteln mit neuen Buchsen an die Rückwand (die nach dem Lösen von vier Schrauben einfach nach hinten zu klappen ist) schrauben. Das sollte vom Platz her dann doch reichen.

    Die Nieten einfach mit dem Dremel/Bohrer bearbeiten. Und los.


    Hinter jeder großen Ingenieursleistung steht eigentlich auch immer ein vorbildlicher Aufbau.

    Auch in Sachen Service.


    Fragen offen?

    K1024_DSC05199.JPG


    Phonoboard mit Potis zum Abgleich des THD.

    K1024_DSC05130.JPG

    Der besagte Vorstufe hat vor Jahren eine (selbst)verbastelte Eleven abgelöst, die schon damals nur als Backup hin &wieder lief.

    Nicht, dass ich damit unzufrieden war, nur wie das so ist mit Sturm, Drang und Drogen.


    analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/48799/

    http://www.raincityaudio.us/bl…11-preamp-005-0990-repair


    Die neue 17 von Ebay brummte, ihr fehlten die Drehregler; Potis und Fader kratzten.

    Also wurde ein Wochenende geopfert und der Pre zum Singen gebracht. Viel war nicht zu tun, alles wunderbar übersichtlich.

    Passende Siebelkos hatte ich auf Lager, die Schalter und Potis waren schnell gereinigt/gespült und neu gefettet und die schönen Knebel vom Eleven passten perfekt; schließlich ist die 17 lediglich die konsequente Weiterentwicklung.



    http://www.thevintageknob.org/harman_kardon-Citation_17.html


    Die Vorstufe hat alles was ich benötigte:

    2xPhono, 3xAux, Tuner, Tape Dub, Tape Mon dazu Hi-/Lowcut und einen elaborierten EQ, den ich bei jedem anderen Pre seitdem schmerzlich vermisse. 50, 700, 3000 und 8000Hz. Ich habe den EQ wohl nie (mit einem Knopfdruck möglich) aus dem Signalweg genommen. Mit den feinen Anpassungen die damit möglich sind, klang es immer besser als straight/line.


    Und das alles auf separaten Platinen fein l+r separiert. Man sieht dem 17 an, dass hier Ingenieure am Werk waren, die seit vieelen Jahren Hi-Fidelity konsequent vorangetrieben haben. Ganz ohne Laber, grünen Dishancer, Guru&Eso


    Der Röhrenvorgänger Citation 1

    [Blocked Image: https://www.quadesl.com/photo/cit1_photos/rebuilt1.jpg


    Citation 17

    DSC00832.JPG


    Das war in jenen Tagen absoluter Hifi-Peak ( Zudem der letzte Pre vor dem Verkauf der Traditionsfirma) und auch noch heute ist so ein 17 nicht bloß schön anzusehen. Die kann was, wenn man kann.


    Aber auch dieser Pre wurde in meinem Setup irgendwann abgelöst, doch als backup ist er für seine für seine Nachfolger den Paragon 12

    ( Hallo Thomas! ) und den TA-E88 hin und wieder eingesprungen und bleibt. Denn das sind zugegeben Mimöschen, die ein Extra an Liebe und Händchen einfordern.

    Da ich den Pre-Esprit Sony kürzlich im Abgleich hatte, wurde der Citation wieder einmal angeschlossen: Den gröbsten Staub abgewischt, Stecker rein und.... Musik.

    Und DAS nach all den Jahren, beinahe vollständig 1978 mit ein paar wenigen Weck-Drehern an Potis und Reglern. Amtlich.

    Und natürlich konnte ich das Spielen am EQ nicht lassen. Klasse.

    Also wenn es denn einen InselPre für mich gibt: Den hier!


    Der 17er kling wunderbar; sanft und nie nervig, passt immer, ist gebaut für die Ewigkeit (allein diese 10mm Frontplatte) und hübsch klassisch obendrein.

    1732043-harman-kardon-citation-17.jpg

    https://www.usaudiomart.com/de…tation-17/images/1732043/


    Als der Sony nach ein paar Tagen wieder an die Anlage kam, wollte ich den HK nicht einfach wieder in die dunkle Ecke stellen.

    Das bewährte Teil hat Wellness verdient; die Einkaufsliste steht...ich werde berichten.



    ahoi,

    egmont



    Und genau so etwas meine ich mit Tand.


    8)

    Hallo Gemeinde,


    leider hab ich von meinem SME 3009/II das AS-Gewicht ( das kleine Teil am Faden) verbummelt.

    Jetzt gibt es ja einiges an Ersatz im Netz -auch akzeptabel eingepreist- nur weiß ich nicht, was tatsächlich passt bzw. wie schwer exakt dieses kleine Teil sein muß.

    Sind 4gr i.O.?


    Wer eines abzugeben hat und vllt. ein zusätzliches Reitergewicht für den 9er oder 12er benötigt; gern im Tausch. PN!


    Gruß&Dank,

    egmont


    eins vorweg: alles richtig was du schreibts. Aber solche Personen wie die, deren Restaurtationsthread du referenziert braucht es dann auch nicht. Bei den Ersatztypen für die Hitachi HA 212S Reedrelais hat er auf den Fotos die Typenbezeichnung geschwärzt. Damit auch ja keiner einen Hinweis auf einen adäquaten Ersatz bekommt....

    Natürlich hat das alles seine Richtigkeit; sonst würde ich es ja nicht... :D
    ----------------


    Bei all den beispielhaften bzw. beispiellosen Restaurierungen erhaltenswerter Klassiker die Amp8-san vorstellt (KnieSmilie mit Ausrufezeichen),
    sei ihm nachgesehen bzw. Nein; voll d`accord, dass er nicht noch dem letzten Möchtegernlöter, auch das letzte Bißchen mühsam zusammengetrages Know-How kleinkaut. Das ist sein Lohn, Brot & Site.


    Und apropos: Was dort auf dem Relais noch zu erkennen ist (er hätte weit mehr schwärzen können) ist längst Info genug für den, der bereit ist ein ganz klitzekleinwenig Schmalz&Zeit zu investieren...auch weil er weiß, Was er da Warum tut.
    Ich möcht` gar nicht wissen, wie viele Anfragen er jeden Tag von Leuten bekommt bzw. er tagtäglich allein dafür Mühe/Zeit/Nerv opfern muß, die meinen online Alles, aber auch Alles, für einen knapp hingeschriebenen Dank (wenn überhaupt) nachgetragen zu bekommen.


    Was würden wir wohl alle dafür geben, wenn Weniger vage labern und Mehr dem konkreten Beispiel aus Nippon folgen würden.
    Wenn es nur mehr von solchen Typen geben würde. Selbst wenn die erfahrungsgemäß meist echte Stiesel sind.


    Nachtrag: Wenn man auf amp8.coms Site nur ein wenig blättert findet man ein weiteres C-2 Harakiri.
    Hier hat er sich noch nicht einmal die Mühe gemacht die exakte Bezeichnung zu schwärzen.


    Und auch hier wieder die exakt gleiche Vorgehensweise zum Erfolg. Jetzt dürfte allen klar sein was -im Normalfall- zu tun ist; so einfach geht Interesse.
    [Blocked Image: http://fs5.directupload.net/images/170110/pcmpsncw.jpg]
    http://amp8.com/index.htm


    Quote

    Die war eben lange als PA-Endstufe live unterwegs. Sie hat es sich verdient so auszusehen :rolleyes:


    Welche der beiden haltet ihr für besser? Ich habe sie nie verglichen.

    Die frühen Ps sind nada reine PAs.
    Die gab es mit einer aufwendigeren Schutzschaltung und etwas mehr Bling-Bling schaltungsidentisch als Hifi-Referenzendstufen.
    Und ja; klassische PAs müssen entsprechend gelitten-gegerbt aussehen, schließlich haben exakt jenes Teil Lemmy undoder Bon Scott...gerockt.


    Im letzten Jahr habe ich zufälligerweise so ein P-Trumm gehoben.
    Da ist/war alles original. Danach kurz durchgemessen, ohne Probleme mit einem Dreh perfekt abgeglichen und auf einer mehrtägigen Party richtigrichtig harthart rangenommen.
    Hammerteil; mbMn auch fürs echte Herrenzimmer. (Pommesgabelsmilie)


    Die PA Ausführung P2201 (ohne VU-Meter)
    [Blocked Image: http://www.hifi-studio.de/hifi…Yamaha_P2200/P2200-10.jpg
    http://www.hifi-studio.de/hifi…Yamaha_P2200/P2200-10.jpg

    Die entsprechende WohnzimmerHiFireferenz M2
    [Blocked Image: http://audiovintage.su/images/hifi/endstufen_130.jpg
    http://audiovintage.su/images/hifi/endstufen_130.jpg


    Gruß, egmont

    will ich doch noch mal `ne Lanze brechen...

    Quote

    wurde vom offiziellen Yamaha-Reparatur-Service gesagt, dass es die
    Halbleiterwiderstände sind, die nach einer gewissen Zeit nicht mehr
    zuverlässig ihre Werte einhalten können und sogar komplett durchlässig
    würden.

    Die Halbleiterwiderstände (RP,RE grün) lassen sich, selbst ohne Schaltplan(https://www.hifiengine.com/manual_library/yamaha/c-2.shtml)
    recht gut erkennen. Wären ca 20 Stk. Pfff...


    Und falls wie von Andreas angemerkt die hitzeempfindlichen Metallfilme tatsächlich mitverantwortlich sind, nimmt man sich eben einfach Diejenigen vor, die im Betrieb ordentlich warm werden. Das sind ganz sicher nicht alle; der Aufwand absolut im Rahmen.


    Zwei Bauteile -hier noch nicht erwähnt- halte ich, erst recht bei dem beschriebenen Defekt, mal ab von den Abgleich-Schleifern, noch für -wie üblich bei dem Alter- kritisch: Die beiden Hitachi-Relais. HA-212S


    Das hat sich auch San amp8.com, neben sämtlichen Halbleiterwiderständen, vorgenommen.
    [Blocked Image: http://fs5.directupload.net/images/170109/temp/6wxq76v9.jpg]


    Eifert man einfach seinem BauteilHarakiri nach, da würd` ich bei dem beschriebenen Fehler drauf wetten; läuft auch der C2 wieder...über viele, viele Jahre.
    [Blocked Image: http://fs5.directupload.net/images/170109/c4wmx82y.jpg]
    http://amp8.com/tr-amp/yamaha/c-2.htm

    Dieser überschaubare Aufwand, für so ein wertiges Teil, ist absolut gerechtfertigt.
    Nicht aber den Preis, der zwtl. für diesen und ähnliche Klassiker wie selbstverständlich aufgerufen wird:


    Was aber nur daran liegt, dass Vintageklassiker in PressspanBillies zuhauf ihr mehr oder weniger schlecht funktionierendes Dasein fristen.
    Würden die Hifi-Ebay-und Kleinanzeigenmessies, die weder bereit noch in der Lage sind einen Lötkolben zu halten bzw. das Ohmsche Gesetz auch nur halbwegs zu durchdringen, einen Fachmann ordentlich zu entlohnen etc.pp., weniger im Netz abhängen und ihre nervösen Mausfinger ruhig halten können...wären die Teile für Die, die sie verdient haben, weil sie sich nämlich drum kümmern würden, für einen Bruchteil zu bekommen.


    Dann würde es auch lohnen, diese Teile fachgerecht zu restaurieren und für einen akzeptablen Kurs wieder abgeben zu können.
    Aber das denHalsnichtvollkriegen ist eben König; und so hat am Ende keiner was davon.
    Zumindest weiß so gut wie keiner, wie z.B dieser Yamaha wirklich klingen...könnte. Trotzdem wissen es natürlich alle.


    :)
    egmont

    Quote

    Nun rankst der C-2 seit geraumer Zeit vor sich hin, ...

    ?(
    Hätte da vllt. noch eine Verständnisfrage; und ich hatte mir eingebildet, beim Badischen einigermaßen sattelfest zu sein.
    Du meinst gelegentliches Knacksen/Störgeräusche?


    Das erste was ich bei diesem Gerät machen würde resp. die größte Aussicht auf Erfolg, ist eine ordentliche+sanfte Spülung, Reinigung und vorsichtige Neuschmierung (Tuner Spray / Deoxit Gold) der Potis.
    Die können nach all den Jahren, ohne weitere Pflege/Service, nicht mehr perfekt resp. ruhig laufen. Bevor Du irgendetwas am Gerät machst bzw. machen lässt; dann DAS.


    Und was den abgegebenen Klapperkasten betrifft:


    [Blocked Image: http://img.canuckaudiomart.com/uploads/large/747409-rotel_rc972_preamp.jpg]


    alles richtig gemacht!

    amp8.com gibt wie immer einen recht guten Einblick, wenn es um Geräte geht die es wert waren und sind.


    [url]http://amp8.com/tr-amp/yamaha/c-2.htm[/url]


    [Blocked Image: http://amp8.com/tr-amp/yamaha/jpeg/c-2-w.jpg]


    Das ist nicht `für die Kaffeekasse` getan, aber da ist auch nicht sooo viel zu tun , dass €1000 gerechtfertigt wären.
    Beinahe alles liegt ganz freundlich offen da und mal abgesehen von den gekapselten Vielfach-Potis, ist das doch eigentlich bloß ein längerer Winterabend Löten (anstelle von TV z.B.) und keine €50 für beste Verschleißteile.


    glück auf,
    egmont


    PS: sollte noch ein weiterer C2 (a,x) mit Problemen vakant sein, stelle ich mich gern hinter dem Captn an.

    Der eine oder andere wird die Anzeige von gestern gerade noch gesehen haben:


    Sony PS-8750


    Zumindest ich habe sie rechtzeitig entdeckt und so schlägt hier, ganz bald, ein sehr guter, alter Bekannter auf...und bleibt.
    Nachdem es mich irgendwie gefuchst hat, dass mir Ronny im letzten Jahr den wunderbaren 8000er vor der Nase weggeschnappt hat, wurde diesmal nur einen Stubenfliegenflügelschlag lang gezögert.


    Also Frank; das mit dem Umbau auf LED ist hochaktuell.
    Sind die diesbezüglichen Infos (weiter oben) narrensicher und ausreichend?
    Ich möchte da -um Himmelswillen- bloß nichts ruinieren, zudem ich mich erst mal wieder etwas in den japanischen Kosmos schaffen muß.



    Gruß&Dank,
    egmont


    Berliner nehmen das selbst nicht so schwer, wie zartere Gemüter von ausserhalb... ;)

    Das gibt sich zudem, wenn man sich nach einer gewissen Zeit eingetaktet hat, findet den richtigen Ton (fix), das richtige Tempo (fix), die immer gern genommene (fixe) Retourkutsche, weiß wie Brötchen richtig heißen und freut sich, dass es überhaupt noch Berliner gibt.
    Die Probleme kommen, wenn man mal im Rest der Republik unterwegs ist. Die nehmen da doch alle aufhellende Barbiturate.


    Kürzlich erst: An einer Tanke in der Provinz bin ich voll gegen die Glastür gerammelt; die ging einfach viel zu langsam auf.


    ;)