Posts by MartinR

    Hallo Heiti,


    PS
    Anodendrosseln, geringes Ri, hohe Steilheiten der Roehre, DHT und andere Schmankerl sind nicht fuer round 100 Euros machbar!


    Alleine eine 3B240 ist kaum fuern Fuffziger erhaltbar!


    Verdrahten würde ich mit versilbertem Draht. Gibbet auch von Mundorf in Reinsilber. Ist teuer und klanglich auch top, aber......


    Was denn? Die Vorstufe soll nur rund 100,- kosten, dann aber mit Reinsilberverkabelung? Ist das nicht ein kleiner Widerspruch ;)
    Außerdem, sind die paar cm Silber für die Psyche oder wirklich hörbar? Ich habe da meine Zweifel.


    Eine 4P1L z.B. hat einen Innenwiderstand von ca. 1K6. Da kann man auch mit ohmscher Anodenlast, C Kopplung und ein wenig Gegenkopplung eine sehr schöne Vorstufe bauen. Der Einsteig in die weite DHT Welt für wenig Geld, denn die Röhre ist außerdem recht billig.


    Mein Rat übrigens, baut keine Gehäuse bei den ersten Projekten. Das ist Geldverschwendung. Beim ersten Mal lernt man noch. Das nächste Projekt wird dann vielleicht schon umfangreicher und besser. Dann ist vielleicht Zeit auch mal ein Gehäuse zu bauen.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Zusammen,


    recht hat er aber der Heiti.


    Er hätte vielleicht Kathdenfolger statt nur Folger schreiben können, wer sich aber damit ein wenig beschäftigt, und das sollte man wenn man so etwas bauen möchte, der weiß was gemeint ist. Vor allen Dingen wen man sich die Diskussionen dazu in den verschiedenen Foren mal durchgelesen hat.


    Vor kurzen wurde im Thema "Ausgangswiderstand messen, wie?" eine Vorstufe vorgestellt. Das wäre eine Empfehlung. Wer sich im Gegensatz dazu für Vorstufen mit direkt geheizten Röhren interessiert, sollte hier mal vorbeischauen. Alles aber recht klirrarm.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Zusammen,


    Kondensatorkopplung? :thumbdown:
    Gegenkopplung? :thumbdown:
    Das ist doch kein High End. Kann nix sein.


    Denkt sich vermutlich der ein oder andere ;)


    Mir gefällts :thumbsup:
    Und endlich sieht man die Röhre die man nie erwähnen dürfte auch in diesem Programm ;)


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Rainer,


    TA = Tonabnehmer ;)


    Hatte das Headshell vielleicht keinen Kontakt zur Masse des Tonarms?


    Ich hatte bei der unsymetrischer Verkabelung des Schicks noch einen minimalsten, kaum auf der Membran hörbaren, Brumm. Das ist hat sich mit dem Umbau auf symetrische Verkabelung erledigt. War auch immer vorhanden und nicht nur, wenn die Nadel in der Rille ist.


    Ein Hinweis auf ein eventuelles mechanisches Problem (Resonanz) ist vermutlich auch, das es mit einem schwereren Gehäuse für den Tonabnehmer etwas geringer wurde.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Achim,


    [quote='paga','index.php?page=Thread&postID=1421591#post1421591'Sagen wir, es ist Ri=RL=10kOhm. (Dann spielen parasitäre Kapazitäten bis 1000pF fast keine Rolle für den Frequenzgang bis 20kHz). Eine ordentliche Endstufe ist mit weniger als 2V voll ausgesteuert, der VV muss also in unserem Fall Ri=RL höchstens 4V Uo liefern. 4V/20kOhm macht 0.2mA Signalstrom für Vollaussteuerung. Wenn ein Vorverstärker dadurch merklich zu klirren anfängt, dann ist er ... "HighEnd."[/quote]


    Was ist das nur immer mit dem Signalstrom? ;)


    Eine Triodenröhrenstufe läuft doch unbestritten am klirrärmsten, wenn die Anodenlast höher als der Innenwiderstand ist, oder? Idealerweise beträgt der Ra sogar ungefähr 2-3x Ri. Wenn dann aber eine zu niederohmige Quelle als Last parallel liegt, sinkt die effektive Anodelast für die Triode und die Verzerrungen nehmen zu. Das kann man übrigens bei einer Messung des Ausgangswiderstands mit einem Poti und parallel dazu laufendem Spektrum sehr gut beobachten.


    Eine niederohmige Ausgangstufe mit Übertrager und/oder Gegenkopplung tangiert es wenig, ob da 10K oder 20K oder 100K als Last dranhängen. Da wirds erst deutlich niederohmiger wieder Interessant. Bei der Ansteuerung eines 600R LCR Netzwerks zum Beispiel ;)


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Rainer,


    nein, ein anderer Tonabnehmer wurde nicht eingebaut, sondern eine andere Zarge und Tonarm. Die Verkabelung des Tonarms spielt dabei keine Rolle. Symetrisch oder unsymetrisch, egal.


    Und wenn es eine Masseschleife wäre, müßte ich dann das Heulen/Brummen nicht auch mit dem 60Hz Pulley haben?


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Achim,


    Es ist sogar günstig, wenn bei großem Ri der Lastwiderstand klein ist, weil dann ein dominierender Spannungsteiler da ist, der die parasitäre kapazitive Spannungsteilung (Höhendämpfung) durch lange Kabel weitgehend kompensiert.


    Das mag so sein, belastet man aber eine Röhrenausgangsstufe mit 10K Ausgangswiderstand mit einer 20K Last, werden die Klirrfaktoren nicht unerheblich gegenüber einer 100K Last ansteigen.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Markus,


    laut dem guten Frank Philipse hat die 6072 übrigens recht wenig mit einer ECC83 zu tun. Innenwiderstand ist 25K. Mit dem im Datenblatt angegebenen Arbeitspunkt käme man in etwa in den Bereich von 10K. Kann also sein. Als Kathodenfolger arbeitet die Ausgangsstufe jedenfalls nicht ;)


    Mit diesem Ausgangswiderstand wirst du Probleme haben die 20K anzutreiben. Zum einen hast du einen erheblichen Verstärkungsverlust, wie du ja selbst mit dem 18K schon gemessen hast, zum anderen kommen auch noch Höhenverluste dazu. Normalerweise sollte der Eingangswiderstand ca. das 10fache des Ausgangswiderstands haben.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Markus,


    genau so gehts am einfachsten. Am besten ein Poti nehmen und so lange runterdrehen, bis sich 1/2 Ausgangsspannung einstellt. Den Wert des Potis dann einfach messen.


    Da ich die Schaltung nicht kenne, läßt sich zu deinen Werten nichts sagen.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Zusammen,


    wenn die Nadel in der Ein-/Auslaufrille ist bzw. zwischen zwei Titeln, höre ich seit einiger Zeit ein heulen, was mich fast schon an den Brumm eines Röhenverstärkers erinnert. Ich kann mich eigentlich gar nicht mehr erinnern, ob das in der alten Zarge mit 9" Tonarm schon so war und ich dem einfach keine Aufmerksamkeit geschenkt habe, oder ob es erst Auftritt seitdem ich die neue Zarge mit 12" Tonarm habe.


    Jedenfalls habe ich mir daher mal ein externes Netzteil zugelegt. Das Brummen ist bei 33 1/3 etwas weniger geworden, bei 45 und der gleichen Reibradposition ist es sogar ganz weg. Ich habe mir daher mal ein 60Hz Pulley besorgt, da ich irgendwann mal irgendwo gelesen hatte, daß man Resonanzen so bekämpfen könnte.


    Ich kann zwar die Frequenz des Netzteils nicht soweit erhöhen, daß ich bei Reibradposition 33 1/3 die Geschwindigkeiten erreiche, ich kann den Motor aber soweit abbremsen, daß ich die korrekten Geschwindigkeiten bei Reibradposition 45 erreiche. Und siehe da, es funktioniert einwandfrei. Kein heulen, kein brummen.


    Aber woran könnte es liegen? Was sind eure Erfahrungen?


    Motor und Lager laufen ruhig und leicht. Haben erst vor 2 Jahren einen Service bekommen. Das Reibrad ist neu. Zwei etwas ausgelutschte Feder wurden erneuert.


    Auch eure Erfahrungen bezüglich externer Netzteile würde mich interessieren. Die Bremse/Scheibe ausbauen? Mit welcher Spannung laßt ihr eure Motoren laufen?


    Vielen herzlichen Dank im voraus.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Zusammen,


    Glückwunsch. Schön das er jetzt einwandfrei funktioniert.


    Da frage ich mich aber doch, ob der Entwickler seine Platine mal selbst getestet hat, bevor er sie verkauft. Ein Massefehler in einer Endstufe. Ts, ts, ts ;)


    Das Rf/k Problem sollte allerdings noch angegangen werden.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Eberhard,


    letzte Idee: sind die Heizungen von ECC 803 und EL84 wirklich galvanisch getrennt, also an unabhängige Trafowicklungen angeschlossen?


    Warum müßten die den galvanisch getrennt sein? Sind doch keine direkt geheizten Röhren. Die EL84 erlaubt eine Uf/k von 100V. Also alles im grünen Bereich. Der Rf/k ist deutlich mit den 68K überschritten. Das gilt dann aber für alle Röhren.


    Wenn tatsächlich Heizleitungen über die Platine zu den Vorstufenröhren laufen, dann kann das durchaus eine Ursache für Brummen sein. Läßt sich schließlich schlecht verdrillen ;) Hatte ich übrigens bei den Kebschulls. Nachdem die Heizleitungen auf der Platine außer Betrieb genommen wurden und jede Röhre einzeln mit ca. 5cm über der Platine verlaufenden verdrillten Leitungen versorgt wurden, wahr Ruhe.


    Wenn Sebastian also ein Gleichspannungsnetzteil hat, welches den erforderlichen Strom liefern kann, dann ist es einen Versuch Wert, den gesamten Verstärker einfach mal über DC zu heizen. Ohne irgendetwas zu trennen. Den wenn er es auftrennt und die Symetreierung nur für die Vorröhren verwendet, wären die Endröhren ohne Massebezug.


    Ansonsten lohnt auch der Versuch mal die Siebkapazitäten der Vorstufenröhren zu erhöhen.


    Sebastian, mit einer Soundkarte und einem entsprechendem Meßprogramm (Tante Google hilft) kann man zumindestens DC freie Audiosignale bis ca. 2V darstellen. Einige Programme haben auch ein Oszilloskop. Ich verwende z.B. das Programm Audiotester. Das ist allerdings nicht kostenlos.


    Viele Grüße,
    Martin


    PS: Die Bilder kann ich mir übrigens nicht ansehen. Man kann hier aber Bilder hochladen.

    Hallo Zusammen,


    die Spannungen sehen mir alle unverdächtig aus.


    Dem ist nichts hinzuzufügen.


    Wenn ich nicht irre, sind diese SRPP-Schaltungen etwas empfindlicher ggü. Störungen auf der Spannungsversorgung. Mir fällt auf, daß parallel zu den Gleichrichterdioden D1-D4 keine Entstör-Kondensatoren liegen. Vielleicht probierst Du dies mal aus, z.B. 4 Stück 0,1µF/400V~. Evtl. tun es auch Cs der Klasse X2 oder Y mit 275V~ Spannungsfestigkeit.*


    Selbst wenn, das verursacht kein so lautes Brummen.


    ich tippe mal darauf, das wegen dem Holzbrett kein "groundplane" vorhanden ist was geerdet werden kann bzw. mit Masse verbunden werden kann. Leg mal ein Blech darunter und verbinde es mit Masse. Ich habe das schon öfters gehabt mit Brumm oder Schwingungen, daher lege ich ein Blech darunter.


    Alle Blechteile gehören natürlich geerdet. Allein schon zur Sicherheit. Vergessen sollte man dabei auch nicht das Holzgehäuse. Auch dies sollte geerdet sein. Ansonsten sind weitere Maßnahmen nicht nötig.


    Schwingneigung läßt sich nicht durch Abschirmmaßnahmen verringern. Dazu sind Gitterstopper + Ferritperlen und möglichst kurze Zuleitungen nötig. Bei sehr steilen Röhren kann man noch jeden Heizungsanschluß mit 1nF keramisch gegen das Gehäuse schalten.


    Sebastian, hast du eigentlich schon mal mit dem Entwickler der Schaltung/Platine Kontakt aufgenommen? Vielleicht ist das Problem ja schon bekannt.


    Da die Endröhren für sich einwandffrei funktionieren, wäre mein Tipp immer noch die (schwingende?) SRPP. Vielleicht könnte man mal die ECC81 reinstecken. Die hat ein geringeres µ und neigt dann vielleicht nicht so zum Schwingen. Allerdings ist sie steiler.


    Ohne Oszi oder Spekrumanalyse wird es schwierig. Hast du eine Soundkarte? Mit einem Meßprogramm könnte man sich zumindestens mal ansehen um welchen Brumm es sich handelt.


    Vielleicht ist auch einfach die Siebung für diese SRPP nicht ausreichend. 10µF und 10K sind nun nicht gerade viel. Schalte doch einfach dem 10µF einen 100µF mit ausreichender Spannungsfestigkeit parallel und höre ob der Brumm weniger wird.


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Sebastian,


    wenn du die g1 der EL84 auf Masse legst und dann die Sicherung fliegt ist etwas ganz und gar nicht in Ordnung. Normalerweise blocken die Koppelkondensatoren diese Masse von den Anodenspannungen der Vorstufenröhren ab. Könnte also durchaus schon einmal ein Fehler dort vorhanden sein. Mess doch mal ob dort ein Potential vorhanden ist.


    Mit Masse am g1 und ohne Gitterstopper funktioniert es also. Gut, dann ist der Endröhrenzweig schon mal nicht die Ursache. Das dann kein Signal mehr kommt ist normal, den der Eingang liegt auf Null, also als ob mit dem Poti auf leise gestellt wurde.


    Interessant wäre jetzt noch was passiert wenn du die g1 von V1A und V1A´ auf Masse legst.


    Noch eins, durch die Gegenkopplung ist da Brummen etwas leiser geworden... Aber leider nur etwas.?


    Klar, die Gesamtverstärkung sinkt.


    kann das Problem auch damit zusammen hängen, das der Verstärker noch auf einem Holzbrett ist und noch kein Metallgehäuse hat?


    Nein, oder erwartest du heftige Einstrahlungen von stark streuenden Feldern wie z.B. von Radiosendern oder medizinischen Geräten? ;)


    Selbst eine Phonovorstufe sollte einwandrei auf einem Brett funktionieren. Und dort liegen die Signalpegel bei ca. 1/1000 dessen was du in der Endstufe hast. Naja, zumindestens im Eingang ;)


    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Sebastian,


    das eine hochohmige Pentode mit offenem Eingang bei gezogenen Vorstufenröhren brummt ist eigentlich nicht weiter verwunderlich. Besser wäre es die g1 der EL84 mal auf Masse zu legen.


    An einen Fehler in der Masseleitung glaube ich eigentlch nicht. Ist ja schließlich ein Bausatz und keine Eigenentwicklung. Es sei den es wäre ein gravierender Fehler auf der Platine. Brumm durch fehlerhafte Masseführung bei einer Endstufe ist eigentlich schon eine Kunst ;)


    Da der Verstärker auch ohne angeschlossene Quelle brummt, ist eine Brummschleife durch die Erdung auszuschließen. Dabei spielt es auch keine Rolle das es sich um eine klassische Nullung handelt.


    Die Endstufe muß auch mit fehlendem 0 Potential an der Sekundärwicklung einwandfrei funktionieren. Nur die Gk geht ohne nicht.


    Sind die Übertrager richtig angeschlossen? Bei den gleichen Farben etwas unübersichtlich. Ewas suboptimal ist die Heizungsversorgung. Insbesondere auf der rechten Seite laufen die Heizleitungen zweitweise parallel. Die sollten mehrere Zentimeter entfernt.


    Wo gehen eigentlich die Kabel am Singnaleingang hin? Zumindestens nicht an die Buchsen.


    Viele Grüße,


    Martin

    Hallo Zusammen,


    ich halte diese SRPP auch nicht gerade für eine glückliche Wahl. Wie man eine gute EL84 Gegentaktendstufe baut, zeigt z.B. Morgan Jones in seinem Buch Valve Amplifiers. Er braucht dazu nur eine ECC88 pro Kanal. Die Schaltung ist viel einfacher.


    Die Vorstufenröhren zu ziehen ist eigentlich nicht nötig. Einfach mal die g1 der EL84 auf Masse legen sollte Klarheit geben ob der Brumm aus der SRPP kommt.


    Der erwähnte unterer Widerstand des Spannungsteilers für das Hochlegen der Heizung ist mit 68K angegeben. Wie gesagt, der Rf/k der meisten indirekt geheizten Röhren ist mit max. 20K angegeben. Da hat jemand die Datenblätter studiert ;)


    Der Spannungsteiler sollte viel niederohmiger dimensioniert werden. Maximal zulässige Grenzwerte sollte man einhalten.


    Viele Grüße,
    Martin