Beiträge von johnny.yen

    Moin,
    ich war nie ein großer Roxy Music oder Bryan Ferry Fan, erkenne aber den musikhistorischen Wert gern an - tolle Musik, eben vielleicht nicht so ganz meine. Weil meine Frau das anders empfindet, habe ich mir die neue LP gestern aufmerksam angehört und kann mich nicht beklagen.


    Peinlich finde ich nichts daran, ganz im Gegenteil - stimmig und aus einem Guß - die mittlerweile etwas brüchige Stimme passt ideal zu Ferry's Stil. Beim "Nebenherhören" fallen manche der Instrumentalnummern etwas ab, aber selbst die finde ich besser als erwartet. Ich muß aber auch zugeben, dass ich Babylon Berlin ziemlich unterhaltsam fand und einem musikalischen Nachschlag von vornherein positiv gegenüberstand.


    Sicher nicht jedermanns Tasse Tee, aber ich würde die Bitter Sweet weiterempfehlen.


    Grüße, Brent


    Hallo Carsten,


    nein, den Akito habe ich nur auf einem Linn Basik und dem LP-12 gehabt. Dazu kann ich also nichts sagen. Basik Plus-Arme hatte ich auf Fremdlaufwerken, aber ebenfalls nie auf einem Technics.


    Grüße, Brent

    Hallo Carsten,


    kurz noch off-topic: Ich kann Deine Eindrücke leider (im Ernst) nicht wirklich nachvollziehen. Ich hatte mehrfach einen SL-1210 II angeschafft, neu, gebraucht und generalübeholt. Immer mit der Idee, mich vom Streben nach Verfeinerung freizumachen und mir ein solides und bodenständiges Gerät hinzustellen. ich mag den Technics und schätze seine Praxistauglickeit und Solidität.


    Aber jedemal hat mich der Technics nach einigen Monaten wieder verlassen, vor allem wegen seiner - nach meinem Empfinden - weichen und etwas kraftlosen Basswiedergabe.


    In der Vergangenheit hatte ich einen Technics SP-25 - technisch ein SL-1210 als Einbaulaufwerk - damals als Zweitlaufwerk. Mit dem ging es mir genauso - unabhängig vom montierten Arm (Jelco/SME/Mission) blieb der Technics immer sehr soft im Bass und ließ Attacke vermissen. Ich habe mit SP-25 und SL-1210 alles mögliche probiert: Tonarme, Matten, Zargen, exotische MCs und Rundnadel-MMs - die Tendenz blieb immer die gleiche.


    Den Axis habe ich behalten, weil er mich klanglich überzeugt. Gefällt mir sogar besser als mein ehemaliger - sehr alter - LP 12 mit Valhall/Akito.

    ...und ich muss mich entscheiden, was ich nun mache...

    Die Geschwindigkeit einstellen. Kostet Dich drei Minuten. Gegebenenfalls zusätzlich die Zeit, eine Stroboskopscheibe auszudrucken und eine Lampe neben den Plattenspieler zu stellen.


    Viel Erfolg, Brent

    Eine externe Steuerung (oder intern ein Hercules-Board) ist billiger, als einen abgefackelten Axis wieder in Gang zubringen.

    Klar, viel günstiger. Ein Hercules Board kostet 220,- £, ein Heed Orbit 450,- €. Für 220,- £ bekomme ich einen intakten Axis ohne Arm, für 450,- € einen intakten Axis mit Basik-Plus Arm.

    Von "abgefackelt" war hier bisher noch nicht die Rede.


    Jo muß schon nachfragen, wenn es um die Drehzahleinstellung geht, da empfiehlst Du die Umrüstung auf ein Hercules-Board?


    Echt jetzt, Brent

    Ja, zum Einstellen wird ein kleiner Schraubenzieher benötigt.

    Ich würde den Axis jetzt sicher nicht komplett zerlegen, nur weil die Geschwindigkeit nicht korrekt eingestellt ist. Und auf Verdacht alle Elkos ersetzen schon gar nicht. Und warum sollten die Gummidämpfer kaputt gehen?


    Zu den Schnapsideen wie Heed- oder Fußnetzteil muss man nicht viel sagen, ein intakter Axis ist billiger als so eine externe Regelung.


    Grüße, Brent

    Wenn die Platine verrutscht wäre, würde der ganze Motor hin- und herwackeln. Die beiden Einstellregler sitzen auf der Oberseite der Platine und sind durch zwei Bohrungen im Board zu erreichen. Sind von unten nicht zu sehen.


    Grüße, Brent

    Moin,


    ich habe das auch einmal mit dieser "RPM Turntable Setup"-App probiert. Ebenfalls mit abweichendem Ergebnis: 32,8 Umdrehungen. Mein Axis ist aber sauber mit Stroboskopscheibe eingestellt und läuft ohne Geschwindigkeitsabweichungen im Vergleich zu einer parallel abgespielten CD.


    Ich denke, das liegt an der Drehzahlregelung: wenn ich das Telefon auf den laufenden Teller lege, wird er abgebremst und regelt nach, lege ich es beim Start schon auf den Teller, geht die recht lange Hochlaufzeit des Axis wohl in die Messung ein.


    Wenn Du aber tatsächlich eine Abweichung hörst, ist Carstens Hinweis zielführend, einfach per Stroboskopscheibe die Geschwindigkeit korrekt einstellen.


    Grüße, Brent

    Hallo Alex,


    ich denke schon, dass der Arm 250,- wert ist - mit Anschlusskabel? Allerdings fällt es in der Regel schwer, sowas an den Mann zu bringen. Wer will denn schon einen Dynacord-Arm kaufen? Was der Bauer nicht kennt...


    Ich habe in der letzten Zeit drei Mission 774LC-Arme gekauft, alle unter 150,- €, biete ich so einen zum Weiterverkauf als Mission-Tonarm an, bekomme ich auch nicht viel mehr dafür. Wenn ich die Dinger als Jelco SA-250ST anbiete, ist problemlos ein Preis von mehr als 200,- zu erzielen.

    Dabei ist der 250ST eine vereinfachte und billigere Variante des Mission-Arms - und genau so verhält es sich mit Deinem Dynacord/Jelco und dem SA-250.


    Hast Du mal probiert, ob mit dem Arm ein SPU zu betreiben ist? Solide genug ist er. Das könnte den Interessentenkreis erhöhen.


    Grüße, Brent

    Hallo Alex,


    Jelco ist korrekt. Praktisch identische Arme wurden für den Einsatz auf dem Dynacord Profi-Laufwerk IST-204 produziert. Link: Klick!


    Lediglich die Tonarmstütze bzw. Klemme ist eine andere.
    Könnte sein, dass das 'mal meiner war, dann habe ich die Klemme da angebaut. Den Arm habe ich irgendwann mitsamt dem LAD Headshell an Krishu, hier aus dem Forum verkauft. Dem ist dann irgendwas auf den Arm gefallen und er hat ihn mit einer neuen Armbasis von "Vivid Audio" und einem neuen Armrohr überholt.


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    Von diesen Armen gab es vor etlichen Jahren öfters NOS-Exemplare auf dem Markt, stammten wohl aus Dynacords Ersatzteillager oder von Dynacord-Händlern. Ich hatte noch einen weiteren davon, der hatte auch die richtige Armstütze - aber leider keine Basis. War ja auch ein Ersatzteil.


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    Zum Wert habe ich keine rechte Vorstellung, ist halt im Detail deutlich besser gemacht als ein Jelco SA-250, aber auch kein Koetsu-Jelco. Schwerer Arm, eher für MCs geeignet. Ich hatte ihn unter anderem auf einem 401, war ganz ansehnlich und spielt sehr nett.


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    Grüße, Brent

    Sind aufgrund des Systemkörpers am Jelco leider nicht montierbar.

    Och Schiet, das hatte ich übersehen. Und wenn das System aufgrund des abweichenden Montageabstands noch weiter nach hinten rutschen musst, ist das sicher nicht unbedingt hilfreich.


    Grüße, Brent

    Moin,
    ich weiß ja nicht, ob das hilft, aber ich bin gerade auf das Ortofon OM-30 und 40 am Mission 774LC auf dem Axis gewechselt. Für meinen persönlichen Geschmack ist das tatsächlich besser als die diversen größeren Audio Technica MMs und kleineren MCs, die ich da vorher montiert hatte. Sanfter und ausgeglichener, besonders mit der 30er Nadel finde ich das OM sehr souverän und entspannt.


    Vielleicht bin ich aber einfach kein Audio Technica-Typ, auch wenn mich der brillante Klang und die supersaubere Verarbeitung immer wieder dazu bringt, AT-Systeme nachhause zu schleppen.


    Zum Thema Nagaoka schliesse ich mich 'mal Bonzo an, meine Erfahrungen mit Goldrings sind leider auch nicht so positiv. Die drei britischen Goldrings, die ich bisher hatte, wiesen allesamt abweichende Nadelnachgiebigkeiten und teils einen absurden SRA auf.


    Schwierig am Ortofon ist für mich die 80er Jahre Optik, hübscher ist sicher ein 2M Black oder Bronze.


    Grüße, Brent

    Moin,


    das ist ein Bellex BX-50, die Anleitung für die Baureihe gibt es bei der Vinyl Engine zum Download: Klick!


    Hier noch ein Link nach Russland: DA Stereo. In diesem Forum finden sich einige Bilder älterer Tonabnehmervergleichstests, unter anderem sind auch drei Bellexe dabei.


    Grüße, Brent

    zur Liftreparatur gibt es sogar Videos bei Youtube - mit ein wenig

    Geschick dauert es ca. 2 Stunden.

    Komm Björn, das ist nicht Dein Ernst? Wir sind hier im "Newbie-Bereich".

    auf der Suche nach einem Plattenspieler, der mein erster werden soll

    Einen Wechsel von Tonarm, Nadel etc. habe ich auch noch nie gemacht, natürlich.

    Der SL-1410 II ist ein super Gerät, keine Frage, aber einem Plattenspieler-Anfänger würde ich jetzt nicht gerade die Lift-OP an so einem Technics empfehlen.


    Grüße & schönen Abend, Brent

    Moin,


    beim SL-1410 II ist der Tonarmlift kaputt, die Reparatur ist sehr aufwändig und ohne Lift macht der Plattenspieler wirklich nur wenig Spaß.

    Die anderen drei Angebote sind angesichts der üblichen Marktpreise der Geräte meines Erachtens sehr teuer. Ich würde abraten.


    Bei den eBay-Kleinanzeigen finde ich einen Thorens TD-320 für 229,- im Emsland, einen Dual 626 für 99,- in Cloppenburg oder auch einen rein manuellen Synq X-TRM1 in Bremen für 260,-. Direkt in Oldenburg steht ein Yamaha P-850 für knapp 200,- EUR, auch ein interessantes Angebot.


    Viele Grüße, Brent

    Moin,


    nur nochmal zum Tonarm: der kurze ungekröpfte Arm hat bei Yamaha durchaus Geschichte: So einen Arm gab es bereits 1985 als Alternativbestückung für den GT-2000X, den YSA-2. Hat André auch schon auf der ersten Seite dieses Threads erwähnt.

    Ob das jetzt technisch Sinn mach, kann ich nicht beurteilen. Vom Rigid Float abkupfern mußte man bei Yamaha für den neuen Spieler aber ganz offensichtlich nicht.


    Grüße, Brent

    Jetzt stellt sich noch die Frage nach dem Öl. Kann ich das hier nehmen und wenn ja wieviel muss in das Linn Basik Lager appliziert werden? Oder gibt es da andere Vorschläge zum Öl? Ich habe bereits hier und woanders ein wenig gelesen, Silikonöl sollte es beim Basik anscheinend sein, richtig (Nylonhülse)?

    Hallo Frank. Hm. Ich nähme das schwarze Linn-Öl, das Linn für die Spieler mit Nylonhülse benutzt hat und auch heute noch empfiehlt.


    Sicher läuft das Teil auch mit anderem Öl, ich würde aber persönlich auf Experimente verzichten.
    Eine Lagerfüllung gibt es günstig oder kostenlos beim freundlichen (!) Linn-Händler, alternativ aus der Händlerpulle abgefüllt bei eBay um 10,- € incl. shipping. Bei größerem Bedarf kaufst Du einen Liter Synthetisches Motoröl mit MoS2-Zusatz.


    Grüße, Brent

    Moin Martin,


    ich hatte einen Lambda und hatte die gleiche Probleme, die Du schilderst. Zuerst hatte ich den Motor in Verdacht, ausgebaut, gereinigt, eingebaut, Lagerung geändert und wieder zurückgebaut. Alles ohne Erfolg. War übrigens ein ziemlich guter Papst Synchron-Motor.


    Ich hatte einen stark abgenutzten Original(?) Riemen und einen selbst nachgefertigten, beide geklebter Kautschuk O-Ring. Mit beiden Riemen traten vor allem beim Anlaufen Geräusche auf, Surren, Brummen, Schnarren, hervorgerufen duch das Schwingen des Riemens.


    Geholfen hat schließlich der Einsatz eines Vierkantriemens aus einem alten Lenco-Plattenspieler, der eine höhere Elastizität aufwies als die O-Ringe. Wenn der Rega-Riemen beim Alpha passt, kann das natürlich auch eine Alternative sein. Einen weiteren Umbau kannst Du Dir meines Erachtens durch die Wahl eines geeigneten Riemens sparen.


    Viele Grüße, Brent