Posts by MartinR

    Hallo Christian,


    nein, diese Kopie nicht. Nur meine eigene ;)


    Ich würde es freiverdrahtet aufbauen. Das läßt auch Raum zu Bauteileexperimenten.


    Vielleicht wäre auch diese Phono interessant. Dafür hatte ich meine EAR Kopie in Rente geschickt. Läuft mit zwei Röhren, also kein zusätzliches Loch nötig.


    Oder Frihus PasAk.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Alexander,


    aber nicht die Wicklung, wenn sie genauso dimensioniert ist. Mehr als 1,5A sind nicht drin.


    CRC würde für die Heizung aber auch reichen.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,


    Juergen, bist du sicher? Die 220V passen eigentlich nicht zu den Werten im Schaltplan. Wobei, 1,7V an der Kathode und 44V an der Anode passen nie so recht zusammen.


    Ich habe allerdings nicht gerechnet, sondern rechnen lassen ;)

    Vielleicht gehe ich auf eine simple OP Amp Lösung als Nachbrenner, was natürlich der Reinen Röhrenlehre widerspricht... (hat hier einer eine Idee?)

    Von mir wirst du zu diesem Teufelszeug nichts hören ;)


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Christian,

    Ich werde den Vorschlag zur Modifikation von Holger mal ausprobieren.

    Das hört sich so einfach an.


    Spielereien an den die RIAA Kurve verbiegenden Bauteilen verbieten sich eigentlich, wenn man nicht über die entsprechenden Meßmittel zur Überprüfung des Frequenzgangs hat.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Holger,

    1) Ich würde R3 in zwei ca. 1K Widerstände in Reihe aufteilen, zusammen 2,2K. Das Ende der RIAA in die Mitte von beiden Widerständen bringen, d.h. es werden 50% weniger gegengekoppelt. Weiterhin kannst du mit anderen Verhältnissen experimentieren (2/3,20/80,..)

    Verdoppelt die Verstärkung. Aber, +1,5dB bei 300Hz und -3dB bei 6KHz.

    2) Flankierend würde ich R8 ebenfalls aufteilen. Einen Widerstand mit ca. 100uF überbrücken. Dann ist als wirksame Wechselstrom-Gegenkopplung 1k Widerstand wirksam, das käme auf eine Verstärkung von ca 62, statt 50. Die 1K Gegenkopplung sollte ausreichend sein für gute Linearität.

    Bringt in der Verstärkung nur zwei zusätzliche dB. Also ca. 37dB insgesamt. Biegt die Kurve aber wieder richtiger. +1,5dB bei 300Hz und -1,5 bei 10KHz. Damit könnte man leben. Über 220K Last wird es etwas gerader.


    Aber ziemlich Aufwendig. Besonders wenn man nicht die entsprechenden Meßmittel zur Verfügung hat.


    Klirrbetrachtungen wurden nicht gemacht.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Christian,


    die Schaltung macht halt nur 30dB. Du kannst natürlich eine nachfolgende Stufe anschließen, die dich auf 1-1,5V bringt. Das würde auch das Problem der Lastabhängigkeit lösen. Die RIAA Kurve hängt und fällt mit dem Lastwiderstand.


    Zum Beispiel wie hier.


    Ich würde ehr zu einem Umbau in Richtung EAR834P Kopie raten. Allerdings braucht diese eine höhere Ub und eine weitere Röhre.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Stefan,

    Macht sehr hoher Aufwand in der Elektronik Sinn um kleine Verbesserungen der Messwerte zu erreichen?

    Also mir geht es nicht um Verbesserung der Meßwerte.


    Dann müßte mir nämlich zum Beispiel ein sich sehr gut messendes MTA Konzept gefallen. Tut es aber nicht, sondern das sich deutlich meßbar schlechtere.


    Ein aufwendigeres Konzept daher nur an Meßwerten festzumachen, halte ich daher für nicht richtig.


    Aber vielleicht hast du bei deiner aufwendigen Phonovorstufe das entspannte Musikhören vegessen ;)


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,

    Meine, im EMT139 treibt eine ECC82 einen 6:1 Ausgangs-Übertrager.


    Und so schlapp ist die mit ca. 10mA doch auch nicht, auf jeden Fall eine andere Größenordnung als die ECC83.

    Das ist ja auch das was ich meine. Mit so einem Kathodenfolger geht das. Mit den Ministrömen und ECC83 in der EAR eben nicht.

    Martin hat noch größeren Aufwand betrieben und hat sicher auch keinen Brumm.

    Brumm ist da schon. Der ist immer da. Sieht man ja im Spektrum. Nur ist die Spitze ziemlich niedrig. Jenseits von Gut und Böse ;) Die EAR ist da viel schlechter.

    Kritik an der Schaltung des EAR? Verbietet sich meiner Ansicht nach. TdP ist mit Sicherheit weltweit einer der renommiertesten Verstärkerentwickler.

    Genauso verbietet sich eigentlich die Lobhudelei auf die geniale Schaltungsentwicklung. Alles schon da gewesen.

    Jetzt noch die Röhrenheizung. TdP nimmt 2 Kondensatoren und einen Wiederstand. Und das reicht!

    Einige Jahre nach Fertigstellung meiner LCR stimme ich in diesem Punkt zu. CRC reicht in der Heizung. Bei der Anodenspannung lohnt sich aber der Aufwand.

    Habe bei Thomas Mayer eine Phonovorstufe für 75000 Euro gesehen. Geht noch mehr ?

    Bestimmt. Noch mehr Auflösung, Detailreichtum, Bühne usw. All die Attribute die immer so gerne genannt werden. Aber was ist dann mit der Musikalität? Die bleibt dabei ein wenig auf der Strecke. Etwas weniger ist vielleicht mehr.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,

    600R halte ich nicht für übertreiben.

    die 600R bzw. 1K Ausgangswiderstand einer ECC82/83 als Kathodenfolger mit 1mA Querstrom sind einfach nicht in der Lage viel zu treiben. 47K mit wenig Eingangskapazität sind Ok. Mehr ist aber nicht drin. Kein Vergleich zu einem "richtigem" 600R Ausgang. Da kann man einen Z- Draht sorry, Klingeldraht als Verbindungskabel verwenden, ohne irgendwelche Unterschiede hören zu können.


    Eine ECC88 z.B., um mal bei den Pinkompatiblen zu bleiben, mit 10mA Querstrom wäre besser.

    - es ist einfach möglich den 834 durch Ausgangsübertrager (das Biest ist allemal zu laut), direkt gespeist vom Kathodenfolger zu erweitern, z.B. 4:1, dann gibt es < 40 Ohm Ausgangswiderstand.

    Das Konzept funktioniert sogar sehr gut. Aber nicht mit dem Kathodenfolger der EAR.

    Phone-Pres die weder Ausgangsübertrager oder Impedanzwandler anwenden, werden auch angeboten und gehen mit praxisunmöglichen > 2 KOhm oder sogar jenseits von 10KOhm raus.

    Schau dazu mal hier.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,

    Ich hab immer wieder feststellen müssen das ein geregeltes und stabilisiertes NT , auch wenn es "totenstill" war , klanglich nicht an eine gute , saubere LCLC Siebung herankam.

    Die gleiche Erfahrung habe ich in langen Experimenten ebenfalls gemacht.


    Ich kenne auch den Unterschied zwischen der originalen EAR mit Spannungsverdopplernetzteil und meinem Nachbau mit aufwendigerem Röhrennetzteil. Das Original ging.

    Meiner Ansicht nach ist auch ein Ausgangswiderstand von 600 Ohm praxisgerecht.

    Was nützen nominelle 600R, wenn man nichts niederohmiges oder kapazitiv schwieriges dranhängen kann? Dann würden auch ein paar K reichen. Die Angabe 600R halte ich daher für ein wenig irreführend.

    Vielleicht kannst du ja mal etwas mehr über deine Phonovorstufe schreiben und erklären warum sie besser klingt als die EAR.

    Mit blumigen Klangbeschreibungen halte ich mich zurück. Schauen kann man aber hier mal ;)


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,


    Elektrolytkondensatoren mit höherer Spannungsfestigkeit zu verwenden ist kein Problem. Wenn sie denn auf eine evtl. vorhandene Platine passen.


    Die Leistung eines Widerstandes zu erhöhen kann allerdings auch problematisch sein. Nämlich dann, wenn er auch ein Schutzfunktion übernehmen soll. Wenn im Fehlerfall der 0,5W Widerstand durchbrennt, tut es der 2W Widerstand wahrscheinlich nicht und der Rest kann abrauchen.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo nochmal,

    dabei ist zu beachten, daß dann die erste Verstärkungsstufe einen ordentliche Schluck liefern muß, damit kein Klipping passiert

    Fällt mir gerade noch ein, bei der EAR ist das auch so. Die Gegenkopplungsschleife setzt an der zweiten Stufe an. Die erste Stufe muß hier also die +20dB/-20dB verarbeiten. Bei allerdings nur 0,6V Gittervorspannung. In einem Bereich also, den man eigentlich meiden soll.

    anfangs waren alle begeistert, jetzt kommt man hier auf den Boden zurück, oder was?

    Ich habe von Anfang an angemerkt, daß es ein Einstieg ist. Für den Preis allerdings mehr als Ok. Aber nur ein Einstieg. Es sind halt drei ECC83 hintereinander. Da darf man nicht zuviel erwarten.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Holger,


    jetzt übertreibst du aber ;)


    Alles vorher schon in ähnlicher Form da gewesen.

    Wenn ich mir einige heutige Trioden-Konzepte anschaue, setzen vielfach auf Passiv-Ansätze für die RIAA-Filterung,


    dabei ist zu beachten, daß dann die erste Verstärkungsstufe einen ordentliche Schluck liefern muß, damit kein Klipping passiert, denn die RIAA macht bei 50Hz +20dB und bei 20KHz -20dB, das sind 40dB Hub.

    Bei welcher Signalspannung? Mal angenommen mit Übertrager 10mV? Gittervorspannung 1,5V. Wo ist das Problem?


    Und ob die komplette aktive Entzerrung besser ist als die passive, darüber läßt sich wunderbar streiten. Mein Nachbau ging seiner Wege, nachdem ich eine mit passiver Entzwrrung gebaut hatte.


    Viele Grüße

    Martin


    PS: Und was den Kathodenfolger angeht, wenn schon 600R am Ausgang, dann sollte man auch 600R im Eingang der nochfolgenden Stufe anschließen können. Hier gibt es schon ab 47K Probleme.

    Hallo,

    Also ich fasse mal für mich zusammen und für die andere unwissenden.

    Der von Indie Röhre genannte Clone spielt schon auf absolut hohem Weltklasseniveau

    Jetzt mal bitte nicht übertreiben.


    Es kommt ganz darauf an von wo man kommt.


    Wie es der Titel des Themas treffend bezeichnet, die EAR ist der Einstieg in die Röhrenwelt. Mehr aber auch nicht.


    Viele Grüße

    Martin


    PS: Oops, sehe gerade das andere das auch schon geschrieben haben.

    Hallo Holger,

    Aber ein anderes Thema, die Anodenspannung soll durch Röhrengleichrichtung getan werden. Bei den Strömen schon ein ambitionierte Sache. Aber das muß sein. Läuft auch dann schön gesittet hoch. Was tun?

    Von mir wirst du natürlich hören, es geht nur mit Röhrengleichrichter.


    Allerdings frage ich mich, warum das eine ambitionierte Sache sein soll. Planst du etliche Ampere ein? ;)


    Die 367 kann bis zu 3A bei 140V. Bis 7A bei geringerer Spannung.


    Viele Grüße

    Martin