Posts by q-tip

    OK, ich war jetzt davon ausgegangen, dass das bei der B77 genauso ist, sorry.


    Ich finde den Unterschied schon recht deutlich hörbar. Beim Kettenpaket wechseln sich ja oft NAB und CCIR ab. Da lohnt sich der Weg vom Sofa zum Schalter durchaus.

    Hallo Gerhard,


    wie oben schon erwähnt wurde, zeigt das Zählwerk in etwa die Anzahl der Umdrehungen der rechten Spule an.


    Damit kann man erst mal nicht so viel anfangen, aber ein bisschen schon. Wie Du schon sagtest, kann man eine bestimmte Bandstelle markieren, in dem man an der Stelle das Zählwerk auf 0000 zurücksetzt. Bei unbekannten Bändern kann man beim Umspulen anhand des Zählwerks sehen, um welche Banddicke es sich handelt. 1100m LPR35 enden z. B. bei etwa 2200 bis 2300. Doppelspielbänder gehen dagegen eher Richtung 2700 bis 2800 - habe die Zahlen aber gerade nicht genau im Kopf. Natürlich muss dabei der Innendurchmesser der Spule immer gleich sein, damit es vergleichbar bleibt.


    Ich bin auch letztens auf eine Webseite gestoßen (die ich gerade natürlich nicht wiederfinde) bei der man den Innendurchmesser der Spule, die Banddicke und den Zählwerksstand (also die Anzahl der Umdrehungen) angeben konnte, woraufhin der Wert in Minuten und Sekunden umgerechnet wurde. Natürlich ist das nicht besonders Präzise, aber +/- 1 Minute Genauigkeit wäre wohl möglich, wenn man die Banddicke genau kennt.


    In den 90ern hatte ich ein Kassettendeck, das ebenfalls keine Echtzeitanzeige hatte. Da ich meistens TDK SA 90 verwendet hatte, habe ich damals einmal beim Abspielen eine Stoppuhr mitlaufen lassen und die ersten 30 Minuten alle 5 Minuten den Zählerstand aufgeschrieben, danach dann häufiger und nach 40 Minuten jeweils den Wert zur vollen Minuten. Daraus eine kleine Tabelle gemacht und neben das Kassettendeck auf das Regal geklebt. Damit konnte ich dann immer recht genau abschätzen, ob ein Lied mit Länge X noch auf die Seite vom Mix-Tape passt. Ähnliches könnte man mit dem Zählwerk bei Bandmaschinen sicherlich auch machen. Vorausgesetzt, man nutzt dann eben den selben Bandtyp und Spulen mit identischem Innendurchmesser.


    Gruß

    Robert

    MQA ist verlustbehaftete Kompression. Mit einem entsprechenden (teuren) Decoder mag es was bringen. MQA auf CD oder als FLAC/WAV Download ohne Decoder ist schlechter als ohne MQA.

    Schon allein, dass man seit der Umstellung der Software endlich Suchbegriffe auf den Thread-Titel beschränken kann, ist die kleine Umgewöhnung wert...


    Gruß

    Robert

    Zugegen habe ich nie gewagt, das auszuprobieren. Aber ändert ja nichts daran, dass man bei der A77 erst auf Play drücken sollte, wenn das Band steht...

    Bedenke dass dazu noch eine Haube kommt. Preis liegt so um die 120 Euro plus Nab Adapter vielleicht auch noch die Kelche. Kelche und Adapter gibt es auch noch neu zu kaufen. Hinten passen keine normalen dicken Cinchkabel rein. Die Buchsen sind sehr eng zusammen. Daher aufpassen welche C. kabel da du verwenden willst. Es gibt aber auch neue Kabel speziell für die engen Verhältnisse der B77.

    Na ja, die meisten Geräte sind ohne Haube verkauft worden. Zwingend notwendig ist die nicht.

    Man kann bei der A77 die Chinch Anschlüsse tauschen (lassen) gegen welche mit größerem Abstand. Geht das bei der B77 auch?

    Hallo Gerhard,


    richtig, an einer B77 ohne Revision wirst Du wahrscheinlich nicht lange Freude haben. Als erstes werden Dir nach ein paar Betriebsstunden die Knallfrösche um die Ohren fliegen. Für eine optimale Aufnahmequalität ist auch eine Einmessung auf Deinen bevorzugten Bandtyp wichtig. Hier empfiehlt sich LPR35 oder LPR90, das bekommt man aus aktueller Produktion. Manch einer misst sein Gerät (bzw. lässt das machen) auch auf Maxell Bänder ein. Die gibt es nur noch gebraucht, zeigen aber (bisher) keine Alterungserscheinungen, im Gegensatz zu bestimmten Bandtypen von quasi allen anderen Herstellern.


    Was bei eBay und Co. so an revidierten Maschinen angeboten wird, kommt mir oft etwas teuer vor. Und gerade bei Privatverkäufern kannst Du nie sicher sein, dass auch wirklich alles notwendige gemacht wurde. Ich würde daher empfehlen, Dir eine möglichst günstige B77 zu suchen und Dir dann jemand zu suchen, der sie revidiert. Die Preise sind da teils etwas Glückssache. Es soll Leute geben, die die B77 für Sofort Kaufen 100 Euro einstellen. Auktionen enden meist im Bereich von 300 bis 400 Euro. Wenn der optische Zustand in Ordnung ist, sind eventuelle vom Verkäufer aufgeführte Fehler meist gar nicht so bedeutend. Viele Fehler "verschwinden" durch die Revision von selbst.


    Wenn Du wen findest, der privat eine Revision macht und dem Du vertraust, liegt der Preis irgendwo zwischen Verhandlungssache und Deinem Gewissen. Die Kosten der notwendigen Ersatzteile belaufen sich oft auf unter 100 Euro. Was kostet, ist der Arbeitsaufwand. Das kann schon mal 10 Stunden dauern. Wenn Du da jemand suchst, würde ich es mal im Bandmaschinenforum unter https://forum2.magnetofon.de/index.php?page=Index probieren.


    Natürlich gibt es auch gewerbliche, die das machen. Das wird dann entsprechend teuer. Gute Erfahrungen habe ich mit http://www.tonbandgeraetewerkstatt.sittingers.com/ und bekomme für diesen Link keine Provision. ;)


    Und auch wenn mir da bestimmt jemand widersprechen wird: Wenn Du Geld sparen möchtest und Du mit der Optik kein Problem hast, nimm eine A77. Klanglich tut sich da nicht viel, zumal beide Geräte die gleichen Tonköpfe verwenden. Die B77 hat neben der optischen Vorteile z. B. eine Playlogik. Wenn Du bei der A77 während des Spulens auf Play drückst, wird sofort auf Play geschaltet und Dir fliegt das Band um die Ohren. Die B77 stoppt erst das Band und schaltet dann auf Play. Das lässt sich bei der A77 aber auch nachrüsten. Oder man darf halt nicht vergessen, vorher immer auf Stop zu drücken. Ist eigentlich auch kein Problem. Eine revidierte A77 solltest Du auch gewerblich für deutlich unter 1000 Euro bekommen können.


    Gruß

    Robert

    1. Hols_der_Geier ==> Dunstkreis Hamburg

    2. Nobbi56

    3. Klaus Dee (?)

    4. Livingvinyl ==> Kaufbeuren/Allgäu

    5. Wolle ==> bei Bonn/Troisdorf

    6. Gaggistangerl ==> bei Krefeld

    7. Frankobollo ==> Bonn

    8. Claus K. ==> Euskirchen (Bonn/Köln)

    9. Michadeath ==> Köln

    10. Sedum == Köln und Schmallenberg

    11. q-tip ==> Osnabrück

    12. otti.clz ==> echter Oberharz

    13. thomas_w ==> Grossraum Stuttgart

    14. tube-vds ==> Grieskirchen AT (60 km von Passau)


    Nicht wirklich in der Nähe von irgendwem. Aber wenn eine persönliche Übergabe eh wegfällt, ist es für die Versandzeit ohnehin egal, ob das Paket ein paar hundert km mehr oder weniger unterwegs ist.


    Soweit ich mich erinnere, wurde ganz ursprünglich die Reihenfolge auch geografisch festgelegt.


    Gruß

    Robert

    Hallo,

    da der Rest vom September bei mir recht vollgepackt ist, wäre es praktisch, wenn das Paket erst im Oktober bei mir ankommt. Je nach dem wie schnell Uwe (thebosswas) und Hermann (sedum) sind, können sonst gerne 1-2 von den Neuen vor mir einsortiert werden...


    Gruß

    Robert

    Also mein Vorschlag wäre: Diese Runde auf jeden Fall normal zu Ende laufen lassen, gerne auch schon Frank(obollo) irgendwo dazwischenschieben oder als letzte Station vor dem Geier.


    Dann das Paket erst mal pausieren, aber nicht so lange, dass sich keiner mehr dran erinnert. ;) Wenn der endlose Sommer (nächste Woche sollen es ja teilweise noch mal 30°C werden - nicht, dass ich mich beschweren möchte) dann doch mal irgendwann vorbei ist und viele im Winter wieder öfter vor der Anlage sitzen, das Paket wieder weiterlaufen lassen. Bis dahin findet sich ja vielleicht noch der eine oder andere neuer Teilnehmer (oder Teilnehmerin). Man könnte diesen Thread vielleicht regelmäßig hochholen um potentielle neue Interessenten darauf aufmerksam zu machen.


    Gruß

    Robert

    Hallo Ole,


    da Du mit Deinen 18 Jahren die Stereo Abmischungen der Beatles-Alben bestimmt reichlich ungewöhnlich finden wirst, würde ich Dir die Mono Pressungen nahelegen. 2014 sind die alle neu erschienen, ich weiß allerdings gerade nicht, wie da die Verfügbarkeit und Preisentwicklung zur Zeit ist.


    Wenn es Dir mehr auf den Klang als auf authentische Abmischungen ankommt, kann ich auch die The Beatles: 1 als 2015 Remaster empfehlen. Dort sind alle Lieder neu abgemischt ohne die ungewöhnliche Platzierung von Stimme und Instrumenten.


    Wenn es doch Stereo sein soll, würde ich nach der blauen Box vom Ende der 70er Jahre (die 80er Pressungen sind teils schon vom digitalen Master) Ausschau halten. Die 2012 Stereo Remaster auf LP sind vielerorts mehr oder weniger stark kritisiert worden. Ich habe sie allerdings selbst nicht gehört.


    Hier mal ein paar Links:

    https://www.discogs.com/de/The…s-In-Mono/release/6058035

    https://www.discogs.com/The-Be…s-Collection/master/59435

    https://www.discogs.com/de/The-Beatles-1/release/7790160

    ...oder wenn es doch die Stereo Remaster sein sollen, da das wahrscheinlich die sind, die Du auf dem Rechner hast:

    https://www.discogs.com/de/The…e-Beatles/release/4030692


    Soweit ich weiß gab es die LPs aus den Boxsets alle auch einzeln zu kaufen. Je nach dem, ob Du nur ein paar bestimmte Alben möchtest oder viele bis alle könnten die teuren Boxen aber schnell günstiger sein.


    Gruß

    Robert

    Ist halt die Frage, welche Entzerrung Du hauptsächlich verwenden willst. Deine Technics ließe sich sicherlich auch auf CCIR umbauen. Bei Revox z. B. kann man auch einfach die Steckkarten tauschen und hat die andere Entzerrung. (Wobei die Standard A77 und B77 zwar immer in NAB aufnehmen, für die Wiedergabe aber auch CCIR können. Nur die High-Speed (HS) Versionen unterstützen nur eine Entzerrung.)


    Gruß

    Robert

    Bei S2 kann die Datenübertragungsrate besser genutzt werden. Man hat also entweder eine höhere Datenrate, also besser komprimiertes Bild/Ton oder man kann mehr Sender auf den gleichen Transponder packen, ohne dass die Qualität schlechter wird. Nachteil ist, dass die Fehleranfälligkeit höher wird. Bei einem schlechten Kabel oder bei Regen fällt das Signal dann eher aus, da der Signal-Rausch-Abstand kleiner geworden ist.


    Die meisten (alle?) Codecs für Bild und Ton sind sowohl bei S als auch bei S2 nutzbar. Da ältere S Empfänger aber neuere Codecs eh nicht unterstützen, werden die meist nur über S2 genutzt, also z. B. der AVC Codec für SD Programme über S2, die bei S meist nur MPEG2 nutzen. Der Ton ist dann z. B. AAC und nicht MP2 oder AC3.


    Gruß

    Robert

    DVB-C kann man nicht mit DVB-S in einen Topf werfen, da die Kabelanbieter entscheiden mit welcher Qualität sie einspeisen, sprich mit welcher Datenrate. Das kann von Anbieter zu Anbieter durchaus unterschiedlich sein.

    Beim Bild ist das auf jeden Fall so, kann mir aber nicht vorstellen, dass sich der Aufwand des Umwandelns beim Ton lohnt, nur um ein paar kbit/s zu sparen...

    Siehe oben, Du meinst MPEG 1 Layer 2.

    Die Aussage stimmt aber trotzdem nicht. Mit aktuellen Encodern (wie auf dem ARD-Hörfunktransponder verwendet werden) ist MPEG 1 Layer 2 (MP2) bei 320 kBit/s deutlich besser als MPEG 1 Layer 3 (MP3).

    MP3 ist nicht für diese "hohen" Datenraten optimiert und erzeugt mehr Fehler.

    Soweit ich weiß gilt das nicht nur für aktuelle Encoder sondern generell. MP3 wurde nur entwickelt, um auch bei niedrigen Datenraten noch ein brauchbare Qualität haben zu können. Natürlich haben sich auch die Encoder im Laufe der Jahre weiterentwickelt, das gilt aber auch für beide Formate.

    Warum der Besuch dort eine "nervliche Belastung" sein soll, kann ich kaum nachvollziehen. Es sei denn, man wünscht sich die ganze Zeit über mit voller Nervenkraft, dass es nichts kostet - und ist dann erschüttert, wenn doch. Geht man jedoch mit klarer Rechnung hin (ja, man kann die zu erwartenden Kosten vorher ausrechnen), dann bezahlt man nur und geht mit seinem Bündel wieder heim.

    Natürlich nehme ich eine Rechnung mit bzw. Rechnungen, weil ja im Brief nie der Absender steht sondern nur das Herkunftsland. Wenn man mehreren Sendungen erwartet, kann man dann raten, was es wohl ist. Früher musste man noch vorsichtig sein, den "Stapel" Rechnungen nicht zu zeigen, weil nach einer tollen Regel mehrere Sendungen unter der Zollgrenze zusammengefasst werden können um dann doch zahlen muss. Seit dem die hohen Versandkosten dazu zählen, hat sich das Thema natürlich erledigt. Man fährt also zum Zoll, geht rein und, hm, die Anzeige die sagt, ob man eintreten darf oder nicht, ist aus. Also vorsichtig um die Ecke schauen, ob da jemand drinnen ist und schon schallt eine nicht freundliche Stimme heraus: Bitte draußen warten! Ja, danke, hätte ich gemacht, wenn die Anzeige funktionieren würde. Man wartet also draußen und hört Diskussionen zwischen anderen Leuten, die ihre Pakete abholen wollen und keine Ahnung haben und den Zollbeamten. Wie, ich darf keine chemischen Putzmittel aus den USA einführen? Was, die Schuhe sind Fälschungen? So günstig waren die gar nicht!


    OK, irgendwann darf man dann rein. Abholbeleg aus dem Brief raus und dem netten Herrn reichen. "Was haben Sie denn bestellt?" - "Öhm, ich weiß nicht genau, was das ist. Steht ja leider kein Absender bei. OK, er geht dann und sucht das Paket, kommt wieder. Wenn man nicht Pech hat und er zwischendurch noch mit seinem Kollegen diskutiert, wo sie heute Mittag was essen. "OK, bitte einmal öffnen." Man öffnet also das Paket, eine LP, der Beamte beäugt die LP ganz genau: "Ich muss ja prüfen, dass das keine Rechte Band ist." Ja gut. "Warum bestellen Sie das denn im Ausland?" - "Gibt es hier nicht zu kaufen." - "Mein Vorgesetzter sagt immer, wenn es das hier nicht gibt, dann kann es ja nicht so wichtig sein." Ja, schön. Also Rechnung geben und er bereitet die Unterlagen vor. Hm, welche Kategorie er wohl im System wählen muss? Mal den Kollegen fragen. Ah, das ist das. Na gut. Dann wird das Formular ausgefühlt. Nur die Ruhe, schönste Sonntagsschrift. Alles fein säuberlich mit Lineal unterstreichen. Zwischendurch weitere Diskussionen mit seinem Kollegen. Inzwischen ist man schon über ne halbe Stunde dort, aber immer ruhig und freundlich bleiben, sonst dauert das alles nur noch länger. Nach weiteren 5 Minuten ist alles ausgefüllt. "So, das kostet 9,50 Euro, ich bringe das eben ins Kassenbüro." - Das Kassenbüro ist nebenan. Er legt Paket und ausgefüllte Unterlagen dort ab. Aber keiner ist da. Er geht mit den Worten - "Der Kollege kommt gleich". Ja, ein paar Minuten später kommt der Kollege, mit dem er sich eben die ganze Zeit nebenbei unterhalten hat. Natürlich schaut er sich alles noch mal genau an. Ja, 9,50 Euro dann bitte. Ich gebe ihm 10 Euro. "Haben Sie das passend? Sonst muss ich erst Wechselgeld holen." Habe ich leider nicht, also noch mal ein paar Minuten warten. Irgendwann kommt er mit meinen 50 Cent und ich darf gehen. Insgesamt 45 Minuten dort gewesen, zwei Leute haben daran gearbeitet. Und das für 9,50 Euro. Hat sich bestimmt total gelohnt.


    Und das soll keine nervliche Belastung sein? Zugegeben, ich habe oben die Erlebnisse von mehreren Zollbesuchen kombiniert. Dabei habe ich noch vergessen, den Beamten einzubauen, der mir sagte, dass man das ganze Prozedere extra aufwändig macht damit die Leute genervt sind, nicht so viel im Ausland bestellen und die weniger zu tun haben. Letztendlich kann ich mir auch nicht vorstellen, dass das Finanziell auch nur irgendeinen Gewinn abwirft. Teils muss man ja sogar für Sendungen dorthin, die unter der Grenze liegen. "Aber man muss halt überprüfen, ob die Angaben auch stimmen." Dauert natürlich fast genauso lange.


    Gruß

    Robert