Posts by Maktnix

    Moijn,


    habe den Faden nur überflogen, ist mir schon zu lang... Falls noch nicht angemerkt:


    Anstatt eher ziellos Komponenten zu wechseln, würde ich -bezogen auf das so ordentliche Foto am Anfang- lieber entschieden die LS-Aufstellung ändern - weiter in den Raum hinein und dann mit Winkel und Abständen experimentieren (die LS zueinander, Entfernung der Sitzposition).


    Ideal wäre die Variante, die Anlage sowieso aus der Mitte zu nehmen und mit längeren LS-Kabeln seitlich zu positionieren. Gift ist der schallharte Laminat-Untergrund, da helfen schon kleine Teppiche vor/unter den LS, wenn möglich ein Zerstreuer (Regal, große Blume...) hinter der Sitzposition, sowie ein dicker Vorhang rechts/links vor dem Fenster nebst Gardine (oder ein halbdurchlässiges Rollo aus Bambusstäbchen funktioniert auch ganz gut), sonst reflektiert das Fenster. An der Wand genau gegenüber etwas zum Streuen der dortigen Reflektionen, z.B. weicher Kunstdruck ohne Glas und Rahmen. An der Decke helfen ein paar strategisch angebrachte Platten (und ggf. sogar Kissen in den Ecken gegen Flatterechos, was m.E. eher was für Perfektionisten ist).


    So und ähnlich kann auch ohne Schalltonnen und Superkomponenten zurecht kommen. Die optimierte Aufstellung, ein bisschen "Raumakustik" und Fine-Tuning ist das A und O.


    Sonst wird das nix, egal was du anstellst. Nur meine Meinung. 8)


    Grüße,

    Reinhard

    Moijn,


    der Ansatz mit einer Graphit-Kopplung zwischen Abnehmer und H.shell wurde auch schon von W. Fuchs (SAC, Volpe) praktiziert. Sein Volpe MC Rosso-Nero (ein DL103-Derivat) hat an der Kontaktfläche Vertiefungen, die für kleine Graphitstäbe vorgesehen sind. Bisher habe ich diese Möglichkeit ignoriert, werde es aber demnächst mal mit Einlagen aus einfachen Bleistiftminen ausprobieren.


    Grüße,

    Reinhard

    Yepp, gibt es! Grüße, lieber Achim...


    Alles Geschmackssache, da hat keiner daran herum zu nörgeln. Das eine oder andere neue rieselt ja auch zu uns Altvorderen 60+ schon durch, aber für so eine knappe Gemüts-Liste reicht es halt nicht. Die Zeit bis zur Kiste wird immer knapper, da muss man selektieren...:saint:


    Grüße,

    Reinhard

    Vielleicht nicht gerade für die einsame Insel (wat'n Quatsch), aber Alben, die ich dort vermissen würde:


    The Moody Blues - In search of the lost chord

    The Moody Blues - Seventh Sojourn (MFSL)

    Louis Armstrong & Duke Ellington - Recording together for the first time/The great Reunion (MFSL 2-155)

    Iron Butterfly - In-a-gadda-da-vida (MFSL)

    Friedemanns Aquamarin Orchester - Live (ESA-Box)

    The Nice - 1967-69 (Immediate)

    Paul Simon - Songs from the Capeman

    Camouflage - Voices & Images

    Supertramp - Crime of the Century (MFSL)

    Pablo Cruise - A Place in the Sun (MFSL)


    Grüße,

    Reinhard

    Hallo Sebastian,


    wenn es in Randnähe innen oder außen ist, würde ich mal tippen, dass da evtl. jemand die LP mit vermutlich eingecremten Fingern gehändelt hat. Hatte ich bisher zweimal - einmal habe ich die LP schließlich -schon vor Jahren- weggeschmissen, das andere mal hat gerade kürzlich eine Intensivwäsche beim Händler auf einer Gläss (Ultraschall-PWM, die ich mir daraufhin nun auch angeschafft habe) Rettung gebracht.


    Grüße,

    Reinhard

    Hi,


    wenn man sich die Credits anschaut, wurde das Album teils live aufgenommen, teils auch backstage (beim Aufwärmen vermutlich...) oder in irgend einem Hotelzimmer, sogar im Reisebus der Band mit Straßengeräuschen im Hintergrund. Das 1977 verwendete Equipment war sicher, äh, full-analog, aber man kann sich zusammenreimen, was da zum Zuge kam - Cassettenrecorder nicht ausgeschlossen. Paul McCartney und die Wings haben das auch schon mal für ein Album praktiziert, wenn ich mich recht entsinne, und es klang mäßig. Ob ein Restaurator bei der J.B. was retten kann? Einen "Klangtipp" hätte ich auch nicht.


    Grüße,

    Reinhard

    Hallo Rudi,


    ich habe seit ca. anderthalb Jahren die 3050 (ohne "i"), ein guter Bekannter ebenso. Er rief mich damals an, ob ich sofort vorbeikommen könnte. Er habe direkt aus England auf Verdacht einen kleinen LS bestellt - und war völlig begeistert. Ich sollte ihm sagen, ob er spinnt. Tat er nicht. Und da seiner Frau das braune Holzdekor der LS nicht gefiel, nahm ich sie ihm gleich ab und er bestellte sich sofort ein weiteres Paar in Hochglanzschwarz, damit der Burgfrieden gewahrt blieb.


    Für das kleine Geld sind die 3050 phänomenal! Und ich hatte mir vor der ersten Begegnung mit der Q beim befreundeten Händler gerade einige raumeingemessene, große Bestecke in der Preisklasse um 20 k€ angehört - die natürlich klasse waren, aber im Vergleich ihren hohen Preis nicht rechtfertigen konnten, so war zumindest mein Eindruck.


    Tuningtipp: Je nach Untergrund mit einer Entkopplung experimentieren. Nach einigen Versuchen (auf Teppichboden) stehen die Q bei mir vorne mit Quasi-Spike-Hütchen (Abdeckkappen von Tabac-Black Eau-de-Toilette...) und hinten mit den mitgelieferten Kunststoffhütchen über den Spikes. Minimal nach hinten gekippt und etwas eingewinkelt, dazu noch ein farblich passendes 2-Kilo-Gewicht obendrauf (flacher Türstopper aus dem Baumarkt...) ergibt ein sattes Klangbild mit, für die geringe LS-Größe, bemerkenswerten Tiefbass. Auf glatten Böden (Parkett/Laminat) dagegen würde ich zuerst an SSC-Füße statt Spikes denken. Als LS-Kabel benutze ich Cardas Quadlink 5c Biwire.


    Grüße,

    Reinhard

    aber bitte nicht diese 2011er-Ausgabe hier auf EMI (falls es sie noch zu kaufen gibt):

    https://www.discogs.com/de/Pin…Were-Here/release/3217266


    Total komprimiert und ausgesteuert bis Oberkante, incl. Verzerrungen

    Komisch, dass die Rezensenten weiter unten auf der verlinkten Discogs-Seite die Ausgabe in den höchsten Tönen loben. Eigentlich kann ja wohl nur eines stimmen...


    Grüße,

    Reinhard

    Hallo Martin,


    grundsätzlich "gilt" die Faustregel, möglichst eine frühe oder sogar die Erstpressung aus dem Land des Künstlers/der Band etc. bzw. des Herstellers des Albums zu finden. Dabei geht es im Grunde darum (wie schon oben anderweitig erwähnt), möglichst eine Produktion von/mit dem Masterband zu erwischen, oder zumindest der ersten Kopie. Das kann auch bedeuten, wenn das Produktionsland z.B. Brasilien ist, eine Pressung aus Südamerika auszuprobieren. Ich habe z.B. im Schrank australische Pressungen von Midnight Oil, die deutlich besser als die europäischen LPs klingen. Bei den Beatles und Stones ist Vinyl aus GB erste Wahl, die Unterschiede sind z.T. erschreckend. Quasi bei jedem Kontinental- und Grenzübertritt, wenn das "Masterband" zur nächsten Produktionsstätte weitergereicht wurde, ging nur eine Kopie (einer Kopie usw.) auf Reise, früher in rein analogen Zeiten mit ein paar Empfehlungen, wie das Equalizing und Dolby einzustellen ist, oder auch nicht. Wenn eine US-Einspielung über Kanada nach Europa kam, wurde also in Holland bereits die dritte Kopie verwendet, in Italien oder Spanien dann die vierte... Dazu musste dann in der Regel das Cover reproduziert, also abfotografiert werden, mit grob retuschierten Barcodes und Katalognummern, oft unschwer erkennbar mies. Aber wie gesagt, nur Faustregeln... Mir sind meist gut gemachte Re-Issues mit einem bekannten Mastering-Ingenieur lieber als dieses Glücksspiel.


    Grüße,

    Reinhard

    Moijn,


    früher habe ich regelmäßig bei JPC bestellt, seit dem Wegfall des LP-Abo-Rabatts nix mehr. Dennoch gucke ich natürlich immer wieder mal. Aber auch nach meinem Eindruck hat sich die Preisspirale obendrein nach oben bewegt, und die vermeintlichen Sonderangebote sind meist keine. Viele interessante, z.B. von ExclusiveDisc beworbene Alben, sind außerdem dort gar nicht erhältlich. JPC hat sich negativ entwickelt, und ich scheine nicht der einzige Kunde zu sein, der verloren wurde. Da war wohl ein Umsatzoptimierungsberater am Werk...


    Grüße,

    Reinhard