Posts by MartinR

    Hallo Bernie

    Warum mit würfeln, Glückspiel? Ich sprach von einem techn. Defizit und seiner Beseitigung. Was ist daran so schwer verständlich?

    Aber wer sagt dir denn, daß es sich um ein technisches Defizit handelt? Aus deiner Sicht mag das so sein. Die damaligen Ingenieure sind anderer Meinung gewesen und haben sich schon was dabei gedacht.


    Ausgehend vom Original kann man natürlich alles ausprobieren und sich austoben. Vielleicht gefällt einem der ein oder andere Arbeitspunkt sogar besser.


    Die Aneinanderreihung von Verstärkerstufen im optimalen klirrarmen Arbeistpunkt führt zwar zu einem guten Ergebnis, muß aber nicht klanglich das Beste sein.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,

    Wenn ich noch einen Tipp geben darf: zweite Röhre mehr Strom, die Strom GK rausnehmen. Das hilft, Verfärbungen durch die RIAA zu vermeiden. Das ist dann kein Arbeitspunkt nach Lehrbuch mehr, sondern einer, der besser klingt.

    Manchmal frage ich ich mich, wie das mit dem besser klingt entschieden wird. Mit Würfeln? ;)


    Ich denke es ist ehr eine Frage des persönlichen Geschmacks. Der ein oder andere mag mehr Verfärbungen vielleicht. Vielleicht kommt es mit dem Original sogar näher. Egal, hauptsache es gint Hühnerhaut.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,


    Vielen herzlichen Dank für deine Messungen. Wollte schon meine Kopie mal hervorholen und messen.

    Das dritte Bild ist mit kurzgeschlossenen Eingang und zeigt die Brummanteile bei 50 und 100 Hz .

    Aber Alex, was hast du gemacht? So schlechte Werte? ;)


    Vor allen Dingen verwundern mich die 100Hz.


    Hast du die RIAA korigiert? Denn wo ist denn die dem EAR sonst nachgesagte Baßüberhöhung.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo,


    Die ECC83 hat getrennte Heizungen, die man parallel oder in Reihe schalten kann. Daher kann mit 6,3V oder 12,6V geheizt werden.


    Durch fehlenden Endröhren kann die Anodenspannung evtl. die Spannungsfestigkeit der verbauten Kondensatoren überschreiten. Daher sollte man das vermeiden.


    Ist aber meiner Meinung nach eigentlich ein Konstruktionsfehler bzw. Fehler in der Bemessung der Bauteile. Ein Verstärker sollte das können.


    Normalerweise kann man ohne Vorröhren mal einschalten, da diese wenig Strom ziehen und die Spannung nicht ansteigt. Die Gitter der Endröhren liegen über den Gitterableitwiderstand auf Masse, so das da normalerweise nichts passieren kann, aber ohne die Schaltung zu kennen würde ich es nicht empfehlen.


    Wenn dann also im vollen Betrieb messen. Aber nicht ohne Last!


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Stefan,

    Kabelkapazität ? Nehmen wir 500pF an, liegt der -3dB- Punkt bei ca. 500kHz, wenn die Ausgangsimpedanz 600Ohm beträgt. Das müsste doch reichen.

    Realistisch werden es wohl >1K sein. Und was ist mit der Eingangskapazität der nächsten Stufe? Da kommt noch was dazu. Mal abgesehen davon, daß der ein oder andere vielleicht einen Eingangsübertrager verwendet. Das funktioniert gar nicht mit einer EAR834P.


    Eine ECC83 mit <1mA Anodenstrom ist einfach nur die einfachste und billigste Methode einen Kathodenfolger zu realisieren.

    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Costa,

    3) SPU mit Phase Tech T3 ÜT am MM-Eingang der EAR 834P, Der Klang ist etwas wärmer und runder, aber irgendwo weder Fisch noch Fleisch. Man hat weder die Power des McIntosh noch die Feinzeichnung des EAR richtig. Also das is nix.

    Was kommt denn hinter der EAR?


    Die EAR ist nicht in der Lage wirklich niederohmige oder kapazitiv schwierige Lasten zu bedienen. Das könnte den saftlosen Klang erklären.


    Auch könnte der serienmäßige 51K Eingangswiderstand nicht passen.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Costa,


    wenn ich mich recht an meine originale EAR erinnere, ist da kein Knick drin, sondern ein schön gerades Blech.


    Nachsehen würde ich wegen der Widerstände mal, aber wenn ich mich auch recht entsinne, sind das welche aus dem Ausgangsbereich. Es könnte also keine hohe Spannung anliegen. Aber vielleicht schaut mal jemand nach.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Pascal,


    dann sieht das schon mal so aus, als ob du keine Erdschleife über den Schutzleiter hast.


    Was hängt denn hinter der Phono? Irgend etwas mit einer Antenne dran?


    Was passiert denn mit offenem Eingang, bzw. kurzgeschloßenem Eingang? Plattenspieler komplett entfernt. Auch das Massekabel.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Pascal,

    Und was müsste ich dann tun um das zu ändern? Einmal für langsame bitte 😁

    Du könntest für einen kurzen Versuch den Schutzleiter am Schucostecker mit Isolierband abkleben, um zu testen ob das die Ursache ist.


    Aber Achtung, nur mal kurz für einen Versuch. Das ganze eliminiert nämlich die Schutzfunktion des Schutzleiters falls die Phase Kontakt gegen das Gehäuse bekommen sollte. Das wäre dann lebensgefährlich.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Pascal,

    Es brummt.

    Den Trafo hab ich schon in alle Richtungen gedreht, da ändert sich nichts zum positiven. Mu-Metall?!? Ist mir ehrlich gesagt zu teuer zum testen. Netzteil auslagern?!

    Auch wenn eine Diagnose aus der Ferne schwierig ist, hört sich das ehr nicht nach dem Netztrafo als Ursache an. Zum einen wird das Netztrafobrummen als gering beschrieben, andererseits hätte sich beim verdrehen etwas ändern müssen.


    Vielleicht ensteht dein Brummen ganz simpel durch eine Erdungsschleife des Schutzleiters?


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Henry,


    weil man bei einer Freiverdrahtung in die dritte Dimension gehen kann, Bauteile und Verbindungen besser trennen kann.


    Wenn der geehrte Platinenentwickler z.B die AC Heizleitungen einer Endstufe mit auf die Platine packt, streuben sich einem buchstäblich die Haare. Von absehbaren Brummproblemen mal abgesehen.


    Steht bei einem kommerziellen Produkt erst einmal der Aufbau fest, kann man das genauso schnell zusammenbauen wie eine Platine. Außerdem zieht der Röhrenfan eine Freiverdrahtung vor.


    Viele Grüße

    Martin