Beiträge von johnny.yen

    1966 die Krone der Bewegt-Magnet-Schöpfung: Shure V-15 II


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    Mittlerweile ist das Dings hier ziemlich selten geworden - das Angebot an Nadeln ist aber vergleichsweise groß und die Preise dafür sind recht günstig - beim V-15 III ist das ja leider genau umgekehrt.

    Baut hoch, wiegt viel und möchte nur 1 Gramm Auflagekraft, zudem darf man da alle pFs draufschlagen, die man gerade so übrig hat. 450 pF sollen optimal sein.


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    Ich muss mich noch ein bisschen einhören - die Originalnadel ist wahrscheinlich am Ende und zischeln tut's es auch ein wenig. Es klingt sehr smooth, ähnelt eher dem bauähnlichen Shure M-91E als seinem Nachfolger. Mit mehr Schwärze und Dynamik. Unterschätzte Perle. Sollte ich behalten.


    Grüße, Brent

    Mitsubishi DP-EC20

    Hallo und Moin,


    das ist schon 'mal ein sehr schöner Plattenspieler, bei dem die Investition in einen guten Tonabnehmer sicher lohnt. Deine Vorauswahl ist aber vielleicht nicht so ganz optimal.


    Das Gold Note Vasari Red ist ein Sumiko Black Pearl mit einem anderen Gehäuse, hier würde ich keinen hörbaren Vorteil erwarten.


    Das Goldring E3 wird für Goldring von Audio Technica gefertigt und entspricht technisch so ungefähr dem AT-VM95EN, da wäre das AT-VM95ML mit seinem ML-Schliff womöglich vorzuziehen.


    Persönlich würde ich wohl das Audio Technica VM-530EN wählen. Das kleinere VM-520EB habe ich bereits einmal in einem Mitsubishi montiert und das machte dort eine prima Figur. Ich hatte zuerst erwartet, dass der Arm vielleicht zu schwer sei, aber die Kombination funktionierte gut.


    Einen Flaschenhals könnte allerdings Dein Verstärker darstellen. Der AS-701 hat im Phonoeingang angeblich eine Kapazität von 470 pF - und das ist mehr als die meisten MM-Tonabnehmer mögen. Audio Technica gibt für seine MM-Tonabnehmer eine optimale Abschlusskapazität von 100 bis 200 pF an. 470 pF plus zusätzliche - vielleicht - 150 pF für das Anschlusskabel können schon zu deutlich hörbaren Verfärbungen führen. Die Audio Technicas der VM-5x0 und VM-7x0 sollen damit eher grell und höhenbetont klingen.


    Die VM-95-Baureihe kommt mit erhöhten Kapazitäten wohl besser klar, aber rund 600 pF - wenn der Wert denn stimmt - sind wirklich nicht unkritisch.


    Ich würde wohl zu einem kapazitätsunempfindlichen Highoutput Moving Coil oder eher noch zu einem Ortofon-System greifen.


    Vielleicht hat ja jemand anderes hier eine gute Idee?


    Grüße, Brent

    .... ist alles in allem nicht nachhaltig.

    Ich brauche ja bloss die immensen NOS-Vorräte für diese Teile auf, dadurch wird teurer Lagerplatz frei.

    Und da es noch genug alte Nadeleinschübe gibt, muss auch kein niedliches Edelschwtein dem Musikgenuss geopfert werden.

    Da ich aus gut informierter Quelle erfahren habe, dass Diamantnadeln sich abnutzen 🙀 höre ich jetzt mit dem billigsten Abtaster, den man so finden kann.


    Ersatznadeln liegen im Fachhandel zwischen 10,- und 20,- €, bei eBay schon für 7,50 €. Da kann ich es mir leisten, alle 10 LPs die Nadel wegzuwerfen und zu ersetzen.


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    Das Ding hat scheinbar nicht einmal einen Namen, die (ausschließlich sphärischen) Nadeln gibt's als JVC DT-36 oder CEC CN-201/202. Der Systemkörper wurde mit abweichenden Halterungen und Nadeln auch von Nagaoka als JT-311 oder in der OS-Reihe verkauft. Oder als Tonar, Sanyo etc. Immer das gleiche Zeugs unter verschiedensten Bezeichnungen.


    Hörbarer Präsenzmangel, etwas opak und dunkel. Dadurch ergibt sich aber eine schöne Natürlichkeit und Wärme. Kann man mit einem hübschen Alugehäuse sicher auch als den heißesten highendigen Shit verkaufen.


    Kommt aber nur mit billigen resonierenden Blechheadshells so richtig rüber, bloss nicht überdämpfen!!!

    Der grau-transparente Nadeleinschub ist ebenfalls für das AT-12E gedacht, trägt aber die Bezeichnung AT-N12ES. Technisch wohl völlig identisch mit der Nadel ATS-12. Das "S" am Ende steht wahrscheinlich für "Saba", denn diese grauen Nadeln wurden vorwiegend mit Saba-Plattenspielern ausgeliefert.


    Dafür spricht auch die unbedruckte Oberseite des Systemkörpers, OEM-Versionen dieser Audio Technica Baureihen, wie sie für Saba oder Hitachi gefertigt wurden sind dort meist unbeschriftet.


    Grüße, Brent

    Hier wird man ja rasend schnell vorverurteilt.

    Das hat nichts mit Vorverurteilung zu tun. Für Dich war's ein guter Witz, für mich anti-ukrainische und misogyne Hetze.


    Wenn man fünf Minuten Freizeit und einen Internetbrowser zur Verfügung hat, kann man sich schnell ein eigenes Bild machen. Die Beiträge aus X und Instagramm sind halt die ersten beiden Treffer bei einer Google-Suche.

    Keine Ahnung, wo Du Dich im Netz so rumtreibst.


    Das Bild wurde mit gleichem Text ("am ESC") sowohl bei X (Twitter) als auch bei Instagramm von rechtsextremen Nutzern gepostet.


    Das Foto ist ein Fake und wahrscheinlich russischer Herkunft.

    Passen würde das EAT No. 5 wahrscheinlich schon, ob Du es mit Serien-Gegengewicht und Serien-Headshell ausbalancieren kannst, müsstest Du selbst eruieren. Ich denke, eher nicht.


    Das richtige für Dich dürfte es aber nicht sein, unter dem hübschen Gehäuse ist nämlich ein Ortofon versteckt. Sollte ein Quintet Bronze sein, leicht an der Oberseite, dem Anschlussfeld und letztlich dem Nadelträger zu erkennen.

    Das ist ein Mädchen-TA

    Dann wäre es wohl das richtige für mich. Aber bei 15 Gramm Gewicht winke ich dankend ab.


    Grüße und schönen Abend, Brent