Beiträge von johnny.yen

    Ich kenne natürlich nur LINN, dafür aber sehr viele Geräte, meine Ausfallrate - 0.

    Sorry für's Off-topic: ich hatte bisher nur ein Linn-Gerät mit Schaltnetzteil und das war mein einziges Linn-Gerät, das kaputt gegangen ist: defektes Schaltnetzteil.

    Man sieht da recht viel-alte Rotels, Marantz 63/65/67 mit SE und ohne, teilweise schon alte Missions für knapp 200.-, Cambridge Azur usw....

    Moin Bernie,


    ja, ich habe einen Tipp, Finger weg von den Marantz 63/65/67 und den Missions. Alles kaputt. Im Ernst, das sind Geräte, um die ich aufgrund schlechter Erfahrungen einen großen Bogen mache.


    Ich würde Dir zu einem Player mit Philips-Technik aus einer früheren Generation mit dem zuverlässigen Philips CDM-4/19 Laufwerk raten, z.B. Marantz CD-52, CD-60, CD-62, CD-80 etc. alternativ Rotel RCD-855 und Geschwister oder andere Philipsabkömmlinge in gleicher Qualität wie den NAD 501 oder den AMC CD-6.


    Wenn es etwas neueres sein soll, ist vielleicht noch der kleine Yamaha CD-S300 eine Empfehlung wert, hat einen anständigen Wandler für USB-Geräte an Board und kostet gebraucht knappe 100,- €s


    Grüße, Brent

    Ich gehe zum Lautermachen, Umschalten, Titelsprung etc. zum Verstärker, benutze die daneben liegende Fernbedienung und lege sie nach Verwendung wieder neben den Verstärker bzw. CD-Player.


    Das tue ich allerdings nicht, um mir Bewegung zu verschaffen, sondern weil ich erstens die Ferndienungen sonst nicht wiederfinde und weil zweitens die Einstellung meiner Geräte über die Tipptastensteuerung sehr viel umständlicher und langsamer ist als per Fernbedienung.


    Grüße, Brent

    Sony TA 1000 ESD - Sony TA N 220

    Hallo Pascal,

    ich habe da noch eine andere Idee, nicht belegbar, aber aus eigener Erfahrung.
    Ich hatte vor rund 20 Jahren eine Sony TA-N55ES und eine TA-N220 zuhause, beide vom Erstbesitzer in neuwertigem Zustand und nur wenige Jahre alt.

    Die TA-N55 hatte ich gekauft, um meine mechanisch brummende Yamaha M-4 zu ersetzen, die TA-N220 war ein Schnäppchen - nur aufgrund des günstigen Preises mitgenommen.


    Beide Sonys liefen mit einer Canton ECP-1 Vorstufe an einem Paar Spendor BC-1 und lieferten die gleiche höchst enttäuschende Vorstellung ab: keinerlei Dreidimensionalität und absolut kein Druck im Bass. Dafür eine überzogene Hochtonwiedergabe. Das ganze war sehr detailliert und fein aufgelöst, auch Tiefbass war vorhanden, trotzdem vollkommen ungeniessbar.

    Ich hatte bisher nie so eine ausgeprägte klangliche Veränderung durch einen Verstärker wahrgenommen und habe einen Fehler vermutet.


    Nachdem ich Anschlussfehler oder Impedanzprobleme mit der Vorstufe ausgeschlossen hatte, habe ich noch ein bißchen mit anderen Amps und Lautsprechern herumgetauscht. Aber nach wenigen Tagen und ein bißchen Herumgelese im WWW wurde mir dann irgendwann klar, dass die Sonys einfach so klingen: dünn, flach und langweilig.


    Vielleicht besteht für Dich die Möglichkeit, einfach 'mal irgendwo im Bekanntenkreis einen anderen Hifi-Verstärker zu leihen und die Wharfedales kurz mit diesem zu testen, bevor Du sie in Rente schickst.


    Grüße, Brent

    Moin,


    ein kurzes Update: das Netzteil war schuld. Der Vorbesitzer hatte - wohl glaubend "viel hilft viel" - das Originalnetzteil durch ein großes JVC 5A Video-Netzteil ersetzt.


    120watt.jpg


    Da die Vorstufe sicher keine 120 Watt benötigt, habe ich ein anständiges Steckernnetzteil gekauft. Die Atoll läuft jetzt prima, rauscht nicht und brummt nicht.

    Falls sich also jemand eine günstige Vorstufe sucht, kann ich die P200 bzw. P200SE uneingeschränkt empfehlen.


    Grüße, Brent

    der Überhang ist ca. 7mm zu groß

    Hallo Andreas,


    da stimmt irgendetwas nicht, was für ein Armrohr benutzt Du und womit kontrolierst Du den Überhang?

    Ein Audio Technica dieser Bauform sollte eigentlich problemlos an den TP-16 II bzw. III passen. Ich hatte vor etlichen Jahren 'mal ein AT-450 an einem TD-126 III und kann mich nicht an Probleme bei der Justage erinnern.


    Grüße, Brent

    Hallo A.K. und Danke für den Hinweis!


    Tatsächlich nimmt der Rauschteppich der P200 bei abgezogenem Phonokabel hörbar zu. Das Nebengeräusch-Niveau entspricht dann ungefähr dem des Majik mit offenem Eingang, erweitert um eine Brummkomponente, vorwiegend auf dem rechten Kanal.


    Die Verstärkung der P200 unterscheidet sich nicht wesentlich von der anderer Phonopres, evtl. ein kleines bißchen mehr Pegel als beim Majikeingang.


    Ich habe das Dinge gerade 'mal aufgeschraubt, auf den ersten Blick habe ich jetzt keine schlechten Lötstellen erkennen können.


    DSC07682.jpg


    Grüße, Brent

    Moin,


    ich habe gestern eine Atoll P200 erhalten, nettes Gerät, klingt gut. Allerdings ist bei voll aufgedrehter Lautstärke ein sehr deutliches Rauschen und Gebrummel vernehmlich. Verhält sich wie ein Verstärker aus den 80er Jahren, Cyrus One oder so.

    Klar ist das in der Praxis nicht wirklich relevant, so laut mag und kann ich gar keine Musik hören und selbst wenn, dann wird das Gerausche von den Abtastgeräuschen überlagert.

    Trotzdem gefällt mir das so nicht wirklich, daher wüßte ich gern, ob so ein Verhalten bei der P200 normal ist oder ob ich da eher irgendein Einstreuungsproblem habe.

    Der MM-Phonoeingang meines kleinen Linn Majik rauscht im Vergleich praktisch gar nicht, auch mit anderen etwas moderneren Phonopres hatte ich kaum Probleme.

    Aufstellungsänderung und Kabeltausch machten keinen Unterschied, das Netzteil der Atoll ist nicht original sondern ein recht solides JVC-Camcorder-Teil.

    Falls irgendwer hier die P200 hat oder kennt, würde ich mich über eine Einschätzung freuen.


    Grüße, Brent

    Moin,


    der Vestax Handy Trax wird leider nicht mehr produziert, das erklärt vielleicht auch die abgedrehten Preise für NOS Exemplare. Letzter "Normalpreis" lag bei 129,- und 149,- für das USB-Modell.


    Allerdings gibt es den Numark PT-01 noch. Auch der bietet von Hause aus keine wirklich überragende Technik, aber sowohl für den Vestax als auch für den Numark gibt's schon seit einiger Zeit einige Modifikationen. Recht bekannt sind die Jesse Dean Mods, z.B. der Einbau eines MM-Vorverstärkers und eines anständigen Tonarms mit Halbzollbefestigung: Klick


    Auf großstädtischen Flohmärkten ist man mit so einer Kiste wahrscheinlich nicht einmal der einzige Besucher, in Berlin liefen die Jungs schon vor Jahren mit Handy Trax und älteren Batteriespielern über die Märkte.


    Grüße, Brent

    Hallo Frederik,


    in der Regel haben solche Probleme bei alten Duals ihre Ursache in verharzten und verklebten Schmierstoffen. Bei dem von Dir beschriebenen Verhalten, würde ich von einer verkleisterten "Rillenachse" ausgehen:


    Alles, was sich um diese Achse, siehe Pfeil, bewegt, muß frei beweglich sein. Vorsichtig zerlegen und reinigen (WD-40, Kontaktspray o.ä), säubern und neu fetten sollte helfen.


    reinigen.jpg


    Ein defekter Kondensator kann auch eine Ursache sein, aber wenn Du den Einschalter schon gar nicht mehr bewegen kannst, wird es eher Verharzung sein.


    Viel Erfolg & viele Grüße, Brent

    Moin HaWe,


    das ist ein Lenco-Tonarm, stammt meines Erachtens vom Lenco L-90. Die direktgetriebenen L-830 und 833 besitzen zwar den gleichen Tonarm, die Beschriftung der Anti-Skating Skala war aber bei den Geräten, die ich bisher zuhause hatte, anders gestaltet.

    Du benötigst ein gekröpftes Lenco-Headshell, außer bei L-90, L-803 und L-833 gab es solche z.B. beim L-60, L-65 und L-85 und baugleichen Modellen.

    Gibt's für relativ viel Geld bei Thakker neu. Klick! Gebraucht ist billiger. Ein Gegengewicht könnte (?) ich noch haben, kann gerne 'mal nachschauen.


    Ob sich das lohnt, den Arm wieder zu komplettieren, weiß ich nicht so recht. Einen Lift und eine Armstütze hast Du dann immer noch nicht.

    Komplette derartige Lencos sind nicht sehr gefragt und daher auch nicht wirklich teuer. Von der Qualität ist das Ding gar nicht übel, überprüfe 'mal die Lager, die sind manchmal beschädigt.


    Grüße, Brent

    So richtig viel fällt mir nicht ein, bin musikalisch ziemlich rumgeeiert dieses Jahr. Gut gefallen hat mir einiges, waren aber vorwiegend alte Helden:


    Drudkh – They Often See Dreams About The Spring

    Slapshot - Make America Hate Again

    Art Brut - Wham! Bang! Pow! Let's Rock out!


    Ganz neu für mich waren Space Shuttle aus Nürnberg mit ihrer Debut-LP und Pill aus New York, aktuelle LP: Soft Hell


    Grüße, Brent

    Moin,
    ich war nie ein großer Roxy Music oder Bryan Ferry Fan, erkenne aber den musikhistorischen Wert gern an - tolle Musik, eben vielleicht nicht so ganz meine. Weil meine Frau das anders empfindet, habe ich mir die neue LP gestern aufmerksam angehört und kann mich nicht beklagen.


    Peinlich finde ich nichts daran, ganz im Gegenteil - stimmig und aus einem Guß - die mittlerweile etwas brüchige Stimme passt ideal zu Ferry's Stil. Beim "Nebenherhören" fallen manche der Instrumentalnummern etwas ab, aber selbst die finde ich besser als erwartet. Ich muß aber auch zugeben, dass ich Babylon Berlin ziemlich unterhaltsam fand und einem musikalischen Nachschlag von vornherein positiv gegenüberstand.


    Sicher nicht jedermanns Tasse Tee, aber ich würde die Bitter Sweet weiterempfehlen.


    Grüße, Brent


    Hallo Carsten,


    nein, den Akito habe ich nur auf einem Linn Basik und dem LP-12 gehabt. Dazu kann ich also nichts sagen. Basik Plus-Arme hatte ich auf Fremdlaufwerken, aber ebenfalls nie auf einem Technics.


    Grüße, Brent

    Hallo Carsten,


    kurz noch off-topic: Ich kann Deine Eindrücke leider (im Ernst) nicht wirklich nachvollziehen. Ich hatte mehrfach einen SL-1210 II angeschafft, neu, gebraucht und generalübeholt. Immer mit der Idee, mich vom Streben nach Verfeinerung freizumachen und mir ein solides und bodenständiges Gerät hinzustellen. ich mag den Technics und schätze seine Praxistauglickeit und Solidität.


    Aber jedemal hat mich der Technics nach einigen Monaten wieder verlassen, vor allem wegen seiner - nach meinem Empfinden - weichen und etwas kraftlosen Basswiedergabe.


    In der Vergangenheit hatte ich einen Technics SP-25 - technisch ein SL-1210 als Einbaulaufwerk - damals als Zweitlaufwerk. Mit dem ging es mir genauso - unabhängig vom montierten Arm (Jelco/SME/Mission) blieb der Technics immer sehr soft im Bass und ließ Attacke vermissen. Ich habe mit SP-25 und SL-1210 alles mögliche probiert: Tonarme, Matten, Zargen, exotische MCs und Rundnadel-MMs - die Tendenz blieb immer die gleiche.


    Den Axis habe ich behalten, weil er mich klanglich überzeugt. Gefällt mir sogar besser als mein ehemaliger - sehr alter - LP 12 mit Valhall/Akito.

    ...und ich muss mich entscheiden, was ich nun mache...

    Die Geschwindigkeit einstellen. Kostet Dich drei Minuten. Gegebenenfalls zusätzlich die Zeit, eine Stroboskopscheibe auszudrucken und eine Lampe neben den Plattenspieler zu stellen.


    Viel Erfolg, Brent