Posts by ake

    Naja, nicht wirklich. Siehe Rega, die haben auch ein relativ dickes Armrohr, welches aber konisch zuläuft und deshalb bringen's die Regas auch nur auf 11-12g, je nach Lackierung.

    Faustregel ist: je länger der Arm desto schwerer ist er und je mehr Masse er weit weg vom Drehpunkt hat desto schwerer ist er. Daher kann man die effektive Masse auch erhöhen, indem man ein schwereres Headshell verwendet oder einfach ein Zusatzgewicht zwischen Tonabnehmer und Headshell verbaut. Im Falle der Denons funktioniert es auch, sie zu strippen und in ein Metall- oder Holzgehäuse zu verbauen. Diese wiegen normalerweise mehrere Gramm mehr als das serienmäßige Plastikgehäuse des Denon.


    Gruß

    Andreas

    Ja, da ist das Thema der Nadelanpassung beschrieben...

    Tja, ansonsten würde ich wie gesagt am ehesten das Audio Technika AT-VM95-ML empfehlen. Das ist derzeit das MM mit dem besten Verhältnis aus Preis zu Qualität der Nadel. Und die Nadel ist ja nun mal das dominierende Qualitätskriterium bei Tonabnehmern, setzt man den Systemkorpus mit dem Generator als gegeben voraus (und der ist innerhalb einer MM-Tonabnehmerfamilie fast immer absolut identisch).

    Dir (und allen anderen Leserinnen und Lesern) auch schöne Feiertage!


    Gruß

    Andreas

    Die verlinkten F15-Nadeln sind meiner Meinung nach nicht empfehlenswert. Die ersten beiden sind gebondete Rundnadeln, die letzte eine gebondete Ellipse, analog zu OM10, VM White oder 2M Red.

    Wenn Du dieses System weiter betreiben willst, würde ich mal eine Dual M20 E versuchen. Auch wenn diese Nadel Dual-gelabelt ist, ist sie doch von Ortofon, wie auch das System, das Dual damals verbaut hat. Es kann aber sein, daß die mechanische Codierung des Nadeleinschubs nicht paßt und ggf per Feile oder Dremel bearbeitet werden muß.

    Ansonsten würde ich wie gesagt gleich auf ein anderes System umstellen.


    Gruß

    Andreas

    Das Thorens TAS 267 ist ein umgelabeltes Audio Technika AT-95E (alte Bauform).

    Das 2M Red ist in etwas auf dem gleichen Niveau (wie auch das (Super) OM 10 und das VM White - dreimal das mehr oder weniger gleiche System in unterschiedlichem Plastikkleid...), genauso auch ein Nagaoka MP-110.

    In dem von Dir offenbar angepeilten Preisbereich wirst Du kaum etwas bekommen, was nennenswert besser ist als das bereits vorhandene System.

    Ein echter Sprung wäre das Audio Technika AT-VM 95-ML mit Micro Linear Nadelschliff (das ist de facto ein Micro Ridge Typ - ein Schliff, der auch für teuerste Tonabnehmer für viele tausend Euros verwendet wird).


    Gruß

    Andreas

    Naja, ich habe schon ein paar Übertrager ausprobiert und das nicht nur mit den Denon DL-103 mit oder ohne R. Da ging immer ein Stück weit Attacke und Spielfreude flöten, für mich als Überwiegend-Metal-Hörer ziemlich suboptimal. An einem elektrischen Phonopre klingen MCs in meinen Ohren regelmäßig besser. Die Denons verlangen allerdings wie schon geschrieben nach mehreren hundert Ohm Abschlußwiderstand, vielleicht sogar 1kOhm. Man könnte ja den Musical Fidelity entsprechend umbauen - sind ja nur zwei Widerstände, die getauscht werden müssen.


    Zum Tonarm: die Denons verlangen nach einem eher schweren Prügel. Das kann man aber mit einem entsprechend schweren Headshell relativ leicht erzielen. Ca. 14g sind das absolute Minimum wobei für einen SME-kompatiblen Tonarm ohne Headshell ca. 6g anzusetzen sind. Das Eigengewicht des Headhells kommt dann noch dazu (näherungsweise kann man das direkt addieren).

    Langfristig (nach Ablauf der Garantie) würde ich dem Denon auch ein neues Gehäuse spendieren. Alubodies mit eingeschnittenen Gewinden gibt es ab ca. 40€. Dazu muß das Denon allerdings "nackig" gemacht werden, was mit ein bischen Geduld und Vorsicht gut möglich ist. Videos dazu kursieren im Netz... Dann das nackinge Denon in den Alubody einkleben und es klingt wesentlich sauberer und mit weniger Verzerrungen.


    Gruß

    Andreas

    Das würde vermutlich auch besser zu dem doch nicht so ganz schweren Tonarm passen als ein XX2. Ich würde noch ein Van den Hul in ernsthafte Erwägung ziehen - eines, das auf einen 12g-SME optimiert wurde...

    Oder ein gutes MM...


    Gruß

    Andreas

    Ich hatte beide Schliffe schon mehrfach hier, sei es in Form von MMs oder MCs. Und die Klangeindrücke waren immer die gleichen: beide Schliffe sind erheblich schlechter als z.B. ein Shibata und beide Schliffe nehmen sich untereinander nicht viel.


    Gruß

    Andreas

    Irgendwie kauft man ja immer die Katze im Sack. Selbst hymnisch besprochene TA können am eigenen System nicht so dolle klingen... Ich glaube ich werde erstmal nach einem 2m Bronze Ausschau halten. Wenn's Spaß macht, kommt dann noch irgendwann eine Black-Nadel dran...

    Das ist leider so. Es kommt immer wieder vor, daß sehr gute Tonabnehmer am eigenen Setup nicht so richtig aus dem Quark kommen. Das kann verscheidene Gründe haben, elektrisch und mechanisch.

    Das 2M Bronze halte ich für das 2M mit dem schlechtesten Preis-Leistungs-Verhältnis. Der horizontale Verrundungsradius ist der gleiche wie beim Blue und damit sind auch Auflösung und Verzerrungen auf vergleichbarem Niveau. Lediglich die Standzeit ist höher weil der vertikale Verrundungsradius größer ist als beim Blue. Dafür kostet es aber empfindlich mehr Geld...

    Also wenn Du mich fragst: entweder das Blue oder gleich das Black. Das Black ist meiner bescheidenen Meinung nach eines der besten MMs überhaupt. Für den Preis des 2M Blue gibt es auch Besseres wie z.B. das Audio Technika AT VM-95-ML.


    Gruß

    Andreas

    Der Spanndraht geht kaum in die Berechnung der effektiven Masse ein; er ist ja einseitig festgespannt

    Ja, und das andere Ende hält den Nadelträger fest und hindert ihn an der freien Bewegung... Und was ist das dann im Effekt? Eine größere effektiv bewegte Masse...;)

    bei MM/MI dagegen lässt sich Impulstreue durch Hinzufügen einer Lastkapazität klanglich optimieren

    Naja, diese Lastkapazität bildet doch in Verbindung mit der Induktivität des MM einen (über die beteiligten Widerstände bedämpften) Schwingkreis, dessen Mittenfrequenz (im Gegensatz zum MC) mitten im Hörbereich liegt - und auch liegen muß, weil aus einem MM dank der hohen Quellinduktivität sonst gar kein Hochton raus käme.

    Nur hat ein Schwingkreis leider die unangenehme Eigenart, daß er sich erst mal aufschwingen muß (und dafür dann auch noch nachschwingt, wenn die Anregung weg ist...). Deswegen sieht eine Optimierung des Impulsverhaltens bei eine MM eigentlich so aus:

    a) man läßt jegliche Kapazitäten weg, dann wäre das Impulsverhalten im Zeitbereich optimal - im Amplitudenbereich aber leider gar nicht

    b) man hält sich an die Empfehlung des Tonabnehmer-Herstellers, dann ist der Amplitudenbereich optimal, aber leider der Zeitbereich nicht...


    Gruß

    Andreas

    Der Spanndraht, den die MCs fast ausnahmslos haben, macht sich da sicher auch bemerkbar. MMs hingegen haben nicht alle einen Spanndraht.


    Daß MCs in der Regel impulstreuer klingen hat zum einen elektrische Gründe (Stichworte Induktivität und Schwingkreis) und zum anderen mit der Compliance, die bei MMs in der Regel deutlich höher ist. Letzteres ist auf den ersten Blick ein Widerspruch - man sollte meinen, daß eine hohe Nadelnachgiebigkeit zu einer leichteren Auslenkbarkeit und damit Impulstreue führt. Aber eine niedrigere Compliance führt bei vielen Tonabnehmer-Tonarm-Kombinationen zu einem Überschwingen bei Impulsen, was diese wiederum betont. Et voila, das MC klingt impulsfreudiger...


    Gruß

    Andreas

    Irgend jemand muss doch vorteile davon haben an diesem unglückseeligen und heutzutage in fast jedem neuen Baustein oder Autoradio anzutreffenden mp3 getöns wo direkt oder indirekt an der Datenrate rumgeschraubt wird und der gute Klang darunter leidet.

    Wenn schon Digital dann bitte Ausnahmslos und ohne jegliche Abstriche in voller Auflösung, und dann gäbe es sicherlich auch weniger zu kritisieren am Digitalen Klang im allgemeinen.

    Die Realität ist doch, daß unsereiner eine verschwindend kleine Minderheit des Publikums ist. Die Musik bewußt hört und dann auch noch guten Klang haben will...

    Die breite Masse hört Musik als Berieselung und da ist die Qualität herzlich wurscht. Hauptsache es stampft irgendwas vor sich hin und irgendein Stimmchen sondert auch noch was ab. Beim Text geht's dann schon los, da achtet heutzutage so gut wie niemand drauf. Nur so können doch "Lieder", wo der halbe Text aus Lalala besteht, zu Hits werden...

    Und im Auto ist es "wichtig", möglichst viele Lieder auf einem Datenträger zu haben. Ob oder wie das ganze dann noch zu bedienen ist, ist dann auch schon wurscht. Bei BMW hieß es damals, bei 1000 Titeln ist Schluß, mehr wird nicht mehr angezeigt...

    Tja, und in der Musikindustrie hat sich leider das Credo durchgesetzt, daß nur Titel mit so gut wie keiner Restdynamik kommerziell erfolgreich werden können. Da ist wohl irgendwann mal ein totkomprimierter Titel ein großer Hit geworden und seither muß eben alles totkomprimiert sein. Wenn dann auch noch "Optimod" seinen Senf dazu gibt, wird die Musik oft genug gar ins Gegenteil pervertiert. Siehe Metallica "Nothing else matters" - die eigentlich 10dB lauteren Passagen sind gefühlte 10dB leiser als die eigentlich leisen Passagen... unhörbar...:wacko: Aber leider sind Metallica ja auch schon auf den Zug aufgesprungen, siehe Death Magnetic und Selfwired to dingenskirchens... Beide musikalisch eigentlich sehr gut aber klanglich absolut ungenießbar (die Death Magnetic clippt sogar heftigst...):thumbdown:


    Gruß

    Andreas

    In der Tat, dürfte, geht man davon aus, vielleicht doch eher, und noch einmal vielleicht.


    Gibt es da Wissen dazu oder basiert das alles auf Vermutungen?

    Kennt jemand Fakten?

    Nun ja, Anfang der 90er Jahre habe ich tatsächlich einen Sender von innen gesehen. Bereits damals kam die Musik in aller Regel von der Festplatte, gesteuert von einer SW, die den Moderator gleich noch mit Infos zum Programm gefüttert hat ("und zum 23. Todestag von X spielen wir nun Y..."). Plattenspieler und CD-Player hatte man aber nach wie vor im Studio stehen. Für besondere Gelegenheiten...

    Und bereits damals gab es Optimod. Wobei man das eigenlich besser und treffender Worstmod getauft hätte...:cursing:


    Gruß

    Andreas

    Radiosender arbeiten in der Tat in aller Regel mit mp3 oder ähnlichen Formaten von Festplattenservern. Der unterschiedliche Klang dürfte von unterschiedlichen Settings des Soundprozessings stammen, da man möglicherweise am Wochenende oder an Feiertagen ein anderes Zielpublikum im Visier hat. Unter der Woche geht man davon aus, daß die Leute im Auto, im Büro oder in der Küche hören - per definitionem also mit minderwertiger Hardware. An Feiertagen oder am WE vielleicht doch eher zu Hause auf der Anlage, also mit potentiell besserem Equipment. Also komprimiert man da die Dynamik nicht ganz so sehr und dreht vielleicht auch den Exciter etwas zurück...


    Gruß

    Andreas

    und der Strom heruntergeregelt.

    Nicht wirklich: eigentlich sind Konstantspannungs-Ladegeräte der Standard (zumindest im Automobilbereich) und da geht der Strom von alleine runter, je voller der Akku wird.

    Aber mit 5A Ladestrom ziehst Du eh keine Wurst vom Teller. In Autowerkstätten sind Ladegeräte mit >70A die Regel...;)

    Mit diesen kleinen Ladegeräten mußt Du damit rechnen, daß Du mindestens genauso lange laden mußt, wie Du hörst. Wenn also der Akku am Wochenende während einer langen Hörsession schlapp macht, ist die Musik zu Ende. Mal eben zwischenladen fällt aus...


    Gruß

    Andreas

    ich benutze eine von Ortofon

    So eine elektrische Ortofon hatte ich auch mal - zeigte nur Mist an und reagierte obendrein auf Magnetfelder (die ein Tonabnehmer nun mal erzeugt...). Hab ich inzwischen dem Wertstoffhof zugeführt...


    Gruß

    Andreas

    So wie ich den Tonarm kenne sollte die Compliance des Tonabnehmers nicht zu niedrig sein, sogar eher möglichst hoch. Bei der Ortofon 2M Serie käme eine mittlere Compliance einher mit einem relativ hohen Eigengewicht, das würde vielleicht auch noch passen. Allerdings haben die 2M jetzt nicht unbedingt das beste Preis-Leistungsverhältnis (vielleicht mit Ausnahme des Black, welches ich persönlich zu den besten MMs überhaupt zähle - und in diesen Sphären sind Preise ja immer relativ...;)).

    Auf einem Denon DP-37f, der meines Wissens nach einen vergleichbaren oder vielleicht sogar identischen Tonarm hat, habe ich die besten Erfahrungen mit einem ollen ADC XLM gehabt. So richtig gut war das allerdings auch nicht, von daher ist Alexandro's Einwand nicht so ganz unberechtigt...


    Gruß

    Andreas

    Das funktioniert nicht - das Ortofon gibt es nicht als T4P-Version, das kannst Du am JVC nicht montieren. Außerdem ist das serienmäßige Audio-Technika-System des JVC (wenn es denn nicht ersetzt wurde) mit einer brauchbaren Nadel mindestens (!) genauso gut wie das 2M Red.

    In den USA gibt es für diese Audio-Technika-T4P-Abtaster auch bessere Nadeln wie die normale gebondete Ellipse. Ist halt eine Frage des Geldbeutels...


    Gruß

    Andreas

    Naja, eigentlich nicht. Die Bahngeschwindigkeit und damit die Reibung ändert sich ja auch. Es gabe auch Plattenspieler, bei denen sich der wirksame Hebel der Antskatingvorrichtung über den Plattenradius verändert hat. Dual hatte sowas glaube ich mal, vielleicht auch noch andere.


    Gruß

    Andreas

    Man könnte auch Frischhaltefolie außen um das Chassis wickeln bevor man ein Klebeband anbringt. Dann haftet das Klebeband nicht direkt am Furnier.

    Bitte auch unbedingt die Haube abnehmen oder ein weiches Handtuch zwischen Haube und Zarge legen. Sonst schlägt die Haube bei der Fahrt immer wieder ein paar Millimeter auf und wieder zu.


    Gruß

    Andreas