Posts by q-tip

    Hallo zusammen,


    ich bin mit dem Paket soweit durch. Der Inhalt hatte diesmal für mich eine weite Spanne. Ein paar LPs, die mir gut bis sehr gut gefallen haben aber auch viel, das ich schnell wieder ausgemacht habe.


    Neben meiner Zitrone habe ich dann noch zwei weitere LPs entnommen:

    - Tocotronic – Die Unendlichkeit: Tocotronic wird wohl nie wieder den Charme erreichen, den ihre ersten Alben hatten. Trotzdem ein gutes Album.

    - Jenny Wilson – Demand the impossible: Eine schwedische Künstlerin, Musikrichtung: Afrobeat, Soul und Indie Pop – das sagt zumindest discogs. Gefällt mir auf jeden Fall und damit zweimal Danke an Maldix!


    Dann müsste jetzt Vinylia dran sein, wenn ich das richtig sehe. Da brauche ich noch die Adresse. Ich schätze, dass das Paket spätestens Samstag wieder auf die Reise geht.


    Gruß

    Robert

    Bei mir sind es meistens auch eigene Zusammenstellungen von LP oder CD, also entweder verschiedene Künstler oder ein "Best of". Ich sehe nicht viel Sinn darinnen, komplette Alben aufzunehmen, die ich eh habe.

    Allerdings passiert es ja bei kleineren Bands immer öfter, dass es die Alben nur noch als Download oder Stream gibt. Da nehme ich dann schon mal ganze Alben auf, wenn Sie mir gefallen. Möglichst von nicht komprimierten Quellen (flac). Ansonsten auch Livemitschnitte z. B. aus Mediatheken, YouTube usw.

    Bei mir ist das meiste 19cm/s Halbspur. Bei Viertelspur denke ich in an leiseren Stellen immer, mein Nachbar würde Musik hören, weil man die Gegenspur hört. Oder man senkt den Aufnahmepegel, dann hat man aber mehr Rauschen. Rauschen ist auch der Grund, warum ich nicht in 9,5cm/s aufnehme. Bei sehr guten LPs als Quelle nehme ich manchmal auch in 38cm/s auf, meist dann auf älteren Studiobändern. Ich hätte selbst nicht gedacht, dass das bei LP Quellen was bringt, aber tut es.


    An sich finde ich, wenn man sich schon Bandmaschinen anschafft und viel Geld und Zeit in dieses Hobby investiert, dann sollte man am Ende nicht beim Bandmaterial sparen.


    Gruß

    Robert

    Er hat wahrscheinlich einfach nur die falsche Version der Liste kopiert. Man muss nicht gleich von böser Absicht ausgehen, wenn ein einfacher Fehler als Erklärung ausreicht...


    Gruß

    Robert

    Was hat das Kartellamt damit zu den tun, wenn es nur einen Hersteller in Europa gibt? Aber klar, wenn man will, dass der letzte Hersteller hier auch noch aufhört, sollte der Staat unbedingt eingreifen...


    In den USA gibt es ja auch noch ATR Magnetics. Da kosten 1100m auf Pancake NAB-Kern $38, also gut 35€. Plus 19& Mehrwertsteuer ergibt knapp 42€, also noch mal 3€ mehr als hier das LPR35. Jetzt mal ganz abgesehen davon, dass das durch die Versandkosten eh nicht lohnen würde...


    Gruß

    Robert

    Im Moment kommt zu den ohnehin stetig steigenden Preisen ja auch noch die Corona-Krise dazu. Soweit ich weiß stand die RTM-Fabrik ein paar Wochen komplett still. Ich könnte mir also vorstellen, dass die Preise in ein paar Monaten wieder leicht sinken.


    Ich hatte sonst auch oft LPR35 auf Rohwickel/NAB-Kern gekauft und dann selbst umgespult. Das lohnt zumindest momentan überhaupt nicht mehr. Bei Thomann ist der Preisunterschied zwischen Rohwickel und Band auf Kunststoffspule in gescheiter Klappbox nur noch 4 Euro. Wenn man dann mal schaut, was leere Spulen bzw. selbst gebrauchte Klappboxen kosten...


    Gruß

    Robert

    Hallo Matthias,

    das verstehe ich jetzt nicht. Ist die mit Garantie gekaufte B77 in so schlechtem Zustand oder hast Du woanders ein Gerät gekauft, dass Du dann erst zu dem Händler in Emsdetten geben wolltest?


    Gruß

    Robert

    Hallo Tom,

    die Regel mit den maximal fünf Entnahmen wurde irgendwann eingeführt, weil es Fälle gab, wo dann eben auch jemand viele LPs entnommen hat aber seine Beilage dann nicht gut angekommen sind und er dadurch eine hohe Anzahl von Zitronen hatte. Von daher ist die Frage eher an Dich: Hast Du sieben gute Beilagen zur Verfügung? Aber das lässt sich halt auch immer schwer einschätzen.

    Die "5-Entnahmen-Regel" ist daher eher eine Art Selbstschutz...


    Gruß

    Robert

    wie ist denn die „Californicaion“ klanglich?

    Das Album wird ja immer als DAS Beispiel für den „Loudness War“ herangezogen.


    Musikalische Grüße

    Tom

    In dem Fall kommt es stark drauf an, um welche Auflage es sich handelt. Es gab von der Californication ein neues Mastering, das auf neueren Pressungen ist. Klingt deutlich besser und man hört Dinge, die vorher völlig im Klangbrei untergingen...


    Gruß

    Robert

    Das sehe ich anders. Meine erste Bandmaschine war eine A77 vom erwähnten Herrn Sittinger und das habe ich auch nicht bereut. Die Dinger haben sich seit dem nur vermehrt...

    Für die Komplettrevision meiner B77 bei Frank Sittinger habe ich vor 4 Jahren 300,- EUR bezahlt, ich streite mich bestimmt nicht darüber, ob das mittlerweile 400,- oder 500,- EUR kostet, aber danach ist die Maschine TOP! Letztes Jahr war ich mit meiner A700 bei Frank Sittinger und eine A807 hat er ebenfalls für mich restauriert - die Bandgeräte laufen jetzt wie neu und mit ein bisschen Geduld kriegt man auch einen Termin.


    Grüße

    Erhard

    Besagte A77 habe ich im Oktober 2017 bei Frank Sittinger gekauft. Genau genommen hatte ich eine A77 aus der Verwandtschaft geschenkt bekommen und zu ihm geschickt. Die war aber in so schlechtem Zustand, dass er meinte, dass es für mich günstiger ist, wenn ich eine revidierte Maschine aus seinem Bestand kaufe. (Klar hätte man die reparieren können, aber dann wären eben mehr Stunden zusammen gekommen und teure Ersatzteile.) Für die A77 habe ich dann inkl. Rabatt, da er meine defekte ja behalten hat, 600€ bezahlt.


    Inzwischen habe ich selbst bei einigen A77 eine (mehr oder weniger) Komplettrevision gemacht. Da brauche ich je nach Zustand 20 bis 30 Stunden für. Ich glaube nicht, dass eine erfahrene Werkstatt das in weniger als 8 Stunden schafft. Da wäre man dann mit Stundenlohn und Ersatzteilen bei schon mindestens 400€ an Kosten und hat noch nichts dran verdient.

    Meine Teac hatte auch noch nie irgendein Problem, nicht mal ein Problemchen, allerdings musste ich nach 20 Jahren das verharzte Capastangestänge saubermachen und neu ölen, das ging zuletzt nur noch recht schwergängig.


    gruß

    volkmar

    Also ein verharztes Capstangestänge, das immer schwergängiger wird, würde ich doch zumindest als Problemchen bezeichnen, wenn nicht sogar als Problem.


    Bandmaschinen sind nun mal elektronisch und mechanisch aufwändig konstruierte Geräte. Dass die nach 20 bis 50 Jahren ohne Probleme laufen - besonders, wenn sie die letzten 10 Jahre nur auf dem "Dachboden" standen, was wohl bei vielen Angeboten der Fall ist - ist nun mal recht unwahrscheinlich. Nur Art und Ausmaß der Probleme variieren halt von Hersteller zu Hersteller und Gerät zu Gerät.


    Gruß

    Robert

    Hallo Stefan,


    na ja, Du warst derjenige, der den Werkstätten, die eine komplette Revision empfehlen, Geldmacherei vorgeworfen hat. Und Elkos kosten nicht viel, Stundenlohn aber schon. Wenn man für jeden Fehler erst wieder in die Werkstatt muss, wird es erst recht teuer.


    Und wenn an Deinen beiden A77 und der B77 bisher nicht viel gemacht wurde, dann schau mal rein. Ich würde drauf wetten, dass einige der Entstörkondensatoren bereits Risse haben oder schon beim Vorbesitzer hochgegangen sind.


    Aber, ja, muss jeder natürlich selbst wissen.


    Gruß

    Robert

    Ich weiss nicht so recht - in den obigen Posts tönt es zum Teil so, wie wenn man wahnsinnig viel machen sollte damit eine Revox wieder halbwegs brauchbar wird. Muss nicht unbedingt sein.


    Meine wenig gebrauchte Revox B77 habe ich (mit etwas Glück) für 150 CHF gekauft. Ich habe sie einem Spezialisten für Revox gebracht, der hat einen Elko und den Riemen des Zählwerks getauscht - das wars.


    Aber viele "Spezialisten" reissen grundsätzlich mal alles raus um möglichst viel zu verdienen. Solange sie gut läuft & tönt kann man es auch mal gut sein lassen.

    Wenn man möchte, dass eine A/B77 auf lange Zeit zuverlässig läuft, ist eine Komplettrevision unvermeidbar. Wer sich bei ebay (Kleinanzeigen) eine A77 "in gutem Zustand" kauft und dann glaubt, dass man diese erst mal so nutzen kann, wird schnell frustriert sein. Als erstes knallen die Entstörkondensatoren mit viel Rauch und Gestank. Die Frako-Elkos sind alle weit von ihrem ursprünglichen Wert entfernt und können auch Kurzschlüsse verursachen. Die Motorkondensatoren sind schwach und das Spulen wird immer langsamer. Die Einmessung kann man ohne Tauschen der Trimmer ebenfalls nicht ändern und wenn man Pech hat, fällt schon beim Transport der Maschine nach Hause der erste Schleifer ab und ein Kanal wird nicht mehr Wiedergegeben oder Aufgenommen.

    Dabei ist es auch egal, ob die A77 in den letzten 30 Jahren nur 10 Stunden gelaufen hat oder 1000. Die Elkos etc. sind trotzdem alt. (Und oft findet man auch Geräte, wo die Tonköpfe schon mal in den 70ern oder 80ern getauscht wurden. Deren Abnutzung sagt also nichts über die Laufzeit der Maschine aus.


    Mit Geld verdienen hat das nichts zu tun, es ist einfach nötig. Dennoch ist selbst eine revidierte A77 oft noch günstiger als Maschinen anderen Hersteller. Wer handwerklich etwas begabt ist und löten kann, kann auch vieles selbst machen. Im Bandmaschinenforum gibt es eine ausführliche Anleitung dazu und auch viele Experten, die gerne bei Problemen helfen.Und wenn erst mal alles gemacht ist, laufen die Dinger absolut zuverlässig.


    Die japanischen Maschinen sind besser gealtert, aber die Elkos dadrinnen werden auch nicht jünger. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man mit denen in 10 Jahren oder so ähnliche Probleme bekommt. Und die sind leider oft bei weitem nicht so servicefreundlich aufgebaut wie eine Revox.


    Gruß

    Robert

    An dem ebay-Link sieht man aber auch schon gleich das Problem: Geht noch 3 Tage, kostet mit Versand aber jetzt schon 40 Euro. Bei Thomann bekommt man ein LPR35 auf Plastikspule in Klappbox für 43 Euro versandkostenfrei...


    Gruß

    Robert