Beiträge von Arkadi

    z. B. geringeres Rauschen

    ist eine galvanische Trennung, vergleichbar wie die Auftrennung mit ÜT


    Gruss jens

    Die Batterie ist leitend und trennt nicht. Geringes Rauschen nur wenn die Batterienhalterung einen guten Kontakt zu Knopfzelle herstellt und kein Federstahl im Signalweg aufweist. Das eigentliche Vorteil von so einem Vorspannungsart ist, dass die Vorspannungsquelle und die Signalspannung die immer unterschiedliche Werte haben bilden eine Reihenschaltung.

    Es hat mit Rufmord überhaupt nicht damit zutun, das habe ich auch nicht vor gehabt. Ich will auch darüber nicht diskutieren weil ich kenne wieder den Erbauer geschweige die Gründe weswegen der oder jemand anderen für ihm die Geräte so gestaltet hat wie ich die gesehen habe. Es betrifft auch nicht die Grundschaltung von E.K. die ich eigentlich auch kenne, nur die Umsetzung als solche. Ich weis wovon ich rede weil ich vor etlicher Jahren den spaßhalber nachgebaut habe um das Verhalten von 6f12p bei schwachen Signalen und klanglichen Einfluss von relativ fetten Halbleiter bei angegebenen Arbeitspunkt persönlich einzuschätzen. Ich muss sagen, ich war positiv überrascht. Das schwierigste war Die Entzerrungskette abzugleichen und das passende Netzteilkonzept zu gestallten damit es gut klingt. Das Endergebnis war ca. +/- 0,17-0,2 dB innerhalb der Kanal und ca. 0,2-0,27 dB zwischen beiden Kanälen, natürlich nich ohne Änderungen. Die Röhren für dieser Schaltung Selektieren ist auch ein gewisse Herausforderung. Um einen guten Endergebnis zu haben musste ich am Endeffekt auch die MOSFET´s mit Kennlinienschreiber unter nah realen Bedingungen selektieren. Zeitaufwand natürlich war enorm, aber es hat sich gelohnt. Ich denke bei 250 Euro Endpreis soll man das auch sogar von Chinesen nicht erwarten, was auch die Messungen nach Instandsetzung von den beiden mir bestätigt haben. Die Schaltung ist übrigens sehr empfindlich auf das Netzteilausführung, ich meine klanglich. Wer den Mut hat für sich so ein Gerät zu bauen, kann ich nur empfehlen.

    die 6F12P ist anfälliger. Die war nur in wenigen 2030 LCR verbaut. Sonst sollte die 2030 laufen. Stimmt, Bass hat die nicht. :D :D :D :D

    Hallo Knut,


    die 6f12p ist nicht anfällig, die soll einfach innerhalb der Spezifikation betrieben werden. Die zwei Geräte ( wenn ich mich nicht irre 1030 ) nach relativ kurze Betriebszeit, die bei mir zu Reparatur waren, von Anfang an die echten Röhrenkiller, Brummer und auch Betriebsunsicher waren, und sollten sehr aufwendig umgebaut werden damit sie überhaupt richtig und sicher auf Dauer funktionieren geschweige akzeptabel spielen. Obwohl die waren sehr akkurat aufgebaut wie oft bei Chinesen oder Italiener - mit sehr viel liebe aber leider ohne Verstand. Eigentlich soll man das an den Preis erkennen..... :)


    PS. Erstaunlich, das die Röhren dieser qualvolle Vergewaltigung so lange ausgehalten haben. :)

    Und zwar nur wegen eigenem Bassempfinden ohne Rücksicht auf IM Verzerrungen des hartaufgehängtes Membran soll der arme Lautsprecher vergewaltigt werden. :)

    Man erkennt das an leichte Vibration besonders am höheren Frauenstimmen an.

    300B Inside


    die Übertrager in meinem Verstärker sind ausgezeichnet. 5kOhm auf Anraten von Arkadi und das sind so ziemlich die einzigen Übertrager von ihm, die man durch umschalten von 4 auf 8 Ohm anpassen kann.

    Hallo Christian,


    es geht auch ohne gravierende Unterschiede für Frequenzgang die Umschaltung auf 2, 4, 8 und 16 Ohm auszulegen aber die Umschaltung wird ziemlich kompliziert und etwas kostenintensiver.


    Der AÜ Nr.16 aus ETF-2009 Vergleichstabelle habe ich noch da und nutze als Versuchsobjekt wenn ich irgendeinen Schaltung schnell ausprobieren will. Den habe ich damals auf die schnelle in ein Paar Tagen vor dem ETF entwickelt und gewickelt habe. Der ist wirklich sehr sehr gut, ist quasi min Stolz, aber übelst aufwendig aufgebaut.

    In allgemein haben/hatten die beiden Recht, das die Wicklung nur für einer Lastimpedanz am besten ist für Trioden und Pentoden. Bei den letzten ist nicht so kritisch weil die Trafos meist kleinere Wicklungskapazität haben und gegengekoppelt sind.

    Den Aussagen dieses Herstellers glaube ich entnehmen zu können, dass Silberdraht bei Übertragern kaum einen nennenswerten Vorteil erbringt; dennoch gibt es meines Wissens Hersteller, die das völlig anders sehen und Übertrager mit Silberdraht produzieren.

    Das einzig messbare Vorteil ist einen etwas kleineren Wicklungswiderstand der sich meist bei winzigen Übertragern die mit sehr dünnem Draht gewickelt sind deutlich auffallen kann. Es lässt sich sicherlich klanglich unterscheiden. Die meisten davon von dem Übersteuerungsverhalten nicht gerade die, die ich mir wünschen wurde. Bei den Dimensionen die ich baue das Problem mit dem Widerstand fällt nicht so auf und Übersteuerungsverhalten deutlich höher ist als 60 dB und liegt noch außerhalb der Sättigung. Ich vermute, das bei einem Leiter unter Kleinstrom, ehe eine höhere Materialdichte eine wichtigere Rolle spielt als der Leitwiderstand.

    Moin Arkadi, warum wickelst du deine MC-Übertrager eigentlich nicht mit Silber?

    Hallo Knut,


    weil das nicht wirklich bringt außer Preis die Kunden Zahlen müssen.

    Das Draht in dem Trafo verhält sich ganz anders als in der Signalleitung wo bessere Leitfähigkeit fast immer von Vorteil ist. Obwohl sogar das bei dem realen Signalstrom und Spannungsabfall auf dem Drahtwiderstand von dem kurzen Signalleitung kaum Unterschied haben. Im Trafo wird alles über das Magnetfeld übertragen und die Verluste im Wechselstrombereich rein Rechnerisch zwischen Silberdraht und Kupfer sich kaum unterscheiden. Reine Silber ist sehr gut für Konaktflächen geeignet ist, das Kupfer dagegen gut für die Wicklung und den Rest der Verdrahtung ist. Klangunterschiede gibt es schon, aber alles sehr und sehr individuell. Viel wichtiger als verwendete Material für die Wicklung, ist eine präzise Berechnung, Anpassung und sorgfältige Aufbau des Wickelteils ist, und am Ende ein Stück der Seele des Meisters steckt auch drin! :) M.M.n. das Ganze, inklusive künstliche Alterungsprozess und Kupferwicklung bringt deutlich mehr als ein deutlich teurerer und unnötige Silberdrahtwicklung.


    mfg,

    Arkadi

    Hallo Toni,

    ich habe den ganzen Triad durchgeschaut und möchte aus mein bescheidene Erfahrung etwas mitteilen.

    Die Röhren für eine PP Endstufe werden normalerweise nach mindestens 50 bie100 Betriebsstunden Einbrennen in 3 bis 5 Arbeitspunkten innerhalb der Kennlinien bei bestimmten Vorspannung ausgemessen: und erst danach werden Pärchen gebildet.

    So weit wie ich kenne, mach das heutzutage keiner. Ich mache das auch nur für meine Geräte weil Zeitaufwand und Materialaufwand ist enorm.

    ---und oxidiert. Den Gerät kann man nicht trauen. Die Messungen mit denen sind nutzlos.

    Ist für dich ein Lautsprecher auch ein Gerät?


    Toni

    man kann es verschieden betrachten, je nach dem wie man es auslegt. Für mich ist das ehe ein frequenzaphänige Stromverbraucher. Was der da akustisch ausgibt oder umwandelt ist eine Thema für sich und erst mal uninteressant. Ein Gerät bedeutet ehe eine Einnahme und Ausgabe von elektrische Größen.

    Arkadi, Du meintest mal, meine Übertrager im 2A3-Verstärker würden je 10 kg wiegen. Wahre Fliegengewichte im Vergleich zu den Übertragern in den GK-71- Monos :D

    kaum ein großer Unterschied, es geht nur um Faktor 2,5. :)

    Bei einem größeren Übertrager der Luftspalt soll auch korrekt auf einen bestimmten Vormagnetisierungsstrom eingestellt werden, sonst wird kein maximal möglichen Optimum erreicht. M.M.n. ein optimaler Übertrager, je nach verwendeten LSP-Boxen, für eine 2A3 Röhre soll zwischen 6 und 16 Kilo wiegen. Es geht auch mit 3,5 Kilo, aber nur für preiswerte Boxen, die im Bassbereich nicht so tief liegen. Bei den AÜ´s der Vergrößerung des Gewichts ohne klare Verstand wie es optimal designet sein sollte führt nur zum Verschlechterung des Klanges.

    So wie es aussieht die beiden Übertrager weisen deutliche Phasenverschiebungen im unteren und oberen Frequenzbereich auf. Ich werde an deiner Stelle erst mal der Treiber in Ordnung bringen damit der belastet mindestens eine Ordnung breitbändiger wie die Endstufe ist und erst dann mit Messungen der Ausgangsübertrager beginnen. Sehr gut wäre wenn Phasenverschiebung an beiden Grenzfrequenzen nicht höher als 15% liegt.

    Die Resonanzen innerhalb der Tonbereich sind n.W. unzulässig.

    Auf EI96/45 Trafokern wird der kleinste Zwischenübertrager bei uns gebaut. Ist erstaunlich wie man auf so eine Idee kommt die Kerngröße für AÜ für 211 Triode zu verwenden, geschweige dafür zu entwickeln. So wie ein Leopard II mit 45mm Fliegenklatsche. :))))

    unterschiedliche frequengang im hochtonbereich bei der anschlussumtausch ist völlig normal im gegensatz zu tieftonbereoch, da dürfte sich nicht ändern. aber in deinem fall der winzling schon bei 1khz im bassbereich probleme zeigt. interessant wären die messungen über 1k widerstand unter nominelle last bei der maximale spannung auf primärwicklung und bei der 100 fach kleineren spannung und das gleiche bei 100hz und 10khz.