Posts by ake

    und der Strom heruntergeregelt.

    Nicht wirklich: eigentlich sind Konstantspannungs-Ladegeräte der Standard (zumindest im Automobilbereich) und da geht der Strom von alleine runter, je voller der Akku wird.

    Aber mit 5A Ladestrom ziehst Du eh keine Wurst vom Teller. In Autowerkstätten sind Ladegeräte mit >70A die Regel...;)

    Mit diesen kleinen Ladegeräten mußt Du damit rechnen, daß Du mindestens genauso lange laden mußt, wie Du hörst. Wenn also der Akku am Wochenende während einer langen Hörsession schlapp macht, ist die Musik zu Ende. Mal eben zwischenladen fällt aus...


    Gruß

    Andreas

    So wie ich den Tonarm kenne sollte die Compliance des Tonabnehmers nicht zu niedrig sein, sogar eher möglichst hoch. Bei der Ortofon 2M Serie käme eine mittlere Compliance einher mit einem relativ hohen Eigengewicht, das würde vielleicht auch noch passen. Allerdings haben die 2M jetzt nicht unbedingt das beste Preis-Leistungsverhältnis (vielleicht mit Ausnahme des Black, welches ich persönlich zu den besten MMs überhaupt zähle - und in diesen Sphären sind Preise ja immer relativ...;)).

    Auf einem Denon DP-37f, der meines Wissens nach einen vergleichbaren oder vielleicht sogar identischen Tonarm hat, habe ich die besten Erfahrungen mit einem ollen ADC XLM gehabt. So richtig gut war das allerdings auch nicht, von daher ist Alexandro's Einwand nicht so ganz unberechtigt...


    Gruß

    Andreas

    Das funktioniert nicht - das Ortofon gibt es nicht als T4P-Version, das kannst Du am JVC nicht montieren. Außerdem ist das serienmäßige Audio-Technika-System des JVC (wenn es denn nicht ersetzt wurde) mit einer brauchbaren Nadel mindestens (!) genauso gut wie das 2M Red.

    In den USA gibt es für diese Audio-Technika-T4P-Abtaster auch bessere Nadeln wie die normale gebondete Ellipse. Ist halt eine Frage des Geldbeutels...


    Gruß

    Andreas

    Naja, eigentlich nicht. Die Bahngeschwindigkeit und damit die Reibung ändert sich ja auch. Es gabe auch Plattenspieler, bei denen sich der wirksame Hebel der Antskatingvorrichtung über den Plattenradius verändert hat. Dual hatte sowas glaube ich mal, vielleicht auch noch andere.


    Gruß

    Andreas

    Man könnte auch Frischhaltefolie außen um das Chassis wickeln bevor man ein Klebeband anbringt. Dann haftet das Klebeband nicht direkt am Furnier.

    Bitte auch unbedingt die Haube abnehmen oder ein weiches Handtuch zwischen Haube und Zarge legen. Sonst schlägt die Haube bei der Fahrt immer wieder ein paar Millimeter auf und wieder zu.


    Gruß

    Andreas

    Am einfachsten ist es, eine Nadel aus der Ortofon OM-Reihe zu kaufen. Je nach Anspruch und Geldbeutel die Nadel 5E (die ist ab Werk dran), die 10, 20, 30 oder 40. Die 10 ist technisch identisch zur 5E, der Mehrpreis erschließt sich mir da nicht so ganz. Die 20er ist dann schon eine echte Ellipse mit nacktem Diamant, die 30er hat einen Fine-Line-Schliff und natürlich ebenfalls einen nackten Diamanten und die 40er hat einen Gyger II Schliff und selbstverständlich ebenfalls einen nackten Diamanten.

    Das Preis-Leistungsverhältnis der 30er finde ich ehrlich gesagt etwas problematisch. Sie klingt kaum besser als die 20er, hält aber etwa 1,5 mal so lang. Dennoch finde ich den Mehrpreis als zu happig. Die 40er ist ne andere Liga aber ob Dein (mit Verlaub) einfacher Project das umsetzen kann?


    Gruß

    Andreas

    Aber ich würd einfach meinen, ein mehrere Dekaden rumgelegener Gummi ist nicht mehr so flexibel wie nach Fertigung, also Alterung

    Viele (wenn nicht sogar die meisten) Tonabnehmer-Hersteller verwenden vorgealterte Gummis, die dann ziemlich langzeitstabil sind. Die Systeme, bei denen man von verhärteten Gummi hört bzw. liest, sind allesamt aus einer Zeit, wo man diese Möglichkeiten vielleicht noch gar nicht hate bzw es nicht für nötig befunden hat. Welcher Tonabnehmer-Hersteller sah in den 70ern schon das Ende der Vinylära kommen geschweige denn sein eigenes Ende? Da ging man eben davon aus, bis in alle Ewigkeit Ersatznadeln bauen zu können...


    Gruß

    Andreas

    Fehlpressung ist ja sehr relativ...

    Von der Dark side of the moon gab es am Anfang auch mal eine Pressung, mit deren Dynamik die meisten damaligen Plattenspieler nicht klargekommen sind. Heute sind das gesuchte und teure Raritäten, die für mehrere tausend Dollar gehandelt werden... Und selbstredend kommen heutige Tonabnehmer auch spielend damit klar. Deine Platte ist jetzt halt noch etwas extremer geschnitten.


    Gruß

    Andreas

    Soweit ich mich erinnern kann sind doch die Rega-MC-Tonabnehmer spanndraht-freie Konstruktionen während so gut wie alle anderen MCs einen Spanndraht haben. Das könnte meiner Einschätzung nach der entscheidende Punkt sein was zu der Folgerung führt, daß ein ebenfalls spanndraht-freies MM an dem relativ leichten Tonarm zur Lösung führen könnte. Leider gibt es nur wenige MMs, die tonal einem typischen MC vergleichbar sind, die meisten MMs klingen deutlich heller. Als Kandidaten würden mir einfallen Ortofon 2M Black, Reson Reca, Cambridge P77 oder Nagaoka MP 500. Alles keine Billigheimer und das Cambridge gibt es noch nicht mal mehr in neu (das Garrot P77 soll aber baugleich sein - soll sein...).


    Gruß

    Andreas

    Hat denn die Platte einen sichtbaren Höhenschlag? Dann könnte es vielleicht helfen, diese zu "bügeln". Rein von der Musik bzw. der Drehzahl her kann ich mir ein vertikales Zittern eigentlich kaum vorstellen. Es kann höchstens sein, daß eine leichte Welligkeit der Platte durch die höhere Drehzahl die Anregung in einen Bereich bringt, der beim Rega-Setup zufällig der vertikalen Resonanzfrequenz entspricht.


    Gruß

    Andreas

    Ich würde mal behaupten, früher wurden Lautsprecher in erster Linie durch Erfahrung optimiert. In den 80er und 90er Jahren fand dann ein Übergang zur Optimierung per CAD statt. Das hat dann dazu geführt, daß in erster Linie preiswerte Lautsprecher erheblich besser wurden. Die Topmodelle sind sicher im Detail auch ein wenig besser geworden aber nicht so deutlich. Und natürlich spielt auch die Erfahrung der Entwickler nach wie vor eine Rolle, etwa bei Auswahl von Art, Menge und Platzierung von Dämpfungsmaterialien oder der Gehäusekonstruktion. Und natürlich auch beim Feinschliff der Chassis, wobei gerade hier die größten Fortschritte der erheblich verbesserten Simulations- und Meßtechnik geschuldet sind. Ob man das dann im täglichen Gebrauch hören kann ist eine andere Frage und andere Faktoren sind sicher mindestens ebenso maßgeblich (Auslegung der Box wie z.B. Abstrahlcharakteristik und das dann in Kombination mit der Raumakustik). Wenn Dir also der vorhandene Lautsprecher gefällt sehe ich nicht unbedingt einen Grund, einen Neuen zu kaufen.


    Gruß

    Andreas

    Audio Technica AT-LP120X

    Den würde ich mir mal näher anschaun. Hanpin (der eigentliche Hersteller) steht zwar in dem Ruf, eine lasche Qualitätskontrolle zu haben und es kann passieren, daß man mehrfach umtauschen muß, bis man ein mängelfreies Exemplar erwischt. Aber das gleiche passiert bei anderen Herstellern auch, selbst wenn deren Produkte technisch weitaus weniger anspruchsvoll sind.

    Auf der Habenseite hätte der Audio Technika:

    - Direktantrieb

    - Drehzahlumschaltung (kein Teller abnehmen und Riemen per Hand umlegen)

    - abnehmbares SME-kompatibles Headshell

    - regelbares Antiskating (beileibe nicht selbstverständlich heutzutage)

    - mittelschwerer Tonarm, an dem so ziemlich alle bezahlbaren Tonabnehmer gut laufen

    - eingebaute Phonostufe (abschaltbar)

    - für seine Ausstattung recht preiswert


    Gruß

    Andreas

    Der eine läuft einigermaßen ruhig und vibriert nur leicht, wenn man ihn in der Hand hält. Andere wiederum rütteln ganz ordentlich. Die RSM Motoren laufen ruhiger, obwohl sie eigentlich weniger Pole haben.

    Irgendeinen Grund muß es ja gehabt haben, den Motor zu wechseln...


    Genauso wie die LCD-Tachometer in Autos, billiger zu produzieren als ein mechanisches Tacho, aber 2500€ Aufpreis...

    Dafür brauchst Du aber auch ein Steuergerät dahinter, welches das Display ansteuert und darauf muß eine stattliche Software laufen, die erstmal programmiert werden will - und das wahrscheinlich nicht nur motor- sondern auch noch modellabhängig...


    Gruß

    Andreas

    Okay, vielen Dank! Das beantwortet meine Frage. Dann kann man also beide Motorarten einsetzen und auch alle Pulleyvarianten - sofern man eine Motorsteuerung hat, die die Frequenz verändern kann.


    Gruß

    Andreas

    Probier erstmal das mit dem Antiskating. Kostet nichts, geht schnell und ja, es gibt Tonarme, bei denen zu hohes oder zu niedriges Antiskating die Balance verschiebt. Auch wenn es manch einer nicht glauben will... (nicht böse gemeint!)


    Gruß

    Andreas