Posts by johnny.yen

    Ach Scheisse, das ist traurig. In den 80ern habe ich etliche Twang-Tone Bands in Hamburg und Berlin gesehen und war später regelmäßig im Plattenladen in der Frankenstraße. Mike kannte ich nur aus dem Radio und vom Tresen, ich erinnere mich noch daran, dass er mir meine erste Dead Moon LP verkauft hat.

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    In den letzten 30 Jahren erst mein zweites Deck mit Dolby S - ein Sony TC-K661S. Trotz der "6" in der Modellbezeichnung ein eher simples Drei-Kopf Consumerdeck mit sehr einfach gestricktem Antrieb. Austattung stimmt, aber Dolby S kann mich zumindest mit Normalbändern nun gar nicht überzeugen, dumpf und höhenarm.


    Wollte nicht irgendwer hier mein altes JVC-Deck haben? Habe leider vergessen, mich darum zu kümmern.


    Grüße, Brent

    Peace, Love and Music The Summer of 69 "Woodstock OST"

    Bei mir das Gegenteil: Hermann - Disart Brut: Mausoleum


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    Berliner Band, bin ich auch nur drauf gestossen, weil ein guter Bekannter mit dem Schlagzeuger befreundet ist. Selbst für meine Verhältnisse ziemlich hart - schlechtgelaunter Drone Black Metal, erinnert in den freundlicheren Momenten gelegentlich an die Melvins. Wer sich traut:



    Grüße, Brent

    Hallo Andreas,


    im Prinzip würde es genügen, ein neues Massekabel anzulöten. Die Lösung mit Cinchbuchsen ist ja kein grundsätzliches Problem.

    Der PS-X55 besitzt eine Stummschaltung, die oft Ärger macht. Wenn der Vorbesitzer diese umgangen hat, ist es möglich, dass es in dem Sony Deines Sohnes ganz anders aussieht als erwartet.


    Viel Glück, Brent

    Hallo Andreas,


    der PS-X-55 hat ab Werk keine Cinch-Buchsen, sondern ein fest montiertes Anschlusskabel und ein separates Massekabel. Wenn beides nicht mehr vorhanden ist, hat da schon jemand daran herumgebastelt. Eine Ferndiagnose wird hier leider nicht so einfach sein.


    Gerät öffnen und Fotos von der Verkabelung machen, wäre mein Rat.


    Grüße, Brent

    Heute - etwas verspätet - festgestellt:


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    Schade, ich war seit dem Eröffnungstag, damals noch in der Schauenburger Straße, Kunde bei denen. Ende der 80er leidenschaftlich, später nur bei Besuchen in Schleswig-Holstein, seit ein paar Jahren dann wieder öfters dort. Leider merkt man oft erst, was man an so einem Laden hat, wenn er zumacht.


    Grüße, Brent

    Moin,


    ich habe mir vor einigen Wochen 'mal ein paar Ersatz-V-Blöcke für die ollen Lencoarme aus China bestellt. Der Preis bei eBay ist günstig: 3,29 incl. Versand, also schon ein deutlicher Unterschied zu den 16,- € plus Versand, die man bei den hiesigen Anbietern bezahlen muß.


    Schon beim Kaufen fand ich die Dinger zweifelhaft, in der Artikelbeschreibung steht "Material: Silicone" und die Bilder zeigen erhebliche Gußgrate. Nach sechs Wochen kamen die Teile dann heute an - und sehen genau so aus, wie im eBay Angebot:


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    Man müßte sie also nachbearbeiten, aber das kann man sich meines Erachtens auch sparen, denn das Material ist einfach viel zu weich, ist tatsächlich Silikon. Nach meiner Einschätzung vollkommen ungeeignet, Versuche mit diesen Chinateilen schenkt man sich besser. Für 3,50 € gibt es auch schon ein schönes Bier oder Eis.


    Grüße, Brent

    Hallo Tom,


    wir haben Ende des Monats eine kleine Gartenparty, da soll das Deck noch alte Tapes aus den letzten 50 Jahren abspielen. Wenn es danach noch läuft, melde ich mich bei Dir - kannst du gern haben.


    Grüße, Brent

    Moin!


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    Diese häßliche Kiste habe ich kürzlich geschenkt bekommen: ein JVC KD-D20 aus den frühen 80ern. Einsteigerdeck aus einer Zeit, in der LED-Ketten und vorgebliche Metallband-Tauglichkeit wichtiger waren als solide Verarbeitung. Eigentlich wollte ich es direkt entsorgen, habe es dann aus Zeitmangel im Keller zwischengelagert.

    Vorhin beim Aufräumen wiedergefunden und aus Mitleid einmal kurz angeschlossen. Was soll ich sagen - läuft prima. Keine Defekte und überraschend hörbare Ergebnisse.


    Grüße, Brent

    Laing - am vergangenen Donnerstag in Kiel.


    Laing sind so ein Hybrid aus Indiepopband, deutscher ESC-Hoffnung und Tanztruppe. Und begabt und gut aussehend. Drei Sängerinnen, Schlagzeuger und eine Tänzerin - der Rest kommt vom Rechner.


    Zum Anfang gab’s vorwiegend unterkühlten Soul-Jazz mit Tanzeinlagen, in der Mitte einen Singer/Songwriter-Break, solo bestritten von Nicola Rost - durchaus auf Funny van Dannen-Niveau.

    Im letzten Drittel wurde es dann mit den Laing-Hits deutlich lauter, Electro-Soul und R’n’B.


    Der Abend war extrem unterhaltsam, ironisch und witzig, klasse Songs, tolle Performance. Ist eigentlich gar nicht meine Musik, meine Frau hat mich mitgeschleppt. Dafür darf sie dann demnächst irgendwelches Blackmetalgedröhne mitanhören.


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    Grüße, Brent

    Passen die OM40 Nadeln mechanisch überhaupt an die neue Generation Concordes?


    Was mir richtig Sorgen macht sind die 8mV Pegel aus dem Nightclub (die anderen Neuen haben mit bis zu 12mV noch höhere Pegel). Ich glaube da macht mein PhonoPre nicht mit.

    Moin Thorsten,


    die höhere Ausgangsspannung der DJ-Systeme wird meines Wissens vor allem durch einen kräftigeren Magneten im Nadeleinschub erreicht, die Systemkörper sind weitgehend identisch. Mit einem Hifi-Einschub wird das System deutlich leiser.


    Allerdings gibt es auch hier Unterschiede: einige Concordes, so. z.B. das Anniversary und das Century besitzen mehr Spulenwicklungen, um mehr Pegel zu erzeugen, dadurch erhöht sich die Induktivität und das System wird kritischer hinsichtlich des Abschlusskapazität. Ein Standard-Concorde Pro mit 450 mH ist auch von hohen Eingangskapazitäten kaum zu beeindrucken, das Anniversary mit 700 mH möchte maximal 300 pF.


    Mechanisch gibt es auch ein paar Unterschiede, der Systemkorpus hat sich mit den Jahren ein kleines bißchen geändert, neuere OMs und Concordes sind etwas dicker und eckiger. Daher sitzt der Nadeleinschub bei neueren Systemen oft etwas straffer.


    Links ein altes, rechts ein neues OM:


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    Grüße, Brent

    Kitty, Daisy & Lewis am Sonntag in Kiel - anlässlich der Kieler Woche Open-Air und relativ preiswert.


    Bei sitzendem Publikum, unter freiem Himmel und bei (restlichem) Tageslicht ist das mit der Stimmung immer so'ne Sache. Als sie dann noch mit einem funkigen Soultitel starteten und bei den anwesenden Rocka-billys und -bienen schon die Mundwinkel nach unten absackten, dachte ich das könnte zäh werden.


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    Wurde es dann aber ganz und gar nicht, nach 'ner Viertelstunde war das Publikum überzeugt und begann sich vor der Bühne zu sammeln, kurz danach kramten sie noch Eddie Thornton 'raus und der Abend wurde richtig gut.


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    Foto- und Filmaufnahmen leider untersagt, daher gab's nur matschige Mobiltelefon-Eindrücke.


    Grüße, Brent