Posts by ake

    um die die oft ausgebleichten Kunststoffteile wieder etwas ansehnlicher aussehen zu lassen, reibe ich Headshellaufnahme und TAS, notfalls auch das Gegengewicht, mit etwas Lederfett ein und poliere die fettigen Reste dann nach einer kurzen Einwirkzeit wieder ab. Funktioniert besser als Autopflegeprodukte.

    Toller Tip - der sieht ja aus wie frisch aus dem Karton... :thumbup:


    Gruß

    Andreas

    Ob das eher bricht weiß ich nicht. Generell hat Alu aber einen höheren spezifischen Widerstand als Kupfer. Daher muß der Leiterquerschnitt für gleichen Gesamtwiderstand ein gutes Stück größer sein als bei einer reinen Kupferleitung. Laut Wikipedia stimmt aber hier die Relation bei 1,5qmm vs 2,5qmm.

    Darüber hinaus kann der sonstige Aufbau der beiden Kabel natürlich auch einen kleinen Unterschied ausmachen, Stichwort Kapazität und Induktivität. Es soll Verstärker geben, die darauf reagieren. Und der Vergleich hinkt auch sobal unterschiedliche Kontakte im Spiel sind, z.B. Bananenstecker vs. lose Litzen.


    Gruß

    Andreas

    Naja, aber das führt doch normal nicht zu pfeifen. Ich vermute eher, daß da irgendwas einstreut und dieses etwas ist jetzt zufällig aus. Das einzige, was da irgendwie nicht so recht dazu paßt, ist die Aussage, daß es nach Anheben des Tonarms weg sei. Vielleicht ja nur Zufall oder der 714 hat vielleicht einen anders gestrickten Kurzschließer, der nicht mechanisch vom Kurvenrad betätigt wird sondern irgendwie elektronisch (und dann eben auch schon beim Anheben des Arms). Das entzieht sich aber meiner Kenntnis, das ist nur Spekulation.


    Gruß

    Andreas

    Kommt auf die Masseführung im Dreher an.

    Bei gängiger Masseführung haben Tonabnehmerspulen und Erdung keine direkte Verbindung. Da kann nichts passieren. Und wenn Du ein Erdungskabel hast, scheint Dein Dreher auch ein solcher zu sein.

    Daneben gab und gibt es aber auch noch "die anderen", sei es aus der DIN-Ära oder aber auch Modelle, bei denen sich der Hersteller einfach nur den halben Cent für das Erdungskabel sparen wollte. In der DIN-Welt hat das funktioniert weil Masse eben Masse war - DC- und AC-Masse, NF- und HF-Masse, Versorgungs-, Chassis- und Signal-Masse... eben Masse. In der Cinch-Welt ist Masse aber nicht definiert - das kann alles und nichts sein. Daher ist es in der Cinch-Welt mehr oder weniger Zufall, was im Ergebnis rauskommt, wenn man so einen Dreher betreibt... Und ja, im Extremfall kann es auch zu Schäden am Tonabnehmer kommen (ist mir damals bei meinem ersten selbstgekauften Dreher von Onkyo auch tatsächlich passiert).


    Gruß

    Andreas

    Hallo zusammen,


    heute auf 3 SAT:

    1:30 Prince: Sign O´the Times

    2:55 Prince: Rave un2 the year 2000

    4:00 Little Steven

    4:45 Blackberry Smoke

    5:45 The Who


    Und auf arte:

    2:35 Alice Cooper


    Viel Spaß!


    Gruß

    Andreas

    Und auch der KH-Verstärker spielt eine Rolle, wie gut oder schlecht der KH damit zurecht kommt. Deswegen zum Test unbedingt den Aikido mitnehmen.

    Soll der Händler doch mal beim Vertrieb nach einem Vorführgerät fragen - normalerweise haben die sowas und können das zum Ausprobieren zum Händler schicken.


    Gruß

    Andreas

    wenn es für den 100er passt, passt es für die kleineren auch perfekt

    Eben nicht. Die Skatingkraft ist auch abhängig vom Pegel, der auf der Platte geschnitten ist. Und 100µ wirst Du auf realen Platten nicht finden. Wie schon von Frank gesagt sind 60µ da schon viel. Und wenn Du das AS auf 100µ optimierst, dann ist es für 60µ und weniger viel zu hoch. Als Folge wird der Diamant einseitig abgenutzt und das sogar ziemlich schnell.


    Gruß

    Andreas

    Wie soll das Rumpeln vom Dorn auf den Teller kommen?


    Oft genug gesehen das mit Koppler Störspitzen zu sehen waren, die dann per Platte gemessen nicht mehr vorhanden waren. Das müßte dann ja viel ähnlicher sein....?

    Zu Frage 1: Weil der Teller auf dem Dorn sitzt bzw. auf einem Subteller, der wiederum auf dem Dorn sitzt. Das ist eine recht gute Kopplung in den Teller.

    Zu Frage 2: Weil zwischen Teller und Tonabnehmer eben noch die Tellerauflage und die Platte selbst sind. Beides dämpft per se schon einiges weg und an den Übergangsstellen unterschiedlicher Materialien überträgt sich auch nicht so viel (tauch mal im Schwimmbad unter, dann hörst Du vom Lärm außenrum auch erheblich weniger).


    Gruß

    Andreas

    Vielleicht eine Glühbirne mit 10 Ohm in Reihe?

    Die 10 Ohm begrenzen den ersten Stromimpuls, damit der nicht ausufert. Dann beginnt die Lampe zu leuchten, deren Widerstand steigt massiv. Mit absinkender Spannung wird der Draht wieder kalt und der Widerstand sinkt, die weitere Entladung geht immer schneller.

    Mit einem reinen ohmschen Widerstand von ~2kOhm dauert eine vollständige Entladung relativ lange weil asymptotisch (umgekehrte e-Funktion). Mit der guten alten Glühbirne könnte man das beschleunigen.

    Oder hab ich da jetzt nen Denkfehler drin?


    Gruß

    Andreas

    Fahr mal nach drei Wochen bei deinem Händler vorbei und zeig ihm ne Beule - dann zeigt der dir einen Vogel.

    Eine Beule wäre ja auch ein offensichtlicher Mangel. Wenn das Ding aber mehr Öl als Sprit säuft, siehst Du das aber nicht - das merkst Du erst nach Wochen...

    Bei den Platten sehe ich das durchaus so, daß ich von einem Händler erwarten kann, daß er Platten, die er ankauft, auch prüft. Und zwar bevor er sie in sein Sortiment aufnimmt.

    Aber das ist nur mein Empfinden der rechtlichen Situation. Wegen 12€ einen Prozeß anzustrengen dürfte kaum angebracht sein...


    Gruß

    Andreas

    Ich denke bei Gebrauchtware gilt "gekauft wie gesehen".

    Sehe ich anders. Bin kein gelernter Jurist aber meines Wissens nach muß ein Händler auch bei Gebrauchtware eine Gewährleistung geben (oder vorhandene Mängel expressis Verbis dem Käufer mitteilen). Siehe z.B. Gebrauchtwagen - wer würde einen Gebrauchtwagen vom Händler ohne Gewährleistung kaufen?? Man kann sich nur bei offensichtlichen Mängeln rausreden, z.B. bei eingerissenem Cover.

    Auch das mit den 2 Tagen sehe ich nicht so eng, gerade wenn mehrere Platten gekauft wurden. Nicht jeder hat 24/7 Freizeit und kann pro Tag vielleicht nur ein, zwei Platten hören (oder auch mal gar keine). Da kann der Händler nicht erwarten, daß Du den Mangel direkt bei Ankunft zu Hause feststellst...

    Und eine pampige Antwort geht mal gar nicht, auch dann nicht, wenn er meint im Recht zu sein...


    Gruß

    Andreas

    Bist Du sicher, daß das Viskosität 500.000 ist? Und nicht nur 50.000?

    Weil 500.000 ist schon seeehr zäh und sollte ausreichend Dämpfung bringen. Hab ich selber ja auch genommen, hat einwandfrei gefunzt.


    Gruß

    Andreas

    Bei einem TP90 habe ich das mal gemacht, hat ca. eine halbe Stunde gedauert. Das Servicemanual sollte Aufschluß geben, wie man die Lifthülse auseinanderbaut. Im Prinzip war es (grob aus dem Gedächtnis)

    Liftbank abschrauben

    Dreher umdrehen (daher der Name Dreher... ;) )

    Sprengring abziehen

    Mechanik auseinanderbauen und den Stift aus der Hülse rausziehen

    Stift und Hülse mit Alkohol reinigen (ein Q-Tip hat da genau durch die Hülse gepaßt)

    Stift mit neuem Silikonöl benetzten (Viskosität 500.000 hat sich da bewährt) und einen Blob in die Hülse tropfen lassen

    Stift wieder durch die Hülse stecken und oben das herausschauende Stück reinigen

    Rest zusammenbauen


    Ich denke mal, daß Thorens das auch bei TP16x und anderen Armen im Prinzip ähnlich gelöst hat. Warum auch das Rad immer wieder neu erfinden? Machen andere ja auch nicht und Gleichteile senken auch die Kosten...


    Gruß

    Andreas

    Paß aber beim Aufstecken auf: bei einem ist ein Kondensator in der Nähe, dessen Anschlüsse außen blank sind. Berührt der Kühlkörper diesen Kondi, dann brummt´s. Hat mich nach meinem Umzug, nach dem das aufgetreten war, ziemlich Zeit zum Suchen gekostet...


    Gruß

    Andreas