Posts by MartinR

    Hallo,

    Das wäre doch mal ein "update", größerer RKT mit Schirm.

    Ein größerer Trafo ändert nichts, vergrößert ehr das Problem. Zum einen ist er wohl nicht geringer ausgesteuert (keine Ahnung wie das bei Ringkern ist), zum anderen verursacht die höhere Verlustleistung, die auch noch nicht abgerufen wird, eine größeres Streufeld.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Knut,


    Nachtrag.

    das heisst Trafo also drin lassen?

    Wenn man den Netztrafo innerhalb des Gehäuses läßt, ist sehr hilftreich einen Netztrafo zu haben, der sehr streuarm ist.


    Das erreicht man durch eine größere Kerngröße, als für die Verlustleistung eigentlich nötig. Der Trafo mit größerem Kern kann dann aber geringer ausgesteuert werden.


    Ich habe zum Beispiel bei meinem EAR Nachbau einen Trafo mit M74 Kern. Bei der benötigten Leistung wären M55 ausreichend gewesen. Dieser wäre allerdings mit 0,9T ausgesteuert gewesen. An der Grenze dessen, mit dem Gerd Reinhöfer seine Netztrafos damals so ausgesteuert hat. Mit M74 sind es nur 0,3T und man hat sowohl mechanisch als auch elektrisch ein ziemlich totes Stück Eisen.


    Sowas gibt es aber nicht von der Stange. Man muß es sich anfertigen lassen.


    Um es mal zu veranschaulichen. Das ist, was auf der Leitung zum externen Netztrafo so los ist bei einem recht typischen Ladekondensator für eine Heizung.



    Und das jetzt mit schön langer Antenne zum ausstrahlen. Da frage ich mich doch, warum nimmt man es wissentlich in Kauf ;)


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Knut,


    die minimalste Lösung ist zumindestens bis zum Ladekondensator.


    Ich lagere allerdings auch die erste LC Siebstufe (für die Hochspannung) und die komplette DC Heizung aus. Gerade die erste Siebdrossel kann durch die noch recht hohe Brummwechselspannung ein Störfeld haben.


    Das Netzteil im Gehäuse zu lassen funktioniert aber auch. Das muß halt richtig geplant werden.


    In meinem aller ersten Projekt, dem EAR834P Nachbau, hatte ich genau das Problem mit leichtem Brumm durch Ladestromspitzen. Ich wußte damals einfach nicht, daß das ein Problem sein könnte und hatte ein 10cm Kabel von der Wicklung zum Gleichrichter. Die Problemsuche war ziemlich erfolglos. Bis mir Gerd Reinhöfer von dem gleichem Problem bei einem Umbau einer 300B von AC Heizung auf DC erzählte.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,

    ... und die Heizung hat doch ohnehin Ihren eigenen 12V Regler.

    Der 12V Regler hilft dir nicht bei den herumflizenden Ladestromspitzen.


    Und das keine Störungen hörbar sind, bedeutet nicht das sie nicht da sind. Nur die wenigsten werden sich das Ausgangssignal im Spektumanalyzer ansehen.


    Es hat schon seinen Grund, warum im Lehrbuch steht, daß die Verbindungen von Wicklung zum Gleichrichter und Ladekondensator möglichst kurz sein sollten. Auf so einem langen Verbindungskabel ensteht dabei ein schönes Magnetfeld und so mancher einer wundert sich über nicht auffindbare Brummstörungen.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Knut,

    Dann kommen doch aber noch die Röhren rein. Welchen Einflus haben die denn dann?

    Das kommt auf die Schaltung an. Wenn Röhrenparameter in die Kurve eingehen, dann einen großen.


    Sie dir mal den von mir eingestellten Frequenzgang meiner alten EAR Kopie an. Blau ist mit ECC83. Grün mit 5751. Rot mit ECC83 und kleinerem Anodenwidstand.


    Eine Skalierung kleiner 1dB halte ich für unnötig.


    Ich berechne bzw. lasse von LTSpice berechnen. Ich verwende PIO und AB Widerstände. Beide bekannt für geringe Toleranzen ;)


    Wenn es beim mit +/- 1dB paßt ist es für mich gut. Ich halte mich sowieso nicht penibel an die RIAA. Ich nehme sie als grobe Orientierung.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,


    schon erstaunlich wieviele Beiträge es seit gestern Abend wegen des veröffentlichten Frequenzgangs gegeben hat.


    Vor allen Dingen von denjenigen, die schon immer das gehört haben, was sie nun sehen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Wohl ersteres ;)


    Der Frequenzgang ist doch völlig in Ordnung. Der -3dB Punkt liegt bei ca. 10Hz.Ansonsten liegt die Abweichung bei >0,5dB. Wäre die Skalierung anders gewählt, was ja schon einige angemerkt haben, wäre nicht solche Panik entstanden.


    Vergleiche mit anderen Messungen mit größerer Skalierung sind daher ziemlich sinnlos. Mit einer Skalierung von 1dB sähe die Ampearl auch ziemlich perfekt gerade aus.


    Hier dazu mal vergleichende Frequenzgänge der EAR834P aus dem anderen Thema


    Viele Grüße

    Martin


    PS: Ich frage mich welche Kommentare es wohl geben würde, wenn ich den Frequenzgang meiner Phono veröffentlichen würde. Der sieht aus wie ein krummer Hund ;)

    Hallo Zusammen,

    Ich wollte mir da einfach mal ein paar besser zusammen passende suchen, um die Kanäle möglichst gleich zu halten.

    Die Kanalgleichheit ist mir auch sehr wichtig . Zum Messen dafür verwende ich ein Doppelzeiger NF - Millivoltmeter , kann man auch wunderbar zum Gleichlauf messen von Potis verwenden .

    Monopotis?


    Erledigt beides in einem Rutsch ;)


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Christian,

    und mit welchen Gleichrichterröhren sie betrieben wird

    Bei einer Messung des Frequenzgangs ist die Gleichrichterröhre egal. Der ändert sich mit einer anderen nicht.


    Wenn es heller klingt, heißt das nicht unbedingt das der Frequenzgang schief ist. Es kommt immer auf die Anpassung und den Rest der Kette an.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Frank,


    wie du ja schon selbst festgestellt hast, verschwindet der Brumm, wenn du einen Schutzleiter abklemmst.


    Ein Ground Lift würde also helfen, ist aber nicht ganz konform.


    Eine Lösung dazwischen wären zwei antiparallele Dioden zwischen Signalmasse und Schutzleiter. Schau dir mal hier den Schaltplan an.


    Das ist aber nur etwas für Leute, die Wwissen was sie da machen.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Markus,


    ich habe mein Benz Glider bzw. Wood nach dem DL103 Experiment verkauft. Das Thema ist für mich auch erledigt.


    Die grelleren Höhen könnten auch am 1K Abschlußwiderstand liegen. Ich würde es mal niederohmiger versuchen.


    Übertrager halte ich beim DL103 für ein Muß. Aber das haben andere schon erwähnt.


    Das Bronzegehäuse kann ein großer Schritt sein. Der Arm muß aber passen. Mit 12" Schick gefiel mir das Uwe Ebenholzgehäuse besser.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,

    Ich erhitze ein Beinchen und ziehe oder eventuell geschickt abwechseln beide Beinchen

    Das kann man so machen, gefährdet aber durch das mehrfache Erhitzen auch die Lötpunkte (dafür gleich wieder einen Daumen runter zu geben, halte ich allerdings für übertrieben ;)).


    Wenn keine Entlötstation vorhanden ist, würde ich zum entlöten Entlötlitze verwenden.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo,

    Meine Vorstufe hat ein Induktives Netzteil, das besitzt keine Siebung aus Kondesatoren. Das passiert mit Eisenkernspulen, ausser ich verwechle da jetzt was.

    Das gibt es in der Tat. Stevie Bench und Frank Blöhbaum haben mal induktive Netzteile ohne R und C vorgestellt. Allerdings für Röhren mit ihren geringen Strömen.


    Bei einer kommerziellen Transistor allerdings? Hhmm, ich glaube ehr nicht.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Jörg,

    darf ich noch mal fragen welchen Unterschied die Wahl der sagen wir mal beiden grunDsätzlichen Konzepte am Ende im Klang machen?

    Aus meiner Sicht ganz einfach:


    Eintakt SE gleich schöner typischer warmer Röhrensound mit überwiegend k2 Klirr.


    Gegentakt A (AB ist mehr als unnötig) gleich langweiliger steriler Klang mit überwiegend k3 Klirr.


    Am Ende aber alles Geschmackssache. Wenn die Möglichkeit besteht, würde ich beide Konzepte probehören.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,


    das Hochlegen einer Heizung ist nur nötig, wenn die Uf/k überschritten wird. Die "normalen" ECC8x haben meistens eine Uf/k von 180V. Es gibt allerdings Vergleichstypen mit geringerer Uf/k. Zum Beispiel die 5751 als ECC83 äquivalent. Diese hat nur eine Uf/k von 100V.


    Ob man die Heizung auf der + oder - Strecke hochlegt ist eigentlich egal. Man kann die Heizung auch symetrieren und hier hochlegen.


    Auch sollte beim Hochlegen unbedingt der Rf/k eingehalten werden. Etwas was oft mißachtet wird.


    Viele Grüße

    Martin