Posts by Baruse

    Ich besitze beide Geräte und außer der ungefähren Größe haben die nichts gemeinsam.

    Die GX-77 ist im Vergleich zur RT-707 ein windiges Spielzeug.

    Das Uher hat nur einen Motor und sowas würde ich heute höchstens noch aus nostalgischen Gründen betreiben.

    Das GX-77 von Akai ist ein hübsches Gerät, wenn es denn funktioniert!

    Probleme gibt's bei der Serie natürlich auch, so wie bei all diesen alten Geräten.

    Übrigens sind die GX-Köpfe vielleicht abriebfest, das muß allerdings noch lange nicht bedeuten, daß sie nicht kaputt gehen.

    Bei meiner hatte ich einen solchen Defekt zu beklagen, bekam glücklicherweise einen Kopf aus einer Schlachtmaschine, denn ansonsten hätte ich sie entsorgen müssen.

    Man wird keinen Unterschied zwischen dem "fertigen" Masterband und dem aus einer HiRes Datei selbst erzeugten Band vernehmen, wieso auch - die Quelle ist ja beides Mal gleich.

    Voraussetzung ist natürlich daß die eigene Maschine ordentlich eingemessen ist.

    Ich bezweifle sogar, daß sich in dem Fall 38cm/s lohnt.

    Schade daß es mit der B77 nicht geklappt hat.

    Mittlerweile wird leider viel Schindluder betrieben, insbesondere von Händlern.

    Da gehen Geräte im Vierstelligen Bereich weg, bei denen mit viel Glück der Zählwerksriemen erneuert wurde.

    Beschrieben wird das dann als Vollrevidiert.

    Aber bei Michael Herberts bist du in besten Händen, er ist ein absoluter Fachmann und ein sehr angenehmer Mensch.

    Da hier schon vieles gesagt wurde - viel richtiges, aber auch einiges zumindest fragwürdiges, mach ich's kurz:

    Ich hätte derzeit eine frisch revidierte Revox A77 MK IV in Viertelspur zum Verkauf.

    Weiterhin eine ebenfalls frisch revidierte A700 Halbspur, die preislich allerdings in einer anderen Liga spielt.

    Bei Interesse möge der TE einfach Kontakt mit mir aufnehmen.

    Hier kann ich Dietmar beipflichten:

    es liegt zu einem sehr hohen Prozentsatz an den Relais des Oszillatorprints.

    Ein typischer Fehler, der früher oder später alle B77 treffen wird.

    Neue Relais rein (Umbaukit von pievox ist sehr empfehlenswert!) und es ist wieder Ruhe.

    - bei einer Platine war dann das Lötauge weg...(Lötpumpe, oder zu viel Hitze ? ) hmmm

    - Ich habe null Ahnung,

    - Kopfträger ? Was soll das sein ?

    - wenn ich vorne den Reel Size Knopf betätige ändert sich nichts.

    Bei solchen Aussagen bzw. Fragen möchte ich das Gelingen Deines Vorhabes doch sehr stark anzweifeln.

    Die Platinen der B77 sind bei weitem nicht so robust wie sie es noch bei der A77 waren,

    d.h. es ist sowohl geeignetes Werkzeug als auch ausreichend Löterfahrung sicher nicht von Nachteil.

    Um nicht noch mehr zu zerstören, bzw. zu verschlimmbessern, solltest Du Dich in Deinem Tatendrang zunächst einmal bremsen und nur das reparieren (lassen) was auch wirklich nicht funktioniert.

    Da ich in Franken beheimatet bin, hätte ich Dir grundsätzlich meine Hilfe angeboten, aber ich hatte in letzter Zeit dann doch etwas zu viel verbastelte Geräte auf dem Tisch und darauf absolut keine Lust mehr, denn solchen Murks und dessen Auswirkungen a) zu finden und b) zu beseitigen ist viel zu aufwändig.

    Eine B77 zu überholen ist kein Hexenwerk, aber so ganz ohne Grundkenntnisse bzw. Erfahrung im Umgang mit den entsprechenden Werkzeugen geht's dann halt doch nicht.

    Ich wünsche Dir trotz allem viel Erfolg!

    Die Revox Kisten sind halt sehr verbreitet, weshalb man zu fast jedem Fehler irgendwo im Netz einen passenden Thread findet.

    Weiterhin sind sie aufgrund ihres modularen Aufbaus relativ gut reparierbar und schließlich trägt nicht zuletzt die sehr gute Dokumentation zur Beliebtheit bei den Reparateuren bei.

    Was mir auch sehr gut gefällt ist der direkt angetriebene Capstan.

    Bei japanischen Bandmaschinen findet man nicht selten einen wilden Drahtverhau, häufig dann noch mittels Wire-Wrap verbunden - da kommt Freude auf beim Reparieren...

    Allerdings gibt's bei den Japanern auch seltener was zu machen, Revisionen sind i.d.R. dort überhaupt nicht nötig. Riemen, Schalter und Potis checken und meist kann's schon losgehen.

    Klanglich sollten sich die Maschinen nicht allzu viel nehmen, wobei die A77 zum Erscheinungsdatum die Nase schon ganz weit vorne gehabt haben dürfte - das dürfte sich jedoch ab Mitte der 70er einigermaßen relativiert haben.

    Das ist zumindest meine Einschätzung und ich kann beiden "Lagern" etwas abgewinnen, habe sowohl Europäer als auch Japaner im Einsatz :)

    Gegen eine genaue Spurjustage spricht aber nichts, nur dann hat man nur geringes Übersprechen von den Gegenspuren.

    Das sollte man allerdings nur jemanden machen lassen, der weiß was er da tut.

    Weiterhin ist der Einsatz von Klarband auch nur eine Notlösung, da läßt man lieber die Werkseinstellung wie sie ist.

    Wer es genau will, setzt ein Vollspurband mit herausgelöschten Nutzspuren ein.


    By the way:

    Ich hätte 'ne überholte A77 Halbspur zum Verkauf - bei Interesse einfach melden.

    Es kann natürlich schon sein daß das Gerät nun so langsam den Geist aufgibt.

    Nachdem Du aber einige Bänder problemlos digitalisieren konntest, glaube ich eher an eine Verschmutzung des Bandpfades.

    Also nicht nur die Capstanwelle (diese sogar am allerwenigsten!), sondern der komplette Bandpfad sollte in regelmäßigen Abständen mit Alkohol (genauer: Isopropyl) gereinigt werden.

    Solltest Du dennoch ein "richtiges" Tonbandgerät haben wollen, hätte ich eine frisch überholte Revox A77 Halbspur hier :whistling:

    Ich kenne das Gerät nicht, aber warte doch erstmal ab bis das Gerät bei Dir ist.

    Wieso willst Du an den Köpfen herumdrehen?

    Hast Du überhaupt die notwendigen Meßmittel dafür?

    Man dreht daran nicht einfach herum - erstmal geht man doch davon aus, daß diese werkksseitig korrekt justiert sind.