Posts by ake

    Die ATs sind nicht gerade für viel Bass bekannt.

    Wenn ein Ortofon 2M Black zu teuer ist und ein MC nicht in Frage kommt, kämen vielleicht folgende MMs in Frage:

    - A&R Cambridge P77 (gibt es nur noch gebraucht)

    - Reson Reca (ist in Deutschland leider schwer zu bekommen)


    Eine Alternative wäre vielleicht noch, den Nadeleinschub des 2M Red mit Shibata retippen zu lassen.


    Edit: ich sehe gerade, daß es um einen Thorens 115 geht - der hatte glaube ich einen recht leichten Arm. Da kommt ein MC also eh nicht in Frage.


    Gruß

    Andreas

    Gerade im TV gesehen:

    Rolling Stone Magazine meldet: Little Richard ist gestorben.

    Todesursache wurde aber nicht gemeldet.


    Gruß

    Andreas

    Ich habe den auch mal begrabbelt. Für das Geld sehr wertig gemacht, gutes "Look and Feel". Ist halt ein Hanpin-Derivat, die ja in dem Ruf stehen, daß man da auch mal Mängel erwischen kann. Dann muß halt ggf umgetauscht werden...

    Trotzdem: für das Geld sehe ich nichts, was besser wäre.


    Gruß

    Andreas

    Grundsätzlich ist jedes Kabel eine mehr oder weniger gute Antenne - egal wie gut es geschirmt ist. Und jeder PN-Übergang eines Halbleiters ist die simpelste Form eines Demodulators.

    Abhilfe könnten drei Dinge schaffen:

    - Kabel anders verlegen

    - andere Kabellänge (Stichwort Lambda-Halbe...)

    - Entstören der Phonostufe durch einen Kondensator direkt an jeder Cinchbuchse (auch bei den Ausgängen - wir wissen ja nicht, welches Kabel die Antenne ist...); zum Ausprobieren vielleicht mal 1...5nF nehmen und schaun, was passiert - wenn man dann weiß, ob der Eingang oder der Ausgang entstört werden muß und je nachdem ob es nur besser geworden ist oder ganz weg ist, kann man dann mit den Werten experimentieren


    Gruß

    Andreas

    Kaum jemand kann den Diamanten am Nadelträger tauschen. Im Normalfall wird der vorhandene Nadelträger gekappt und ein neuer Nadelträger samt Diamant entweder drangeflanscht oder drüber- bzw. hineingeschoben. Je nach Durchmesser des vorhanden und des neuen Nadelträgers.

    Ich habe bisher nur MCs retippen lassen, aber das dürfte aber bei MM und MI auch nicht anders sein.


    Gruß

    Andreas

    Die Auflösung des Quintet Bronze ist in der Tat sehr, sehr gut. Allerdings sehe ich da Probleme im Verbund mit dem 9" SME Tonarm. Der dürfte kaum über 12g effektive Masse hinauskommen und die Lagerkonstruktion gilt nicht gerade als stabil. Mein Bauchgefühl sagt mir, daß das keine gute Ehe ergibt. Ich würde stattdessen das Quintet Black vorschlagen. Dürfte vermutlich von der tonalen Balance her weitgehend dem Q. Bronze entsprechen, nur eben mit besserer Auflösung. Wobei das Black durch den Saphir-Nadelträger etwas Performance verloren haben könnte. Ich selber habe noch die Urversion mit Bor-Nadelträger und ich habe von der Saphirversion schon einige Beschreibungen gelesen, die ich bei mir nicht nachvollziehen kann.

    Oder vielleicht gleich was ganz anderes? Dynavector, Benz, AT - andere Mütter haben auch schöne Töchter...


    Gruß

    Andreas

    Warum sind dann 95% aller verkauften Lautsprecher passiv?

    Ganz einfach: das war seit jeher so und was der Esel nicht kennt, kauft er nicht...;)

    95% aller Kunden haben von der Technik keine Ahnung, die wissen womöglich gar nicht, daß es auch aktive Lautsprecher gibt geschweige denn, was die für Vorteile haben. Oder sie setzen Aktiv mit Profilautsprecher gleich und die sind ja nun in aller Regel wenig wohnzimmertauglich.

    Dazu kommt, daß mit einem Aktivlautsprecher plötzlich die teure Endstufe bzw. die Endstufenabteilung des teuren Vollverstärkers wertlos wäre und man könnte ja plötzlich nicht mehr den Klang durch den Verstärker oder gar dem Kabel beeinflussen...8| Und wenn es dann eine Brummschleife gibt, müßte man womöglich gar einen Trennübertrager oder am Ende noch einen aktiven Trennverstärker kaufen und hätte noch ein Trumm mehr im sensiblen Signalweg...<X Wenn es der Händler überhaupt schafft, das Problem zu erkennen und zu lösen...


    Nee, dann doch lieber Passiv, das ist viel unkomplizierter - aufstellen, anschließen, geht...;)


    Gruß

    Andreas

    Try and Error hat schon so oft hervorragende Ergebnisse gebracht.

    Früher hat man so manches nicht berechnen können , dennoch steht der schiefe Turm von Pisa immer noch. So manches noch so toll berechnetes Bauwerk ist wider erwarten eingestürzt .

    Natürlich kann Try & Error hervorragende Ergebnisse bringen, erst recht, wenn ein gewisses Maß an Erfahrung dazu kommt. Der Vergleich mit Bauwerken hinkt aber meines Erachtens nach doch ein bischen. Erst recht mit dem schiefen Turm von Pisa - hätte man da wirklich so gut gewußt, was man tut, wäre er heute nicht schief, weil man einen besseren Baugrund gewählt hätte oder den Baugrund entsprechend vorbereitet hätte... Und viele antike Gebäude stehen nur deshalb noch, weil man damals nicht zeit- und kostenoptimiert gebaut hat. Das Colosseum mußte nicht in 2 Jahren hochgezogen werden und Kosten waren auch kein Thema, weil's von allerhöchster Stelle befohlen und finanziert war.

    Trotzdem: eine Lautsprecherbox ist ein verglichen mit vielem anderen relativ simples Gebilde. Trotzdem war es damals kaum möglich, das Verhalten eines Tieftöners in einem bestimmten Gehäuse vorherzusagen. Da hat man entweder so lange rumprobiert, bis es halbwegs gepaßt hat, oder es kamen halt gewöhnungsbedürftige Frequenzgänge dabei raus. Kam halt auf das Budget und die Zeit bei der Entwicklung an...

    Daß damals so manche Box besser war als manches, was heute angeboten wird, liegt einfach daran, daß damals eine Lautsprecherbox noch wie eine Lautsprecherbox aussehen durfte. Groß, breit, ordentlich Membranfläche. Und heute? Da müht sich ein Konus mit 10cm Durchmesser damit ab, tiefe Frequenzen abzustrahlen, weil die Schallwand halt nicht breiter als 15cm sein darf...


    Gruß

    Andreas

    Ganz im Ernst, das ist für mich jetzt schon DER Satz 2020.🤣

    Der Satz stimmt aber so nicht. Weil erst die Herren Thiele und Small das Verhalten eines Lautsprecherchassis so richtig verstanden und mathematisch beschrieben haben - und das war wohl unstreitig der Beginn systematischer Lautsprecher-ENTWICKLUNG. Bis dahin war das mehr oder weniger Try & Error. Und das ganze fand NACH der Erfindung des Transistors statt...


    Gruß

    Andreas

    aber passiv ist die hohe Kunst

    Nun ja, es ist natürlich aufwändig, eine passive Weiche auf einen Lautsprecher abzustimmen - man mag das als hohe Kunst bezeichnen. Dennoch darf nicht verschwiegen werden, daß eine passive Weiche immer Probleme mit sich bringt, die ein Aktivkonzept nicht kennt. Und: so manches Konzept wird mit Aktivtechnik überhaupt erst möglich oder zumindest sinnvoll möglich. Nicht umsonst werden Subwoofer für den Heim- und den Studio-Bereich seit zig Jahren praktisch ausnahmslos als Aktivsubwoofer angeboten. Bei PAs vermutlich auch, nur der Car-Hifi-Bereicht tanzt etwas aus der Reihe, aber auch dort hängt der Sub in aller Regel direkt an der Endstufe.


    "Aktiv" hat aber auch nicht zwingend etwas mit DSP zu tun. Der DSP macht nur vieles einfacher und billiger und bringt ein paar nette zusätzliche Möglichkeiten wie z.B. Laufzeitausgleich.


    Gruß

    Andreas

    Ein Verstärker gibt ja erstmal nur eine Spannung ab. Die Leistung ergibt sich dann erst im Verbund mit der Lautsprecherimpedanz. Und da kann es theoretisch schon passieren, daß der Lautsprecher bei bestimmten Frequenzen eine so niedrige Impedanz hat, daß der sich einstellende Stromfluß höher ist als das, was der Verstärker liefern kann. Ältere Infinity-Serien waren diesbezüglich berühmt-berüchtigt und haben so manchen Verstärker kaputt gemacht.

    Im Normalfall und erst recht bei so niedrigen Leistungen kann der Verstärker aber den Strom liefern. Es stimmt aber nicht, daß ein Tieftöner generell einen größeren Strom ziehen würde, als ein Hochtöner. Es ist immer die Frage der Impedanz (und da spielt die Frequenzweiche ja auch noch eine gewichtige Rolle - im Regelfall sind Hochtöner lauter als Tieftöner und werden daher per Spannungsteiler eingebremst). Man muß aber auch dazu sagen, daß reale Musik wesentlich mehr Energie im Tief- und Grundton enthält als in den Mitten oder gar Höhen. Das ist der Grund, warum der Tieftöner in der Praxis wesentlich mehr Leistung abbekommt als der Hochtöner. Auch spielt der Tieftöner über mehr Oktaven als der Hochtöner (bei einem normalen 2 Wege Konzept sind das überschlägig 7 Oktaven beim TT vs. 3 Oktaven beim HT).


    Gruß

    Andreas

    Also, Neodym kann durch hohe Temperaturen seine Magnetisierung verlieren. Allerdings reichen dazu nicht mal die Temperaturen in einem Auto aus, welches der Sommerhitze ausgesetzt ist (ca. 80°C). Da müssen also Temperaturen her, die nicht eben haushaltsüblich sind (außer auf der Herdplatte oder im Backofen).

    Wie das bei Ferrit-basierten Magneten ist - keine Ahnung... Aber da gab es doch mal nen Fred, wo ein Klipsch-Tieftöner die Magnetkraft verloren hatte. Es scheint also möglich zu sein...


    Gruß

    Andreas

    Acoustic Solid hat den Rega Standard Tonarm meines Wissens so modifiziert, daß das Anti Skating außer Kraft gesetzt wurde .

    Als Grund wurde mir genannt , daß dies eh nichts bringt .

    Federn , die dazu meist eingesetzt werden , würden mit der Zeit ihre Spannkraft verlieren , was die Einstellung dann eh ungenau macht.

    Hmmmh ...

    Aber die Auflagekraft via Feder umzusetzen , ist dann ok ?

    Das Antiskating ist bei Rega magnetisch ausgeführt. Da leiert nix aus. Unpräzise ist es trotzdem weil bei den alten Armen die Skala falsch war (etwa Faktor 2 zu niedrig, stellte man 1 ein, hatte man realiter eher ne 2...) und bei neueren Armen gänzlich fehlt. Und die neuen Einstiegsarme mit fest voreingestelltem Antiskating sind eh Murks, ich weiß nicht, wie man sowas überhaupt anbieten kann...:rolleyes:

    Was die Auflagekraft-Feder angeht: laut TAD, dem Deutschlandvertrieb, kann man sich da auch nicht auf die Skala verlassen. Tonarmwaage ist da de facto Pflicht. Very British...:S


    By the way: das hab ich auch noch nie gehört, daß die Feder einer Antiskatingeinrichtung (von welchem Hersteller auch immer) ausleiern und dadurch die Einstellung unpräzise würde. Zumal ja die Einstellungsfehler durch die diversen "Urban Legends" eh um Welten größer wären... ich sag nur "blankes Vinyl"...;)


    Gruß

    Andreas