Posts by Maktnix

    Hallo Rudi,


    ich habe seit ca. anderthalb Jahren die 3050 (ohne "i"), ein guter Bekannter ebenso. Er rief mich damals an, ob ich sofort vorbeikommen könnte. Er habe direkt aus England auf Verdacht einen kleinen LS bestellt - und war völlig begeistert. Ich sollte ihm sagen, ob er spinnt. Tat er nicht. Und da seiner Frau das braune Holzdekor der LS nicht gefiel, nahm ich sie ihm gleich ab und er bestellte sich sofort ein weiteres Paar in Hochglanzschwarz, damit der Burgfrieden gewahrt blieb.


    Für das kleine Geld sind die 3050 phänomenal! Und ich hatte mir vor der ersten Begegnung mit der Q beim befreundeten Händler gerade einige raumeingemessene, große Bestecke in der Preisklasse um 20 k€ angehört - die natürlich klasse waren, aber im Vergleich ihren hohen Preis nicht rechtfertigen konnten, so war zumindest mein Eindruck.


    Tuningtipp: Je nach Untergrund mit einer Entkopplung experimentieren. Nach einigen Versuchen (auf Teppichboden) stehen die Q bei mir vorne mit Quasi-Spike-Hütchen (Abdeckkappen von Tabac-Black Eau-de-Toilette...) und hinten mit den mitgelieferten Kunststoffhütchen über den Spikes. Minimal nach hinten gekippt und etwas eingewinkelt, dazu noch ein farblich passendes 2-Kilo-Gewicht obendrauf (flacher Türstopper aus dem Baumarkt...) ergibt ein sattes Klangbild mit, für die geringe LS-Größe, bemerkenswerten Tiefbass. Auf glatten Böden (Parkett/Laminat) dagegen würde ich zuerst an SSC-Füße statt Spikes denken. Als LS-Kabel benutze ich Cardas Quadlink 5c Biwire.


    Grüße,

    Reinhard

    aber bitte nicht diese 2011er-Ausgabe hier auf EMI (falls es sie noch zu kaufen gibt):

    https://www.discogs.com/de/Pin…Were-Here/release/3217266


    Total komprimiert und ausgesteuert bis Oberkante, incl. Verzerrungen

    Komisch, dass die Rezensenten weiter unten auf der verlinkten Discogs-Seite die Ausgabe in den höchsten Tönen loben. Eigentlich kann ja wohl nur eines stimmen...


    Grüße,

    Reinhard

    Hallo Martin,


    grundsätzlich "gilt" die Faustregel, möglichst eine frühe oder sogar die Erstpressung aus dem Land des Künstlers/der Band etc. bzw. des Herstellers des Albums zu finden. Dabei geht es im Grunde darum (wie schon oben anderweitig erwähnt), möglichst eine Produktion von/mit dem Masterband zu erwischen, oder zumindest der ersten Kopie. Das kann auch bedeuten, wenn das Produktionsland z.B. Brasilien ist, eine Pressung aus Südamerika auszuprobieren. Ich habe z.B. im Schrank australische Pressungen von Midnight Oil, die deutlich besser als die europäischen LPs klingen. Bei den Beatles und Stones ist Vinyl aus GB erste Wahl, die Unterschiede sind z.T. erschreckend. Quasi bei jedem Kontinental- und Grenzübertritt, wenn das "Masterband" zur nächsten Produktionsstätte weitergereicht wurde, ging nur eine Kopie (einer Kopie usw.) auf Reise, früher in rein analogen Zeiten mit ein paar Empfehlungen, wie das Equalizing und Dolby einzustellen ist, oder auch nicht. Wenn eine US-Einspielung über Kanada nach Europa kam, wurde also in Holland bereits die dritte Kopie verwendet, in Italien oder Spanien dann die vierte... Dazu musste dann in der Regel das Cover reproduziert, also abfotografiert werden, mit grob retuschierten Barcodes und Katalognummern, oft unschwer erkennbar mies. Aber wie gesagt, nur Faustregeln... Mir sind meist gut gemachte Re-Issues mit einem bekannten Mastering-Ingenieur lieber als dieses Glücksspiel.


    Grüße,

    Reinhard

    Moijn,


    früher habe ich regelmäßig bei JPC bestellt, seit dem Wegfall des LP-Abo-Rabatts nix mehr. Dennoch gucke ich natürlich immer wieder mal. Aber auch nach meinem Eindruck hat sich die Preisspirale obendrein nach oben bewegt, und die vermeintlichen Sonderangebote sind meist keine. Viele interessante, z.B. von ExclusiveDisc beworbene Alben, sind außerdem dort gar nicht erhältlich. JPC hat sich negativ entwickelt, und ich scheine nicht der einzige Kunde zu sein, der verloren wurde. Da war wohl ein Umsatzoptimierungsberater am Werk...


    Grüße,

    Reinhard

    Moijn,


    da muss was dran sein. Bei mir hat vor einigen Monaten tatsächlich wutentbrannt zweimal ein Nachbar geklingelt, inzwischen ist er umgezogen. Klug von ihm. Bereits sein Vorgänger wurde von mir jahrelang u.a. mit "Flamenco Fever" und ähnlichem Geklingel volle Lotte beschallt und hat dann oft bei seiner Freundin übernachtet. Der arme Kerl wurde schon vor Jahren tot aus der Wohnung geholt. Jetzt klingelt nix mehr bei mir. :saint:


    Grüße,

    Reinhard


    PS: Wer einen hat, weiß was er hat. Wer keinen hat, ist selber schuld.


    Grüße,

    Reinhard

    Tausch mal links-rechts direkt am Tonabnehmer die Verkabelung (also rot und weiß, grün und blau untereinander). Wandert der Fehler mit, ist es nicht der Abnehmer, sondern irgendwo die Strippen bzw. Kontakte vom Rest dahinter, dann evtl. ein Erdungsfehler.


    Korrekte Polung: Rechts: +Rot und -Grün = Links: +Weiß und -Blau


    Grüße,

    Reinhard

    Hi,


    mich würde noch interessieren, welche wirksamen Geräte-Untersätze ermittelt wurden, nur so als Tipp für eigene Experimente. An der Phonobasis Excl. habe ich dahingehend noch nichts ausprobiert, da sie sowieso in einem Pagode Ref.-Rack auf einer geseilten Trägerfläche steht. Mein älterer Emitter 1 HD dagegen thront oben in einem "einfachen" Creactiv, und reagiert da durchaus auf zusätzliche Entkopplung. Bei mir mit stabilen Kunststoff-Hüten unter den Kühlkörpern, die ich gerne als "Quasi-Spikes" bezeichne (tatsächlich stammen sie von Rasierwasser-Flacons...). ASR bietet ja selber die Option, als Alternative harte Spikes ebd. anzubringen.


    Grüße,

    Reinhard

    Moijn,


    mein rein manueller Clearaudio-Souther mit Tonabnehmer Clearaudio Discovery (vorher Signature und Accurate) läuft seit vielen Jahren prima und klingt schlicht sehr gut, mit manchen Platten "göttlich", etwa mit heftigen Live-Aufnahmen. O.K., die Laufmechanik mit den Glasstäben muss immer wieder mal gewienert werden, sonst kann es bei der Abtastung auch mal "haken", aber den überschaubaren Wartungsaufwand nehme ich gerne in Kauf. Und der Arm lässt sich hochpräzise einstellen (muss man auch), wenn man das Handling der diversen Variablen erstmal kapiert bzw. drauf hat. Der Souther-Cl. ist aber sicher nicht jedermanns Sache, zumal er nicht überall funktioniert, schwierig etwa auf Subchassis-Drehern, in Kombination von Systemen mit hoher Nadelnachgiebigkeit oder sehr kurzen Nadelträgern. Die "ideale Ehe" dürfte halt vorrangig ein Abtaster aus gleichem Hause sein. Muss man alles nicht mögen, es gibt ja Alternativen, wie oben genannt. Sicher -womöglich- auch klanglich noch besser, aber wenn ich manche Preisschilder sehe, bin ich sehr beruhigt und zufrieden mit meinem alten Souther.


    Ein guter Freund von mir, leider verstorben, hatte übrigens einen Eminent Technology. Schönes Teil, etwas aufwendig mit seinem Zubehör (Pumpe, elektrische und mechanische Abschirmung, Zuleitung...), klang mit einem Ortofon-MC oder einem Grado Ref. auch sehr ansprechend. M. E. eine Alternative für ggf. noch überschaubares Geld, wenn man tangential einsteigen möchte.


    Grüße,

    Reinhard

    Moijn,


    ich hab' das DX-System seit ein paar Wochen. Reine Neugier, in Erinnerung an das selige Karat Rubin konnte ich nicht widerstehen. Zunächst ist das DX im SME-TR 3500 gelandet und spielt an der ASR Basis Excl. schon sehr ordentlich. Aber ich vermute noch minimales Optimierungspotential im Bereich der üblichen Schnittstellen, also Widerstand, Kabel sowie Höhenjustage und evtl. Dämpfung. Ich vermisse noch ein wenig den "Anmachfaktor". Am liebsten würde ich das 17DX mal im SME 312 probieren, aber der ist fest für das Volpe reserviert.


    Beim ersten Fummeln konnte ich die Empfehlungen des Vertriebes (hinten hochstellen, Abschluss 400 Ohm) bei mir erstmal nicht nachvollziehen. Der Klang tendierte damit -wie oft dabei - Richtung "Höhenbetont", harsch und glasig. Zu den angegeben 23 Grad Nadelschräge -als Begründung dafür- konnte ich sonst nirgends was finden und ist womöglich Unsinn. Der Messwert 23 Grad bezieht sich in den Unterlagen jedenfalls auf die Raumtemperatur... Näherungsweise parallel und mit 220 Ohm (ist glaube ich der momentane Wert bei mir) wurde es für mein Empfinden deutlich ausgeglichener; und eine Kimber TAC Cu-Leine brachte bissl mehr Wucht hinein.


    Mal sehen. Ich hab leider nicht immer die Zeit und Lust, mich mit dem Kram zu beschäftigen. Vielleicht ergibt sich ja später noch ein Tipp von mir für das DV.


    Grüße,

    Reinhard

    ...es ist ein 10er Xtension geworden, mit Ortofon Quintet black...

    Na, ist zwar schon 'ne Weile her, dann verweise ich doch ergänzend dazu mal auf meinen kleinen "Testbericht", nachzulesen auf der HP von Uni-Hifi Bremen...(in den Annalen auf Seite 5 zu finden). Ich war von dem Dreher sehr angetan, Gratuliere!


    Grüße,

    Reinhard

    Hallo Rolf,


    evtl. liegt es nicht am System, sondern an der Phonostufe. Denn nicht jedes MC-System eignet sich für die "automatische Anpassung". Ich empfehle, mal eine andere Phonostufe auszuleihen und die konventionellen Einstellmöglichkeiten auszuprobieren, Abschlusswiderstand 100 Ohm bzw. zw. 80-200 Ohm Korridor.


    Grüße,

    Reinhard

    Hallo Michael,


    das klingt ja so, als ob der Az. doch verstellt werden kann.


    Wer probiert es aus? Mein Xerxes mit dem Tabriz steht in der Zweitwohnung, da komme ich kurzfristig nicht vorbei.


    Grüße,

    Reinhard