Posts by Ray-Man

    The Robert Cray Band - Bad Influence


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    Mercury, 1986


    Sehr, sehr, sehr, sehr geil! :love:


    Nachtrag:

    One of Robert Cray's best albums ever, and the one that etched him into the consciousness of blues aficionados prior to his mainstream explosion. Produced beautifully by Bruce Bromberg and Dennis Walker, the set sports some gorgeous originals ("Phone Booth," "Bad Influence," "So Many Women, So Little Time") and two well-chosen covers, Johnny "Guitar" Watson's "Don't Touch Me" and Eddie Floyd's Stax-era "Got to Make a Comeback." Few albums portend greatness the way this one did. (allmusic allmusic5.gif)

    Ahoi Jürgen, moin Froinde, der frühe Vogel ... kann mich üblicher Weise mal, heute ist es eine Ausnahme.


    Clannad - Sirius


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    RCA, 1987


    Auf halbem Weg verlangt Irlands Renommier-Truppe Clannad zum ersten Mal alles von Verstärkern und Lautsprechern: Der mystische Song "White Fool", passagenweise in Gälisch gesungen, deckt mit seinen gnadenlosen Percussion-Akzenten lässig jede Schwäche in der HiFi-Kette auf. Das irische Folk-Quintett war ja bereits mit dem letzten Album "Marcalla" überaus positiv aufgefallen - diesmal wird die Reaktion wohl noch eindeutiger. Die Familientruppe der Brennan- und Duggan-Clans holte sich nämlich mit dem Veteranen Russ Kunkel einen überaus erfahrenen Studiohasen als Produzent, der wesentlichen Anteil auch an den neuen Klangfarben trägt. (audio)

    Ruppeber Moin Eberhard,

    solange Du noch die Schaltfläche "bearbeiten" unter Deinem Beitrag siehst, kannst Du zumindest den Inhalt entfernen. Einige schreiben dann einfach "gelöscht" in den Beitrag.


    Mich persönlich stören solche "Irrtümer" jedoch überhaupt nicht, ist vermutlich jedem von uns schon einmal passiert. Irren ist männlich (jetzt muss ich mich aber sehr tief wegducken). :)8)

    Moinsen, Ihr legt ja schon wieder richtich los, kaum hat man ausgeschlafen, kann man hier schon zig neue Beiträge lesen. :):thumbup:


    Rory Gallagher - Calling Card


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    Chrysalis, 1976 / Universal, 2018


    Das sechste Solostudioalbum Gallaghers erschien ursprünglich am 24. Oktober 1976. Es erreichte in Großbritannien Platz 32 der Albumcharts.

    Neben Rory Gallagher sind auf dem Album auch Gerry McAvoy (Bass, Gesang), Lou Martin (Keyboards, Gitarre) und Rod de’Ath (Schlagzeug, Percussion) zu hören. (jpc)

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    ähnliche Preisklasse- wie der TA von David. Wird aber kaum einer kennen. Ein Denon. Aber es geht mir heute mal um die Schrauben. Das wird hier stark vernachlässigt. Und zwar habe ich diesmal als Überwurfmutter eine gezahnte Mutter genommen. Und was soll ich sagen? Der Hochtonbereich ist jetzt etwas bissig. Der Raum umrissener. Kantig der Bass. Die Mitten sind jetzt voller. Vermutlich verfängt sich die Zugluft im Betrieb stärker in der Verzahnung und drückt den gesamten TA Richtung Platte. Ich müsste die VTF jetzt etwas zurücknehmen. Vielleicht weiss unser Ralph da etwas?

    Ja sicher Knut, wenn ich von irgendetwas im Leben Ahnung habe, dann von TA-Schrauben und Müttern oder so. Bei Deinen Müttern ist der Luftstrom tatsächlich ungünstig. In den Riefen weiß die Luft nicht so ganz wohin und ist orientierungslos. Dieses chaotische Strömungsverhalten macht die Abtastung daher komplett unvorhersehbar. Sechskant geht, am besten glatte Runde nehmen.


    Über die Zukunft der Tonabnehmer ist ja schon einiges bekannt. Bald werden Bluetooth und W-LAN TAs verfügbar sein, wobei die die Strömungsprobleme auch haben. Ich habe aus unzuverlässiger Quelle gehört, dass Herr Hansen an einem virtuellen TA arbeitet, dessen Signal via Telepathie direkt an den Line-Eingang des Amps gehen soll. Virtuelle Tonabnehmer haben de facto keinerlei Luftströmungseinflüsse.


    PS: ein weiterer Vorteil der virtuellen TAs ist das Design, das wird jeweils zu 100% an die Vorstellung des Käufers angepasst und kann im laufenden Betrieb verändert werden, also on the fly. :):thumbup:

    Natürlich sind die TBM-Produktionen künstlerisch nicht immer die Besten und dürfen auch von Feingeistern "belächelt" werden, einige der TBM-Protagonisten haben es jedoch in die große weite Welt geschafft und einige Alben haben Kultstatus erreicht.


    Zu Bedenken geben möchte ich zudem, dass es dem deutschen Jazz in den 70ern und 80ern ähnlich erging. Da waren großartige Musiker dabei, die ewiglich unterschätzt blieben.


    Hier noch ein paar Worte zu TBM:


    Three Blind Mice wurde im Juni 1970 als „Showcase“ bzw. „Sprungbrett“ für Japans aufstrebende Jazz-Szene und ihre Musiker von Takeshi Fuji gegründet, seitdem wurden bis in die 1980er Jahre mehr als 120 Produktionen veröffentlicht.


    Für den japanischen Jazz und seine Entwicklung war TBM essentiell. Fünf Mal konnte TBM den Jazz Disc Award in Japan gewinnen. Produziert wurden die Aufnahmen vom Gründer Takeshi „Tee“ Fujii und aufgenommen wurden sie zumeist von Yoshihiko Kannari. Für ihre überragende Klangqualität wurden sie bekannt und legendär.


    Stars wie Isao Suzuki, Tsuyoshi Yamamoto, George Kawaguchi, Terumasa Hino und Mari Nakamoto haben ihre ersten Alben mit dem Label aufgenommen. Natürlich erschienen deutlich mehr Künstler auf TBM, unter Ihnen auch Albert Mangelsdorff und Allan Praskin als einzige nicht-japanische Künstler.


    Unter den Aufnahmen finden sich, von Standards bis zum Free-Jazz, nahezu alle (Spiel)Arten der Jazzlandschaft.

    Ne, Spaß beiseite, leg mal Ayako Hosokawa - Misty auf

    Na gut Jörg, dann mache ich das mal :) (Du hast einen ganz schön, sagen wir mal, exklusiven Geschmack ;))


    Ayako Hosokawa - To Mr. Wonderful


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    TBM-3008, 1977


    Recorded June 9 & 10 1977 at Epicurus Studios, Tokyo.


    Bass – Isoo Fukui / Cello – Kazuo Okamoto / Drums – Tetsujiro Obara / Guitar – Shoji Yokouchi / Piano – Tsuyoshi Yamamoto / Tenor Saxophone – Konosuke Saijo / Violin [1st Violin] – Yoshihisa Tamano / Violin [2nd Violin] – Mihoko Morioka / Vocals – Ayako Hosokawa


    a1. Wrap Your Troubles In Dreams 3:30

    a2. Misty 5:38

    a3. Our Love Is Here To Stay 4:03

    a4. My Foolish Heart 5:21


    b5. Bridge Over Troubled Water 5:43

    b6. When You Smile 2:58

    b7. Mr. Wonderful 3:54

    b8. Feel Like Makin' Love 4:18

    b9. The Lady Is A Tramp 2:43

    Moin Reinhard,

    »audiophil« ist ja eh ein, na sagen wir mal, dehnbarer und streitbarer Begriff, was auch auf den Musikgeschmack zutrifft. Hat Dir Dein japanischer Gast mitgeteilt, was ihm an TBM nicht gefällt?

    Jo Achim, völlig richtig geschrieben, Hidehiko Matsumoto hat den Spitznamen "Sleepy", so heißt auch das einzige "Leader-Album" bei TBM, mitgespielt hat er jedoch noch bei zwei weiteren Produktionen. TBM wurde im Juni 1970 gegründet und existierte bis in die 1980er Jahre, daher sind die allermeisten Produktionen aus den 70ern.


    Hier also überwiegend am Tenor und selten an der Flöte: Hidehiko Matsumoto "Sleepy" Quartet - Sleepy


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    TBM-74, 1976


    Recorded September 13 & 14, 1976 at Epicurus Studio, Tokyo


    Bass – Nobuyoshi Ino / Drums – Motohiko Hino / Piano – Hideo Ichikawa / Tenor Saxophone, Flute – Hidehiko Matsumoto


    Sehr gute Scheibe, Abwechslung zwischen schnelleren Stücken und Balladen. Von den sechs Stücke sind vier Eigenkompositionen, zudem präsentieren sie sich in einem Supersound.

    Ich schulde Euch dringend ein Mai-Highlight, daher 😊


    Die Grenzen zwischen Folk, Jazz, Rock und Blues verschmelzen einfach oder wie geil kann Musik sein?


    John Martyn - Solid Air - Classics Revisited


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    Madfish, 1993 / 2014


    1993 spielte John Martyn auf Classics Revisited diverse seiner Backkatalog-Schätze neu ein. Dabei halfen ihm David Gilmour, Eric Clapton und Phil Collins.


    Halfen ist dabei schon der korrekte Begriff, denn die Genialität der Musik ist einzig und allein John Martyn zu verdanken. Mir ist in der Tat kein anderer bekannt, der, wie oben steht, die Grenzen zwischen Jazz, Blues, Rock und Folk aufhebt. Ein grandioses Album mit einem hervorragenden Klang, welches momentan noch im Handel verfügbar ist.


    Natürlich die obligatorischen mindestens #sternchen_k4.png #sternchen_k4.png #sternchen_k4.png #sternchen_k4.png #sternchen_k4.png.

    Irgendwer hatte hier TBM ins Spiel gebracht, das löst bei mir sofortige Reaktionen aus, wie Reflexe, die ich nicht kontrollieren kann. =O


    Die einzige Mono-Veröffentlichung auf TBM:


    Ginparis Session (VA)


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    TBM 2509, 1977


    Recorded live at 'Ginparis', Ginza, Tokyo on June 26, 1963.


    Sie sticht nicht nur als Mono-Pressung aus dem TBM-Katalog sehr hervor, sondern auch klanglich. Leider ist sie nicht auf diesem absoluten TOP-Niveau, was man ansonsten von TBM gewohnt ist. Musikalisch ist jedoch alles bestens.



    PS: Hätte heute Bock auf ein »wünsch Dir was«. Daher ein Vorschlag, Ihr sagt mir, welche TBM ich auflegen soll.

    Ein Tipp hier aus dem Forum, vielen Dank :):thumbup:


    Tedeschi Trucks Band - Signs


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    Fantasy, 2019


    Elf neue Songs hat die zwölfköpfige Band um das Ehepaar Susan Tedeschi und Derek Trucks für »Signs« aufgenommen, und zwar im Swamp Raga, ihrem Heimstudio in Jacksonville, Florida. Als Co-Produzenten fungierten dabei Bobby Tis und Jim Scott. Neben der Tedeschi Trucks Band sind auf der Platte auch ein paar exquisite Gäste mit von der Partie: Warren Haynes und Doyle Bramhall II, außerdem der Allman-Brothers-Perkussionist Marc Quiñones. Gemeinsam ist ihnen ein absolut vielseitiges Album gelungen, das zwischen Blues, Rock, R’n’B und Gospel einiges zu bieten hat.(jpc)

    Auf Piano und Bass ein Träumchen, bei S-Lauten etwas empfindlich, lässt sich aber aushalten. Tonal finde ich es richtig gut. Auch hier, toller Klang:


    Ira Stein / Russel Walder - Elements


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    Windham Hill, 1982


    Piano & Oboe, klanglich faszinierend, bin mir jedoch nicht sicher, ob das Jazz ist. Discogs meint Genre: Jazz, Stil: New Age. Egal, geile Musik!

    TBM (Three Blind Mice) ist ja eines meiner "Symptome", von daher Phonyl und immer mit einem Spezialgruß an Garuda sowie allen Anderen hier, die sich für den Klang und die Musik von TBM interessieren, könnte ich bei Fragen zum Label weiterhelfen.


    Aktuell dreht folgende TBM unter der Rakete:


    Masaru Imada and George Mraz - Alone Together


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    TBM-5003, 1977


    Recorded October 24, 1977 at Onkyo House.


    Bass – George Mraz / Piano – Masaru Imada


    Tolle, sehr transparente (nur Piano und Bass) Jazz-Scheibe, geht extrem gut.