Man kann versuchen den Text zu finden, wo Kepler wissenschaftlich (fundiert) über das "Geheimwissen" bezüglich der "harmonikale Struktur der Welt" der alten Griechen berichtet. Mir ist dafür die Zeit zu schade.
Da muss man gar nicht groß forschen, es reicht Wikipedia um zu erkennen, dass die Aussage nicht falsch ist:
ZitatKepler war ein pythagoreischer Mystiker. Er glaubte, dass mathematische Beziehungen die Grundlage der Natur seien und alle Schöpfung ein zusammenhängendes Ganzes.
ZitatNach intensivem Studium der Daten zur Umlaufbahn des Mars entdeckte Kepler am 15. Mai 1618 das dritte der nach ihm benannten Gesetze, das er in dem im Jahr 1619 veröffentlichten Werk Harmonices mundi libri V („Fünf Bücher zur Harmonik der Welt“) erläuterte. Danach ist das Verhältnis des Quadrats der Umlaufzeit T [Blockierte Grafik: https://wikimedia.org/api/rest_v1/me…e262fbe54f7f6e0] eines Planeten zur dritten Potenz der großen Halbachse d [Blockierte Grafik: https://wikimedia.org/api/rest_v1/me…7e9f90d235c66ab] seiner Bahnellipse für alle Planeten dasselbe: T 2 / d 3 [Blockierte Grafik: https://wikimedia.org/api/rest_v1/me…e742eba44d63b7b] ist für alle Planeten gleich. Dies ist äquivalent zum dritten Keplerschen Gesetz.
ZitatKepler sprach in diesem Werk von einem harmonischen Gesetz. Er glaubte, dass es eine musikalische Harmonie enthülle, die der Schöpfer im Sonnensystem verewige. „Ich fühle mich von einer unaussprechlichen Verzückung ergriffen ob des göttlichen Schauspiels der himmlischen Harmonie. Denn wir sehen hier, wie Gott gleich einem menschlichen Baumeister, der Ordnung und Regel gemäß, an die Grundlegung der Welt herangetreten ist.“
