Beiträge von johnny.yen

    Sind aufgrund des Systemkörpers am Jelco leider nicht montierbar.

    Och Schiet, das hatte ich übersehen. Und wenn das System aufgrund des abweichenden Montageabstands noch weiter nach hinten rutschen musst, ist das sicher nicht unbedingt hilfreich.


    Grüße, Brent

    Moin,
    ich weiß ja nicht, ob das hilft, aber ich bin gerade auf das Ortofon OM-30 und 40 am Mission 774LC auf dem Axis gewechselt. Für meinen persönlichen Geschmack ist das tatsächlich besser als die diversen größeren Audio Technica MMs und kleineren MCs, die ich da vorher montiert hatte. Sanfter und ausgeglichener, besonders mit der 30er Nadel finde ich das OM sehr souverän und entspannt.


    Vielleicht bin ich aber einfach kein Audio Technica-Typ, auch wenn mich der brillante Klang und die supersaubere Verarbeitung immer wieder dazu bringt, AT-Systeme nachhause zu schleppen.


    Zum Thema Nagaoka schliesse ich mich 'mal Bonzo an, meine Erfahrungen mit Goldrings sind leider auch nicht so positiv. Die drei britischen Goldrings, die ich bisher hatte, wiesen allesamt abweichende Nadelnachgiebigkeiten und teils einen absurden SRA auf.


    Schwierig am Ortofon ist für mich die 80er Jahre Optik, hübscher ist sicher ein 2M Black oder Bronze.


    Grüße, Brent

    Moin,


    das ist ein Bellex BX-50, die Anleitung für die Baureihe gibt es bei der Vinyl Engine zum Download: Klick!


    Hier noch ein Link nach Russland: DA Stereo. In diesem Forum finden sich einige Bilder älterer Tonabnehmervergleichstests, unter anderem sind auch drei Bellexe dabei.


    Grüße, Brent

    zur Liftreparatur gibt es sogar Videos bei Youtube - mit ein wenig

    Geschick dauert es ca. 2 Stunden.

    Komm Björn, das ist nicht Dein Ernst? Wir sind hier im "Newbie-Bereich".

    auf der Suche nach einem Plattenspieler, der mein erster werden soll

    Einen Wechsel von Tonarm, Nadel etc. habe ich auch noch nie gemacht, natürlich.

    Der SL-1410 II ist ein super Gerät, keine Frage, aber einem Plattenspieler-Anfänger würde ich jetzt nicht gerade die Lift-OP an so einem Technics empfehlen.


    Grüße & schönen Abend, Brent

    Moin,


    beim SL-1410 II ist der Tonarmlift kaputt, die Reparatur ist sehr aufwändig und ohne Lift macht der Plattenspieler wirklich nur wenig Spaß.

    Die anderen drei Angebote sind angesichts der üblichen Marktpreise der Geräte meines Erachtens sehr teuer. Ich würde abraten.


    Bei den eBay-Kleinanzeigen finde ich einen Thorens TD-320 für 229,- im Emsland, einen Dual 626 für 99,- in Cloppenburg oder auch einen rein manuellen Synq X-TRM1 in Bremen für 260,-. Direkt in Oldenburg steht ein Yamaha P-850 für knapp 200,- EUR, auch ein interessantes Angebot.


    Viele Grüße, Brent

    Moin,


    nur nochmal zum Tonarm: der kurze ungekröpfte Arm hat bei Yamaha durchaus Geschichte: So einen Arm gab es bereits 1985 als Alternativbestückung für den GT-2000X, den YSA-2. Hat André auch schon auf der ersten Seite dieses Threads erwähnt.

    Ob das jetzt technisch Sinn mach, kann ich nicht beurteilen. Vom Rigid Float abkupfern mußte man bei Yamaha für den neuen Spieler aber ganz offensichtlich nicht.


    Grüße, Brent

    Jetzt stellt sich noch die Frage nach dem Öl. Kann ich das hier nehmen und wenn ja wieviel muss in das Linn Basik Lager appliziert werden? Oder gibt es da andere Vorschläge zum Öl? Ich habe bereits hier und woanders ein wenig gelesen, Silikonöl sollte es beim Basik anscheinend sein, richtig (Nylonhülse)?

    Hallo Frank. Hm. Ich nähme das schwarze Linn-Öl, das Linn für die Spieler mit Nylonhülse benutzt hat und auch heute noch empfiehlt.


    Sicher läuft das Teil auch mit anderem Öl, ich würde aber persönlich auf Experimente verzichten.
    Eine Lagerfüllung gibt es günstig oder kostenlos beim freundlichen (!) Linn-Händler, alternativ aus der Händlerpulle abgefüllt bei eBay um 10,- € incl. shipping. Bei größerem Bedarf kaufst Du einen Liter Synthetisches Motoröl mit MoS2-Zusatz.


    Grüße, Brent

    Moin Martin,


    ich hatte einen Lambda und hatte die gleiche Probleme, die Du schilderst. Zuerst hatte ich den Motor in Verdacht, ausgebaut, gereinigt, eingebaut, Lagerung geändert und wieder zurückgebaut. Alles ohne Erfolg. War übrigens ein ziemlich guter Papst Synchron-Motor.


    Ich hatte einen stark abgenutzten Original(?) Riemen und einen selbst nachgefertigten, beide geklebter Kautschuk O-Ring. Mit beiden Riemen traten vor allem beim Anlaufen Geräusche auf, Surren, Brummen, Schnarren, hervorgerufen duch das Schwingen des Riemens.


    Geholfen hat schließlich der Einsatz eines Vierkantriemens aus einem alten Lenco-Plattenspieler, der eine höhere Elastizität aufwies als die O-Ringe. Wenn der Rega-Riemen beim Alpha passt, kann das natürlich auch eine Alternative sein. Einen weiteren Umbau kannst Du Dir meines Erachtens durch die Wahl eines geeigneten Riemens sparen.


    Viele Grüße, Brent

    Aber alles so ohne Quellen hinweise. Da habe ich immer so meine Probleme.

    Zu Recht. Quellen für Lutz' Behauptungen habe ich auch nach ausführlicher Suche nicht gefunden.

    Ich gehe vielmehr davon aus, dass Micro bei den gleichen Herstellern Geräte bezogen hat wie auch andere Unternehmen und Vertriebe. Die CU-180 Kupfermatte gab es für kurze Zeit übrigens auch von Universum.

    Viele von ihm genannte Modelle weisen überhaupt keine Bauähnlichkeiten zu Micro-Produkten auf, stammen zum Teil recht offensichtlich von CEC/Sanyo oder tragen dicke Fujiya-Aufleber auf den Motoren. Die ADC und BSR-Spieler wurden meines Wissens in einer japanischen BSR-eigenen Produktionsfirma entwickelt und hergestellt.


    Lt. Wikipedia hatte Micro Seiki auch niemals die Kapazitäten für eine so umfangreiche Produktion,

    die maximale Produktionsmenge lag in den 70ern bei monatlichen 13.000 Einheiten incl. Zubehör und Tonabnehmer. Dual hat zu diesem Zeitpunkt rund 10-mal mehr Geräte gefertigt. Lt. "Spiegel" 1977 bis zu 6000 Plattenspieler täglich.


    Grüße, Brent

    ... zufällig ein Vinymaster Silver ...?

    Nö,
    aber das würde sicher sehr gut passen. Ich kenne nur das kleine VM Red (und ein paar OMs und ältere VMS) im TP-16 III/IV und TP-21, die machten jeweils eine wirklich gute Figur.

    Ich benutze aktuell ein Audio Technica AT-20SLa, war ein extrem günstiges Schnäppchen.

    Grüße, Brent

    Hallo Michael,


    das war in einem Mission 774 LC, wohl ein eher leichterer Arm. Nach Anleitung mit 7 Gramm effektiver Masse, laut zeitgenössischem Test in der britischen "Hifi-Choice" sind es allerdings 12 Gramm. Wobei ich nicht weiß, wie die Werte jeweils ermittelt worden sind.


    Der 774 LC ist ein älterer Jelco-Arm, ähnlich dem SA-250ST, besitzt aber größere Lagerschrauben, einen stabileren Armschaft, eine Metallgegengewichtsachse und ein versteiftes leichteres Armrohr.


    Die Kombination war jetzt auch nicht soo glücklich - blieb ein bißchen flach im Bass. Ich habe das AT-F2 bald darauf gegen ein AT-F3 getauscht und bin mittlerweile wieder zu einem MM zurückgekehrt.


    Grüße, Brent

    Hi Stefan,


    das mit den Namenszusätzen stimmt IMHO so nicht, bei Pickering steht "E" für elliptische Schliffe "S" für Stereohedron, die Stanton-Variante von Shibata. Bei einigen wenigen Systemen mit sphärischem Schliff findet sich der Zusatz "C" für conical.

    Bei den Stanton-Geschwistern stand "S" ebenfalls für Stereohedron, "E" für elliptisch, "EE" und "EEE" für "schärfere" elliptische Schliffe sowie "A" für sphärische Nadeln.

    Dazu gibt's in der Pickering/Stanton-Sprache noch allerhand erhellende Namensanhängsel, wovon "DJ" ja ganz gut zu verstehen ist, der inflationäre Einsatz des "L" eher verwirrend ist - es kann "T4P", "Low Impedance" oder auch "Professioneller Einsatz" bedeuten.

    Grüße, Brent

    Hallo Stefan,

    das TMZ-22E ist ein Moving Magnet System, vom TMZ -22II weiß ich das leider nicht.


    Stanton/Pickering hat sowohl Moving Magnet wie auch Moving Iron-Systeme produziert, die sich von Design und Bauform gleichen. Die Nadeln für die Moving Iron-Systeme sind lediglich mit einem Weicheisenteil bestückt, der eigentliche Magnet findet sich im Systemkörper. Steckt man nun so einen MI-Einschub auf ein Pickering MM-System, fehlt der Magnet und es wird keine Spannung induziert.


    Als Stanton irgendwann in den 90ern (80ern??) neue Inhaber bekommen hat und die Produktionstätten in New York geschlossen wurden, hat man danach allerhand seltsames Zeug produziert. Kann durchaus sein, dass das TMZ-22II ein MI ist, Nadeln wären dann nicht kompatibel.


    Grüße, Brent

    Audio Technica AT-24 und Sony TTS-3000 mit PUA-286 aus erster Hand. Nur weil ich mir den blöden LP-12 eingebildet hab.

    Bei einigen anderen Geräten hatte ich zumindest eine Träne im Knopfloch, weil mir die Trennung schwer fiel. Aurex SY-Λ88, Yamaha T-2, Garrard 401, FR-24, JVC MC-2E. Und jedes Stanton 881S. Immer verkloppt, weil es gerade 'mal wieder nicht zum Arm gepasst hat.


    Grüße, Brent

    Hallo Matze,

    das klingt ja nicht so erfreulich. Wie gesagt, ich habe - genau wie Thies - den Revolver als ganz anständiges Gerät kennengelernt und hatte auch ein paar weitere Bekannte, die mit dem Spieler sehr zufrieden waren. Den Plastikteller fand ich ebenfalls recht zweifelhaft, aber mein Exemplar mit MDF-Teller unterschied sich klanglich jetzt auch nicht wirklich auffällig.


    Wenn es keine Eile hat, nehme ich Dir den Spieler gern wieder ab.


    Grüße, Brent

    Moin,


    Infos über den KT-990SDL sind tatsächlich rar. Vielleicht findest Du im Netz 'was zum KT-990SD ohne L (Langwelle?) - so wurde er meines Wissens auf dem US-Markt angeboten. Zur japanischen Version gibt es hier eine Reparaturdokumentation: nice.kaze.com


    Keine Ahnung, ob das hilft, aber mit dem Google-Übersetzer bekommt man zumindest eine Ahnung davon, was wo einzustellen ist.


    Grüße, Brent

    wenn du bei deinem Trödler mal nachhaken könntest

    Hallo Frank,


    kann ich machen, wird aber etwas dauern. Hier ist gerade Blizzard oder so und der Hafen friert ein.

    Geprüfter, sauberer Basik ohne Arm, Scharniere und Haube kostet bei ihm 100,-, ob er eine nackte Zarge hat, frage ich aber gern gelegentlich. Ich kann Dir auch Adresse und Telefonnummer geben, dann kannst Du selbst nachfragen.


    Grüße, Brent

    Hallo nochmal Matze,


    Dein Plattenspieler ist ein herkömmlicher Revolver der zweiten Baureihe, kein Rebel, der hatte einen sehr viel einfacheren Tonarm. Ich hatte den auch 'mal, allerdings in rot. Der Spieler hat damals recht gute Besprechungen bekommen. Der Polystyrolteller war lt. Hersteller eher eine Verbesserung, beim MDF-Teller der ersten Baureihe fräste sich mit der Zeit der Riemen eine regelrechte Spur in den Tellerrand. Zudem besitzt der Teller eine konkave Oberfläche, das soll bei Verwendung der "Pig" Gummiklemme dafür sorgen, dass die LPs plan aufliegen.


    Der Tonarm ist - sofern nicht beschädigt - auch kein Klanghindernis, entspricht ungefähr dem Jelco SA-250 ST, besitzt aber eine geringere Masse. Übrigens nicht, wie von mir oben fälschlich geschrieben, baugleich mit dem Mission 774LC, sondern eher ein Cousin.


    Ich hatte ihn als Ersatz für einen defekten Thorens TD-126 III gekauft und war damals durchaus zufrieden mit dem Gerät. Lief mit Audio Technica AT-450E und später einem Denon DL-110 ohne Bassmangel.


    Der Nadeleinschub des Sonys ist offenbar ein Original, kein einfacher Nachbau. Ich könnte mir lediglich vorstellen, dass die Gummilagerung der Nadel verhärtet ist. Das führt eventuell zu unsauberer, kratziger Wiedergabe mit deutlich eingeschränkter Basswiedergabe. Eine denkbare Ursache könnten auch beschädigte oder zu fest eingestellte Tonarmlager sein, bei Deinem Exemplar sehen die Lagerschrauben aber nicht nach etwaigen Basteleien aus.


    Ich würde einfach einmal einen anderen Tonabnehmer im Revolver probieren. Gibt das keine Besserung, liber verkaufen als herumbasteln. Ein Erhöhung der Tellermasse wird zu keiner verbesserten Basswiedergabe führen.


    Viele Grüße, Brent