Posts by ake

    Als gewinkelte Headshells würden mir die Dinger für die aktuellen Denon/TEAC/AKAI/etc einfallen:


    https://www.thakker.eu/zubehoe…shell/a-7612/#description

    https://www.thakker.eu/zubehoe…at-hs-3-headshell/a-9142/


    Wenn der optische Eindruck nicht trügt, müßte das sogar eine SME-Kupplung sein. Ob das dann genau 21,4 Grad sind... keine Ahnung... Aber da ist ja sicher auch Spielraum, um den Tonabnehmer leicht verdreht einzubauen. Dann stimmt's wieder, aber die Optik leidet vielleicht etwas.


    Gruß

    Andreas

    Beim TP 90 ist da auch ein Gewinde, allerdings zusätzlich geklebt. Ich habe damals von Dualfred den Tip bekommen, da erstmal nen heißen Lötkolben dranzuhalten und das aufzuheizen, damit sich der Kleber leichter löst. Und das tat er dann in der Tat auch. Vielleicht hilft's Dir ja...


    Gruß

    Andreas

    Stimmt nicht - hab heute erst ne Doku über sie gesehen: offenbar war Alles nur geträumt ihr erster Hit (und der wäre wohl fast gefloppt, kam nur wegen einer TV-Show zum Durchbruch...mit Nena im roten Mini-Rock statt in langer Hose...;))


    Gruß

    Andreas

    Ich hätte mehr Bedenken wegen dem Tonarm. Wenn ich das auf den Bildern richtig sehe, hat der kein bzw. das fest voreingestellte Antiskating. Damit disqualifiziert er sich für bessere Tonabnehmer. Und für das Billig-AT ist der Dreher ein wenig oversized... Auch der Plattenteller scheint mir nix Gescheites zu sein, wohl irgend ein Holzfaserwerkstoff wie MDF oder sowas (so dick und nur 2,5kg??).


    Gruß

    Andreas

    Bevor man das vernichtet könnte man ja vielleicht mal rumfragen, welche seriösen Institutionen dafür vielleicht Verwendung haben könnten? Ich denke da z.B. an Universitäten mit Lehrstuhl Geschichte oder sowas.


    Gruß

    Andreas

    MCs reagieren aber nur wenig auf parallel geschaltete Kapazitäten. Mit einigen Pico-Farads richtest Du da nichts aus, bei MCs brauchst Du schon was im Nano-Farad-Bereich. So 1-5nF könnte subtil was bewirken, oft ist die Eingangskapazität der MC-Eingänge schon bei 1nF.


    Gruß

    Andreas

    Hana ist ein Japaner (es wird ja gemunkelt, das sind OEM-Excels). Da sind die 10µm/mN wohl die Katalogangabe, die aber dann für 100Hz gilt.

    Die 20µm/mN dürften dagegen für 10Hz gelten (also da, wo es relevant ist). Ob die von der Stereo dann geschätzt oder gemessen wurden, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Gruß

    Andreas

    Danke auch für den Hinweis mit der zu niedrigen Eingangsimpedanz des E-405 für das 10X5 neo - klingt das dann einfach leiser oder "schlechter"?

    Es klingt dann in der Tat schlechter - im Regelfall zumindest. Erfahrungsgemäß klingt ein Tonabnehmer dann nicht so frei und ungezwungen sondern etwas gequält. Das kann bis hin zu einem kompressorartigen Pumpen gehen.

    Hintergrund ist, daß der Abschlußwiderstand den fließenden Strom bestimmt. Je niedriger der Abschlußwiderstand, desto höher der Strom. Und der Strom wirkt dann wie eine Art Wirbelstrombremse und bedämpft die Bewegung der Nadeleinheit. Bis zu einem gewissen Maß ist das erwünscht aber irgendwo kommt der Punkt, wo es ins klanglich Negative umschlägt. Wo dieser Punkt liegt kann recht unterschiedlich sein. Die Faustformel Abschlußwiderstand = 10x Generatorinnenwiderstand ist da eine sehr brauchbare Orientierung (in der Elektrotechnik spricht man da von einem sog. "unbelasteten Spannungsteiler"), aber auch da gibt es Ausnahmen in beide Richtungen.


    Gruß

    Andreas

    Die Ortofon Quintet Serie sollte auch gut am Rega laufen (allerdings wieder mit Spacer...) und sie passen auch zu den 100 Ohm des Accuphase. Da würde ich aber gleich zum Black greifen. Die Tage war mal ein kaum gebrauchtes Exemplar im Biete-Bereich, vielleicht gibt's das noch.

    Ansonsten würde ich mich mal bei den High-Output MCs umsehen (der Accu dürfte ja auch MM-tauglich sein, oder?). Bereits ein Denon DL 110 klingt am Rega recht anständig. Oder eben ein MM, vielleicht ein Ortofon 2M Black. Die 2M Serie ist ja quasi auch für die Regas gemacht, die Kontur paßt jedenfalls wie die viel zitierte Faust aufs Auge. Einen Spacer braucht's aber leider auch. Rega ist mit seinen 14mm halt ein echter Exot, da gibt's kaum was...


    Gruß

    Andreas

    Perfekt sind beide Dreher nicht. Aber mei, wenn sie sich halt in die Optik verliebt hat...

    Dennoch würde ich den Rega bevorzugen.

    Was den Project angeht, da gibt es derzeit einen Fred hier im Forum, in dem das Leid vieler Besitzer mit ihren Projects geklagt wird. Abrauchende Motoren sind da wohl auffallend häufig und dem gegenüber sind die brummenden aber robusten Motoren der Regas definitiv das kleinere Übel. Den Fehler in der Masseführung der Rega-Arme kann man relativ einfach beheben, man muß ja nicht gleich das ganze Kabel tauschen. Bleiben noch die Pins, die man am Tonabnehmer auf die Stifte aufschiebt, und die gerne mal ausleiern / brechen oder zumindest oxidieren (ist wohl nacktes Messing). Die kann man ja vielleicht auch mal tauschen.

    Ansonsten ist der Antrieb der Regas bis auf die brummenden Motoren und die aufpreispflichtige elektronische Geschwindigkeitsumstellung eigentlich recht gut und auch die Riemen sind durchaus erfreulich langlebig. Manche stören sich dran, daß die Regas einen Tick zu schnell laufen, was sicherlich der reinen Lehre widerspricht, in der Praxis aber nur selten stört (und manchmal sogar so manches Lied aufpeppt). Den Filzlappen auf dem Teller würde ich entfernen und die Platte entweder auf den blanken Glasteller legen oder eine dünne Korkmatte nehmen (wenn optisch akzeptabel).


    Gruß

    Andreas

    Was ist den an den Rega's besser als an den Music Hall / Pro-Ject's Playern?

    Die effektive Masse der Tonarme ist praxistauglicher. Die ist bei den Project-Armen in aller Regel viel zu niedrig für heutige Tonabnehmer, da gehen nur relativ schwere MMs halbwegs gut aber fast keine MCs.


    Gruß

    Andreas

    Das mit der Fingerkuppe verstehe ich nicht. Ansonsten hätte ich auf einen mechanischen Einfluß des Motors getippt. Hast Du mal versucht, den zu entkoppeln? Also auf sehr weiche Gummifüße oder Silikonfüße stellen?


    Gruß

    Andreas

    Hmmm, elektrisch hab ich das MC1 turbo eigentlich als recht gutmütig in Erinnerung. Es ist allerdings ein High-Output-MC - vielleicht wurde aufgrund der Namensgebung der Phonopre auf MC gestellt? Der gehört auf MM gestellt... Würde dann möglicherweise auch die Verzerrungen erklären (Übersteuerungseffekte).


    Ich hatte im Laufe meiner Analogkarriere zwei von diesen Tonabnehmern. Der erste klang furchtbar, wie wenn eine Kassette ohne Dolby aufgenommen wurde aber mit Dolby B abgespielt wurde. Dumpf und mit gewissen "Pumpeffekten". Das zweite Exemplar, was ich deutlich später hatte, klang ganz okay. Nicht mitreißend aber okay. Woran das lag? Ich hatte seinerzeit das erste Exemplar sogar an den damaligen Vertrieb geschickt, die es als gut befunden haben. Vielleicht war es ein Mismatch mit dem Tonarm? Das war damals ein mittelschwerer Tonarm, vielleicht sogar am leichteren Ende von "mittelschwer". Der Tonarm des Denon ist ja auch eher leicht, vielleicht liegt es daran? Angeblich soll ja beim Denon die elektronische Bedämpfung alles ausregeln. Angeblich...


    Ab Werk war da ja ein Denon DL 110 montiert, zumindest am deutschen Markt. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß das kein ideales Match ist. Das DL110 hat da ein bischen verzerrt, was es sonst nicht tut. Die Nadelnachgiebigkeit des Tonabnehmers sollte meiner Erfahrung nach so hoch wie möglich sein für guten Klang, was die Auswahl de facto auf MMs begrenzt.


    Aber wenn Dir der Denon eh nicht so zusagt, kann man den gebraucht für gutes Geld verkaufen (wenn er denn wirklich funktioniert und auch optisch in gutem Zustand ist). Beachte unbedingt, daß auf der Unterseite des Teller ein schwarzer Magnetstreifen ist - wird der beschädigt, kannste den ganzen Dreher wegschmeißen... Also Vorsicht beim Abnehmen des Tellers und beim Einpacken desselben...


    Gruß

    Andreas