Das kenne ich auch, aber bis zu einem bestimmten Wert.
Beiträge von Arkadi
-
-
Ok.
Meiner bescheidener Erfahrung nach, in meisten Fällen die Katoden- und Siebelko's werden "falsch" oder nicht ausreichen ausgelegt. Die Siebkondensatorimpedanz von der Lp der Ausgangsübertrager und Katodenkondensatorimpedanz noch zusätzlich von der Mu der Röhre abhängig sind, und soll im Normalfall sollen so um die 5 bis 10% von der ZLp betragen. Anders gesagt ob so kleiner wird Lp ob so größer soll Kapazität werden.
-
Ich habe in meiner Bastelkiste zwei F&T 100uF Elkos gefunden und habe mal die 330uF Elkos an den Kathoden der 2A3 damit ersetzt.
Ist in der Tat ein Gewinn, alles irgendwie freier und klarer.
Weil der TT Bereich etwas kastriert wurde. Ich hätte lieber 330 uF gelassen aber vorher erstmal geformt. Es dauert meist 4-48 Stunden, je nach Elkoquallität. Den Siebelko auch mit. Dan wird man kein MKP parallel schalten müssen.
-
Nach meiner bescheidener Erfahrung, die 6n23p-... klingen um einiges besser, wenn man den Innenwiderstand auf Faktor 2 bis 3 erhöht. Einfach den Katodenelko abklemmen und Katodenwiderstand neu berechnen. Die Ugk soll ca 0,8 bis 1,2V betragen und Ia liegt bei ca. 6 bis 10mA. Die Eingangsempfindlichkeit durch den lokalen GK wird danach kleiner und Eingangsspannungsverträglichkeit liegt dann bei ca. 1,8 bis 2,4Vp. Das gleiche betrifft auch E88CC von Tesla.
-
Die Spannungsabfall am Katodenwiderstand beim Röhrenaustausch ist immer zu beachten. Am besten gleich beim Geräterwerb, auch bei neuen Geräten, dann hat man später leichter passende Ersatzröhre zu finden.
-
Die alten 6P14P-... sind sehr gut und robust.
-
-
-
Ja. Ich habe die bei allen, die ich zu Reparatur oder Upgrade hatte gegen selektierten mit Hilfe von Kennlinienschreiber ausgetauscht und gleichzeitig, auch Röhren mit. Die müssen, allerdings auch selektiert sein. Ziemlich aufwendige Maßnahme, weil die Röhren und Transistoren müssen auch aneinander angepasst werden.
-
Hallo Mike,
sende mir bitte Schaltplan, ich schaue mir den an, die werden aber etwas größer.
-
Mike, meinst Du 4 oder 8, oder 4 und 8.
Der erste geht aber nur mit Wicklungsumschaltung auf sek. Wicklung, der zweite im Grunde nachteilhaft und "schädigend", mache ich ungerne, und leider etwas teurerer.
-
Alles anzeigen
GEGENTAKTÜBERTRAGER ATR 30 PP UL
Gegentaktübertrager für 2 x EL 84 - 6L6 - u.a.
Primär 8000 Ohm RAA
Sekundär 4 und 8 Ohm
Trafoblech M111-35A
Baugröße EI 96/36 96 x 100 x 70 mm ( B x H x T )
Gewicht 2,4 kgHier der Edis:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Gruß
Mike
15Hz -3dB bedeutet Abstieg ab ca. 130Hz im TT Bereich. Bassproblem und unter anderen auch höhe IM-Verzerrungen und und garantiert. Ist ehe für Gitarrenverstärker als Hi-Fi geeignet.
-
Leider können wir die Teile in der Röhre nicht bewegen, so dass mit Mikrofonie einfach beschrieben wird, dass ein Klopfen am Kolben ein entsprechendes Ereignis im Lautsprecher bewirkt.
Ich habe eine schöne EL11, da kleppert irgendwas beim Schütteln (wegen der inneren Graphitbeschichtung des Kolbens kann ich nicht reinschauen). Schüttle ich auch die warme Röhre kleppert es immer noch, nur im Lautsprecher ist nichts davon zu hören...
Oft ist der Fall bei gelockerten Glimmerscheiben die das System mit Glaskolben verspannen.
-
Hochfrequente Schwingungen gehören nicht zum Begriff Mikrofonie!
Unter Mikrofonie bei Röhren versteht man alle Störerscheinungen, bei denen durch mechanische Bewegungen von Röhrenteilen gegeneinander am Ausgang der Röhre Wechselspannungen entstehen.
Nicht mehr und nicht weniger.
Der Andreas hat schon Recht. Es gibt bei steile Röhren mechanische Schwingungen die im Hörbereich von einige kHz pfeifen. Ich habe das oft bei E55L beobachtet. Es hat zwar mit Mikrofonie nicht damit zutun, aber bei mancher davon Pfeifen kommt gleich nach aufwärmen und bei einigen erst nach eine bestimmte Zeit nach dem einschalten.
-
-
Ist die Frage wirklich so einfach und macht allein der Röhrentyp eindeutig den Klang aus?
Oder ist es die Schaltung, die Implementierung, die Bauteile, die jeweilige Marke der Röhre?
Immerhin hast Du die Frage schon auf SE Schaltungen reduziert, aber wie ist es mit PSE und PP?
Ich bin zumindest auf weitere Antworten gespannt, gerne auch von den paar wirklichen Röhrenexperten hier im Forum, die aber mMn (leider) nicht unbedingt mit diesen großen Kolben bauen…
Wenn, bei zweistufiger Konzept mit Zwischenübertrager, der Ausgangsübertrager für Endstufenröhre und LSP Boxen optimal gemacht ist dann zu 99% die Triberröhre macht den Sound. 1% habe ich einfach gelassen damit Diskussion nicht gleich aufhört.
-
-
-
Das ist ganz normal. Las es so und klopfe nicht auf die Röhren.

-
Ringkerntrafos ohne Lüftspalt haben ein unüberwindbare Nachteil mit der Vormagnetisierung, so wie auch bei Gegentaktverstärker in Dynamischen Betrieb durch die Röhrenkennlinien Unterschied was in die Realität momentan scheinbare Permeabilitätsvorteile nivelliert und kann kurzfristig bei ungünstigen Umständen das Eisenkern in der Sättigung treiben, und die Zeit für Abbau ist deutlich länger ist als die Zeit für Vormagnetisierung. Es heißt - immer schwankende Induktivitätswert.
Das zweite Problem ist die Symmetrie von den Wicklungen die rein technisch nicht gewehrleistet werken kann, und von allen anderen Parametern, auch Parasitären, nicht. Richtig durchtränken ist auch fast unmöglich.
Das einzige Vorteil die ich aus Industrielle Fertigung kenne, ist etwas weniger mechanisches Brummen, aber damit kann ich nicht anfangen.
Zwei einiger Massen gleiche Übertrager zu realisieren...., na ja....!?
