Posts by ake

    Am besten mit Deinem Verstärker in einen gut sortierten Fachhandel gehen und darum bitten, preislich interessante Lautsprecherkandidaten an eben diesem Verstärker vorzuführen. Dazu auch eine beschreibung Deines Hörraums geben, damit der Händler sich hiervon ein Bild machen kann (Lautsprecher interagieren in großem Maße mit der Raumakustik!). Dann am besten zwei, drei Kandidaten ausleihen und bei Dir zu Hause ausprobieren.

    Ob sich ein Händler darauf einläßt (bei dem gegebenen Preisrahmen) ist allerdings die Frage. Würde da noch eine Null am Budget hintendran sein, wäre die Bereitschaft sicherlich größer...


    Gruß

    Andreas

    Schönen guten Abend zusammen,


    selbiger wird heute von arte mit "Queen - Rock the world" versüßt. Das ist laut TV Movie ein Dokumentarfilm.

    Uhrzeit: 21:50 Uhr


    Gruß

    Andreas

    Rega Planar P2

    Den würde ich nicht nehmen. Dessen Tonarm hat ein fest voreingestelltes Antiskating. Ob das zum Wunsch-Tonabnehmer paßt ist reine Glückssache... (und paßt es nicht, hast Du vorzeitigen Nadelverschleiß, womöglich schon nach wenigen hundert Stunden Nutzung)


    Nimm den angesprochenen Technics. Für unter 1000€ wirst Du nichts an Neuware bekommen, was da rankommt. Phonpre ist an Bord, das 2M Red kann man für den Anfang auch lassen und dann später upgraden.


    Gruß

    Andreas

    Erstens sind das Millivolt und nicht Volt...;)

    Zweitens kann es passieren, daß verschiedene Hersteller die Ausgangsspannung für unterschiedliche Schnellen angeben. Die Schnelle ist sozusagen die Auslenkungsgeschwindigkeit der Nadel, die mit der Rillenauslenkung einhergeht. Platten sind ja auch nicht alle gleich laut.


    Gruß

    Andreas

    Der Tonarm TP 16 III

    Ergänzend sollte man noch dazu sagen, daß bei diesem Tonarm die Montage des Tonabnehmers ausschließlich von unten möglich - und zwar (abweichend vom Standard) mit M2-Schrauben! Also bloß nicht versuchen, da mit Gewalt die gängigen M2,5 Schrauben reinzuwürgen... Damit machst Du nur die Gewinde im Fingerbügel kaputt und den kriegst Du nicht mehr nachgekauft...

    Tonabnehmer mit eingelassenen Gewinden kommen also leider nicht in Frage, was die Auswahl zusätzlich einschränkt. Lediglich vom Ortofon 2M gibt es die Verso-Variante. Die ginge, allerdings stelle ich mir da eine geometrische Justage schwierig vor, da man zum Verschrauben die Nadel abnehmen muß - dann aber natürlich nicht mehr nach der Nadel ausrichten kann...


    Gruß

    Andreas

    Bei einem Cinch -> XLR Adapter werden immer 6dB Pegel fehlen, solange kein aktiver Symmetrierer oder ein Übertrager mitspielt.

    Die Phase kannst Du ganz einfach umdrehen, indem Di mit dem Cinch-Innenleiter (Signal) and den Cold-Pin des XLR-Steckers gehst und den Hot-Pin auf Masse legst. Gängige käufliche Adapter machen es genau andersrum, Signal an Hot und Cold auf GND.


    Gruß

    Andreas

    Meiner Meinung nach hat JEDER Tonarm seine Eigenheiten. Man könnte es auch Stärken und Schwächen nennen. Den perfekten Tonarm gibt es nicht und den kann es meiner Meinung nach auch nicht geben. Egal, wie er konstruiert und konzipiert ist und egal, welche Materialien man verwendet etc. Auch die Thorens-Arme haben ihre Eigenheiten und es gilt wie immer, einen gut passenden Tonabnehmer zu finden. Die Sache mit Compliance zu effektiver Masse ist nur ein Momentum von mehreren. Die mechanische Energie, die ein Tonabnehmer in den Arm einleitet, ein weiteres. Solche Tonabnehmer profitieren von einer guten Dämpfung, an einem steifen, einteiligen Arm wie z.B. einem Rega laufen sie suboptimal. Andere Tonabnehmer profitieren aber wieder genau davon...

    Ich halte es also für nicht so ganz einfach, einen Tonarm als besser oder schlechter zu klassifizieren. Vielleicht als universeller oder weniger universell.


    Gruß

    Andreas

    Es herrscht in dieser Branche halt zum Teil immer noch die Mär von der großen Kaufkraft in Deutschland. Ist ja bei Autos genauso, auch da kostet das gleiche Modell im benachbarten Ausland meistens spürbar weniger (Stichwort Reimporte...). Aber viele Akteure haben es anscheinend schon kapiert, daß dem nicht mehr so ist und offensichtlich steigen die Preise über die Jahre immer mehr an, je mehr die Kaufkraft in der breiten Masse wegbricht. Das, was früher mal als "Kaufklasse" bezeichnet wurde, ist fast vollständig weggebrochen und der Markt hat sich in zwei Extreme aufgeteilt: Billigramsch auf der einen Seite und "High-End" auf der anderen Seite. Auf der einen Seite macht es die schiere Masse der Verkäufe, auf der anderen Seite müssen die höheren Preise die sinkenden Stückzahlen ausgleichen um die Profite konstant zu halten.


    Daß es Händler gibt, die "High-End" zu günstigeren Preisen verkaufen wollen, ist nachvollziehbar. Das verspricht ganz einfach eine höhere Nachfrage - man geht davon aus, daß die normalen Listenpreise bekannt sind und daß eben manch einer ein Schnäppchen machen will. Wo diese Produkte dann im Einzelfall herkommen, kann sicher nicht pauschalisiert werden und man kann sicher auch nicht pauschal davon ausgehen, daß man B-Ware oder Ladenhüter bekommt. Daß die Hersteller ihre regulären Vertriebe schützen wollen und keine "normale" Herstellergarantie mehr geben, ist aber auch irgendwo verständlich. Auch wenn es für den Käufer ärgerlich ist im Falle eines Defektes.


    Gruß

    Andreas

    Bei der voll aufgerüsteten RDC-Version war meines Wissens nach auch der Subteller mit RDC-Masse ausgekleidet. Du kannst ja den freundlichen Herrn von Clearlight Audio mal anrufen und ihn fragen, wie das war und ob er Deinen Subteller ggf aufrüsten könnte. Ich hab das mal bei einem Subteller machen lassen und ich glaube mich erinnern zu können, daß der Preis durchaus fair war.


    Gruß

    Andreas

    Die hohen Frequenzen, auch wenn sie vom Ohr selbst gar nicht wahrgenommen werden können, werden jedoch auch von realen Instrumenten mit abgegeben und regen den Raum (oder den hohlen Klangkörper der vor seiner Anlage sitzt ) mit an. Schneidet man diese einfach ab, wird auch das Klangbild verändert.

    So oder so ähnlich habe ich das noch Erinnerung... (muss ich mal wieder etwas auffrischen...)

    Was die Ohren nicht mehr hören, hören doch die Knochen...:D


    Gruß

    Andreas

    Höher absichern eine Lösung?

    Nein!

    Die Sicherung sichert die Leitung in der Wand ab und welchen Wert diese haben darf, hängt vom Kabelquerschnitt in der Wand ab. Bei normalen Wohnräumen sind das 1,5qmm, was zur Folge hat, daß die Sicherung bei 16A auslösen muß, um keinen Kabelbrand zu riskieren.


    Wenn der Verstärker seit der Reparatur regelmäßig die Sicherung zum Auslösen bringt, ist bei der Reparatur etwas schiefgegangen. Das kann Dir dann nur derjenige sagen, der die Reparatur gemacht hat.


    Gruß

    Andreas

    Die oben genannten Nuberts gehen immerhin bis in den Subbass runter (Subbass = 20-40 Hz):

    Frequenzgang (± 3 dB):

    32 – 25.000 Hz

    29 – 25.000 Hz (mit ATM-Modul)Die Frage ist dann nur noch, mit welcher Pegelfestigkeit und Verzerrungsarmut...


    Grundsätzlich kann ein tiefreichender Bass auch nach hinten losgehen. Je nach Hörraumgeometrie können sich da fiese Stehwellen ergeben, die bei einer Frequenz heftig dröhnen und den Klang ungeniessbar machen. Ohne DSP ist man dann aufgeschmissen...

    Deshalb kann eine Auswahl beim Händler immer nur eine Vorauswahl sein. Kaufe nach Möglichkeit den Lautsprecher nicht, ohne ihn zu Hause aufgestellt und gehört zu haben! Ein guter Händler wird Dir das ermöglichen weil er um diesen Umstand weiß.


    Gruß

    Andreas