Posts by ake

    Naja, eigentlich muß dann noch ein vierter Dreher her - schließlich hat der V101 zwei Buchsenpaare beim Phonoeingang, die umschalbar sind (je ein MM und MC-Eingang)...:D


    Gruß

    Andreas

    Der Thorens verträgt auch wesentlich teurere Tonabnehmer (von wegen Einstiegsklasse - der macht so einige Dreher der 1000 Euro Klasse von heute ziemlich nass...;)). Ich betreibe ein Transrotor Cantare an einem TD 280...

    Bitte unbedingt die paar Euro mehr für das Audio Technika AT VM-95 ML ausgeben. Die Nadel dieses Systems ist gleich um mehrere Klassen besser als bei einem Ortofon 2M Red oder so und hält auch mindestens doppelt so lange :) (Richtschnur ca. 1500-2000 Stunden ggü maximal 800 Stunden beim Ortofon)

    Bitte beim Abziehen und Aufstecken der Käbelchen aufpassen: nicht am Kabel ziehen sondern unbedingt nur am Stecker! Sonst reißen die nämlich ziemlich schnell ab. Eine kleine Spitzzange ist ein probates Hilfsmittel dabei, eine Pinzette rutscht nur ab und reißt dann am Kabel...


    Gruß

    Andreas

    Meine Erfahrung mit Plattengewichten: der klangliche Vorteil ist minimal wenn überhaupt vorhanden. Von daher gibt man es in der Praxis sehr schnell wieder auf, jedesmal das Gewicht auf die Platte aufzusetzen und am Ende wieder abzunehmen. Einer Klemme traue ich diesbezüglich ehrlich gesagt auch nicht mehr zu (ein Gewicht erhöht wenigstens das Rotationsmoment des Tellers minimal, eine Klemme nicht...).

    Von daher (wie G. Polt sagen würde): schad´ um´s Geld...;)


    Gruß

    Andreas

    Doch da ist was aber keine Musik.

    Du hast nicht zufällig eine dts-codierte CD und spielst die auf einem DVD-Player ab?

    Weil bei dts-CDs kommt aus dem Digitalausgang aus Sicht eines Standard-DAC nur Rauschen... Und wenn Du normal den Analog-Ausgang eines DVD-Players verwendest, merkst Du vielleicht gar nichts davon, daß es eine dts-CD ist ;)


    Gruß

    Andreas

    Der Antrieb und die Entkoppelung des 115 sind schon eine andere Hausnummer als der simple 280.

    Entkopplung vielleicht aber der Antrieb?? Ich will ja den 115 nicht schlecht reden aber der Antrieb des 280 ist identisch zum 3xx und zum 2001 (gleicher Motor, gleiche Ansteuerung) - so schlecht kann der also nicht sein und ich bin mir nicht sicher, ob der 115 da mithalten kann... Außerdem hat der 280 noch den etwas schwereren Teller (freilich nicht so schwer wie bei den "großen" Thorensen).


    Gruß

    Andreas

    Zum Beispiel. Da ist noch der originale Tonabnehmer dran, den ich über kurz oder lang mal tauschen würde. Der Tonarm verträgt sehr viel bessere Tonabnehmer (ich hab an meinem TD 280 ein Transrotor Cantare dran...).

    Bei der Tellermatte müßte man mal schaun, ob die einfach nur verkehrt herum aufgelegt ist oder ob die irgendwann mal getauscht wurde.


    Gruß

    Andreas

    Die wären mir beide ehrlich gesagt zu teuer. Mit ein bischen Suchen könntest Du für vergleichbares Geld einen TD 280 bekommen, den ich nicht nur für das schönere sondern auch für das bessere und wertigere Modell halte. Oder was ganz was anderes - andere Mütter haben schließlich auch schöne Töchter...;)


    Gruß

    Andreas

    So kann ich das Lagerspiel testen:

    So schwarz und weiß ist es nicht.

    Den "Papierschnipseltest" bestehen nicht so arg viele Tonarme. Die Jelcos haben eine spezifizierte Lagerreibung von 20mN, was im Vergleich zu alten Technics oder Duals relativ viel ist (Technics gab immer 7mN an, Dual 7-9mN). Von daher hätte ich Bedenken, daß der Jelco diesen Test jemals schaffen kann. Das soll jetzt aber nicht heißen, daß die Jelcos schlecht wären (im Gegenteil, ich halte recht viel von denen).

    Beim Test der Horizontalbewegung ist es auch nicht so einfach und pauschal. Erstmal ja, der Arm sollte sich ohne irgendwo abrupt zu bremsen bewegen können. Bei den meisten Armen ist der Bewegungsbereich aber eingeschränkt. Spontan fallen mir da jetzt nur die alten SME 30xx Arme ein, die sich theoretisch um 360° drehen könnten, wenn nicht die Armablage im Weg wäre. Der Anschlag sollte aber natürlich erst ein gutes Stück hinter der Auslaufrille sein, sonst ist die Positionierung des Armes grundverkehrt.

    Auch beim Antiskating gibt es Konstruktionen, die sich nicht wirklich bis auf 0 stellen lassen. In erster Linie ist das bei magnetischer Arbeitsweise der Fall aber ich könnte mir das u.U. auch bei federbasierten Konstruktionen vorstellen. Wie die Jelcos an der Stelle arbeiten kann ich Dir leider nicht sagen - hab noch keinen zerlegen müssen...:)


    Gruß

    Andreas

    Wenn es ein MM-Tonabnehmer von Audio Technika ist, brauchst Du eigentlich nichts an die Last-Buchsen anstecken. Die Abschlußkapazität, die die Audio Technikas brauchen, wird allein schon durch das Anschlußkabel des Drehers bereitgestellt. Erst wenn du mal z.B. ein älteres Shure verwendest, das eine höhere Abschlußkapazität "sehen" will, wird das interessant (oder bei Verwendung eines MC-Tonabnehmers).


    Gruß

    Andreas

    Bei kurzen Längen sollte es normalerweise funktionieren. Bei größeren Längen kann es kritisch werden wobei aber selbst dann was kommen sollte - ggf halt begleitet von Drop-Outs oder Klicks.

    Allerdings muß man dazu sagen, daß sich auch die beteiligten Geräte gelegentlich nicht an die SPDIF-Norm halten. So ist mir zum Beispiel mal ein Philips CD-Player untergekommen, dessen Digitalausgang 100 Ohm statt der (ausgerechnet von Philips selbst vorgeschriebenen) 75 Ohm hatte. In solchen Fällen können natürlich unkalkulierbare Effekte herauskommen.


    Gruß

    Andreas

    Hallo Remco,


    danke für Deine Antwort. Aber die beiden Widerstände sind doch auf dem Paradise Board? Ich dachte, daß der Buffer hier driftet? Das würde ja bedeuten, daß der Offset schon so aus der Paradise rauskommt. Muß ich mal prüfen...


    Gruß

    Andreas

    Soderle, melde Teilerfolg... :) Hab das jetzt mal an einer meiner beiden Paradises durchexerziert.

    Das Zappeln nach den Regulatoren ist jetzt bis auf maximal 4mV Spitze-Spitze (zumindest laut meinem nicht besonders teuren Oskar) zusammengeschrumpft. Auch ist das kein Sinus mehr sondern mehr oder weniger Rauschen mit ein paar kleinen Spikes. Am Spannungsversorgungseingang der Paradises habe ich wie vorgeschlagen 22µF angelötet, statt der 470nF am Halbleiter habe ich 1µF genommen. Davon hatte ich noch genug da...

    Bei der Gelegenheit habe ich auch an der Spannungsversorgung der Buffer noch 2,2µF angelötet, was auch die weiter beruhigt hat (da hatte ich nämlich auch Müll auf der Leitung).

    Und nein, die Buffer kriegen ihren Saft nicht von der Paradise sondern von einem extra Netzteil. Und damit sind wir schon beim nächsten Problem: wenn ich den Eingang der Paradise kurzschließe und schaue, was da noch so an Müll hinten rauskommt (HF-mäßig ist das jetzt ziemlich wenig, auch nur so um die 2-4mVss - ich glaube, damit könnte man vielleicht leben), dann bemerke ich, daß der Ausgang der Buffer einen DC-Offset hat, der floatet. Der bewegt sich laut Oszi (DC-Coupling) im Bereich mehrerer hundert Millivolt auf und ab, von Plus nach Minus. Das geht relativ langsam, eine Änderung von ca. 100mV dauert schon so einige Sekunden. Das soll so sicher nicht sein - was ist da faul? Das komische ist, wenn ich die Paradise-Platine stromlos schalte, dann ist der DC-Offset der Buffer ziemlich stabil...

    Kann es sein, daß sich die Netzteile nicht vertragen? Die "sehen" sich aber doch eigentlich gar nicht, nur GND ist über Signal-GND verbunden.


    Gruß

    Andreas

    Der Arm ist allerdings etwas schwerer (eff. Tonarmgewicht), als der Dual-Arm.

    Das stimmt so nicht ganz, das hängt vom verwendeten Headshell ab. Das Headshell, das Du verlinkt hast, ist schwerer als das originale Technics-Headshell und damit wird der Technics-Arm dann tatsächlich ca. 1,5 - 2g schwerer. Mit dem originalen Technics-Headshell hat der Technics-Arm 12g effektive Masse und meines Wissens nach sind die Dual-Arme da so ziemlich genauso schwer.

    Was allerdings stimmt: man kann den Technics-Arm durch unterschiedliche Headshells auf den Tonabnehmer "anpassen", zumindest solange es das Gegengewicht ausbalancieren kann. Den Dual-Arm schwerer zu machen wäre etwas komplizierter.


    Gruß

    Andreas

    Nein, das sind zwei verschiedene Öle!

    Bei Dir im Lift ist das Silikonöl eingetrocknet. Deshalb geht das so langsam. Deswegen zerlegen, gründlich reinigen und wieder mit neuem Silikonöl versehen.


    Gruß

    Andreas

    Auf vinylengine.com findest Du eine Menge Servicemanuals von Thorens, darunter mit Sicherheit auch welche für Modelle mit dem TP 16 (Anmeldung erforderlich - ist aber kosten- und spamfrei). Da findest Du Explosionszeichnungen der Mechanik, daraus kannst Du ableiten, wie man den Lift zerlegt. So wie ich die Thorensarme kenne, ist das relativ simpel, aber halt nur von unten zugänglich. Ich lege dazu immer ein Handtuch auf den Tisch, nehme den Plattenteller ab und entferne alle losen Teile, und dann muß man noch etwas zwischen Haube und Subteller legen (z.B. ein gefaltetes Handtuch), damit der Subteller nicht aus dem Lager rutscht. Dann den Dreher auf die Haube auf das ausgebreitete Handtuch legen - dann kommst Du unten schön ran.


    Für den Lift brauchst Du Silikonöl. Gute Erfahrungen habe ich mit Viskosität 500.000 gemacht. SME nimmt 1.000.000, das ist aber für meinen Geschmack zu zäh und der Lift könnte dann zu langsam werden oder gar nicht mehr absenken. Bevor Du da neues Silikonöl dran machst, mußt Du sowohl den Bolzen als auch die Hülse mit Alkohol reinigen (ein Wattestäbchen paßt ganz gut durch die Hülse durch - zumindest beim TP 90...). Wenn Du das gleiche Öl wie für das Teller-Lager nimmst, bekommst Du einen "Plumpslift", der ohne jede Verzögerung die Nadel runterkrachen läßt...;)


    Gruß

    Andreas