Posts by MartinR

    Hallo Josef,

    Du willst mir jetzt aber nicht erzählen, daß Kupferkabel den Frequenzgang nach oben bedämpfen, oder?


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Christian,

    150 pF sekundär? Dann werden aus den 150 pF (durch den Übertrager in 1:20) *20*20=60.000 pF = 60 nF primär. Bei niedrigeren Übersetzungsverhältnissen läge der Wert natürlich niedriger.

    Eingangskapazität der Röhre. Die ist abhängig von der Verstärkung der ersten Stufe. Dazu kommt noch die Verkabelung zum Übertrager. Wenn extern, kommen da noch einige pF Sekundär dazu.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Christian,

    danke für den ergänzenden Hinweis! Bei mir ist es ja eine Triode, ECC83. Dann könnte es also ohne zusätzliche Kapazität passen, wenn ich Dich recht verstehe.

    Dann hast du ca. 150pF. Je nach Beschaltung der Eingangsstufe ein bißchen mehr oder weniger.

    ... läuft es bis ca. 14 kHz linear.

    Das reicht doch eigentlich. Ich laß meine Phono bei dieser Frequenz auslaufen. -3dB bei 12KHz. Reicht ;)


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Christian,

    Ich frage, um den Kondensator für einen Abschlussstecker für meine Phonovorstufe richtig zu dimensionieren. Davor hängt ein Übertrager 1:20. Impedanz soll 200 kOhm sein, die dann in 500 Ohm für den TA resultiert. Welche Kapazität wäre unkritisch?

    Das macht Sinn, also keinen Kondensator! Danke!

    Ich würde ehr sagen, kommt drauf an. Transistor oder Röhre. Und bei Röhre, Triode oder Pentode.


    Ich habe meiner Phono mit Pentodeneingang eine zusätzliche Kapazität spendiert. Nicht nur zur Hochtonbedämpfung, auch klanglich fand ich es besser. Die Kapazität liegt übrigens im Bereich der Eingangskapazität einer Triode.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Zusammen,


    in der EAR834P ist kein Übertrager eingebaut, sondern "nur" eine angezapfte Spule. Deshalb reden viele von einem Sparübertrager. Kein Vergleich mit einem guten externen Übertrager.


    Stefan, durch den Übertrager sieht das System den 47K Eingangswiderstand entsprechend der Übersetzungsverhältnis zum Quadrat geringer. Um wieder 47K zu bekommen, müßte man den Eingangswiderstand erhöhen, was aber ohne einen Eingriff in das Gerät nicht möglich wäre.


    Solch eine Erhöhung kann allerdings wieder andere Probleme verursachen.


    Ich würde es auch mal mit einem externen Übertrager versuchen.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo,

    Also könnte es ohne Übertrager etc. mit einem Benz Ace M ("Ausgangsspannung: 0,75 mV") hinhauen? Ist wahrscheinlich ausprobieren angesagt...

    Früher habe ich ein Benz Glider M an einer EAR834P Kopie ohne Übertrager betrieben. Die EAR macht etwa 55dB.


    Anfangs dann auch an einem anderen Eigenbau ohne Übertrager, bis ich feststellen mußte, daß es mir mit Übertrager besser gefiehl.


    Schlußendlich muß man sich aber selbst ein Ohr machen.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Thorsten,

    Die Fertigung der neuen Röhren halte ich objektiv aus techn. Sicht besser als damals. Schließlich hat sich ja die Fertigungsqualität der Herstellung auch verbessert.

    Ich glaube da nicht daran. Heute stehen doch die Kosten an erster Stelle. Damals, besonders bei den ersten Serien einer Röhre, wurde der größte Aufwand getrieben. Die damaligen Materialen sind heute nicht mehr möglich, RoHS läßt grüßen. Vom Erfahrungsschatz mal ganz zu schweigen.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Thorsten,

    Irgendwo einfach eine ECC82 einzusetzen (V3 als Bsp.) halte ich für Blödsinn, weil sie keine ECC83 ist!

    Eine ECC82 in V3, nur beim Ausgangskathodenfolger ist es möglich, ist kein Blödsinn. Sinnvoll ist es allerdings einen Widerstand zu ändern. Erlaubt ist aber was gefällt. Ich fand es jedenfalls deutlich besser.

    ... ABER ... der Bass recht dominant und fett.

    Das ließe sich ziemlich einfach begradigen. Wenn man denn möchte. Man muß sich nur mal eine schon ältere, hier danach gefragte Grafik, mal ansehen.



    Die blaue Linie ist mit ECC808 (gleich ECC83) und ansonsten gleichen Bauteilewerten. Nur in der Gegenkopplung, zuständig für die Entzerrung, wurde eine Anpaßung vorgenommen.

    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo,

    ... und ein Röhren-VV (da ist nicht viel drin, soll ja nur umschalten und laut/leise). Für kleines Geld machbar (und für Selbstbau allemal).

    Dieser Meinung war ich auch mal. Bis ich mal eine gute Vorstufe ausprobiert habe. Nun könnte ich mich über die Jahre ärgern, wo ich das vernachläßigt habe.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Michael,

    Die Kebschulls werden heiß.


    Die originalen Netztrafos werden von Haus aus bei 220V schon sehr warm. Bei den nun üblichen bis zu 240V noch mehr. Das innere Heizen die Endröhren auf der Platine auf, dazu noch die Kathodenwiderstände. Durch die fehlenden Lüftungsöffnungen entstehen im innern sehr warme Temperaturen. Am Ende glüht das Gehäuse förmlich ;)


    Kommen jetzt noch Enröhren wie KT120 dazu, für die der originale Netztrafo nicht ausgelegt ist, wirds halt noch wärmer.


    Abhilfe schaffen hier ein neuer Netztrafo und großzügige Lüftungsöffnungen im Bodenblech. Dann bleibt auch alles schön lauwarm.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Heinrich,


    Z-Dioden? Um Gottes Willen. ;)


    Die STV 70/6 habe ich gesehen. Die hat einen ungewöhnlichen Sockel. Miniatur 7-pol wäre mir lieber. Oder die SR4. Die hat einen schön niedrigen Innenwiderstand. Mal sehen wie die Verfügbarkeit ist.


    Ansonsten nehme ich halt einfach doch den 85A2. Hätte ich da. Steigt halt die Schirmgitterspannung ein wenig. Sind im Moment 60V.


    Viele Grüße,

    Martin