Posts by maco

    das kann ich gut nachvollziehen. Habe selbst ein XX2 an der LiTe und es passt wunderbar (100 Ohm Stellung). Meine besten Ergebnisse mit 2xOPA1611AID an MC, 1xOPA1622 an MM und den DEXA diskreten Doppel OP-Amp am Ausgang. Eigentlich nicht zu toppen. Sonst alles original ausser externem linearem Netzteil.


    Gruss,

    Mario

    Hallo allerseits,


    Nach dem Kauf einer Supa Vorstufe ohne RIAA hier im Forum habe ich nun mal ein wenig experimentiert mit der Bestückung an Widerständen um den richigen Arbeitspunkt mit einem Dynavector XX2 zu finden. Auf der Platine die übliche Aufstellung wie bei der Supa 2.0 aber eben nur keine RIAA Komponente. Auf der Lötseite der Platine ist dies handschriftlich vermerkt dass es sich um das Modell 1.9 LINE handelt mit angegebener 20dB Verstärkung. Obendrauf auf der Platine sind Positionen R1 un R14 vermerkt mit jeweils 220Ohm und 120Ohm. EIn Wert für R15 ist nicht vermerkt.


    Zuerst habe ich den Eingangswiderstand für MC auf 100 Ohm gesteckt, da funzt der XX2 meiner Erfahrung nach optimal, obwohl 50 Ohm eigentlich besser passen sollte. Dann großes Rätselraten für die Bestückung der R15 als Arbeitspunkt und ausschlaggebend für den Grundton. Lt Supa 2.0 Beschreibung sollen hier hochohmige Widerstände zwischen 150KOhm und 330KOhm rein. Auf Position R14 habe ich niederohmige WS zwischen 56 Ohm und 680 Ohm probiert. Nur in diesen Konstellationen und egal wie, wenn minimalste Verstärkungswerte erreicht werden sollten, so war es trotz alledem noch immer viel zu viel Gain drauf und merklich viel Rausch.


    Habe dann die Tabellenwerte ausser Acht gelassen, und progressiv R15 runter auf 50KOhm und R14 bis auf 5KOhm rauf. Ohne Erfolg und mit merklich sehr schlechtem Klang allgemein und immer noch bedeutend viel Rausch. Habe mich dann entschlossen bei R15 niederohmig zu bestücken und die R14 auf einen unteren Wert von 150 Ohm zu stellen. Nach mehreren Kombis bin ich dann mit R15=2.38KOhm und R14=150 Ohm auf eine gute Wiedergabe und kaum hörbarer Rausch angelangt. In dieser Kombi war dann der Klang ausgewogen sowohl im Bass- wie auch im Hochton. Verstärkung war minimal höher als mit der MC Partie der LiTe Phono (+4dB gesteckt) also ungefähr gesamt bei 66-68dB.


    Als Senke kam der Aikido MM Röhrenphono Pre von Herr Otto zum Einsatz bestückt mit GE5751 und GE5814 Roehren.

    Falls jemand hier im Forum hier auch Erfahrungswerte mit dieser SUPA PrePre hat dann wäre ich froh noch weitere Tipps dazu zu bekommen ! :meld:

    LG,

    Mario


    PS: mehrmals editiert wegen Rechtschreibung :sorry:

    Hallo,


    Im Laufe der Zeite gab es bei Lenco verschiedene Zulieferer für die Zamac-Teller. Später in den Siebzigern auch aus italienischer Schmiede. Hier ein Link mit diesbezüglichen Informationen, leider nur auf französich und nur mit (gratis) Zugang :


    http://lenco.reference.clicfor…0-Les-plateaux-lourds.htm


    Bei Lenco Référence gab es auch einen Beitrag, den ich leider nicht mehr finden kann, der von unterschiedlichen Gewichten berichtete (3,8kg anstatt den gängigen knapp über 4kg Tellergewicht ). Material und Verarbeitung konnte geringfügig variieren, ältere Modelle waren sogar mit Farbe angestrichen. Bei den verschiedenen Varianten war darüber hinaus auch die Tonlage(Resonanz) des Tellers verschieden, z.B. in G oder in F. Aber das ändert natürlich nichts an der abgespielten Musik.


    Gruss,

    Mario

    Hallo liebe Foristen,


    Es ist wie es sein soll. Die beiden 12AX7/ECC83 kommen beide seite Eingang und die 12AU7/ECC82 beim Ausgang, also im obigen Bild vordere Reihe. Die betreffende Beschriftung ist unter den Keramiksockeln, daher nicht gleich ersichtlich. Habe jetzt die 12AX7 durch GE5751 BlackPlates 3Mica ersetzt. Lautstärkepoti nun ein Stück rauf (bei mir am Verstärker ca von Position 9 auf 10 Uhr ). Klang ist nun filigraner und seidiger, weniger wuchtig als die NOS Svetlana =C= 12AX7 (silver boxed). Da die 5751 wahrscheinlich länger nicht gespielt wurden (Baujahr 1957) müssen sie noch aus dem Dornröschenschlaf aufwecken.


    Liebe Grüsse,

    Mario

    Vielen Dank Alex ! Broskie's Platinen layout ist schon verschiedentlich aufgebaut, wenn ich das so sehe dann ist jeder Kanal in der Längsrichtung links (Eingang) nach rechts (Ausgang).

    Hier aber ist ein Foto vom Platinenaufbau von Herrn Otto's Phonopre :




    Eher eine zweifach Mono Aufstellung mit einem Ausgang in der unteren linken Ecke jeder Platine. Da kann ich leider nicht deuten wie die Reihenfolge der Röhren sein sollte. So wie jetzt bestückt funzt es aber ordentlich.

    Meine 5814 sind die A Version. Ich kann also die 12AX7 mit den 5751er ersetzen, geben aber weniger Verstärkung. Bei Browskie lese ich gerade dass die 12AT7 brauchbar wären sowie noch andere.


    Zitat : " For example, a 12AX7 input tube can be replaced by a 12AT7, 12AY7, 5751, 5965, 6072, and even a 12AU7, without having to change any of the part values.The usual tube line up is 12AX7, 12AT7, 12AX7, 12AT7. With these tubes, the gain comes in at over 40dB."

    Was ich aber so im ersten Blick nicht verstehe, und auf der Platine von Herrn Otto ist es nicht markiert, ist wie die Anordnung der 4 Röhren pro Kanal sein soll, d.h. wo V1, V3, V5 und V7 und wo V2, V4, V6 und V8 gesteckt werden. Hat jemand ein Hinweis ? und wie habt Ihr eure Platine bestückt ?


    LG,

    Mario

    Hallo Martin,

    Ein fröhliches Weihnachten ! Sorry, ich meinte GE5814 und schrieb 5754 (Lapsus). Die 5814 in der vorderen Reihe am Ausgang und die 12AX7 hintere Reihe am Eingang.

    Grüsse,

    Mario

    Guten Tag,


    Habe seit einiger Zeit das Aikido Roehren Phonogerät von Herr Otto und sehr zufrieden im MM-Betrieb. Da ich jetzt mit dem Gedanken spiele verschiedene Roehrentypen zu probieren wollte ich mal andere Aikdo Besitzer fragen welche Röhren bei Ihnen im Betrieb sind. Z.Z. habe ich GE5754 und 12AX7 von Svetlana drin.


    Liebe Grüsse,

    Mario

    :meld: sorry dass ich mich in die Diskussion einmische. Sind Steckdosen und Steckleisten korrekt und durchgehend geerdet ? Das Problem hatte ich früher mit Netzwerkkarten im Computer, da hat es manchmal am PC Chassis mächtige statische Entladungen gegeben. Die PC Karten waren damals niederohmig auf 50 Ohm und durch die falsche Erdung in einer der Steckleisten baute sich schnell ein Potential auf

    ... nur zur Anregung der Problemfindung :sorry:

    Hallo Dieter,


    Nein benutze ich nicht. Aber ich habe seit ein paar Jahren eine Motorsteuerungsplatine von Nigel in der Schublade, doch noch nicht aufgebaut ... sowie andere Projekte. Vielleicht in diesem Winter wird's was. ;-)

    Ich bau mal ein anderes Motorteil ein, und schau ob ein Unterschied besteht.


    Habe mit der LiTe mehrere Aufnahmen gemacht, hörbach ist die Abweichung nicht...


    Gruß,

    Mario

    Liebe Freunde,


    :sorry: wegen der LiTe gebe ich jetzt Entwarnung. Das Problem kann nicht an der LiTe se liegen. Beim umstölpsen an den Eingängen wandert das Peak bei 17kHz mit (Danke Dieter!). Und nun stelle ich das Peak auch auf meiner Aikido Phono fest.


    Allerdings ! Beim Einschalten des Motors vom Lenco bemerke ich jetzt auf der Frequenzskala von Audacity einen Anstieg von eben diesen ~6dB nur auf dem R-Kanal. Bei ausgeschaltetem Motor ist die Skala fast gleich auf L und R. Bei diesem Experiment ist die Nadel nicht in die Rille aber Audacity in Aufnahmemodus und empfängt das Hintergrundrausch des Tonkopfs/Phonopre.


    Eigenartig ... :wacko:

    Hallo Dieter,


    Ja von der HiFi News Test LP. Keine merklichen Änderungen mit Wechsel der Lastimpedanz. Bei MC und MM Eingang identisch. Ich habe zwei Tonärme und Systeme auf meinem Dreher.


    Der Peak liegt bei ~ 17kHz, 20kHz liegt schon im 'normalen' Bereich.


    Und beim Umstölpsen am Eingang Links/Rechts wandert das Phenomen mit. Also doch nicht die LiTe?


    Was kann denn am Dreher eine Frequenzabweichung bei 17kHz hervorrufen ? Der Dreher ist geerdet, habe auch kein Brumm ausser der üblichen 50Hz Delle... allerdings benutze ich das D-LAN mit Powerline-Adapter ?