Beiträge von johnny.yen

    Jetzt stellt sich noch die Frage nach dem Öl. Kann ich das hier nehmen und wenn ja wieviel muss in das Linn Basik Lager appliziert werden? Oder gibt es da andere Vorschläge zum Öl? Ich habe bereits hier und woanders ein wenig gelesen, Silikonöl sollte es beim Basik anscheinend sein, richtig (Nylonhülse)?

    Hallo Frank. Hm. Ich nähme das schwarze Linn-Öl, das Linn für die Spieler mit Nylonhülse benutzt hat und auch heute noch empfiehlt.


    Sicher läuft das Teil auch mit anderem Öl, ich würde aber persönlich auf Experimente verzichten.
    Eine Lagerfüllung gibt es günstig oder kostenlos beim freundlichen (!) Linn-Händler, alternativ aus der Händlerpulle abgefüllt bei eBay um 10,- € incl. shipping. Bei größerem Bedarf kaufst Du einen Liter Synthetisches Motoröl mit MoS2-Zusatz.


    Grüße, Brent

    Moin Martin,


    ich hatte einen Lambda und hatte die gleiche Probleme, die Du schilderst. Zuerst hatte ich den Motor in Verdacht, ausgebaut, gereinigt, eingebaut, Lagerung geändert und wieder zurückgebaut. Alles ohne Erfolg. War übrigens ein ziemlich guter Papst Synchron-Motor.


    Ich hatte einen stark abgenutzten Original(?) Riemen und einen selbst nachgefertigten, beide geklebter Kautschuk O-Ring. Mit beiden Riemen traten vor allem beim Anlaufen Geräusche auf, Surren, Brummen, Schnarren, hervorgerufen duch das Schwingen des Riemens.


    Geholfen hat schließlich der Einsatz eines Vierkantriemens aus einem alten Lenco-Plattenspieler, der eine höhere Elastizität aufwies als die O-Ringe. Wenn der Rega-Riemen beim Alpha passt, kann das natürlich auch eine Alternative sein. Einen weiteren Umbau kannst Du Dir meines Erachtens durch die Wahl eines geeigneten Riemens sparen.


    Viele Grüße, Brent

    Aber alles so ohne Quellen hinweise. Da habe ich immer so meine Probleme.

    Zu Recht. Quellen für Lutz' Behauptungen habe ich auch nach ausführlicher Suche nicht gefunden.

    Ich gehe vielmehr davon aus, dass Micro bei den gleichen Herstellern Geräte bezogen hat wie auch andere Unternehmen und Vertriebe. Die CU-180 Kupfermatte gab es für kurze Zeit übrigens auch von Universum.

    Viele von ihm genannte Modelle weisen überhaupt keine Bauähnlichkeiten zu Micro-Produkten auf, stammen zum Teil recht offensichtlich von CEC/Sanyo oder tragen dicke Fujiya-Aufleber auf den Motoren. Die ADC und BSR-Spieler wurden meines Wissens in einer japanischen BSR-eigenen Produktionsfirma entwickelt und hergestellt.


    Lt. Wikipedia hatte Micro Seiki auch niemals die Kapazitäten für eine so umfangreiche Produktion,

    die maximale Produktionsmenge lag in den 70ern bei monatlichen 13.000 Einheiten incl. Zubehör und Tonabnehmer. Dual hat zu diesem Zeitpunkt rund 10-mal mehr Geräte gefertigt. Lt. "Spiegel" 1977 bis zu 6000 Plattenspieler täglich.


    Grüße, Brent

    ... zufällig ein Vinymaster Silver ...?

    Nö,
    aber das würde sicher sehr gut passen. Ich kenne nur das kleine VM Red (und ein paar OMs und ältere VMS) im TP-16 III/IV und TP-21, die machten jeweils eine wirklich gute Figur.

    Ich benutze aktuell ein Audio Technica AT-20SLa, war ein extrem günstiges Schnäppchen.

    Grüße, Brent

    Hallo Michael,


    das war in einem Mission 774 LC, wohl ein eher leichterer Arm. Nach Anleitung mit 7 Gramm effektiver Masse, laut zeitgenössischem Test in der britischen "Hifi-Choice" sind es allerdings 12 Gramm. Wobei ich nicht weiß, wie die Werte jeweils ermittelt worden sind.


    Der 774 LC ist ein älterer Jelco-Arm, ähnlich dem SA-250ST, besitzt aber größere Lagerschrauben, einen stabileren Armschaft, eine Metallgegengewichtsachse und ein versteiftes leichteres Armrohr.


    Die Kombination war jetzt auch nicht soo glücklich - blieb ein bißchen flach im Bass. Ich habe das AT-F2 bald darauf gegen ein AT-F3 getauscht und bin mittlerweile wieder zu einem MM zurückgekehrt.


    Grüße, Brent

    Hi Stefan,


    das mit den Namenszusätzen stimmt IMHO so nicht, bei Pickering steht "E" für elliptische Schliffe "S" für Stereohedron, die Stanton-Variante von Shibata. Bei einigen wenigen Systemen mit sphärischem Schliff findet sich der Zusatz "C" für conical.

    Bei den Stanton-Geschwistern stand "S" ebenfalls für Stereohedron, "E" für elliptisch, "EE" und "EEE" für "schärfere" elliptische Schliffe sowie "A" für sphärische Nadeln.

    Dazu gibt's in der Pickering/Stanton-Sprache noch allerhand erhellende Namensanhängsel, wovon "DJ" ja ganz gut zu verstehen ist, der inflationäre Einsatz des "L" eher verwirrend ist - es kann "T4P", "Low Impedance" oder auch "Professioneller Einsatz" bedeuten.

    Grüße, Brent

    Hallo Stefan,

    das TMZ-22E ist ein Moving Magnet System, vom TMZ -22II weiß ich das leider nicht.


    Stanton/Pickering hat sowohl Moving Magnet wie auch Moving Iron-Systeme produziert, die sich von Design und Bauform gleichen. Die Nadeln für die Moving Iron-Systeme sind lediglich mit einem Weicheisenteil bestückt, der eigentliche Magnet findet sich im Systemkörper. Steckt man nun so einen MI-Einschub auf ein Pickering MM-System, fehlt der Magnet und es wird keine Spannung induziert.


    Als Stanton irgendwann in den 90ern (80ern??) neue Inhaber bekommen hat und die Produktionstätten in New York geschlossen wurden, hat man danach allerhand seltsames Zeug produziert. Kann durchaus sein, dass das TMZ-22II ein MI ist, Nadeln wären dann nicht kompatibel.


    Grüße, Brent

    Audio Technica AT-24 und Sony TTS-3000 mit PUA-286 aus erster Hand. Nur weil ich mir den blöden LP-12 eingebildet hab.

    Bei einigen anderen Geräten hatte ich zumindest eine Träne im Knopfloch, weil mir die Trennung schwer fiel. Aurex SY-Λ88, Yamaha T-2, Garrard 401, FR-24, JVC MC-2E. Und jedes Stanton 881S. Immer verkloppt, weil es gerade 'mal wieder nicht zum Arm gepasst hat.


    Grüße, Brent

    Hallo Matze,

    das klingt ja nicht so erfreulich. Wie gesagt, ich habe - genau wie Thies - den Revolver als ganz anständiges Gerät kennengelernt und hatte auch ein paar weitere Bekannte, die mit dem Spieler sehr zufrieden waren. Den Plastikteller fand ich ebenfalls recht zweifelhaft, aber mein Exemplar mit MDF-Teller unterschied sich klanglich jetzt auch nicht wirklich auffällig.


    Wenn es keine Eile hat, nehme ich Dir den Spieler gern wieder ab.


    Grüße, Brent

    Moin,


    Infos über den KT-990SDL sind tatsächlich rar. Vielleicht findest Du im Netz 'was zum KT-990SD ohne L (Langwelle?) - so wurde er meines Wissens auf dem US-Markt angeboten. Zur japanischen Version gibt es hier eine Reparaturdokumentation: nice.kaze.com


    Keine Ahnung, ob das hilft, aber mit dem Google-Übersetzer bekommt man zumindest eine Ahnung davon, was wo einzustellen ist.


    Grüße, Brent

    wenn du bei deinem Trödler mal nachhaken könntest

    Hallo Frank,


    kann ich machen, wird aber etwas dauern. Hier ist gerade Blizzard oder so und der Hafen friert ein.

    Geprüfter, sauberer Basik ohne Arm, Scharniere und Haube kostet bei ihm 100,-, ob er eine nackte Zarge hat, frage ich aber gern gelegentlich. Ich kann Dir auch Adresse und Telefonnummer geben, dann kannst Du selbst nachfragen.


    Grüße, Brent

    Hallo nochmal Matze,


    Dein Plattenspieler ist ein herkömmlicher Revolver der zweiten Baureihe, kein Rebel, der hatte einen sehr viel einfacheren Tonarm. Ich hatte den auch 'mal, allerdings in rot. Der Spieler hat damals recht gute Besprechungen bekommen. Der Polystyrolteller war lt. Hersteller eher eine Verbesserung, beim MDF-Teller der ersten Baureihe fräste sich mit der Zeit der Riemen eine regelrechte Spur in den Tellerrand. Zudem besitzt der Teller eine konkave Oberfläche, das soll bei Verwendung der "Pig" Gummiklemme dafür sorgen, dass die LPs plan aufliegen.


    Der Tonarm ist - sofern nicht beschädigt - auch kein Klanghindernis, entspricht ungefähr dem Jelco SA-250 ST, besitzt aber eine geringere Masse. Übrigens nicht, wie von mir oben fälschlich geschrieben, baugleich mit dem Mission 774LC, sondern eher ein Cousin.


    Ich hatte ihn als Ersatz für einen defekten Thorens TD-126 III gekauft und war damals durchaus zufrieden mit dem Gerät. Lief mit Audio Technica AT-450E und später einem Denon DL-110 ohne Bassmangel.


    Der Nadeleinschub des Sonys ist offenbar ein Original, kein einfacher Nachbau. Ich könnte mir lediglich vorstellen, dass die Gummilagerung der Nadel verhärtet ist. Das führt eventuell zu unsauberer, kratziger Wiedergabe mit deutlich eingeschränkter Basswiedergabe. Eine denkbare Ursache könnten auch beschädigte oder zu fest eingestellte Tonarmlager sein, bei Deinem Exemplar sehen die Lagerschrauben aber nicht nach etwaigen Basteleien aus.


    Ich würde einfach einmal einen anderen Tonabnehmer im Revolver probieren. Gibt das keine Besserung, liber verkaufen als herumbasteln. Ein Erhöhung der Tellermasse wird zu keiner verbesserten Basswiedergabe führen.


    Viele Grüße, Brent

    Hallo Matze,


    was für einen SEE hast du denn eigentlich? Ur-Revolver mit MDF-Teller und Fremdarm, den zweiten Revolver mit Revolver-Arm (Baugleich Mission 774LC), die Version mit Super-Arm, ebenfalls Jelco oder den Rebel mit dem Jelco-Plastiktonarm?


    Revolver und Super Revolver-Arm sind schon deutlich mehr als nur passabel, aber nicht wirklich für Abtaster mit geringer Nadelnachgiebigkeit geeignet. Was für ein Sony-System ist da denn installiert?


    Basteln ist nicht ganz einfach am Revolver, der konkave Kunststoff-Teller sitzt bombenfest auf der Achse, ein anderer Teller müßte aufgrund des Antriebskonzepts exakt den gleichen Durchmesser aufweisen und ebenfalls spielfrei auf der Achse sitzen. Ein Fertigteil wird sich da nur schwer finden lassen. Denkbar wäre vielleicht, das Tellerlager gleich mit zu wechseln. Was wiederum schade wäre, das ist nämlich so ungefähr das aufwändigste Bauteil an den Revolvern.


    Grüße, Brent

    Das afaik technisch identische Pickering EP gibts sogar noch:

    Moin,
    nein, die unterscheiden sich schon, die Induktivität des Epoch HZ6E liegt bei 400 mH, das Pickering bei 800, Widerstand beim Stanton rund 500, beim Pickering über 800 Ohm.

    Das Epoch hat den typischen kurzen dicken Nadelträger der 6xxer Hifi-Stantons und etwas, das nach nacktem Diamanten oder einem Saphirschaft aussieht, das Pickering einen gröberen Standard-Alunadelträger mit dickem gefassten Stein.


    epoch6.jpg


    Als so eine Art Stanton-Fan war ich vom HZ6E ein bißchen enttäuscht. Wie das große Epoch II 9 im Präsenz- und Hochtonbereich sehr zurückgenommen, etwas wattig und obendrein noch sehr empfindlich auf ungeeignete Abschlusskapazität. Dafür bietet es aber nicht die gute Auflösung und exzellente Abtastung des 9ers. Nicht schlecht, aber auch kein großer Wurf.


    Wenn es Dir klanglich gefällt, spricht nichts dagegen, es weiterhin zu benutzen.


    Das Pickering EP hat mich dagegen richtig enttäuscht, lief trotz aktueller Produktion nicht mit der genannten Auflagekraft: zischig, unsauber und lahm.


    Grüße, Brent

    Hallo Frank,


    ich stimme Andreas zu, die Goldring-Systeme reagieren zumindest nach meiner Erfahrung kritisch auf falschen elektrischen Abschluss. Nach 15 Jahren dürfte das System bzw. die Nadel ohnehin ihr Lebensende erricht ahben. Zeit für geeigneten Ersatz.

    Die meisten MC-Systeme sind im Akito nicht optimal aufgehoben. Der Arm ist - abgesehen von den häufig auftretenden Lagerproblemen - fraglos gut, aber für viele MCs zu leicht.


    Audio Technica oder Ortofon haben geeignete MM-Abtaster auch von hoher Qualität im Programm, die eine gute Kombi mit dem Akito darstellen. Informier Dich vor einem etwaigen Kauf über die elektrischen Spezifikationen der AVM.


    Wenn sich das Furnier des Basiks nicht mehr ankleben lässt, gibt es günstigen Ersatz. Es gibt etliche Basiks auf dem Gebrauchtmarkt, die des Tonarms, der Haube und der Haubenscharniere für den Einsatz auf einem LP-12 beraubt wurden. Ein gebrauchter Basik ohne Haube und Arm kostet in der Regel unter 100,-, die Zarge allein keine 50,-, meist deutlich weniger. Bei meinem Trödler stapeln sich diese Teile.


    Viele Grüße, Brent

    Kenne auch kein Creek-Gerät mit DIN.

    Moin,


    einfach 'mal die Google-Bildersuche anwerfen. Ich hatte zwar auch noch keine Creeks mit DIN-Buchsen, habe sowas aber schon regelmäßig gesehen. Bei eBay udn auch live.


    Die Sicherung im UK-Netzstecker ist Standard und in Großbritannien und Irland so vorgeschrieben. Auch hier hilft Google: Such nach "uk mains plug" oder so - die haben alle eine 3A oder 5A Sicherung.

    Ich würde sie einfach ignorieren.


    Viele Grüße und viel Spaß mit der kleinen Kiste, Brent