Posts by Ray-Man

    Ich lese ja vieles mit und sehe in den Plattenthreats was Ihr hier sonst so auflegt. So richtig ernst meint Ihr das mit Alexandra doch nicht wirklich oder?

    Hallo Frank,

    in der Tat bin ich in anderen Genres besser bestückt, insbesondere Jazz. Alexandra hat für mich jedoch etwas Faszinierendes, was ich nicht so richtig erklären kann.

    Jazz Music Today ist, aus meiner Sicht, ein sehr beachtenswertes Label, von dem ich hier schon hin und wieder mal Scheiben gepostet habe. Da ich ja momentan viel in meinem Lagerbestand unterwegs bin, habe ich gesehen, dass da viele JMTs lange nicht auflagen. Ich fange mal an mit einer funkig, jazzrockig, groovigen Scheibe:


    Jean-Paul Bourelly - Jungle Cowboy


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    JMT, 1987


    Jean-Paul Bourelly - Lead Guitar, Vocals / Freddie Cash - Bass, BackVocals / Kevin Johnson - Drums, BackVocals

    Special Guests: Julius A. Hemphil - Alto Sax / Kelvyn Bell - Rythm Guitar / Carl Bourelly - Synthesizer / Greg Carmouché - Percussion / Alyson Williams - BackVocals on "Hope You Find Your Way" / Andrew Cyrille - Drums on "Mother Earth"


    Gibt es bereits für sehr überschaubares Geld bei Discogs: https://www.discogs.com/de/Jea…gle-Cowboy/release/367989

    Und weiter durch den "Alt"-Bestand:


    Depeche Mode - Playing The Angel


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    Mute, 2005 (DoLP)


    In Form einer Doppel-LP ist die 2005'er Produktion nun auch auf Vinyl erhältlich. Dieses rundet nicht nur das Retro-Konzept nostalgisch ab, sondern bietet auch klanglich einen ausgeprägten Kontrast zu der CD-Version. Digitale Samples, Drums und Synthesizer gewinnen an Charme, klingen weniger hart als auf der CD. Damit empfiehlt sich der Vinyl-Longplayer nicht nur für ausgesprochene Analog-Freunde, sondern stellt auch für alle anderen eine angenehm runde und lebendige Alternative zur vergleichsweise sterilen CD-Version dar. (ehem. audiophile vinyl)

    Moin Froinde,

    bei mir, lange nicht gehört, ein guter alter Bekannter:


    Bob Seger & The Silver Bullet Band - The Distance


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    Capitol, 1982


    Zwar gelang es Bob Seger nicht, die Meisterwerke "Night Moves" und "Stranger In Town" zu toppen, aber mit "The Distance" gelang ihm ein weiteres gutes und solides Album für Freunde des Heartland-Rock. Mit "Even now" und "Roll me away" sind hier sogar zwei ganz hochkarätige, treibende Rock-Klassiker zu finden. (unbekannt)

    Und das traurige Kapitel ihres Todes:


    Am 31. Juli 1969 fuhr Alexandra mit ihrem Sohn und ihrer Mutter mit ihrem Mercedes 220 S Coupé von Hamburg Richtung Sylt in den Urlaub. Sie erreichte in Tellingstedt auf der Landstraße 149 die Kreuzung mit der Bundesstraße 203, die sie überqueren wollte. Dabei fuhr ein vorfahrtsberechtigter Lastwagen in die rechte Seite ihres Wagens und schob ihn mehr als 20 Meter weit in den Straßengraben. Ihr Fahrzeug wurde schwer beschädigt, und Alexandra starb noch am Unfallort. Ihre Mutter starb wenig später im Krankenhaus. Der auf der Rückbank schlafende sechsjährige Sohn Alexander wurde nur leicht verletzt. Alexandra wurde unter ihrem Künstlernamen auf dem Westfriedhof in München beigesetzt.

    Die Unfallkreuzung in Tellingstedt existiert heute nicht mehr. Sie wurde baulich aufgehoben und die Straße wird seitdem etwa 100 Meter weiter westlich mittels einer Brücke über die B 203 geführt. (Wikiwand)

    Wieder ein paar Informationen von der Wikiwand:

    Im Alter von 25 Jahren kam der Durchbruch: Sie konnte ihre ersten beiden Erfolge Zigeunerjunge (komponiert von Hans Blum) und Sehnsucht (Rudi Bauer/Fred Weyrich) in den Schlagerparaden verbuchen. Ursprünglich war geplant, den Schlager Maskenball als zweite Single herauszubringen. Dann hat man sich jedoch für Sehnsucht entschieden. Das Lied Maskenball geriet in Vergessenheit und wurde 2010 von Hans Blum, der diesen Song schrieb, nach einer Überarbeitung auf das heutige Klangniveau herausgebracht. Daraufhin hat der MDR diesen verschollenen Schlager häufig in seinen Musikprogrammen gespielt. Doch die auf ihr Image maßgeschneiderten Lieder stellten die Sängerin und Komponistin Alexandra nicht zufrieden; sie wollte mehr als nur slawisch-folkloristisch orientierte Schlager singen. Die vielsprachige Alexandra fand Kontakt zu französischsprachigen Chansonniers wie Salvatore Adamo, Gilbert Bécaud und Yves Montand.

    Sie reiste nach Brasilien, um mit dem Musiker und Sänger Antônio Carlos Jobim (u. a. The Girl from Ipanema) zusammenzuarbeiten. Der Fotograf, Kameramann und Regisseur Truck Branss verfilmte die Reisen für die ARD-Show Alexandra: Ein Portrait in Musik (1969). Zurück in Deutschland entstand eine enge Freundschaft und Zusammenarbeit mit Udo Jürgens. Anfang 1969 verließ Alexandra Hamburg und zog nach München-Nymphenburg. Hier verlobte sie sich 1969 mit Pierre Lafaire.

    Inwardness - Space Jazz


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    Ozella, 2018


    Der Titel dieses Albums ist ein geschicktes Täuschungsmanöver: Wenn Inwardness von »Space Music« reden, dann meinen sie nicht das Weltall, Wurmlöcher und ferne Welten. Vielmehr führen sie den Hörer in die Räume zwischen den Tönen, steuern Mikrokosmen an, die so nahe sind, dass sie uns schon wieder fremd erscheinen. (...) jpc

    Moinsen Froinde,

    bei mir nicht aus dem Briefkasten, sondern aus den Tiefen meines Regals, ein Künstler der hier nicht sonderlich häufig auftaucht:


    Dino Saluzzi ‎- Kultrum


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    ECM, 1983


    Zwar wird die Scheibe bei Discogs unter "Jazz -> Contemporary Jazz" geführt, nach meinem Dafürhalten ist jedoch eher Folk indianischen Ursprungs.

    Ich liebe den Sound des Bandoneons! 😍