Posts by Ray-Man

    Das Mastermind der WHO mit seinem kommerziellem Album, welches dennoch die Genialität des Autors nicht verbergen kann:


    Pete Townshend - White City


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    Atlantic, 1985


    Neben der treibenden, aggressiven Dynamik auf "Give Blood" und "Secondhand Love" überrascht er mit Tropen-/Fernweh-Assoziationen ("Hiding Out") und der kraftstrotzenden Rock'n'Roll-Nummer "Face The Face", bei der selbst Swing- und Jazzelemente mit verarbeitet wurden. Aber auch die melodiöseren Stücke "Brilliant Blues" oder "White City Fighting" zeugen von der Genialität eines der größten Kreativen der Rockmusik.

    Hallo Ralph,

    Garner, Daumen hoch!!!

    Moin Gerald,

    schön, dass dir Herr Erroll Garner auch gefällt. Ja, die MPS ist ebenfalls klasse und vermutlich die bekannteste. Habe ich auch gleich zweimal, sicher ist sicher. 😁 Einmal als MPS BASF und nochmal als MPS Metronome RI.


    So, nachdem Herr Morgan fertig hat, muss ich jetzt ganz dringend Herrn Coltrane bemühen, weil ewig nicht gehört:


    John Coltrane with the Red Garland Trio - Traneing In


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    Prestige, 1957 / OJC, 1985


    John Coltrane, ts / Red Garland, p / Paul Chambers, b / Art Taylor, dr


    Die Aufnahmen, die John Coltrane für das Label Prestige machte, sowohl mit als auch ohne Miles Davis, verschafften ihm seine bis heute andauernde Position in der Welt des Jazz. Er hatte bewiesen, dass er Blues spielen kann. Wie auch immer er Tempo und Rhythmus variierte, er setzte seine Musik immer in einer ganz persönlichen Kombination von Verstand und Emotion um. Das Garland Trio, das für das Label schon eine eigene Größe darstellte, brachte das richtige Einfühlungsvermögen für Coltranes musikalischen Stil mit. (audiophile vinyl)

    Einmal mehr Blaue Noten, dieses Mal von Lee Morgan


    Lee Morgan - The Rumproller


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    Blue Note, 1965 (2004)


    Lee Morgan, tp / Joe Henderson, sax / Ronnie Mathews, p / Victor Sproles, b / Billy Higgins, dr


    Shake and Roll your Rump mit Lee Morgan und seinem tighten Quartet. Der Rumproller wird oft verglichen mit Morgans Hit-Album "Sidewinder", was aber nur auf den treibenden Hard-Soul-Boppenden Titeltrack zutrifft, die folgenden Tracks geben sich jedoch tiefer, freier, lyrischer, wie z.B. Wayne Shorter's Meisterwerk "Edda". "The Rumproller" unterstreicht nochmals Morgans Position als einer der wichtigsten Jazzmusiker der 60er! (audiophile vinyl)

    The Alan Parsons Projekt - Pyramid


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    Arista, 1978


    Album Nummer drei des Briten in dem es tatsächlich um die "Geheimnisse" der Pyramiden geht. Wie immer bei Parsons wirkten auch auf diesem Werk aus dem Jahr '78 nur beste Gastmusiker mit: Ex-Zombies-Sänger Colin Blunstone, John Miles oder Ex-Marmalade-Frontmann Dean Ford, um nur einige zu nennen.

    und nochen Garner


    Erroll Garner - Concert By The Sea (mono)


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    Columbia, 1956 / CBS - Sony Japan, 1979


    Der einmalige Erroll Garner Sound! Auf der Platte kann man sehr gut seinen unverwechselbaren Klang der Begleitung mit der linken Hand hören, die regelmäßig 4-tel spielt. Eddie Calhoun am Bass und Denzel Best am Schlagzeug begleiteten ihn 41 Minuten in Stücken wie zum Beispiel "I'll Remember April", "Teach Me Tonight", "How Could You do a Thing Like That to Me" und "It's All Right with Me".


    Nachtrag: Wir feiern hier Leute wie Peterson, Jarrett, Corea, Silver u.v.a., könnt Ihr mir erklären, warum Erroll Garner hier so selten genannt wird?

    Misty and other related stuff


    Erroll Garner - Erroll Garner Plays Misty


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    Mercury, 1961 / RI, Jahr unbekannt


    Aus meiner Sicht ist Herr Garner deutlich unterschätzt, was sich auch daran erkennen lässt, dass er in diesem Faden unrepräsentiert ist. Wer ein Stück wie "Misty" (nein, das ist nicht von Tsuyoshi Yamamoto) oder "Frantonality" und viele andere komponieren kann, dem gebührt die entsprechende Anerkennung. Diese und meinen Respekt möchte ich Erroll Garner gerne zollen.


    PS: Hat jemand von Euch diese Scheibe und weiß aus welchem Jahr die Ausgabe stammt?

    Hallo Ralph,


    hast Du wahrscheinlich auch, aber hier gibt es auch ein völlig andere Nora Jones.

    Moin Jürgen,

    tatsächlich habe ich die auch. Frau Jones hat eine deutlich wahrnehmbare Entwicklung genommen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Allerdings ist nicht jeder dieser Auffassung und Frau Jones dadurch nicht umunstritten. Mir ist das Wurscht, ich stehe dazu, dass mir ihre Musik ganz gut gefällt.


    And now for something completely different


    Peter Tosh - Mama Africa


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    EMI, 1983


    "Mama Africa" ist gefüllt mit bestem Karibik-Reggae. Ein Album mit starken Stücken, von "Stop the Train" was noch aus den gemeinsamen Zeiten mit Bob Marley stammt, dem sehr gut gecoverten "Jonny B. Goode". Peter Tosh hat das weltbekannte Chuck Berry Stück auf geschicktem Wege in einen Reggae Song vewandelt, als wäre es schon immer so gewesen. Ein tolles Reggae Album, vom ersten bis zum letzten Lied.

    und wenn ich schon mal dabei bin, hier wurden Klavier gegen Gitarre getauscht, eine komplett anders klingende Norah Jones


    Norah Jones - The Fall


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    BlueNote, 2009 / Analogue Productions, 2012


    Mit "The Fall" hat Norah Jones eine neue Richtung eingeschlagen, mit anderen Sounds und einer Riege neuer Mitarbeiter, Jacquire King inbegriffen, den bekannten Produzenten und Toningenieur, der mit Kings Of Leon zusammengearbeitet hat, sowie Tom Waits und Modest Mouse. Mit einer Fülle von Details und stimmlich großartig auf 200g Super-Silent-Vinyl von Analogue Productions überrascht "The Fall", Jones' viertes Album, möglicherweise einige ihrer hartgesottenen Fans, glaubt das Billboard Magazine.


    Innerhalb dieses Sets von dreizehn Songs verzichtet Jones auf das sanfte Klavierspiel, das man von ihren früheren Aufnahmen kennt und prescht vor in frische, von Erfahrungen mit Beat geprägten Arrangements, spielt reichlich E-Gitarre und erforscht die bestechenden Qualitäten einer Wurlitzer-Orgel. Jones' rauchige Stimme und der Schleier aus Schwermut machen ein Highlight aus ihrem einleitenden Song, ihrer ersten Single-Auskopplung, "Chasing Pirates".


    Jones hüllt uns in "Light As A Feather" (verfasst gemeinsam mit Ryan Adams) ein in eine Art verführerischen Ambientes, der sozialkritische Song "It's Gonna Be" lässt Garagenrock anklingen und "You've Ruined Me" hat ein üppiges Americana-Bukett. Aber Jones ist auch immer noch ein bisschen Country ("Tell Yer Mama") und ein bisschen Rock'n'Roll ("Stuck"). Insgesamt, schreibt der Kritiker Gary Graff, »grätscht« Jones über ihre Texte in einer völlig anderen Art und Weise als je zuvor.


    Für "The Fall" hat Jones mehrere Songwriter engagiert, darunter auch Ryan Adams und Okkervil Rivers Will Sheff, sowie natürlich ihre ständigen Partner Jesse Harris und Richard Julian. Unter den Musikern sind Schlagzeuger Joey Waronker (Beck, R. E.M.) und James Gadson (Bill Withers), Keyboarder James Poyser (Erykah Badu, Al Green) und die Gitarristen Marc Ribot (Tom Waits, Elvis Costello) und Smokey Hormel (Johnny Cash, Joe Strummer). (jpc)

    Moin, gestern hatte ich auch mal wieder etwas klassisches auf dem Dreher:


    Jacqueline Du Pré ‎– The Heart Of The Cello


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    Warner Classics, 2017


    Als am 19. Oktober 1987 die englische Cellistin Jacqueline du Pre mit nur 42 Jahren starb, verlor die Musikwelt eine ihrer charismatischsten Persönlichkeiten. Bereits 1972 hatte sie wegen ihrer MS-Erkrankung die Karriere beenden müssen. Zum 30. Todestag erscheint unter dem Titel The Heart of the Cello eine Sammlung der größten Momente ihrer Diskografie auf Vinyl in modernstem Remastering.


    Das Album beginnt natürlich mit ihrer berühmtesten Aufnahme – einer Sternstunde der Schallplattengeschichte: das Cellokonzert ihres Landsmannes Edward Elgar. Aber Kenner schätzen natürlich auch die Konzerte von Dvorak, Schumann, Haydn, Boccherini, Saint-Saens oder – eine echte Entdeckung des britischen Repertoires – von Frederick Delius. Viel Raum nimmt auch die Kammermusik ein. Sonaten und Trios von Beethoven, Brahms und Franck nahm die Künstlerin an der Seite ihres damaligen Ehemannes Daniel Barenboim auf.


    Das gesamte Repertoire ist geprägt von der immensen Leidenschaft, dem jugendlichen Feuer und der immensen Spielfreude und kreativen Kraft, die Jacqueline du Pre in jeder Note verströmte. Gleichzeitig besaß ihr Spiel eine tiefe künstlerische Reife. »Sie ist für das Cellospiel geboren«, konstatierte die New York Times in den ersten Jahren ihrer Erfolge. Dass ihr nur so wenig Zeit bleiben würde, ahnte niemand. (jpc)

    aktuell dreht Frau Jones ihre Runden


    Norah Jones - Not To Late


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    Blue Note, 2007 / Analogue Productions, 2012


    DIE Pionierin der gefühlvollen Jazz / Pop Musik, die Massen begeistert!

    NORAH JONES ist eine Magierin. Ihre Songs sind Ruhepol in einer hektisch lärmenden Welt. Das Geheimnis ihres Erfolgs zu ergründen, scheint trotzdem ein schier unmögliches Unterfangen. Weltweit wurden von ihren ersten beiden Alben, dem Sensationsdebüt "Come Away With Me" (2002), das ihr acht Grammys (!) bescherte, und "Feels Like Home" (2004), sage und schreibe 32 Millionen Exemplare verkauft - über alle Hörergenerationen hinweg. Hierzulande wurde das zweite Album dreifach platinveredelt und erreichte in den Jahrescharts von Media Control den zweiten Rang!

    Am 26. Januar 2007 erscheint mit "Not Too Late" ihr drittes Album, für das sie alle Songs selbst komponiert oder zumindest mitgeschrieben hat. Die aparte 27-jährige Sängerin und Pianistin, die mädchen-, madonnen- und musenhaft zugleich wirkt, ist zu voller Blüte gereift. Bezaubernd! (jpc)

    gestern schon


    Eric Bibb - Rainbow People


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    Opus3, 2009


    Ein ganz großer audiophiler Leckerbissen, der auch noch wunderschöne Musik bietet, wurde nun erstklassig wiederaufgelegt: Eric Bibbs Debütalbum "Rainbow People"! Es genügt für die meisten Plattenfreunde, die nun im Hinterstübchen grübeln, der Hinweis auf das Label Opus 3, um in Verzückung zu geraten. Da tauchen seelige Vorführungen von Stereoanlagen in der Erinnerung auf, die man seit 1977 mit dieser LP genossen hat. Genossen deshalb, weil hier keine laute Krawall und Demo-Lärm aus den Lautsprechern kam, sondern gepflegte Folkmusik vom Feinsten.

    Eric Bibb ist am 16. August 1951 in New York geboren. Sein Vater Leon Bibb war in den 60er Jahren in der New Yorker Folkszene populär und sorgte damit schon früh für die musikalische Ausbildung seines Sohnes. Und sein Onkel war kein geringerer als der Begründer des Modern Jazz Quartets: John Lewis! (audiophile vinyl)

    Moin auch in diesem Faden, hier dreht momentan folgendes unbedeutendes Album einer unbedeutenden Band:


    The Rolling Stones - Exile On Main Street


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    Rolling Stones Records / Polydor, 1972 / 2010 (2 LPs, remastered)


    Immerhin Platz 7 der Rolling Stone Top 500 Alben:


    Platz 7: The Rolling Stones - "Exile On Main Street " Das Doppelalbum aus dem Jahre 1972, ein räudiger Bastard aus Blues und Boogie, war de facto „die erste Grunge-Platte“ – wie Keith Richards einmal in einem Interview stolz verkündete. Doch hinter den rohen Riffs von Richards und Mick Taylor, dem lustvollen Schub der Wyman-Watts-Rhythmusmaschine und Jaggers gequältem Bellen und verzehren- dem Schmeicheln verbirgt sich nicht nur das größte Stones-Album, sondern auch das definitive Statement der Songwriter Jagger und Richards, die sich stolz zur Rolle des sozialen Außenseiters bekennen. Im rudimentären Shuffle „Tumbling Dice“, dem resignierenden Country-Lamento „Torn And Frayed“ und dem whiskeygetränkten Hoffnungsschimmer von „Shine A Light“ glaubt man die Stones tatsächlich bei der Arbeit im Exil belauschen zu können. Vor der medialen Hatz, vor den britischen Drogenschnüff- lern, nicht zuletzt auch vor dem Spitzensteuersatz in England war man kurzerhand nach Südfrankreich geflüchtet, wo Richards’ Villa als Aufnahmestudio diente. Auf dem Cover von „Exile On Main Street“ sieht man eine Freakshow amerikanischer Underdogs, und „Sweet Black Angel“ widmete man der inhaftierten Polit-Aktivistin Angela Davis – Außenseiter unter sich. Die Musik klappert und rumpelt, kommt aber – in Songs wie „Rocks Off“ und „All Down The Line“ – zielstrebig auf den Punkt. „Die Stones mögen kein Zuhause mehr haben“, sagte Richards, „aber wir kriegen unser Ding trotzdem geregelt. Was immer man uns an den Kopf schmeißt – wir ducken uns, wir improvisieren und machen das Beste daraus.“ „Exile On Main Street“ zeigt die Stones angriffslustig, mit einem Panzer aus Blues und dem eisernen Willen, am Ende als Sieger den Ring zu verlassen. (Rolling Stone)

    direkt im Anschluss lief dieses schöne Album


    Bob Brookmeyer - Kansas City Revisited


    Screenshot_2019-06-07 Bob Brookmeyer - Kansas City Revisited.png


    United Artists, 1959 / Pure Pleasure, 2012


    Bob Brookmeyers frühes Umfeld befand sich im Jazzfundament seiner Heimatstadt Kansas City. Als Musiker war er einer der ausdrucksstärksten und emotionalsten aller modernen Posaunisten. Aber obwohl sein Stil nicht auf eine bestimmte Richtung limitiert war, war er sich der Grundlagen des Jazz immer sehr bewusst - mit einer starken Betonung auf den wunderbaren, rollenden Swing, der so sehr Teil der Basie-Organisation war. Seine Ideen entwickelten sich aus seinen eigenen Erfahrungen. "Ich habe keine Angst davor, als regressiv bezeichnet zu werden", sagte er. „Musik kann wie Liebe und Malen sein. Nur weil ein Song und ein Spirit schon eine Weile existieren, bedeutet dies nicht, dass der Wert des Songs abnimmt. “Bei diesen beiden großartigen Sessions von 1958 besinnen sich Brookmeyer und seine Freunde erneut auf einige alte, swingende Kansas City-Sounds und auf angenehme neue Songs. Alles in allem gibt es einen wunderbaren Rhythmus und ein volles Gefühl mit guten Soli, die für ein sehr lohnendes Zuhören sorgen. (freshsoundrecords.com)

    Moin Jungens, es ist Wochenende, da ist mal wieder Zeit für schwarze Scheiben


    Yusef Lateef And His Men - Jazz For The Thinker


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    Savoy, 1957 / Wax Love, 2018


    Yusef Lateef ist bekannt für seine bahnbrechende Mischung aus Jazz und den afrikanisch-orientalischen Musiktraditionen. Er war niemals zufrieden damit, dass seine Musik nur als Entertainment dient, sondern hat immer auch dafür gesorgt, dass sein Publikum nicht nur zuhört, sondern auch denkt. Diesen Zugang zur Musik unterstrich sein großartiges Debütalbum als Bandleader, das 1957 erschien und passend mit »Jazz For The Thinker« betitelt ist. Hier bekommt Lateef am Tenorsaxophon Unterstützung von Curtis Fuller an der Posaune, Hugh Lawson am Klavier, Ernie Farrow am Bass und Louis Hayes am Schlagzeug. (jpc)

    Standards in wunderbarem Sound


    Ray Brown - Soular Energy


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    Concord, 1984 / Analogue Productions, 2013 (2 LP, 45 rpm)


    A1 Exactly Like You 5:43

    A2 Cry Me A River 5:43

    B1 Teach Me Tonight 4:47

    B2 Take The A Train 6:17


    C1 Mistreated But Undefeated Blues 4:13

    C2 That's All 5:44

    D1 Easy Does It 3:59

    D2 Sweet Georgia Brown 8:46


    Eine viel bessere Platte für Jazzeinsteiger kann ich mir kaum vorstellen. Bevor die Jazzfans jetzt jedoch aufhören weiterzulesen, besser nicht. Denn das Album liefert neben der sehr professionellen Besetzung (mit Gene Harris am Piano) einen extrem sauberen und warmen Sound. Und auch wenn vermutlich alle Protagonisten deutlich schneller und oder extremer spielen könnten, sie tun es nicht. Diese Platte darf man als Hörer einfach genießen. Es ist nicht die Form von Jazz der den Hörer permanent zum Zuhören "zwingt". Es ist ein Jazz, der eher nach einem guten Glas Wein, besser noch, nach einem guten Malt und, falls vorhanden, nach Mithörern verlangt. Tolles Album, daher #sternchen_k4.png #sternchen_k4.png #sternchen_k4.png #sternchen_k4.png #sternchen_k4.png.


    Dieses Album ist ein früher, wichtiger Meilenstein der zweiten Karriere des Pianisten Gene Harris. Er war der populäre Leader der Three Sounds in den 1960ern gewesen, lebte aber dann mehrere Jahre im Verborgenen in Boise in Idaho, ehe er vom Bassisten Ray Brown dazu gedrängt wurde, für einige Plattenaufnahmen an die Westküste zu kommen. Harris wurde für mehrere Jahre ein dauerhaftes Mitglied von Browns regulärem Trio, ehe er sein eigenes Quartett gründete. Er hatte nichts von seiner Technik, seinem Soul oder Swing in der Zwischenzeit verloren, wie er in dieser ausgezeichneten Veröffentlichung beweist. Bei sieben der acht Stücke (mit den Höhepunkten "Exactly Like You", "Teach Me Tonight" und "Sweet Georgia Brown") spielen Brown, Harris und Schlagzeuger Gerryck King gefühlvollen Bop, bei "Mistreated But Undefeated Blues" kommen Gitarristin Emily Remler und das Tenorsaxophon von Red Holloway dazu. Ein exzellenter Auftritt.


    Es handelt sich hier um eine komplett neu gemasterte Pressung dieser berühmten Veröffentlichung. Kevin Gray von Cohearent Audio hat außergewöhnlich gute Arbeit geleistet beim Mastering dieser neuen Doppel-LP mit 45rpm, die bei niemand anderem gepresst wurde als der weltbesten LP-Manufaktur, Quality Record Pressings. Gary Salstrom, Hauptgeschäftsführer von QRP und Meister der Galvanik, hat persönlich die Galvanikprozesse durchgeführt und zu guter letzt haben wir das Design des aufklappbaren Covers für diese Luxusausgabe neu bearbeitet. (jpc)