Posts by ake

    Naja, in der Pop- und Rock-Musik und vor allem natürlich im Heavy-Metal (oder dem, was selbsternannte Experten für solchen halten) tummeln sich ja eh ausnahmslos Satanisten... zumindest wenn man "gut informierten Kreisen" auf Youtube glauben darf...;)

    Das wurde ja in den 80ern in den Medien ja mal "behandelt". Da kam sogar was zur Prime-Time im ach so seriösen öffentlich-rechtlichen TV. Das hab ich als damals pubertierender Teenie zusammen mit meinen Eltern angeschaut. Meine Eltern waren entsetzt ob der "Fakten", die da zur Sprache kamen - und konnten überhaupt nicht verstehen, warum ich unter dem Tisch lag und mir den Bauch gehalten hab vor lauter Lachen...:D


    Gruß

    Andreas

    Vielleicht mal das Kabel tauschen - so alte Kabel können auch mal einen Wackelkontakt (Kabelbruch) haben.


    Gruß

    Andreas

    Wo liegt das Problem bei R(out) </= 600 Ohm -> R(in) >/=10 kOhm?

    Daa gibt's kein Problem. Aber wenn Rout ~ 1kOhm ist und Rin ~5kOhm (jaja, sowas gibt's!)...

    Das Problem ist, daß ein niedriger Rin eines Signalempfängers auf kostenlose Art und Weise den Signal-Rausch-Abstand verbessert und deswegen ist das im Consumer-Audio gar nicht so selten...


    Gruß

    Andreas

    Wie sieht es denn mit dem Masseanschluß des Lautsprecherausgangs aus? Ist das wirklich Masse oder ist das potentialfrei?

    Mir schwebt da eine Lösung vor, an die Lautsprecherklemmen einen Lastwiderstand anzuklemmen (sagen wir mal so an die 20 Ohm, damit's nicht allzu heiß wird), Belastbarkeit des Widerstandes mindestens doppelt so groß wie die Ausgangsleistung des Röhrenamps an 8 Ohm (ebenfalls damit's nicht allzu heiß wird). Die Widerstände dann vielleicht sogar noch auf einen kleinen Kühlkörper nageln, damit da nicht bei Dauerbetrieb irgendwas zu brennen anfängt...

    Hinter dem Widerstand kann man dann einen Spannungsteiler machen, der dann so diemensioniert sein muß, daß bei "Vollgas" irgendwas um die 2V rauskommen. Das sollte für jede Endstufe für Vollaussteuerung ausreichen, sie aber nicht überfahren.


    Wenn Lautsprecher-Minus dagegen echte Masse ist, dann könnte man hinter dem Lastwiderstand noch einen Übertrager einfügen (unter der Bezeichnung "DI-Box" zu kaufen).
    Nur so ne Idee...

    Wenn am Röhrenamp Lautsprecher angeschlossen bleiben sollen, fällt diese Option wohl weg.


    Gruß

    Andreas

    Musste aber feststellen, dass die komplette Hifi Branche keine Ahnung hat!

    Nö, das hat System: der Ausgangswiderstand besteht zu einem dominanten Prozentsatz wirklich aus einem Widerstand, der am Ausgang in Reihe zum Signal liegt. Der hat die Aufgabe, einen Kurzschlußschutz für den Ausgangsverstärker darzustellen. Je höher der Ausgangswiderstand, desto schwachbrüstiger kann der treibende Ausgangsverstärker sein und kurzschlußfest muß er schon gar nicht sein. Also tut's ein 08/15-Operationsverstärker für wenige Cent und man braucht kein teures Line-Driver-IC, wie es im Pro-Audio gängig ist...

    Außerdem gäbe es sonst ja auch keinen Kabelklang mehr - in High-End-Kreisen ist das ja ein Qualitätskriterium...:saint:


    Gruß

    Andreas

    Das Konzept Vollverstärker + Passivlautsprecher ist in der Tat historisch gewachsen. Man darf nicht vergessen, wo die Audiotechnik herkam: Röhrenverstärker. Damals gab es wenig nutzbare Leistung, dafür jede Menge Abwärme und man mußte einen Ausgangsübertrager verwenden (der in guter Qualität ziemlich viel gekostet hat). Sowas in eine Lautsprecherbox einzubauen, war schlicht nicht sinnvoll möglich, schon gar nicht in mehrfacher Ausführung.

    Heute ist das technisch problemlos möglich, wird aber im Consumerbereich kaum gemacht. Warum? Erstens kennen die meisten Leute das nicht (und was der Esel nicht kennt...;)). Zweitens gibt es kaum Vorverstärker für bezahlbares, vernünftiges Geld. Und den Pre-Out eines Vollverstärkers zu nutzen würde ja bedeuten, daß man die Endstufe da drin umsonst bezahlt hätte...:/ Tja, und dann gibt es da noch die potentiellen technischen Probleme: Einstreuungen in lange Kabel (XLR und symmetrische Signalführung kennt der gemeine Hifi-Freund ja nicht geschweige denn, daß der Hifi-Vorverstärker einen XLR-Ausgang hätte) und vor allem Brummschleifen (Masseschleifen). Mit letzterem wäre der gemeine Hifi-Freund endgültig überfordert und die meisten Hifi-Händler wohl auch, zumal der Consumer-Zubehörmarkt hier keine geeigneten Problemlöser anbietet... DJ-Boxen aus dem (Semi-)Professional-Audio sind ja nicht vom Dalai Lama geweiht und können folglich nichts taugen...:S

    Dann schon lieber die klassische Kombi aus Vollverstärker und Passivbox. Zumal dann ja auch nur eine Strippe zur Box geht, die dann als Ausgleich gerne auch 5cm dick sein darf...:D


    Gruß

    Andreas

    Unter der Qualität eines Verstärkers verstehe ich erstmal eine gewisse Grundsolidität/Haltbarkeit

    Äh, wo soll es die denn sonst geben wenn nicht im Professional-Audio??


    qualitativ hochwertige und engselektierte Bauteile

    Versuche doch bitte mal, einen Widerstand aus laufender Fertigung zu bekommen, der noch 20% Toleranz hat...

    Elektronische Bauteile kauft ein Hersteller nicht einzeln beim blauen C sondern in Reels bei einem Distributor oder ab einer gewissen Abnahmemenge in Einzelfällen sogar direkt beim Hersteller. Und glaub mir, so arg viele Bauteile gibt es jetzt nicht, wo ein Reel mit sagen wir mal 3000 Stk mehr als 60 oder 70 € kostet. Ausgenommen sind natürlich Bauteile, bei denen ernsthaft Material oder Mechanik dabei ist (z.B. bedrahtete Elkos, Drosseln, Steckverbindungen und dergleichen) oder Leistungshalbleiter sowie große, komplexe ICs.

    und eine harmonische Klangabstimmung durch ein angenehmes Klirrspektrum

    Wie bitte? Du willst ernsthaft einen Verstärker, der klirrt??

    Ein auch nur halbwegs vernünftig gemachter (Transistor-)Verstärker macht um Größenordnungen weniger Klirrfaktor als die zu treibenden Lautsprecherchassis (und seien diese auch noch so gut!).


    Grundsätzlich: ich würde nicht meinen Kopf verwetten, daß all die Hifi-Hersteller auch wirklich die Hersteller der Platinen sind. Die machen vielleicht die Endmontage und löten vielleicht noch die großen Elkos ein aber die Platinen werden anderswo bestückt: bei einem sog. Bestücker oder auch EMS genannt. So eine Elektronikfertigung mit allem, was da dran hängt, kostet ein Schweinegeld und man muß ständig einen Lagerbestand von mehreren Millionen Euro vorhalten, um ohne Unterbrechungen produzieren zu können. Mal ganz abgesehen von der Größe entsprechender Werkshallen...

    Sowas im Hifi-Business oder gar im High-End, wo die Stückzahlen nochmals erheblich geringer sind? No way... Du würdest staunen, welch große und klangvolle Namen dieser Branche zumindest teilweise bei solchen Bestückern produzieren lassen...

    Sennheiser (weil die Sennheiser Gruppe angesprochen wurde) hat übrigens tatsächlich eine Fertigung, die kaufen beim Distri ein. Ob sie aber alles selber fertigen weiß ich leider auch nicht.


    Gruß

    Andreas

    Ich habe das Prozedere vor einem halben Jahr auch durchgemacht. Ich habe bei den meisten Drehern das Tonarm-Gegengewicht drangelassen, jedoch bis Anschlag nach vorne gedreht. Das Subchassis würde ich nicht vollständig fixieren, nur dafür sorgen, daß die Holzteile nicht aneinander schlagen können. Und den Dreher dann natürlich gepolstert transportieren und vorsichtig fahren! Ich habe meinen ganzen Hifi-Krempel, für den ich keine OVP mehr hatte, mit dem PKW transportiert und die Plattenspieler waren dabei grundsätzlich auf dem Sitzpolster. Du mußt aber natürlich dafür sorgen, daß sie sich im Falle einer Vollbremsung nicht selbstständig machen können... Die Haube entweder abnehmen oder zwischen Haube und Zarge ein Handtuch legen, damit die Haube nicht bei jeder Bodenwelle ein bischen aufgeht und wieder zuschlägt.

    Den Subteller würde ich so lassen. Wenn der Subteller durch eine Bodenwelle nach oben wollen würde, würde sich ein Unterdruck im Lager bilden, der ihn an Ort und Stelle hält. Die Gefahr für das Lager wäre größer, wenn Du ihn anhebst und ein Stück Pappe dazwischen legst - und sich diese Pappe dann während der Fahrt verabschiedet. Dann hättest Du ein Luftpolster im Lager, das bei jeder Bodenwelle vom Gewicht des Subtellers komprimiert wird und der Lagerdorn würde wiederholt gegen den Lagerspiegel schlagen...


    Gruß

    Andreas

    ...hatte mir vorgestellt, dass ich den alten Kondensator einfach mit einem Seitenschneider rausknipse und den neuen an diese "Lötfahnen" anlöte.

    Polarität ist auch zu beachten, oder?

    Wenn Du mit dem Seitenschneider zwischen Kondensator und Platine reinkommst, spricht nichts dagegen, den erstmal abzuknipsen. Aber bitte keine Gewalt anwenden - eine Platine kann auch brechen von Haarrissen der Leiterbahnen ganz zu schweigen.

    Wenn Du den Kondensator abgeknipst hast, würde ich aber dennoch die Stumpen auslöten, die Lötaugen säubern und dann den Kondensator vernünftig einlöten.

    Die Polarität mußt Du nur bei Elektrolyt- und Tantalkondensatoren berücksichtigen. Dieser Kondensator dürfte ein Folientyp sein und da ist die Polarität egal.


    Gruß

    Andreas

    Darauf bezieht sich meine Antwort. Wenn z.B. bei der Messe im Kempinski in zig Räumen

    Vorführungen laufen dann gibt es schon einen recht konstant hohen Strom auch wenn die

    Stromaufnahme der einzenlnen Anlagen schwankt. Bei einer Unterversorgung von gut 15%

    merkt man das deutlich.

    Entspricht das den Betriebsbedingungen bei Dir zu Hause?

    Bei Schaltnetzteilen kann man das exemplarisch im Carhifi-Bereich beobachten, eine

    zu dünne Zuleitung von der Batterie zum Amp sorgt schnell für 3-6V Spannungsabfall

    die ein Schaltnetzteil bis zu einer bestimmten Grenze ausregeln kann aber dafür extrem

    heiss wird.

    Du wirst doch nicht ernsthaft ein 12V-DC-Bordnetz mit einer 230V-Netzspannung vergleichen wollen. Eine 6qmm-Leitung im Car-Hifi wäre hochgerechnet auf 230V bestenfalls ein Klingeldraht...


    Gruß

    Andreas

    Mein Beitrag ging an Ake der die korrekte Darstellung von Voffi mit Halbwissen beantwortete

    Ich bin auch diplomierter Nachrichtentechniker und wenn Du mal genau nachliest, war in meinem Beitrag oben von halbwegs vernünftig konstruierten Netzteilen die Rede... Wo ist da jetzt bitte das Halbwissen??


    Gruß

    Andreas

    Ob die Dinger vom TD 160 passen würden kann ich Dir leider nicht sagen. Da könnte ich bestenfalls vermuten und das bringt Dich nicht so wirklich weiter...

    Der Aktionsweg der Thorens Start-Taster ist nicht weit, das ist nur so grob geschätzt 1mm. Also nichts mit "komplett reindrücken".


    Gruß

    Andreas