Posts by johnny.yen

    Aber ich finde den FR-24 MKII echt klasse.

    Das geht aktuell leider vielen so und lässt die Preise anziehen. Meines Erachtens der japanische Tonarmklassiker schlechthin. Gehört wie das AT-24 zu den Geräten, über deren Verkauf ich mich etwas ärgere.


    Ich hatte den FR gleichzeitig mit einem AT-1010 in Betrieb und muß zugeben, dass der Unterschied zwischen dem Oldie und dem 80er Jahre High-Tech-Arm für mich kaum wahrnehbar war.


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    Grüße, Brent

    Was war dein Favorit? AT-1010 oder Mission?

    Der Mission, den AT-1010 habe ich überwiegend mit MCs betrieben. Den Mission kann man zwar recht genau bedämpfen, aber das AT-24 lief auch ohne Anpassung gut, sowohl nach Test-LP als auch nach meinem Hörempfinden.


    Trotzdem würde ich Dir jetzt nicht zwingend zum Kauf eines 774 raten, der Arm ist gut und recht preiswert zu haben, die Verarbeitung mindert den Spaß aber erheblich.


    Den SME 3009 improved habe ich immer wieder versucht, gern zu mögen, weil mir die Optik gut gefällt. Aber letzlich spielt damit fast jedes System weicher und unpräziser als mit anderen Armen. Dazu habe ich irgendwo sogar einen zeitgenössischen Test gelesen, in dem die starken Resonanzen des Armrohrs auch meßtechnisch belegt waren.


    Grüße und viel Glück bei der weiteren Suche, Brent

    Moin Alex,


    ich hatte vor Jahren mein AT-24 am schwereren Audio Technica AT-1010 und am Mission 774, dem originalen John Bicht-Arm. Wahrscheinlich hatte ich es auch irgendwann im SME 3009 II improved und am Linn Akito.


    Ist mir nirgendwo dumm aufgefallen, spielte immer prima und ich vermisse mein Exemplar noch heute.


    Grüße, Brent

    Ansonsten ist der Antrieb der Regas bis auf die brummenden Motoren und die aufpreispflichtige elektronische Geschwindigkeitsumstellung eigentlich recht gut und auch die Riemen sind durchaus erfreulich langlebig. Manche stören sich dran, daß die Regas einen Tick zu schnell laufen, was sicherlich der reinen Lehre widersprich

    Persönlich sehe ich gerade da die Probleme der Regas. Ich habe mir im vergangenen Jahr zweimal Regas gekauft, weil ich die Optik mag und gern eine klassische britische 90er Jahre-Anlage hier stehen haben wollte.

    Leider bin ich in der Praxis nicht glücklich mit den Kisten geworden. Das erste Exemplar machte Ärger, das zweite auch. Motorbrummen, Motorbrummen & Motorbrummen sowie eine für mich sehr deutlich zu vernehmende Geschwindigkeitabweichung haben mir den Spaß gründlich verdorben.


    Gleichzeitig hatte ich zufällig einen Music Hall MMF2.2 und zwei Pro-Ject Debuts hier, die machten überhaupt keine Probleme und zumindest der Music Hall klang, wenn ich ehrlich bin, hörbar knackiger und sauberer als ein Rega P2 mit gleichem Tonabnehmer (Ortofon OM-40).


    Von den positiven Pro-Ject Erfahrungen angefixt, habe ich dann noch einen Pro-Ject Xperience gekauft, der auf deutlich höherem Niveau als ein P3 spielt, aber an so vielen Kleinigkeiten krankte, dass ich das Thema Rega und Pro-Ject jetzt einfach 'mal grundsätzlich aufgegeben habe.


    Fazit: Rega-Arme finde ich besser als die labilen Pro-Ject-Teile, aber die Laufwerk sind - ohne Upgrades - nicht zufriedenstellend.

    Perfekt sind beide Dreher nicht.

    Kann ich nur unterstreichen.


    Grüße, Brent

    Lotivel

    Litovel ist der Firmenstandort, der Laden heißt SEV :)


    Ich hab' in der Vergangenheit reichlich kleinere Pro-jects angekauft und weiterverhökert, immer ohne Probleme. Keine Motorgeräusche, keine Lagerschäden, alles prima.

    Dann habe ich mir selbst 'mal einen kaum gebrauchten Pro-Ject hingestellt - einen 2 Xperience. Lief beim Probehören prima, aber nach wenigen Tagen tauchten schon die ersten Probleme auf.


    Das Ding brummte aufgrund von Einstrahlungen ins originale Signalkabel. Ausgetauscht, hatte ohnehin eine zu hohe Kapazität für den (von Pro-ject vormontierten) Tonabnehmer.

    Laufwerk steht schief, weil die Dämpferfüße sich durchs Gewicht verformt haben, ok, kann man in der Höhe verstellen. Zwei der Füße liessen sich aber aufgrund der Verformung nicht mehr ganz einschrauben.

    Motorpulley rutscht auf der Motorachse durch.

    Tonarmstütze verdreht sich ständig und fällt ab.

    Liftöl läuft aus, VTA lässt sich nur unter Verrenkungen justieren. Das Gegengewicht klebt an der Achse und lässt sich nur mit unangemessener Gewalt verdrehen und abnehmen.


    Klar, alles nur Kleinigkeiten, aber in der Summe haben die mich ganz schön genervt und den Spaß am Pro-ject reichlich gedämpft. Klanglich fand ich ihn prima, durchaus auf Augenhöhe mit meinem TD-126. Und für's Geld gibt's echt 'ne Menge Plattenspieler.


    Grüße, Brent

    d.h. die neuen Headshells (ab 2015) von Technics sind baugleich und würden passen?

    Nicht wirklich baugleich, aber von der Form identisch und auf jeden Fall passend. Allerdings mit 70,- € auch nicht gerade preiswert. Andrés Hinweis bezüglich der teils schlechten Passgenauigkeit von Nachbau-Headshells solltest Du auf jeden Fall beachten.


    Originale "alte" Technics-Headshells gibt es z.B. bei eBay aktuell recht günstig aus Frankreich, Alternative: Gebrauchtkauf.


    Grüße, Brent

    Moin Udo,


    ich würde auf jeden Fall zu einem Technics-Headshell oder einem optisch ähnlichen Nachbau raten. Die Headshells fast aller anderer Hersteller bauen in der Regel etwas höher, dadurch erhöht sich der Abstand zwischen Tonarm und Schallplatte und somit der "vertikale Spurfehlerwinkel". Das sieht doof aus und die Abtastverzerrungen steigen an.


    Grüße, Brent

    Zu den technischen / Klanglichen Qualitäten habt ihr euch noch nicht geäussert, hatte den Sansui überhaupt schon mal einer ?

    Hallo Harry,


    ich hatte vor 10 Jahren 'mal so ein Teil hier. Leider in keinem optimalen Zustand, der Tonarmantrieb funktionierte nicht zuverlässig und es gab regelmäßige Kanalausfälle.


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    Die Sache mit der Armsteuerung scheint hier regelmäßig ein Problem zu sein, ich denke Ursache war aber lediglich ein verhärtetes Gummiteil. Grundsätzlich gilt aber wohl, dass Reparaturen am Sansui nicht ganz trivial sind.


    Klanglich fand ich ihn nicht sonderlich bemerkenswert und das Design ist auf jeden Fall Geschmacksfrage. Im Vergleich zu anderen japanischen Hochglanzspielern wäre der Sansui nicht mein Favorit. 1000,- Euro schiene mir ein unangemessener hoher Preis, selbst für ein Top-Exemplar in OVP.


    Viele Grüße, Brent

    mir gefallen die Höhen nicht, das System macht zu starke S-Laute.

    Hallo Werner,


    ich hatte einen ähnlichen Eindruck vom B&O. Ich hatte bisher fünf oder sechs, davon zwei NOS-Exemplare ohne auffällige Alterungserscheinungen. Klang wie Mittelwelle, egal in welchem Tonarm: B&O ST/A, Kenwood KD-750, Dual 1009/1019 etc..

    Einen FR-24 II habe ich zwar zeitgleich besessen, aber da habe ich es dann gar nicht mehr probiert.


    Ich stehe ja durchaus auf Vintage-Hifi, aber das war mir dann doch zu mau.


    Freu Dich an der Optik, viele Grüße, Brent

    Wingnut Dishwashers Union - Burn the Earth! Leave it Behind ...


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    Folk-Punk aus der US DIY/Anarcho/Homeless-Szene von 2009. Kürzlich als "Benefiz"-LP wiederveröffentlicht und eben eingetroffen. Zumindest teilweise stammen die Aufnahmen von Cassetten. Und auf so eine kopiere ich die LP auch gerade wieder.



    Grüße, schöne Woche, Brent

    Hallo Jens,


    nein, es gibt allerhand MCs mit austauschbarem Nadlträger, in der Regel wird dann nicht nur die Nadel sondern das gesamte Generatorstystem getauscht. Außer Audio Technica hatten auch Satin, Sony, Pioneer, Yamaha, Azden/Piezo oder Excel solche Systeme im Programm.


    Das AT-UL3 habe ich in der Vernangenheit einige Male gemeinsam mit so einem Onkyo CP-1057F gekauft. Meist war die Nadel hin oder eine Spule defekt, aber mit einem gut erhaltenen Exemplar konnte ich auch einmal genauer hinhören. Ehrlich gesagt, wäre mir das System die geforderten 149,- nicht wert. Einfacher elliptischer Nadelschliff und eher simple Machart, klanglich empfand ich es als nicht so viel besser als ein preiswertes Audio Technica MM, bestenfalls etwas straffer und sauberer.


    Für 30,- € mehr gibt es von Audio Technica das AT-F2 - ein MC ähnlicher Qualität, aber aus aktueller Fertigung und mit etwas "schärferem" Nadelschliff.


    Grüße, Brent

    Die Linn-Tonarme wie Akito1/2 sind m.E. das Geld nicht wert, da immer sogenannte Lagerprobleme aufgetreten sind, die aber meistens durch das nicht gut funktionierende Antiskating generiert wurden. Traten Lagerprobleme auf, bin ich immer hingegangen und habe das Antiskating auf Null gestellt und dann waren die Lager plötzlich wieder frei.

    Sorry, aber das habe ich noch nie gehört, geschweige denn erlebt. Aber ich habe Linn-Arme zerlegt und repariert und bin dabei nie auf Probleme mit dem Antiskating gestoßen, sondern nur auf defekte Horizontal-Lager, die durch eine zu hohe Lagerspannung entstanden sind.


    Gruß, Brent

    Zusatzfrage: Wie lassen sich eigentlich beim TP-14 die Nulldurchgänge einstellen?

    Moin,


    beim TP-50 Headshell lässt sich nach dem Lösen der jeweiligen Schrauben das gesamte Oberteil des Headshell verstellen. Überhang und VTA.


    Aus Italien gibt es alternativ sehr solide Nachbauten des Headshells mit herkömmlichen Langlöchern und bei Schopper gibt es Headshells mit durchgehenden Bohrungen. Im Prinzip kann man da also fast alles verbauen, was sich ausbalancieren lässt.


    Grüße, Brent

    Moin,


    ich habe eben gerade erst gelesen, dass Kim Shattuck von den Muffs, früher den Pandoras und ganz kurz 'mal Kim Deal-Ersatz bei den Pixies bereits am 04.10. mit 56 Jahren gestorben ist. :(



    Grüße, Brent

    Todlangweiliger Tonabnehmer an todlangweiligem Tonarm auf todlangweiligem Plattenspieler, Ortofon VM Blau am Thorens TP-16. VTA ist fragwürdig, spielt aber prima. Mal sehen, wie lange ich es mit einem "vernünftigen" Plattenspieler aushalte.


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    Grüße, Brent