Posts by MartinR

    Hallo Michael,


    nein, die Spannungsreferenz kenne ich nicht. Ich werde mir das Datenblatt mal ansehen.


    So wie du es beschrieben hast, sollte es funktionieren. Aber lohnt sich der Aufwand? Ich bin schon mit einem Spannungsregler zufrieden, der eine DHT als Vorstufe versorgt. Die Restwelligkeit ist ausreichend niedrig.


    Mich würde allerdings zuerst einmal interessieren, warum der Coleman Regler bei mir nicht funktioniert und warum die 50Hz Spitze bei Heizungbias viel kleiner ist als bei Kathodenbias mit mehr als ausreichendem Ck. Aber das ist ein anderes Thema.


    Viele Grüße,
    Martin


    PS: Das Heizungsmodul von Tentlabs würde mich auch interessieren. Wenn es allerdings die gleichen Probleme verursacht wie der von Rod Coleman ...

    Hallo Zusammen,


    na da hatte Gerd mir bezüglich eines gewissen Übertrager Shoot Outs mal was ganz anderes erzählt ;)


    Ich habe bisher bezüglich Konstantstromquelle, zumindestens bei direkt geheizten Röhren, keine guten Erfahrungen gemacht. Mit dem Coleman Regulator hat es fürchterlich gebrummt. Allerdings auch, wenn ich passiv LCLC Siebe und die Wicklungen der Lundahl Drosseln aufteile. Also ein Teil der Wicklung in der positiven Zuleitung und die andere in der negativen. Sind beide Wicklungen in der positiven Leitung funktioniert es einwandfrei. Genau so mit einem Spannungsregler. Wobei ich diesen fast bevorzugen würde.


    Irgendwie sind mir diese direkt geheizten Dinger ein Rätsel ;)


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Bernd,


    Bei 5dB mehr k3 mit Übertrager muss man dann auch fragen, von welchem Level aus ;-) Ich kann mir kaum vorstellen, dass bei z.B. 1kHz der Übertrager mehr k3 erzeugt als eine Anodendrossel. Gilt das nicht eher für tiefe Frequenzen, wo der Kern in die Sättigung kommt?


    Aufgefallen ist mir dieser Unterschied bei Endstufen Treiberexperimenten. Da ist natürlich etwas mehr Pegel als in einer Phonovorstufe. Ich habe daraufhin allerdings auch die D3a Trioden Ausgangsstufe meiner Phonovorstufe von Übertrager auf Anodendrossel umgestellt. Hier waren es auch etwa 5dB weniger k3. Wohlgemerkt bei Klirrfaktormessungen von 1KHz.


    Bei tiefen Frequenzen sieht es sogar ehr schlimmer für den Übertrager aus. Hier sind es ca. 10-15 dB mehr. Allerdings dann k2 und k3.


    Die Anodendrossel sollte dann bei hoher Induktivität wieder andere Probleme haben wie Streukapazitäten und dann der "böse" Kondensator im Signalweg .


    Mit den ach so bösen Konensator habe ich überhaupt kein Probleme. So ein schöner alter "kaputter" Ölpapierkondensator ist doch das Salz in der Suppe ;)


    Und die Streukapazitäten spielen eine geringere Rolle als beim Übertrager. Der Frequenzgang ist deutlich erweitert im Gegensatz zur Übertragerkopplung.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Zusammen,


    Wie sähe deine Messung wohl mit einem richtigen Ausgangsübertrager wie LL1689 oder LL2745 aus?


    Leider stehen mir diese nicht zur Verfügung. Ich habe zwar einiges durch meine Experimente herumliegen, aber nicht so viel wie Thomas Mayer ;)


    Ich meine 600 Ohm, das ist definitiv das Zuhause von richtigen Ausgangsübertragern.


    Ich finde selbts den Frequenzgang des LL1660 bei 4,5:2 noch in Ordnung. Ich habe bei meiner LCR Phonovorstufe mit Absicht den Frequenzgang begrenzt. Klingt für mich besser.


    Das Rechteck sieht super aus. Und immer noch erzählen manche, Übertrager seien schlecht.


    Michael, sind sie doch auch ;)
    Mit ca. 5dB mehr k3 gegenüber z.B. einer Anodendrossel muß man rechnen.
    Den Überschwinger sieht man nicht, da dieser durch das LCR weggefiltert wird. Auf der Sekundärseite ist aber durchaus einer vorhanden.


    Herzlichen Dank! Ich kann leider die zeitachse schlecht erkennen. Waren das 1 kHz? jedenfalls sieht es optimal aus. Da gibt ex nix zu meckern und in diesem Fall ist dann eine weitere Optimierung mittels Serienwiderstand überflüssig?


    Bernd, das sind tatsächlich 1kHz. Mein Recheckgenerator kann leider nur die. Die Rechtecksignale aus der Soundkarte sind nicht sauber genug.


    Was sind das für LCR Module?


    Die sind von Gerd Reinhöfer.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Bernd,




    Rechteck? Bitte sehr ;)







    Eingangssignal ist wieder 1,7V über 1/1000 Invers RIAA Netzwerk. Übertrager ist 4,5:1 geschaltet. Bei 4,5:2 sieht es allerdings genau so aus. Auf einem richtigen Oszilloskop sieht es sogar noch etwas sauberer aus.




    Weitere Meßwerte:




    Ausgangswiderstand bei 4,5:2: 882R
    Ausgangswiderstand bei 4,5:1: 224R




    Alternativ mal der Frequenzgang mit dem LL1692A in 3,5:1







    1,5dB mehr Verstärkung und etwas weiterer Frequenzgang als mit dem LL1660 bei 4,5:1.
    Der Ausgangswiderstand ist 250R.




    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo raudi,


    Bei 4:1 sieht die D3a eine größere Last, aber Du hast natürlich auch weniger Pegel.


    Klar habe ich bei 4,5:1 weniger Ausgangsspannung als bei 4,5:2. Bei 4,5:1 bricht mir aber nicht die Ausgangsspannung um die Hälfte zusammen. Schau dir mal die Frequenzgänge an. Bei der gleichen Eingangspannung von 1,7mV (1,7V über 1/1000 Invers RIAA) habe ich am Ausgang nur 0,5db weniger Verstärkung am Ausgang des LCR Netzwerks.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Zusammen,


    die Pentode sieht die nach primär transformierten 600 Ω als Last (ca. 3 kΩ + Wicklungswiderstände)..., somit ist die 60-fache Verstärkung schon sehr optimistisch (ich weis jetzt nicht aus dem Kopf den Innenwiderstand der D3a im Arbeitspunkt).


    Andreas, die D3a arbeitet als Triode. Der Innenwiderstand beträgt, wie Michael schrieb, ca. 2K.


    Stört dich der Brumm nicht?


    Das ist nur ein dreckiger Testaufbau mit einer Röhre auf dem Teppich, die in einer Fassung steckt und an deren Lötfahnen ein paar Kabel mit Krokoklemmen dranhängen. Daher nö, der Brumm stört mich nicht ;)


    Und warum hat Gerd darauf bestanden daß der Ausgangswiderstand passen muß?


    Hat er nicht, nur empfohlen. Aber schon Simulationen mit LTSpice haben gezeigt, daß der Ausgangswiderstand des Treiber niederohmiger sein darf. Der Treiber muß also nicht die 600R haben.


    Warum der Frequenzgang bei 4,5:1 weiter nach oben geht als mit 4,5:2? Entweder machen sich die Streukapazitäten stärker bemerkbar, oder die 600R des LCR Netzwerks sind einfach eine zu große Last für den 600R Ausgangs der Ausgangsstufe. Aber das werden die Theoretiker besser wissen ;)


    Klar für mich ist, niederohmiger funktioniert besser. Bei gleicher Eingangsspannung (1,7mV) liegen die beiden Frequenzgänge nur 0,5dB auseinander. Die niederohmigere Version ist breitbandiger und wohl auch klirrärmer.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Zusammen,




    da das Thema vor kurzem in einem anderen Thema aufkam, habe ich mal einen Versuchsaufbau gemacht.




    D3a Triode
    Ua=160V
    Ia=20mA
    Kathodenkondensator 1000µF
    Zwischenübertrager LL1660/18mA mit 600R LCR Netzwerk auf der Sekundärseite und 600R am Ausgang des Netzwerks.




    Zuerst wurde der Übertrager 4,5:2 verschaltet. Der Ausgangswiderstand müßte daher in etwa die 600R treffen. Der Eingangssignalpegel beträgt 97mV (das ist natürlich recht hoch und damit deutlich mehr als es mit einem MM oder MC mit Übertrager wäre, bei kleineren Signalpegeln sieht man allerdings nichts im Spektrum). An der Anode sind 5,85V. Verstärkung ist daher ca. 60fach (weniger als ich mit induktiver Last erwartet hätte). Auf der Sekundärseite sind es 1,36V (2,70V ohne Netzwerk. Die 600R sind scheinbar ziemlich gut getroffen ;-)). Am Ausgang des Netzwerks sind dann noch 125mV. So sieht das ganze dann im Spektrum aus:







    Und so sieht der Frequenzgang aus, mit einem Sendepegel von 1,7V über ein 1/1000 Invers RIAA Netzwerk.







    Das gleiche, nur diesmal mit 47K am Ausgang des Netzwerks statt 600R.







    Am Ausgang des LCR Netzwerks sollte also der 600R Widerstand verwendet werden, auch wenn der Ausgangswiderstand der Treiberstufe die 600R hat.




    Wie aber sieht es aus, wenn der Ausgangswiderstand des Treibers niedriger ist? Dazu wurde der Übertrager jetzt auf 4,5:1 umgeschaltet. Der Ausgangswiderstand der Treiberstufe beträgt nun also ca. 100R. Bei einem Eingangspegel von 108mV, sind es 7,67V an der Anode (Verstärkung also ca. 71fach), 1,38V auf der Sekundärseite und 124mV am Ausgang des LCR Netzwerks. Hoppla, bei nur wenigen mV mehr Eingangsspannung die gleiche Ausgangsspannung. Und wie sieht es im Spektum aus?







    7dB bessere k2 Werte. Und der Frequenzgang?







    Auch besser.




    Der Vollständigkeit halber hier dann auch nochmal mit 47K statt 600R am Ausgang des Netztwerks.







    Fazit? Der Treiber darf ruhig niederohmiger sein als 600R, wenn das LCR Netzwerk am Ausgang mit den 600R abgeschlossen ist. Klirrwerte und Frequenzgang werden besser.




    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Zusammen,


    Stromquellen mit Röhren? Noch mehr Heizleistung?


    Warum nicht? Wenn schon den schon ;)
    Es braucht natürlich eine extra Heizwicklung, die entsprechend hochgelegt werden muß. Ich habe das gerade mal bei einer 01A probiert. Als Konstantstromquelle dient eine EF806S. Funktioniert besser, klirrärmer, als mit einer Anodendrossel. Das Störspektrum ist auch niedriger. Außerdem fällt die Empfindlichkeit der Anodendrossel gegenüber anderen magnetischen Feldern weg.


    Stuart hat eine Konstantstromquelle als Last, da wird sich der Ruhestrom in der Röhre wohl kaum ändern


    Stimmt, hast ja recht. Die Konstantstromquelle bei Stuart hatte ich jetzt wieder vergessen ;)
    Viele verwenden die LED aber auch mit ohmscher Last, Übertrager oder Anodendrossel. Da könnte es Probleme geben.


    Zitat von »MartinR« ...Übrigens, verpaßt man einer D3a Pentode eine Konstantstromquelle, sind Verstärkungsgrade im 4-5stelligen Bereich möglich. Mit einer entsprechenden Gegenkopplung sind die geforderten 600R keine Problem. Und das bei sehr kleinen Klirrfaktoren.


    Das verstehe ich nicht ganz...; die Pentode stellt mit ihrem hohen Innenwiderstand ja schon eine Stromquelle dar. Und für den Verstärkungsfaktor ist die Parallelschaltung von Anodenwiderstand und Lastwiderstand ausschlaggebend. Wenn letzterer 600 Ω beträgt, dominiert er die Stufenverstärkung.


    High Transconductance Verstärker hat Frank das genannt. Die Pentode in Best Pentodeschaltung erhält eine Konstantstromquelle, z.B. eine weitere Pentode, als Last. Dabei ergeben sich sehr hohe Verstärkungsfaktoren. Gerd hat mir mal erzählt, daß er in einer Simulation 18000fach erreicht hat. Ich selbst habe es auch mal getestet und ca. 5000fach erreicht. Mit einer entsprechen Gegenkopplung kann man auf die 600R herunterkommen und hat immer noch Verstärkung übrig.


    Auch LT-Spice bestätigt, dass mit dem 604 Ohm Widerstand des LCR-Netzwerkes am Ausgang der Ausgangswiderstand der vorhergehenden Stufe im gewissen Rahmen varieren kann, ohne große Frequenzgangänderungen.


    Ich hatte das mal bei einer D3a Triode mit 1:1 Übertrager und 10K LCR Netzwerk simuliert. Der Frequenzgang ist so, wie er sein sollte. Sogar dann noch, wenn man den Übertrager auf 4,5:1 ändert.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Michael,


    Erneut der Link auf diesen hervorragenden Artikel von Stuart Yaniger:
    http://www.diyaudio.com/forums/diyaudio-…ono-preamp.html


    Vom Freund der Gittervorspannungserzeugung mit einer LED ;)


    Das ist bei steilen Röhren wie der D3a aber nicht ganz unproblematisch. Nicht umsonst wird im Datenblatt der Betrieb mit positiver Gittervorspannung und hohem Rk empfohlen. Die D3a mag da nicht so empfindlich sein, wie andere steile Biester, aber ein gewisser Widerstand sollte zur Stabilisierung schon da sein. Zum Beispiel mit einem Arbeitspunkt mit geringerem Anodenstrom, wie es Alexander in seiner Phonovorstufe macht. Im Röhren und Hören Forum gibt es dazu ein ganzes Thema.


    Auch ist die D3a nicht ganz so rauscharm wie er schreibt:


    Quote

    Equivalent noise resistance is 65-100R


    Diese Angabe ist aus dem Datenblatt, bezieht sich aber nicht auf den Audiobereich. Im Audiobereich ist es etwas mehr. Allerdings immer noch 1/7 dessen, was die für Phonovorstufen so allseits beliebte ECC83 aufzuweisen hat.


    Und was die Konstantstromquellen angeht, wenn schon dann bitte mit Röhren ;)


    Übrigens, verpaßt man einer D3a Pentode eine Konstantstromquelle, sind Verstärkungsgrade im 4-5stelligen Bereich möglich. Mit einer entsprechenden Gegenkopplung sind die geforderten 600R keine Problem. Und das bei sehr kleinen Klirrfaktoren.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Zusammen,


    im Datenblatt für die ECC88 wird ein Arbeitspunkt von Ua=90V, Ia=15mA und Ug1=-1,3V angegeben. Das ist sicherlich nicht nötig. Sieht man sich an was andere so machen, dann sind die meisten bei ca. 10mA und Ua=70-90V.


    Morgan Jones z.B. bevorzugt einen Arbeitspunkt von Ua=100V, Ia=2mA und Ug1=-2,2V. Allerdings halte ich das wegen des geringen Stroms und des höheren Innenwiderstands nicht für Übertrager geeignet. Da braucht es einen mit einer höheren Induktivität. Ansonsten gibt es einen Abfall bei den tiefen Frequenzen.


    Eine Verstärkung von ca. 4fach halte ich für zu wenig in der ersten Stufe. Man sollte hier soviel Verstärkung haben wie möglich. Eine D3a als Triode ist da die deutlich bessere Wahl. Bei einem angenommenem Übertrager von 2:1 erreicht man hier immerhin 38fach. Rauschärmer ist sie sicherlich auch noch.


    Noch besser wäre es die D3a als das einzusetzen was sie ist, nämlich als Pentode. Da sind 3stellige Verstärkungswerte möglich. Und das sogar bei geringerem Rauschen und Klirrfaktoren.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Gerhard,


    füge in deinen Schaltplan doch einfach mal ein LCR Netzwerk ein und lasse es simulieren, ob sich im Frequenzgang was ändert.


    Die Arbeitspunkte deiner Röhren würde ich allerdings noch einmal überdenken. Die sind ehr suboptimal. Du liegst bei den geringen Betriebsspannungen voll im Bereich des Gitterstroms. Vor allen Dingen bei der zweiten Stufe.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Zusammen,


    bei Simulationen mit LTSpice hat sich gezeigt, daß kleinere Ausgangswiderstände der Stufe vor dem Netzwerk den Klirrfaktor nicht unerheblich senken. Auf den Frequenzgang hatte dies keinen Einfluß, da das Netzwerk im Ausgang den entsprechenden Abschlußwiderstand aufweist.


    LT Spice mag wegen der zum Teil schlechten Modelle nicht besonders präzise bei Klirrfaktorberechnungen sein, Frequenzgangberechnungen stimmten aber bisher sehr genau mit der Realität überein.


    Gerd hat mir mal erzählt, daß das Netzwerk entweder am Eingang oder am Ausgang abgeschlossen werden kann. Weist zum Beispiel der Treiber einen Ausgangswiderstand von 600R auf, ist der am Ausgang nicht notwendig. Daher ist es durchaus möglich, daß der Ausgangswiderstand des Treibers wenig Einfluß auf den Frequenzgang hat. In der Praxis habe ich das allerdings noch nicht ausprobiert.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Michael,


    Wir mit unseren ollen Trioden haben es da schwer, es gibt ja keine Gegenkopplung und wir müssen an ganz grundlegenden Stellschrauben drehen.


    Auch bei den ollen Trioden kann man eine Gegenkopplung einbauen. Ich finde das sogar notwendig. Ansonsten klirrt es mir persönlich, bei Eintaktendstufen, zu viel.


    Der Weg hin zur Übertragerkopplung gestaltet sich für manchen hart und steinig. Aber am Ende kommen sie alle dort an.


    Und gehen möglicherweise wieder ;)


    Klirr ist doch bei heutigen Übertragern gar kein Thema mehr. Wir leben doch nicht mehr in den 50er oder 60er Jahren, wo die Billigteile bis zu 1% Klirr erzeugten. Heute sprechen wir ausschließlich von k3 durch Übertrager und das in homöopathischen Dosen von 0,05% pro Übertrager.


    Naja, 6dB mehr k3 im Vergleich z.B. zur Anodendrossel sind schon ein Wort.


    Zitat von »McRiem« Aktuell fährt er 1/2 oder 1/1 6N30 mit Anodendrossel und C-Auskopplung. Und das soll noch viel kräftiger klingen.


    Anodendrossel mit C Kopplung gefällt mir auch am besten und liefert bei meinen Experimenten die geringsten Klirrwerte. Ein paralleler R kann allerdings den k2 wieder ein wenig erhöhen. Man kann da spielen und es sich wie gewünscht einstellen.


    Man darf aber auch nicht verscheigen, daß eine Anodendrossel recht empfänglich für Brummeinstreuungen ist. Eine Netztrafo oder ähnlich streuende Objekte sollten nicht in der Nähe sein.


    Bei mir gibt es jedenfalls Übertrager nur noch am Eingang und am Ausgang der Endstufe.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Christian,


    ich bin zwar nicht Maik, aber meine Meinung dazu


    Welchen Übertrager würdest du diesbezüglich für ein DL-103 empfehlen?


    ist der A23 Übertrager.


    Vorher hatte ich einen LL1933. Auch der S&B TX103 kann da nicht ganz mithalten.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Michael,


    Ich bin bei meinem 401 von der Gummi über eine Achromat mittlerweile bei einer Graphitmatte gelandet.


    Über eine Acromat hatte ich auch schon einmal nachgedacht. Welchen Durchmesser hat den die Graphitmatte?
    Hat vielleicht jemand schon einmal diese getestet?


    Die Reibräder von Perfect Sound finde ich persönlich nicht so toll. Sehen zwar gut aus, der Gummi ist schön weich, scheint alles perfekt zu sein, laufen tuen sich nicht so toll. Es rumpelt ordentlich. Mit dem Originalreibrad ist kaum etwas zu hören.


    Die Motorfedern hatte ich auch einmal gegen neue getauscht. Mein Motor saß danach so tief, daß ich mit dem Pulley nicht mehr hingekommen bin. Mit den alten ist alles in Butter.


    Das Netzteil von Dr. Fuß kann ich auch empfehlen.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Dieter,


    das solltest Du vielleicht noch mal überdenken. Gute OPAs rauschen einiges weniger als Widerstände.


    Tun sie das? Keine Ahnung. Da ich wohl niemals etwas damit bauen werde, interessiert es mich auch recht wenig. Ich bleibe bei den glimmenden Gläsern ;)


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Stefan,


    Wie der andere Stefan weiter oben schon schrieb, denke auch ich, dass eine Anpassung über Stufendrehschalter eventuell mehr rauscht, als die bei Herrn Otto übliche über Kippschalter. Die Eingänge liegen nunmal vor der doch deutlichen Verstärkung.


    Warum sollten Drehschalter mehr rauschen als Kippschalter? Zumal es im Bereich Drehschalter qualitativ bessere gibt. Auch die paar passiven Bauteile sind vermutlich nicht dafür verantwortlich. Rauschen wird eigentlich immer von aktiven Bauteilen verursacht.


    Aus der Ferne läßt sich schlecht beurteilen, ob es zuviel rauscht oder nicht. Man müßte sich das Spektrum ansehen (mit Soundkarte und Meßprogramm relativ einfach zu realisieren). Wenn Ansgar aber schreibt, daß bei Zimmerlautstärke nichts zu hören ist, dann würde ich es als normal bezeichnen.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo lieber Junge (irgendwie wäre ein Vorname einfacher),


    Bei Zimmerlautstärke hört man noch Nichts. Aber bei etwas weiter aufgedrehtem Poti ist es zwischen den Musiktiteln zu hören. Und bei abgehobenem Tonarm. Da hört man das gleiche Rauschen. Das ist direkt am Accuphase angeschlossen, auch zu hören. Dort aber leiser.


    Tja, dann rauscht diese Phonovorstufe wohl etwas mehr als die andere. Könnte also normal sein.


    Handelt es sich dabei um eine Röhrenvorstufe? Der Begriff Aikido ist mir eigentlich nur von John Broskies Röhrenphonovorstufe bekannt. Röhren können durchaus anfangen zu rauschen, wie man anderer Stelle nachlesen kann. Allerdings ist mir das bisher nur bei jeweils einer Röhre passiert. Der Unterschied in den Kanälen war deutlich hörbar.


    Viele Grüße,
    Martin