Posts by Interplay

    War ja klar, aber danke für die schnelle Antwort. Sonst viele mir nur noch ein nen Thread zu starten wo sich diejenigen melden könnten welche den Gutschein haben und bereit wären ihn für andere zu nutzen. Wäre zwar etwas viel Aufwand aber eigentlich auch witzig wenn man so normalerweise ungenutzte Rabatte nutzen könnte und sich ganz nebenbei gegenseitig beim Sparen hilft.

    Das Programm müßte sich dann aber ausdrücklich an Leute richten, die zuviel Zeit haben und gerne die Platten von anderen Leuten dann noch weiterverschicken, sich um die Bezahlung und eventuelle Retouren kümmern usw., aber was macht man nicht alles, damit ein Forenmitglied am Ende 20% sparen kann...:)

    Wollte noch mitteilen das JPC den Kauf beider retoure Platten stornierte, und des Geld sofort auf mein Papalkonto rücküberwiesen hat, also alles bestens

    So und nicht anders kenne ich es von JPC! Ich bin manchmal überrascht, wie schnell die Retouren bearbeitet werden. Noch ein Grund mehr, dort einzukaufen, wenn es die Platten nicht beim lokalen Händler gibt.


    Viele Grüße,

    Martin

    Leider gibt es nicht wirkliche Alternativen an PlaWaMas unter 400 Oken.

    Hallo Nadja,


    gute Entscheidung! Bei mir was es genau der gleiche Grund, weil man so vorsichtig sein kann, wie man will, es kommt einfach prinzipbedingt immer etwas Waschlösung ans Label bei der Knosti-Methode. Ich hab mir da auch schon orangene CBS-Label etwas ausgewaschen und leider hat auch eine Blue Note mal gelitten, da ärger ich mich immer, wenn ich das leicht verwaschene Label sehe.

    Eine Okki Nokki schlägt mit so rund 429 Euro zu Buche, das hatt ich bezahlt. Ist schon viel Geld, aber man muß es mal so sehen: das Ding kauft man vermutlich einmal, dann ist Ruhe. Und man kann viele Gebrauchtkäufe in erstaunliche Zustände versetzen. Ich hatte Fälle, die knisterten so stark, dass ich sie mir nochmal als Reissue gekauft hatte. Dann zog die Okki Nokki ein und ich habe mich an den Knister-Kandidaten versucht, mit zum Teil sehr guten Resultaten. Ganz schlimme Finger werden eben zwei, drei mal gewaschen. Natürlich kriegt man Schäden durch viel Abspielen oder Mononadeln in Stereorillen nicht weggewaschen. Aber für alles andere geht es prima. Ich wollte meine ON nicht mehr missen.


    Viele Grüße,

    Martin

    Daher holt nach dem Knostiwaschen jeder Saphir noch Misst aus der Rille.

    Hallo Nadja,


    das liegt aber nicht daran, dass die Bürste nicht tief genug in die Rille kam. Dafür ist keine Bürste fein genug und auch nicht gedacht. Auch die Shibata-Nadel käme gar nicht auf den Grund der Rille, den sie tastet ja die Rillenflanken ab, es sei denn, Du spielst eine alte Monoplatte ab.

    Mit der Bürste verteilt man die Flüssigkeit und erzeugt Verwirbelungen (eine Art "Bugwelle), mit der schon angelöster Dreck aus der Rille rausgeschwemmt werden kann. Das Problem bei der Knosti kenne ich aus eigener Erfahrung. Der Dreck bleibt auf der Platte, solange man ihn nicht absaugt. Seitdem ich eine Okki Nokki habe, ist nach der Wäsche die Platte sauber. Da klebt auch kein Rest an der Nadel, weil der ganze Dreck mit dem Wasser abgesaugt wurde. Ich mag Deine Do it yourself-Ansätze sehr und finde auch, man kann ruhig selber Dinge ausprobieren und braucht nicht alles für teuer Geld im Phonohandel zu kaufen.

    An der Stelle finde ich aber, dass viele von Deinen "schweren Geschützen" wie WD 40 vermutlich noch nicht notwendig gewesen wären, wenn nur ein Waschgang mit einer Okki Nokki oder vergleichbaren Maschine mit Absaugung stattgefunden hätte.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Pascal,


    ok, alles kapito bei mir. Vielleicht ist dann ja die Empfehlung der Kollegen mit dem XIA 50 was für Dich, wenn Du den NAD wieder zurücksenden kannst. Könntest ja auch den XIA 50 bestellen und dann beide hören und den zurücksenden, der Dir weniger gefällt, solange Du in der Rückgabefrist bleibst. Das ist ja der einzige Vorteil beim Onlinehandel, das man diese Möglichkeit hat.


    Viel Erfolg und Gruß,

    Martin

    Hallo Pascal,


    ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe. Du hast jetzt gerade neu einen NAD-Amp bekommen, der Dich klanglich begeistert. Also alles gut, vor allem für 250 Euro. Aber Dir gefällt das Design nicht so richtig? Ich glaube nicht, dass Du so viel Klang für so wenig Geld in einem schickeren Gehäuse kriegst, zumal ich das von NAD eigentlich ganz neutral finde. Natürlich sparen sie an der Haptik, aber sonst ließen sich die NAD-Preise auch nicht verwirklichen. Die Werte stecken eben drinnen und nicht draußen... Der Kurs für den Amp war sowieso schon sehr gut.

    Und Du suchst bei einem Neugerät in der Preisspanne maximal bis 500 Euro? Wird schwer werden. Der von Dir genannte Arcam liegt jedenfalls mit Listenpreis von 850 Euro deutlich darüber. Du könntest, sollt Dir das Design zusagen, auch mal nach einem Rega Brio gucken, ist aber nicht auftrennbar. Und um preislich hinzukommen, müsstest Du Glück haben und ein älteres Modell im Abverkauf erwischen, z.B. den Rega Brio-R.

    Kannst Du denn den NAD nicht etwas unauffälliger in Deiner Anlage hinstellen, so dass Du Dich mit dem Design arrangieren kannst?


    Viele Grüße,

    Martin

    Ich habe eine Frage. Wenn ich Platten verkaufen will und mich nach den durchschnittlichen Discogs Preisen halte, ist das okay oder trotzdem überteuert?

    Ich würde sagen, das hängt stark davon ab, wie sehr solche Preise über denen von Ebay liegen. Kannst Du ja bei popsike checken. Ich würde dann aber neben dem Durchschnittspreis bei popsike gucken, wie hoch auch die jüngsten Verkaufsergebnisse waren.

    Wenn es gefragte Titel sind, spricht doch nichts dagegen, sich an discogs-Durchschnittspreise zu orientieren.


    Gruß,

    Martin

    Hallo Hermann,


    einen Kölner Fachbetrieb kenne ich leider nicht.


    Aber nur für den Fall, dass Du nicht richtig fündig werden solltest und die Sache nicht so eilig ist, kann ich Deinem Freund uneingeschränkt die Freie Ton- und Bildwerkstatt in Weidenberg/Bayern empfehlen. Meine Empfehlung beruht auf eigener Erfahrung, weil die mir meinen alten Rotel-Verstärker, den ich schon fast 30 Jahre in Dauerbetrieb hatte, wieder 1a durch eine Komplettrevision quasi in den Neuzustand versetzt haben. Aber, man muss sich auf eine Warteliste setzen lassen und dann eben ca. ein halbes Jahr warten, bevor man sein Gerät dort hinschickt (sitzen in der Nähe von Bayreuth). Dann geht es allerdings sehr schnell und binnen weniger Tage ist alles perfekt gemacht und wieder zurückgeschickt. Preise sind wirklich sehr fair, die Arbeit war bei mir tadellos und verbunden mit freundlichster Beratung am Telefon, anders kann ich es nicht beschreiben. Ich bin mit denen weder bekannt, noch verwandt oder verschwägert ;-), sondern kann hier aus eigener Zufriendenheit eine zuverlässige Werkstatt empfehlen.

    Sie scheinen u.a. auch auf Musical Fidelity spezialisiert zu sein, wie überhaupt auf britisches Hifi.


    http://ftbw.de/workshop/hifi-h…l-fidelity-fix-price.html


    Wie gesagt, ist nur interessant, wenn man warten kann und vielleicht auch nur dann, wenn man eventuell eine Revision plant, sonst lohnt sich das mit dem Warten und Schicken vielleicht nicht.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Rudi,


    vielen Dank für Deine Rückmeldung. Die Fuchsia Swing Song ist meine Lieblings-LP von Sam Rivers, sie ist aber auch leichter zugänglich (finde ich), als die Contours.

    Allein schon wegen der Kompositon Beatrice, das Rivers seiner Frau gewidmet hatte, lohnt sich die Fuchsia Swing Song. Vorher kannte ich das Stück nur von Joe Henderson auf der State of the Tenor (Volume 1), von der jetzt ja in der Tone Poet Series Volume 2 (um wieder den Bogen zum Thread zu kriegen, ähm..) erscheint. Und es gibt eine wundervolle Beatrice-Interpretation von Chet Baker auf einer der drei At the Salt Peanuts Club-Aufnahmen aus Köln 1981 aufgenommen.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hat von Euch schon jemand die Tone Poets Ausgabe der Sam Rivers mit der vor ein paar Jahren erschienenen französischen Ausgabe von Heavenly Sweetness verglichen? Diese habe ich und mich würde interessieren, wie drastisch die neue Ausgabe besser klingt, weil von den Mastertapes geschnitten wurde. Die Franzosen hatten ja nur High Res Files oder Kopien der Masterbänder zur Verfügung, soweit ich das damals verfolgt habe.


    Zum Thema Ressourcenschonung: ja, sollte man generell natürlich machen, wo es geht. Aber wenn eine Platte beschädigt ankommt, weil an der Verpackung (zum Beispiel Kantenschutz) gespart wurde, kostet das auch Ressourcen. Dann geht sie wieder zurück, eine neue wird angeliefert usw. Und unbeschichtete Pappe lässt sich doch im Vergleich noch ganz gut recyclen, also mir würden jedenfalls andere Bereiche einfallen, wo einfacher und in größerem Umfang Ressourcen zu sparen sind, als bei einer etwas umfangreicheren Platten-Umverpackung. Ich wäre jedenfalls froh, die Platte etwas besser eingepackt zu bekommen, als umgekehrt.


    Viele Grüße,

    Martin

    Hallo Bob,


    die Platte ist spitze (wenn ich sie wohl unter Soul einsortieren würde...). Aber der von Dir verlinkte Titel auf youtube ist weder auf der Platte noch von Curtis Mayfield, auch wenn er das schicke Cover zeigt. Ist zwar auch ein Soul-Klassiker, aber von William de Vaughn und heißt 'Be Thankful For What You Got.


    Gruß,

    Martin

    Guten Morgen,


    ich bin echt kein Freund des RSD, aber was hier über die RSD-Veröffentlichungen gesagt wird, läßt sich prinzipiell über sehr viele reguläre Veröffentlichungen auch sagen. Was ist z.B. mit der Preisgestaltung von MfSl-Platten? Wie teuer war doch gleich die Neuausgabe von Donald Fagens The Nightfly als 2x45er von MfSl? Ich meine, hier aus dem Forum hätten Kollegen um die 150 Euro oder mehr für die Platte ausgegeben. Braucht man das? Wird ja wohl auch von vielen deswegen gleich gekauft, weil limitiert und bald danach schon wieder vergriffen.

    Die Mehrzahl der Platten bei Saturn oder ähnlichen Läden sind Reissues und keine Neuerscheinungen. Braucht man die? Wer will das entscheiden?

    Oft sogar von Platten, die man eigentlich noch gut gebraucht kriegt, aber viele mögen eben lieber eine neue Platte kaufen. Das muß jeder selbst entscheiden. Auch, wie er am RSD teilnimmt und was ihm dort gefällt oder eben nicht.

    Beim RSD kommt meiner Meinung nach nur sehr auf einen Tag konzentriert rüber, wie die Plattenindustrie eben so funktioniert, mit den vielen Reissues und den Gimmicks und limitierten Auflagen. Und eben auch mit den oft völlig überzogenen Preisen.


    Einen schönen Sonntag und viele Grüße,

    Martin

    Siebzig Euronen für ein neues Vinyl?

    Ist, soweit ich gelesen habe, ne 4-LP-Box, dann relativiert es sich ein bisschen, wenn man den Preis pro Platte sieht...:) Aber klar, sie versuchen am RSD schon, ne Menge Kohle zu machen, anders läßt es sich wohl letztlich nicht beschreiben, auch wenn man als Plattenmensch immer wieder darauf reinfällt bzw. sich auf die Neuveröffentlichungen und Wiederveröffentlichen freut...

    Kann schon sein. Ich jedenfalls mag es nicht, wenn eine 1960er Platte so remasterd wird, als wäre es ein aktueller Titel. Da kriege ich das Grausen. Alte Mucke soll in meinen Ohren den Sound der Zeit behalten, deswegen geht man meist mit den Originalen am wenigsten Kompromisse ein, wenn man alten Sound mag und die Originale erhältlich sind.

    Hallo Wolle,


    alles klar, hatte ich so nicht kapiert. Aber lustigerweise frage ich mich, wieso Simply Vinyl diesen guten Ruf hat. Ich habe von denen z.B. die Grace von Jeff Buckley. Das Mastering der Simply Vinyl klingt so dermaßen grausam, dass ich immer meine CD gehört habe. Habe jetzt auch noch ein Reissue von Sony aus jüngerer Zeit, dass ich der Simply Vinyl wirklich 1000 mal vorziehe. Die SV ist so dünn und scharf im Klang, dass es für mich nicht hörbar ist.


    Gruß,

    Martin

    Hallo Wolle,


    beim RSD erscheinen doch völlig unterschiedliche Platten. Um hier mit schon existierenden Reissues vergleichen zu können, müßte man doch über bestimmte Titel sprechen. Das Mastering und die Pressung variieren doch auch bei den RSD-Veröffentlichungen erheblich. Ich kaufe auch nur dann entsprechende Titel, wenn sie mir sinnvoll erscheinen, also z.B. als Original oder anderes Reissue schwer zu kriegen sind.


    Dies ist z.B. bei der phänomenalen Alice Clark vom diesjährigen RSD der Fall. Habe sie noch Tage später in einem Laden bekommen. Die ist von der Aufmachung und vom Klang her einfach super, ein Original ist nicht zu bezahlen und selbst Reissues sind nicht mehr zu bekommen. Hier wurde auch das Mastertape verwendet, der Preis ging für mich in Ordnung.

    Gleiches erhoffe ich mir von der Al Green (noch unterwegs), da auch hier das Master-Tape verwendet wurde und die Pressung und Aufmachung vielversprechend sind.

    Sicher wird für den RSD auch manches gepresst, was man sich besser als ältere Pressung für weniger Geld sonstwo besorgen kann. Aber generell zu sagen, dass die Veröffentlichungen nichts taugen, wird bei der Unterschiedlichkeit der Ausgaben keinen Sinn ergeben.


    Viele Grüße

    Martin

    Als vor zwölf Jahren die Universal-Japan-Reihe mit Neuveröffentlichungen bekannter Klassiker rauskam (Nick Drake, Velvet Underground, Police, Stones, usw.) lagen die auch schon bei 40 Euro. Insofern ist das fast schon "normal", ich vermute, der EK lag bei HHV auch schon höher als bei anderen RSD-Veröffentlichungen. Immerhin ist es eine höherwertige Pressung und keine 08/15-Pressung.

    Viel schlimmer finde ich, was mit den RSD-Sachen bei Ebay oder discogs passiert, wo schon am RSD selbst die Scheiben zum zwei-, drei- oder noch mehrfachen des Laden-Preises angeboten werden.


    Gruß,

    Martin

    AL GREEN - Let's Stay Together

    Ausgezeichnet gepresste LP eines der besten Soulsänger auf diesem Planeten. Auf dem Label steht "Made in Japan", ich wusste gar nicht, dass dort noch Schallplatten hergestellt werden. Klanglich sehr ordentlich (besser als meine Fat Possum Pressung), schönes Tip-On-Cover.


    Ich habe gerade mal bei discogs nachgesehen. Dort wird von einem Nutzer unter Hinweis auf die deutsche RSD-Seite darauf hingewiesen, dass die Auflage auf 200 Stück für Europa und die USA begrenzt sei. 200! Stück.... Warum nicht demnächst mal eine Auflage von nur 10 Stück für den RSD? Spiegelt meine Erfahrungen aus den letzten Jahren vom RSD. Kleinere Händler kriegen oftmals kein Exemplar selbst von viel größeren Auflagen ab, große Mailorder mit Ladengeschäft wie z.b. HHV oder als großes Ladengeschäft Dussmann in Berlin sind dagegen ganz gut versorgt. Aber dann bleibt natürlich das Ziel, die kleinen, unabhängigen Läden zu unterstützen somit teilweise auf der Strecke. Denn wer sichergehen möchte, die gesuchten Titel zu bekommen, geht zuerst in die sehr großen Läden und geht dann anschließend nur noch zu den kleineren Läden, wenn er etwas vorher nicht bekommen hat.

    Ich habe deswegen in diesem Jahr nicht mitgemacht, bin am RSD in gar keinen Laden rein, sondern habe mir später online die Bill Evans in England geordert, "meine" Berliner Läden haben sie auch gar nicht bekommen.


    Viele Grüße,

    Martin