Beiträge von Maktnix

    Moijn,


    was mich (als altem Mofi-Fan und Sammler) bei den One-Step's ärgert, ist das überwiegend vergilbte Programm - meist schon dagewesene Titel früherer Auflagen. Das hat mich sogar die Santana verschmähen lassen. Auch 45upm und die platzfressende Verpackung sind aus meiner Sicht überkandidelt; die Boxen mochte ich schon nicht bei den UHQR's und ESA-Recordings. So habe ich mir von den One-Step's bisher nur wenige Titel rausgepickt. Die "Thriller" als 33er wäre von daher interessant, aber zu dem Preis, und ausgerechnet M. Jackson? Mal sehen.


    Grüße,

    Reinhard

    Hallo Dominik,


    von solchen Experimenten mit anderen Reinigern würde ich bei der Gläss absehen. Lt. Hersteller soll nur das hauseigene Mittel verwendet werden. Ich vermute, dass ein solch verschärfte Mittel die Kunststoffteile angreift und die Maschine damit ruiniert. Die Reinigungsleistung mit dem vorgesehenen Mittel ist völlig o.k.


    Wenn du schlimm verunreinigte LPs hast, würde ich empfehlen, mit einer einfachen Knosti gründlich vorzuwaschen und erst dann mit der Gläss beizugehen.


    Grüße,

    Reinhard

    Moijn,


    wenn die Box "von Haus aus" mit Cellophanfolie verschweißt ist, nutze ich diese. Im offenen Bereich mit einem scharfen Cutter gerade so aufschlitzen, dass man die Platten/Cover einzeln entnehmen kann. Dann wird die Folie in den 4 vorderen Ecken etwas aufgetrennt und der Überstand Stück für Stück innen umlaufend mit gutem Tesa und etwas Zug fixiert. Danach geht der Inhalt in der Regel gut rein- und rauszunehmen. Wenn man die Box vorsichtig behandelt, hält das meist ewig. Sie bleibt gegen Abrieb geschützt und sieht in der Folie wie neu aus.


    Grüße

    Reinhard

    Moijn,


    wenn ein Gerät tatsächlich vollsymmetrisch arbeitet (und nicht scheinsymmetrisch mit nur parallel geschalteten Cinch/XLR oder Desymmetrierung gleich hinter der Buchse), würde ich prinzipiell die symm. Ansteuerung bevorzugen. Am Ende ist m.E. aber auch die Qualität der jeweiligen Kabel, der verwendeten Stecker und -etwa bei einem Kabelumbau- die Sorgfalt der Verlötung entscheidend.


    Grüße,

    Reinhard

    Hallo an die Bremer Runde,


    ich kann mich Manfred nur anschließen - und grüße besonders Bernd, den ich schon lange mal wieder anrufen wollte, wie mir auffällt...:saint: "Frohes Fest" an alle!


    Reinhard

    Moijn,


    habe den Faden nur überflogen, ist mir schon zu lang... Falls noch nicht angemerkt:


    Anstatt eher ziellos Komponenten zu wechseln, würde ich -bezogen auf das so ordentliche Foto am Anfang- lieber entschieden die LS-Aufstellung ändern - weiter in den Raum hinein und dann mit Winkel und Abständen experimentieren (die LS zueinander, Entfernung der Sitzposition).


    Ideal wäre die Variante, die Anlage sowieso aus der Mitte zu nehmen und mit längeren LS-Kabeln seitlich zu positionieren. Gift ist der schallharte Laminat-Untergrund, da helfen schon kleine Teppiche vor/unter den LS, wenn möglich ein Zerstreuer (Regal, große Blume...) hinter der Sitzposition, sowie ein dicker Vorhang rechts/links vor dem Fenster nebst Gardine (oder ein halbdurchlässiges Rollo aus Bambusstäbchen funktioniert auch ganz gut), sonst reflektiert das Fenster. An der Wand genau gegenüber etwas zum Streuen der dortigen Reflektionen, z.B. weicher Kunstdruck ohne Glas und Rahmen. An der Decke helfen ein paar strategisch angebrachte Platten (und ggf. sogar Kissen in den Ecken gegen Flatterechos, was m.E. eher was für Perfektionisten ist).


    So und ähnlich kann auch ohne Schalltonnen und Superkomponenten zurecht kommen. Die optimierte Aufstellung, ein bisschen "Raumakustik" und Fine-Tuning ist das A und O.


    Sonst wird das nix, egal was du anstellst. Nur meine Meinung. 8)


    Grüße,

    Reinhard

    Moijn,


    der Ansatz mit einer Graphit-Kopplung zwischen Abnehmer und H.shell wurde auch schon von W. Fuchs (SAC, Volpe) praktiziert. Sein Volpe MC Rosso-Nero (ein DL103-Derivat) hat an der Kontaktfläche Vertiefungen, die für kleine Graphitstäbe vorgesehen sind. Bisher habe ich diese Möglichkeit ignoriert, werde es aber demnächst mal mit Einlagen aus einfachen Bleistiftminen ausprobieren.


    Grüße,

    Reinhard