Posts by ake

    Cool wäre es, wenn die Hersteller Toleranzen angeben würden.

    Was sollte das bringen? Das würde die Justage auch nicht erleichtern und würde höchstens dem Hersteller zur Abwehr von Garantieansprüchen nützen.

    Bleistiftminen nehme ich schon lange nicht mehr. Nur die Gehäusefront und wenn das bauartbedingt nicht geht, dann der Nadelträger.

    Aber am einfachsten sind eh SME-kompatible Headshells und die Technics-Überhanglehre...;) Die zielt auf 52mm ab. Wenn man einen Arm hat, der z.B. 49mm will, dann kann man das an der Technics-Lehre entsprechend markieren und den TA ausrichten...


    Gruß

    Andreas

    meine persönliche Schlussfolgerung ist, dass auch "objektiv" richtig spielende Lautsprecher, dh sich korrekt messende LS , wie es im Bereich der StudioLautsprecher eigentlich üblich ist, unterschiedlich klingen.

    Das stimmt so nicht. Wenn es unterschiedlich klingt, mißt es sich auch unterschiedlich. Die Frage ist nur, ob man die geeigneten Meßwerte erfasst hat, die diese Unterschiede verdeutlichen. Nur den Amplitudenfrequenzgang auf Achse zu erfassen, ist viel zu kurz gesprungen. Verzerrungen wurden schon angesprochen (aber bitte über den gesamten Frequenzbereich und bei verschiedenen Pegeln), Kompressionseffekte, Nichtlinearitäten beim Antrieb, Nichtlinearitäten in der Weiche bzw. bei der evtl. vorhandenen Aktivelektronik usw.


    Gruß

    Andreas

    Der Verstärker, den Du Dir ausgesucht hast, ist ein Receiver. Also mit eingebautem Tuner (sogar DAB). Aber er hat keinen Phono-Eingang, Du bräuchtest also noch eine externe Phonostufe. Und die Lautsprecheranschlüsse sind von der billigsten Sorte (hoher Übergangswiderstand).

    Ob der Yamaha klanglich besser ist als der vorhandene Technics? Schwer zu sagen. Einerseits ist der Technics ein Senior, andererseits hat Technics wahrlich keinen Schrott gebaut. Wenn der Technics also funktioniert, spricht imho nichts dagegen, den zu behalten.

    Was die Rogers angeht: was ist denn kaputt? Vielleicht kann man die reparieren?

    Ansonsten gilt: Boxen immer selber anhören! Vielleicht wären die kleinen Teufel eine Überlegung wert? Immerhin kann man die bei Nichtgefallen wieder zurückschicken.

    https://www.teufel.de/stereo/ultima-20-p18329.html

    Ich habe das Vorgängermodell mal kurz gehört und für ~200€ und sogar darüber hinaus wird man meiner Meinung nach kaum was Besseres finden. Da muß man schon deutlich mehr anlegen, um wirklich besser zu werden und nicht bloß anders.


    Gruß

    Andreas

    Ich finde sie super.

    Klanglich sehr gut und rockt richtig gut.

    Ich finde die Painkiller die beste von allen Priest-Scheiben, die ich kenne (ich kenne aber nicht alle...).

    "Klanglich sehr gut und rockt richtig gut" ist sehr treffend zusammengefasst. Wollte man etwas negatives finden dann das, daß es eine der ersten Metal Schaiben war, bei denen es mit dem Loudness-War losging. Es gibt zumindest auf der damaligen Version ein paar Stellen, die ein wenig clippen. Aber immer noch kein Vergleich zu den neueren Metallica-Scheiben, die klanglich einfach nur noch grausam sind... (auch wenn die Musik echt gut ist - es macht absolut keinen Spaß die anzuhören;()


    Gruß

    Andreas

    Oder die REGA-PSU--Dann nur noch Knöpfchen drücken!!!

    Ähm, nö! Der Planar 2 hat meines Wissens nach den 110V Motor - der dürfte mit der Rega-PSU nicht viel machen... Da müßte man den Motor dann auch gleich noch tauschen und die 24V-Platine braucht man dann auch noch dazu. Da dürfte neben der eh schon sehr teuren PSU ein weiterer Hunni fällig werden... (wenn´s reicht)


    Gruß

    Andreas

    allo Andreas, was bedeutet das genau für mich, was kann ich tun/testen/ändern? Kenne mich mit diesen Begriffen leider nicht so aus

    Das bedeutet, daß ein Netzschalter nicht richtig schließt und dadurch der Kontakt immer wieder kurz abreißt. Dabei entsteht bei Netzspannung eine Funkenstrecke. Analoge Netzteile können sowas in einem gewissen Rahmen wegfiltern, bei Schaltnetzteilen wäre ich mir da nicht so sicher. Und letztere finden auch bei Phonostufen immer mehr Verbreitung weil sie einen höheren Wirkungsgrad haben.


    Gruß

    Andreas

    Vielleicht einen Audio Technika AT-LP120? Wenn Du kein Montagsgerät erwischt, dürfte der den P2 in jeglicher Hinsicht abhängen...


    Gruß

    Andreas

    Sorry Andre´ Du schreibst Impedanz!

    Das was Du meinst ist der Widerstand (Ohm)

    Impedanz (Farrad) (F)

    Sorry, aber das stimmt nicht...

    Impedanz ist der Betrag des Scheinwiderstandes. Das kann einen Real- und einen Imaginärteil beinhalten - muß aber nicht. Von daher kann man einen Abschlußwiderstand durchaus als Impedanz bezeichnen, zumal in der Praxis in jedem MC-Phonoeingang auch eine Eingangskapazität drinsteckt.

    Auf gar keinen Fall ist aber Deine dritte Zeile richtig. Erstens schreibt man Farad mit nur einem r, zweitens ist es rein technisch falsch (siehe Definition von Impedanz weiter oben), und drittens kann der Imaginärteil einer Impedanz auch von einer Induktivität her stammen oder gar von einer Induktivität UND einer Kapazität...

    Wenn wir also schon klugscheißen, dann bitte richtig...;)


    Gruß

    Andreas

    Was bekommst du denn heute noch für 70 Tacken?

    Naja, gebraucht würden mir da zum Beispiel die kleinen Musical Fidelities ein (VLPS 1 oder 2). Vielleicht muß man noch nen 10er mehr hinblättern, bewegt sich aber dafür klanglich in einer ganz anderen Liga.


    Gruß

    Andreas

    Ich habe eine ältere AVM-Phonostufe. So richtig auf Trab kam die erst nach einem OP-Amp-Tausch. Würde ich also für das Geld eher nicht empfehlen, auch wenn die sicher nicht mehr identisch ist.

    Die Project Phono-Box S kann man kaufen. Sie ist flexibel einstellbar und klanglich nicht schlecht. Klar gibt es Besseres aber da muß man tonabnehmermäßig schon ein ordentliches Pfund auffahren, um sie an die Grenzen zu bringen. Einziges Ärgernis: der Power-Taster - schaltet man die ganze Anlage per Netzleiste ein, bleibt die Project aus und muß separat eingeschaltet werden. Wenn sie gut zugänglich ist, kein Problem. Wenn sie hinter den Kulissen verschwinden soll, ein No-Go.

    Zum Glasteller: man kann den Rega durchaus ohne Tellerauflage verwenden. Ist klanglich sogar besser als mit dem originalen Filzlappen. Ich würde eine Korkmatte von Project empfehlen. Ist sehr dünn und klanglich gut. Alles andere, was man klanglich empfehlen könnte, ist zu dick (der Rega-Tonarm verträgt ja eh nur Tonabnehmer mit 14mm Bauhöhe... da wirst Du über kurz oder lang Spacer besorgen müssen).

    Die Kontermutter des Tonarms übrigens nur per Hand festziehen - keine Zange verwenden! Der Rega-Tonarmsockel ist aus Messing und kann kaputt gehen, wenn man zu fest anzieht.

    Ein Ärgernis des Regas ist übrigens der Motor. Der entwickelt ein magnetisches Streufeld, welches in viele Tonabnehmer ein Brummen induziert. MM-Systeme sind da besonders empfindlich, MC-Systeme dagegen oft (nicht immer) immun. Ein MC kostet aber und Du brauchst dann auch zwingend Spacer für den Tonarm.


    Gruß

    Andreas

    Das R hat gegenüber dem 103 ohne R ja bereits einen festeren Korpus, der eine rauhere Oberfläche hat.

    Nein, hat es nicht. Der Korpus hat nur eine Art Lack oder Beschichtung, damit ist der Gag aber auch schon durch. Auf der Innenseite ist dann an der Stirnseite noch ein kleiner Schaumstoffpad. Was auch immer der bringen soll...


    Gruß

    Andreas

    Die externen Phonopres sind doch überhaupt erst aufgekommen, weil die Hersteller von Vollverstärkern / Receivern aufgehört haben, Phonostufen in ihre Produkte einzubauen. Wenn dann also der Käufer weiterhin Vinyl hören wollte, mußte er eine externe Phonostufe dazu kaufen. Und hier sind dann eine ganze Menge Hersteller aus dem Boden geschossen, die solche Phonostufen anbieten. Und da die Verstärkerhersteller bis auf wenige Ausnahmen eigentlich nie mehr wieder angefangen haben, (ernstgemeinte) Phonostufen zu integrieren, ist es bis heute dabei geblieben.

    Trotzdem: ich sehe keine systembedingten Vor- und Nachteile auf einer der beiden Seiten. Es kommt immer darauf an, wie es gemacht ist.


    Gruß

    Andreas

    Das ist aber nicht der Grund, warum im Auto die symmetrisch-erdfreie Signalübertragung überlegen ist. Der Grund ist, daß Du nur 12V Bordspannung hast. Willst Du eine Endstufe mit erklecklicher Leistung bauen, zieht die Endstufe richtig viel Strom und das auch noch gepulst (Schaltnetzteil!). Dadurch wirkt sich die Induktivität der Masse-Versorgungsleitung aus und sorgt für deutlichen Spannungsabfall. Dadurch floatet das Massepotential, welches die Endstufe "sieht". Dieser Effekt ist aber bei der Headunit weitaus geringer mit dem Ergebnis, daß sich die Massepotentiale von Headunit und Endstufe unterscheiden. Verbindet man aber nun beide über ein Cinchkabel, fließt ein erheblicher Ausgangsstrom, der nicht nur für Störgeräusche sorgt (das berühmte Lichtmaschinenpfeifen) sondern bisweilen auch Leiterbahnen durchbrennen läßt (vorwiegend in der Headunit, wo die Leiterbahn sehr dünn ist, da sie ja nur für NF-Signal ausgelegt ist).

    Mit Faraday-Käfig hat das nichts zu tun. Das stimmt zwar, aber das verschlimmert die EMV-Situation im Auto anstatt sie zu entspannen. Es gibt jede Menge Störquellen im Auto und deren Strahlung kann nicht raus sondern wird quasi reflektiert und konzentriert sich im Innenraum des Fahrzeugs.


    Gruß

    Andreas

    Ein DL103 läuft für meine Begriffe am Besten an einem guten und passenden Übertrager. Das ist erheblicher als eine wie auch immer geartete Gehäusemodifikation.

    Da muß ich zweimal widersprechen. Sind natürlich nur meine Erfahrungen, ist ja immer ein Stück weit subjektiv. Aber es gibt auch objektivierbare Kriterien und da muß ich sagen, daß die Abtastverzerrungen durch das "Umtopfen" in einen Alubody ganz erheblich sinken, die Montage wird absolut unkritisch (beim Originalkorpus kann man wählen zwischen locker angeschraubt = verzerrter Klang und festgeknallt = schiefe Schrauben und lebloser Klang). Auch was den Abschluß angeht klingt es nach meinem Gusto an 1kOhm elektrisch verstärkt deutlich besser (spielfreudiger) als an einem Übertrager. 5 Übertrager hab ich probiert, auch welche, die für die Harmonie mit dem Denon allgemein gelobt werden. Bei allen hat mir ein gutes Stück Lebendigkeit und Spielfreude gefehlt.


    Gruß

    Andreas