Posts by maco

    ...in deiner Kette. Das wäre dann korrekt ausformuliert. ;)

    Ich habe den OPA627 aus einer meiner Konfigurationen auch tauschen müssen. Da hatte ein anderer Kollege klanglich den Vortritt. Daher kann man auch nie wirklich sagen, x ist besser als y. Man muss es halt ausprobieren.

    Klar ! Das war der Fall im Kontext und im Beitrag zur LiTe und ihrer Umgebung bei mir ...

    Hallo,


    Genau, ich habe in der LiTe einen sogenannten 'diskreten' OP-AMP (click) von DEXA (aber die Doppel-AOP Ausführung davon) in der zweiten Stufe (Ausgang) im Gebrauch. In der Vorstufe funktionniert sowas nicht, da habe ich nach langem ausprobieren die OPA1611 (200mA Version) definitiv eingesetzt, Vorher war ich mit den LT1115 ebenfalls sehr zufrieden.


    Die damaligen Ausführungen der Bursons benötigten mehr Strom als die Dexa und idealerweise ein Betrieb mit 18VDC. Die neuen Bursons sind jetzt vielleicht in diesem Sinne besser, aber damals hatten die Dexa die besseren Werte für die LiTe. Diesselben Dexa benutze ich in einem DAC und in einem CD Player mit zusätzlicher Röhrenstufe. Ganz gut.


    Die OPA627 im Doppelpack habe ich auch im Einsatz in meinem DAC, allerdings in der I/V Stufe des Geräts und nicht in der Ausgangsstufe. Die OPA627 sind allerdings auch ganz gut, aber gegenüber 1611er haben die m.M. das Nachsehen...


    Gruß,

    Mario

    Hi Dieter,


    Danke für Deine Rückmeldung !


    Die Heizung habe ich mit GND verbunden, aber gleich am Ausgang des Trafo und noch vor den 2x1Ohm Widerständen. Das hat die besten Resultate gebracht. Nach deinem Schreiben habe ich mich an den 100 Ohm Widerstand an das Gehäuse erinnert und habe es dann angebracht. Das hat effektiv die Brummlautstärke geschätzt halbiert, und nun ist es bei normal/hohem (?) Lautstärkepegel 80dB kaum wahrnehmbar aus 1m Distanz. Das ist für mich schon akzeptabel und nicht störend. Klar die LiTe hat überhaupt kein Brumm, ist aber aufwendiger aufgebaut.


    Unsaubere Lötstellen, wiederholter Aus- und Einbau, dichtgedrängte Komponenten und Kabelführung spielen bestimmt eine weitere Rolle wegen des Restbrumms. Daher werde ich auch bei nächster Gelegenheit ( hoffentlich keine weitere Virus-Pandemie ) eine sauberere verarbeitete FAT aufbauen.


    Da wir in Luxemburg zum größten Teil den Strom aus Deutschland beziehen wird es kaum anders sein als bei euch. 227-232V je nach Tageszeit. Als Sicherung benutze ich eine 400mA Träge, ist das nicht zu knapp :?:


    Hier zur Übersicht nochmal die Messungen an den Stromkreisen :


    Netzspannung/Primär : 227VAC

    Sekundär HV : 141VAC

    Nach Gleichrichtung : 176VDC

    PC86- RK : A 138VDC, K 1,2VDC

    PC86- LK : A 137VDC, K 1,3VDC

    ECC812 - RK : A 104VDC - K 1.7VDC

    ECC812 - LK : A 111VDC - K 1.5VDC


    Heizung :

    Sekundär am Trafo : 7.28VAC

    PC86 in Reihe : 7.28VAC

    ECC812 : 6.45VAC


    LG,

    Mario

    Hallo liebe FAT-Gemeinde,


    Hat wohl etwas länger gedauert. Der Rauchtest war nicht gleich erfolgreich :thumbdown:. Rauch gab's keinen aber mehr Brumm. Dann habe ich halt alles abgelötet, neu aufgebaut und mir eure Ratschläge zu Herzen genommen. Die Lötleiste habe ich in zwei Teile (Kanal links + rechts separat) gespalten und nahe an den Röhrenfassungen gelegt. Alles neu verlötet. Zentrale Masseschiene. Die Verdrahtung auf 0.75 qmm, am Netzteil etwas dickere Kabel. Kabelführung soweit wie möglich kurz und rechtwinklig verlegt. Meine Güte, war das ein Bratfest ...:pinch: Manche Teile haben es nicht überlebt... die anderen schwer angeschlagen. Die beiden Heizkreise habe ich nun einfach in Wechselstrom belassen. Aus dem Trafo habe ich 7.4V damit füttere die beiden PC86 und die Doppeltriode bekommt den Saft über 2x1 Ohm/5W Widerstand in Serie so dass da 6.5V ankommen.


    Brumm ist noch ein wenig da, auf beiden Kanälen, und schwingt wie ein Motorboot. Mit Musik nicht hörbar. Aber die FAT läuft !!! Gefällt mir gaaanz gut :love:. Sehr dynamisch und schöner voller Klang, viel Detail und Staffelung.


    Vielen Dank für eure Hilfe :merci:


    PS: Falls eine weitere Sammelbestellung läuft dann würde ich mein Interesse für 1 oder 2 weitere Bausätze melden...


    Gruß,

    Hallo,


    Kann ich ebenfalls bestätigen. Habe zwei DL-160 Systeme im Gebrauch. Eines wurde retippt mit Boron/Shibata nackt, das andere ist noch mit dem originalen Alu/spez.Ellipse Nadelträger. Diese letzte hat schon locker über 900 Stunden drauf und tastet immer noch verzerrungsfrei und sauber ab. Das retippte System spielt freier und detailreicher, dafür weniger körperhaft aber mit knackigerem Bass und besser definierten Höhen. Beide Systeme sind keine Schande im Vergleich zu meiner Nagaoka MP500 und dem Dynavector XX2 und ich benutze sie regelmässig gerne. Zum DL110 wie schon oben vermerkt.


    LG,

    Mario

    Hallo,


    Nun aber meine Frage:

    Vor langer Zeit laß ich das man den Tonarm auch mit Systemen aus der Oberklassen sinnvoll bestücken kann, sprich

    Systeme im 1000,- Teuro-Bereich einsetzen kann.


    Mein Ziel und Bedingung wäre es, ein MM-System mit MR-Nadel zu verwenden.


    Welche neuzeitlichen Kandidaten könnt Ihr empfehlen?

    In dieser Kategorie könntest Du Dir mal die Nagaoka MP300 oder MP500 anschauen, anhören.


    LG,

    Mario

    Hallo Dieter !


    Sorry, mein Fehler, es sind 470 Ohm Widerstände dabei gewesen und die waren auch korrekt montiert. Weiss nicht wie ich dazu kam dies zu verwechseln, aber alles fein. Bin mit dem Umbau fast fertig, morgen kommt der zweite Rauchtest und es wird wieder gemessen...

    Vielen Dank für Deine Links !


    Bis bald,

    Mario

    Danke Dieter,


    leider keine derartige in den Schubläden gefunden. Ich hoffe dass unser einziger E-Laden in Luxemburg Dienstöffnung hat, ansonsten abwarten in Wechselspannung ... ;)


    Im Schaltplan der FAT ist mir aufgefallen dass der Widerstand vor den 180uF der PC86 470Ohm beträgt. Die hatte ich nicht im Beutel, dafür aber 2x 47K mehr. Soll ich lt Plan 470er einbauen ?


    Gruß,

    Mario

    Guten Morgen allerseits,


    Beim ausbauen der Heizspannungsplatine und der Trafos, habe ich die Spannungen gemessen ohne die langen Kabel, also nah dran. Sie Schaltung auf der Platine ist unberührt, also wie bei vorherigen Messungen. Die Werte sehen dann folgendermassen aus :


    Am Trafoausgang in // : 7.50VAC

    An dem ersten Siebelko : 9.45VDC

    Nach dem 7806 (SD101C Diode fehlt) : 5.84 VDC

    Nach dem 2740 (Diode ok auf Ausgang) : 7.92VDC


    Die gleichen Messungen mit einem anderen 7.5V Trafo aus meinem Fundus (VA unbekannt, dickere Windungen) :

    Am Trafoausgang in // : 8.42VAC

    An dem ersten Siebelko : 10.87VDC

    Nach dem 7806 (SD101C Diode fehlt) : 5.84 VDC

    Nach dem 2740 (Diode ok auf Ausgang) : 7.91VDC


    Da könnte ein Wackelkontakt oder kalte Lötstelle an den Schottkydioden gewesen sein.


    Projekt geht weiter ... ;-)


    Grüsse,

    Mario


    PS : Mit was könnte man die kleine Glasdiode SD101C ersetzen ?


    PPS: gut vermerkt, die Messungen sind ohne Röhren !

    Hallo Alle,


    Es ist beileibe nicht mein erstes DIY Projekt und ich geh auch von der Faustregel (AC-Vorspannung * 1.4 um auf ungeregeltes DC) zu kommen. Ich bin übderzeugt irgendwo ein Patzer mit eingebaut zu haben... Das und die anderen guten Ratschläge zur Auslagerung der Trafos und Netzteil haben mich nun zum partiellem Neuaufbau der Platinen, des Einbauplans und der Kabelführung motiviert. Um dem FAT-Geist treu zu bleiben benutze ich die Teile wie geliefert oder gedacht. Wenn's mir dann noch immer gefällt dann könnte man ja noch eine zweite mit Boutiqueteilen bauen ... nur zum Spass oder einer Erfahrung mehr ? Werde weiter berichten ...


    ;)


    Gruß,

    Mario

    Hi Dieter,


    Ja hatte noch bleihaltiges übrig und habe diesen auch benutzt. Wegen meiner bescheidenen Lötkunst sind Kontaktprobleme nicht auszuschliessen... daher verlöte ich das Teil ganz neu... und sehen dann weiter

    LG,

    Mario

    Hallo an Alle,


    Vielen Dank für eure Rückmeldung und eure Erklärungen. Es stimmt das die FAT erst nach 2-3 Stunden Betrieb viel besser klingt als bei Kaltstart. Werde die Messungen dann nochmals im warmen Zustand wiederholen.


    Die Trafos sind vom Gehäuse ausgelagert und die Distanz Trafo-Netzteil(Diodenbrücke) beträgt gut 40cm mit 1.5mm2 Querschnittkabel (300V)


    Die Verkabelungen intern werde ich dann auch erneuern. Habe eigentlich diese dünnen Drähte benutzt die auch in alten Röhrenradios verbaut werden ...


    Ein dicker Widerstand an der Wechselspannung der DoTrio dürfte wohl ein drop von 0.4-0.5V erbringen können ? Dann würde ich die DoTrio mit Wechselspannung heizen und die PC86 mit dem Gleichspannungsregler. Das müsste hinhauen....


    LG,

    Mario

    Doch Betrieb in // , siehe Schema anbei... Der Trafo hat zwei separate 6V Windungen. Wenn ich die beiden Windungen einzeln messe habe ich ~7.50 VAC pro Windung. Beim Parallelschalten ist die Summe weniger, d.h. auf 7.14VAC.


    Was ich meine ist dass ich vor den Schottkydioden 7.14VAC direkt als Wechselspannung an die DoTrio abzapfe. Die PC86er bekommen dann genügen Saft über den Heizkreis mit Gleichspannung und 2740er Regler. Das Problem ist dass 7.14VAC für die DoTrio en wenig zu viel ist ...

    Hallo Dieter,


    Oh Weia, der Heizfaden reisst mein Geduldsfaden ;( ... aber OK die FAT spielt trotzdem grandios! Ich habe die ganze Verdrahtung noch mal nachgeschaut und einfacher verlegt, tut aber nix am Endresultat :


    Mit eingesteckten Röhren sieht es immer gleichermassen aus : 7.14VAC am Trafoausgang, 7.36VDC an dem ersten Elko, 5.56VDC nach dem 7806 Regler und 6.78VDC aus dem anderen Regler...


    Annähernd bessere Werte habe ich mit dem abzapfen des AC 7.14V für die DoTriode -heizung, aber den Heizkreis der PC86er über den Regler in DC lassen wie es ist. Die PC86 haben jede dann exakt die 3.7V die sie benötigen, doch die DoTriode kriegt zuviel ab.


    Meine Frage : kann ich, darf ich ein Widerstand in Reihe an einer der AC Anschlüsse oder Pins der DoTrio anhängen um die AC Spannung dort um 10% runter zu drücken, oder besser eine LED ? Wenn ja welchen Wert und Watt sollte der Widerstand oder die LED haben ?


    LG,

    Mario

    Hallo Dieter,


    Die dicken Schottky-Burschen sind jetzt wieder eingebaut, nur hat uns das nicht weiter gebracht. Die gemessenen Werte weichen mit denen der Gleichrichterbrücke nur unwesentlich ab. Ich habe die Werte mit zwei verschiedenen digital Messgeräte des unteren Preissegments und neuen Batterien gemessen:


    Ohne Last :

    Sek.Trafo in // : 7.57 VAC

    Nach dem 7806 : 5.89 VDC

    Nach dem 2940 : 7.98VDC


    Mit Last (Röhren betriebsbereit) :

    Sek.Trafo in // : 7.11 VAC

    Nach dem 7806 : 5.44 VDC

    Nach dem 2940 : 6.75 VDC


    Bypass vom 7806

    Sek.Trafo in // : 7.12 VAC

    AC Heizspannung für die Doppeltriode : 7.08 VAC

    DC Heizspannung in Reihe für die 2 PC86 : 7.38 VDC


    Die Messwerte mit Bypass des 7806 scheinen mir am logischsten, aber die 7.08 VAC sind zu hoch. Es scheint mir als dass der 2940er die am 7806er fehlenden Volts abbekommt... Ist da vielleicht was in der Verdrahtung was falsch ? Die zwei Kreise hängen am gleichen GND vom Heiznetzteil ... richtig ?


    Ich kann trotzdem die FAT so richtig geniessen. Erste Eindrücke weisen einige Similitüden mit der LiTe (Stock version)... schön dynamisch, voller Klang und rockig ohne zuviel an Details vermissen zu lassen. Mit meiner gepimpten LiTe kann es aber nicht mithalten, da liefern die teuren DEXA diskreten OP-Amps und die OPA1611er schon einiges mehr an Resolution und Transparenz. Die FAT hat ihren eigenen (röhrentypischen) Klangcharakter, bietet satte und knackige Bässe, temporeiche Übergänge und eine übergreifende Raumdimensionierung.


    Gut zu beurteilen Z.B. bei der Roger Water's Platte 'Amused to Death' bellt des Nachbar's Hund seitlich rechts an der Wand und nicht irgendwo rechts hinter dem Lautsprecher. Die Bühne ist im meinem Raum fast Wand zu Wand, schon bemerkenswert! Tiefenstaffelung sehr gut sowie auch der harmonischer Abklang.


    Männerstimmen (Leonard Cohen, Neil Diamond) kommen ganz gut daher. Frauenstimmen à la Julie London auch ganz gut, spitze Stimmen dagegen nicht. Bei Klassik und Jazz : Klavier und Blasinstrumente super. Großes Orchester in Klassik nicht so, da mag ich mehr Details und Kühle. Abder die FAT bringt mächtig viel Hörspass !! Das sind mal meine erste Eindrücke, das ganze muss sich ja noch einspielen.


    Liebe Grüße aus Luxemburg im Lockdown.

    Mario

    Hi Dieter :)

    Schlingel ist gut, Schelm wäre angebrachter ...^^ OK man lernt nur dazu in diesem Hobby ! Ja die dicken Dioden habe ich noch, waren halt schwer verlötbar auf der leichten Platte.. Mach ich wieder gut und berichte dann weiter. Aber sogar mit der knappen Heizspannung klingt die FAT wirklich gut, und das ist wirklich ein 'Understatement' :thumbup:


    :merci:

    Hallo liebe FAT-Gemeinde,


    Rauchtest ist bestanden, die FAT läuft mit dem zusammengebauten Netzteil und mitgelieferten Trafos. Die Spannungen sind für die Heizdrähte ein bisschen zuviel ausserhalb Toleranzschwelle


    Ohne Last : HV= 142VAC -195VDC / Heiz= 7.0VAC - 5.86VDC - 7.90VDC

    Mit Last : HV= 142VAC - 177VDC / Heiz= 6.6VAC - 5.63VDC - 6.93VDC


    Sehr sehr leiser Brumm wnn ich auf Lautstärke 3/4 stelle, ein wenig rosa Rausch wenn die Röhren gut warm sind.


    Klanglich ist die FAT schon eine große Nummer, wuchtiger Bass und schnelle Transienten, schön aufgeräumtes Hörfeld, sehr gute Tiefenstaffelung und genügend Transparenz mit trotzdem viel Klangfarbe. Tonal ist es ausgewogen, gute Präsenz im unteren Mittelfeld, neutral aber nicht fröstelnd, sauberer harmonischer Abklang. Alles klar, Dieter hat nach der LiTe wiederrum eine tolle Arbeit geleistet :merci:


    Sonst :


    Beim Ein- und Ausschalten knackt es ordentlich, hilft da eine Kapazität am on/Off Schalter und was sollte man da nehmen (X2, ?? pF) ?


    Um den Restbrumm (sehr leise) zu eliminieren, nutzt da der 100 Ohm Widerling am Châssis ?

    Das entfernte Rauschen hat denke ich mit den Röhren zu tun, oder der zu niedrigen Heizsspannung oder auch vielleicht mit den UdSSR-Röhrensockeln mit Schirmmantel zu tun... oder sonstwas ?


    Gruß,

    Mario


    PS: die Diode SD1010 habe ich überbrückt, da ich bei ausschliesslich 6V Konfiguration kein Durchgang auf GND hatte. Ist das Okay oder sollte ich die Diode lieber komplett rausnehmen ?