Posts by MartinR

    Hallo Zusammen,


    gemessen ist die Fremdspannung bei mir bei symetrischer Verkabelung des Tonabnehmers zum Eingangsübertrager um 5dB besser.


    Die gleiche Erfahrung habe ich bei einem Wiedergabekopf einer Bandmaschine gemacht.


    Allerdings kann einem der ein oder andere Eingangsübertrager einen Strich durch die Rechnung machen. Manche mögens lieber unsymetrisch mit gebrückter Masse von Primär zu Sekundär.


    Ausgangsmäßig mache ich pseudosymetrisch mit XLR am Ausgang und üblicherweise mit Cinch wieder in den Eingang.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Tobias,


    ja, im Pentodenbetrieb hat sie die größere Verstärkung. Der kleinere Gitterableitwiderstand hat aber keinen Einfluß auf die Verstärkung, den die bleibt bei Messungen mit dem Invers Netzwerk gleich. Auch mit dem Meßband bleibt die Verstärkung bis 10kHz gleich. Drüber werden die Höhen des Kopfs bedämpft. Ähnlich zum Tonabnehmer.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo André,

    der Kopf braucht eine Abschlussimpedanz, ggf. noch einen kleinen Kondensator zur Optimierung des Schwingkreises um die Grenzfrequenz noch ein wenig nach oben zu verschieben. Also vielleicht ein wenig mit RC-Gliedern experimentieren.

    tja, so einfach scheint es zu sein.


    Ich habe die 180pF (was in etwa der Millerkapazität als Triode entspricht) gelassen und den Gitterableitwiderstand auf 15K reduziert. Dann paßt es wieder.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Zusammen,


    ich hätte da mal eine Frage an die Tonbandexperten, die sich auch mit Röhrentechnik auskennen.


    Ich betreibe einen externen Röhrenwiedergabeverstärker mit einer EF86 als Triode geschaltet im Eingang und einer nachfolgenden passiven Hochtonentzerrung. Der Frequenzgang ist sowohl mit Pievox Invers Modul als auch mit Testband perfekt.


    Schalte ich die EF86 als Pentode, wobei der Ausgangswiderstand der Pentode gleich dem im Triodenbetrieb ist, habe ich mit dem Invers Modul den gleichen perfekten Frequenzgang. Beim Testband steigen allerdings die Höhen an.


    Nun ist die Pentode ja sehr kapazitätsarm im Eingang, weshalb ich einen Kondensator von 180pF bzw. 360pF mal parallel geschaltet habe. Keine Änderung.


    Ich könnte den Ansteig in der Hochtonentzerrung ausgleichen. Mich würde es allerdings interessieren, woran es liegt, das sich der Kopf an der Pentode anders verhält als an der Triode. Vielleicht kann mir da jemand auf die Sprünge helfen ;)


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Hans,


    mag sein das es für einen erfahrenen Selbstbauer kein Problem wäre. Ich kann nur keinen Sinn darin sehen, einen Röhrenvollverstärker auschließlich als Vorstufe zu verwenden.


    Wobei, überdimensioniertes Netzteil mit einigen Endröhren als Konstantstromquelle. Könnte doch gut werden ;)


    Spaß beiseite, ich würde die gleiche Energie in z.B. eine Selbstbau stecken. Das wäre sinvoller.

    ... müssen nicht alle Röhren raus, wie hier(nicht von dir) geschrieben wurde.

    Auch nicht so einfach möglich. Vorher sollte man die Aufdrucke der Spannungsfestigkeit auf den Kondensatoren überprüfen. Fehlen die Endröhren geht die Anodenspannung durch die Decke.

    Meine Idee, an dieser Stelle eine 82er zu nehmen, bietet sich förmlich an, da sie 1. Pin kompatibel ist und 2. nur zwei Widerstände und eventuell C8 ausgetauscht werden müssen, auch liegt dann der AP günstiger.

    Einen Kopfhöhrer könnte man damit aber nicht treiben ;)


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Hans,

    wenn man nach C6 rausgeht, müssen nicht alle Röhren raus, die Phonostufe ist zwar Standart, aber trotzdem genießbar, die ECC83 können also drin bleiben.

    Hast du vielleicht überlesen, das Steffen nur die Vorstufe V3 benutzen möchte? Die RIAA wird nicht benötigt.


    Als richtige Vorstufe ist V3 ungeeignet. Vor allen Dingen wenn es eine ECC83 ist. Was sollte die bei dem hohen Innenwiderstand den treiben?


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Christian,


    du meinst für die kurze Zeit, die der Schalter von einem Kontakt zum anderen braucht? Nein. Aber um sicher zu gehen, könntest du einen kurzschließenden Schalter nehmen ;)


    Ein stabil laufende Endstufe hat da übrigens selten Probleme. Ist mir schon öfters passiert, daß ich den Abschlußwiderstand bei Messungen vergessen habe. Passiert ist da noch nie was. Mit Absicht würde ich es trotzdem nicht machen. Man weiß nie. In deinem Fall, kein Problem.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Zusammen,


    V3 ist die "Vorstufe", wenn man die so nennen möchte. Wenn müßte man hinter C8 auskoppeln und auch die Gegenkopplung abklemmen.


    Aber was soll das bringen? Das ist mehr ein Aufholverstärker als eine richtige Vorstufe. Ohne die verwendete Röhre zu kennen, wird der Ausgangswiderstand recht hoch für eine wirklich gute Vorstufe sein.


    Das Vorhaben ist nicht sinvoll.


    Wenn die grundsätzlichen Fähigkeiten und das Interesse dafür vorhanden sind, warum nicht eine schöne Vorstufe mal selbst bauen?


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Knut,


    die Eingangskapazität der Röhre, Millerkapazität genannt, ist abhängig von der verwendeten Eingangstriode. Den Wert ermittelt man anhand des Datenblatts und des Verstärkungsfaktors der Röhre in der Schaltung.


    Morgan Jones hat in seinem Buch Valve Amplfiers auch Messungen vorgestellt. Dabei hat er festgestellt, das die Kapazitäten durchaus etwas höher sein können als rechnerisch ermittelt.


    Sollte die Eingangsröhre eine Pentode sein, spielt es keine Rolle.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Gaetano,


    stecken konnte man laut Betriebsanleitung allerlei Röhren.


    Machen sollte man es allerdings nicht unbedingt, da die Gittervorspannung über Kathodenwiderstand erzeugt wird. Das paßte vielleicht für KT88/6550A, EL34 wurden allerdings ruckzuck verbrannt.


    KT120 sollte man keinesfalls ohne Anpaßungen einfach reinstecken, wenn überhaupt. Die höheren Anforderungen kann der Netztrafo überhaupt nicht liefern. Angepaßt bringst gegenüber der KT88/6550A nichts.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Zusammen,

    Zusammengefasst: vergesst alle 6x4, nehmt die U78, egal was kostet. Lieber einmal richtig Geld hinlegen und etwas vernünftiges erwerben statt Tuberolling mit allen möglichen Schnulli-6X4.

    Die Marconi ist auch bei mir im Anmarsch.

    Dann solltet ihr euch nicht nur eine zulegen, sondern gleich mehrere.


    Sie vermehren sich nicht mehr und billiger werden sie auch nicht mehr. Zumal Gleichrichterröhren nicht solange halten wie Kleinsignalröhren.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Christian,


    bei nur einer Siebstufe die du da verwendest, laß den 6K8 drin, schalte dahinter einen Kondensator gegen Masse und schließ dann dort den Übertrager gegen die Anode an. Dann bekommst du autumatisch eine bessere Siebung.


    Auf die Spitze treiben könntest du es, wenn du zwei 3K3 nimmst und einen weiteren Kondensator zwischen die beiden 3K3 packst.


    Ich finde die Diskussion über die Haltbarkeit bei verschiedenen Arbeitspunkten für ziemlich überflüssig. Die Röhre ist mit 10000h angegeben. Bei Nennarbeitspunkt 3,5W. Die überlebt den Hörer.


    Und die Fassungen sind eigentlich kein Problem. Bei Reinhöfer gibt sehr schöne neu produzierte.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Zusammen,


    das 300B ins Schwingen geraten ist ehr unüblich. Wenn doch, oder es sind unbemerkt doch die Treiberröhren, dann helfen mechanische Maßnahmen nur wenig. Dann muß elektrisch mit Gitterstoppern, evtl. Ferritperlen bei eventuell vorhandenen steilen Treiberröhren, eingegriffen werden.


    Dazu sollte das Gerät allerdings in kundige Hände kommen.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Zusammen,


    ich suche Informationen zur Ferrograph Serie 3. Insbesondere würde mich interessieren, wie der Wiedergabeverstärker aufgebaut ist und welche Daten der Wiedergabekopf hat.


    Vielleicht kann mir jemand aushelfen. Im Netz habe ich dazu leider nicht viel gefunden.


    Viele Grüße,

    Martin