Posts by ake

    Allerdings weiss ich nicht ob die Bezugsfrequenz 10 Hz (wie bei Ortofon Tonabnehmern) oder 100Hz (wie bei den Angaben zum Denon DL103) ist.

    Meines Wissens nach geben alle Japaner die Compliance für 100 Hz an. Also auch Nagaoka.


    Gruß

    Andreas

    Diverse Bluetooth LS gibt es mit Akku, wobei ich hier wohl trotzdem auf ein Stromkabel gehen würde.... Also 2x Stromkabel, das wäre alles....

    Wenn Du schon den Thorens umbaust, dann kannst Du doch auch noch einen kleinen Class-D-Verstärker einbauen. Dann mußt Du nur noch den Lautstärkeregler zugänglich machen. Und dann ganz normale Passivboxen - dann geht statt des Stromkabels eben ein Lautsprecherkabel dahin...

    Aktivboxen mit Akku? Um Gottes Willen... Wie sollte der geladen werden? Immer wieder ne Strippe ziehen? Akku ausbauen?? Und wenn der Akku mal schlapp macht??? Nee, muß man nicht haben...


    Gruß

    Andreas

    Der einzige Unterschied (neben dem Preis) ist die Windungszahl auf den Induktionsspulen. Das Super-OM hat da deutlich mehr, dadurch ist es lauter aber auch empfindlicher für die Abschlußkapazität. Klanglich könnte es auch trotz korrektem Abschluß einen leicht anderen Frequenzgang haben als das alte bzw normale OM. Ob das gefällt oder nicht muß jeder für sich selbst entscheiden...


    Gruß

    Andreas

    Das "Reinrutschen" ist imho nicht ein Problem des Antiskating sondern die Kombination Nadelschliff - Nadelnachgiebigkeit - Auflagekraft - Absenkgeschwindigkeit des Lifts.

    Deswegen würde ich vermuten, daß eine etwas höhere Auflagekraft in der Einspielphase zielführend sein könnte.

    Ein Erhöhen des Antiskatings sorgt nur für einen vorzeitigen Nadel-Exitus...


    Gruß

    Andreas

    Du kannst während der Einspielphase (so um die 30 Stunden) an den oberen Rand des Auflagekraftbereichs gehen (das wären dann 1,7g). Auch würde ich das Antiskating relativ zur Auflagekraft etwas reduzieren (so ca. 0,8 mal Auflagekraft).

    Vielleicht gibt sich das dann...


    Gruß

    Andreas

    Hast Du mal den Generator durchgemessen? Widerstandsmeßbereich 2 Kiloohm, zu erwarten ist irgendwas zwischen 1 und 1,5kOhm.

    Wenn da nix ist dann ist es der Generator, wenn Du Durchgang hast, ist es die Nadel. Wobei ich mir letzteres kaum vorstellen kann...


    Gruß

    Andreas

    Naja, ein OM 40 klingt halt doch etwas blutleer und dünn... Da ist ein 2M Black aus anderem Holz geschnitzt.

    Okay. Wie sich der Klang der 40er Nadel verändern würde, wenn sie an einem Concorde läuft, kann ich nicht sagen.


    Gruß

    Andreas

    Ich habe auch gerade über Amazon den 2m Bronze Tonabnehmer bestellt.

    Storniere das wenn's geht. Bestelle lieber die 2M Black Nadel ohne den Rest des Tonabnehmers (Du hast ja schon den Generator des Red...).

    Die Fine-Line Version hat meiner Meinung nach das schlechteste Preis-Leistungs-Verhältnis der Serie (neben dem Red). Die Fine-Line klingt kaum besser als die nackte Ellipse des Blue, kostet aber empfindlich mehr Geld. Hat ja auch den gleichen horizontalen Verrundungsradius... Einziger Mehrwert: der Fine-Line-Schliff hält länger aufgrund des größeren vertikalen Verrundungsradius.

    Klanglich fehlt mir da einiges an Hochtoninformation, die schlichtweg unterschlagen wird. Dazu gibt es ggü richtig guten Schliffen deutlich mehr Abtastverzerrungen, die sich in einer latenten Rauigkeit des Klangbildes bemerkbar machen. Immerhin fällt das eigentlich erst dann so richtig auf, wenn man Besseres gewohnt ist.

    Das Black ist hingegen meiner Meinung nach eines der besten MMs überhaupt. Allerdings liest man auch immer wieder von Montagsexemplaren, die so ihre Abtastprobleme haben und schon bei ca. 50µ Probleme machen. Da hilft dann nur Umtausch.


    Gruß

    Andreas

    Wenn Du mich fragst ist das Machiavelli Red eigentlich nur die Low-Output-Variante des jetzt schon vorhandenen Systems. Da gewinnst Du nix oder zumindest nichts Nennenswertes. Der Nadelschliff ist auch nix besonderes, ist ungefähr auf einer Höhe mit dem Ortofon 2M Blue... Womöglich betreibst Du auch das 2M Black nicht artgerecht oder Du hast ein schlechtes Exemplar erwischt. Anders kann ich mir das nicht so recht vorstellen, daß das Goldenote Donatello so viel besser klingen soll. Ich hatte mal ein Boboli Signature und das war im Serienzustand unter aller Sau. Nadelträger war verdreht und klanglich war es nun wirklich nix dolles. Erst nach einem Retip mit Micro-Ridge-Diamant auf Bor-Nadelträger konnte man es dann einen richtig guten Tonabnehmer nennen...

    Wenn dann schon das Machiavelli Gold mit dem Line Contact Diamanten... Ich habe keine Ahnung, was das kostet, aber so wie ich Goldenote und deren Preise kenne, könnte ich mir vorstellen, daß Du woanders für weniger Geld was mindestens genauso Gutes bekommen könntest...

    Übrigens: mein Boboli Signature war laut dem Retippingdienst ein umgetopftes Denon-MC...;)


    Gruß

    Andreas

    das glaube ich ohne jeden beweis

    "Glauben" gehört nur leider nicht in die Technik...

    Was glaubst Du denn, wie viele Leute schon "dran glauben" mußten, weil irgendwer was getan hat, was er geglaubt hat!?

    Und wo wir schon beim glauben sind: was glaubst Du denn, wieviele Lötstellen nach den Steckverbindungen kommen? Wieviele Bondingstellen in Halbleitern, egal ob diskrete Transen oder ICs? Glaubst Du denn, die sind besser als Steckverbindungen? Was nützt es denn, 2 oder 3 Steckverbindungen zu eliminieren, wenn ich im weiteren Signalweg noch an die hundert Verbindungen habe, die gelötet oder gebondet sind? Ernstgemeinte Frage!

    Wenn Du da Unterschiede gehört hast, würde ich diese anderen Ursachen zuschreiben. Z.B. veränderter Kapazität, veränderter Leiterquerschnitt, bessere oder schlechtere Schirmung (ja, auch schlechtere Schirmung kann sich akustisch subjektiv positiv auswirken, auch wenn es meßtechnisch schlechter ist), bessere oder schlechtere Beweglichkeit des Tonarmlagers...


    Gruß

    Andreas

    "Jede Klemmstelle ist eine Hemmschwelle!"


    ... ist nicht von mir - sondern wurde früher in der Ausbildung gelehrt...

    In Deiner Ausbildung hat man aber vermutlich nicht mit Tonabnehmern hantiert sondern mit Stromversorgungsleitungen, Netzkabel und ähnlichem. Und es ist ein wesentlicher Unterschied, ob ich durch einen Übergangswiderstand ("Klemmstelle") ein paar piko-Ampere durchschicke oder 10A...


    Gruß

    Andreas

    Ich bin der Meinung, dass es auch verstärkt mit der Art des Tonarms zusammen hängt - Lagergeometrie, Reibung im Lager, Gesamtgeometrie des TA, etc. da gibt es unzählige Paramete, welche hierauf Einfluss nehmen.

    Genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Wollte mir bisher aber nie jemand glauben...;)

    Es gibt Tonarme, bei denen es klanglich wurscht ist, ob und was man einstellt. Und es gibt welche, bei denen winzige Änderungen bei der AS-Einstellung große klangliche Auswirkungen hatten. Bei den einen Tonarmen verzerrt es dann, bei anderen wird ein Kanal lauter aber es verzerrt nicht. Ganz komisch. Eine Systematik konnte ich aber aus meinen Beobachtungen leider nicht ableiten.

    Von daher haben alle Schreiber hier von ihrem jeweiligen Erfahrungshorizont aus gesehen recht und gleichzeitig unrecht. Wie man's betrachtet...:/


    Gruß

    Andreas