Posts by Arkadi

    Den Aussagen dieses Herstellers glaube ich entnehmen zu können, dass Silberdraht bei Übertragern kaum einen nennenswerten Vorteil erbringt; dennoch gibt es meines Wissens Hersteller, die das völlig anders sehen und Übertrager mit Silberdraht produzieren.

    Das einzig messbare Vorteil ist einen etwas kleineren Wicklungswiderstand der sich meist bei winzigen Übertragern die mit sehr dünnem Draht gewickelt sind deutlich auffallen kann. Es lässt sich sicherlich klanglich unterscheiden. Die meisten davon von dem Übersteuerungsverhalten nicht gerade die, die ich mir wünschen wurde. Bei den Dimensionen die ich baue das Problem mit dem Widerstand fällt nicht so auf und Übersteuerungsverhalten deutlich höher ist als 60 dB und liegt noch außerhalb der Sättigung. Ich vermute, das bei einem Leiter unter Kleinstrom, ehe eine höhere Materialdichte eine wichtigere Rolle spielt als der Leitwiderstand.

    Moin Arkadi, warum wickelst du deine MC-Übertrager eigentlich nicht mit Silber?

    Hallo Knut,


    weil das nicht wirklich bringt außer Preis die Kunden Zahlen müssen.

    Das Draht in dem Trafo verhält sich ganz anders als in der Signalleitung wo bessere Leitfähigkeit fast immer von Vorteil ist. Obwohl sogar das bei dem realen Signalstrom und Spannungsabfall auf dem Drahtwiderstand von dem kurzen Signalleitung kaum Unterschied haben. Im Trafo wird alles über das Magnetfeld übertragen und die Verluste im Wechselstrombereich rein Rechnerisch zwischen Silberdraht und Kupfer sich kaum unterscheiden. Reine Silber ist sehr gut für Konaktflächen geeignet ist, das Kupfer dagegen gut für die Wicklung und den Rest der Verdrahtung ist. Klangunterschiede gibt es schon, aber alles sehr und sehr individuell. Viel wichtiger als verwendete Material für die Wicklung, ist eine präzise Berechnung, Anpassung und sorgfältige Aufbau des Wickelteils ist, und am Ende ein Stück der Seele des Meisters steckt auch drin! :) M.M.n. das Ganze, inklusive künstliche Alterungsprozess und Kupferwicklung bringt deutlich mehr als ein deutlich teurerer und unnötige Silberdrahtwicklung.


    mfg,

    Arkadi

    Hallo Toni,

    ich habe den ganzen Triad durchgeschaut und möchte aus mein bescheidene Erfahrung etwas mitteilen.

    Die Röhren für eine PP Endstufe werden normalerweise nach mindestens 50 bie100 Betriebsstunden Einbrennen in 3 bis 5 Arbeitspunkten innerhalb der Kennlinien bei bestimmten Vorspannung ausgemessen: und erst danach werden Pärchen gebildet.

    So weit wie ich kenne, mach das heutzutage keiner. Ich mache das auch nur für meine Geräte weil Zeitaufwand und Materialaufwand ist enorm.

    ---und oxidiert. Den Gerät kann man nicht trauen. Die Messungen mit denen sind nutzlos.

    Ist für dich ein Lautsprecher auch ein Gerät?


    Toni

    man kann es verschieden betrachten, je nach dem wie man es auslegt. Für mich ist das ehe ein frequenzaphänige Stromverbraucher. Was der da akustisch ausgibt oder umwandelt ist eine Thema für sich und erst mal uninteressant. Ein Gerät bedeutet ehe eine Einnahme und Ausgabe von elektrische Größen.

    Arkadi, Du meintest mal, meine Übertrager im 2A3-Verstärker würden je 10 kg wiegen. Wahre Fliegengewichte im Vergleich zu den Übertragern in den GK-71- Monos :D

    kaum ein großer Unterschied, es geht nur um Faktor 2,5. :)

    Bei einem größeren Übertrager der Luftspalt soll auch korrekt auf einen bestimmten Vormagnetisierungsstrom eingestellt werden, sonst wird kein maximal möglichen Optimum erreicht. M.M.n. ein optimaler Übertrager, je nach verwendeten LSP-Boxen, für eine 2A3 Röhre soll zwischen 6 und 16 Kilo wiegen. Es geht auch mit 3,5 Kilo, aber nur für preiswerte Boxen, die im Bassbereich nicht so tief liegen. Bei den AÜ´s der Vergrößerung des Gewichts ohne klare Verstand wie es optimal designet sein sollte führt nur zum Verschlechterung des Klanges.

    So wie es aussieht die beiden Übertrager weisen deutliche Phasenverschiebungen im unteren und oberen Frequenzbereich auf. Ich werde an deiner Stelle erst mal der Treiber in Ordnung bringen damit der belastet mindestens eine Ordnung breitbändiger wie die Endstufe ist und erst dann mit Messungen der Ausgangsübertrager beginnen. Sehr gut wäre wenn Phasenverschiebung an beiden Grenzfrequenzen nicht höher als 15% liegt.

    Die Resonanzen innerhalb der Tonbereich sind n.W. unzulässig.

    Auf EI96/45 Trafokern wird der kleinste Zwischenübertrager bei uns gebaut. Ist erstaunlich wie man auf so eine Idee kommt die Kerngröße für AÜ für 211 Triode zu verwenden, geschweige dafür zu entwickeln. So wie ein Leopard II mit 45mm Fliegenklatsche. :))))

    unterschiedliche frequengang im hochtonbereich bei der anschlussumtausch ist völlig normal im gegensatz zu tieftonbereoch, da dürfte sich nicht ändern. aber in deinem fall der winzling schon bei 1khz im bassbereich probleme zeigt. interessant wären die messungen über 1k widerstand unter nominelle last bei der maximale spannung auf primärwicklung und bei der 100 fach kleineren spannung und das gleiche bei 100hz und 10khz.

    Hallo Cay-Uwe,


    der Wirkungsgrad von EI66 liegt lt. Tabellenbuch von Limann bei 75 %; die Kernhöhe bei 22 mm (wobei man auch mehr Kernhöhe haben kann, aber dann keinen genormten Spulenkörper verwenden kann).


    Gruß Andreas

    Hallo Andreas,


    bei größere Paketstärke wird die Windungslänge größer und steigt der Wicklüngswiderstand was den Wirkungsgrad verschlechtert. Bei AÜ mit 75% WG und 3 Watt Ausgangsleistung soll die Endstufe 4 Watt Brutto leisten und davon wird 1 Watt Musikleistung in die Wärme umgewandelt, dazu kommt noch Ub Verlust und im Takt mit Basssignal mit steigende Ausgangsleistung die Anodenspannung . Es heißt 25% Musikgenussverlust, Dynamik im Ar..h und der Bass ist alles anders als der sein sollte. Sorry aber für mich ist das Schwachsinn. Mein bescheidene Erfahrung nach, der klangliche Unterschied zwischen 75 und 95% Wirkungsgrad ist einfach gewaltig und zwischen 95 und 98% ist noch gewaltiger. Ich meine rein beim basteln ist kein Thema, Hauptsache man hat Spaß daran aber das hat sogar mit HiFi nicht zutun, geschweige High End und Umweltfreundlichkeit. :)

    Hallo Hermann, spare dir das ganze. Einfach an einem Kanal am G1 Pin alles abklemmen und ein R=1k anschließen, danach ein 10k R zu Masse und von dem RR Verbindungspunkt ein Trennkondensator zu Signalquelle von ca. 6,8 bis 10uF anklemen und dann alles neu ausmessen.

    Die Cina Alps spinnen manchmal und vertragen kein DC potenzial der bei maximalen Pegel durch G1 Strom entseht.

    Spätter kannst Du parallel zu 10k noch ein 10k anklemen und die Messung wiederholen.

    Hallo Hermann,


    wenn das Poti ok ist dann soll

    es innerhalb der Regelbereich Frequenzgangunterschied geben, vor allem bei 100k poti. Probiere einfach mit 10k, ob so kleiner der Wert ist ob so besser, vorausgesetzt die Signalquelle verkraftet es. Ich habe in meinem 2a3 Eisenschwein 4,7k Drathpoti als Lautstärkeregler und es gefehlt mir sehr gut.

    Das Poti ist nicht anders als ein Spannungsteiler bei dem das unteren Widerstand mit Eingangskapazität der Röhre parallel geschaltet ist und der oberen R mit Cin der Röhre bildet ein Tiefpasfilter. Ob so größer Cin ist ob so kleiner soll der Potiwert liegen.


    Die optimale Empfindlichkeit ergibt sich meistens bei Hörlautstärke = 13 bis 14 Uhr Lautstärkereglerstellung.