Posts by MartinR

    Hallo,

    Zum Preis: hält jeder Kalkulation gegenüber einem Netztrafo mit Drossel stand. QED.

    Dann frage ich mich, warum all die Entwickler in all den Firmen die Röhrenverstärker bauen und auf den Markt bringen, nicht auf diese glorreiche Idee kommen. Das müsste für die ein Fest sein. Ließe sich doch Prima Geld sparen.


    Und was die Ausfallrate angeht, ein alter Röhrenverstärker mit alten Bauteilen hält 40 Jahre und mehr. Schafft das auch dein Computernetzteil?


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Reiner,

    Dann ist Brumm auch auf der(n) Anodenspannung(en) definitiv kein Thema mehr.

    Ich frage mich wieso das ein Thema sein sollte. Auch bei passiver Siebung ist Brumm kein Thema.

    Sollte das funktionieren, dann kann man alles auf einer großen Platine mit einem ausreichendem starken Meanwell SNT aufbauen, 1000V Anodenspannung für die 211 oder weniger für eine 300B, 300V für die Treiber und 10V (5V) für die Heizung. Und das alles stabilisiert und vom Preis her deutlich günstiger als ein Trafo mit CLC.

    Ob es wirklich günstiger ist? Mag sein, ich brauche mir aber beim einfachen CLC Aufbau keine weiteren Gedanken machen und brauche für ein Netzteil auch keinen USB Anschluß für ein Diagnosesystem ;)


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo,

    ich verwendete eigentlich nie Gridstopper, weder in Vorstufen noch in Endverstärkern. Alles wunderbar bei mir!

    Tja Jo, du verwendest ja auch keine sonderlich steilen Röhren. Da geht das.


    Bei den steileren Biestern würde ich nicht darauf verzichten, nur um einen simplen Widerstand einsparen zu wollen. Man handelt sich eventuell mehr Probleme ein, als das es klanglich tatsächlich einen Unterschied macht.


    Wobei ich dann solche Spitzohren durchaus bewundere, die so einen Unterschied hören. Ich habe nicht einmal den Unterschied zwischen direkt Verkabelung und Umschalter am MC Eingang gehört ;)


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Dietmar,


    ich hätte bedenken, das eventuell die Streustrahlung des Netztrafos der Vorstufe in die hochohmige Röhrenphonovorstufe einstreut.


    Das muß sich noch nicht einmal hörbar mit Brumm bemerkbar machen, die Oberwellen einer solchen Störung beeinflußen aber auch das Signal. Das kann man schön im Spektrum sehen.


    Eine Granitplatte ist da nutzlos. Abstand läßt sich durch nichts anderes ersetzen, als durch Abstand.


    Was Temperaturen angeht, natürlich heizt sich das innere der Phonovorstufe mehr auf, als wenn sie alleine steht und sich keine Wärmequelle unter ihr befindet. Die Lebensdauer von Elektrolytkondensatoren könnte darunter leiden.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Juergen,


    definitiv Break before Make.


    Beim Anziehen fließt noch kein Strom.


    Laut einem Excel Datenblatt, was ich auf meinen alten Rechner wieder gefunden habe, 68nF-2K2 parallel des Schließers. Bringt aber Augenscheinlich keine Änderung. Genau wie der Standartwert 100nF-100R.


    Da es selten passiert, lass ich es so.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,


    vielen herzlichen Dank für die Antworten.

    sicher das der Kontakt erst öffnet (220V) bevor er auf der 110V Seite schliesst ? und das mit ausreichendem Kontaktabstand ?

    Jürgen, 100% sicher bin ich mir nicht. Wenn ein Funke entsteht, dann nur auf der Schließerseite beim abfallen. Das verwendete Relais ist das Finder 40.52. Die Leistungaufnahme bei 220V sind 100W.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,


    ich habe da mal eine Frage an die Motorexperten. Wie kann man am effektivsten eine Funkenlöschung erreichen bei folgender Schaltung?


    Wenn es funkt, dann zwischen 220V und zum Motor beim abfallen des Relais nach einigen ms. Parallel des Motores befindet sich ein Funkenlöschglied sowie ein Varistor. Parallel der Kontakte ebenfalls Varistoren.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Hoger,


    was hast du bei niedrigerer Spannung im Frequenzgang erwartet? Das sich da nichts bzw. fast nichts ändert ist doch klar. Beim Klirrfaktor könnte es sich mehr auswirken, ob man es aber hören würde? ;)


    Beim Frequenzgang zeigt sich mit der 6SL7 jedenfalls die gleiche Tendenz wie bei der 5751.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Jörg,

    Das ist ja genau *nicht* die Diagnose - es ist die Kombination aus zu hohem Ausgangspegel und zu *hoher* Eingangsempfindlichkeit, die in Kombination zu einer zu hohen Verstärkung führt.

    Wir meinten schon das gleiche. Ich verstehe halt unter niedriger Eingangsempfindlichkeit eine niedrige Spannung die zur Vollausteuerung benötigt wird.


    Genau das habe ich auch, allerdings ist Rauschen bei mir kein Thema.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,


    hhmm, aus der Ferne den Schluß zu ziehen, das Rauschen hat seine Ursache nur in zu hohen Ausgangspegeln und zu geringer Eingangsempfindlichkeit ist verwegen ;)


    Ich habe das auch alles, eine laute Vorstufe, eine Endstufe mit geringer Eingangsempfindlichkeit und LAUTsprecher. Trotzdem hört man bei voll aufgedrehten Reglern kein Rauschen von Vorstufe und Endstufe. Dazu sind die Verstärkungsfaktoren beider Verstärker zu gering, als das nennenswertes Rauschen entstehen könnte.


    Einen Fehler würde ich daher nicht komplett ausschließen. Der Test mit einer passiven Vorstufe hilft da bestimmt.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Holger,


    der Ausgangspunkt meiner LCR war Thorsten Löschs LCR Phonovorstufe.


    Da die Arbeitspunkte der E810F unter Gitterstrombedingungen sonstwo lagen, habe ich das geändert und mit positiver Gittervorspannung gearbeitet. Außerdem hat die Stufe einen Zwischenübertrager bekommen. Ausgangsstufe ist D3a Triode mit Anodendrossel und C gekoppelt ein TVC.


    Vorausgesetzt das Netzwerk ist unempfindich gegen Einstreuungen, ist das ganze durch die niederohmige Auslegung sehr unempfindlich.


    LR habe ich nicht ausprobiert.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Chris,

    Ich hatte mit der D3A gebastelt. Sie war höllisch mikrofonisch und man muss schon einige haben, um ein gutes Paar zu haben.

    Ich auch, einige. Mikrophonisch war keine. Schwingneigung kann sich allerdings als Mikropohonie bemerkbar machen.


    Und was die Paarung angeht, da gibt es einen Punkt im Datenblatt der nur von wenigen beachtet wird. Positive Gittervorspannung. Zumindestens wenn man mit viel Strom fährt. Bei höheren Kathodenwiderständen und weniger Strom ist das kein Problem.


    Holger, ich beziehen mich auf Meßwerte im Audiobereich. Den Link dazu hatte ich schon öfters gesetzt.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Helmut,

    Dann gibt es noch die als Trioden beschalteten Pentoden wie die E810F, D3A, E280F, E180F etc. die auch sehr gut geeignet sind.

    An die Rauschwerte einer D3a Triode kommen die anderen nicht heran


    Interessanterweise arbeitet sie als Pentode unter bestimmten Bedingungen noch rauschärmer. Eigentlich schade das sie so nicht öfters verwendet wird. Aber da ist der unerschütterliche Glaube, das eine Pentode nicht klingen kann ;)

    ECC83 wird von den Gurus kaum einer verwenden

    Ich sag ja, ungeeignet ;)


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Jo,

    hast Du in der Praxis Nachteile festgestellt? (Welche?)


    ... oder magst Du es einfach nicht, weil Hybrid. (Ich mag Hybrid auch nicht unbedingt, aber ich könnte ja mal 'ne Ausnahme machen :))

    Irgendwelche neuzeitlichen Bauteile mag ich in der Tat überhaupt nicht. Das Geraffel hat in einem Röhrenverstärker nichts zu suchen. Genauso wie Schaltnetzteile ;)


    Vor vielen Jahren habe ich es in einer Phonovorstufe ausprobiert. Genau wie bei Morgan Jones mit einer EC8010 im Eingang. Nach einem halben Jahr wieder auf RC zurückgebaut. Mir gefiel das klanglich besser. Messungen gibt es leider keine, habe ich damals noch nicht gemacht.


    Viele Grüße
    Martin