Posts by ake

    Audio Technika nennt seine MM-Systeme wohl gerne VM, weil die beiden Magnete, die auf den Nadelträger geklebt sind, in einer V-Form angeordnet sind. Marketing halt...

    Warum soll es denn ausgerechnet das XP7 sein? Von der Nadel und vom Generator her ist das AT VM 95 E gleich, kostet aber weniger und braucht weniger Auflagekraft. Beim XP7 zahlst Du für etwas, was Du eh nicht nutzt und mit dem TEAC auch nicht nutzen kannst, nimmst aber dafür einen höheren Preis, höheren Verschleiß von Nadel und Platte und auch noch schlechteren Klang in Kauf...

    Zur Ausgangsspannung (ja: Spannung - nicht Leistung!)

    PHONO 4.5 mV (+/-3dB)
    LINE 120 mV (-13dBV)

    Das bedeutet:

    Bei abgeschaltetem internen Phono-Vorverstärker wird die Ausgangsspannung des Tonabnehmers 1:1 ausgegeben. Das setzt aber dann natürlich voraus, daß der nachfolgende Verstärker einen MM-Phonoeingang hat.

    LINE bedeutet, daß der eingebaute Phono-Vorverstärker aktiv ist und 120mV ausgibt - in Verbindung mit dem ab Werk vorhandenen Tonabnehmer und dessen Ausgangsspannung von 4,5mV.


    Dein neuer Tonabnehmer kann aber ruhig eine etwas abweichende Ausgangsspannung haben. Nur ein Low-Output-MC mit ca. 0,3mV sollte es nicht gerade sein.

    Gruß

    Andreas

    Ehrlich gesagt würde ich am MA 707 eher ein gutes MM betreiben als ein MC. Der Arm ist ja eher leicht, kann nur durch ein Reitergewicht "schwer" gemacht werden. Trotzdem bleibt das filigrane Headshell imho ein Schwachpunkt für den Betrieb mit MCs.


    Gruß

    Andreas

    Der direkte Vergleich Platte vs. CD kann durchaus stark hinken, da beide unterschiedlich gemastert werden. "Normalerweise" betreibt man bei der CD mehr Dynamik-Kompression und macht die Musik damit (vermeintlich) lauter. Leider wird dabei inzwischen sehr oft übertrieben bis hin zu heftigem Clipping (z.B. Death Magnetic von Metallica).

    Von daher würde ich auf den direkten Vergleich jetzt nicht so arg viel geben. Wichtig ist: gefällt Dir der Tonabnehmer in seiner tonalen Abstimmung und stellt er Dich bei den objektivierbaren Kriterien zufrieden (z.B. Abtastverzerrungen, S-Laute und sowas)?


    Gruß

    Andreas

    Wenn das so ist könnte ich ja alternativ eine OM 20 Nadel reintuen ,oder macht das keinen Sinn ?

    Wenn die 10er Nadel eh hin ist oder in fraglichem Zustand, wäre die 20er Nadel durchaus eine Option. Die hat im Gegensatz zur 10er einen sog. nackten Diamanten, der auch eine echte Ellipse als Nadelschliff hat. Ergebnis: weniger bewegte Masse, bessere Serienkonstanz, bessere Feinzeichnung und weniger Abtastverzerrungen sowie eine höhere Lebensdauer. Nachteil: höherer Preis...

    Anders sähe es aus, wenn Dir das Ortofon OM generell klanglich nicht zusagen sollte. Also die tonale Abstimmung. Dann wäre ein Wechsel auf ein anderes Modell angeraten. Aber wenn ich Dich richtig verstehe, ist das nicht der Fall.


    Gruß

    Andreas

    Das 2M Red ist technisch auch nicht anders als das OM 10, das Du hast. Es kostet nur doppelt so viel weil das Plastik hübscher ist...

    Je nach Lagerbedingungen ist es denkbar, daß das Lagergummi verhärtet ist, in dem der Nadelträger gelagert ist. Wobei die Ortoföner aber durchaus den Ruf haben, in dieser Hinsicht sehr langzeitstabil zu sein. Bist Du denn sicher, die richtige Auflagekraft eingestellt zu haben? Also erstmal den Tonarm in die Schwebe zu bringen, so daß der Diamant gerade eben so die Platte berührt aber nicht in der Rille bleibt. Dann den Tonarm in die Ruheablage und verriegeln. Gegengewicht festhalten und nur den Skalenring verdrehen, so daß die 0 mit der Bezugslinie fluchtet. Dann das ganze Gegengewicht nach vorne drehen, bis die nötige Auflagekraft erreicht ist. Ohne das korrekte "Nullen" der Skala sind jegliche Einstellungen purer Zufall...


    Gruß

    Andreas

    Naja, 0,11% sind selbst für einen Riementriebler sicher kein Ruhmesblatt - aber auch nicht wirklich schlecht. Damit kann man schon leben...

    Mehr Bedenken hätte ich da wegen des doch eher leichten Tonarms mit de facto nicht existentem Headshell. Viele MC-Tonabnehmer kommen da wohl eher nicht in Frage bzw. würden deutlich unter Wert betrieben werden.


    Gruß

    Andreas

    Wenn man ein ungutes Bauchgefühl hat, kann man auch einfach einen Tonabnehmer verwenden, der diese Resonanzen gar nicht erst anregt - Stichwort MM. Von alleine resoniert nämlich kein Headshell dieser Welt...;)


    Gruß

    Andreas

    Naja, so ein quasisymmetrisches Cinchkabel kann unter Umständen durchaus Sinn machen. Der Anwendungsfall Plattenspieler ist ja eher die Ausnahme mit Exotenstatus. Nicht nur weil Plattenspieler ja eher wenig verbreitet sind sondern auch weil bei den meisten Plattenspielern das Audiokabel fest verbaut ist.

    Bei normalen NF-Quellen kann das durchaus ein Problemlöser sein. Entweder weil die Verbindung lang ist oder die Umgebung mit "Elektrosmog" belastet ist. Da ist eine symmetrische Signalübertragung im Vorteil (selbst wenn weder Quelle noch Senke streng symmetrisch aufgebaut sind). Der große Verteil ist aber die Verdrillung zweier Innenleiter, die dann nochmal zusätzlich mit einem Geflecht und/oder einer Folie geschirmt sind. Somit hat man zwei Schirmungsmechanismen und deckt H-Felder (Verdrillen) und auch E-Felder (Schirm) ab.

    Zugegeben: die meisten der so gebauten Kabel werden nicht gezielt als Problemlösung verkauft, weil weder der Handel noch die Kunden die theoretischen Grundlagen dazu kennen. In der Regel wird sowas über den "guten Namen" und "Testergebnisse" verkauft...


    Gruß

    Andreas

    Der Punkt ist, daß der Schirm des "nicht verstärkerseitigen" Endes nicht angeschlossen ist. Dann wirkt der Schirm wie eine Antenne und der Mull, den der sich einfängt, muß am anderen Ende nach Masse abgeleitet werden. Und das Kabel funktioniert auch nur dann, wenn genau das geht.

    Jetzt hat aber der Plattenspieler keine Masse und deswegen mußt Du das Kabel "falsch" herum betreiben, damit das angeschlossene Ende des Schirms am Verstärker anliegt.

    Info: ein Tonabnehmer ist eine symmetrisch-erdfreie Signalquelle, die Ausgänge sind Plus und Minus und eben nicht Signal und Masse...


    Gruß

    Andreas

    Ein kleines Spiel ist bei dem Rega-Premotec-Motor normal. Bei Dir scheint es mir aber schon recht viel zu sein. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob das die echte Ursache für das Abrutschen des Riemens ist. Die Plastikpulleys sind nur auf die Motorachse geklebt und dieser Kleber kann sich schon mal lösen. Dann kann das Pulley auch mal ein, zwei Millimeter tiefer rutschen oder ganz durchdrehen. Ein komplett neuer Antrieb inkl. Pulley dürfte die Lösung sein. Wobei aber der Motor von unten mit doppelseitigem Klebeband am Brett befestigt ist (von Zarge spreche ich da mal lieber nicht...). Und dieses Klebeband klebt wie Sau... Entweder gibt es da einen Trick (den ich damals nicht kannte - vielleicht Erhitzen bis kurz vor die Selbstentzündung??) oder man muß rohe Gewalt anwenden, um den Motor da runter zu bekommen.... (und da kann durchaus was von der Preßspanplatte am Klebeband hängen bleiben...)

    Alles in allem ist das schon eine ziemlich hemdsärmelige Konstruktion, die auch nicht sonderlich gut ist. Aber mei, gekauft wird's ja offenbar und das ist schließlich für Rega Sinn der Übung... Von daher würde ich durchaus mal über tomfritz' guten Rat nachdenken. Die Regas kann man eigentlich erst ab dem Planar 3 aufwärts kaufen und selbst die haben noch ernsthafte Schwächen, für die sich Firmen wie Thorens oder Technics damals in Grund und Boden geschämt hätten...


    Gruß

    Andreas

    Naja, nicht ganz: das Pulley des TD 280 ist deutlich flacher als beim TD 2001. Das kann dazu führen, daß ein nicht mehr ganz neuer Riemen öfter abrutscht und einen Riemenbegrenzer von Joel kann man da auch nicht sinnvoll installieren, weil einfach kein Platz da ist.


    Gruß

    Andreas

    da ich vorhabe mir nächstes Jahr einen neuen Plattenspiele

    Laß das lieber - um einen neuen Plattenspieler zu bekommen, der dem ollen Thorens das Wasser reichen kann, mußt Du heute empfindlich viel Geld auf den Tresen legen. Mit 500€ ist es da bei weitem nicht getan...


    Gruß

    Andreas

    Ich weiß nicht, rein vom Bauchgefühl her würde ich die Finger davon lassen.

    Erstens sehen sie schon recht ramponiert bzw gealtert aus, allein deshalb würde ich mir die daheim nicht hinstellen wollen. Zweitens sieht mir das Ensemble etwas beliebig zusammengewürfelt aus. Ich sehe das irgendwie zwei Bässe in einem kleinen Hornansatz (für die Wellenlängen im Tiefton ist das nur ein Hornansatz und nicht mehr...) und drei Hochtöner (das kleine Hörnchen oben und die beiden weiß-silbrigen Dinger. Ich weiß nicht so recht, was das soll, nicht nur, weil die Mitten mehr oder weniger fehlen dürften...


    Gruß

    Andreas

    es lag tiefer... darunter.... beim (Direktdrive?)-Motor !


    ein "mindestmass" an vibrationen kann einfach nicht unterschritten

    werden....

    Glaubst Du vielleicht, der Direktantrieb wäre in dieser Hinsicht per se schlechter als eine Motordose, die den Teller per Riemen oder Reibrad antreibt? Wie kommst Du darauf? Es kommt doch immer auf die Bauart des Motors sowie seine Ansteuerung an...


    Gruß

    Andreas