Posts by q-tip


    Also falls Du sie nicht mehr brauchst... ;-)


    q-tip

    Hi,


    ich habe als Kind so gerade noch das "Ende" (denn sie ist ja noch lange nicht zu Ende) der LP-Ära mitbekommen, habe damals also auch noch viel Schallplatten gehört. Dann kam die CD und die hat sich auch recht lang gehalten.


    Der auschlaggebenste Punkt war bei mir, wie auch bei einem meiner Vorredner, der nervige Kopierschutz auf Audio-CDs. Ich krallte mir also den Plattenspielers meines Vaters, den er eh nicht mehr nutzt (Dual 1219), neuer Tonabnehmer (Audio Technica 110E) und schloss das ganze an einen Sony Dolby Sorround Verstärker an, der sogar noch einen Phono-Eingang hatte. Das ist heute ja auch seltener geworden.


    Auch wenn der Dual vielleicht nicht der tollste Plattenspieler ist: Besser als mein 10 Jahre alter 300 DM Sony CD-Player klingt der locker!
    Inzwischen habe ich mir auch den alten Verstärker meines Vaters gekrallt, der ausrangiert irgendwo rumstand: Einen Sansui 881. Auch schon ganz schön alt, klingt aber auch hörbar besser als der Sony-Verstärker.


    Das ganze ist zwar natürlich nicht zu vergleichen mit irgendwelchen tausenden von Euros Anlagen, aber im Moment reicht mir das (und leisten könnte ich es mir eh nicht). Noch dazu ist bei der Musik, die ich häufig höre, die LP oft sogar billiger als die CD. Da fällt eine ohnehin leichte Entscheidung noch leichter...


    q-tip

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    Original von deimsch


    meine Lieblingsscheibe von ihr ist die "Little Earthquakes".
    Relativ schwierig noch als LP zu bekommen


    Grüße,
    Jens


    Hi,


    ich dachte immer, die "Little Earthquakes" gäbe es gar nicht als LP. Überall sieht man nur "Boys for Pele" und "Under the pink".
    Ich habe selbst schon öfter nach der "Little Earthquakes" gesucht, habe aber noch nicht einmal einen Hinweis gefunden, dass sie als LP überhaupt existiert.


    q-tip

    Hi,


    zunächst einmal ist mir natürlich klar, dass es bei der Klangqualität von Plattenspielern riesige Unterschiede gibt. Aber ich frage mich oft, wie diese Unterschiede zustande kommen.


    Natürlich muß man ein paar Grundvorraussetzungen haben:
    Die Drehgeschwindigkeit des Plattentellers sollte natürlich absolut gleichmäßig sein (also keine Gleichlaufschwankungen, wobei das zu 100% wohl kaum möglich ist...)
    Auflagekraft, Antiskating und meinetwegen auch die Tonarmhöhe sollten einstellbar sein....
    Der Tonabnehmer muß natürlich richtig justiert sein.


    Aber ist es nicht im Prinzip so, daß das Signal, daß vom Tonabnehmer kommt, erst durch dünne Kabel und dann durch dickere Kabel "direkt" zum Phono-Eingang bzw. Phono Vorverstärker geht?
    Oder macht der Plattenspieler noch irgendwas mit dem Signal? Meines wissens nicht, aber vielleicht irre ich mich da auch...


    Also, wie gesagt, der Tonabnehmer ist in einer quasi perfekten Position und das Signal wird direkt weitergeleitet. Wie kann dann ein Plattenspieler besser klingen als der andere? Jetzt mal unter der Vorraussetzung, dass in beiden Plattenspieler der selbe Tonabnehmer sitzt. Was macht der bessere Plattenspieler denn anders? Der dreht doch auch nur die LP...


    Wie gesagt, blöde Frage, beschäftigt mich aber schon länger...


    q-tip

    Hi


    bei meiner Doppel LP "The Doors - Weird scenes inside the goldmine" ist auf LP1 Seite 1 und Seite 4 und auf LP2 ist dann passenderweise Seite 2 und Seite 3...


    Da aber wenigstens jede Seite dabei ist, ist das ja nicht so schlimm...


    q-tip

    Hi,


    ich habe mal eine kleine Auflistung meiner LPs gemacht, die 2000 oder später erschienen sind und jeweils eine kleine Anmerkung zur Pressqualität gemacht. Die Aufnahmequalität ist NICHT bewertet:


    Beth Gibbons & Rustin Man - Out of season 2002 Höhenschlag, falsch zentriert
    Thomas D - Lektionen in Demut 2001 sehr gut
    Green Day - American Idiot 2004 leichter Höhenschlag, scharfe Kanten
    Max Herre - Max Herre 2004 sehr gut
    Kante - Zombi 2004 gut
    Kettcar - Von Spatzen und Tauben 2005 sehr gut
    Mia - Hieb & Stichfest 2002 gut
    Nine Inch Nails - With teeth 2005 Starker Höhenschlag, Verzerrungen
    Schrottgrenze - Belladonna 2004 gut
    Schrottgrenze - Das Ende unserer Zeit 2004 gut bis sehr gut
    Farin Urlaub - Am ende der Sonne 2005 gut
    Die Ärzte - Geräusch 2003 sehr gut
    Sampler - Punk Rock BRD 2004 sehr gut


    OK, ist wohl größtenteils nicht das, was die Leute hier im Forum häufig hören, aber die Zahl der schlechten Pressungen ist relativ gering.


    q-tip

    Hi,


    danke erstmal für die vielen Antworten.


    Ich habe heute in einem Geschäft, in dem man vor dem Kauf in die CDs reinhören kann, mal das letzte Lied angehört. Das Klavier leiert ebenfalls, Verzerrungen waren aber keine da...


    Beim nochmaligen Hören der LP fiel mir auf, das die gesamte Seite an bestimmten Stellen verzerrt, beim letzten Lied nur besonders stark. Dann sah ich, dass die Auslaufrille der LP stark am eiern ist, wenn sich die LP dreht. Ich glaube nicht, daß das nur an der Welle liegt.
    Was mich aber wundert: Die anderen 3 Seiten (Doppel LP) zerren überhaupt nicht. Wie kann das sein? Wenn die LP eine Welle hat, dann ist die doch auf beiden Seiten...?


    Der Gleichlauf des Plattenspielers ist also wohl in Ordnung, das Rumpeln ist aber wirklich da. Ist mir schon öfter aufgefallen, finde aber den Grund dafür nicht. Zum Glück fällt das die meiste Zeit nicht auf.


    Ich werde bei Gelegenheit mal eine Klavieraufnahme abspielen und hören, wie dort das Klavier klingt...


    q-tip

    Hi,


    ich habe heute eine angeblich ungespielte LP des Albums Nine Inch Nails - With Teeth bekommen. Soweit war auch alles bestens, bis beim letzten Lied der 4. Seite starke Verzerrungen auftraten.


    Ich habe mal zur Veranschaulichung das Anfang und das Ende des Liedes aufgenommen:


    http://www.koolfiles.com/files/16f428d141e9d9e2191da7dbc.mp3
    (Ziel speichern unter, ca 1 MB)


    Was mich halt so sehr wundert, ist, daß ich bei andere LPs so gut wie nie Verzerrungen habe und wenn, dann nur einmal ganz kurz und nicht so extrem.


    Bei dem Plattenspieler handelt es sich um einen Dual 1219, Tonabnehmer ist ein AudioTechnica AT110E.


    Mein erster Gedanke war, daß Tonabhnehmer/Gewicht/Antiskating falsch eingestellt sind, müßte aber stimmen. Habe mal Testweise das Gewicht (ist normalerweise auf 2g eingestellt) erhöht und gesenkt, brachte aber keinen Unterschied.


    Dann habe ich meinen alten Tonabnehmer hervorgekramt, der aber schon recht alt und stark benutzt ist (Shure DM101MG). Dort waren die Verzerrungen genauso.


    Liegt es nun an der LP (war nicht mehr verpackt, wirkt optisch aber einwandfrei) oder ist doch irgendwas falsch eingestellt? Wie gesagt, andere LPs verzerren auch manchmal, aber nicht so durchgehend.


    Ich befürchte gerade nur, durch eine falsche Einstellung mein LPs zu versauen.


    Hat irgendjemand einen Tipp?


    q-tip


    PS: Ich habe bei der Datei auch ein bißchen von der Stille vor der Auslaufrille dagelassen. Für eine ungespielte LP knackt es aber ganz schön, oder? Außerdem hat die LP eine Welle, die aber nicht so stark ist. Kann dies auch zu Verzerrungen führen?

    Hi,


    ich wollte mich hier mal einmischen, weil hier ja gerade eine Kaufberatung stattfindet. Genau genommen möchte ich wissen, was meine derzeitige Plattenspieler / Verstärker / Lautsprecher Kombination taugt und da dachte ich, frage ich doch mal die Experten, ohne aber ein neues Thema zu eröffnen.


    Ich bin übrigens 23 und habe die Schallplattenära so gerade noch mitbekommen. Immerhin konnte ich Schallplatten schonend behandeln, bevor ich einen CD-Player bedienen konnte. Irgendwann bin ich dann aber auch zu CDs abgedriftet, bis ich vor ca. einem Jahr zur Schallplatte zurückgefunden habe - und bis heute nicht bereut. Aber zum Thema:


    Meinem Vater, der nur noch CDs hört, habe ich seinen Schallplattenspieler "abgenommen". Ein Dual 1219. Für diesen haben ich einen neuen Tonabnehmer gekauft: audio-technica AT110E.


    Als Verstärker benutze ich meinen Sony STR-DE-505 mit Phono-Eingang. Als Lautsprecher habe ich zwei Heco-Lautsprecher (Soundmaster 25), ebenfalls von meinem Vater und relativ alt. Allerdings sind in diesen nicht mehr die Original Basslautsprecher sondern Ersatz von Conrad Elektronik, die laut Katalog gut für ältere Heco-Lautsprecher geeignet sein sollten.


    Als CD-Player habe ich eins der einfachen Sony-Modelle. Immerhin ist mir aufgefallen, daß ein Album, das ich sowohl als CD und LP habe von der Schallplatte besser klingt. Die Höhen sind deutlicher würde ich sagen, sollte ich den Unterschied beschreiben müssen. Auch die Räumlichkeit ist teilweise besser.


    So schlecht kann die Kombination also nicht sein. Was haltet ihr davon?


    Mfg,


    q-tip


    PS: Als nächstes will ich das Schallplattenwaschen nach der Cheap-Thrill Methode probieren, da ich bei einigen gebraucht gekauften Platten den Staub mit meiner Carbonbürste nicht richtig wegbekomme...

    Quote

    Original von Markus Berzborn


    Nicht, dass mich die Musik interessieren würde, aber da Frage ich mich: warum? Um die Sachen schneller per Datenleitung hin- und herzuschicken?


    Gruß,
    Markus


    Ähm, was soll das denn? Mal abgesehen davon, daß mich die Musik auch nicht interessiert, bin ich über so eine Machart doch beinahe schockiert. Hat das wirklich nur mit der Übertragung per Datenleitung zu tun? Selbst mit einem normalen DSL-Anschluß könnte man eine komplette CD doch relativ schnell übertragen...


    Ist so eine Machart auch noch von anderen (bedeutenderen) Bands/CDs bekannt?


    q-tip

    Danke erstmal...


    Mir ist da noch was eingefallen:


    Das Problem tritt nicht nur am Ende beim Abschalten auf, sondern auch, wenn man die Wiedergabe über die Automatik starten. Tonarm geht hoch, nach links, senkt sich ab und es klackt. Nun würde er eigentlich die LP abspielen, stattdessen klackt es sofort nochmal und die Nadel geht hoch und wieder nach rechts zurück, senkt sich ab und das Abschaltproblem tritt wieder auf.


    Dies kann man nur umgehen, indem man den Tonarm mit Hilfe des Tonarmlifts aufsetzt...


    q-tip

    Hi,


    ich benutze nun schon seit längerer Zeit einen Dual 1219. Leider hat der seit einiger Zeit folgenden Fehler:


    Wenn die Seite der LP zu Ende ist, müßte ja eigentlich die Nadel hochgehen, nach rechts zurückschwenken sich absenken und dann müßte der Motor abgestellt werden, damit sich der Teller nicht weiterdreht.
    Fast alles macht er noch, nur geht nach dem Nadel absenken der Motor nicht aus bzw. er geht aus und sofort wieder an, die Nadel geht hoch, kurz darauf wieder herunter usw. Mal braucht es 2-3 Versuche, bis er endlich richtig ausgeht, mal geht er nach dem 20 Mal immernoch nicht aus.
    Eine Möglichkeit das ganze zu beschleunigen ist dann, die Drehgeschwindigkeit auf 78 zu erhöhen. Dann ist er spätestens nach dem zweiten Versuch aus.


    Trotzdem ist das ganze recht nervend. Kennt sich hier jemand aus und weiß woran das liegt? Ist das Problem für einen Laien leicht zu beheben oder ist das sehr kompliziert?


    Danke für die Hilfe.


    Mfg,


    q-tip


    Bis vor ein paar Jahren habe ich auch noch Cassetten benutzt. Damals habe ich mit BASF immer sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Schon nach wenigen Abspielvorgängen ohne spulen oder ähnliches hatten die am Anfang extreme Gleichlaufschwankungen.


    Mit TDK und SONY hatte ich das Problem nie.


    Mfg,


    q-tip

    Hi,


    ich habe in letzter Zeit mehrere Schallplatten gehabt, bei denen es so wirkt, als sei das Loch nicht richtig in der Mitte bzw. die Platte nicht richtig ausgestanzt.


    Zum Beispiel kaufte ich mir vor ein paar Tagen eine Nagelneue unbenutzte Schallplatte - die erste Seite war völlig OK aber auf der zweiten schwankt die Nadel immer 1-2 mm hin und her.


    Warum passiert das so oft und wie schlimm ist das? Ich habe bis jetzt noch nicht festgestellt, daß das zu hörbaren Problemen führt - muß aber nichts heißen.


    Warum werden Schallplatten nicht genauer Hergestellt?


    Mfg,


    q-tip

    Hi,


    seit einiger Zeit habe ich die Schallplatte wieder entdeckt - habe aber leider nicht so viel Ahnung von der Materie.


    Ich habe meinem Vater seinen Plattenspieler abgenommen (Dual 1219) und habe dafür einen neuen Tonabnehmer (Audio-Technica AT 110E) gekauft und habe nun versucht alles nach bestem Wissen und Gewissen einzustellen.


    Außerdem habe ich mir ein paar neue Schallplatten gekauft und ein paar bei ebay ersteigert.


    Die ebay-Schallplatten überprüfe ich immer erst auf ihren Zustand und wenn er mir nicht gut genug erscheint, benutze ich den alten Tonabnehmer meines Vaters.


    Aber nun Frage ich mich, wie lange so ein Tonabnehmer hält. Außerdem habe ich gehört, daß stark verkratzte Schallplatten den die Nadel beschädigen können. Stimmt das? Wie schnell geht das? Reicht es schon, eine Seite einer verkratzten LP abzuspielen, um die Nadel zu beschädigen?


    Außerdem habe ich noch eine spezielle Frage: Ich habe mir eine neue, ungespielte Picture-LP gekauft. Diese hat aber vor allem zwischen den Liedern ein sehr lautes Hintergrundgeräusch/Rauschen - viel Lauter als bei meinen "normalen" Schallplatten. Liegt dies daran, daß es eine Picture-Disc ist? Ist das bei allen Picture-Discs so? Und kann diese ebenfalls die Nadel beschädigen?


    q-tip


    PS: Oh, habe gerade erst gemerkt, daß ich im falschen Forum bin...