Posts by A.K.

    Von einem Bekannten erhielt ich einen Micromega DUO bereits etwas neuerer Bauart ohne den DAC, und mit dem Philips Laufwerk CDM9 (in den früheren Versionen waren die Laufwerke CDM1 bis CDM4).

    Er wurde gebraucht erworben und verweigerte das Einlesen des TOC nach wenigen Tagen.

    Ich zerlegte Das Gerät komplett, um mir einen Überblick zu verschaffen von den verwendeten ICs und ev. im Nachhinein vorgenommenen Modifikationen.

    Dabei stellte ich fest, das in der Netzteil-Siebung (zw. Gleichrichter und Spannungsregler) nachträglich bipolare "Black-Gate" Elkos (1500uF/10V) von Rubycon eingesetzt wurden, die genau so aussahen wie die unter

    https://www.ebay.com/itm/Black…EAT-FOR-AMP-/264264222653.

    Ich bezweifele, ob hier eine gute Wahl getroffen wurde, da die Spannungsfestigkeit definitiv zu klein ist und bipolare Ausführungen eher für den Einsatz in Signalpfade (z. B. zw. MC-System und Pre-Preamplifier bzw. Vor-Vorverstärker-Eingang) gedacht sind.


    Bevor ich die eigentliche Fehlersuche starte, brauche ich den Schaltplan, der von Micromega definitiv nicht erhältlich ist. Deshalb ist der nächste Schritt, jenen Philips CD-Player zu finden, der im Bedienteil und dem Servo-Prozessor den gleichen Chipsatz hat.

    Folgende maskenprogrammierte Prozessoren sind im Einsatz:

    1) MAB 8441P T018 DSD9136 (Bedienteil-Prozessor)

    2) MAB 8441P T162 DSD8931(Servo-Prozessor für TDA 8808T/TDA8809T)


    und folgende weitere ICs:

    3) NSM4202A (Display-Modul)

    4) SAA7310GP (PCM-Decoder)

    5) TDA8808T (Fotodioden-Prozessor)

    6) TDA8809T (Prozessor für Laser-Radialsteuerung)

    Die vier letztgenannten sind in vielen CD-Playern von Philips-Marantz im Einsatz wie z. B. den Modellen CD710-730.


    Ich suche die CD Player Modelle von Philips/Marantz, wo die ersten beiden erwähnten vorkommen (ich glaube nicht, das diese nur für Micromega gefertigt wurden).


    Besten Dank für Hinweise.

    https://www.burglichtspiele-gu…g/?vid=11410&EMBED_TYPE=1

    Burg-Lichtspiele

    Darmstädter Landstraße 62

    65462 Ginsheim-Gustavsburg

    Telefon 06134 5576815



    mit den Multi-Instrumentalisten Ingo York und Reinmar Henschke

    „GUTE GEISTER“
    Ja, ein Orchester. In der Besetzung: Piano, 3 x Keyboard, 2 x Bass, E-Gitarre, akustische Gitarre, Synthesizer, Mundharmonika, Schlagzeug (Bassdrum, Snare, HiHat, Rimshot).

    Das Ganze wird gespielt von zwei grandiosen Musikern, die viele dieser Instrumente gleichzeitig spielen und dazu mal eben noch singen. Reinmar Henschke und Ingo York weben den Sound eines ganzen, eines ungewöhnlichen, eines tollen Orchesters. Ulla Meinecke gibt diesem Orchester den Glanz, den Inhalt - mit ihrer wunderbaren Stimme und ihren Texten, die mal melancholisch, mal voller Lust und Humor daherkommen.

    Diese Texte aus purem Leben haben eins gemeinsam - sie sind immer ehrlich.

    Daraus entsteht ein zweiteiliger Abend mit vielen Songs von Ulla Meinecke, aber auch von anderen Komponisten und Textern, manchmal als fröhlicher Gruß an sie und manchmal voller Trauer. Gestaltet wird er von "nur" 3 Personen, die ihr Handwerk perfekt beherrschen und man spürt, dass sie noch immer Freude daran haben.

    Ein tolles Konzert mit Ulla Meinecke und ihrem Orchester.

    Der Königsweg ist das Entfernen der Schutzleiter an beiden Geräten und der Austausch der Trafos gegen solche mit doppelter Isolierung, damit der Schutzleiter ohne Sicherheitseinbußen nicht mehr notwendig ist (Schutzklasse II wie bei einigen NAD Endstufen).

    Noch besser wäre es, die Netzteile komplett auszulagern, hat aber den Nachteil eines sehr hohen Aufwandes und die anschließende Unverkäuflichkeit. Zum klanglichen Endergebnis gibt es dazu aber keine Alternative.


    Eine Notlösung ist die, wie sie die meisten Hersteller serienmäßig praktizieren:

    Zwischen Gehäuse und der Platinenmasse die durchgehende Verbindung trennen (bei allen Geräten mit Schutzklasse I) und zwei Bauteile im Parallelbetrieb dazwischenschalten:


    a. Widerstand 22-100Ω

    b. Kondensator 47nF-220nF

    Beim Mission Cyrus 2 unten links, 8. Foto unter

    http://ftbw.de/workshop/hifi-h…vice/cyrus-fix-price.html


    Der Brumm ist dann weg, weil die Schutzkontakt-Verbindung mit dem Gehäuse dann nicht mehr parallel zur Signalmasse liegt, jedoch ist die Schirm-Wirkung des Gehäuses nicht mehr optimal.


    Alle anderen Maßnahmen wie z. B. symmetrische Verbindungstechnik sind nachteilig, es sei denn, die internen Schaltungen sind für symmetrische Verbindungstechnik vorgesehen. Das Einführen hochwertiger Übertrager (z. B. Lundahl) im Nachhinein könnte auch zielführend sein, kommt aber nur in Frage, wenn Geld keine Rolle spielt. Auch wenn der Brumm weg ist, ist der Fremdspannungsabstand mit den Schutzkontakt-Anschlüssen auch mit den Übertragern auf jeden Fall schlechter, als wenn die Schutzkontakt-Anschlüsse nicht vorhanden wären.

    ... nein bitte, kauft immer schön neue Geräte und Zubehör bis der Klang zum Raum passt.

    Klangregler oder Equalizer sind absolut pfui, damit kann man ja den Klang nach belieben einstellen.

    Das geht doch gar nicht, widerspricht es doch dem Reinheitsgebot des HighEnd

    Das ist insoweit richtig, als jede zusätzliche Baugruppe eine zusätzliche Fehlerquelle darstellt.

    Mit dem Bauteileniveau versteh ich nicht was du meinst.

    Toleranz < 5 % ist heute normal,oder nicht?


    Und was hat mit der variablen Mittenfrequenz auf sich? Bauteilen ist die Frequenz eh egal, oder nicht?

    Damit meine ich

    https://www.reichelt.de/kerami…LEAQYAyABEgIPh_D_BwE&&r=1

    vs

    https://www.reichelt.de/impuls…kp1-1000-10n-p173117.html

    Die Mittenfrequenz hat mit der Bauteilequalität nichts zu tun. Was ist ein parametrischer Equalizer ? Hier schreiben zu viele mit, die nur glauben alles zu wissen.

    sehr interessant. Ich bin auch der Überzeugung, das Crimp-Verbindungen einer Lötverbindung unterlegen ist. Alle die anders denken, verwechseln oft eine Crimp-Verbindung mit einer verschweißten Verbindung - mir wurde mal auf der hannover-Industriemesse in den 90ern eine Crimpzange vorgeführt, die während des Crimpens die Verbindung mit den Kabellitzen kurz aufschmolz.

    Eine normale Crimpverbindung ist einer Lötstelle nur solange überlegen wie die Kupferenden nicht oxydieren. Letzteres geht aber sehr schnell.

    In diesem Zusammenhang würde mich mal interessieren, wie man die Isoda Kabel unter

    https://www.diyaudio.com/forum…e-option.html#post6044657

    konfektioniert - diese sind wegen der zusätzlichen Aluminium-Drähte nicht einwandfrei lötbar.

    klangregelungen nach

    http://www.learnabout-electron…/NegativeFeedbackTone.pdf

    (früher umgangssprachlich als Kuhschwanzentzerrer bezeichnet)

    fand ich in hochwertiger Machart (mit ELMA-Schaltern Typ 04 und hochwertigen Kondensatoren) bis heute in keinem Vorverstärker und auch keinem Vollverstärker.

    Wenn alles gut gemacht ist und keine zusätzlichen aktiven Bauteile im Signalweg dazu kommen (also in der Endstufen-NFB Schleife), ist eine solche Klangregelung hervorragend, um klangliche Einfärbungen vieler Aufnahmen zu kompensieren und einen zu fetten Bass zu kompensieren. Das Phasenverhalten verschlechtert sich dadurch nicht (Minimum-Phase Charakter), auch wenn die meisten das Gegenteil behaupten.

    Der schlechte Ruf der klassischen Bass-Höhenregelung in Vollverstärkern führe ich in erster Linie darauf zurück, das das Bauteile-Niveau unterste Schublade ist.

    Graphik-Equalizer mit etwa 10 Frequenzbändern sind für höhere Ansprüche generell nicht zu empfehlen, weil ja die Filtergüte und die Mittenfrequenz nicht variabel sind und die zusätzlichen aktiven Bauteile nachhaltig ihre Handschrift im Mittel-Hochtonbereich hinterlassen (für Mehrwege-Systeme unterhalb von etwa 500Hz stellen sie aber kein Problem dar).

    Eine Grenzfrequenz von 10-15Hz reicht aus, auch wenn die Phase sich bereits ab ca. 70Hz hörbar verändert. Das wird i.d.R. nicht als Verschlechterung empfunden, weil ja alle Hochpass-Funktionen, die vorhanden sind, zusammenwirken. Das sind alle Koppelkondensatoren in den einzelnen Geräten (CD-Vorverst.-Endstufe) zusammen mit den dazugehörigen Ballastwiderständen sowie alle Kondensatoren in den NFB-Schleifen (Unity-Gain für DC) sowie die akustische Hochpass-Funktion der Boxen (12db oder 24db/okt). Auch der Raumeinfluss, der diese Hochpassfunktion mit insg. 18db bzw. 30db/okt) teilweise wieder kompensiert (bei eck- und wandnaher Aufstellung stärker wie bei einer Aufstellung weiter weg von angrenzenden Flächen) muß berücksichtigt werden.

    Mit einem Meßsystem ist eine gute Abstimmung schon aufwendig, und

    ohne Meßsystem ?

    Spätestens jetzt versteht man, warum so viele immer wieder andere Produkte kaufen bis eine teilw. sehr große Investition getätigt wurde, oftmals ohne wirklich zufriedenstellende Ergebnisse erhalten zu haben.

    Die "Black-Gate Elkos sind keine wirkliche Alternative zu Folientypen.

    Es ist richtig, das man Elkos als Koppelkondensatoren üblicherweise größer macht als Folien. Man muß die Frage aber anders herum stellen. Warum macht man Folienkondensatoren eigentlich kleiner von der Kapazität her ? Weil ansonsten der Platzbedarf zu groß wird.

    Wenn man bei einem Gerät den Koppelkondensator entfernen will, immer an dem Gerät, das später nicht mehr anderweitig für Testzwecke verwendet werden soll. Es sollte eindeutig gekennzeichnet werden. Ansonsten könnte es passieren, das sich bei einer DC-Koppelung der Lautsprecher, was meistens der Fall ist, die Membrane in ein UFO verwandelt, weil die meisten Endstufen einen Gain von 20-50x haben - und mit diesem Faktor werden residuale DC-Anteile am Endstufeneingang an den Lautsprecher weitergegeben.

    das behaupten alle. Stimmt aber nur, wenn man die Schaltung selbst 1:1 beibehalten will. Ein guter Schaltungsdesigner findet für aktuell erhältliche Transistoren (am besten SANKEN, zu bestellen über Profusion) die entsprechenden Anpassungen für mindestens das gleiche oder ev. sogar ein besseres Ergebnis.

    Hier eine Transistor-Auswahl, von denen aber nur noch ein Bruchteil in der laufenden Fertigung ist bei den Original-Herstellern:

    https://www.diyaudio.com/forum…-power-output-stages.html

    https://www.diyaudio.com/forum…r-amplifier-overview.html


    Ein Schwachpunkt in der Schaltung ist aber auf jeden Fall auf Anhieb erkennbar und sich unabhängig davon auswirkt, ob NOS-Typen (Originale) oder aktuelle eingesetzt werden:

    2 fehlende Widerstände, wodurch im jeweils ersten Transistor des Sziklai-Darlingtons in der Ausgangsstufe der Ruhestrom definiert wird vom Hfe-Wert des nachfolgenden Transistors und nicht durch einen Widerstand, der diesen im Falle des Vorhandenseins deutlich höher und einheitlicher ausfallen lassen würde.


    Noch eines führt zu der Aussage, das aktuelle Transistoren nicht zu den gleichen guten Resultaten führen (gilt übrigens für alle Verstärkermodelle): die vielen Kopien fremder Hersteller und Fakes - siehe

    https://sound-au.com/counterfeit.htm

    https://www.diyaudio.com/forum…istors-original-copy.html

    https://www.diyaudio.com/forum…nterfeit-transistors.html

    Ein Tip zum Entlöten der alten Teile, am besten kein Luftdruck-Entlöter nehmen, das reißt das alte gedruckte Kupfer weg. Ich erhitze ein Beinchen und ziehe oder eventuell geschickt abwechseln beide Beinchen und ziehen und die richtige Temperatur. Das ist filigranes.

    Wenn die Drähte auf der Lötseite nicht umgebogen sind oder mit entsprechendem Werkzeug nicht in Ösen verwandelt wurden, ist dieser SMD-Lötkolben gut zu verwenden zur gleichzeitigen Erhitzung von 2 Lötstellen für Aus- und Einlöten:

    https://www.modellbau-profi.de…&ProdNr=105ST21508&p=1282


    Im ersteren Fall zerstöre ich das Bauteil von oben und hole die deformierten Drähte von unten raus, wenn sich die Lötaugen bzw. Lötpunkte nicht von der Platine ablösen sollen. Oder ich zerstöre die Bauteile nicht und nehme durch Geradebiegen der Drähte die Ablösung der Lötaugen und der weiterführenden Leiterbahn in Kauf.

    nein - besten Dank für den Hinweis.

    Ob die Aussage von Roland Kraft

    Das Ding hatte ich auch mehrmals in wechselnden Versionen gebaut. Es sollten die Original-Halbleiter sein, stimmt. Doch mit zwei modernen Schaltnetzteilen geht es besser und passt fast in eine Zigarrenkiste. Die Probleme der Schaltung sind aber auch nicht weg zu diskutieren … Und, ehrlich gesagt, klanglich ist das Monster eine nette Ansage, aber dann doch überholt. Da muss sich niemand schlaflose Nächte drüber machen

    glaubwürdig ist ?

    Als Testredakteur einer aktuellen HiFi-Zeitschrift würde ich solche Formulierungen wählen beim Testbericht eines neuen Class-D Verstärkers, um Leser zum Kauf eines modernen Teils zu animieren.

    Oder gibt es tatsächlich Schaltnetzteile, die altmodische Eisenschweine bzw. Batterieversorgungen mit einem solchem Kondensatorgrab klanglich in die Schranken verweisen ?

    Hatte ich mal mit ca. 2x10m realisiert zw. Plattenspieler mit AT-ART-ONE und Phonoteil Mark Levinson JC-1 Sehr umständlich die Improvisation. War aber die einzigste Möglichkeit trotz der Länge kein Brummen und sehr gute Wiedergabe zu erhalten. Schade, das dieser Aufbau nicht mehr existiert, weil das Haus wegen Umzug verkauft wurde, sonst hätte ich Fotos gemacht.

    Das ein ECOFLEX klanglich Vorteile hat gegenüber einem Heliax, fällt mir schwer, zu glauben.

    Die Idee mit den Lautsprecherkabel ist mir gekommen, weil Acapella Audio Arts und Isoda die gleiche Philosophie verfolgte - siehe

    https://www.cjm-audio.de/history-verkauft/isoda/

    und die weiterführenden Links unter

    Unbekanntes Lautsprecherkabel mit sehr guten Klangeigenschaften und interessantem Aufbau

    Gerade die frühen Cyrus-Maschinen (Cyrus 1 und 2) verfügten über eine etwas andere Konzeption sowohl im Verstärkerbereich als auch im Netzteil.

    Im Netzteil wurden damals die Slitfoil-Kondensatoren von DNM verbaut. Das wird in den neueren Geräten nicht mehr so verwirklicht.

    Ein Tausch der Netzteilkondensatoren auf Slitfoils wirkt entsprechend.

    VG

    jokeramik

    Die Slit-Foil Versionen von DNM unter

    http://www.dnm.co.uk/capacitors.html

    und

    https://www.hifituning.ch/kondensatoren-dnm

    kenne ich nicht. Nur die von BHC-Aerovox.

    https://www.hificollective.co.…uf-63v-bhc-slit-foil.html

    https://www.hificollective.co.uk/components/bhc-t-power.html

    Letztere (die T-Power) waren auch nach meinen Erfahrungen klanglich erheblich besser als normale Versionen gleicher Größe (wahrscheinlich wegen der Nachbildung einer Drosselspulen-Funktion zwischen 2 Elkos), auch wenn sie einer vom Volumen her sehr großen Version mit Schraubanschlüssen (für Industrieanwendung) nicht das Wasser reichen konnten.


    Nachteilig ist die kurze Lebensdauer, hauptsächlich wegen undichter Konstruktion. Ich hatte einen Restbestand nachgemessen nach 5 Jahren, die nicht im Einsatz waren. Deutlicher Kapazitäts- und Gewichtsverlust waren festzustellen (50% gegenüber dem Neuzustand).

    Bei einem Verstärker, der recht heiß wurde, waren sie nach 3 Jahren aufgebläht und starkes Brummen trat zeitweilig auf. Offenbar müssen zur Realisierung eines günstigen CV-Produktes große Kompromisse eingegangen werden.

    Wie fast immer gilt auch hier für mich der Grundsatz, keine Bauteile "Special Made for Audio" auswählen.

    Nach 21 Jahren gehören Elkos ausgetauscht, auch bevor sie dicke Backen machen. Ja, die Elna Silmic2 und Nichicons, bestimmte Serien, Black Gates sind wohl nicht mehr aufzutreiben. Wenn du irgendwo Tantal siehst, raus damit und ersetzen zur Not durch ELKOs auch bipolare. Vielleicht solltest du überlegen ob du die Siebung potenter einrichtest, macht sich im Bass bemerkbar, durch größere Kapazitätswerte (verdoppeln), dabei auf den größeren Einschaltstrom achten, wegen der Gleichrichter usw. Und im Signalweg eventuell Koppel-Elkos durch Folien austauschen, denn wie es aussieht, egal, Hauptsache: Klang. Keine Angst vor Drahtverhau, habe mal Aktivboxen und Vorverstärker durchgearbeitet, hat sich der Himmel aufgetan.

    ich sehe das genau so - es sei denn, extrem hochwertige Elkos wurden eingesetzt. Es kann aber durchaus sein, das man 40 Jahre alte Elkos mit Schraubterminals (z.B. von FTcap oder SicSafco) nicht erneuern muß und 5-10 Jahre alte Elkos erneuern muß (Google Bildersuche Stichwort "Bad Caps").


    Alle neueren (<25 Jahre) Elkos mit Voltzahlen unter 25 sind in den meisten Fällen schlecht, besonders 6V 10V 16V und 25V Typen).

    Auch sehr schlecht sind Elkos, bei denen ein im Interesse einer sehr kompakten Bauform besonders günstiges CV-Produkt realisiert wurde.


    Alle Elkos, die dicht an Bauteilen sitzen, die sich erwärmen oder sogar heiß werden, sind zu erneuern und auf jeden Fall anders zu platzieren, auch wenn die Optik häßlich wird.


    Möglichst immer 63V und 100V Typen einsetzen (Panasonic auch 50V), auch wenn nur 6V notwendig wären. Wenn zu groß, Kapazität reduzieren - kein Nachteil (auf Empfehlung von Herrn Jens Both, ehemals Entwicklungsleiter bei Philips/BC-Components, den ich mal durch Zufall kennen lernte).

    Kapazität ist i.d.R. völlig uninteressant - alleine der ESR ist entscheidend.


    Was ich bei hochwertigen Geräten immer sehr schlecht fand, ist eine massive Parallelschaltung von sehr vielen kleinen Elkos (wie beim Einstein-Modell "The Amp") anstatt eines sehr guten großen Elkos mit Schraubanschlüssen.


    Meine Favoriten aus laufender Fertigung sind die Marken FTcap, Mundorf, SicSafco und Panasonic. Mit den SMD-Versionen habe ich keine Erfahrungswerte.

    Bei diesem Lautsprecher handelt es sich auf den ersten Blick um einen Aktiv-Lautsprecher weil eine oder 3 Endstufe(n)

    implementiert sind.

    Ich suche einen Stromlaufplan sowie eine Ersatzteilliste.

    Die Lautsprecher-Firma AFD ist möglicherweise immer noch existent, aber ev. aus naheliegenden Gründen unter anderem Namen.


    Einige Hinweise findet man hier:

    http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-4589.html


    und div. Fotos anderer Modelle hier:

    https://picclick.de/Dynaudio-A…Made-in-153305744392.html

    http://www.high-end-shop.com/angebote.htm

    https://www.high-end-shop.com


    https://www.ebay.de/itm/2-Wege…1ce903:g:pysAAOSwjhJd4-A7

    https://www.ebay.de/itm/afd-ab…6a37d5:g:d6AAAOSwvcdd-I3o


    Besten Dank für Hinweise.